„SeelenWeihnacht“

„Das gerettete Weihnachtsfest“

Der frisch gefallene Schnee lag meterhoch. Es war bitterkalt und die Tannenbäume trugen ein schweres weißes Kleid. Viele Fenster im Ort waren erleuchtet und man konnte sich an schönen Weihnachtsfiguren, diese hinter dem Fensterglas hingen, erfreuen. Bert ging ganz allein die Straße entlang. Es war schon spät am Abend und bis nach Hause war es noch ein Stück zu gehen. Seine Finger waren sehr kalt, obwohl er dicke Handschuhe trug. Als Bert die Straßenseite wechselte, um in die Straße einzubiegen, diese zu seinem Haus führte, sah er beim Überqueren der Straße einen kleinen Mann mit einem Schlitten, den er hinter sich herzog. Das war nichts Besonderes, doch der Mann ging so schnell seines Weges und kam dementsprechend schnell in Berts Nähe, dass er den Mann etwas brummeln hören konnte. „Alles werde ich verstecken, alles. Kein einziges Geschenk wird übrig bleiben. Nichts kommt in den Sack. Du wirst dich schon noch wundern. Und dann, komme ich. Ich werde den Kindern, die Geschenke bringen. Und ich werde dann der Weihnachtsmann sein. Mich werden die Kinder lieben. Du wirst schon sehen. Du, du noch Weihnachtsmann.“  Bert glaubte gar nicht, was er da hören konnte. Wurde so neugierig und ging unauffällig diesem kleinen Mann nach. Dieser lief und lief und Bert hatte bald das Gefühl, als würde er fliegen, denn auch er musste nun viel schneller gehen als zuvor, um mithalten zu können. Und tatsächlich gingen beide so schnell, dass sie vom Boden abhoben und durch die kalte Luft flogen. Erst der kleine Mann mit seinem Schlitten und hinter ihm flog Bert. Nach einem gefühlten, sehr langen Flug, durch die kalte Nacht, sah man schon einige Lichter näher kommen. Wie eine kleine Stadt. Wie von Zauberhand landeten Bert und der kleine Mann mit seinem Schlitten mitten im Trubel des Geschehens. Viele Leute waren unterwegs. Und das war gut so, denn sonst hätte der kleine Mann, Bert vielleicht bemerkt. Bert folgte ihm durch das Getümmel und sie kamen an ein kleines Haus. Dieses war wunderschön weihnachtlich geschmückt und aus dem Schornstein stieg Rauch. Der kleine Mann läutete an der Tür des Hauses und eine tiefe Stimme fragte: „Ja bitte?“  „Engelchen, blondes Haar, Elfen, schöne Kleider, Schlitten wird nun voll gepackt und dann geht es weiter.“ Als das der kleine Mann sagte, öffnete sich die Tür des Hauses. Bert hatte zu tun, dass er unbemerkt mit hineinhuschen konnte und war ganz verzaubert, als er das Innenleben des Hauses sah. Ein Singen und Klingen und so viel Freude und Heiterkeit waren in diesen Räumen zu Hause, das Bert fast vergaß, dem kleinen Mann zu folgen. Dieser packte nun viele Geschenke auf seinen Schlitten und man würde nicht glauben, wie viele auf diesem Schlitten Platz fanden. ….

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/15.html

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