Archiv der Kategorie: Spirituelles

„Eigentlich“

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„Eigentlich“ ist ein Wort, das wir nie gebrauchen müssen, wenn wir uns unserer Gefühle bewusst und dementsprechend auch handeln.

 

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„Meine letzte Zigarette“

19.Ein helles Kerzenlicht

Bevor ich wirklich über dieses Thema beginne zu schreiben, möchte ich vorab schicken, ich möchte niemanden bekehren. Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber gibt es jemanden, der wirklich aufhören möchte zu rauchen, wer weiß, vielleicht könnte dieser aus dem Beitrag etwas für sich herausnehmen, das ihm hilft zum Nichtraucher-/in zu werden. Dieser Beitrag stellt wie alle anderen in diesem Blog auch, nur meine Meinung, meine Erfahrung, meine Gefühle und Gedanken dar.

Ich war einmal bekennende Raucherin. Seinen Anfang nahm alles bereits in der Schulzeit, in einer großen Hofpause, die wir außerhalb des Schulgebäudes verbrachten. Damals war ich junge 15 Jahre und die letzte in der Clique, die noch nie eine Zigarette geraucht hatte. Zwar stand ich immer mit dabei, aber ich habe verneint. Irgendwann jedoch,  hatte ich meinen Willen, nein zu sagen, über Bord geworfen. Ein Schulkamerad spendierte mir eine von seinen Zigaretten und es war ekelig sie zu rauchen. Eine Bank stand hinter mir und das war gut so, denn ich musste mich sogleich setzten, denn ein Schwindelgefühl hatte mich ergriffen. Und obwohl mir das ekelig war und ich doch zu tun hatte, mein Gleichgewicht wiederzufinden, nahm ich irgendwann eine zweite Zigarette an, bis die Zeit kam, wo ich sogar mein Schulessensgeld in Zigarettenkauf investierte. Damals kostete die billigste Zigarettenschachtel mit Filter,  wenn ich mich richtig erinnere 2,50 Mark.

Doch nun dazu, wie ich es geschafft habe nach 15 Jahren dieser Sucht den Gar auszumachen.  Eine Kettenraucherin war ich keineswegs, aber es störte mich mit der Zeit. Das nahm zuallererst seinen Anfang auf meiner damaligen Arbeitsstelle. In der 15minütigen Frühstückspause aß ich so schnell mein Brot oder meinen Apfel, damit ich noch eine Zigarette rauchen konnte. Irgendwann fiel mir dies sehr deutlich auf. So ging ich wirklich in mich und fühlte „Das ist falsch, was ich da tue.“ So entschied ich mich damit aufzuhören. Ja, aber das war keineswegs so einfach, wie ich es entschieden hatte zu tun. Die Zeit verging und ich versuchte ich glaube zwei, dreimal immer wieder mit dem Rauchen aufzuhören, doch der Erfolg blieb aus. Dann meinte ich, obwohl ich ja bereits festgestellt hatte, dass es falsch ist, ich rauche ja gerne.  Doch von innen piesackte mich das sehr, das ich immer noch an der Qualmerei festhielt und ich verstand mit der Zeit, das meine Ansicht gerne zu rauchen, nur eine Ausrede war, um die Quälerei des Aufhörens vor mir schön herzuschieben. Irgendwann fühlte ich mich wie in Trance, der Rettungsdienst kam und ich hatte unglaublich hohen Blutdruck, damals 210 zu 112. Mit einem Rollstuhl musste ich mit in den Rettungswagen und durfte keinen Meter mehr gehen.  Das war wohl mein Preis für jahrelanges Rauchen.

Mit Tabletten wurde ich eingestellt und zu Hause nach einer Zeit begann ich wieder mit dem Rauchen. Anscheinend hatte ich damals keineswegs etwas gelernt. Ich rauchte eine und bemerkte mir geht es gut, dann doch gleich noch eine hinterher und da fühlte es sich an, als wenn die Adern sich zusammenzögen. Sofort machte ich den Glimmstängel aus. Doch einfach so aufzuhören funktionierte immer noch keineswegs. Aber immerhin beschäftigte ich mich daraufhin, dann doch eindringlicher als zuvor damit aufzuhören.  So meinte ich, die Packung die ich gerade angefangen hätte, rauche ich noch zu Ende und dann ist Schluss damit. Doch etwas in mir meinte, „Nein, entweder du hörst mit dem Rauchen auf, weil du aufhören willst, aber dann auch gleich.“ Als ich mir das so überlegte, fühlte ich, aber das es mir sehr schwerfiel, das Rauchen aufzugeben, denn ich meinte, die Welt ist dann irgendwie so trostlos, ich trinke keinen Alkohol, dann lasse ich das rauchen auch noch, was habe ich denn dann noch und ist mal ein Problem zu lösen, brachte die Zigarette mir immer die Lösung, ein paar Zigarettenzüge und alles war wieder im Lot. Und als ich das so in meinem Gefühl wahrgenommen hatte, hatte ich einen Ansatz gefunden, den Rauchen den Rücken zukehren, zumindest einen weiteren Versuch zu starten.

Ich nahm mir die Zeit, um mir wirklich Gedanken darüberzumachen, wie ich es schaffen könnte und begann mit meinem Gefühl zu arbeiten und habe es gefüttert mit heute weiß ich es, goldrichtigen Worten. „Ein schönes Leben hängt keineswegs von einer Zigarette ab und natürlich ist es lebenswert ohne zu rauchen, ich könnte gesünder werden. Und dann noch das Geld, was überbleibt im Monat, ich könnte mir etwas kaufen, das mir Freude macht und gesünder ist oder ich spare es auf und verreise ich, habe ich Taschengeld. Und hatte ich eine Lösung für ein Problem gefunden, dann keineswegs durch eine Zigarette, das ist totaler Blödsinn. Habe ich etwas zu klären, brauche ich doch nur frische Luft und klare Gedanken. Und so weiter und sofort.

Schlussendlich war es dann so, ich behielt die angefangene Zigarettenschachtel immer bei mir, weil ich dachte, wenn ich doch rückfällig werden sollte, dann habe ich etwas worauf ich zurückgreifen könnte und müsste keineswegs unausstehlich werden, wegen des Entzugs. Es war im November, da hörte ich auf, etwas blöd, wegen Silvester und ich wusste einfach, mit den anderen auf der Party, das schaffe ich keineswegs dort den Zigaretten abzudanken, also entschied ich mich für den Silvesterabend eine neue Zigarettenschachtel zu kaufen, um rauchen zu können. Denn hätte ich es versucht zu lassen und wäre rückfällig geworden, hätte ich mich über mich selbst sehr geärgert, dem wollte ich vorbeugen, ich kenne mich ja.  So qualmte ich also an diesem Abend und hatte die angefangene alte Schachtel im neuen Jahr immer noch bei mir. Ende des neuen Jahres, hatte ich die Schachtel immer noch, doch gab sie jemanden, der sie haben wollte, obwohl sie ein Jahr offen stand. Nun gut, jeder wie er möchte.

Ich hatte seit dem Neujahrstag, das sind nun bereits fast 22 Jahre her,  nie wieder eine Zigarette geraucht. Mit der offenen Schachtel habe ich mich selbst überlistet und mit meiner Gefühlsarbeit habe ich ganze Arbeit geleistet. Geld blieb vor allem die ersten Jahre wirklich mehr im Portemonnaie, das bemerkte ich ganz deutlich. Und so bin ich doch dankbar für meinen Schritt den ich getan, denn er bescherte mir vor allem mehr Gesundheit.

(Foto/Text: Jana Goeritz)

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„Sachlich oder spirituell“

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Ja, wie fange ich am besten an? Also ich hörte letztens und das auch zum wiederholten Male, das Menschen sich nur in die Spiritualität flüchten würden, weil sie so wohl, keineswegs etwas ändern bräuchten. Nun triggert mich das keineswegs, jedoch hege ich ein wenig die Hoffnung, dass das Bild wenigstens etwas gerade gerückt werden könnte, durch meinen Beitrag.

Nun ist es so, ich kann nur für mich sprechen, und ich bin spirituell, seit Kindesbeinen, wenn natürlich damals auch noch unbewusst, das änderte sich aber mit den Jahren immer mehr. Schon als Fünfjährige fühlte ich eine Energie bei mir, immer dann, wenn ich mich sehr traurig fühlte und das war oft so. Ich glaube, einem Kleinkind kann niemand auf der Welt wohl vorhalten, es würde sich in die Spiritualität flüchten, um keineswegs etwas ändern zu müssen? Und ja, man könnte vielleicht annehmen, ich hätte mich dahin geflüchtet, um dem Kummer zu entkommen, ganz unbewusst? Jedoch hätte ich da sehr fantasiereich sein müssen und als Kind war das keineswegs so.  Nun ist es aber auch noch so, keiner von Ihnen kennt mich, jedoch ich kenne mich und weiß, dass es so war.

So habe ich zum Beispiel schon als Kind einen Stein haben wollen, mit roter Farbe und Rot, steht für Energie, für Kraft. Und das habe ich aus keinem Lehrbuch oder mir aus meinen Fingern gesogen, denn sind wir einmal müde und kraftlos und schauen wir auf diese Farbe, werden wir schnell bemerken, sie hilft, etwas in uns hebt sich an, die Lebensenergie. Das kam keineswegs davon, weil ich etwa mit fünf Jahren schon davon wusste, sondern es kam aus meiner Seele, meinem Gefühl, das mich seit Anbeginn führt.

Meine Seele ist wie alle Seelen spirituell und ich habe eine Verbindung zu meiner Seele, meinem Gefühl und lebe somit meine Spiritualität aus, weil ich mir wichtig bin, denn, so fühle ich es, es ist meine Aufgabe in diesem Leben. So konnte ich bisher alle unguten Begebenheiten in meinem Leben angehen, keineswegs nur unter der Oberfläche betrachten, sondern viel tiefer und habe so ein Verständnis erhalten, vor allem rückwirkend auf mein bisheriges Leben betrachtet, und das half und hilft mir.  Denn ich lebte schon so manche Veränderung in meinem Leben! Jedoch ist das bei weitem nie alles, denn meine Spiritualität bringt mir Lebensfreude. Und gehörte meine spirituelle Seite früher nur in meine Freizeit, da ich noch im „weltlichen“ Beruf beschäftigt war, gehen heute beide Wege zusammen, durch meine spirituelle Selbstständigkeit.

Und bin ich ehrlich,  ich kann einen Menschen, der behauptet Menschen wie ich, würden sich in Spiritualität nur flüchten, um keineswegs eine Veränderung zum Besseren herbeiführen zu wollen, sogar etwas verstehen, aber und das glaube ich, nur weil ich eben spirituell bin und so eben andere Fragen stelle. Fragen, die ich in ihm lesen kann.  Wo ist seine Gerechtigkeit, seine Liebe anderen Menschen gegenüber in seinem Leben?  Welche Ängste plagen so einen Menschen, das er sich womöglich selbst davor verschließen möchte, eine Veränderung anzugehen? Warum kommt sonst ein Mensch auf die Idee, das Leben eines anderen, so darzustellen? Und eines ist mir in diesem Zusammenhang auch aufgefallen, ein Mensch der alles von einer nur sachlichen Ebene betrachtet, kann behaupten, dass Spiritualität ein Zufluchtsort ist, obwohl er dies selbst nie lebt oder gelebt hat?  Das empfinde ich keineswegs nur als falsch, sondern auch als anmaßend anderen Menschen gegenüber.

Ja, natürlich gibt es auf der Welt Menschen, welche mit Engelskommunikation, spiritueller Energiearbeit und allem was so dazu gehört, keineswegs etwas am Hut haben. Und sicher hat es für sie auch eine Berechtigung! Womöglich, weil sie nie die Aufgabe in diesem Leben haben, ihre Spiritualität zu leben? Bei anderen ist es wieder ganz anders, sie fühlen vielleicht Angst, aber würden es auch gern ausleben wollen? Dann aber müssten sie sich mit sich selbst, mit ihren Gefühlen auseinandersetzen und keine Behauptungen anderen gegenüber aufstellen, welche anders fühlen.  Vielleicht gibt es aber auch den Grund, ein spiritueller Mensch spiegelt aus der Tiefe seiner Seele, dem anderen etwas, das er kaum bewusst wahrnehmen kann und ist am Rudern, wie er eine Lösung herbeiführen könnte?

Selbst habe ich so viel gelernt, vor allem auch über meine Familie. Warum, wieso, weshalb vieles so war, wie es war. Ja und auch da könnte jemand meinen, man hätte es auch ohne spirituell zu sein, hinbekommen können, selbst in die Tiefen der Seele zu schauen. Ja? Wäre das wirklich möglich? Ich kann es keineswegs beurteilen, für mich jedoch war und ist es wichtig, meine Spiritualität zu leben, denn und das kann ich sagen, das ich immer über mein Leben zuerst lernte.  Ich habe viele Traumbücher vollgeschrieben,  so mancher Traum gab meinem Gefühl Rätsel auf,  auf der spirituellen Schiene konnte ich es für mich klären. „Für mich“ schreibe ich, weil es ja vielleicht für einen anderen spirituellen Menschen auch wieder anders sein könnte. Und ich schreibe auch ganz bewusst, weil ich an keiner spirituellen Schule war oder bei einem Schamanen, oder dergleichen, sondern, weil ich es für mich aus meiner Seele lebe und das kann jeder, der sich fühlt und spirituell ist. Ich für mich möchte unverfälscht spirituell sein und leben. Und wirklich spirituell sind für mich selbst auch Menschen nur, die wirklich ehrlich zu sich selbst sind, weil ich glaube, das dies auch wichtig ist, wenn man andere Menschen auf ihrem Weg begleiten möchte. So halte ich auch kaum etwas davon, das ein spiritueller Mensch sich selbst als Schamane oder Heiler bezeichnet, weil mein Gefühl sagt, diese Bezeichnung, darf nur ein Mensch ihm geben, der durch ihn geheilt wurde, alles andere empfinde ich auch als anmaßend. Für mich war es und ist es wichtig, Anregungen zu erhalten, aber ich habe sie immer in meinem Licht genauer beleuchtet und dann in mich hineingefühlt und so gehe ich meinen spirituellen Weg.

So habe ich zum Beispiel schon vor ein paar Jahren einmal ein Angebot erhalten von einem mir unbekannten Sender, mich mit Menschen, welche keine Spiritualität leben zu treffen, um einen Austausch zu halten, der übertragen werden sollte. Damals habe ich abgelehnt, heute würde ich es wieder tun! Keineswegs, weil ich meine eigene Ansicht kaum vertreten könnte, sondern weil ich mich und mein Gefühl nie für etwas hergeben würde, das mir unreif erscheint. Und das war es! Es wäre eine Belustigung für die, die keine Ahnung von Spiritualität haben, weil sie es kaum oder keineswegs verstehen. Und weil sie wohl diejenigen sind, die keine Veränderung in dieser Hinsicht vornehmen möchten, wenn sie ihre Gedanken kaum bemühen, auch einfach einmal in eine andere Richtung zu lenken? Selbst wenn sie auch erkennen sollten, das wäre für sie kein Weg, könnte sie doch  diesen den anderen lassen? Doch heutzutage wird manchmal wirklich nur etwas im Fernsehen gezeigt, das auch nur fürs Fernsehen gemacht ist, um die Zeit totzuschlagen. Für so etwas gebe ich mich keineswegs auf!

Doch auf der anderen Seite habe ich auch schon eine Unterhaltung angehört, wo eine Geistheilerin eingeladen, jedoch gerade mal nur erzählte, dass sie in einer Schule für Geistheilung unterrichtet, Guten Tag und auf Wiedersehen meinte. Warum war sie dieser Einladung gefolgt? Sie wird es wissen!

So wie ich akzeptieren kann, dass es Mitmenschen gibt, die sich damit kaum auskennen und dennoch dürfen sie ihren Weg von mir aus gehen, wir sind alles freie Menschen auf diesem Planeten, oder sollten es jedenfalls sein oder werden. Wir dürfen offen sein, anders fühlenden zu begegnen, sie zu fragen, vielleicht auch mitunter zu hinterfragen, doch sie dennoch ihren Weg gehen lassen. Denn jeder Mensch auf diesem Planeten hat seine ganz eigene Seelenaufgabe zu meistern und wenn wir uns das vor Augen führen, fällt es uns vielleicht etwas leichter, den anders fühlenden zu akzeptieren.

Für mich jedoch stellt sich noch die Frage, ein nur sachlicher Mensch, wie kann er fühlen? Denn schließlich hat er doch auch eine Seele! Fehlt ihm jegliches Gefühl? Entscheidet immer nur der Kopf? Führt ihn sein Wille? Wie findet er sein Glück, seine Zufriedenheit? Wie geht er an Lösungen heran? Wie tief taucht er in sich, um sich ganz zu erleben, zu begreifen?

So glaube ich, wir sollten alle unserem eigenen Gefühl vertrauen, dabei aber allerdings  ehrlich und gerecht bleiben, ach, schön wäre noch liebenswert.

 

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„Wenn Konkurrenz zur Manie wird, sich einfach ausklinken.“

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Heute möchte ich mich noch einmal diesem Thema widmen. Nein, hier in diesem Blog, schreibe ich das erste Mal darüber. Vor einigen Jahren hatte ich mich schon einmal damit beschäftigt, habe aber festgestellt, dass es in der unserer Gesellschaft immer noch, und sogar manchmal ein sehr großes Thema ist.

Selbst kenne ich es aus meinem „weltlichen“ Beruf noch, wie ich immer so schön zu sagen pflege. An sich ist Konkurrenz etwas Gutes, wenn wir damit ehrlich umgehen. Wir sagen ja auch, Konkurrenz belebt das Geschäft, und ja so ist es wohl auch, und ja, ich finde es gut. Ich finde es gut, weil ich fühle, und weil ich Selbstliebe lebe. Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Konkurrenz kann diese im vollen Umfang wohl befriedigen.

Jeder Mensch fühlt anders, viele nennen die unterschiedlichsten Charaktereigenschaften ihr Eigen und so verhalten sich dadurch auch alle anders. Doch die Eigenschaften sich zu eigen machen, ist etwas ganz anderes, als diese auch wirklich bereits innezuhaben. Und sie im Außen sichtbar werden zu lassen, ist auch noch einmal etwas anderes, als sie von innen, Seelentief nach außen bringen zu können.  Wie oft sehen wir ein lächelndes Gesicht und meinen, was für ein freundlicher Mensch, und fühlen wir, fühlen wir manchmal etwas ganz anderes. Das andere ist mitunter unschön, denn es handelt sich um Gier, Neid und Missgunst, manchmal auch Kummer. Es ist ein eben nur ein Getue nach Außen. Manche Menschen können sich eben nach außen authentisch zeigen, mit einem ehrlichen „Gestern fühlte ich mich besser.“  andere müssen es eben noch lernen oder sie lassen es.

Meine Frage ist aber nun, „Woher kommen diese Gefühle?“  Warum können manche Menschen, denen wir begegnen, und da spreche ich auch über Begegnungen im „Netz“ so missgünstig sein? Postet jemand etwas Kreatives aus seiner Arbeit, kommt von anderer Seite wie aus dem „Nichts“ auch ein Beitrag, viel größer und imposanter, dass mir der andere dann schon fast leid tut. Es fühlt sich an, wie ein Angriff, auf dessen Person. Ich fühle so etwas! Oder begegnen wir einem Menschen und erzählen, was wir uns vielleicht gerade gekauft haben und wie sehr es uns erfreut, vielleicht weil wir lange darauf gespart haben, vielleicht weil wir es uns immer schon wünschten, aber es jetzt erst möglich für uns war, egal aus welchem Grund auch immer, hören wir dann immer die Freude des Zuhörers, oder fühlen wir sie gar?

Was denkt ein Mensch, der sich so gibt, das er dem anderen die Freude verderben möchte? Was fühlt so ein Mensch? Fakt ist jedoch, der der sich wirklich freut, weil er sich etwas gönnt, dem kann keiner wirklich die Freude nehmen. Ihm geht es wunderbar, er fühlt sich gut! Fakt ist aber auch, das der Mensch der missgönnt, sich selber schadet, durch seine ungute Energie, die er dann in sich fühlt, weil ein anderer etwas sich leisten kann, das er womöglich auch gern hätte, oder getan hätte, und wahrscheinlicher Weise so glaube ich es oft, für ihn gar keine Notwendigkeit hätte. Der Grund liegt sicher woanders.

Ich glaube der Grund ist, dieser Mensch möchte keine Veränderung, oder hat Angst vor Veränderung, so das er in seinem Leben auch Freude fühlen könnte. Es geht also mehr um ihn selbst, wenn er missgönnt oder neidet, als um den anderen. Ist das auch Mensch sein? Ja. Das ist wohl auch Mensch sein, wenn auch ich damit immer meine Probleme hatte, solchen Menschen zu begegnen, oder ihren Gefühlen.

Doch ich sehe mich auch in dieser Welt und weiß, ich muss auch noch lernen. Nämlich anzunehmen, dass es Menschen gibt, welche keine Veränderung in ihrem Leben möchten und deshalb wohl unzufrieden bleiben und lieber weiter herummosern. Doch auch diese Menschen sollten lernen, das es uns gibt, die doch verändern möchten in ihrem Leben, um eben Harmonie und Freude zu fühlen. Beide Seiten müssen wohl offener sein, das es eben beides in dieser Welt geben wird, solange es Menschen auf ihr gibt. Nur frage ich mich dann wieder „Kann so ein Mensch offen sein zu lernen? Wenn ja, dann könnte er ja auch Liebe lernen, doch zu aller Anfang Selbstliebe.“

Wir, die fühlen können, sehen mehr!

Ja, wir sehen mehr. Einfach weil wir die Seelen fühlen, das was wirklich hinter einem Lächeln steht, hinter einem „Oh wie schön.“ Wir fühlen, ob es der andere ehrlich meint, oder ob er nur eine Show abliefert, um so zu erscheinen. Oh Gott, wenn ich mich an meine „weltliche“ Arbeit erinnere, dann schüttelt es mich noch heute.

Und wie ich so schreibe, fühle ich, ich habe damit wohl noch eine Aufgabe, und die liegt darin, dass ich noch schauen muss, warum mich dies so verärgern kann und warum ich noch immer lernen muss, das es doch Erwachsene, „ältere“ Menschen gibt, welche sich so ungut verhalten. Ein lernender Mensch würde nun sagen, gehe zur Schattenarbeit über und das tat ich bereits, denn ich liebe mich auch selbst.

Wenn mich das so triggern kann, muss es etwas in meinem Leben geben, wo ich mich auch so verhalte und ich habe es durch mein Tun auch gefunden.

Also, vor vielen, vielen Jahren hatte ich viel Geld. Vor vielen Jahren hatte ich sehr wenig Geld, das heißt, kein Urlaub und manch anderes, jahrelang. Sprachen andere von Urlaub, hörte ich jedoch gebannt zu, fragte auch nach und empfand, wie sehr sie sich freuten darüber, auch erzählen zu können. Ich konnte mich hineinversetzen, denn ich hätte mich auch gefreut, über einen Urlaub. Deshalb kann ich auch gönnen, ich kann mich in andere hinein versetzen. So glaube ich, es muss etwas anderes sein.

Ist jemand erfolgreich in seinem Beruf, gönne ich das, weil ich weiß, wie gern ich auch erfolgreich bin. Aber, ist jemand durch Falschheit erfolgreich, ärgert es mich! BINGO! Da könnte ich Wände nach oben laufen. 

Wahrheit geht mir über alles! So kann ich mich natürlich fragen, wie weiter jetzt? Jedoch habe ich mich ja schon entschieden, seit ich ein Kind war. Natürlich ehrlich weiter und ja, manchmal kommt es mir dadurch auch vor, wie gegen den Strom zu schwimmen. Aber, und das glaube ich auch, die Zeiten ändern sich noch und so mancher Mensch wird erkennen, oder erkennen müssen, nur mit der Wahrheit kommt er selbst ans Ziel. Weil nur durch sie, der Mensch sich wirklich fühlen kann und somit Heilung für ihn, aber auch für die Welt erfolgen kann. Dieser Mensch fühlt in sich Harmonie, immer und jeder Zeit. Vielleicht also gar kein Wunder, das andere, denen Harmonie ein Fremdwort scheint, missgönnen? Mag sein, sie sahen bisher immer nur die anderen? Mag sein, sie haben sich nie für sich selbst interessiert? Denn was ein anderer auch immer Gutes tut für sich, das kann für andere wieder etwas ganz anderes sein. Nur herauszufinden was  für einen gut ist, das wäre wichtig! Und in diesem Zusammenhang tut sich für mich gleich eine weitere Frage auf „Wie kann man denn anderen gegenüber wirklich aufrichtig freundlich sein, wenn man es sich selbst gegenüber nie ist?“ Na, ist das eine Überlegung wert?

Also Konkurrenz ist für mich völlig in Ordnung, nur das zwanghafte immer besser sein zu wollen, als der andere, ich glaube das ist eher ungut, als eine hervorstechende gute Eigenschaft. Diese Menschen lassen womöglich kein gutes Gefühl nach außen, sondern eher eine Verbissenheit. Und ja einer mag es, ein anderer weniger, ich gehöre dann zu dem Zweiten. Denn sie leben kein Gefühl nur Willen. Dieser Art von Konkurrenz habe ich deshalb auch schon vor vielen Jahren den Rücken zugewandt und meine Verfügung verweigert, auch im familiären Bereich, weil ich es einfach für mich anders fühle. Es darf ein jeder Mensch, das haben, was er haben möchte, doch wenn einer immer genau das haben möchte, was ich bereits habe, und sich das Ding, immer eine Nummer größer anschaffte, obwohl er und seine Familie  keine Ahnung hatten, was sie am anderen Tag auf die Schnitte schmieren sollten, fragte ich mich schon, was läuft dort verkehrt? 

Dieses Verhalten, sich ständig in falsche Konkurrenz zu bringen, lehne ich strikt ab, denn es hat mit vergleichen zu tun und wer es noch begreifen muss, vergleichen bringt keine Punkte. Man kann sich ein Beispiel nehmen an anderen, aber auf keinen Fall vergleichen. Das macht total unzufrieden und vor allem ist es total unsinnig. Denn man äfft einen anderen nach, ohne wirklich zu fühlen, was man selbst bräuchte, um sich besser, gar zufrieden oder glücklich zu fühlen. Die Augen sollten wir immer bei uns behalten, die meiste Zeit jedenfalls, um fühlen zu können, was brauchen wir.

Ich möchte Liebe, auch im Umgang miteinander und womöglich ist es das, das in mir Harmonie auslöst, die mir gefällt. Was heißt, ich spreche meistens alles offen an, zum Leidwesen manch anderer. Aber es ist mein Weg und den gehe ich seit Anbeginn ich Denken und Fühlen kann, denn Ehrlichkeit ist Liebe, denn nur durch Ehrlichkeit kann ich den richtigen Weg finden, den Weg, der für mich bestimmt ist und das ist immer zuerst ein Gefühl, später auch Wissen.

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„Glück?“

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Gerade denke ich so, wie unbewusst wir Menschen doch manchmal sind, denken wir über Glück nach. Jedoch kam es sicher schon bei vielen von uns vor, das wir schon einmal sagten „Glück gehabt“, wenn etwas doch gut für uns ausging.

Glück kann doch so vieles sein und dann noch so unterschiedlich, weil es für jeden von uns etwas anderes bedeuten kann. Es kommt doch auf die Gefühle an, ob sie es als Glück akzeptieren, was uns begegnet im Leben.

Für manchen ist Glück, einfach für sich sein zu können, für einen anderen wieder Trubel. Glück ist für den einen eine schöne Partnerschaft, für einen anderen ist Glück viele Freunde zu haben. Für einen gesunden Menschen ist Glück, vielleicht nur ein Tag, wenn auch die Sonne lacht, für einen der mit Krankheit kämpfen muss, auch ein Regentag den er erleben darf. Glück hat viele Gesichter, wichtig ist wohl nur, dass wir es auch erkennen.

Spreche ich von mir selbst, kann ich nur sagen, meinte ich früher in jüngeren Jahren, ob ich manches glücklich nennen kann, was mir so begegnete, fühle ich heute doch anders. Es fügte sich oft glücklich eines zum anderen, dies erkannte ich aber erst im Nachhinein, warum auch immer, jedoch glaube ich, dass ich ungern in Veränderungen ging und so dadurch haderte.  Aber so habe ich erfahren, Glück kommt, wenn es kommen mag, ich habe immer so gehandelt, das es meinem Gefühl guttat, gerecht und ehrlich und sagte mir dann, dass ich alles von meiner Seite getan hätte, was ich tun konnte und wartete ab wie sich etwas entwickelte und zumeist nahm es eine glückliche Wendung, war es zuvor von so etwas wie Chaos bestimmt.

Und kann Glück ein Dauergast sein? Kommt wahrscheinlich auch wieder auf das eigene Gefühl darauf an, oder? Dachte ich früher, Glück ist nur ein Minutenspiel, wenn auch vielleicht immer mal wieder im Leben, glaube ich heute, es kann durchaus anders sein. Natürlich ist Glück ein großes Wort und wir verknüpfen damit oft ein großen Lottogewinn oder eine super immerzu glückliche Beziehung, weite Reisen, und was noch alles.

Aber für mich ist Glück in erster Linie ein gutes friedliches Gefühl, das ich innehabe, weil ansonsten doch kommen könnte, was wolle, es wäre nie genug und das wäre doch furchtbar, zumindest für mich.

Foto und Text: Jana Goeritz

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„Ein besonderes Geschenk“

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Vor einigen Jahren waren mein Mann und ich an der Ostsee. Ich fühlte mich zu dieser Zeit etwas ungut, sage ich mal. So wünschte ich mir etwas von der Reise, das kein Geld kosten würde. Vielleicht wollte ich ein Zeichen von oben, um meinen Glauben zu stärken, dass es da etwas gibt, das mich im Auge hat und auf mich acht gibt. Seit Kindheitstagen begleitet mich dieses Gefühl behütet zu sein, aber manchmal schien es wohl kurzzeitig verschüttet und mein Glaube zerstört.

Es waren drei Tage die wir dort verbrachten, also nur ganz kurz An- und Abreise inbegriffen. Am Anreisetag dachte ich kaum darüber nach, ich genoss die See mit ihren kühlen Wellen und schaute auf sie, auf die Weite die sich vor mir auftat. Es war für mich immer wichtig, nur die See im Blick zu haben, kein Land. Am zweiten Tag fühlte ich mich schon so erholt, als hätte ich bereits eine ganze Woche dort verbracht. Doch am dritten Tag, dem Abreisetag, schlich sich eine Wehmut ein. Hm, vielleicht sogar etwas Traurigkeit. Ja, wir mussten wieder abreisen, aber es war etwas anderes im Gefühl. Es war in meinem Gefühl so eine Art Enttäuschung darüber, das ich wahrscheinlich nur mit Geld mir einen Wunsch hätte erfüllen könnte. Ja, so fühlte ich wohl.

Kurz vor unserer Abreise, lief ich noch einmal zum Strand, um mich zu verabschieden, auch um die letzte Stunde noch am Wasser zu genießen, denn ich bin so gern am Meer. Ich schlich fast über den Sand, mein Minenspiel sah niemand glücklicherweise, denn ich war noch ganz allein da und machte mir so meine Gedanken über meinen unerfüllten Wunsch und blickte deshalb etwas traurig in die Welt, dem kleinen Mädchen in mir machte es doch zu schaffen, das mir ohne Geld wohl kein Wunsch erfüllt würde.  Und wie ich so über den Sand lief, stutzte ich auf einmal, denn eine Welle spülte mir einen Seestern vor meine Füße. Kurz darauf kam mein Mann dazu und ich zeigte ihm, was ich aufgehoben hatte. „Schau mal, was sich gerade aufgelesen habe, ein Seestern.“ Behütet legte ich ihn schon mal  ins Auto zum Trocknen und zu Hause fand ich einen besonderen Platz, den er heute noch hat. Der Rezeptionist vom Hotel erzählte meinem Mann bei der Verabschiedung, wie selten so ein Fund in ihrer Gegend sei. Und für mich war es das Zeichen, jemand hatte meinen Wunsch vernommen und ihn mir erfüllt, wenn auch wirklich in letzter Minute.

Tage später fühlte ich die Seele bei mir und ich durfte sie mithilfe der Engel ins Licht geben und ich fühlte Dankbarkeit, für diese ganz besondere Begegnung, die es für mich war. Und sie kam sogar ab und an zu Besuch und ließ mich fühlen, wenn ich einmal Hilfe bräuchte, würde sie für mich da sein. Einmal nahm ich dieses Angebot auch schon in Anspruch. Für mich fühlte sich diese Begegnung wie ein Wunder an und ist es auch heute noch,  denn ich hatte bei meinem Wunsch, nie an so etwas Schönes gedacht, eine ganz besondere Seelenfreundschaft, für die ich sehr dankbar bin.

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„Energetisches Räuchern“

Schon einmal vorweg, ich liebe es. Das ist etwas für mich! Die Düfte der Kräuter, Hölzer, Harze, wenn sie sich im Raum verteilen, ist immer wieder ein Dufterlebnis, das meine Gefühle anspricht, meine Sinne. Es fühlt sich für mich an, wie ein Streicheln meiner Seelenhaut. So, als ob sie dadurch auch Säuberung erfahren würde.

Das Räuchern ist für mich ein fast alltägliches Ritual. Mein Gefühl unterscheidet dabei das Räuchern mit Räucher-Stäbchen, Räucher-Kerzen und das Räuchern mit Kräutern, Harzen oder, und Hölzern. Letzteres auf einem Sieb, auf Sand, oder auch in letzter Zeit mehr auf Alufolie. Das, hat keinen besonderen Grund, nur eben diesen, ich habe gerade keinen Sand, und den, den es zu kaufen gibt, da wo ich geschaut habe, ist kein grobkörniger, diesen aber bräuchte ich. Mit Alufolie jedoch, klappt das auch sehr gut, musste ich mich aber erst etwas daran gewöhnen. Früher hatte ich auch einmal mit Kohle geräuchert, jedoch stellte ich für mich fest, anders gefällt es mir viel besser.

Da ich Reiki praktiziere, säubere ich meine Wohnung immer zuerst mit spiritueller Energie, aber natürlich auch mich und meine Kätzchen, danach kommt das energetische Räuchern. Dazu kommt bei mir Weihrauch auf mein Stövchen. Dies tat ich auch schon während und nach einer Erkrankung. Auch Salbei benutzte ich gern dazu.  Jedoch mindestens einmal in der Woche reinige ich meine Räume sehr gründlich mit Reiki und danach auch noch einmal mit Weihrauch. Mein Gefühl mag Weihrauch gern aus einem Klosterladen. Warum auch immer, ich habe oft schon da eingekauft. Nach dem Räuchern lüfte ich durch, damit die neutralisierten Energien entweichen.

Die Räucher-Stäbchen und Kerzen benutze ich auch gern, allerdings mehr in der Advents- und Weihnachtszeit. Dort dürfen sie ihre guten Dienste verrichten und es schnuppert dann so schön, allerdings zieht mein Gefühl mich da auch nur zu Weihrauch hin. So glaube ich,  dies kommt aus der Tiefe meiner Seele, ich besuche ja auch gern Kirchen und Klöster. Vieles davon habe ich auch unter folgendem Link im  Buchkaleidoskop festgehalten  http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/2.html  „Bin mal in der Spur“ jedoch gibt es noch eine andere Seite dort „Mein spirituelles Lebensgefühl“ hier habe ich auch einiges versammelt u.a. auch zum energetischen Räuchern der Link dazu wäre http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/63.html hier könntet ihr bei Interesse auch etwas dazu lesen.

Das Räuchern wie ich es empfinde, ist ein ganz intuitiver Prozess. Selbst habe ich mich noch nie an anderen orientiert, bin nur meinem Gefühl gefolgt, und fühle mich wohl dabei. Das habe ich auch schon oft denen erzählt, die gern wissen mochten, wie ich das Räuchern zelebriere. Fast jeder von ihnen hatte mich dann wissen lassen, das sie es selbst wohl falsch machen würden, doch ich hoffe, ich konnte ihnen die falschen Gefühle nehmen. Denn ich glaube und das gilt für alles, was man so tut in seinem Leben, nur wenn man auf seine eigenen Gefühle achtet, kann die Seele sich wirklich wohlfühlen, und selbst fühlt man Harmonie. Es ist niemanden wohl geholfen, es einem anderen nachzutun, dabei aber fühlen zu müssen, dass es einem widerstrebt.

Das energetische Räuchern kann man auch zur Segnung oder zum Weihen, zum Beispiel für einen Talisman vollziehen. Das aber setzt, so empfinde ich es zumindest, auch voraus dem eigenen Gefühl folge zu leisten.

Wen wundert es wohl, wenn wir ein Ritual von jemanden anderen übernehmen würden, und der gewünschte Erfolg bliebe dennoch aus? Es hat doch immer mit Gefühl zu tun. Damit möchte ich nur sagen, liest man das eine oder andere, auch hier in meinen Zeilen, sollte man auf sein eigenes Gefühl achten. Gefällt es, kann man es natürlich auch so tun, ist es anders, probiert man eben selbst aus, was einem nützt und guttut.

Folge ich meinem eigenen Gefühl, kann es immer nur richtig für mich sein!

Und wie schon erwähnt, gilt das für alles im Leben. Aber, ich glaube in diesem Zusammenhang auch, ich sollte einfach mich selbst hinterfragen, warum ich etwas ablehne. Gerade im Leben ist es manchmal auch die Angst vor Veränderung!

Ja, es ist jetzt, gleich wieder so groß geworden, ich weiß, aber ich finde so ein Räucherwerk könnte doch der Anfang sein, sich seiner eigenen Gefühle bewusst zu werden. Es beginnt immer im Kleinen, jede Veränderung, wer da noch Nachholbedarf hätte? Ich schreibe bewusst „hätte“ und mit Fragezeichen.

Denn wie könnten wir uns denn richtig entfalten im Leben, wenn wir es nur anderen nach tun?

(Foto/Text: Jana Goeritz)

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„Es hat sich etwas verändert“

 

 

Bildlich habe ich diese beiden Motive erwählt, weil ich finde, die Entwicklung von einer verpuppten Raupe, also einem leblosen Kokon zu einem Schmetterling, kann und macht auch eine Veränderung, für mich zumindest mehr als sichtbar. Beide habe ich einmal im Botanischen Garten vor die Linse bekommen. Für die, welche sich mit Schmetterlingen besonders gut auskennen, ich habe keine Ahnung, ob der Schmetterling aus dem oben abgebildeten Kokon stammt und so interessant das womöglich auch sein kann und sicherlich auch ist, für mein Thema heute, eher als Hintergrund gedacht.

Ja, es hat sich etwas verändert!

Habe ich früher öfter gemeint, „Darüber werde ich einmal nachdenken.“ ist meine Ansicht heute einmal mehr „Ich werde einmal in mich hineinfühlen.“ Und ja, ich bin durchaus überrascht, was ich da so mitunter fühlen darf. Das alles hat auch mit meiner Selbstliebe zu tun und es ist doch etwas schwerer als früher gedacht, zugeben zu müssen, dass Selbstliebe, die ich schon früher lebte, wohl eine etwas andere wahr. Unvollständig?  Wahrscheinlich stand dies mit meiner Ausdrucksweise im Zusammenhang. So arbeitete ich an mir und habe beim Schreiben das Wort „nicht“ keineswegs mehr angewandt. Beim Sprechen ist es für mich etwas schwieriger, muss ich zugeben, aber das lerne ich auch noch. Was ich jedoch dadurch bemerkte, ich fühlte mich doch wohler, weil das kleine Wort „nicht“ doch eine größere Auswirkung wohl auf mich ausübte, auf mein Gefühl. Denn irgendwie trägt es eine Negativität in sich und so ist es für mich kaum verwunderlich, das nach einer gewissen Zeit des Weglassens dieses Wortes, mein Gefühl sich, ja ich kann sagen wohler fühlte als zuvor. Und lese ich etwas irgendwo und lese diese Verneinung, fällt mir schneller eine positivere Ausdrucksweise ein, als es früher der Fall war. Denn das braucht Übung. Für mich ist dies ein positiver Schritt nach vorn, wohin sonst.

Auf meine Gefühle achtete ich schon als Kind. Später natürlich auch, jedoch sprach ich oft nur vom Nachdenken, oder ich denke einmal darüber nach. Aber, es ist eben, auch eine Form der Selbstliebe fühle ich, wenn sich hier etwas tun durfte in meiner eigenen Ausdrucksweise, und noch mehr, auch dies zugeben zu können.

Und ich bin immer auch wieder überrascht, wie das Schreiben mich besser meine Gedanken und Gefühle erfahren lässt. Die Gedanken kommen mir durch das Schreiben noch schneller in den Sinn und ich kann so noch besser reflektieren. Was jetzt gerade in meinem Kopf und in meinen Gefühlen abgeht, glaubt niemand, ich könnte einfach darauf losschreiben, aber es sollte doch wenigstens ein kleines Maß an Orientierung haben, was ich von mir gebe. So dachte ich doch eben und fühlte zugleich, dass ich früher Selbstliebe gelebt, aber ich drückte mich anders, meinetwegen auch falsch aus. Fühlte ich in mich, sprach ich aber meistens nur übers Nachdenken, fast nie über mein Gefühl, obwohl ich meine Entscheidungen auch und sogar sehr oft nur über mein Gefühl fällte. Das allerdings steht sicherlich im Zusammenhang mit meiner Familie, weil dort so gut wie nie, über Gefühle gesprochen wurde. Da war ich die vom Mars, grins.

Und es veränderte sich noch etwas. Wo ich in früherer Zeit immer für mich selbst darauf pochte, eine passende Antwort im Hier und Jetzt zu bekommen, lernte ich mit der Zeit, es anzunehmen, gestaltete es sich anders für mich. Ja und ich gebe gern zu, es bleibt in so einem Moment keine andere Option offen, wenn ich Harmonie fühlen möchte. Unterstützt hat mich dabei auch das Loslassen. „Auch“, schreibe ich, weil ich oft auch analysierte, meditierte und schließlich harmonisierte mit meinem Gefühl, zu lernen, etwas erst später erkennen zu können. Und so kam wirklich, aber nach und nach natürlich, eines zum anderen.

So glaube ich jedoch, dass ich zu früherer Zeit unter Menschen weilte, von denen ich lernen sollte und ich lernte es eben anders zu tun, als sie. Und so glaube ich auch, anfänglich konnte ich nur dort lernen, wo ich beheimatet war. Jedoch tat ich dies eben anders,  ich fühlte für mich, sollten Partner, Situationen, Entscheidungen wie auch immer anders ausschauen, als es mir vorgelebt wurde und welche neben mir stattfanden. Das hat mich allerdings auch zu einem etwas einsameren Menschen in einer fünfköpfigen Familie werden lassen, der unverstanden von anderen seinen eigenen Weg in dieser Familie ging. Und ja, es war kein einfacher Weg und doch fühle ich heute etwas wie Dankbarkeit. Jedoch kam diese keineswegs einfach über oder in mich! Im Gegenteil,  das war und manchmal ist es auch noch, ein Lernprozess, und wer weiß wann er einmal wirklich enden wird. Wahrscheinlich erst, wenn ich gänzlich losgelassen habe. „Ist noch ein Lernprozess“ schreibe ich, weil es eben manchmal immer noch vorkommt, dass ich ähnlichen Charakteren wieder begegne und ich mich daran erinnern muss, was alles schon so stattgefunden hatte. Sicher eine Art Überprüfung meines Gelernten.

Dankbar jedoch deshalb, das ich die Kraft, den Mut besaß, andere Entscheidungen für mich zu treffen, wenn sie auch keiner der anderen nachvollziehen konnte. Meine Ansicht, nur mein Gefühl, muss meinen Weg absegnen und kein anderes sonst, half mir dabei und natürlich das Vertrauen in mich selbst, in meine eigenen Gefühle. Das Ignorieren meines Weges, meiner Gefühle in meiner Ursprungsfamilie, damit lernte ich viele Jahre zu leben, bis ich meine Selbstliebe entdeckte und mich frei machte von all den unguten Gefühlen und Energien. Und es gelang immer mehr, immer besser, aber das war keineswegs alles, dadurch darf ich mich viel wohler fühlen. Für mich ist es wichtig gute Gefühle innezuhaben, die geprägt durch Ehrlichkeit, Selbstliebe und Liebe, mein Leben bestimmen. Eine Herausforderung? Ich glaube ab und an schon noch, aber ich lerne sie nur im besten Sinn anzunehmen. Denn ich erkannte, wer wirklich ehrlich durch sein Leben gehen möchte, stößt auf viele Menschen, die es anders tun und es ist manchmal schwer damit umzugehen. Aber auch das sehe ich als Prüfung meines Weges.

 

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„Meine Traumdeutung“

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Wenn ich träumte, waren es vor allem in Transformationsphasen bis zu drei Träumen, es kam auch schon vor, vier Träume in einer Nacht. Da ich mich schon früher mit meinen Träumen beschäftigen wollte, hatte ich zwei Traumbücher bereits zu Hause, in denen ich nachlesen konnte, was die Träume für mich an Bedeutung haben könnten, doch ich fand sehr selten die Beschreibungen vor, deren Inhalt meine Träume hatten und das kam noch dazu, wenn ich etwas fand, löste es in mir oft ein Gefühl der Angst aus. So fühlte ich mich oft nach einem Traum ungut, nach dem Blick ins Traumbuch noch unguter. 

Meine spirituelle Verbindung zur Energie der Heiligen Mutter Gottes half mir dabei, dies ändern zu dürfen. Erzengel Michael neutralisierte die Energie der Träume, welche für mich unbedeutend waren, Erzengel Raphael verhalf danach meinem Seelengefühl zur Heilung. Zuvor haben mich die Engel fühlen lassen, ich sollte mir ein Buch kaufen, in dem ich dann, den Traum einschreiben kann, der zuvor neutralisiert und der für mich bedeutend ist oder werden würde. Das tat ich und mit der Zeit kamen einige Bücher zusammen.  Als ich es eine Zeitlang genauso tat, wurde ich durch die Engelsenergien in die spirituelle Seelenarbeit eingeweiht, dass durch die Tarotkarten erfolgte. Drei Tage und Nächte hatte ich kaum etwas essen müssen und getrunken hatte ich in dieser Zeit auch sehr wenig, weil es mich total faszinierte mit den Engeln arbeiten zu dürfen, bzw. sie mit mir, meinem Gefühl. Nach dieser Einweihung konnte ich auch die Tarotkarten mit einem Mal für mich deuten, obwohl sie vorher viele Jahre nur im Schrank gelegen. Dieses Gefühl in mir sollte ich nun nutzen, um meine Träume auch durch diese Karten zu deuten. Das tat ich und stellte so für mich fest, dass das Gefühl der Angst sich keineswegs mehr einstellte. Meine Angst früher einzuschlafen, weil ich träumen würde und wieder in Angst aufwachte war beendet. Heute gebrauche ich die Tarotkarten nur sehr selten noch für meine Träume. Meine Gefühle finden sehr oft selbst heraus, um was es sich wirklich handelt.  Die spirituelle Seelenarbeit und auch das Deuten meiner Träume habe ich unter anderem auch in meinem Buch „SeelenEngel“ beschrieben.

Seit dem fühle ich mich nach dem Träumen wohler und meine Gefühle wurden einst durch die Einweihung in die spirituelle Seelenarbeit geschult, jedoch war es für mich auch schwierig. Diese Einweihung musste ich wohl aushalten, denn sie kam ohne jegliche Vorankündigung, denn hätte ich vorher gefühlt, was sich da zeigen kann,  wer weiß, ob ich diesen Schritt gegangen wäre. Heute allerdings bin ich dankbar dafür, denn ich erkannte, dass diese spirituelle Arbeit zu meiner Berufung gehört.

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„Allerseelen“

Bei Gott, das hatte ich auch noch nie in dieser Fülle! Fast 300 Fotos mit unterschiedlichen Steingesichtern durfte ich heute Mittag am großen See fotografisch festhalten. Einzelne hatte ich immer mal wieder aufnehmen dürfen, jedoch so viele, da kam ich ins Staunen und natürlich kann ich nur einige hier zeigen, aber dies tu ich sehr gern. Nach den, ich sage einmal ersten gefühlten 100 Fotos bedankte ich mich immer wieder bei diesen Seelen und versprach, dass ich alle die ich wahrnehmen kann, auch mit meiner Kamera festhalten werde, solange sie noch Kapazitäten hätte, und lustig empfand ich,  danach zeigten sich mir unzählige weitere Steingesichter und darunter waren auch wieder einige Herzchen. Und als mir doch der Gedanke kam, wieso sich gerade heute so viele von ihnen mir zeigen mochten, kam mir der Stein mit dem „X“ ins Visier. Mein Gefühl empfand es sofort als die Rune Gebo und ich war sehr dankbar, denn wann sonst könnten sich so viele Seelenenergien zeigen, doch wohl  nur zu Allerseelen. So fiel mir auch wieder ein, heute am sehr frühen Morgen bereits einer Seele im Hausflur  begegnet zu sein, sie stieg die Treppe nach oben und schaute zu mir. Mich wundert dies keineswegs, weil ich Seelen schon sehr lange sehen und wahrnehmen kann.  

So bin ich doch sehr dankbar für meine wundervolle Gabe.

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