Archiv der Kategorie: Bücher

„Wolken am Himmelsrand“

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ISBN: 978-3-7494-8219-1

„Seidener Faden du hältst fest,
was dir treu zur Seite hängt.
Ist die Sonne auch gerade versteckt,
gleich wird es wieder anders sein.
Bewegst du dich zu schnell, halte ein!
Doch stehst du still, sieh nach dem, der dich Retter nennt.
Du bist sein letzter Halt, glaubt er.“

 

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„Das grüne Kleid im Labyrinth“

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ISBN: 978-3-7504-0490-8

„Es liegt in uns, an unserer Schönheit, wie wir alles sehen mögen.
Es liegt in uns allein.“

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„Galerie“ Gedichte

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ISBN: 978-3-7448-8510-2

„Es sind die Wellen, die wie Gezeiten, sich bewegen zu vielen Zeiten.
Glitzernd hell oder grau blau zum Strand des Lebens hin.
Bunte Gummiboote, streiften Delphine, welche sich im Spiel befanden.
Manche Frage, wurde sie da draußen ehrlich gestellt?
Gedanken, fielen tief hinein, in das Meer der Ewigkeit, wandelten in so manchem Graben, der immer nur, aus Felsen je bestand.
Doch kehrten sie zurück ans Licht, waren sie im Gefühl befangen?
Und die bunten Gummiboote taumeln noch auf hoher See?
Es sind die Wellen, die wie Gezeiten, sich bewegen zu vielen Zeiten.
Glitzernd hell oder grau blau zum Strand des Lebens hin.
Große Schiffe sehen in der Ferne, doch fahren sie in so mancher Rinne, die der Bagger auf dem Meeresgrund gegraben, damit sie überhaupt erst fahren.
Erzähle mir keiner, von großer Freiheit, die sich jeder einfach so nehmen kann.
Denn diese Freiheit hat mit meiner, keineswegs etwas gemeinsam.
Warum kehren Schiffe zurück?
Weil es, in der Ferne keineswegs etwas gibt, das wohl zu ihnen gehören will?
Es sind die Wellen, die wie Gezeiten, sich bewegen zu vielen Zeiten.
Glitzernd hell oder grau blau zum Strand des Lebens hin.
Sprich, von dem, das du erlebtest, was du fühltest, an manchem Tag.
Sprich von dem, was dir auch wichtig, erzähle, doch höre auch du zu.
Sprich über Liebe, die du suchtest, vielleicht schon dein Leben lang.
Weine, wenn deine Seele dich einmal rüttelt, doch bedenke, warum sie es tut.
Sprich über das, was dich lachen lässt und frage,
wenn du einmal keinesfalls verstehst.
Umarme den, den du wirklich magst und den, den du liebst.
Spreche wahr und sei fair, in allem was du tust.
Schenke doch einfach deine Antwort, wenn du gefragt und vertraue, deinem wahren Gefühl, wenn es Liebe sagt.“
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„Lamberts schönster Wunsch“

werbung lambert

ISBN: 9-783-7504-2329

Der Winter hat schon lange Einzug gehalten, Schnee bedeckt das Land. Die Dächer der Häuser sehen aus, als wären sie mit Puderzucker bestäubt und an den Fenstern und Türen, sieht man verschiedentlichen Weihnachtschmuck. So mancher schöner Engel leuchtet am Abend auf die Straße und im Häuserpark steht ein großer Tannenbaum, der eine weiße Lichterkette trägt. Und tritt die Dämmerung allabendlich ein, erleuchtet der Tannenbaum wunderschön. Mitten im großen Feld, das von zwei Seiten mit Wald umgeben, ist eine Sasse und hier liegt Lambert und schläft. Lambert ist ein Feldhase und sogar, wenn es schneit, bleibt er in der Kuhle liegen und wird mit Schnee bedeckt. Kalt ist es ihm keineswegs, denn Lambert trägt dickes Fell. Oft ist er zur Dämmerung oder in der Nacht aktiv, sucht sich Futter, wie Wurzeln, Rinde oder Knospen. Allerdings Wurzeln und Knospen sind gerade von seinem Speiseplan gestrichen, denn der gefrorene Boden lässt keine Wurzelsuche zu und Knospen, da muss Lambert noch bis zum baldigen Frühjahr warten. Aber an den Rinden junger Bäume kann er sich satt knabbern. Manchmal ist Lambert auch am Tag unterwegs und besucht die gefüllte Krippe im Wald. Dort finden sich Rehe und Hirsche und manchmal auch das ein oder andere Wildschwein ein. Der Förster ist ein guter Mann, er sorgt sich um die Wildtiere im Wald, vor allem im Winter, wenn es wenig Futter für die Tiere zu finden gibt. Deshalb füllt der Förster die Tierkrippe mitunter auch mit Eicheln und Kastanien auf. Doch nur er darf das. Denn an der Krippe würde es sonst zu viel nach Mensch riechen und die Tiere würden dort keineswegs mehr fressen wollen. Die Tiere tauschen sich wohl auch über Neuigkeiten aus und so kommt es, das an einem Wintertag folgendes unter den Tieren die Runde macht: Lambert möchte ein Osterhase werden. Wie er auf die Idee gekommen, ob er sie auch umsetzen kann und wenn, wie das ausschaut, davon erzählt nun die Geschichte,  „Lamberts schönster Wunsch.“
…… Die Sonne lacht immer noch so schön vom Himmel und lässt den Schnee, der das Feld bedeckt in der Sonne glänzen. Wie kleine helle Diamanten funkelt der Schnee und so mancher Winterspaziergänger hat seine Freude daran.
Max und Lambert hoppeln über diesen glänzenden Schnee und entdecken dabei die Spuren eines Hirsches, verfolgen diese und kommen am alten Bahnübergang an. Schienen liegen noch in der Erde, aber schon lange fährt kein Zug mehr über diese. Früher einmal, fuhren kleinere Personenzüge hier entlang. Etwas entfernt von den Bahnschienen, weiter hinter, nah am Waldrand, steht ein Hirsch allein. Mit
Stolz trägt er sein Geweih und schaut in die Winterlandschaft. Für Max und Lambert sieht es so aus, als würde er sich auch über diesen schönen Wintertag freuen. Als beide dem Hirsch näher kommen, bleibt er stehen. „Nanu?“ spricht Max den Hirsch an „Du stehst ja ganz ruhig, sind deine Hufe festgefroren?“
Lambert muss zuerst etwas übers Max Worte lachen, bestaunt jedoch zugleich das große Geweih des Hirsches in aller Stille. „Nein. Nein. Wo denkst du hin? Nein, ich bin keineswegs festgefroren, ich denke nach.“ spricht der Hirsch ruhig. „Worüber denn?“ möchte nun Lambert gern wissen und der Hirsch schaut seitlich nach unten zu den beiden Feldhasen, die im Schnee neben ihm sitzen.
„Weihnachten.“ Lambert und Max schauen sich an und Max fragt „Du denkst über
Weihnachten nach? Ja warum denn?“ „Ich würde gern einmal vor dem Schlitten des Weihnachtsmannes gespannt, mit ihm gemeinsam die Geschenke für die Kinder verteilen.“ Dann ist Ruhe.
Es scheint als würden alle drei nun darüber nachdenken, erst nach einer ganzen Weile, durchbricht Lambert die Stille mit den Worten, „Und ich wäre gern der Weihnachtsmann. Das würde mir Freude machen.“ Max lacht „Du bist ein Feldhase Lambert und kein Weihnachtsmann!
Hättest du einen Bart und einen roten Mantel wie er, würden beide dich beim Hoppeln behindern. Seine Kleidung wäre viel zu groß für dich.“
„Hm“, bemerkt Lambert, schaut hoch zum Hirsch und spricht zu ihm „Du kannst den Weihnachtsmann ja einmal fragen? Du bist ein großer und stattlicher Hirsch, mit einem stolzen Geweih, er lässt dich bestimmt seinen Schlitten ziehen.“
Der Hirsch steht immer noch wie angefroren da, nickt lautlos und antwortet wieder ruhig „Du kannst unmöglich der Weihnachtsmann sein, aber Osterhase, das wäre doch etwas für dich. Geschenke bringt er den Kindern ja auch, Ostereier und er versteckt sie noch im Gras. Und du müsstet dich auch keinesfalls verkleiden, denn du bist ja ein Hase.“
Lambert schaut erneut zum großen Hirsch auf „Osterhase? Osterhase.
Ja genau ich werde Osterhase!“  ……

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„Es wird grüner“

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ISBN: 978-3-7504-2088-5

„Gefühle, die eine Festung sind, uneinnehmbar scheinen,
haben Selbstliebe gelernt oder haben es erst noch vor?“

*

„Was sollte unser erstes Wort im Leben sein?
Mama, Papa?
Oder doch Liebe?“

 

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„Zentrifuge“

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ISBN: 978-3-7412-4011-9

„Warum denke ich an Morgen?

Meine Hand wird sie gehalten, werde ich noch mit dir sein?
Warum denke ich an Morgen?
Mein Herz wird es noch fragen, meine Seele wird sie noch fühlen?
Warum denke ich an Morgen?
Meine Träume werden sie leben, meine Angst wird sie siegen?
Warum denke ich an Morgen?
Werden meine Gedanken sich verlieren, mein Wissen wollen steht es mir im Weg?
Warum denke ich an Morgen?
Ich spüre keine Ewigkeit.
Fühle die Weite in deiner Seele und glaube, würde ich mit dir gehen,
wäre ich vielleicht morgen schon allein.
Darum denke ich an Morgen.“

 

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„Seelenbrücke“

Seelenbrücke
ISBN: 978-3-7412-0890-4
„Regen tropft in den Tag.
Schirme bunt begegnen sich.
Eile geboten, doch sie tanzt durch die Pfützen barfuß.
Streift sich die Tropfen aus ihrem Gesicht.
Sie schmeckt weiches Wasser, ihre Kleider klatschnass, doch ihr Herz in Liebe.
Ihr Lächeln bezaubernd.
Die bunten Schirme, sie verpassen so viel.“
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„Galerie“

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ISBN: 978-3-7448-8510-2

„Wenn Träume in Booten auf große Reisen gingen,
sich hielten am Mast, der die Segel hisste.
Wenn sie durch den Wind, der auch das Meer berührte,
gestreichelt, fielen unzählige Tränen in den Ozean und ergossen sich im Wellenmeer, das oft zu spüren vermochte, welcher Schmerz in ihnen lebte.
Wenn Träume in Booten auf große Reisen gingen,
sich hielten im Wind an dem Holz, das sie trug.
Und waren die Wellen des Meeres auch groß,
so erkannten sie, die Kraft, welche in ihnen wohnt.
So hat sie, sie aufleben lassen, für ein Leben lang und fragt einer sie,
wo die Träume sind, die das Holz getragen, durch den Wind,
auf dem großen Ozean?
Können sie ihm wohl nur sagen, das werden wir sehen?                                                             Doch was wir wissen, gingen sie verloren, werden wir nie nach ihnen fragen.“
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„Wenn Schiffe wandern“

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ISBN: 978-3-7528-6655-1

„Am Fensterbrett saß eine Taube, sie schaute durch Glas ins Zimmer,
gurrte und bewegte kurz ihr Gefieder, so als wollte sie sagen, alt in diesen Tagen.
Sie schaute ins Land auf die kargen Baumkronen, deren Geäst nun nackt zum Himmel ragten.
Ihre Augen dabei munter und wachsam, so wie die ihrigen.
Sie schaute zur Taube und erfreute sich an ihrem Besuch, dabei tippte sie zaghaft ans Fensterglas.
Die Taube drehte sich zur ihr und schaute, ging ein paar Schritte zur Seite und blieb auf dem Fensterbrett, es sah so aus als plusterte sie sich auf und ein Gefühl von Frieden wohnte in ihr und in ihr.
Doch als der erste Regentropfen fiel, öffnete sie das Fenster.
Die Taube blieb und sie schauten gemeinsam auf das Land.
Es schien, als ob ihre Augen erzählten, warm in diesen Tagen“

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„Himmelblau und Sonnenreich“

ISBN: 978-3-7481-3289-9

Klappentext:
Geschichten einmal anders erzählt, das ist „Himmelblau und Sonnenreich.“
In achtzehn Geschichten darf der Leser den Seelen des Tierreiches lauschen und vielleicht kann er auch etwas aus diesen Geschichten mitnehmen. Und sei es vielleicht nur eine winzig kleine Überlegung, für sein eigenes Leben.
Denn so unterschiedlich die Geschichten auch sein mögen, haben sie doch eines gemeinsam. Liebe.
Die Echse in ihrer Welt
 
Die kleine Echse sonnte sich auf dem begrünten Fels. Ruhig lag sie da und sie konnte die kleinste Erschütterung wahrnehmen, selbst als eine Fliege sich auf die umgebende Erde niederließ. Beide verharrten im Grün auf dem Fels und die Fliege schaute zur Echse. „Was tust du da? Du bist so ruhig.“ fragte sie die Echse. „Was tust du?“, entgegnete die Echse der Fliege „Du sprichst so viel.“
Die Fliege war etwas pikiert über die Antwort und dachte darüber nach. Nach einer Weile, die Echse lag immer noch am gleichen Platz, fragte die Fliege dennoch „Nun sag doch einmal bitte, was tust du da? Du hockst so leblos da.“
Nun antwortete die Echse, jedoch ohne etwas zu bewegen, außer vielleicht das Gemüt der Fliege „Ich höre in mich. Ich höre mir zu. Ich entferne mich aus der Welt, um in die meine zu gelangen. Ich träume. Ich ruhe aus.“  Danach war wieder Stille. Die Fliege putzte sich derweil und schaute dann zur Echse.
„Und warum musst du in deine Welt? Ist die Welt, auf der du lebst nicht die deine, genau so wie die meine?“
Die Echse antworte „Ja. Der begrünte Fels, auf dem wir beide ruhen, ist die unsere Welt, aber dann gibt es noch die meine. Eine Welt, die nur mir gehört. Die nur in mir wohnt in keinem anderen, auch in keiner anderen Echse, nur in mir. Das ist mein Traum. Das bin ich. Das ist sonst kein anderer.“
Die Fliege hörte die Worte der Echse, aber irgendwie verstand sie nicht. Unsere Welt, das konnte sie noch nachvollziehen. Aber nur meine Welt? Das war ihr nicht geläufig.
Und wieder fragte sie nach „Das mit deiner Welt, die nur in dir wohl wohnt, kannst du mir davon erzählen?“
Die Antwort der Echse kam prompt „Nein. Du verstehst es ja nicht. Vielleicht kann ich dir es so erklären. Was nützt es dir wirklich, wenn ich dir von meiner Welt erzähle? Du darfst dich nicht von anderen beeinflussen lassen. Suche nach Ruhe und Stille, trau dich und dann mit etwas Übung findest du sicher auch in deine Welt. Und glaube mir, das wird etwas bringen! Denn du wirst tief aus dir erfahren, wer du bist und was du möchtest. Wie du dahin gelangst, um das zu erreichen, was dich wirklich glücklich macht. Vielleicht nicht sofort vielleicht brauchst du etwas Übung,
aber vielleicht hast du auch schon bald ein Erfolgserlebnis und dann können wir uns wieder unterhalten. Denn dann wirst du wissen, dass aus deiner Welt dich niemand vertreiben kann, denn sie gehört nur dir. Nur dir allein.“
Die Fliege hörte gebannt zu. Wie erstarrt saß sie im Grün und selbst so mancher Fußgänger der vorübergegangen war, war nicht imstande gewesen sie zu erschrecken, um das sie davon geflogen wäre. „War sie womöglich in ihrer Welt? Aus der sie niemand vertreiben konnte? War es diese ihre Welt, die sie gerade fühlte? Die Worte der Echse hatten sie sichtlich in den Bann gezogen oder die Echse zeigte ihr ganz nebenbei, wie sie in ihre Welt finden konnte.“
Die Fliege blieb noch ein kurzes Weilchen sitzen und stellte für sich dann fest, gerade war sie in ihrer Welt.
Abgetaucht in die Tiefe ihres Seins. Sie verstand die Echse nun. Die Welt auf der alle ihr zu Hause haben und dann die
Welt, die in jedem selbst wohnt. Unerschöpflich reich. Dorthin würde sie wieder kommen.
Dann flog die davon und sprach noch ein Danke an die Echse, die immer noch in ihrer Welt verweilte.
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