„Meine letzte Spur im Oktober“

 

 

Na Feiertagsstimmung da draußen? Schon früh machte ich mich heute mit meiner besseren Hälfte in die Spur. Sie führte wieder einmal über die Stadtgrenze hinaus, die Welt um uns herum zu erkunden. Die Scheiben vom Auto mussten wir schon freikratzen und Nebel lag über dem Land. Dennoch zog es mich in die Ferne. Gestern noch dachte ich, beim letzten Ausflug war die göttliche Führung so schön, und ich verließ mich heute auch darauf, zugegeben etwas anders, denn ich hatte einen Plan. Gestern kam mir noch der Ort Wechselburg ins Gefühl, aber ich tat dies ab, da wir ihn schon 2014  einmal besuchten, genauer die dortige Basilika und den angrenzenden Park, doch mein Gefühl damals war ein total anderes als heute.

Mein Plan für heute war, einfach kurz da anzuhalten und zu fotografieren, wo es gefällt. Das tat ich zur Genüge und als ich den letzten Ort anfahren wollte, kam eine Umleitung ins Spiel und diese führte, genau, über den Ort Wechselburg. So besuchten wir also heute die Basilika ein weiteres Mal, ebenso den Park und mein Gefühl war, ich glaube ich könnte dazu sagen, freundlicher gestimmt, als beim letzten Mal. Es gefiel mir außerordentlich gut. So verbrachten wir in Ruhe einige Minuten im Gotteshaus, dennoch fand ich heute keine Ruhe in mir, in einer der hölzernen Sitzreihen kurz innezuhalten. Ansonsten tat ich dies fast immer in jeder Kirche oder Dom, den ich besuchte und das waren bei Gott schon sehr viele.

Nun, der letzte Tag in diesem Monat und mir begegnete so viel Natur, Farbe, Gefühl. Eine kleine Auswahl meiner Fotos von heute möchte ich gern mit euch teilen. So wünsche ich euch einen angenehmen Tagesausklang und einen guten Start in den November.

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„Für mich war es Liebe“

Dieses Buch besteht aus 6 Teilabschnitten und enthält mehr als 350 Gedichte

Aus „Mondlicht“      Teilabschnitt 1

„Manchmal glauben wir, alles ist bereits erreicht.
Doch dann machen wir eine wundervolle Entdeckung,
vielleicht einfach nur, weil ein neuer Mensch in unser Leben gekommen ist,
der uns mag und uns besser kennt, als wir das tun.“

Aus „Wellentanz“      Teilabschnitt 2

„Deine Worte fließen hinaus in die Welt und halten sich bei den Menschen fest,
die sie verstehen.“
Aus „Traumbuch“      Teilabschnitt 3
„Ich schrie mich an, ich kritisierte mich, ich weinte sogar bitterlich.
Ich wehrte mich, ich ließ es geschehen, so konnte ich die Liebe sehen.“
Aus „Fallschirm“      Teilabschnitt 4
„Laute Sonne brennt die dunklen Tage nieder.
Sternenlichter wärmen die kalten Nächte auf.
Worte die schweigen auf Papier lassen fühlen, was noch kommen könnte und plötzlich, lese ich so viel.
An den warmen hellen Tagen, die durch die Nächte ziehen.“
Aus „Sternenflug“      Teilabschnitt 5
„Mond schwebt auf und ab, Erde lässt ihn gewähren

Ein Stück ihrer selbst ist ihr ganz nah.
Angst, nein Liebe.“

Aus „27“      Teilabschnitt 6
„Das Dunkel kann nur da sein, wo auch das Licht ist.
Sonst hätte ich es nicht gesehen.“
Mehr Leseproben und weiteres zum Buch gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/47.html

„Einen guten Wochenstart, im Zeichen des Neumondes“

 

Bereits gestern Abend hatte ich mir vorgenommen, heute irgendwo aufs Land zu fahren, allerdings war ich mir da noch unschlüssig wohin, auch meine Lieblingskirche hatte ich schon in den Gedanken. Und da sich so gar kein Ziel in meinem Gefühl einstellen wollte, bat ich um göttliche Führung, sie solle entscheiden, welche Richtung ich an der nächsten Kreuzung einschlagen sollte. Und auf einmal fühlte ich genau dorthin und kein anderes Ziel mehr.  So fuhr ich zum Wurzener Muldenwehr, um der Ruhe nachzuspüren. So waren einige andere auch dort unterwegs, jedoch ruhig war es allemal. Meine Kamera mit dabei und was mir so vor meine Nase kam, hielt ich fest und möchte es gern teilen. Wie farbenfroh der Oktober sich noch zeigen kann! Am Wehr blieb ich viele Augenblicke stehen und sah den Wassermassen zu, wie sie sich ergossen und durch diese Kraft tankte ich auf und begab mich langsam auf meinen Rückweg. Durch den Neumond, der heute im Skorpion schon sehr früh stattfand, ist es energetisch ein Wassertag, und seltsamerweise wurde ich auch dorthin geführt, ans Wasser, das durch die Lande zieht und an seinen Flussufern fand ich Ruhe und eine bezaubernde Natur, zumindest heute Morgen. Dankbar.

„Seelenbrücke“

 

„Regen tropft in den Tag.
Schirme bunt begegnen sich.
Eile geboten, doch sie tanzt durch die Pfützen barfuß.
Streift sich die Tropfen aus ihrem Gesicht.
Sie schmeckt weiches Wasser, ihre Kleider klatschnass, doch ihr Herz in Liebe.
Ihr Lächeln bezaubernd.
Die bunten Schirme, sie verpassen so viel.“
Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/44.html

„Regen, mit und ohne Schirm“

 

Wie schaut es bei euch Wettertechnisch so aus? Bei uns Regenwetter, aber ich war mutig  und war etwas frische Luft schnappen. Hatte auch meinen Schirmherren dabei 😉 lach. Er nahm mich hin und wieder unter seine Haube, ansonsten ging ich mit Kapuze durch.  Der Kahn im Bild lag also keineswegs nur auf dem Trocknen. Habe auch mal wieder einen Reiher vor die Linse bekommen, allerdings etwas zu weit entfernt für die kleinere Kamera, aber dennoch ein Zeichen für Veränderung.  Und als deren Akku leer war, musste die Handykamera herhalten und lustig, lustig, die Kamera zeigte das Außen und wie von Geisterhand sah ich mich mit Kapuze auf einmal im Bild, als ich fotografieren wollte, und erschrak mich, grins, lach.  Wünsche euch nun von hier aus, noch einen entspannten Sonntag, bei allem, was ihr gern tun mögt und für morgen einen guten Start in die neue Woche.

„Zentrifuge“

„Warum denke ich an Morgen? Meine Hand wird sie gehalten?
Werde ich noch mit dir sein?
Warum denke ich an Morgen?
Mein Herz wird es noch fragen, meine Seele wird sie noch fühlen?
Warum denke ich an Morgen?
Meine Träume werden sie leben?
Meine Angst wird sie siegen?
Warum denke ich an Morgen?
Werden meine Gedanken sich verlieren, mein Wissen wollen, steht es mir im Weg?
Warum denke ich an Morgen?
Ich spüre keine Ewigkeit, fühle die Weite in deiner Seele und glaube, 
würde ich mit dir gehen, wäre ich vielleicht morgen schon allein.
Darum denke ich an Morgen.“

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„Mit Liebe gesegnet?“

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Aus heutiger Sicht, lächle ich natürlich darüber, doch ich erinnere mich gut an diesen Tag, er war für mich schwer zu ertragen. Doch es sollten noch immer sieben Jahre ins Land gehen, bis ich mein Leben verändern könnte. Mein dreißigster Geburtstag war für mich eine Katastrophe. Ohne einen Partner an meiner Seite und die dreißig wog auf einmal so schwer, ich fühlte mich älter als das Rosental. Dazu muss ich wohl erwähnen, es ist in unserer Gegend so umgangssprachlich integriert, „Älter als das Rosental.“ Dabei handelt es sich um eine historische Parkanlage, welche schon Jahrhunderte alt ist, das mal am Rande.

In mir  fühlte ich so eine versteckte Unzufriedenheit. „Versteckt“ schreibe ich bewusst, weil sie manchmal zu fühlen war und manchmal kaum. Und als ich mich fragte warum, fühlte ich den Grund, ich wünschte mir einen Partner an meiner Seite. Diesen Wunsch verspürte ich schon als Jugendliche. Damals malten wir Mädels uns aus, wie wohl unsere zukünftigen Männer einmal sein und ausschauen würden, und hatten unseren Spaß dabei. Ich fühlte damals schon, mein Mann wird einmal dunkelhaarig sein und wir würden in einer Wohnung gemeinsam leben. Eine Wohnung deshalb, weil ich es bereits kannte in einem Einfamilienhaus zu leben. Die Jahre zogen ins Land und ich durfte einige Frösche küssen und irgendwie hielt keine Beziehung stand. Die Worte meiner Mutti, weil ich aus ihrer Sicht nach einer anderen Art, als meine beiden Schwestern schlug „Dich nimmt keiner, wer soll dich denn nehmen?“ schmerzten mich in der Seele, doch ich empfand mich, als ganz sympathischen, liebevollen Menschen, der seine eigene Meinung eben hatte, auch über die Familie und diese auch vertrat, jedoch, wenn etwas im Argen lag, auch andere Lösungen aufzeigte. Und nun lag etwas bei mir im Argen und ich kümmerte mich darum. Die Meinung meiner Mutti, ich glaube, sie kam daher, da ich schon immer eine spirituelle Ader in mir trug und mich auch bewusst damit beschäftigte, ich aber auch die Einzige in der Familie war, die es so tat und das hat sich bis heute nie geändert, und ich glaube auch, weil ich die Wahrheit immer schon aussprach. Warum sie einige oder ich glaube sogar, ich darf sagen, alle meine Familienmitglieder wohl verletzte, darüber machte ich mir als Jungendliche keine Gedanken. Für mich war es wichtig immer alles an-und auszusprechen, wie sonst hätte ich etwas in meinem Leben verändern können? Und damals natürlich noch unbewusst, aber es war so ja auch Hilfe für die anderen. Meine spirituelle Seite gehört zu meinem Leben, möchte ich mich selbst lieben. Und habe ich in früheren Zeiten noch einen Unterschied gemacht, zwischen dem weltlichen und dem spirituellen, geht es heute längst zusammen, und das führte auch dazu, das ich mich viel wohler in meiner Haut fühle, da ich das Spirituelle nie mehr missen muss. Aber ich muss auch erwähnen, es machte mir als Kind schon und später auch noch, als ich mit der Familie Kontakt hielt, oft Kummer, weil ich mich dadurch oft alleine fühlte, unverstanden und Gespräche in meiner Familie nie möglich waren. Die Alternative für mich wäre gewesen, mich in Lügen zu verstricken, um dazugehören zu können, doch dazu war ich nie bereit. Das fühlte sich gänzlich falsch an. Und dennoch, manchmal meinte ich den Worten meiner Mutti doch Glauben schenken zu müssen, weil so mancher Mann kam, aber eben auch wieder ging. Heute weiß ich, es war niemanden Schuld, es sollte einfach ein anderer Mann werden, mit dem ich mein Leben teilen darf und er seines mit mir.

Wenn ich mich recht erinnere, war es November und rief ich bei einem Astrologen an. Da ich schon immer sehr spirituell war, war das für mich auch keine Herausforderung und es kostete mich auch keineswegs Überwindung. Es war für mich eine ganz normale Angelegenheit. Meine Frage, begann mit „Wann“ keineswegs mit „Ob“, denn nach den Aussagen meiner Mutti, auch wenn sie weh taten, versuchte ich ich mein Gefühl kaum zu richten. So fragte ich den Astrologen, wann der Mann meines Lebens, in mein Leben kommen würde. Und die Zeit war bereits näher, als ich damals angenommen hatte. „Im nächsten Frühjahr werden sie ihn kennenlernen und ein Jahr später werden sie in eine feste Beziehung gehen.“ antwortete er. Und meine Frage, was er als feste Beziehung meint, beantwortete er mit den Worten „Sie werden heiraten, und halten sie den jungen Mann gut fest.“  Nun könnte man meinen, ich wäre vor Freude an die Decke gegangen, dem war anders. Klar freute ich mich, dass es doch jemanden für mich geben würde, doch etwas in mir zweifelte dennoch. War es den Worten meiner Mutti geschuldet? Ja vielleicht, so wollte ich wohl erst einmal abwarten, ob es denn auch so kommen würde, wie der Astrologe es mir sagte, freuen könnte ich mich noch immer, hoffen jedoch tat ich schon.

Das Frühjahr kam, es war März, der Mann kam, und bereits im August, bekam ich die Frage aller Fragen gestellt und im März des nächsten Jahres heirateten wir. Es kam so, wie der Astrologe sagte und ich war positiv überrascht, denn der Mann interessierte sich für Spiritualität und das ist heute noch so. Nun sind wir mehr als 15 Jahre verheiratet,  ach so und mein Mann trägt braunes Haar, wie mein Gefühl aus Jugendtagen es erzählte und wir leben in einer Wohnung in keinem Einfamilienhaus. Später habe ich mir auch noch einmal ein Horoskop erstellen lassen und daraus erfuhr ich, das ich in jüngeren Jahren keinen passenden Partner hätte finden können. Für mich war es eben anders vorgesehen. Auch haben wir uns schon einmal ein Partnerschafts Horoskop erstellen lassen und es steht schwarz auf weiß, das uns so etwas, wie etwas schicksalshaftes verbindet. Obwohl, ich ja glaube, Schicksal ist nie gut oder böse, es hängt sicher mit Vergebung aus alten Leben zusammen. Und früher hatte ich immer so etwas wie einen Bezug zu meiner Großmutter väterlicherseits, jedoch habe ich sie nie kennengelernt und doch glaube ich, es hat etwas mit ihrer Seelenenergie und der meines Großvaters zu tun, den ich auch nie kennengelernt habe, aber es war wohl leider kein guter Mann für sie, das nur einmal am Rande.

Damit ich mich in meiner Partnerschaft gut fühlen kann, braucht es eine gemeinsame Basis, die Gefühle. Für mich ist mein Mann vieles. Er ist keineswegs nur ein liebevoller Ehemann, er ist auch mein allerbester Freund, Vertrauter, Liebhaber 😉 ,  aber wenn nötig, er kann mich auch konstruktiv kritisieren, und es möge manchen zum staunen bringen, doch auch das ist mir wichtig.  Mit Ehrlichkeit meine ich, den anderen auch an seinen Gefühlen teil haben zu lassen, so kann man wenn angebracht,  für die Treue und alles was eine liebende Partnerschaft ausmachen soll,  daran arbeiten. Gespräche über alles, was den anderen und mich ausmacht, bewegt, interessiert, Gefühle, Denk- und Sichtweisen, all dieses gehört auch für mich zu einer erfüllenden Partnerschaft, aber natürlich auch der eine oder andere Kompromiss, dem allerdings kann man ja auch schon früher etwas Einhalt gebieten, wenn man einen Partner findet, der ziemlich gleich tickt. Irgendwelche Geheimnisse, die mancher so faszinierend wohl findet, damit kann ich wenig anfangen, außer zum Geburtstag oder zu Weihnachten, wenn man vielleicht Geschenke vor mir versteckt, da finde ich es angebracht und schön. Das ist sicher das kleine Mädchen in mir.

Ich kann ja nun nur von mir, meinen Gefühlen erzählen. Mein Mann und ich haben die gleichen Interessen. Wir haben auch eine selbe Auffassung, wie unsere Partnerschaft sich gestalten kann. Für uns ist das wichtig, für uns ist das Selbstliebe, das wir beide einen anderen an unserer Seite haben, der ähnlich denkt und fühlt in gemeinsamen Situationen. So bleibt es lustigerweise auch nie aus, das, wenn ich mitunter an etwas denke, er es gleich tut. Lächel und Freude. Göttliche Führung?

Doch natürlich ist eine Partnerschaft auch etwas Arbeit, denn es ist kein Tag so wie der andere und da spielen ja mitunter unterschiedliche Faktoren eine Rolle, allerdings so empfand ich es für mich erst nach vielen Jahren des Zusammenseins. Letztens erst sprachen mein Mann und ich darüber, wie ich ihn doch zu Anfang auf ein sehr hohes Podest gestellt hatte. Alles war in Rosa getaucht, wie das so ist, wenn sich zwei kennenlernen und verliebt sind. Bei uns hielt das viele Jahre. Ich muss gerade etwas lachen, weil das totale Gefühl des Verliebtseins sich nach Jahren in ein Gefühl der Liebe wandelte. Das ist auch ein sehr schönes Gefühl für mich. Es fühlt sich für mich sehr vertraut zwischen uns an und es ist auch ein Gefühl für mich wie, ja wie zu Hause sein, allerdings, wie ich mir ein zu Hause vorstelle,  keineswegs wie ich es aus meiner Kindheit kenne.

Toleranz musste ich aufbringen, was die Art meiner Schwiegermutter betraf, wie sie sich in unsere Beziehung und so auch in unser Leben, für meinen Geschmack zu viel einbrachte. Es war eine schwierige Zeit für uns beide. Für mich, weil wir noch jung verheiratet, mit jung meine ich, erst zwei, drei Jahre und ich ehrlich darüber mit meinem Mann sprechen mochte, aber doch etwas Angst hatte, das wir die Ehe vielleicht aufgeben müssten, wenn er keine Entscheidung treffen mochte, die allen dienen konnte. Doch meine Angst war unbegründet. Es kam der Tag an dem selbst mein Mann endlich Klartext mit seiner Mutter sprach. Doch es half einfach kein nettes Wort, von uns ihr gegenüber, doch zu akzeptieren, dass wir unsere Beziehung allein führen mochten, und sie Anteil daran haben könnte, wenn wir es mochten. Ihr Einmischen, wer zu unseren  Gebutstagen kommen durfte und auch noch diese Menschen zu manipulieren ging meinem Mann dann auch zu weit. Nachdem sie auch schlecht ertragen konnte, dass wir nach einem Jahr Ehe immer noch Hand in Hand gingen und bei Festen nebeneinander sitzen mochten. Und nebenbei erwähnt heute tun wir das auch noch gern. Ihre Worte „Das muss doch nun mal aufhören.“ werde ich wohl nie vergessen. Für meinen Mann war es  ein Lernprozess zur Selbstliebe, sich aus ihrer negativen Macht zu lösen. Vielleicht auch die Ehrlichkeit, die in meiner Seele zu Hause, forderte ihn wohl leise dazu auf, seinen Weg der Selbstliebe auch im familiären Bereich zu gehen. Seine Zuckerkrankheit, besserte sich dadurch sehr. Musste er früher fünfmal am Tag Insulin spritzen, ist es seit vielen Jahren nur noch einmal pro Tag. Der Weg seine Eigenliebe zu finden, half ihm dabei, seine Gesundheit zu verbessern. Und eines fiel uns beiden unbedingt auf,  es gab keinen Streit mehr, die ungute Energie war weg.  Seit wir unseren Weg ohne Familien fortführen ist alles viel friedlicher. Wir erkannten und spürten, das Energien anderer störend sein konnten, gerade weil wir unseren eigenen Weg gefunden hatten, nämlich ehrlich mit uns selbst und so auch mit anderen umzugehen.  Ich sah dies als Prüfung, ob wir unseren Weg beibehalten würden und glaube, das es jeder erkannt haben sollte, der je daran zweifelte. Und eines hat es mich auch gelehrt, man muss keineswegs alles ertragen.  Ich lebe Selbstliebe, das habe ich meiner Mutti schon mit sage und schreibe gerade einmal vier Jahren vorgelebt und bin vielleicht für manch anderen schwer zu ertragen, weil ich ihm als Spiegel diene, doch er es erst noch erkennen wird, ich kann dies ertragen, weil es mich keineswegs mehr berührt, allerdings war es einmal anders.

Es ist wie beim Wetter, wenn kalte und warme Luftmassen zusammenfinden, gibt es oft ein Donnerwetter. So glaube ich, wir sind seit vielen Jahren mit Liebe gesegnet, schön, wenn wir es auch weiterhin sein dürfen. Und vielleicht erkennt der/die eine oder andere, was ihn an manch anderen so stört, womöglich den eigenen Weg der Selbstliebe erst noch gehen zu müssen. Denn Liebe kann erst gedeihen, wo Selbstliebe schon erblüht.

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„Für Dich“

Habe versucht diese große Liebe zu vergessen.
Habe versucht diese große Liebe zu löschen.
Habe versucht diese große Liebe nicht in mein Leben zu lassen.
Habe versucht mir einzureden sie wäre gar nicht da.
Habe versucht nicht zu fühlen, doch mein Herz hat da nicht mitgemacht.“

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/48.html

„Du“

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Du bist der Mensch, der mich zum Lachen bringen kann,
schaust du mich nur an, hüpft der kleine Schelm in dir!
Du allein kannst mir die Welt erklären, ist sie für mich zu schwer zu verstehen.
Du fühlst mich, schaust auch des Tags in meinen Traum,
doch du weckst mich nie auf.
Du kennst mich, manchmal schon besser, als ich mich selbst,
du  konntest mir schon so manches Wort verzeihen.
Du hast schon so manches Mal, um mein Gefühl gerungen, doch du vertrautest dir dabei,
so empfand ich dich, auch als stark.
Du bist bei mir, scheint die Sonne und auch im Regen hieltest du meine Hand,
dafür danke ich dir, auch weil du dich selbst dabei nie vergessen.
Du bist der Mann, der mich halten kann, meine Freiheit erlange ich auch durch dich, weil ich fühle, du verwehrst sie mir nie, auch wenn wir zusammen sind. Du lerntest dich kennen, auch für mich, weil es mir sehr wichtig war. Du und Ich, ich und du ist gleich Harmonie. Ist wie ein Rätsel, ist Liebe und geliebt sein, ist bunt und schön, ist schwarz wie weiß, das gelöst und nie gelöst und doch etwas in sich birgt, das fühlen lässt, es muss wohl so etwas wie Schicksal sein, das unseren gemeinsamen Weg bestimmt.

(Für meinen Schatz, einfach mal so, weil er ist, wie er ist)

 

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„Eine Reise irgendwo hin“

„Ein leiser Ort in meiner Seele, ich fand ihn einst in grauer Nacht.
Still schweigend sah ich mich in ihm wohnen,
nahm wahr,                                                  was mich nicht glücklich macht.
Ein kleines Licht hat ich gesehen, es schien ganz winzig nur zu sein
und doch setzte ich mich zu ihm daneben und empfand,                                                          ist es auch noch so klein, es hilft zu sehen.
Und eines Tages wird es ein großes Licht dann sein und aus dem leisen Ort in meiner Seele, darf ich gehen und größer sein.“

 

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