„Kloster Walkenried und in den Ruinen der Klosterkirche“

Kurz entschlossen fuhren wir erneut in den schönen Harz.

Unser Ziel: Kloster Walkenried

Das Kloster Walkenried fanden wir gleich und sind Treppe auf, Treppe ab durch die alten Gemäuer gegangen. Versunken in meiner Welt ging ich einige Stufen nach oben und erschrak, als die Glocken laut läuteten. Und so schnell wie diese mich aus meinen Gedanken gerissen hatten, meinte ich, ich gehe verbotene Wege, aber so war es nicht. Wir durften viel sehen, auch lesen und anhören. Bis unters Dach der alten Gemäuer führte uns die Ausstellung und da oben war es doch etwas düster und auch stickig für meine Begriffe, wenn auch alles gut gemacht war. Die drei Mönche mit ihren Kapuzen die ihre Häupter nach unten haben sehen lassen, kamen mir schon etwas seltsam daher, ich machte, dass ich schnell vorbeikam. Denn ich hatte ein seltsames Gefühl in mir, warum auch immer.  Auf jeden Fall hat man sich hier sehr viel Mühe gegeben und es ist interessant gestaltet.

Als wir uns dann im Kloster alles angesehen hatten, gingen wir noch um die Ecke zu den Resten der alten Kloster-Kirche. Und ich muss gestehen ich stand sehr ehrfürchtig davor.

Sie schienen mir so riesig zu sein, wirklich riesig. Vielleicht war es auch der Bezug zu dem eher dörflichen Charakter des Ortes. Ich weiß es nicht. Aber ich denke mir, wenn man in eine große Kirche kommt, bestaunt man vielleicht eher die schönen Deckenmalereien oder anderes und achtet nicht ganz so auf die Höhe der Kirchengemäuer. Aber hier war die Höhe gerade das, was ich wahrnehmen konnte, durch die einzelnen Gemäuer, die noch standen und es hatte mich sichtlich ergriffen.

Im Klosterrestaurant stärkten wir uns danach mit einem leckeren Essen und gingen gemütlich durch den Ort Walkenried. Wirklich ein schönes Fleckchen Erde.