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„Von wem kommen nur diese tollen Sprüche?“

„Schmunzle, Lächle, Lache und dann ein Plätzchen.“ Keine Ahnung von wem diese Worte stammen, aber Plätzchen habe ich noch keine, die muss ich erst backen. Low Carb. Was sonst!

In diesen Tagen sind diese Worte des oberen Spruches, von denen ich leider nicht weiß, wer sie einmal in die Welt ließ, wohl eine gute Alternative, um das Jahr endlich gehen zu lassen? Kein Standpunkt! Nur eine einfache Frage.

So habe ich zumindest gerade wieder etwas über mich selbst gelernt. Auf der einen Seite war ich seither ein ungeduldiger Mensch, wenn Menschen sich Zeit ließen zum Lernen. Auf der anderen Seite war ich ein geduldiger Mensch, wenn Menschen lange rum taten und machten, doch nichts geschah in die richtige Richtung.
Irgendwie in sich nicht schlüssig? Oder?

Doch! Für mich schon! Ich mochte, dass viele, ihre Gefühle wahrnahmen und den guten Gefühlen folgten. Denn sie sind die Verbindung zur Seele. Manchmal fand ich es traurig, dass Menschen anders handelten, als sie fühlten, obwohl es für sie besser gewesen wäre, doch ihre Angst hinderte sie am Vorwärtsgehen. Sie schwammen lieber mit dem Strom der Langeweile, als sich der Welt zu zeigen, in ihrem eigenen Licht, das anderen hilfreich sein könnte. Wie schön wäre das!

Die energetischen Herausforderungen zurzeit sind enorm. Wir Menschen werden aufgefordert unsere eigene Meinung, unser eigenes Gefühl zu finden und diesem zu folgen. Für manche nicht einfach, vor allem, wenn wir uns bis dato Zeit ließen, mit dem Lernen. Aber bitte nie aufgeben!
Und bitte nie den Satz verwenden: „Es geht schon irgendwie weiter!“
Ist mit das schlimmste, was ich je gehört habe. „Schauen wir mal, was kommt! Wir rocken das! Das wird!“ Mut machen und Liebe schenken! Ganz groß!! Das gefällt unseren Gefühlen auf jeden Fall besser! Und wir bekommen mehr Aufwind durch mutmachende Worte.

„Mit Mut fangen die tollsten Geschichten an!“ Auch hier weiß ich leider keinen Autor. Aber irgendwie sind die Worte doch stimmig. Selbst habe ich es schon so erfahren dürfen.

Und bitte das Ding mit Erwartungen, sollten wir lassen. Wem es wirklich am Herzen liegt, etwas zu schenken, der erwartet kein Geschenk zurück. Und wer denken mag, „Vielleicht verschenke ich noch was, habe ja selbst nichts.“ Schade!
Man darf ein Lächeln schenken. Ein nettes Gespräch. Man darf einen gewollten Tipp verschenken wie dies oder jenes besser gehen könnte. Man könnte einen Anruf verschenken, mit lieb gemeinten Worten. Auch gute Gedanken können wir verschenken, auch an uns selbst.
Vielleicht hilft der Spruch, von dem ich auch nicht weiß, wer ihn in die Welt gelassen hat „Sei gut zu Dir und dann zu einem Freund.“ weiter? Was ja keineswegs etwas anderes zu verheißen vermag, kümmern wir uns gut um uns selbst, erst dann können wir anderen wirklich Hilfe sein.
Und wer so gar nicht weiß, wie er sich selbst etwas Gutes tun könnte, dem helfen womöglich die humorvollen Worte weiter „Das beste Wintergemüse ist die Marzipankartoffel.“ Auch hier kenne ich den Autor keineswegs und was mich betrifft, Marzipan war einmal.
Ich für meinen Teil halte es oft mit dem Spruch „Lass Freude zu und dein Herz bekommt Flügel.“ Und nun fliege ich zu den Geschenken, welche warten von mir noch liebevoll eingepackt zu werden. Wie es andere halten weiß ich leider keineswegs, aber ich gehe hin, wenn es heißt, es weihnachtet sehr und freue mich darauf. Freue mich auf das Gute, das in mir und in anderen lebt. Freue mich auf die Rauhnächte und vieles mehr. Wenn wir lernen, dass vieles ein Geschenk sein darf, auch wenn es einmal kein Geld kostet, ist die Welt eine andere, als zuvor. Sie wird Zauber sein, Magie. Freude. „Wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt beschenkt.“ So erlebte ich meinen diesjährigen Nikolaustag. Dankbarkeit.

In diesem Sinn wünsche ich uns allen ein besinnliches Weihnachtsfest, schöne Feiertage und vor allem Liebe, für uns selbst und für andere, egal in welcher Form.