„16 gemeinsame Jahre“

 

 

wedding-2544405_640

(Bild: Pixabay)

Heute vor genau 16 Jahren, schrieb ich keinen Artikel und wäre der Tag heute ein anderer, würde ich sicherlich auch kein Wort darüber verlieren. Fast auf die Minute genau sind mein Mann und ich 2004 die Treppen zum Standesamt nach oben gegangen.

Eine Standesbeamtin, welche mir gut in Erinnerung geblieben ist, traute uns, weil wir uns trauten. Unsere Familien saßen auf den Stühlen und ihre Blicke waren auf uns gerichtet und wie die Standesbeamtin so sprach, liefen mir unzählige Tränen über meine Wangen. Ich war die Einzige im Raum, welche so ergriffen war, von dem allem, was um mich, auch mit mir geschah. Unter Tränen gab ich mein „Ja“ und wurde aus meinem Tränenmeer gerissen, durch mein Lächeln, das mir dann gelang, weil ich das „Ja“ meines Mannes hörte, das so laut zu sein schien, das man es in der ganzen Stadt wohl hätte hören können.  Meine Frage im Nachhinein, warum er es so laut gesprochen hatte, beantwortete er mit „Damit es alle hören können.“

Die meisten Frauen möchten wohl, das ihr Hochzeitstag, der schönste im Leben sein möge, so habe ich nie gedacht oder gefühlt. Mein Gefühl mochte einen schönen Tag haben oder dieser Tag, sollte mit einer der schönsten in meinem Leben sein.  Mein Gefühl hatte Angst, wenn es der schönste Tag im Leben wäre, das danach, kaum noch etwas Schönes kommen würde, das mir guttun würde. So mochte ich keine große Feier nur im kleinen Kreis, und ich finde wir haben das für uns sehr gut entschieden. Denn einige Paare, welche ich kannte, hatten eine Wahnsinns-Party, doch die Ehen sind leider Vergangenheit. Natürlich darf es auch anders sein, gar keine Frage, aber für mein Gefühl, war es so gut, wie es entschieden haben.

Viel haben wir gemeinsam in dieser Zeit schon bewältigen müssen. „Müssen“, weil wir es uns so niemals persönlich so ausgesucht hätten, aber unsere Seelen haben ihre Aufgaben.  Nach den ersten Jahren unserer Ehe bereits, sagte mir einmal jemand, was ihr so gemeinsam durchmachen musstet, das geschieht bei anderen im ganzen Leben nie. Ja, so war es wohl.

So trug ich also kein weißes Brautkleid, auch keinen weißen Hosenanzug, sondern Kleidung, die schon etwas festlicher, welche ich jedoch später auch noch tragen konnte. Doch ich trug weißen Blumenschmuck im Haar und einen wunderschönen Brautstrauß.

Geheiratet haben wir am Vormittag 11 Uhr. Und der Mond stand im Sternzeichen Löwe, das war mir wichtig. Denn so dürfen wir beide in unserer Ehe gemeinsam lernen, und es so war es auch bisher. Einmal ging mein Mann vornweg und ich zog nach, ein anderes Mal ging ich vorwärts und mein Mann kam nach. Für mich allerdings muss ich sagen, war auch immer sehr wichtig, einen Partner an meiner Seite zu haben, mit welchem ich über alles, wirklich über alles kommunizieren darf und kann und welcher auch bereit wäre, gesunde Kompromisse einzugehen.

Trotz unserer Lernaufgaben, welche wir durch Krankheiten, alle beide, klären mussten, bleibt für mich, unser Finden, ein Wunder. Wir lernten uns im März 2003 kennen, im Juni verlobten wir uns, einen Monat später zogen wir zusammen und im August desselben Jahres bekam ich seinen Heiratsantrag und im März 2004 wurden wir getraut. Es ging alles sehr schnell, doch es fühlte sich richtig an, und das tut es heute auch noch.

Wir haben fast die gleichen Interessen, Reiki, Bücher, Schreiben, Spiritualität. Wir kommunizieren ehrlich miteinander, darauf habe ich ihn sofort zu Anfang unseres Kennenlernens aufmerksam gemacht, weil mir das unendlich wichtig ist. Und ja, bei wirklich aller Harmonie, natürlich schaukelt das Haus auch einmal,  aber und darauf bin ich unendlich stolz, nie unter der Gürtellinie, sondern konstruktiv. Ja, ich weiß für manche klingt es vielleicht anstrengend, aber da wir fast die gleichen Ansichten hegen, ist da keine allzu große Differenz zu klären, wenn es mal etwas zu klären gab oder gibt. Das ist gut, sehr gut. Und was ich an meinem Mann schätze ist, das er auch ein ehrlicher Freund für mich ist.

Nun ja, heute nun haben wir unseren 16. Hochzeitstag. Wir haben schön gemeinsam gefrühstückt und unsere Geschenke ausgetauscht. Freude, Freude!  Und verbringen nun den Tag gemeinsam, das ist schön.

So empfinde ich, dass ich doch unglaublich beschenkt wurde, mit einem Menschen in meinem Leben, der mir gut ist und mir guttut und ich hoffe, er sagt das auch von mir. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich fühle es auch bei ihm so, aus unserer anfänglichen Verliebtheit, die einige Jahre andauerte, ist für mich nach und nach Liebe geworden. Liebe und auch Freundschaft. Liebe, weil ich nie ohne ihn sein möchte, und er mich fühlen lässt, dass er meine Gefühle schätzt und mir zeigt, dass ich ihm wichtig bin und Freundschaft, weil ich mit ihm über alles reden darf, und das ist für mich einfach ganz groß und unendlich viel wert.

Ich danke meinem Schatz für seine Liebe, Fürsorge und Freundschaft und hoffe wir haben noch viele, viele so schöne oder noch schönere Jahre gemeinsam. Das klingt wie eine sehr reife Frau, aber ich bin nun mal keine zwanzig mehr und weil mir Harmonie, auch wenn ich dafür etwas tun muss, wichtig ist, wusste ich für mich immer schon darum, aber durch meine Autoimmunkrankheit noch mehr, wie wichtig für mich eine erfüllende Partnerschaft im Leben ist. Dankbar.

„Grüne Traummusik“

Grüne Traummusik

 

„Meine Träumereien schweben in der Welt, die für mich gemacht, du hast sie gesehen und gibst auf sie acht.
Deine Farben strahlen auch, doch du hältst sie fest, sie gehen auf keine Reise.
Wo hast du diese Farbenpracht nur her?
Weshalb lässt du sie nicht fliegen?
Sie erzählen doch so viel.
Dein Herz auf der Suche und du hast einen Plan.
Wer dich wirklich liebt, nimmt auch deinen Schatten an.
Und nur dieser Mensch wird von dir belohnt?“

Mehr Leseproben und weiteres zum Buch gern unter   http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/86.html

„Mein Gefühl in jetziger Zeit – 2020 Heilung darf geschehen?“

world-3043067_640

(Bild:Pixabay)

 

Der Anfang des „Wassermann-Zeitalters“ gestaltet sich stürmisch, auch ängstlich. Seit einer Woche dürfen wir in unserem Bundesland nur noch um das eigene Revier spazieren, aus den uns allen bekannten Gründen. Diese Zeit nutzte und nutze ich, um zu meditieren, innezuhalten, nachzudenken und auch ich habe keineswegs eine Lösung für das alles, was mit mir selbst und im Kollektiv geschieht, jedoch arbeite ich mit Reiki und beim Meditieren kamen in mir Gefühle hoch, welche ich gern mit euch teilen möchte.

Mitten im Chaos hörte ich oft, und ich selbst machte mir da auch so meine Gedanken, das dieses Virus vielleicht keineswegs von einem Tier übertragen wurde, aber keiner wusste auch, woher sonst. Nun fühlte ich für mich jedoch, dass es doch kein Zufall sein kann, das wir im Zeitalter „Wassermann“ leben und sich genau zu dieser Zeit ein Virus verbreitet und nein, es handelt sich um keinen Schnupfen, oder ein Zwicken im Bein oder in der Schulter, sondern es kann eine Lungenentzündung auslösen.  Gerade eine Lungenentzündung, wo doch das Sternzeichen Wassermann ein Luftzeichen ist. So ist für mich die Herkunft, das es von einem Tier übertragen wurde, einleuchtend, noch dazu ursprünglich von einer Fledermaus, welche durch die Lüfte fliegt.

Fühle ich in mich hinein, fühle ich oft, dass auch ich meine Atmung oft gar oberflächlich durchführe. Ich müsste viel mehr richtig durchatmen, das tue ich aber nur im Grünen. Also ist es für mich ein Anlass, mehr auf meine Atmung zu achten, tief ein und auszuatmen. Das wiederum, hält für mich den Aspekt bereit, auch ruhig und gelassen zu bleiben.  Denn dadurch kommt der Mensch in die Ruhe und kann seine wirklichen Gedanken und Gefühle erkennen und erspüren.

Ich fühle, meine Seele ist total verletzt, auch etwas überfordert, denn ich hatte die letzten Wochen schwer damit zu kämpfen, wie viele Menschen dieser Krankheit bereits zum Opfer gefallen sind. Allein in Italien, diese Lastwagen mit all jenen, die die Welt nun verloren hat, hat mich viel weinen lassen, obwohl ich keinen von ihnen kannte. In Spanien, wie viele Menschen dort mit dieser schweren Krankheit auf den Flurböden liegen mussten, hat mich keinesfalls beruhigen lassen, im Gegenteil.  Als ich im Radio vernahm, das einige Italiener nach Leipzig in die Uniklinik kommen, um hier behandelt zu werden, betete ich zu Gott, dass das einen Sinn haben muss. Den Sinn zu überleben.  Menschen sterben ohne ihre Angehörigen, doch werden sie in ein fremdes Land geflogen, um dort Hilfe zu erfahren, müssen sie einfach überleben. Wie viel schlimmer wäre sonst ihr Gehen von der Welt für ihre Angehörigen, als es für viele Betroffenen sowieso schon ist und auch für ihre eigene Seele. Glücklich fühlte ich mich, als ich im Radio vernehmen konnte, das zwei von ihnen stabil sind. Es ist noch keine Heilung, aber ein Fortschritt in die richtige Richtung. Danke für die Hoffnung.

Jeden Tag sende ich der Welt Reiki. Jeden Tag sende ich auch unserer Stadt Reiki, unserem Bundesland und hoffe insgeheim, das alle die Reiki praktizieren dies auch tun für unsere Welt, für die Städte und Dörfer, Bundesländer, fremde Länder, wie auch immer. Wir können das keinesfalls ungeschehen machen, aber ich glaube wir können mithelfen, das Bewusstsein des Kollektivs dadurch positiv zu unterstützen. Doch wie viel Reiki braucht unsere Welt, um ins Gleichgewicht zu finden?

Im Kleinen gesehen, so glaube ich, muss sich wohl jeder bewusst werden, wie er seine Gesundheit erhalten kann. Die Lunge steht für den Atem. Ohne diesen gibt es kein Leben.  Ich glaube,  die jetzige Zeit schenkt uns trotz der Widrigkeiten viel.  Vielleicht sollten wir mit dem Rauchen aufhören, es fördert die Gesundheit, vor allem die der Lunge. Situationen, welche uns im Leben förmlich die Luft zum Atmen nehmen, überdenken und uns verändern, damit diese Situationen nie mehr auftreten oder positiv in Veränderung gehen können.  Denn wie sehr unbewusst ist ein Mensch, der jetzt hofft, verschont zu bleiben, mit einem Glimmstängel zwischen den Lippen?

Im Großen gesehen, ist es keineswegs anders für mein Gefühl. Die Wälder sind die Lungen der Erde. Was tun wir unseren Wäldern denn an? Und keineswegs möchte ich die Tiere in Vergessenheit wissen, denn erst durch dieses Tier in China wurde dies alles präzise ausgelöst. Es ist nun kein Warnschuss mehr! Der war vor vielen Jahren bereits da. Wir alle,  haben weggesehen, es war so weit weg. China? Ach was. Nein!  Jetzt sind wir alle davon betroffen. Zeit in uns zu gehen und zu fühlen, was jeder von uns in seinem Leben zum Besseren für die Welt gestalten kann. 

Wir meinten wohl immer, wir sind alle eins und nahmen wohl an, nur das Gute müsste geteilt werden? Jetzt sehen wir, auch anderes müssen wir teilen. Wir alle haben die Bilder gesehen, in China, wo die Tiere fürchterlich eingepfercht und unrecht behandelt auf den Märkten. Da liegen kleine Äffchen tot herum, lebende Tiere im kleinsten Käfig eingepfercht, sie werden mit großen Stangen von hier nach da geworfen. Wer sind wir? Was ist der Mensch für eine Spezi? Welches Recht nehmen wir uns heraus so mit Lebewesen umzugehen? Ich bete zu Gott das wir nun alle dorthin schauen, wo Unrecht tobt. Das ist keineswegs nur in China, auch vor unserer eigenen Haustür, werden wir kehren müssen. Wir haben die Tiere vergessen und müssen nun hinnehmen, dass eine sehr große Gefahr von ihnen ausgehen kann. So als würden sie sich in ihren Käfigen aufraffen und uns zeigen, das zahlen wir euch heim und wenn es das letzte ist, was wir für uns tun können.

Versuchen wir diese herausfordernde Zeit so ruhig und gelassen, wie jeder kann in Empfang zu nehmen. Achten wir auf unsere Gesundheit. Gehen wir keineswegs leichtsinnig damit um. Helfen wir alle mit, in dem wir gute Gedanken und Gefühle innehaben und  vor allem überdenken wir alle unser Handeln für die Zukunft, und die beginnt jetzt!

 

„Wolken am Himmelsrand“

werbung wolken am himmelrand

ISBN: 978-3-7494-8219-1

„Seidener Faden du hältst fest,
was dir treu zur Seite hängt.
Ist die Sonne auch gerade versteckt,
gleich wird es wieder anders sein.
Bewegst du dich zu schnell, halte ein!
Doch stehst du still, sieh nach dem, der dich Retter nennt.
Du bist sein letzter Halt, glaubt er.“

 

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter    http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/88.html

„Das grüne Kleid im Labyrinth“

werbung das grüne kleid im labyrinth

ISBN: 978-3-7504-0490-8

„Es liegt in uns, an unserer Schönheit, wie wir alles sehen mögen.
Es liegt in uns allein.“

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter    http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/92.html

„Galerie“ Gedichte

werbung galerie

ISBN: 978-3-7448-8510-2

„Es sind die Wellen, die wie Gezeiten, sich bewegen zu vielen Zeiten.
Glitzernd hell oder grau blau zum Strand des Lebens hin.
Bunte Gummiboote, streiften Delphine, welche sich im Spiel befanden.
Manche Frage, wurde sie da draußen ehrlich gestellt?
Gedanken, fielen tief hinein, in das Meer der Ewigkeit, wandelten in so manchem Graben, der immer nur, aus Felsen je bestand.
Doch kehrten sie zurück ans Licht, waren sie im Gefühl befangen?
Und die bunten Gummiboote taumeln noch auf hoher See?
Es sind die Wellen, die wie Gezeiten, sich bewegen zu vielen Zeiten.
Glitzernd hell oder grau blau zum Strand des Lebens hin.
Große Schiffe sehen in der Ferne, doch fahren sie in so mancher Rinne, die der Bagger auf dem Meeresgrund gegraben, damit sie überhaupt erst fahren.
Erzähle mir keiner, von großer Freiheit, die sich jeder einfach so nehmen kann.
Denn diese Freiheit hat mit meiner, keineswegs etwas gemeinsam.
Warum kehren Schiffe zurück?
Weil es, in der Ferne keineswegs etwas gibt, das wohl zu ihnen gehören will?
Es sind die Wellen, die wie Gezeiten, sich bewegen zu vielen Zeiten.
Glitzernd hell oder grau blau zum Strand des Lebens hin.
Sprich, von dem, das du erlebtest, was du fühltest, an manchem Tag.
Sprich von dem, was dir auch wichtig, erzähle, doch höre auch du zu.
Sprich über Liebe, die du suchtest, vielleicht schon dein Leben lang.
Weine, wenn deine Seele dich einmal rüttelt, doch bedenke, warum sie es tut.
Sprich über das, was dich lachen lässt und frage,
wenn du einmal keinesfalls verstehst.
Umarme den, den du wirklich magst und den, den du liebst.
Spreche wahr und sei fair, in allem was du tust.
Schenke doch einfach deine Antwort, wenn du gefragt und vertraue, deinem wahren Gefühl, wenn es Liebe sagt.“
Mehr Leseproben und weiteres zum Buch gern unter   http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/95.html

„Lamberts schönster Wunsch“

werbung lambert

ISBN: 9-783-7504-2329

Der Winter hat schon lange Einzug gehalten, Schnee bedeckt das Land. Die Dächer der Häuser sehen aus, als wären sie mit Puderzucker bestäubt und an den Fenstern und Türen, sieht man verschiedentlichen Weihnachtschmuck. So mancher schöner Engel leuchtet am Abend auf die Straße und im Häuserpark steht ein großer Tannenbaum, der eine weiße Lichterkette trägt. Und tritt die Dämmerung allabendlich ein, erleuchtet der Tannenbaum wunderschön. Mitten im großen Feld, das von zwei Seiten mit Wald umgeben, ist eine Sasse und hier liegt Lambert und schläft. Lambert ist ein Feldhase und sogar, wenn es schneit, bleibt er in der Kuhle liegen und wird mit Schnee bedeckt. Kalt ist es ihm keineswegs, denn Lambert trägt dickes Fell. Oft ist er zur Dämmerung oder in der Nacht aktiv, sucht sich Futter, wie Wurzeln, Rinde oder Knospen. Allerdings Wurzeln und Knospen sind gerade von seinem Speiseplan gestrichen, denn der gefrorene Boden lässt keine Wurzelsuche zu und Knospen, da muss Lambert noch bis zum baldigen Frühjahr warten. Aber an den Rinden junger Bäume kann er sich satt knabbern. Manchmal ist Lambert auch am Tag unterwegs und besucht die gefüllte Krippe im Wald. Dort finden sich Rehe und Hirsche und manchmal auch das ein oder andere Wildschwein ein. Der Förster ist ein guter Mann, er sorgt sich um die Wildtiere im Wald, vor allem im Winter, wenn es wenig Futter für die Tiere zu finden gibt. Deshalb füllt der Förster die Tierkrippe mitunter auch mit Eicheln und Kastanien auf. Doch nur er darf das. Denn an der Krippe würde es sonst zu viel nach Mensch riechen und die Tiere würden dort keineswegs mehr fressen wollen. Die Tiere tauschen sich wohl auch über Neuigkeiten aus und so kommt es, das an einem Wintertag folgendes unter den Tieren die Runde macht: Lambert möchte ein Osterhase werden. Wie er auf die Idee gekommen, ob er sie auch umsetzen kann und wenn, wie das ausschaut, davon erzählt nun die Geschichte,  „Lamberts schönster Wunsch.“
…… Die Sonne lacht immer noch so schön vom Himmel und lässt den Schnee, der das Feld bedeckt in der Sonne glänzen. Wie kleine helle Diamanten funkelt der Schnee und so mancher Winterspaziergänger hat seine Freude daran.
Max und Lambert hoppeln über diesen glänzenden Schnee und entdecken dabei die Spuren eines Hirsches, verfolgen diese und kommen am alten Bahnübergang an. Schienen liegen noch in der Erde, aber schon lange fährt kein Zug mehr über diese. Früher einmal, fuhren kleinere Personenzüge hier entlang. Etwas entfernt von den Bahnschienen, weiter hinter, nah am Waldrand, steht ein Hirsch allein. Mit
Stolz trägt er sein Geweih und schaut in die Winterlandschaft. Für Max und Lambert sieht es so aus, als würde er sich auch über diesen schönen Wintertag freuen. Als beide dem Hirsch näher kommen, bleibt er stehen. „Nanu?“ spricht Max den Hirsch an „Du stehst ja ganz ruhig, sind deine Hufe festgefroren?“
Lambert muss zuerst etwas übers Max Worte lachen, bestaunt jedoch zugleich das große Geweih des Hirsches in aller Stille. „Nein. Nein. Wo denkst du hin? Nein, ich bin keineswegs festgefroren, ich denke nach.“ spricht der Hirsch ruhig. „Worüber denn?“ möchte nun Lambert gern wissen und der Hirsch schaut seitlich nach unten zu den beiden Feldhasen, die im Schnee neben ihm sitzen.
„Weihnachten.“ Lambert und Max schauen sich an und Max fragt „Du denkst über
Weihnachten nach? Ja warum denn?“ „Ich würde gern einmal vor dem Schlitten des Weihnachtsmannes gespannt, mit ihm gemeinsam die Geschenke für die Kinder verteilen.“ Dann ist Ruhe.
Es scheint als würden alle drei nun darüber nachdenken, erst nach einer ganzen Weile, durchbricht Lambert die Stille mit den Worten, „Und ich wäre gern der Weihnachtsmann. Das würde mir Freude machen.“ Max lacht „Du bist ein Feldhase Lambert und kein Weihnachtsmann!
Hättest du einen Bart und einen roten Mantel wie er, würden beide dich beim Hoppeln behindern. Seine Kleidung wäre viel zu groß für dich.“
„Hm“, bemerkt Lambert, schaut hoch zum Hirsch und spricht zu ihm „Du kannst den Weihnachtsmann ja einmal fragen? Du bist ein großer und stattlicher Hirsch, mit einem stolzen Geweih, er lässt dich bestimmt seinen Schlitten ziehen.“
Der Hirsch steht immer noch wie angefroren da, nickt lautlos und antwortet wieder ruhig „Du kannst unmöglich der Weihnachtsmann sein, aber Osterhase, das wäre doch etwas für dich. Geschenke bringt er den Kindern ja auch, Ostereier und er versteckt sie noch im Gras. Und du müsstet dich auch keinesfalls verkleiden, denn du bist ja ein Hase.“
Lambert schaut erneut zum großen Hirsch auf „Osterhase? Osterhase.
Ja genau ich werde Osterhase!“  ……

Weiters zum Buch gern unter ..http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/94.html

„Es wird grüner“

werbung es wird grüner

ISBN: 978-3-7504-2088-5

„Gefühle, die eine Festung sind, uneinnehmbar scheinen,
haben Selbstliebe gelernt oder haben es erst noch vor?“

*

„Was sollte unser erstes Wort im Leben sein?
Mama, Papa?
Oder doch Liebe?“

 

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/103.html

 

 

„Zentrifuge“

Werbung zentrifuge

ISBN: 978-3-7412-4011-9

„Warum denke ich an Morgen?

Meine Hand wird sie gehalten, werde ich noch mit dir sein?
Warum denke ich an Morgen?
Mein Herz wird es noch fragen, meine Seele wird sie noch fühlen?
Warum denke ich an Morgen?
Meine Träume werden sie leben, meine Angst wird sie siegen?
Warum denke ich an Morgen?
Werden meine Gedanken sich verlieren, mein Wissen wollen steht es mir im Weg?
Warum denke ich an Morgen?
Ich spüre keine Ewigkeit.
Fühle die Weite in deiner Seele und glaube, würde ich mit dir gehen,
wäre ich vielleicht morgen schon allein.
Darum denke ich an Morgen.“

 

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/46.html

„Seelenbrücke“

Seelenbrücke
ISBN: 978-3-7412-0890-4
„Regen tropft in den Tag.
Schirme bunt begegnen sich.
Eile geboten, doch sie tanzt durch die Pfützen barfuß.
Streift sich die Tropfen aus ihrem Gesicht.
Sie schmeckt weiches Wasser, ihre Kleider klatschnass, doch ihr Herz in Liebe.
Ihr Lächeln bezaubernd.
Die bunten Schirme, sie verpassen so viel.“
Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/44.html

„Mein kurioses Gericht“

paprika-2920381_640

Foto: Pixabay

 

Selten erlebt, dennoch wahr 🙂 .

Gestern Abend für das Abendbrot war mein Plan, Zucchini, Paprika und gebratener Schinken, dann alles mit Käse überstreuen und ab in den Herd.

Den ganzen Tag über hatte ich mit meiner Dualseele zu kämpfen und fühlte in mir ein drückendes Gefühl,  so als würde sie mir ihre Macht zelebrieren wollen, weil mein Gefühl sich lange schon von ihr zurückgezogen hat, doch mein Gefühl blieb bei mir.

So begann ich also gestern am sehr frühen Abend die Zucchini zu schneiden, zu vierteln, den Paprika auch und legte mit Liebe alles in meinen Glasbräter, stellte, derweil ich das Kokosöl aus dem Kühlschrank holte, den Bräter auf die angestellte Herdplatte und gab mit einem sehr guten Gefühl das gefrorene Kokosöl in den Bräter. Dazu nahm ich ein Messer und drückte das Gemüse etwas zur Seite, sodass die Ölkrümel, auf das Glas kamen. Ich war zufrieden. Deckte auch schon den Tisch schön ein und bemühte mich noch den einen oder anderen Ölkrumen im Bräter dahin und dorthin zu schieben und dachte keineswegs an etwas Schlimmes. Plötzlich ohne Vorwarnung jedoch, sah ich mich in mitten von weißem Qualm, der immer mehr zu scheinen wurde. So stand ich tatsächlich wie vom Donner gerührt vorm Herd und sah die Bescherung, der Glasbräter war mit allem, was drinnen war, zerplatzt. Peng! Der Geräuschpegel war sehr laut, und es wunderte mich, das ich mich keineswegs erschrak und laut losschrie. Das wäre unser Preis gewesen oder unser Abendbrot. Ich riss also ein Fenster auf, zwei Fenster auf, drei Fenster auf, vier Fenster auf und auch ein fünftes Fenster auf und hoffte inständig, das niemand die Feuerwehr bemühen würde.

Nachdem ich alles im Müll entsorgt und meinte mein Schatz wird aber  traurig sein, weil er sich schon auf das Essen freute, nahm ich den Schinken, der noch roh war und habe diesen in der Pfanne gebraten. Der Kühlschrank war zumeist leer, doch siehe da, ich fand noch Erbsen. Also machte warmen Schinkensalat. Selten aber essbar 🙂 .

Mein Mann kam nach Hause, die Wohnungstür geht auf und ich hörte ihn im Flur sagen, „Hallo mein Schatz, oh das riecht ja gut, das habe ich schon draußen gerochen. Wie war dein Tag?“  Ich rührte an meinem warmen Schinkensalat, dem ich die letzte Würze gerade verpasst hatte und antwortete „An sich wie immer, nur etwas explosiver. Zucchini ist aus.“

Allerdings muss ich gestehen, der Fehler lag bei mir. Ich wusste, dass ich kein kaltes Wasser in den heißen Bräter geben darf, aber an das eiskalte feste Kokosöl aus dem Kühlschrank, hatte ich dabei keineswegs gedacht.  Und nun? Na auf ein neues, hoffentlich ohne Knall und Bumbs. 🙂

 

 

„Galerie“

werbung galerie

ISBN: 978-3-7448-8510-2

„Wenn Träume in Booten auf große Reisen gingen,
sich hielten am Mast, der die Segel hisste.
Wenn sie durch den Wind, der auch das Meer berührte,
gestreichelt, fielen unzählige Tränen in den Ozean und ergossen sich im Wellenmeer, das oft zu spüren vermochte, welcher Schmerz in ihnen lebte.
Wenn Träume in Booten auf große Reisen gingen,
sich hielten im Wind an dem Holz, das sie trug.
Und waren die Wellen des Meeres auch groß,
so erkannten sie, die Kraft, welche in ihnen wohnt.
So hat sie, sie aufleben lassen, für ein Leben lang und fragt einer sie,
wo die Träume sind, die das Holz getragen, durch den Wind,
auf dem großen Ozean?
Können sie ihm wohl nur sagen, das werden wir sehen?                                                             Doch was wir wissen, gingen sie verloren, werden wir nie nach ihnen fragen.“
Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter    http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/95.html

„Wenn Schiffe wandern“

werbung wenn schiffe wandern

ISBN: 978-3-7528-6655-1

„Am Fensterbrett saß eine Taube, sie schaute durch Glas ins Zimmer,
gurrte und bewegte kurz ihr Gefieder, so als wollte sie sagen, kalt in diesen Tagen.
Sie schaute ins Land auf die kargen Baumkronen, deren Geäst nun nackt zum Himmel ragten.
Ihre Augen dabei munter und wachsam, so wie die ihrigen.
Sie schaute zur Taube und erfreute sich an ihrem Besuch, dabei tippte sie zaghaft ans Fensterglas.
Die Taube drehte sich zur ihr und schaute, ging ein paar Schritte zur Seite und blieb auf dem Fensterbrett, es sah so aus als plusterte sie sich auf und ein Gefühl von Frieden wohnte in ihr und in ihr.
Doch als der erste Regentropfen fiel, öffnete sie das Fenster.
Die Taube blieb und sie schauten gemeinsam auf das Land.
Es schien, als ob ihre Augen erzählten, warm in diesen Tagen.“

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/80.html