„Wo ist denn nun die richtige Hexe?“

Pfingstsonntag, und schon heute Morgen ging es hoch hinaus. 454 m ü. NN mit der Gondel. Sie fuhr uns zum Hexentanzplatz in Thale und der liegt im wunderschönen Harz. Obwohl wir schön öfter hier weilten, finde ich es immer wieder faszinierend schön. Das Bodetal ist eine Reise wert. Und wie wir am Ende unseres Besuches feststellten, hatten wir ein gutes Timing, denn wir fuhren mit einer der ersten Gondeln am Vormittag nach oben. Als wir zurückfuhren stand eine immens lange Menschen-Schlange und leider viele von ihnen mit hängenden Mundwinkeln, konnte ich aber auch nachvollziehen.

Doch zurück zum Hexentanzplatz dort oben gibt es immer noch die kleinen Verkaufsstände mit allerlei Andenken, die der Besucher erwerben kann. Das Restaurant hatte geöffnet, die Walburgishalle stand auch auf ihrem Fleck wie je und je, ebenso das Berg-Theater und das Tiergehege. Was neu war, war das Haus der Hexe mit dem Hexenpfad im Garten. Genau wie das Haus selbst, so ist auch im Haus alles auf den Kopf gestellt. Ein kleines Mädchen ging die Stufen vor mir nach unten und fragte ihren Vater „Wo ist denn nun die richtige Hexe?“  Der Vater schwieg,  ich lachte und meinte „Das wüsste ich auch gern.“ Für Kinder ist es absolut klasse, sie können hier viel entdecken. So zum Beispiel sind sie angehalten im Hexenhaus zu schauen, was richtig herum hängt.

Doch mich hat wie schon die letzten Male bei meinem Besuch hier, der Ausblick in das schöne Bodetal begeistert. So sind wir von hier nach da über den Hexenplatz gewandert. Nachdem wir wieder mit der Gondel nach unten gefahren sind, heute war es ziemlich windig, die Gondel schaukelte etwas, gingen wir noch an der Bode entlang. Die Bode ist im Harz noch in ihrer ursprünglichen Form belassen und es sieht  total romantisch aus.

War ein schöner Pfingsttag. Das wünsche ich auch allen Lesenden, schöne Pfingsten.

„Mit dem Wattwagen über den Grund der Nordsee“

 

Das war schon ein Erlebnis, auf die Insel Neuwerk zu kommen. Bei Ebbe ging es mit dem Wattwagen von Cuxhaven-Duhnen über den Grund der Nordsee bis hin zur Insel Neuwerk. Mein Gedanke bei der Fahrt auf dem Wagen, „Hoffentlich haben sie an die Flut gedacht, das wir es auch rechtzeitig schaffen an Land zu kommen, nicht das ich nicht schwimmen könnte, aber die Wassermassen sind ja so kalt.“ Doch Entwarnung, denn es gab tatsächlich auf diesem vorgegebenen Weg zur Insel, Rettungsinseln, auf diese hätte man im Notfall steigen und auf Rettung warten können. Umgeben von einem Stahlkäfig, mit Ausschau auf das Wasser, das einen dann umgeben würde, nein danke. Lieber dann doch mit dem Wagen schnell an Land. Und so ein bisschen sah es ja schon seltsam aus. Von zwei unterschiedlichen Abfahrtspunkten der Wattwagen, liefen diese dann irgendwann zusammen, so als waren wir vor irgendetwas auf der Flucht, den Eindruck hätte man gewinnen können. Aber alles gut.

Auf der Insel selbst bekommt den viereckigen Leuchtturm und einige Häuser zu sehen und natürlich Grün, und es gibt den Friedhof der Namenlosen.

Mein Highlight allerdings war die Fahrt mit dem Wattwagen und das Wissen, bzw. mein Gefühl über das Wissen, auf dem Grund des Meeres zu fahren. Toll.

„Die wunderbare Josepha“

Cover die wunderbare Josepha

ISBN: 9-783-7528-2254-0

 

Inhalt

Ceija

Der Unbekannte

Ein Tag mit Wendungen

Der Klosterladen

Das Land der Liebe finden

Wie das Leben spielen kann

Das Kinderheim der Stadt

 

Auszug aus der Geschichte  „Das Land der Liebe finden“

…… Er erhebt sich, geht ums Bett und hebt den Rucksack mit einer Hand an, um ihn dann wieder fallen zu lassen. „Also du meinst ja immer, du hättest schwer am Leben zu tragen, jetzt glaube ich dir das“, sagt er mit ernster Miene und setzt sich wieder, dieses Mal gleich neben den Rucksack. Tim sortiert im Schrank etwas hin und her, als hätte seine Suche nach dem Land der Liebe im Schlafstubenschrank bereits seinen Anfang genommen.

„Wieso?“, fragt Tim, ohne sich dabei umzudrehen und Lars antwortet, „Na hör mal. Was hast du denn alles eingepackt? Also mir wäre das viel zu viel Gedöns. Du brauchst doch nur Unterwäsche und einen Pulli, vielleicht noch eine Hose. Heute kann man doch überall waschen oder waschen lassen.“ Tim ist immer noch mit dem Inhalt des Schrankes beschäftigt und antwortet „Ja. Kannst du ja machen. Du weißt doch, wie es geht.“ Lars stutzt. „Hä? Was weiß ich? Wie was geht? Drehst du dich auch mal wieder um?“ Tim atmet laut aus. „Was ist denn?“, fragt er genervt. „Ich meine ja nur, mir wäre das hier zu viel“, sagt Lars mit einem unterschwelligen Ton und meint Tim weiß immer noch keineswegs, um was es Lars geht und Lars ergänzt „Hier dein Rucksack, Mensch.“ Tim will gerade einen Schritt zum Bett zu gehen, stockt, guckt Lars unverständlich an und fragt „Was willst du denn von mir? Am besten du gehst jetzt. Ich habe noch zu tun, auch mit mir selbst. Also, jetzt, bitte.“ dabei schaut Tim mit etwas aufgerissenen Augen zur Tür. „Wie freundlich du mich rausschmeißt. Das hatten wir ja auch noch nie, aber ich gehe.“ bei diesen Worten erhebt sich Lars vom Bett und geht zur Wohnungstür. Als er bereits im Flur seine Schritte tut, sucht Tim weiter im Schrank und Lars verabschiedet sich beim Gehen zur Tür „Gute Reise. Lass mal bei Gelegenheit etwas von dir hören.“ Dann fällt die Tür ins Schloss und Tim ist allein in seiner Wohnung.

Was er auch immer im Schrank gesucht, es hat wohl woanders seinen Platz. Er lässt Luft ab und blickt auf den gepackten Rucksack, in den kein paar Strümpfe mehr passt. Und wie er so sitzt und guckt, denkt er sich „Mit dem Kram, will ich in die Welt? Ich brauche doch nur mich und meinen Verstand.“ Er macht den Rucksack auf und holt erst die oberen Sachen heraus, so das man annehmen könnte, er schaut nach, ob er das, was er im Schrank suchte, vielleicht doch bereits im Rucksack hätte, doch nach und nach landet alles wieder auf dem Bett. Den leeren Rucksack stellt er wieder in den Schrank. Ob er diesen suchte, obwohl er schon gepackt war?  Die ausgepackten Sachen lässt Tim auf seinem Bett liegen. Er nimmt seine Plastikkarte und etwas Kleingeld aus seinem Portemonnaie und steckt es sich in die Hosentasche seiner Jeans, nimmt seinen Schlüssel, geht zur Tür hinaus, schließt danach ab, läuft die Treppen im Haus hinunter zur Haustür und setzt seine Füße auf die Straße. Auf dem Bürgersteig bleibt er jedoch kurz vorm Haus stehen.

„Mist, hätte ich mir auch einfacher vorgestellt“, brummt er und sieht den Menschen zu, die auf der Straße ihrer Wege gehen.“ Mein Gott dieses Gehetze! „Was tun wir Menschen uns nur selbst an?“mit diesen Gedanken fasst er in seine Hosentasche, um zu fühlen, ob er das Geld noch einstecken hat. Dabei denkt er an Lars, der ihm von seinem Friseurbesuch erzählte. „Mutig. Mutig, ist ihr Freund.“erzählte Lars ihm, das hat die Friseuse gesagt, als Lars ihr von Tims Vorhaben erzählte. Und Tim befiel vor ein paar Tagen noch, so eine Art, kleinerer Größenwahn, von dem jetzt gerade, jede Spur fehlt. Noch immer steht Tim wie angewurzelt auf dem Bürgersteig und fragt sich, wenn es jetzt beginnen würde in Strömen zu gießen, ob er losgehen würde, oder doch eher zurück in seine Wohnung. Er hat darauf keine Antwort, kommt sich gerade ziemlich dämlich vor und entscheidet sich deshalb, vorwärtszugehen. Er schaut kurz nach links zur Kreuzung, die unweit des Wohnhauses ist, in dem er seine Wohnung hat und dann nach rechts, die Straße einfach entlang. Und weil er keine Ahnung hat, was mit ihm gerade los ist, und was er wohl wirklich will, geht er zur Kreuzung vor, mit dem Gedanken, „Dort kann ich mich ja dann noch einmal entscheiden, in welche vier Richtungen ich meinen Weg fortsetzen werde.“

Für die Zeit von fünfzig Schritten, das ist der Weg bis zur Kreuzung, fühlt es sich für Tim erst einmal gut an. An der Fußgängerampel geht er geradeaus weiter, so als weiß er nun, wohin er müsste. Auf dem klein gepflasterten Bürgersteig kommt ihm unter anderem ein älterer Herr entgegen. „Entschuldigung.“ beginnt Tim zu sprechen, doch dieser geht an Tim vorbei. „Nun bleiben sie doch bitte einmal kurz stehen!“, ruft Tim ihm nach und ist enttäuscht, doch er möchte seinen Kopf keinesfalls hängen lassen. Dennoch stellt Tim fest, der Anfang seiner Reise hätte besser sein können. …..

Mehr zum Buch, als auch,  eine weitere Leseprobe, gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/91.html

„Seiffen und meine ungeheure Freude“

 

Mitten im schönen Erzgebirge liegt der Spielzeugort Seiffen und ist wohl vielen bekannt durch die schönen  Schwibbögen und Pyramiden, Engel und Räuchermännchen und was es alles so schönes noch gibt. Da ich vor allem gern zur Weihnachtszeit mit Weihrauchkerzen räuchere, mochte ich mir einen neuen Räucherofen kaufen, denn ein älteres Exemplar war in die Binsen gegangen und so nahm ich mir vor, dieses Mal einen direkt aus dem Erzgebirge zu holen, das war mein Gefühl. Außerdem, so meinte ich, könnte ich mir auch einmal Seiffen anschauen und die bekannte achteckige Barockkirche im Ort, die ich schon oft an Schwibbögen sah.

Es war für mich ein Tag, nicht wie jeder andere. Das wurde mir nach und nach klar.

Am Morgen fuhren wir, mein Schatz und ich,  mit dem Auto ins Erzgebirge. Eine Stunde Autobahn, eine Stunde Landstraße. Auf der Autobahn aber so dichter Nebel, „Oh nicht so gut“, dachte ich mir und bat die Engel den Nebel zu lichten, glaubte aber nicht wirklich daran, weil der so, so dicht war. Von der Autobahn runter und auf der Landstraße auch Nebel und ein großer LKW vor uns. Überholen ging nicht, weil der Gegenverkehr erst sichtbar wurde, als er auf unserer Höhe war. Doch auf einmal wurde es hell. Unglaublich!  Freude! So wünschte ich mir noch, dass im Kreisverkehr der LKW eine andere Abfahrt nehmen würde als wir und zack, fuhr er tatsächlich anders. Freude! Dann waren wir nach 2 Stunden Autofahrt in Seiffen angekommen. Beide mussten wir auf Toilette. Ein riesengroßer Parkplatz, aber keine Toilette in Sicht. In so einer Urlaubsgegend und keine Toilette meinte ich, müssen wir halt warten bis wir irgendwo einkehren. Zack, mein Mann lachte und meinte „Schau mal eine Toilette.“ Freude!  „Hast du fünfzig Cent? Wir brauchen beide fünfzig Cent!“ „Oh“ meinte ich „Einen fünfziger habe ich noch, ansonsten nur Centstücke.“ Also hätte nur einer von uns beiden erst einmal gehen können. Doch dann, Freude! Nur die Damentoilette brauchte den fünfziger und so hatte ich den, für mein Bedürfnis.

Von dort aus gingen wir nun durch den Ort und sahen ganz viele Geschäfte mit allem Weihnachtlichen, was es so gab. Wir schauten uns auch in einer Schauwerkstatt um. Es war sehr schön und wir kamen im nasskalten Herbst schon etwas in Weihnachtsstimmung. Nun war ich auf der Suche nach einem Räucherofen und ich hatte immer schon mit einem Räucher-Engel geliebäugelt, doch nie sah ich einen, und meinte das ist wohl eine Marktlücke. Im ersten Geschäft fand ich nicht das, was mich begeistert hätte. Bei mir muss es mit meinem Gefühl passen. Im zweiten fand ich einen schönen Ofen 🙂 . Dazu suchte ich mir noch einen kleinen Engel und so kam beides mit. Freude!

Danach besuchten wir die Barockkirche. Hier hielten wir kurz inne. Von hier aus gingen wir zurück zum Parkplatz und kamen noch an einigen Geschäften vorbei. In allen Geschäften, die wir besuchten, fragte ich nach einem Räucher-Engel, jedoch alle verneinten, einige meinten sogar, das gäbe es gar nicht. Ich glaubte es, weil ich auch noch nie einen gesehen hatte. Räuchermännchen, Häuser, Öfen, alle möglichen Berufsgruppen wurden zu Räuchermännchen gemacht, warum nur noch nie ein Engel, das beschäftigte mich. Es machte mich sogar etwas ärgerlich, weil ich mir das einfach wünschte, und doch gab es so wohl keine Räucher-Engel. In ein Geschäft mochte ich dann noch hinein, bevor wir die Rückreise antreten wollten. Ich betrat den Laden, und sah mich um und da saß mein Engel auf einer blauen Wolke mit einer kleinen Pyramide in seinen Händen. Sein Haar zu Zöpfen gekämmt und wartete wohl nur auf mich, das ich unter ihm die Weihrauchkerze verstecke. Freude! Allerdings hatte ich nun schon einen Ofen und dachte für mich, es wird langsam teuer, doch ich hatte so lange danach Ausschau gehalten, auf der anderen Seite müsste es ja nicht unbedingt sein. Mein Schatz meinte, „Wenn er dir so gut gefällt, dann kommt er mit“, also kam er mit, und als ich zur Kasse kam, meinte der Kassierer „Den mache ich ihnen noch preiswerter, ist nämlich unser letzter.“ Freuuuuuuuuuuuude !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 

 

Und weil wir an diesem Tag gerade im Erzgebirge waren, machten wir noch einen Abstecher nach Neuhausen, ins Nussknackermuseum. Dort mochte ich die größte Spieluhr der Welt einmal sehen, die zu jeder vollen Stunde die Nussknackersuite von Tschaikowski spielt und wir lauschten Punkt 12 Uhr dieser Melodie. Im Museum gefiel es mir gut, obwohl ich keineswegs jemand bin, der immer und überall in Museen unterwegs sein möchte. Manches war sehr interessant, denn aus vorherigen Jahrhunderten und auch aus verschiedenen Ländern sahen wir Nussknacker. Mein Gefühl war, die sahen schöner aus, als die heutigen, weil einige davon nicht so eine Einheitsmaske trugen, sondern Detailfreudiger waren. So sahen wir zum Beispiel Könige und auch alte Männermasken als „Nussknacker“ nur weiß ich jetzt gerade nicht mehr aus welchem Land sie waren. Der Besuch im Museum, war interessanter für mich, als ich erst annahm, dass er es sein könnte. Eigentlich wollte ich nur die größte Spieluhr der Welt sehen, doch sie konnte nur besichtigt werden, mit einem Besuch im Museum. Und dann durften wir noch im Außen die zwei Riesen-Nussknacker besichtigen, beide sind im Guinness Buch der Rekorde.

„Die größte Ziegelbaubrücke der Welt“

Wow! Was für ein Ziegelbauwerk! Wenn man bedenkt, das sie bereits 1851 fertiggestellt war, mit 78 m Höhe und über 26 Millionen Ziegelsteinen. Sie ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Ich stand davor und  habe mich gefreut wie ein Kind. Auch so kann man mich glücklich sehen. Die Göltzschtalbrücke ist in Sachsen im schönen Vogtland zu bestaunen. Übrigens mit 98 Bögen.

„Jonas und die Himmelsleiter“

Klappentext:
Der siebenjährige Jonas und seine Oma Hella sind ein gutes Team. Seine Wissbegierde über das Leben nach dem Leben kann Oma Hella stillen, in dem sie sich Jonas seinen Fragen ehrlich annimmt und sie so gut es geht in ihrem Glauben einfühlsam beantwortet.

Erzählt wird eine freundliche Geschichte von Jonas, dem sich immer wieder Fragen auftun, die er für sich beantwortet haben möchte. Als jedoch sein bester Freund seinen Opa verliert, ist Jonas Freundschaft besonders gefordert und er hilft auf seine ganz eigene Art und Weise, die sich Jonas durch einen Traum zeigt. Bald schon kann sein bester Freund wieder mit ihm lachen.

Eine Leseprobe, sowie weiteres zum Buch gern unter ..   http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/58.html

„Das Thüringer Meer“ und „Die Steinerne Rose“

 

Die Fahrt ging nach Saalburg ins schöne Thüringen. Genauer gesagt zur Bleilochtalsperre. Sie hat das größte Fassungsvolumen aller Stauseen Deutschlands und ist wie ich finde, eine Reise wert. Rauf auf das Schiff und ein wenig den Wind um die Nase wehen lassen. Rund herum eine schöne Landschaft, dazu kleine Schiffe, auch Motorboote, die sich auf dem Wasser tummelten.

Interessant fand ich wie die Talsperre ihren Namen erhielt. So war es, das in den Bergen Blei abgebaut wurde und da es im Berginneren war, sagte man die „Bleilöcher“. So nannte man dann die Talsperre die Bleilochtalsperre.

Auf der Rückfahrt zur Autobahn fand ich dann noch folgendes an der Straßenseite, ein Naturdenkmal der besonderen Art.

„Die steinerne Rose.“ Sie entstand in der Mitte des Devon als kugeliger Diabas eruptiv. Also, aus einem Vulkan. Durch die Verwitterung zerfällt er in konzentrische Schalen, die es dann wie eine Rose ausschauen lassen. Ich fand es sehr interessant und sehenswert. Ist wohl auch sehr selten.

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„Auf der Suche nach Barbarossa“

 

Heute bewegten wir uns durch den Südharz. Wir besuchten die Barbarossa-Höhle, und bei der Führung erfuhren wir, das sie bereits 300 000 Jahre zählt und im Jahr 1865 entdeckt wurde.  So befanden wir uns, in einer von nur zwei zugänglichen Anhydrit-Höhlen auf der ganzen Welt. Die zweite Höhle liegt im Ural. Anhydrit wandelt sich durch die Luftfeuchtigkeit zu Gips um. Bei der Führung durften wir Grotten und unterirdische Seen bewundern und erfuhren weiter, das eine Grotte nur 12 m unter der Erd-Oberfläche ist, manch andere 40 m. Vor allem in einer Grotte konnten wir die herabhängenden Gipslappen sehr gut erkennen und sie können sogar bis 4 m lang werden.  Des Weiteren beeindruckte mich ein Hohlraum besonders, der „Olymp“ er war 25 m hoch. 

 

Dann ging unsere Tour weiter zum Kyffhäuser. Das ist ein Mittelgebirge und hier besuchten wir erneut das Kyffhäuser Denkmal, das 81 m an Höhe misst.  Unweit davon sahen wir auch die Mittel- und Unterburg, bzw. was davon noch erhalten ist. 

„Die Wasserstraßen-Welt der Spree“

Die „Wasserstraßen-Welt“ der Spree schlängelt sich auch durch das Land Brandenburg. Ihre kleinen Flussverzweigungen im Spreewald machen es möglich, sich hier mit einem Spreewaldkahn durch die wunderschöne Gegend schippern zu lassen. Selbst war ich schon oft hier. In das Städtchen Lübbenau zog es mich immer einmal wieder. So habe ich einen Teil des Spreewaldes vom Kahn aus entdecken können, der vorbeizog an schönen Häuschen, die sich am Ufer mitten im Grün zeigten. Sehr idyllisch. Jedoch auch zu Fuß erkundete ich diese schöne Gegend, über Holzbrücken, die über die Wasserarme der Spree führen. Auch zum Freiluftmuseum Lehde fand ich durchs Grün. Hier durfte ich sehen, wie früher die Leute in ihren Häusern lebten, als es noch keinen elektrischen Strom gab. Der Spreewald ein schönes Fleckchen in unserer Heimat. Erholung pur.

 

 

„SeelenEngel“

Inhalt:

Vorwort
Mein neuer Weg
Loslassen (Kater Iwan)
Kommunikation mit einer Seele (Kater Georg)
Visualisieren (Kater Georg)
Seelen sehen
Die Seelenarbeit mit den Engeln
Mein weiteres energetisches Arbeiten und
die energetische Reinigung
Meine Träume und wie ich sie deute
Spirituelle Zeichen und ein liebenswerter Waldgeist
Entspannung für Körper, Geist und Seele
Das Übernehmen körperlicher Schmerzen
Meine Gefühle
Was ich unter spirituell verstehe
Die Kraft des Gebetes „Das Vater Unser“
Meine Liebe zu Edelsteinen
Wie ich mit Engeln kommuniziere

Noch mal kurz geschaut
Wünsche
Nachwort


… welchen ich durch meine Seele fühlte. Und dieser Weg führte mich in die Zurückgezogenheit, so dass ich erst mal wieder Kraft schöpfen durfte. ….

Mehr zum Buch gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/8.html

„Klein China in Weißensee“

 

Wow! Der chinesische Garten der Stadt Weißensee, ich finde ihn klein, aber sehr fein. Und es nennt sich nun einmal Garten und nicht Park. Er ist total schön angelegt. Hier konnten wir chinesische Pavillons entdecken, in denen man verweilen und innere Einkehr halten kann. Einige der Pavillons waren mit Fensterglas versehen und man konnte innen sitzen und den Garten bestaunen und innehalten, andere wieder waren offen und in denen waren die Sitze der Bänke nach innen gerichtet. Diese Philosophie gefiel mir. Der Garten war mit so viel Liebe angelegt, die Pavillons, auch zwei Wasserfälle, ein kleinerer und ein größerer Teich, auf dem man in einem offenen Pavillon verweilen kann. Was mir noch gut gefiel, war eine kleine Brücke mit so winzigen Stufen. Es war etwas schwierig darüber zu gehen, denn ich musste laaaaaaangsam gehen. Genial. Obwohl ich keine Ahnung hatte, ob diese Stufen wirklich zum hinauf- und hinuntersteigen einladen sollten, das sie sehr winzig waren. Aber ich mochte mir diese Empfindung der Achtsamkeit selbst ins Gefühl holen. Schlussendlich empfand ich es als schade, das der Garten etwas klein gehalten war, aber auf jeden Fall einen Besuch wert, wie ich finde. Thüringen, einmal anders erleben, hier ist es möglich.

„Die Schluchten des Thüringer Waldes“

Heute war einmal Wandertag. Mit dem Auto fuhren wir nach Eisenach und dort ging es per Pedes zur Landgrafenschlucht. Hier begann für uns der Rundwanderweg bis zur Drachenschlucht und wieder zurück zum Parkplatz. So gingen wir durch begrünte Felsenformationen, an einen kleinen Bachlauf entlang und mitunter über sehr schmale Wanderwege. Immer wieder umgestürzte Bäume, und vielleicht genau diese, ließen diese Schlucht idyllischer und auch irgendwie wild auf mich wirken. Nach einem Höhenunterschied von ca. 300 m führte uns der Rundwanderweg auf die „Weinstraße“ entlang bis zur „Hohen Sonne“, dazwischen hatten wir einen wunderschönen Ausblick über einen kleinen Teil der Thüringer Bergwelt. Bereits im Herbst 2018 besuchten wir die Drachenschlucht und genau diese haben wir heute noch einmal durchwandert, mit ihrer wunderschönen Klamm, die an ihrer schmalsten Stelle nur 68 cm breit ist.  Zwischen bemoosten Felsen und über einen Bachlauf,  der unterhalb des Weges dahin plätscherte. Insgesamt waren es 11 km Wanderwege mit einem kleinen Höhenunterschied, die wir erwandert haben. Sehr viel Grün, viel Fels, viel Bachlauf, einige kleinere Holz-Brücken mit und ohne Stufen, aber leider, wie ich finde, zu wenig Ausschilderung an den Abzweigungen der Wanderwege. Wir hatten uns am Vorabend eine Wanderkarte ausgedruckt. Ansonsten ein sehr schöner Wanderweg und viel gute Waldluft.

„Im Erzgebirge hoch hinaus“

 

Oberwiesenthal, von hier mit der ältesten Schwebebahn Deutschlands hinauf zum Fichtelberg, vorbeigeschwebt an der Ski-Schanze bis nach oben, dort war ich dann 1215 m über NN und hatte einen phänomenalen Rundumblick in die Welt.  Auf dem Gipfel des Fichtelbergs steht unter anderem auch Agnes. „Agnes-Beati-Mundi-Corde“, „Selig, die reinen Herzens sind“ das ist die Innenschrift der Friedensglocke, die hier weilt. Wer gern hoch hinaus möchte, der Fichtelberg ist ein Anfang 😉 . Mir hat es gefallen.

 

 

Und wenn man schon einmal im schönen Erzgebirge weilt, dann gleich noch zu den Greifensteinen. Die sind mit 731 m etwas kleiner geraten, als der Fichtelberg, jedoch wie ich finde auch sehenswert. Mit vielen Stufen schwebt man hier keineswegs, sondern muss sich selbst nach oben bewegen zum Aussichtspunkt, aber wird auch hier mit einem schönen Ausblick belohnt. Hier stand einmal eine Felsenburg, die Überreste darf man besichtigen.

„Barock und Mönchsgesänge so schön“

 

Da stand ich nun und suchte nach Worten. Es war ein Traum, der mich mitnahm und nicht wieder gehen lassen mochte.  Verspielter Barock an den Wänden und eine sehr hohe positive Energie empfing mich in dieser heiligen Halle. Punkt 12 Uhr lauschte ich dem Gesang der Mönche für etwa 10 Minuten und saß dabei in der ersten Reihe ganz still, wohlgemerkt.  Es war so schön. Hier musste ich eine Zeit verweilen, um alle Details weitgehend wahrnehmen zu können. „St.Mariä Himmelfahrt“ in Neuzelle war für mich eine Reise wert, sie erinnerte mich an die Wallfahrtskirche „Vierzehnheiligen“ in Bad Staffelstein.

„Wallfahrtskirchen – Fränkische Schweiz“

Die Wallfahrtsbasilika „Die Vierzehnheiligen“ in Bad Staffelstein, für mich ein barockes Wunder.  2017 und 2019 war ich hier zu Besuch. Zu keiner Wallfahrt, dennoch wollte ich sie mir gern anschauen und das auch noch ein zweites Mal. Dieser Ort ist eine Reise wert, vor allem wer gern den verspielten Barockstil mag, vorausgesetzt man interessiert sich für Kirchen. Ich fand sie so faszinierend schön, sogar berührend, bis tief in meine Seele. 

Unweit von Bad Staffelstein ca. 1h Autofahrt befindet sich in Gößweinstein eine weitere Wallfahrtsbasilika in der schönen Fränkischen Schweiz. Auch hierher hat es mich schon gezogen und anders als in Bad Staffelstein, ist diese Kirche nicht ganz so prunkvoll, dennoch auch im Barockstil. Für mich war interessant wahrzunehmen, wie eine Wallfahrt stattfindet. Mit Wallfahrern aus verschiedenen Gegenden war ich zugegen bei der Begrüßung in der Basilika durch den Pfarrer. Manche von ihnen waren wirklich bereits  5/6 Stunden schon auf den Beinen, um genau in diese Kirche zu gelangen. Blieb ich in der Kirche, um sie mir näher anzuschauen, zogen die Wallfahrer weiter und die nächste Wallfahrer Gruppe wurde begrüßt. Später, als ich in einem Gartenrestaurant zu Mittag aß, sah und hörte ich noch einige Wallfahrer Gruppen in die Stadt singend und mit Musik spielend ein- und ausziehen. Es war interessant für mich dies zu beobachten und an dem ganzen einmal Teil zu haben, allerdings als stille Beobachterin.