„Ich werde geliebt, obwohl ich bin, wie ich bin.“

 

Endlich! Was für ein sonnenreicher Nachmittag.  Blauer Himmel, Sonne satt, und viel zu sehen gab es, zumindest für mich. Eine kleine Reise per Pedes und ein winziger Teil einer Stadtgeschichte, wenn auch noch ein weiterer Teil davon wiederum, nur für heute zu sehen war, für uns. Denn Wellen und Sand verändern ihr Gesicht ständig, doch mein eigenes Gefühl, welches sich in mir dabei einstellte,  bleibt mir als Erinnerung an diese schönen Stunden. „Ich werde geliebt, obwohl ich so bin, wie ich bin.“ 

Meine Kamera wie so oft dabei, fing ich allerlei ein und dabei blieben wir beide stehen, hielt ich die Bilder fest, und mein Schatz malte am Ufer des Wehrs unterdessen mit einem Stöckchen ein Herz für mich. Als wir auf der gegenüberliegenden Seite weiter liefen, unterhielten wir uns und ich hörte meinen Mann zu mir sagen „Jetzt stehen wir hier und vor einigen Minuten standen wir auf der anderen Seite dort drüben.“  Wie nebenher und für mich selbstverständlich, ohne böse Absicht, verbesserte ich „Nein, Schatz. Da drüben haben wir gestanden, jetzt jedoch gehen wir.“  Kaum hatte ich es ausgesprochen, hielt er mich am Arm fest, zog mich zu sich heran, so das wir stehenblieben, küsste mich und sagte  „Jetzt stehen wir hier, genau so wie auf der anderen Seite vorhin.“  Beide kamen wir ins Lachen. Für mich ist es wichtig so sein zu dürfen, wie ich bin. Und wenn ich gehe, stehe ich keineswegs, und auch wenn ich weiß, was er damit sagen mochte, kann ich es keinesfalls für mich so stehen lassen, es fühlte sich in diesem Moment für mich falsch an. Was für mich sonnenklar kann für einen anderen anstrengend sein, doch ich mag Klarheit, immer und überall. Und für meinen Schatz? Er hat gelernt damit umzugehen, ohne sich selbst zu verleugnen und dafür bin ich dankbar.

„Das grüne Kleid im Labyrinth“

das grüne kleid im Labyrinth ..bild von pixabay von Kaylin Art

ISBN: 978-3-7504-0490-8

„Im Ozean der Ewigkeit schweben sie im grünen Kleid.
Nichts scheint greifbar, nichts erscheint, ihre Augen leise.  Gedanken ertrinken, taube Gefühle schwinden, sie atmen leicht ein und Schwere aus. Wellen tragen sie weit, ihre Haut umspielt vom kühlen Nass. Nichts ist greifbar zu der Zeit, nichts erscheint ihnen und die Zeit, ist die Zeit der Wiederkehr.  Wo waren sie einst? Wo werden sie sein? Doch wo sie sind, sie fühlen es jetzt.  Keine Angst wacht in ihnen, nur ein Gefühl das bleiben will. Leben in Liebe.“

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter  http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/92.html