Archiv der Kategorie: Spirituelles

„Himmelblau und Sonnenreich“

ISBN: 978-3-7481-3289-9

Klappentext:
Geschichten einmal anders erzählt, das ist „Himmelblau und Sonnenreich.“
In achtzehn Geschichten darf der Leser den Seelen des Tierreiches lauschen und vielleicht kann er auch etwas aus diesen Geschichten mitnehmen. Und sei es vielleicht nur eine winzig kleine Überlegung, für sein eigenes Leben.
Denn so unterschiedlich die Geschichten auch sein mögen, haben sie doch eines gemeinsam. Liebe.
Die Echse in ihrer Welt
 
Die kleine Echse sonnte sich auf dem begrünten Fels. Ruhig lag sie da und sie konnte die kleinste Erschütterung wahrnehmen, selbst als eine Fliege sich auf die umgebende Erde niederließ. Beide verharrten im Grün auf dem Fels und die Fliege schaute zur Echse. „Was tust du da? Du bist so ruhig.“ fragte sie die Echse. „Was tust du?“, entgegnete die Echse der Fliege „Du sprichst so viel.“
Die Fliege war etwas pikiert über die Antwort und dachte darüber nach. Nach einer Weile, die Echse lag immer noch am gleichen Platz, fragte die Fliege dennoch „Nun sag doch einmal bitte, was tust du da? Du hockst so leblos da.“
Nun antwortete die Echse, jedoch ohne etwas zu bewegen, außer vielleicht das Gemüt der Fliege „Ich höre in mich. Ich höre mir zu. Ich entferne mich aus der Welt, um in die meine zu gelangen. Ich träume. Ich ruhe aus.“  Danach war wieder Stille. Die Fliege putzte sich derweil und schaute dann zur Echse.
„Und warum musst du in deine Welt? Ist die Welt, auf der du lebst nicht die deine, genau so wie die meine?“
Die Echse antworte „Ja. Der begrünte Fels, auf dem wir beide ruhen, ist die unsere Welt, aber dann gibt es noch die meine. Eine Welt, die nur mir gehört. Die nur in mir wohnt in keinem anderen, auch in keiner anderen Echse, nur in mir. Das ist mein Traum. Das bin ich. Das ist sonst kein anderer.“
Die Fliege hörte die Worte der Echse, aber irgendwie verstand sie nicht. Unsere Welt, das konnte sie noch nachvollziehen. Aber nur meine Welt? Das war ihr nicht geläufig.
Und wieder fragte sie nach „Das mit deiner Welt, die nur in dir wohl wohnt, kannst du mir davon erzählen?“
Die Antwort der Echse kam prompt „Nein. Du verstehst es ja nicht. Vielleicht kann ich dir es so erklären. Was nützt es dir wirklich, wenn ich dir von meiner Welt erzähle? Du darfst dich nicht von anderen beeinflussen lassen. Suche nach Ruhe und Stille, trau dich und dann mit etwas Übung findest du sicher auch in deine Welt. Und glaube mir, das wird etwas bringen! Denn du wirst tief aus dir erfahren, wer du bist und was du möchtest. Wie du dahin gelangst, um das zu erreichen, was dich wirklich glücklich macht. Vielleicht nicht sofort vielleicht brauchst du etwas Übung,
aber vielleicht hast du auch schon bald ein Erfolgserlebnis und dann können wir uns wieder unterhalten. Denn dann wirst du wissen, dass aus deiner Welt dich niemand vertreiben kann, denn sie gehört nur dir. Nur dir allein.“
Die Fliege hörte gebannt zu. Wie erstarrt saß sie im Grün und selbst so mancher Fußgänger der vorübergegangen war, war nicht imstande gewesen sie zu erschrecken, um das sie davon geflogen wäre. „War sie womöglich in ihrer Welt? Aus der sie niemand vertreiben konnte? War es diese ihre Welt, die sie gerade fühlte? Die Worte der Echse hatten sie sichtlich in den Bann gezogen oder die Echse zeigte ihr ganz nebenbei, wie sie in ihre Welt finden konnte.“
Die Fliege blieb noch ein kurzes Weilchen sitzen und stellte für sich dann fest, gerade war sie in ihrer Welt.
Abgetaucht in die Tiefe ihres Seins. Sie verstand die Echse nun. Die Welt auf der alle ihr zu Hause haben und dann die
Welt, die in jedem selbst wohnt. Unerschöpflich reich. Dorthin würde sie wieder kommen.
Dann flog die davon und sprach noch ein Danke an die Echse, die immer noch in ihrer Welt verweilte.
                     Mehr zum Buch und weiteres gern unter                               http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/84.html
                    eine weitere Leseprobe auch unter                                            http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/83.html

„Vergebung“

pen-1329258_640

(Foto: Pixabay)

Gerade fällt mir das Wort „Vergebung“ ein. Es gibt sicher einige Rituale, die uns helfen können, um Vergebung zu bitten. Diese Rituale finde ich gut, wenn der Mensch, den ich  um Vergebung bitten möchte, bereits diese Welt verlassen hätte. In so einem Fall, hätte ich noch die Möglichkeit die Seele um Vergebung zu bitten, das wäre hilfreich. Ansonsten bin ich der Auffassung und ich fühle es für mich auch so, das man den Menschen selbst persönlich um Vergebung bitten kann. Dies kann ganz unterschiedlich erfolgen. Durch Worte, die wir ihm schreiben oder im persönlichen Gespräch.

Für mich selbst sind zwei Dinge ganz wichtig, geht es um Vergebung. Einmal Ehrlichkeit, das heißt, man möchte wirklich um Vergebung bitten oder einem anderen wirklich vergeben, und zum Zweiten, es muss persönlich vonstattengehen. Meine Seele, ist da ganz eigen, ich fühle, für mich ist es nur so möglich und ich kann eine ernst gemeinte Entschuldigung auch nur so annehmen, um zu vergeben.

So fühlte ich, wenn sich jemand bei mir entschuldigte und diese Worte waren auch ehrlich gemeint, das mein Gefühl sich wieder freier fühlte, die Gefühlsverbindung war wieder ausgeglichen, Harmonie zog in dieser Verbindung wieder ein. Natürlich kann ein jeder viel erzählen, sagen und auch Papier ist geduldig, das wissen wir alle, und so kann nur durch eine Wiederaufnahme einer Verbindung gesehen, erkannt, gefühlt werden, ob die Vergebung auch wirklich fruchtet. Denn allein der Wunsch reicht wohl keineswegs aus, das Gefühl bestimmt.

Für mich, meine Gefühle, ist eben eine persönliche Entschuldigung das A und O im Leben. Habe ich das Gefühl, ich sollte mich entschuldigen, würde ich dies auch persönlich machen wollen, und dies tat ich in meinem Leben auch schon, so zum Beispiel bei meinem Ehemann.

Vergebung ist ein großes Wort, wie ich finde und ich glaube, es ist auch so. Denn schließlich geht es um Gefühle und Gefühle führen uns im Leben und dabei können sie uns zu Kummer oder zur Freude führen.

In den letzten Jahren habe ich über Vergebung sehr viel lernen dürfen. Habe ich früher als junge Frau angenommen, ich sollte dem Gegenüber vergeben, habe ich nie wirklich meine Gefühle dazu wahrgenommen, jedenfalls nie tiefgründig genug, glaube ich. Ich nahm Entschuldigungen an, ohne zu hinterfragen warum, wieso sie wohl angetragen werden. So glaube ich, das man sich selbst in jedem Fall zuerst vergeben muss, selbst wenn man annimmt keine Schuld zu tragen, denn keine Schuld zu tragen ist irgendwie falsch. Vielleicht kann ich das an einem Beispiel besser darstellen. Wenn man eine Freundschaft pflegt und wird vom Gegenüber betrogen, fordert man irgendwie eine Entschuldigung ein. „Ich habe nichts falsch gemacht, der andere muss sich bei mir entschuldigen.“ so oder so ähnlich läuft es wohl oft ab. Das Gegenüber sollte um Vergebung bitten und das stimmt auch. Doch müsste man sich selbst vielleicht auch vergeben? Aus dem Grund, eher kein Gefühl dafür bekommen zu haben, wie der Freund wirklich ist? Vielleicht hat man die eine oder andere Situation nie wirklich wahrnehmen wollen und wurde so ausgenutzt?

Ich für mich stellte jedenfalls fest, das ich mit dieser Denkweise besser mein Leben  verarbeiten kann. Natürlich kann man auch sagen, der andere hätte das nie ausnutzen sollen, stimmt auch wieder, aber den Fehler auch zuerst bei sich selbst zu suchen, ist meiner Meinung mutiger, und ich empfinde auch, man lernt dazu, besser auf sich selbst, auf seine Gefühle und Bedürfnisse zu achten. Was für mich aber jedoch auch nie heißen muss, dass der andere eine Entschuldigung, wenn sie ernst gemeint ist, aussprechen darf. Denn eine Entschuldigung zu fordern ist Unsinn meiner Meinung nach, sie kann ja nur wirklich ausgesprochen werden, wenn der andere es auch für sich so fühlt, einen Fehler begangen zu haben und dafür um Vergebung zu bitten.

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html

„Emilia Sommerfeld“

werbung emilia sommerfeld

ISBN 978-3-7392-3787-9

Klappentext: 
Emilia ist Anfang vierzig und entfernt sich emotional von ihrem Mann. Sie lernt den jüngeren Emanuel kennen. Er nähert sich ihr, auf eine sehr erfrischende Art, doch Emilia traut dem Frieden nicht. Nach einigen Begegnungen mit ihm, kann Emilia mithilfe von Madame Bourness herausfinden, warum sie sich, so durch diesen Mann angezogen fühlt. Doch da ist noch etwas anderes, das Emilia fühlt. Sie geht dem nach und wird so zu Emanuels Wahrheit geführt. Ein Geheimnis ist gelüftet.

Eine Geschichte zweier Seelen die sich fanden, um Vergebung zu finden.
Eine Geschichte über Liebe, Schmerz, Vergebung und Freundschaft.

Inhalt:
Prolog

Irland in ihren Augen
Emilias Geburtstag
Emilias Gefühle
Das erste Date
Ein guter Tag
Im Land Unbekannt
Ein Geheimnis wird laut
Die erste Begegnung danach
Epilog

 

    Eine Leseprobe und weiteres zum Buch gern unter        http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/40.html

„Vergessene Orte“

 

Wir leben auf einer Welt und auf dieser gibt es auch vergessene Orte. Orte, welche einmal mit Leben, Heilung, Glauben, Freude, auch Arbeit gefüllt. Sie alle hatten ihre ganz eigenen Geschichten, aber sie hörten auch viele Geschichten der Menschen, welche in ihnen weilten.

Es waren Orte, die damals gebraucht, doch im heute auch noch erzählen können, weil es Menschen gibt, welche sich erinnern, als ihre Pforten noch auf und zu gingen, sie noch in die Welt strahlten und sie noch keinesfalls nur ahnten, was aus ihnen einmal werden würde. Sie nahmen auf ein „Guten Morgen“, ein Gebet, ein „Es wird heilen“ und vieles mehr.

In ihren alten Mauern gibt es sicher noch die eine, oder andere Erinnerung, die es wert wäre erzählt zu werden. Schön, wenn Menschen sie besuchen und leise in die offene Pforte eintreten und zuhören können. Sich erfreuen und doch wehmütig die Gemäuer anschauen, weil auf der einen Seite wenigstens noch etwas von der Geschichte vorhanden und ja, weil auf der anderen Seite, die Vergänglichkeit sichtbar ist, sicher aus ganz verschiedenen Gründen und doch ist es traurig.

Doch vielleicht bleibt ein bisschen von jedem Besucher in den Gemäuern zurück. Ein wenig Hoffnung, dass das eine oder andere Relikt aus der Vergangenheit wieder mehr Leben erfahren darf. Dass es wieder zum Leben erweckt, neue Wege oder alte, gute Wege wieder erfährt. Für mich ein schöner Gedanke.

 

„Wenn das Außen erzählt“

daisy-1403041_640 (Foto: Pixabay)

Es gab schon Tage in meinem Leben, da reichten mir meine Gedanken und Gefühle kaum, um für mich zu erforschen, welchen Weg ich gehen könnte, den Weg natürlich, der gut für mich ist. „Gut“ damit meine ich für mich immer und so meine ich das wirklich, immer, wie ich es für „gut“ befinde.  Und ja, es wurde immer gut, aber eben keineswegs immer so, wie ich es für gut empfunden hätte. Also der Weg zum Gut werden, den hätte ich mir mitunter anders vorgestellt oder auch gewählt. Allerdings kommt es wohl öfter anders, als man oder ich eben denke. An solchen Tagen, ich schreibe in der Vergangenheit, weil es gerade die Vergangenheit betrifft, und ich ja noch keinesfalls wissen kann, wie es in der Zukunft sein wird, hoffentlich so wie ich es mir wünsche, hier ein Lächeln von mir, also an solchen Tagen,  suchte ich manchmal auch Hilfe im Außen.  Ich erzählte ehrlich, man hörte mir zu und dann wurde mir erklärt, reflektiert. Oft half es mir wirklich weiter, dann wenn ich fühlte, mein Gefühl sprach dafür, was ich zu hören bekam. Auf einmal fühlte es sich richtig an. Warum auch immer. Vielleicht war zuvor ein Zweifel? Ungeduld? Oder vor lauter Überlegungen von hier nach da und andersherum, verzettelte ich mich total? Wie auch immer, ich fand stets zu mir zurück, jedoch nie außer Acht zu lassen, was mein Gefühl und mein Verstand zu sagen hatten. Nie habe ich mich einem anderen Gefühl oder einer anderen Meinung angeschlossen, wenn mein Gefühl oder mein Verstand etwas anderes mir zu sagen hatten, selbst nach der Hilfe auch im Außen. Am Ende hatte ich dennoch für mich richtig entschieden. Genauso kann es jedoch auch andersherum bei mir sein, ich muss zugeben es kommt sehr selten vor, aber wenn ich fühle und verstehe, das die Hilfe von Außen richtig liegt, dann gehe ich diesen Weg. Für mich hat das keineswegs etwas mit versagen zu tun, sondern mit Lernen, mit der Aufrichtigkeit mir selbst gegenüber. Manchmal war ich schon wie in einem Wald und sah keine Lichtung. Und es heißt ja so schön, „Jeden Weg, den du gehst, ist dein Weg.“ Und sicherlich ist da viel Wahres daran. Nur für mich, stellt sich da die Frage, wie beschreitet man diesen Weg.

Einen Umweg, den ich gehe, ist ein Umweg, wenn gleich dieser Umweg auch zu meinem Weg wird, weil ich ihn gehe. Dennoch kann dieser Umweg  Zeit kosten, um an mein eigentliches Ziel zu kommen. Er könnte schmerzhafter sein. Er könnte auch leichter zu gehen sein, und keinen Lohn abwerfen, was heißen kann,  das, was ich dabei sehe, erkenne, fühle, was auch immer, bleibt keinesfalls erhalten, verflüchtigt sich, weil es für mich unwesentlich wär.

Es gab manchmal Situationen, die ich nie herbeiwünschte oder gar visualisiert hatte. Manchmal, wenn ich eine Antwort brauchte, bekam ich irgendein Gespräch zwischen Menschen mit, welche mir gänzlich unbekannt, und erhielt dort meine Antwort. Verrückt? Ja, vielleicht. 

Gestern Abend erst war auch so eine Situation. Ich schaute fern, und sah etwas auf dem Bildschirm, das dort nie zu sehen war. Ich fühlte mich unglaublich stark und bestätigt in meinem Gefühl, was ich zuvor in mir auftat. Verrückt? Ja vielleicht, vielleicht aber einfach auch nur ein Weg,  welcher mein Weg ist, und es fühlt sich gerade gut an.

Wenn das Außen erzählt, wenn wir ehrlich danach fragen, sollte es ehrlich antworten. Wir sollten zuhören und bereit sein die Reflektion zu ertragen. Manchmal stellt sich Reflektion auch von allein ein, dann wenn wir hadern, weil wir keine Antworten haben auf unsere Fragen, wir werden erkennen, wenn die Antwort genau vor uns liegt oder sich abspielt.  Eine solche reflektierte Antwort bekam ich bereits mit 21 Jahren, sie war meine erste Antwort auf unzählige Fragen, die sich in mir auftaten und ich werde sie wohl nie vergessen. Reflektieren oder reflektiertes zu erkennen, ist eine Eigenschaft, welche uns hilft, die eigenen Probleme zu erkennen und anzugehen. Entweder durch Selbstreflektion oder durch die Reflektion im Außen.

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/Manchmal.html

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html

„Die Farben des Februars – Heute für mich schon am Morgen besonders“

 

Da sage mir einmal jemand, der Februar trüge keine Farbe. Zwar haben wir heute, in unserer Gegend zumindest keine Sonne satt und es windet, dafür aber blühende Krokusse,  Waldameisen, welche sich auf einer Wurzel, im kleinen Sonnenstrahl, etwas sonnen, eine wunderschöne Ente, zwei entzückende weiße Schwäne, Sonnenstrahlen, die die Wellen des Wassers berühren und es dadurch magisch glitzernd aussehen lassen, und einiges mehr.

Etwas überlegen lässt mich meine eingefangene Baumzeichnung, die für mich, eine Person kniend zeigt. Meine allererste Eingebung war, es geht ums beten. So war ich heute Morgen im katholischen Gottesdienst. Ich hatte mir extra einen Wecker gestellt, um alle meine Arbeiten, die bei mir immer irgendwie anfallen, was Hausarbeit betrifft, vorher ordentlich zu bewältigen. Klingt viel und unheimlich groß, ist es aber keineswegs, muss aber dennoch getan werden. Das beginnt beim Lüften der Wohnung, mit dem Füttern meiner Stubentiger, geht über das Säubern ihrer Näpfe, bis hin zum frischen Wasser geben, das Säubern der Katzentoilette, Staubsaugen, feucht durchwischen, bis hin zum Sonntagsfrühstück für zwei, und was eben noch so manches anfiel.

Jedenfalls konnten wir uns 9 Uhr auf den Weg zur Kirche begeben und ich stellte fest,  der Gottesdienst  wird anders abgehalten, als im evangelischen und ich fühlte mich heute, dort besser aufgehoben. Entweder war es für mich eine unbewusste Erinnerung aus Kindertagen oder ich fühlte wirklich etwas mehr Strenge in diesem Gotteshaus. Wo in früheren evangelischen Gottesdiensten, die ich schon besuchte, man mitunter kaum etwas verstand, weil viele Kinder weinten oder anders sich beschäftigen wollten, war heute absolute Ruhe. Ich möchte mich keineswegs falsch verstanden wissen, Kinder sind Kinder, sie dürfen lachen und rennen und sprechen. Doch muss es wirklich alles auf einmal in einem Gottesdienst sein? Liegt es an den Eltern, auf ihre Kinder in einer liebevollen Art Einfluss zu nehmen, und ihnen nahezubringen, wie ein Gottesdienst besucht werden soll? Oder sollten die Eltern ihre kleinsten Kinder keineswegs mit in einen Gottesdienst bringen, erst wenn sie die nötige Reife haben, wirklich zu verstehen? Wohl ein schwieriges Unterfangen, hier einen richtigen Weg zu finden.

Heute sangen, beteten wir gemeinsam das Halleluja, Fürbitten, Vaterunser, Friedensgruß, standen auf, setzten uns, gingen auf die Knie. Auch wenn es vielleicht für manchen lustig klingt, ich fand es ein wenig anstrengend, wohl aber nur, weil mir der Ablauf einer solchen Messe keineswegs geläufig ist. Außer dem Vaterunser kann ich kein weiteres Gebet wirklich auswendig. Na doch, „Ich bin Klein, mein Herz ist rein, niemand soll drinnen wohnen nur Jesus allein.“ Das ist mein Überbleibsel aus der Christenlehre von vor  49 Jahren. Die, welche sich damit bestens auskennen, mögen mir es nachsehen, das ich mich etwas befangen fühle.

Auf jeden Fall gestaltet sich meiner Meinung nach der katholische Gottesdienst, abwechslungsreicher und intensiver. Mich berührte, dass die Menschen um mich herum, es wirklich sehr ernst nehmen, ich ja auch, und doch fühlte ich da noch etwas anderes bei ihnen. Vielleicht so eine Art „Alter Hase“ sein zu können, was das Singen und Beten in einer Gemeinschaft anbetrifft. Da traten Frauen und Männer ein, in meinem Alter auch, aber auch ältere und sogar auch viel jüngere, auch einige Kinder. Viele von ihnen gingen auf die Knie vor dem Altar. Ich fühle mich da unwohl, habe noch keine Ahnung warum. Jedoch bekreuzige ich mich immer, betrete ich Kirchen und auch wenn ich sie wieder verlasse. Und ich empfand, auch für das Betreten eines Gotteshauses, zu einer Messe, muss ich vorbereitet sein. Das hätte ich besser machen können.  Die anderen Menschen um mich herum, wussten einfach alles. Das verlief bei ihnen wie von allein. Sie standen auf, sie blieben stehen, sangen, sprachen nach, setzten sich, um wieder zu singen und aufzustehen, klappten die Kniebank herunter, klappten sie wieder hoch.  Ich jedoch tat es ihnen nur nach und das war es, was mich etwas störte. 

Man lernt eben nie aus und so glaube ich, die Baumzeichnung, war ein Wink für mein Gefühl. Vorbereitung ist eben alles, auch wenn es um eine katholische Messe geht.

Und noch etwas sprach mich an. Diese ehrliche Freundlichkeit, welche sich durch bezaubernde lächelnde Gesichter zeigte.  In einer evangelischen Kirche war ich auch schon zu Gottesdiensten, wenn auch sehr selten, jedoch zu Weihnachten und Neujahr sehr gern. Doch wahrscheinlich waren dann viele andere Menschen auch dort beim Gottesdienst, welche so wie ich, im Jahr über keinen, oder nur wenige besuchten. Heute mitten im Monat Februar, ein katholischer Gottesdienst, an einem Sonntag, wie es viele im Jahr gibt, gehen sicher nur die Menschen in die Messe, die wirklich etwas mit Gott am Hut haben. Die aus ihrem Glauben in der Öffentlichkeit keine Herzensgrube machen. Vielleicht war das der Unterschied, den ich fühlte. Vielleicht wäre mir dies an einem Tag wie heute auch in einem evangelischen Gottesdienst aufgefallen, keine Ahnung.  Für mich, mein Gefühl, meine Seele war es gut heute dort gewesen  zu sein und sicherlich werde ich es bald einmal wiederholen. 

 

 

„Neujahrswünsche“

neujahr

Uns allen ein Gesundes, kreatives und glückliches 2020.

Mögen wir im Lauf des Jahres auch Momente der Ruhe finden, Augenblicke der Seligkeit immer wieder begrüßen dürfen. Möge immer ein liebender Mensch an unserer Seite weilen. Mögen sich uns gute Möglichkeiten bieten und mögen wir sie erkennen, um uns positiv weiterentwickeln zu dürfen. Noch ist für uns der Raum 2020 ein leerer Raum, doch mit jedem unserer Schritte, die wir vorwärtsgehen, wird dieser Raum durch uns gefüllt. Hoffentlich nur mit Freude, Freundschaft, Liebe, Lachen, Herz und guter Seele.

Liebe ist ein Gefühl das innewohnt, das wir jedoch auch im außen sichtbar werden lassen können.

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html

„Zwei kleine Rituale“

DSC07136

(Foto aus einer Engelsausstellung/Text: Jana Goeritz)

Die Zeit verrinnt und in ein paar Wochen schon steht Weihachten und auch der Jahreswechsel vor der Tür.  Für mich ist das immer eine ganz besondere Zeit, auch weil viele Häuser mit ihren wunderschön geschmückten Fenstern locken und allabendlich erleuchtet sind. Und so schön wie diese Zeit für mich auch immer wieder ist, liebe ich auch so manches Ritual, das ich in dieser Zeit begehe.

Immer wenn wir etwas Schönes erleben das ganze Jahr über, eine Reise, einen besonderen Tag, alles was gefällt,  schreiben wir auf einen weißen Zettel, versehen ihn mit Datum und gefaltet geben wir ihn in ein Behältnis. An einem Tag zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester holen wir einen Zettel nach dem anderen heraus und lesen es laut vor, so erleben wir noch einmal das Schöne, schwelgen in Erinnerung, haben zu erzählen und beschäftigen uns mit den positiven Seiten des vergangenen Jahres.

*

Das zweite kleine Ritual ist ein Engelsritual, irgendwann habe ich es einmal von jemanden erhalten oder irgendwo gelesen.

Wir schreiben uns je 13 positive Wünsche für das neue Jahr auf je einen Zettel. Diese geben wir in eine Schatulle und in jeder Raunacht, ziehen wir mit verschlossenen Augen einen dieser Zettel. Wir lesen uns diese durch und verbrennen sie. Diese Wünsche können erfüllt werden, der 13. Wunsch jedoch, der übrig bleibt, für dessen Erfüllung müssen wir selbst sorgen.

Ich mag diese kleinen Rituale und wer möchte, kann sie ja einmal ausprobieren

 

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html

„Emilia Sommerfeld“

Emilia Sommerfeld

Klappentext: 
Emilia ist Anfang vierzig und entfernt sich emotional von ihrem Mann. Sie lernt den jüngeren Emanuel kennen. Er nähert sich ihr, auf eine sehr erfrischende Art, doch Emilia traut dem Frieden nicht. Nach einigen Begegnungen mit ihm, kann Emilia mithilfe von Madame Bourness herausfinden, warum sie sich, so durch diesen Mann angezogen fühlt. Doch da ist noch etwas anderes, das Emilia fühlt. Sie geht dem nach und wird so zu Emanuels Wahrheit geführt. Ein Geheimnis ist gelüftet.

Eine Geschichte zweier Seelen die sich fanden, um Vergebung zu finden.
Eine Geschichte über Liebe, Schmerz, Vergebung und Freundschaft.

Inhalt:
Prolog

Irland in ihren Augen
Emilias Geburtstag
Emilias Gefühle
Das erste Date
Ein guter Tag
Im Land Unbekannt
Ein Geheimnis wird laut
Die erste Begegnung danach
Epilog


Kleine Anmerkung:
Diese Geschichte schrieb sie aus meinem Gefühl heraus. Denn immer, wenn ich meinte, ich sollte so oder so schreiben, fühlte ich einen Schmerz in meiner Magengrube. So wurde ich geführt, diese Geschichte, genau so zu schreiben, wie sie wohl gemeint ist.

Eine neue Erfahrung für mich!
Wer mich führte?
Vielleicht eine Seele, die Vergebung finden möchte?
Vielleicht ein Engel, der mich bewacht?
Dieses Buch schrieb ich sehr schnell, allerdings dauerte die Überarbeitung viel länger, als ich den Inhalt niedergeschrieben hatte.
Dazwischen, also bis ich dieses Buch wirklich fertig hatte, schrieb ich acht Bücher mit Gedichten. Ich fragte mich, Ablenkungsmanöver und von wem?
Später wurde ich schlauer.

Eine Leseprobe gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/40.html

„Jonas und die Himmelsleiter“

jonas und die himmelsleiter1

Klappentext:
Der siebenjährige Jonas und seine Oma Hella sind ein gutes Team. Seine Wissbegierde über das Leben nach dem Leben kann Oma Hella stillen, in dem sie sich Jonas seinen Fragen ehrlich annimmt und sie so gut es geht in ihrem Glauben einfühlsam beantwortet.

Erzählt wird eine freundliche Geschichte von Jonas, dem sich immer wieder Fragen auftun, die er für sich beantwortet haben möchte. Als jedoch sein bester Freund seinen Opa verliert, ist Jonas Freundschaft besonders gefordert und er hilft auf seine ganz eigene Art und Weise, die sich Jonas durch einen Traum zeigt. Bald schon kann sein bester Freund wieder mit ihm lachen.

Eine Leseprobe und mehr zum Buch gern unter ..          http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/58.html