„Ich habs geahnt, oder Hamburg, für mich kommt es anders“

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Hamburg so schön 🙂 ! Bei meinem ersten Besuch war ich überwältigt von dieser Stadt, ich durfte alles sehen, was es zu sehen gab. Beim zweiten Mal fuhr ich mit meinem Mann. Schon ein paar Tage vorher beschlich mich so ein Gefühl, das wir nicht fahren sollten. Ich versuchte meinen Mann zu überreden die Fahrt zu verschieben aber,  er wollte unbedingt. Mein Gefühl war so heftig, nicht an diesem Tag zu fahren, doch er überredete mich und so fuhren wir mit einigen Leuten zusammen in der Nacht nach Hamburg.

Am sehr frühen Morgen angekommen, besuchten wir als Erstes den Fischmarkt, doch es kamen uns so viele Betrunkene entgegen,  da war ich schon bedient. Leider war nichts weiter offen so früh am Hafen, dafür schmerzten meine Fußsohlen, immer wenn ich laufen wollte, ging es nicht,  sie waren wie wund. Ich war nur froh, dass ich Hamburg in seiner Schönheit schon einmal gesehen hatte, aber es war natürlich langweilig, nur herumzusitzen. Zwar saß ich mal am Hafen, dann wieder in einer Barkasse, später im Bus,  aber ansonsten konnte ich mich an diesem Tag kaum bewegen, warum auch immer. Am Nachmittag, als wir alle zurückfahren wollten und ich wirklich das erste Mal froh war, von einer Reise wieder nach Hause zu kommen,  kehrten wir zuvor noch in ein Eiscafé ein.

Und das war der Ultimative Gau! Mein Mann ging für kleine Königstiger und ich sollte schon mal bestellen.  So bestellte ich zwei Kirscheisbecher. Die Bedienung fragte „Bitte, ich habe sie nicht verstanden?“ ich stutzte und wiederholte „Ich hätte bitte gern zwei Kirscheisbecher.“ Wieder schaute er mich an und sagte  „Es tut mir leid, ich verstehe sie nicht.“  ich dachte kurz,  das gibt es doch nicht, spreche ich  vielleicht chinesisch und so ließ ich meine Augen durch das Café wandern, denn  irgendwo musste doch die versteckte Kamera sein! Doch nichts, er fragte wieder „Was bekommen sie?“   Ich sagte   „Immer noch zwei Kirscheisbecher.“  Er wieder  „Nusseisbecher?“
Nun war es so weit, ich wusste mir keinen Rat mehr und dachte zwischendurch,  „Hey wie lange ist Mann eigentlich auf Toilette, dann hätte er das hier bestellen können und sich zum Eimer machen und am liebsten hätte ich dem Kellner gesagt „Hören sie mal junger Mann, ich bin seit gestern Nacht unterwegs, habe nicht geschlafen, meine Fußsohlen brennen wie Zunder und das alles nur, weil mein Göttergatte nicht auf mich hören wollte und wenn sie mir nicht augenblicklich zwei Kirscheisbecher bringen, ja dann weiß ich auch nicht.“ “ 🙂   Ich war immer hin- und hergerissen, sollte ich ausrasten 😦  oder losbrüllen vor Lachen 🙂 . Auf seinen „Nusseisbecher“, antwortete ich nun wieder, „Nein, Kiiiiiiiiiiiiirrrrscheisbecher“  dabei sah ich ihn eindringlich an und sprach langsam,  damit er zur Not von meinen Lippen ablesen konnte. Das „I“ sprach ich sehr lang, das „R“, ließ ich rollen,  ein Bayer hätte seine helle Freude gehabt und das „Sch“,  das brachte ich auch ordentlich heraus  und guck an,  er ging und brachte zwei Kirscheisbecher und eine rote Rose und dann noch eine riesen Überraschung, mein Mann kam endlich zurück. Waaaaaaahnsinn !!!!!!!!!!  🙂

 

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