Archiv der Kategorie: Spirituelles

„Spirituelles“ Begegnungen z. B. in der Natur, Foto, Gefühle,

„St. Annenkirche in Annaberg“

 

Die „St.Annenkirche“  ist eine sehr schöne Kirche und ist man einmal im Erzgebirge in Annaberg zu Besuch, so glaube ich, darf man hier nicht vergessen hineinzuschauen.
Sehr angetan war mein Gefühl von zwei Altären. Einen Hauptaltar und ein weiterer gleich zu Anfang beim Eintritt in die Kirche. Beide fand ich wunderschön. Erbaut wurde diese Kirche von 1499 bis 1525 im Gotischen Stil.

 

„Von oben geführt“

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Da wollten wir einmal über das Wochenende raus aus der Stadt. Aber wohin? Es war ein Graus. Erst dies, dann das, dann doch woanders hin. So nahm ich mir die Karte und schaute darauf in der Hoffnung, ich würde mich festlegen können. Doch auch das wurde nichts. Bei meinem Mann ist das alles easy, aber bei mir, mit meinen Gefühlen, bei mir muss alles passen, sonst geht da nix los. Also gab ich meinen Wunsch an die Engel ab, sie sollten mir ganz direkt zeigen, wohin wir fahren sollten, dass auch ich mich gut fühlen kann. Mein Blick auf der Karte fiel danach auf Oppach. „Ach Gott!“ dachte ich „Oppach.“ Oppach liegt in der Oberlausitz und als mein Blick noch auf das Hotel fiel, meinte ich „Die da oben machen Späße.“  Mitten im Wald an einem Teich.

Doch ich versuchte zu vertrauen, denn ich hatte ja zu gegebener Zeit keine Meinung, wohin wir sonst fahren könnten. So fuhren wir und kamen durch einen langen, sehr langen Waldweg irgendwann am Hotel an.

Wir wurden sehr freundlich empfangen. Unser Zimmer war wirklich hübsch und es war übernachten mit Frühstück. Und so fanden wir uns am Morgen zum Frühstück im Restaurant ein. Wir saßen am Tisch und ich konnte den großen Teich, der gleich vorm Hotel war, durch die übergroßen Fensterglasscheiben sehen. „Wirklich hübsch“ meinte ich. Mein Mann saß neben mir und auf einmal stupste er mich an „Schau mal“ meinte er und zeigte mit einem Nicken zur Wand. Ein großer Engel war an die Wand gemalt. Es sah toll aus und ich fühlte nun diese Reise auch in meinem Gefühl und freute mich auf die kurze Auszeit, die wir auch auf einem Tretboot verbrachten. Wir hatten in diesem Hotel ein wunderschönes Wochenende verbracht, auf dem Wasser und im Grünen. Einfach nur schön.

„Seiffen und meine ungeheure Freude“

 

Mitten im schönen Erzgebirge liegt der Spielzeugort Seiffen und ist wohl vielen bekannt durch die schönen  Schwibbögen und Pyramiden, Engel und Räuchermännchen und was es alles so schönes noch gibt. Da ich vor allem gern zur Weihnachtszeit mit Weihrauchkerzen räuchere, mochte ich mir einen neuen Räucherofen kaufen, denn ein älteres Exemplar war in die Binsen gegangen und so nahm ich mir vor, dieses Mal einen direkt aus dem Erzgebirge zu holen, das war mein Gefühl. Außerdem, so meinte ich, könnte ich mir auch einmal Seiffen anschauen und die bekannte achteckige Barockkirche im Ort, die ich schon oft an Schwibbögen sah.

Es war für mich ein Tag, nicht wie jeder andere. Das wurde mir nach und nach klar.

Am Morgen fuhren wir, mein Schatz und ich,  mit dem Auto ins Erzgebirge. Eine Stunde Autobahn, eine Stunde Landstraße. Auf der Autobahn aber so dichter Nebel, „Oh nicht so gut“, dachte ich mir und bat die Engel den Nebel zu lichten, glaubte aber nicht wirklich daran, weil der so, so dicht war. Von der Autobahn runter und auf der Landstraße auch Nebel und ein großer LKW vor uns. Überholen ging nicht, weil der Gegenverkehr erst sichtbar wurde, als er auf unserer Höhe war. Doch auf einmal wurde es hell. Unglaublich!  Freude! So wünschte ich mir noch, dass im Kreisverkehr der LKW eine andere Abfahrt nehmen würde als wir und zack, fuhr er tatsächlich anders. Freude! Dann waren wir nach 2 Stunden Autofahrt in Seiffen angekommen. Beide mussten wir auf Toilette. Ein riesengroßer Parkplatz, aber keine Toilette in Sicht. In so einer Urlaubsgegend und keine Toilette meinte ich, müssen wir halt warten bis wir irgendwo einkehren. Zack, mein Mann lachte und meinte „Schau mal eine Toilette.“ Freude!  „Hast du fünfzig Cent? Wir brauchen beide fünfzig Cent!“ „Oh“ meinte ich „Einen fünfziger habe ich noch, ansonsten nur Centstücke.“ Also hätte nur einer von uns beiden erst einmal gehen können. Doch dann, Freude! Nur die Damentoilette brauchte den fünfziger und so hatte ich den, für mein Bedürfnis.

Von dort aus gingen wir nun durch den Ort und sahen ganz viele Geschäfte mit allem Weihnachtlichen, was es so gab. Wir schauten uns auch in einer Schauwerkstatt um. Es war sehr schön und wir kamen im nasskalten Herbst schon etwas in Weihnachtsstimmung. Nun war ich auf der Suche nach einem Räucherofen und ich hatte immer schon mit einem Räucher-Engel geliebäugelt, doch nie sah ich einen, und meinte das ist wohl eine Marktlücke. Im ersten Geschäft fand ich nicht das, was mich begeistert hätte. Bei mir muss es mit meinem Gefühl passen. Im zweiten fand ich einen schönen Ofen 🙂 . Dazu suchte ich mir noch einen kleinen Engel und so kam beides mit. Freude!

Danach besuchten wir die Barockkirche. Hier hielten wir kurz inne. Von hier aus gingen wir zurück zum Parkplatz und kamen noch an einigen Geschäften vorbei. In allen Geschäften, die wir besuchten, fragte ich nach einem Räucher-Engel, jedoch alle verneinten, einige meinten sogar, das gäbe es gar nicht. Ich glaubte es, weil ich auch noch nie einen gesehen hatte. Räuchermännchen, Häuser, Öfen, alle möglichen Berufsgruppen wurden zu Räuchermännchen gemacht, warum nur noch nie ein Engel, das beschäftigte mich. Es machte mich sogar etwas ärgerlich, weil ich mir das einfach wünschte, und doch gab es so wohl keine Räucher-Engel. In ein Geschäft mochte ich dann noch hinein, bevor wir die Rückreise antreten wollten. Ich betrat den Laden, und sah mich um und da saß mein Engel auf einer blauen Wolke mit einer kleinen Pyramide in seinen Händen. Sein Haar zu Zöpfen gekämmt und wartete wohl nur auf mich, das ich unter ihm die Weihrauchkerze verstecke. Freude! Allerdings hatte ich nun schon einen Ofen und dachte für mich, es wird langsam teuer, doch ich hatte so lange danach Ausschau gehalten, auf der anderen Seite müsste es ja nicht unbedingt sein. Mein Schatz meinte, „Wenn er dir so gut gefällt, dann kommt er mit“, also kam er mit, und als ich zur Kasse kam, meinte der Kassierer „Den mache ich ihnen noch preiswerter, ist nämlich unser letzter.“ Freuuuuuuuuuuuude !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 

 

Und weil wir an diesem Tag gerade im Erzgebirge waren, machten wir noch einen Abstecher nach Neuhausen, ins Nussknackermuseum. Dort mochte ich die größte Spieluhr der Welt einmal sehen, die zu jeder vollen Stunde die Nussknackersuite von Tschaikowski spielt und wir lauschten Punkt 12 Uhr dieser Melodie. Im Museum gefiel es mir gut, obwohl ich keineswegs jemand bin, der immer und überall in Museen unterwegs sein möchte. Manches war sehr interessant, denn aus vorherigen Jahrhunderten und auch aus verschiedenen Ländern sahen wir Nussknacker. Mein Gefühl war, die sahen schöner aus, als die heutigen, weil einige davon nicht so eine Einheitsmaske trugen, sondern Detailfreudiger waren. So sahen wir zum Beispiel Könige und auch alte Männermasken als „Nussknacker“ nur weiß ich jetzt gerade nicht mehr aus welchem Land sie waren. Der Besuch im Museum, war interessanter für mich, als ich erst annahm, dass er es sein könnte. Eigentlich wollte ich nur die größte Spieluhr der Welt sehen, doch sie konnte nur besichtigt werden, mit einem Besuch im Museum. Und dann durften wir noch im Außen die zwei Riesen-Nussknacker besichtigen, beide sind im Guinness Buch der Rekorde.

„Barock und Mönchsgesänge so schön“

 

Da stand ich nun und suchte nach Worten. Es war ein Traum, der mich mitnahm und nicht wieder gehen lassen mochte.  Verspielter Barock an den Wänden und eine sehr hohe positive Energie empfing mich in dieser heiligen Halle. Punkt 12 Uhr lauschte ich dem Gesang der Mönche für etwa 10 Minuten und saß dabei in der ersten Reihe ganz still, wohlgemerkt.  Es war so schön. Hier musste ich eine Zeit verweilen, um alle Details weitgehend wahrnehmen zu können. „St.Mariä Himmelfahrt“ in Neuzelle war für mich eine Reise wert, sie erinnerte mich an die Wallfahrtskirche „Vierzehnheiligen“ in Bad Staffelstein.

„Wallfahrtskirchen – Fränkische Schweiz“

Die Wallfahrtsbasilika „Die Vierzehnheiligen“ in Bad Staffelstein, für mich ein barockes Wunder.  2017 und 2019 war ich hier zu Besuch. Zu keiner Wallfahrt, dennoch wollte ich sie mir gern anschauen und das auch noch ein zweites Mal. Dieser Ort ist eine Reise wert, vor allem wer gern den verspielten Barockstil mag, vorausgesetzt man interessiert sich für Kirchen. Ich fand sie so faszinierend schön, sogar berührend, bis tief in meine Seele. 

Unweit von Bad Staffelstein ca. 1h Autofahrt befindet sich in Gößweinstein eine weitere Wallfahrtsbasilika in der schönen Fränkischen Schweiz. Auch hierher hat es mich schon gezogen und anders als in Bad Staffelstein, ist diese Kirche nicht ganz so prunkvoll, dennoch auch im Barockstil. Für mich war interessant wahrzunehmen, wie eine Wallfahrt stattfindet. Mit Wallfahrern aus verschiedenen Gegenden war ich zugegen bei der Begrüßung in der Basilika durch den Pfarrer. Manche von ihnen waren wirklich bereits  5/6 Stunden schon auf den Beinen, um genau in diese Kirche zu gelangen. Blieb ich in der Kirche, um sie mir näher anzuschauen, zogen die Wallfahrer weiter und die nächste Wallfahrer Gruppe wurde begrüßt. Später, als ich in einem Gartenrestaurant zu Mittag aß, sah und hörte ich noch einige Wallfahrer Gruppen in die Stadt singend und mit Musik spielend ein- und ausziehen. Es war interessant für mich dies zu beobachten und an dem ganzen einmal Teil zu haben, allerdings als stille Beobachterin. 

„Planetentanz“

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Auf der Erde in Mutters Schoß, liegt ein lila Blütenblatt. Es fiel zu Boden, einfach so? Dennoch schwebt es im Universum mit. Ein Mensch, der immer zu funktioniert, nie sein eigenes Gefühl bemüht, wer ist er wohl? Den Tanz der Planeten vernehmen wir, ob wir glauben oder nicht, unser Tun erzählt davon und auf den vielen Sternenstraßen hört man immer wieder einmal sagen „Zusammen sind wir doch am stärksten.“

 

„Wolkenbilder als Zeichen“

Bereits als Kind schaute ich gern zum Himmel. Ich legte mich auf die Holzbank vorm Haus, blickte nach oben und sah den Wolken beim Ziehen zu. Warum ich dies tat, weiß ich nicht, aber genau so gern schaute ich auch später des Nachts in den leuchtenden Sternenhimmel bis weit in die Nacht und manchmal sah ich Sternschnuppen oder sogar auch die Raumstation, vielleicht war es auch eher ein Satellit, der die Erde umkreiste und ich fühlte mich wohl, war begeistert und erfreute mich daran. 

Bin ich heute unterwegs, habe ich meine Kamera dabei und schaue immer noch gern zum Himmel und manchmal bekomme ich auch Zeichen über Wolkengebilde. Das heißt keineswegs, das jeder andere Mensch diese nicht sehen kann, im Gegenteil, nur nicht jeder schaut wohl dorthin und empfindet sie als Kommunikation mit der geistigen Welt.  Gehen wir mit offenen Augen durch unsere Welt und fühlen wir, dürfen wir  doch so viel Schönes entdecken. Mich lässt so etwas immer wieder staunen wie ein Kind, obwohl ich diese Art Kommunikation schon lange hegen darf.

„Wenn die Seele weint“

 

 

Kommt uns das Leben schwarz-weiß daher, liegt es oft auch an unserem Gefühl, wie wir die Welt um uns herum, vor allem aber, die eigene wahrnehmen. Bunte Farbe von außen, sieht wunderbar aus und wie gern würden wir diese Farbigkeit auch in unser Leben lassen, doch es wird uns keine Punkte bringen, weil diese Farbe, die wir im außen bewundern, aus uns selbst fließen sollte. Wir sollten selbst fühlen, wie Grün der Rasen, wie Blau der Himmel, wie Bunt die Blumenpracht ist, die unsere Augen zwar sehen, doch unser Gefühl sich davor verschließt.

Und sicher gab es im Leben eines jeden von uns, Tage, die es in sich hatten. Da konnten wir ganz einfach nicht unbeschwert sein, obwohl wir es gern wollten. Und oft war es dieser unsägliche Wille, der uns genau davor zurückhielt, wieder in ein Gefühl der Balance zu kommen.

Denn wenn die Seele Kummer hat, sollten wir diesen wahrnehmen und herausfinden durch Fühlen, warum und wie wir es verändern können, ohne natürlich auch den Verstand nie zu vergessen. Eine Farbe von außen kann dabei eine Art guter Ratgeber sein, jedoch müssen wir selbst etwas dafür tun, um die bunte Farbe im Gefühl selbst wieder zu fühlen und wahrnehmen zu können.

Ablenkung ist solchen Momenten wohl nur sinnvoll, wenn wir bereits erkannt haben, wo unser Problem liegt und die ersten Schritte zur positiven Veränderung eingeleitet haben. Wir haben uns der Problematik gestellt und wissen, unser neues Tun wird uns auch wieder besser fühlen lassen. Oft fühlen wir es schon mit dem ersten Schritt in die neue Richtung. Wir fühlen uns leichter und vertrauen wieder mehr. 

Oft ist auch das Gefühl der Angst ein Hindernis. Wir sollten uns immer wieder vor Augen führen, kein Mensch ist fehlerfrei, wichtig jedoch ist, aus seinen Fehlern zu lernen. Ich weiß, das klingt total abgedroschen und doch ist es richtig und vor allem wichtig, möchten wir in Zukunft nur Freudentränen der Seele wahrnehmen. Natürlich ist es auch verständlich, das wir Gefühle der Angst hegten bei manchen Prüfungen, die uns das Leben zu kommen ließ. Stellten wir uns diesem Gefühl immer mehr, verblasste die Angst auch, sie löste sich nach und nach auf, waren wir auf dem richtigen Weg der Seele. Und groß ist doch, wenn wir lernen die Angst hinter uns zulassen und mutig nach vorn zu gehen, ganz gleich was ein anderer auch meint zu unseren Fehlern aus der Vergangenheit. Wichtig ist doch das Hier und Jetzt, daraus formen wir den Morgen. Selbstliebe ist nie überzogen, solange wir unserer Seele folgen.  Und natürlich heißt dies auch nicht, das es immer nur eitel Sonnenschein gibt, aber, und das ist wohl wichtig, wir sind mehr in Balance und können manche Anforderungen besser bewerkstelligen.

(Fotos/Text: Jana Goeritz)

 

„Stille zu Besuch“

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Wenn Stille uns besucht, ist in unserem Gefühl etwas durcheinander geraten. Etwas, das uns so keineswegs weitergehen lassen möchte. Es ist schwer für uns, dies zu akzeptieren und wir kämpfen. Doch solange wir kämpfen, möchten wir wohl keineswegs annehmen, das was ist. Wir scheuen uns unsere Gefühle näher zu betrachten.

Wenn ein Traum stirbt, verblasst die Farbe. Das Leben erscheint etwas trostlos zu dieser Zeit. Doch lieben wir uns selbst, könnten wir ergründen,  warum dieser Traum gehen musste. Wir würden dadurch lernen und wachsen.

Und wenn wir die Stille annehmen, sie nie als etwas sehen, das uns nie gereicht, dann könnte sie aus unseren Gefühlen etwas zaubern, das wir als stark und reich empfinden könnten und die Welt darf von uns lernen.

Ist Stille zu Besuch, haben wir sie oft selbst eingeladen, um wichtige Entscheidungen treffen zu können, oder sandte das  Schicksal sie? Vielleicht ist es aber auch der Wille eines Menschen, der einen anderen damit in seine Richtung lenken möchte. Das letztere wäre Manipulation. Oft hält die Angst vor Veränderungen den Menschen davon ab, ehrlich sich selbst gegenüber zu sein. Dies ist aber sicherlich keine Option einen anderen deshalb unglücklich sehen zu wollen. Größe ist, wenn ein Mensch sich eingestehen kann, dass wir immer nur uns selbst verändern können, um eine Veränderung herbeizuführen. Diese Veränderung allerdings muss im Gefühl stattfinden, nie im Willen.

(Foto und Text: Jana Goeritz)

„Wer ist anders?“

 

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Heute möchte ich mich einem Thema widmen, mit dem ich selbst einmal zu kämpfen hatte. Das „Anderssein“ in den Augen anderer.

Es gibt Menschen, die diesem Wort wirklich alle Ehre machen. Sie sind Mensch. Sie wissen, dass es Menschen gibt mit den unterschiedlichsten Charakteren und Ansichten und ich glaube, gerade deshalb ist es sehr schwer für mich einen Einstieg zu finden in dieses Thema.

„Anderssein“ dieses Wort habe ich gar keineswegs so wirklich bewusst gewählt, sondern es kam mir gerade in meinen Sinn, doch es gefällt mir in diesem Zusammenhang, über was ich gern schreiben möchte.  Dieses Wort benutzt wohl ein Mensch, oder ein ähnliches, wenn er über einen anderen Menschen spricht oder nachdenkt, der sich anders anfühlt, ausschaut, bewegt, oder lebt, als er selbst. Dabei habe ich in meinem Leben feststellen müssen, „müssen“ weil ich immer mal wieder mit solchen Menschen und ihren Gefühlen oder Gedanken zusammenstoßen musste, das sie selbst anders sind, in dem Maße, in dem sie es den anderen absprechen normal zu sein.

Schon als junge Frau konnte ich dem keineswegs etwas Positives abgewinnen, wenn man anderen Menschen zu Nahe trat, in dem ihnen ihre Selbstliebe oder gar Liebe mit Füßen trat, durch sinnloses und dummes Geschwätz. Da wurden ihre Gefühle zunichte getrampelt, weil sie einen Pickel auf ihrer Nase trugen, weil sie viel zu dürr oder gar viel zu fett ihrer Ansicht nach waren. Weil Menschen Behinderungen hatten, und ich finde dieses Wort „Behinderung“ so absurd.  Warum? Weil ich immer wieder auch Menschen begegne, die die einem „Gesunden“ zeigen, wo seine Behinderung liegt.

Ich bin im Juni letzten Jahres umgezogen, neben mir wohnt eine nette Frau mit ihrem netten Sohn. Sie war zu Anfang sehr zurückhaltend und ich war immer gleich drauf zu. Bis ich bemerkte, ihr Nichtwissen, nicht Fühlen meiner Person gegenüber, auch ihr wohl nicht einschätzen können mir gegenüber, der Grund war. Weil ich ihren Sohn als vollwertigen Menschen annahm von Anfang an, öffnete sie sich mir mehr und mehr. Ich empfinde es als schlimm, das Menschen wohl Angst fühlen, wenn sie sich mit ihrem Kind einem anderen zeigen, weil das Kind einfach nur anders aussieht, anders spricht, sich anders bewegt. Es schmerzt mich etwas, das Wort „anders“ zu gebrauchen, jedoch beruhigt mich meine Seele, das ja wohl jeder Mensch anders ist, von daher fühle ich mich jetzt ruhiger werden.

Warum verhalten sich Menschen so? Weshalb glotzen Menschen einem Rollstuhlfahrer endlos entgegen oder gar hinterher?  Weil sie Mitleid haben? Oder ist es eher Mitgefühl? Doch wie fühlt sich ein Mensch im Rollstuhl, wenn er ständig von oben her betrachtet wird? Wie fühlt sich ein Mensch der mehr Kilos mit sich herumschleppt, wenn er verächtliche Blicke erntet? Wie fühlt sich ein Mensch der in anderen Augen krank erscheint und unglaubliche Blicke erfahren muss?

Ich aus meiner ganz eigenen Erfahrung darf erzählen, das ich noch Anfang 2018 20 kg mehr auf meinem Rippen trug, als ich es heute tue. Nie war ich wirklich zufrieden mit meinem Gewicht, und jede Diät schlug irgendwann fehl. Erst als ich meine Ernährung umstellte, wenig aber weißes Fleisch, Gemüse und so, purzelte etwas Gewicht, doch leider fielen die Kilos erst mit meiner Autoimmunkrankheit, weil ich dann noch einmal einen ganz anderen Essensplan einhielt. Selbst musste ich also erst eine Krankheit erfahren, um mich körperlich und auch gefühlt zu verschlanken. Und das Wort „gefühlt“ schreibe ich keineswegs einfach nur so!

Gefühle spielen da eine so große Rolle und man darf mir ruhig glauben, wenn ich schreibe, das mancher und ich zähle mich da auch dazu, da keineswegs allein herausfinden kann, zumindest anfänglich. Durch meine Dualseele, habe ich gefühlsmäßig erfahren, dass wenn sie Kummer fühlt, ich es auch fühlen kann, wenn ich mich keinesfalls schütze. Ich bekomme Heißhunger auf Süßes oder wenn der andere lernen muss, bekomme ich Hunger auf Herzhaftes. Ich musste also lernen, meine eigenen Gefühle unter Kontrolle zu bringen, um zu erfahren, habe ich Hunger oder der andere. Das hat mit viel Selbstdisziplin zu tun und auch mit Selbstliebe. Mein Satz ist oft gewesen „Ich habe bereits gesund gegessen, ich bin gesättigt.“ Dann löste sich das Gefühl auf.

Keinesfalls erst durch meine eigenen Erfahrungen, sondern auch früher schon, begegnete ich den Menschen freundlich, weil ich immer glaube, wenn jemand zu dünn ist, oder zu viel mit sich herumträgt, das wohl keineswegs selbst so gern hat. Das dahinter immer ein Schicksal steht, das es immer um Liebe geht. Entweder wurde zu viel Liebe in Kindertagen entbehrt oder vielleicht auch umgekehrt, zu viel Liebe erfahren und Menschen fühlen sich eingesperrt oder eingeengt. Das kann nur jeder für sich selbst ehrlich beantworten. Doch gehören wir zu dem Menschenschlag, der sich darüber aufregt, sich amüsiert, sollten wir ehrlicherweise einmal darüber nachdenken, was würde uns danach stören, wenn dies behoben würde? Eine krumme Nase? Die Klamotten? Zu lange oder zu kurze Fingernägel? Es wird sich immer etwas finden, solange ein Mensch unzufrieden ist, der andere so sehen möchte. Und meine Frage ist demnach „Wo ist dieser Mensch „anders“ „?  Vielleicht hat der „andere“ in seinen Augen einen liebenswerten Partner, den er in seinem Leben vermisst? Oder einen guten Job?  Eine tolle Familie? Oder hat und lebt der andere einfach nur Selbstliebe? 

Ich glaube Menschen, die andere verächtlich betrachten, ihr Aussehen infrage stellen wie ich es schon schrieb, das sie große Probleme mit ihrem Selbstwert haben, und sie meinen so, ihren Wert zu erhöhen, in dem sie andere erniedrigen. Doch in meinen Augen geht dies nie auf!  Warum? Weil der erniedrigte seinen Selbstwert kennt und in seiner Selbstliebe bleiben kann!  Er lebt Liebe und wird vielleicht sogar geliebt. Aber genau das fehlt dem anderen wohl. Halleluja.

Mein Wunsch an diese Menschen wäre, ergründet einmal euch selbst ehrlich und respektvoll.  Wenn man sich selbst ehrlich und respektvoll behandelt auch mit Fehlern die man bei sich selbst entdeckt, kann man dies sicher auch anderen gegenüber walten lassen. Wie viel friedlicher wäre unsere Welt im Kleinen, wenn dies gelingen könnte?

(Foto/Bearbeitung: Jana Goeritz)

„Durch Glas geschaut“

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Ich versteckte mich einst, gut bewacht, so schaute ich durch Glas. Aufstehen konnte ich noch nicht, zu viel Gepäck beschwerte mein Leben. Gefühlt, geweint, ausrangiert, keine Lust mehr auf Tränen mit Schmerzen. Ließ los im Stillen, im Ruhen, im Fühlen, lächelnd sah ich dann durch Glas und fühlte meinen Weg vor mir. Mutig stand ich auf, wenn nicht dies, dann doch das, wenn nicht jetzt, dann morgen.  Bewacht? Heute weiß ich es nicht mehr, denn ich fühle eben, ich bin stark.

Das Foto auf dieser Seite wurde von mir 2017 in der Ausstellung „Du bist die Kunst“  gemacht. Diese Ausstellung ist eine Wanderausstellung und ich möchte sie an dieser Stelle einfach einmal empfehlen für Kinder und Erwachsene, die ihr Kind auch noch in sich haben.

Du tanzt durch dein Leben!

 
 

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(Foto: Pixabay)

„Du tanzt durch dein Leben“ diese Worte schnappte ich gerade auf und nein, damit war keineswegs ich gemeint. Doch ich fühlte, es lohnt sich, wenn ich mich damit einmal beschäftigen würde.

Zu Anfang steht für mich die Bedeutung des Wortes „Tanz“ an sich. „Tanz“ ist für mich in erster Linie Bewegung. Eine Bewegung von Körper, Geist und Seele. Verarbeitung von Gedanken, Gefühlen mit Hingabe an diese und so eine Spiegelung von innen nach außen gefühlt darzustellen. So glaube ich, man kann durchaus einen Gedanken tanzen, jedoch das Gefühl entscheidet wie, allein durch das Wohlfühlen beim Tanz, bei der jeweiligen Darstellung. Das allein sagt für mich in keinster Weise etwas darüber aus, wie diese Bewegung aussehen könnte. Langsam, geschmeidig, schnell, ja sogar ruhend. Damit verbunden sind für mich Rhythmen, Worte, Gefühle, Mimik. Jedoch könnte ich mir durchaus vorstellen, jede dieser Möglichkeiten stünde auch für sich allein, um mich zu bewegen. Das würde mein Gefühl entscheiden. Meine Hingabe in jenem Moment, die Bewegung als Tanz zu vollziehen, wenn sie mich geradezu auffordert, wenn mich eine dieser Möglichkeiten oder alle gemeinsam bewegen, mich in Bewegung zu setzen.

Auch eine traurige, eine melancholische Melodie kann so schön im Ohr klingen und das Herz berühren. „Traurig, aber so schön.“ ja, auch ich sagte dies schon zu so manchen Klängen. Nur eine Musik kann auch den Geist bewegen, so auch ein Wort, eine Mimik, ein Gefühl. Für mich ist Tanz ein Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele.

Ist es zu oberflächlich, wenn man sagt „Du tanzt durch dein Leben.“ Oft wird es ausgesprochen, doch meinen wir dann wohl nur die Leichtigkeit im Gefühl. Dabei ist Tanz so viel mehr.
Würde mich jemand fragen „Tanzt du schon durch dein Leben?“ würde ich höchstwahrscheinlich nachfragen „Du meinst wie ich zurzeit tanze?“ Nachfragen würde ich wohl, weil ich oft diesen Satz in Verbindung mit Leichtigkeit höre.
Ich glaube es kommt auf das jeweilige Gegenüber an, wie bewusst oder unbewusst dieses ist. Vielleicht wäre die Frage richtiger gestellt „Wie tanzt du dein Leben zurzeit?“

Doch „Du tanzt durch dein Leben“ diese Worte verstehe ich selbst noch einmal auch anders. Wer ist in einem Leben zu Hause, das nur durch Leichtigkeit bestimmt und sorgenfrei sich zeigt und es so auch lebt? Wohl niemand immer zu?
Aber unser Gefühl allein entscheidet darüber wie wir uns in verschiedenen Lebenssituationen verhalten. Und ist ein Gefühl früher im Dreieck gesprungen in einer bestimmten Situation, kann es heute in einer ähnlichen oder gleichen Situation vielleicht lächeln und ganz entspannt sein. So eine Art „Tanz durchs Leben.“ Geschieht dies von Zauberhand? Keineswegs. Nur durch Arbeit mit dem eigenen Gefühl. Das, was immer wieder getriggert wird, das will gesehen und geheilt werden. Wenn das geschafft, dann lebt man immer mehr Leichtigkeit.

 

 

„Intuitiv“

 

In den letzten Jahren habe ich intuitiv gemalt. Im Nachhinein fühlte und erkannte ich vor allem, das dies nie einfach nur so stattgefunden hatte, sondern ein Weg beinhaltete und beinhaltet. Die oben gezeigten Bilder gehören dazu.

Verbunden mit der geistigen Welt, verstand ich mein Leben rückwärts, im Vorwärtsgehen.  Heute hat sich dies etwas gewandelt. Was meine Zukunft anbelangt, darüber kann ich noch keine Aussage tätigen, jedoch zurzeit fühlt es sich jedenfalls so an.

So bin ich dankbar für die göttliche Führung meiner Seele.

 

 

„Der schwarze Schwan“

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(Foto: Jana Goeritz)

Die Schwanen Entstehung

Es gibt eine Legende, die von einer Gruppe Männer erzählt, die zum Fischfang zu einem tiefen See auszog. Bald fühlte ein Mann, dass er einen riesigen Fisch gefangen haben müsste. Als er aber den Haken mit dem Fleischköder anzog, sah er, dass ein Bunyip Baby am Haken hing. „Lass den Haken fallen“ rieten ihm seine Begleiter. „Lass ihn los. Es wird eine Katastrophe für uns, wenn du das nicht tust.“
„Nein!“, sagte der Mann: „Ich ziehe ihn raus.“ Also zerrte er das Bunyip Baby ans Ufer und nahm es mit, weil er sich im Lager beneiden lassen wollte, ob seiner kühnen Tat.

Die Mutter des Bunyip lebte auch in dem See. Als sie merkte, dass man ihren Sohn mitgenommen hatte, sagte sie zu dem Wasser: „Du musst diesem Mann folgen.“ Und mit einem Mal begann das Wasser höher und höher zu steigen und folgte dem Fischer. Bald hatte das Wasser jeden noch so kleinen Fleck des Landes bedeckt. Alle Menschen mussten fliehen. Doch selbst auf den höchsten Bergen waren sie nicht sicher. Das Wasser folgte ihnen auch nach dort. Stieg und stieg und umspülte bald die Füße der Menschen, nahm das Bunyip Baby an sich und brachte das Baby der Mutter zurück.
Dabei wurde jeder der Menschen in einen schwarzen Schwan verwandelt.
Nie wieder bekamen sie ihre menschliche Gestalt. Das war die Strafe für die Eitelkeit des Fischers.
Doch in der Nacht konnte man die Schwäne hören, wenn sie sich mit menschlichen Stimmen unterhielten. Von ihren Verwandten oder Bekannten sprachen, Erinnerungen austauschten und über die Gefahren von falschem Stolz und Eitelkeit klagten.

Mein Fazit: Irgendwann kamen wieder Menschen in diese Gegend und einer oder gar mehrere fühlten die Seelenworte der schwarzen Schwäne und konnten so anderen Menschen davon berichten.

… gefunden habe ich diese schöne Legende auf …
© by traumzeit-legenden.de. Bitte mit einem Link auf die Quelle verweisen: https://www.traumzeit-legenden.de/173/schwarze-schwaene/entstehung-schwaene.html

„Lebensschale“

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(Foto/Text: Jana Goeritz)

Unsere Lebensschalen enthalten viele Möglichkeiten. Wir dürfen jeden Tag eine andere Farbe wählen. Jeden Tag etwas Neues lernen, das uns Freude bereiten darf. Die Schale jedoch bleibt was sie ist, LIEBE. Doch schenkt das Leben zwei Menschen eine dieser Schalen, nennt man das wohl Heilung für zwei Herzen, ganz unabhängig davon, ob sie beieinander sind.