Archiv der Kategorie: Spirituelles

„Seelenreichtum“

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Wenn sich unser Seelengefühl nach oben bewegt, in unsere Richtung von innen nach außen und wir fühlen, wie wir bewegt und berührt werden, dann können sich Dinge zeigen, die der Welt zum Besten dienen. Liebe.

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„Herbstgesänge“

Wenn sich Baumkronen wilder wiegen und bunte Blätter fallen tief, wenn Hüte nicht gehalten fliegen und so mancher Sturm uns singt, dann ist es wohl ein Herbstgesang.

Mein Cappuccino ist gerade leergetrunken, das Räucherwerk steht vor mir, die noch nicht angezündeten Kerzen im Raum warten  geduldig darauf, entzündet zu werden, doch mein Gefühl erzählt, es ist noch Zeit.

Jetzt, wo die Zeit beginnt, wo die Tage wieder kürzer werden und die Nächte länger, obwohl das ja nicht ganz so ist, nur eben fühlbar. Denn ein Tag hat auch in der dunkleren Jahreszeit immer 24 Stunden. In ganz früheren Zeiten meines Lebens, als die „Alten“ erzählten, glaubte ich das denen, bis ich alt genug und mich damit wirklich beschäftigte und lernte, damit ist mehr das Gefühl gemeint, nicht wirklich die Zeit.

Vielen von uns gefallen die Sommermonate besser, einfach, weil es wärmer und länger heller ist. Selbst, gehöre ich zu denen, die auch die dunkleren Monate mögen, sehe ich doch auch das, was sie Gutes bringen. So empfinde ich, viele rücken in solchen Monaten eher zusammen. Sie erzählen in den warmen Stuben bei Kaffee oder Tee, lesen, schauen Fernsehen oder es gibt einen Spieleabend mehr. Denke ich darüber nach weiß ich, eine Kerze brennt bei mir ab Herbst öfter, als im Sommer, und regnet es, kann ich gemütlich in meiner Stube sitzen und die Regentropfen am Fenster zählen, die einer nach dem anderen herunter perlen. Allerdings kann ich das auch nur eine bestimmte Zeit. Nach mehreren Tagen nervt es mich auch. Natürlich kann ich das im Sommer auch, aber mein Gefühl in der dunkleren Jahreszeit ist einfach ein anderes.

Aber da gibt es ja noch mehr. Die bunten Blätter fallen nun von den Bäumen und decken die Erde zu und wir können durch raschelndes Laub gehen. Kastanien und Eicheln liegen am Boden und warten nur darauf aufgesammelt zu werden. Wer kleine Kinder hat, weiß sicher darum , wie viel Freude das machen kann. Zu Hause können wir damit basteln oder die aufgelesenen Früchte als Futter für das Wild beim Förster abgeben. Auch eine gute Sache. Vielleicht mögen wir auch mehr ins Kino gehen? Oder wir machen eine Inventur unserer Gefühle? Denn die Natur macht uns es ja vor. Der Herbst, verblühtes, verwelkt langsam und fällt ab, die Natur kommt zur Ruhe, um im Frühjahr wieder neu zu erblühen, mit ganzer Kraft und in aller Schönheit. Warum dann alte Dinge weiter aufrechterhalten, welche keinen Nutzen mehr für uns haben? Wir schaffen so Platz für Neues! Das meine ich durchaus ernst, in einem Schrank genauso, wie im Gefühl.  Wie siehst und hältst du das?

Die Herbstmonate können alles sein. Golden warm, kalt, nebelig. Wichtig ist doch, das wir unser Gefühl bemühen, das Schöne auch in dieser Zeit zu sehen. Ein Herbstspaziergang an der frischen Luft, den Wind um die Nase wehen lassen, bringt gute Gedanken. Ich erinnere mich an die Worte meiner Mutti einst bei unseren Spaziergängen, „Es tut gut, einmal richtig durchgefroren zu sein.“ Damit meinte sie wohl, wenn sie aus der Kälte zurückkam in die warme Stube, dass es unglaublich guttat und sie schätzte die warme Stube dann um so mehr.

Licht in dieser Zeit ist auch wichtig, jetzt kommt gerade die Sonne heraus und kitzelt mich am Bein. Und sind die Tage im Herbst auch früher dunkel, wir können mit Farben und Lichtern es uns schön zaubern, dies als Unterstützung für unsere Seelen, wenn sie mehr Licht brauchen. Selbst habe ich kein Problem in dieser Zeit, aber ich hörte schon von anderen, das ihnen der Herbst und Winter wohl zu schaffen machen würde.

Dass ich die dunkleren Monate auch mag, mag daran liegen, dass ich das, was ich schreibe, auch lebe. In meinem Zuhause steht eine orangefarbene große Stehlampe und diese habe ich schon 15 Jahre. Diese Farbe schenkt Lebenslust, und ich liebe Kerzenlicht, und alles was mir mein Gefühl hell zaubern kann in solchen Zeiten. Das fängt an, bei einem leckeren Cappuccino oder einen heißen Tee über ein flackerndes Kerzenlicht am Abend, bis zu einer schönen entspannenden Räucherung mit Kräutern oder anderem. Mit Musik, auch Entspannungsmusik, sehr oft sogar  und mit meinem Gefühl, immer wieder das Beste aus allem zu machen, auch wenn es mal anders laufen sollte als gedacht. Kuschelabende, wenn man zu zweit ist, oder in Familie, oder einfach einen lieben Menschen einladen, auch eine wunderbare Möglichkeit die dunklere Jahreszeit im Gefühl, zu einer Helleren werden zu lassen, zu mindestens so oft wir können. Die Sonne im Gefühl sollte uns so oft, wie möglich holt sein!

So gebe ich mir und auch gern meinen Katzen immer mal wieder Energie in Form von Reiki. Diese Form der spirituellen Energie kann auch unterstützend für die Seele sein, um ins Gleichgewicht zurückzufinden, oder zu bleiben.

Und natürlich kommt auch bald eine der schönsten Zeiten im Jahr auf uns zu, die Adventszeit, welche uns das Warten mit ihren vielen Lichtern und mit mancher Heimlichkeit bis zum Weihnachtsfest vertreiben, vielleicht auch verkürzen kann.

Menschen, Gefühle, welche uns immer nur im Wege stehen, weil ihnen das Gute leben zu lassen,  ein Dorn im Auge zu sein scheint, sollten wir genauso aus unserem Alltag, unserem Leben gehen lassen, wie solche, die immer nur meckern und mosern, aber keine Veränderung angehen, um etwas in ihrem Leben zum Positiveren zu ändern. Wir werden ganz schnell bemerken, dass wir allein schon dadurch mehr Energie zur Verfügung haben.

Der Wind singt sein Lied, die Blätter erzählen bunt. Wir gehen durch die Natur und hören ihr zu, was sie uns noch zu sagen hat, bevor sie in ihren Schlaf fällt, um im nächsten Frühjahr uns wieder leuchtend zu begrüßen.

Ich wünsche allen eine gute Zeit!

„Selbstliebe“

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Seit nunmehr als fünf Jahren befinde ich mich im Dualseelen Prozess. Puhhhhhhh… . Wer das auch von euch bereits erfahren hat,  weiß sicher was das bedeuten kann. Offene Baustellen dürfen ordentlich geschlossen werden, doch es schreibt sich einfacher nieder, als es manchmal ist. Tief greifende Wunden, wo ich meinte sie längst verarbeitet zu haben, kamen zutage, wollten gesehen, angenommen und geheilt werden.

Gott sei Dank, war ich schon immer ein Mensch, der Veränderungen zwar auch gern herausgeschoben, aber wenn sie dann wirklich anstanden, auch angegangen ist. Dadurch konnte ich schon sehr viel im Vorfeld für mich, in meinem Leben klären. Es fing schon mit Anfang zwanzig an, als ich das erste Mal meine Kindheit gesund reflektierte. So etwas wie Heilung in einem kleinen Bereich meines Lebens erfolgte.

Anders ist der Dualseelen Prozess für mich. Wenn mich diese Gefühle immer wieder tangierten, sogar auch sehr berührten, ganz klar, aber auch irgendwie manipulierten, setzte ich mich später zur Wehr. Das allerdings war ein Prozess über Jahre und es begann ganz einfach durch mein Tun an Etwas, das mir Freude bereitete. Natürlich hatte ich dies auch schon davor getan, nur wurde mein Gefühl durch diese Begegnung sehr erschüttert. Diese tiefe Liebe und ich wundere mich, wie ich das einfach so schreiben kann, musste ich auch erst einmal irgendwie auf meiner Festplatte akzeptieren. Und zu Anfang des Dualseelen Prozesses hatte ich keinen Schimmer, ist es mein Gefühl das ich gerade fühlte oder war es das andere. Doch das lernte ich mit der Zeit zu unterscheiden, aber es brauchte eben Zeit, um wieder in die Selbstliebe zurückzukommen. Mancher wird sich fragen „Was?“ Aber wer in so einem Prozess steckt oder ihn bereits durchlaufen hat, wird darum wissen, wie schwer es sein kann, sich darin zu finden. Alte Wunden werden zutage gefördert, um heilen zu können. Aber ich glaube, bei jedem Menschen kann so eine Begegnung im Gefühl oder auch als wirkliche Begegnung der Menschen anders verlaufen. Je nachdem, was ein jeder eben noch lernen muss. Wenn manche es auch als romantische Begegnung bezeichnen und ja stellenweise kann dies so auch sein, sehe ich es eher als große Lernerfahrung. Und sie lässt alles fühlen. Verzweiflung, Stress, Kummer, Freude, Liebe, Sterben wollen und damit umzugehen mit jedem einzelnen Gefühl hoch dosiert meine ich, musste ich erste einmal lernen, und mit damals Ende vierzig, Anfang fünfzig meinte ich schon vieles gefühlt zu haben, doch ich wurde eines Besseren belehrt. Und wenn mich die Gefühle des anderen so schüttelten und ich im Stress versinken zu drohte oder im Kummer verloren zu gehen, begann ich mich mehr im Freien aufzuhalten und Steine zu sammeln. Es war, wie eine kleine Auszeit aus einer Arbeit die Kraft zu kosten schien. Es begann mir Freude zu bereiten, die frische Luft mir um die Nase wehen zu lassen und noch Ablenkung dabei zu haben.  Die gesammelten Steine säuberte ich und schlussendlich bemalte ich sie mit verschiedenen Motiven, ganz intuitiv. Das half mir unglaublich in dieser Zeit. Auf der anderen Seite fühlte ich ab und an Wut und Ärger, mich diesen Gefühlen widersetzt zuhaben, doch ich lernte meine Gefühle durchlässig zu machen. Es war und ist natürlich ein großer Lernprozess , in dem ich den Glauben an mich selbst erst verloren und dann wieder gefunden habe. Und allein das Wiederfinden ist ein wunderschönes Gefühl.

Dualseele Begegnung das ist LIEBE. Aber viel mehr ist es wohl auch Selbstliebe.  Und ja, natürlich gab es Zeiten, Tage, Stunden, Minuten, am Ende sogar nur noch Sekunden, wo ich dachte, „Oh man, der auf der anderen Seite ist doof und Punkt.“ Und ich war verletzt und ich war traurig und ich tat dumm mit dem anderen Gefühl und ich beschimpfte es auch so gut ich konnte, obwohl ich sonst ganz anders bin. Und ich lernte immer wieder zu vergeben, so oft ich mir auch vorgenommen hatte, dieses Mal aber, läuft es anders bei mir, so oft kam es anders. Irgendwie ging wie von allein. In der Liebe wohnt so viel Kraft, unsagbar stark dieses Gefühl.

Jeder Mensch macht Situationen im Leben durch, die ein anderer niemals beurteilen kann, einfach, weil der andere nie in genau so einer Situation wohl war. Was ich für mich allerdings noch mehr lernen muss, es gibt Menschen die jammern und jammern, aber möchten keine Veränderung haben und hier muss ich lernen, diese einfach wirklich loszulassen. Denn sie rauben nur die Zeit und Energie der anderen. Aber das wird mir auch noch gelingen! Selbstliebe. Selbstliebe lernen, der Dualseelen Prozess macht es möglich. Ein wenig machte mir das schon auch Angst, denn ich sagte schon immer, was ich dachte und fühlte, sollte das nun noch intensiver werden? Einigen Menschen stieß ich damit schon vor den Kopf, aber ich meine, glaube, fühle, ehrlich sprechen sollte erlaubt sein, auch wenn es unangenehm ist. Auch ich musste schon in meinem Leben einmal, zweimal schlucken, was man mir sagte, dachte darüber nach und befand es für richtig und wenn es sich für mich anders darstellte, suchte ich das Gespräch. Für mich ziemlich einfach, für andere wieder wohl weniger. Leben eben, für jeden anders für mich ehrlich, intuitiv, meistens gerade heraus. Selbstliebe dazu gehört auch „Ja“ und „Nein“ sagen zu können. „Ja“ zu sich selbst, zu dem eigenen Gefühl.  Ein „Nein“ gegenüber einem anderen Gefühl, ist immer ein „Ja“ zu sich selbst. Höre ich ein „Nein“ ist es für mich kein Untergang mehr. Es ist das „Ja“ des anderen zu seinem Gefühl, so wie mein  „Nein“ zum anderen Gefühl,  immer nur das „Ja“ zu mein Gefühl, zu mir selbst ist.  Selbstliebe eben.

Ich wünsche mir einfach nur Heilung. Heilung für die Seele, die Seelen. Vor Jahren hätte ich jetzt damit noch ein wenig wohl gehadert, heute just in diesem Moment kann ich es schreiben, weil ich es so fühle … Dankbar für diese tief greifende Begegnung, für diese tiefe Liebe zu sein.

„Stille“

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Wenn ich auf der Suche bin, suche ich die Stille. Hier begegne ich niemandem, nur mir Selbst. Hinein gespürt in die unendliche Tiefe meiner Selbst, das machte mir in frühen Jahren das eine oder andere Mal Angst, fühle ich hier besser, welcher Weg an einer Wegkreuzung der Meine ist. Dieser Ort in mir ist warm, kühl, durchgeknallt, leise, laut, still, derb, zart, frech, liebevoll, verspielt, sauber, auch schmutzig und alles was ich mir noch so vorstellen kann. Und doch zieht es mich in Zeiten des Suchens dorthin. Genau dorthin. Warum gerade dorthin? Mitten in dieses Gefühlschaos, denn begebe ich mich dorthin, fühle ich ein Chaos, sonst bräuchte ich mehr leben um mich, anstatt Stille zu dieser Zeit. Den roten Faden wieder aufnehmen und dort kann ich mir Zeit nehmen diesen zu finden, mich hineinfühlen in jedes einzelne Gefühl, das in mir wohnt, ob ich wirklich gerade so bin, wie ich mich gebe. Ja, wie ich mich gebe.

Kennst du das auch? Ich tue etwas und meine „Hey das ist toll, prima, das gefällt mir!“  und just im nächsten Augenblick kommt mein Inneres nach oben, und erzählt etwas ganz anderes. „Das bin ich?“ Diese Frage hörte ich schon in mir aufsteigen. Und wie ein Funkenflug rauscht es aus mir heraus in so einem Moment. „Nein, ich würde ja so und so … .“ Bleibt dann die Frage, wessen Gefühl ist das, das in solchen unwahren Momenten zutage kommt? „Unwahre Momente“, weil sie ja anscheinend Gefühle zum Ausdruck bringen, welche mir fehlen und die ich doch zum Ausdruck bringe.

Ich sage es ja immer mal wieder „In meinem Bauch sitzt ein Mann.“  Warum gerade ein Mann? Ganz einfach, weil ich ja schon „Frau“ bin und ein Mann, das entspricht meinem Naturell.  Und „natürlich sein“ liebe ich. Ich liebe es, wenn Menschen sich zeigen wie sie sind. Wie sie wirklich sind. Wenn Männer, Männer an ihrer Hand halten, Frauen ihre Frau, und Männer ihre Frau, einfach, weil sie alle so fühlen.Wenn Menschen das Sagen, was sie denken, weil sie so fühlen, das ist wundervoll!

Nun ja zugegeben, es kann auch schmerzhaft, verletzend, nervend,  aber eben auch durchaus liebenswürdig sein, ehrlich, wahrhaftig. Ja, das bin ich! Der Mann in meinem Bauch ist still. Suche ich nach Stille begegne ich mir Selbst. Suche ich nach Stille, suche ich auch oft im außen einen Ort der Stille auf, sofern es möglich ist. Und habe ich die Stille gefunden im Außen und innen, dann fühle ich einen unsagbaren Frieden in mir. Stille eben, die glücklich fühlen lässt und die ich mir in den Alltag mir herüberrette, solang es mir möglich ist. Ansonsten mache ich mich eben wieder auf die Suche.  Dankbar.

 

„Neumond“

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Einen erholsamen Abend wünsche ich uns allen und ein schönes Wochenende. Nun schon das Letzte im September. Morgen ist Neumond. Alte, undienliche, unbrauchbare Muster dürfen wir Loslassen,  damit Neues in uns Einzug halten darf, das was wir wirklich brauchen. Das Leben wird es uns ermöglichen, wenn es für uns richtig ist.

Vor vielen, vielen Jahren habe ich einmal ein Ritual gemacht zu Neumond. Ich arbeitete noch als Einkäuferin und mein Chef hatte damals die Idee, dass ich mit einer Mitarbeiterin mir eine Stelle teilen sollte. Um Gottes willen, dachte ich. Angst. Ich las zu dieser Zeit ein Buch, in dem dieses Ritual beschrieben stand.  Ich solle meinen Wunsch an den Neumond richten und ihn bitten mir zu erfüllen. Und sollte mein Wunsch in Erfüllung gehen, werde ich es bis zum Monatsende erfahren. Dazu muss ich aber auch sagen, ich bat den Mond aus tiefster Seele, mit allem ehrlichen Gefühl, das in mir wohnte, das ich meine Stelle behalten dürfte. Einen Tag vor Monatsende sprach mein Chef mich an, ich solle alles vergessen, was er mir vorgeschlagen hatte, unsere beider Stellen bleiben wie sie waren. Puhhhhhh. Danke Neumond.

 

 

„Energieschale“

Wir wissen es! Energie folgt unserer Aufmerksamkeit. Missfällt uns etwas und das immer wieder, haben wir wohl zu oft unser Augenmerk darauf gerichtet, was wir gerade abschaffen möchten. Ja, natürlich einmal sollten wir auf jeden Fall darauf schauen, wie sonst könnten wir es verändern? Doch halten wir zu oft, zu viel daran fest was uns missfällt, denken wir ununterbrochen darüber nach, vielleicht fühlen wir es sogar ständig, was geschieht dann?  Genau! Es bleibt, es kommt dann sicher auch noch mehr dazu. Also ist es doch besser, das, was wir verändern, anzusehen, wie es gerade wirklich ist, und eine Lösung zu suchen. In Lösungen denken, das ist immer gut. Und finden wir mal gleich keine Lösung, dann vertagen wir es. Aber, wie behalten wir unseren positiven Energielevel bei, ohne zu vergessen, dass wir noch eine Lösung brauchen und wie entlasten wir unsere Gedanken daran? Denn ständig daran denken, nein das wäre falsch. Eine Notiz darüber, das wir eine Lösung suchen wäre hilfreich. Diese Notiz können wir in einem Heftchen,  im Kalender oder in den Notizblock des Smartphones einschreiben, „Lösung finden für …. .“ Und wenn uns etwas wirklich auf der Seele brennt, weil wir dafür eine Lösung finden möchten, dann notieren wir uns auch einen neuen Termin, und erst wenn dieser Tag, zu jener Stunde angerückt ist, dann denken wir erneut darüber nach. Genau in diesem Zeitfenster.  Wie lange wir uns Zeit nehmen mögen, liegt an uns selbst. Je nachdem wie groß oder klein die Veränderung sein sollte. Nutzen wir diese Möglichkeit immer wieder bei einer Lösungssuche, werden wir fühlen, es geht uns wohl besser damit. Und manchmal geschieht womöglich ein kleines Wunder, dann wenn wir verstehen, dass das was uns missfällt,  mit uns zu tun hat. Sind wir die, die sich dem „Problem“ anders nähern, gehen wir schon in eine kleine Veränderung und somit verändert sich es auch im Außen. Und auf einmal, ohne darüber groß nachzudenken, hat sich etwas schon wie von selbst erledigt, unsere Seele fühlt sich freier.

 

 

 

 

„Erblüht“

Meine Wurzeln, einst hingen sie an mir und suchten Halt im Außen. Ich brauchte Zeit um zu verstehen und dann bohrten sie sich in die Tiefe meines Seins. Jahr um Jahr durchdrangen sie Ebene für Ebene. Illusionen von trockengelegten Flusslandschaften , waren nun benetzt und auch gefüllt mit unzähligen Tränen, die sich Bahn brechend nach außen bewegten. Nichtsahnend was da noch alles kam, von dem was mich erfreute, aber auch ängstigte und mich doch zu dem Menschen werden ließ, der ich heute bin, hatte ich vieles in mir geschehen lassen. Wie sollte es auch anders gegangen sein? Doch was bin ich? Wer bin ich? Einst fütterten mich die Wurzeln in der alten Heimat,  mit dem was sie herausgezogen und manches Mal und später sogar immer mehr, widerte es mich an. So zog ich sie aus dem Grund an dem ich gewachsen, den man im außen Heimat nennt, und gab ihnen ein neues Zuhause. Dennoch Dankbar? Ich weiß es gerade nicht. Wissen, ja wissen tu ich es wohl, aber fühlen? Mit dem Fühlen tu ich mich gerade schwer. Nein, nein, ich bin schon mutig, sah viel in mir und an mir, was ich ändern durfte, aber sah auch viel an anderen, was in mir kein Vertrauen wachsen ließ. Muss es doch auch nicht, oder? Vertrauen in mich, in meine Gefühle, muss ich haben, damit ich meinen Weg weiter beschreiten darf. Doch klingt da etwa ein Zweifel heraus? Und wenn, wäre das so schlimm? Ist es nicht besser, ich zweifle, als einfach darauf loszugehen, wenn es sich irgendwie doch anders anfühlen sollte? Erblühen an einem Ort, den man zu Hause nennt, weil man es fühlt, heute weiß ich darum. Dafür bin ich dankbar. Einen Menschen an meiner Seite haben zu dürfen, der ähnlich tickt wie ich, dafür bin ich sehr dankbar. Und auch immer mehr meine Selbstliebe durch einen Seelenprozess in mir fühlen zu dürfen, macht mich doch zufriedener, als ich es schon war. Hey, da sitzt ein Mann in meinem Bauch.  Verrückt? Vielleicht. Vielleicht aber auch nur menschlich. Vielleicht sollte ich vieles einfach nur Loslassen. Vielleicht, ist es jetzt an der Zeit dies zu tun. Wirklich zu tun. Und vielleicht, sollte ich dieses „Vielleicht“ lassen, es ist furchtbar so unverbindlich zu sein. Es muss doch auch für mich wieder die Möglichkeit geben, JA oder NEIN. Das war zugegeben früher viel einfacher für mich zu sagen, ja oder nein. Heute muss ich ständig ausholen, um zu antworten, weil es kein eindeutiges Ja oder Nein mehr zu geben scheint, zumindest zur Zeit, und in meinem Leben. Da fällt mir doch das Video  zur Numerologie Zahl 27 ein, mein Geburtstagstag. Da wird erklärt, das ein Mensch mit diesem Datum nicht immer fähig sei, Fragen wirklich mit  „Ja oder Nein“ zu beantworten, weil er oft vieles dazu erklären müsse, oder so ähnlich. Oh wie schrecklich doch. Ich liebe es, ein einfaches „Ja oder Nein“ sagen zu können. Meine Wurzeln haben ein „Ja“ gefunden zu dem Ort, an dem ich jetzt bin. Sie haben ein „Ja“ gefunden, zu dem Menschen, der ich jetzt bin. Und sie haben „Ja“ gefunden zu dem Mann der mit mir lebt. Ein „Nein“ schenke ich dem Mann in meinem Bauch, besser gesagt seinem Gefühl in mir und es fühlt sich gut an. Also geht doch! Meine Wurzeln sind wieder gewachsen, haben sich ihren Weg gesucht, nach ihrer Entwurzelung durch mich, allerdings winden sie sich tief in mir und zeigen mir Situationen und Wege auf, die mich auf meinem ganz eigenen Weg gehen lassen. Nicht immer einfach, aber irgendwie auch schön. Und die Tränen von einst, nein sie habe ich nicht vergessen, wie könnte ich? Doch einige von ihnen wurden durch die geistige Welt und die himmlische Führung in schöne Perlen gewandelt und JA, dafür bin sehr dankbar und fühle, ich bin auf dem richtigen Weg. Für was so eine Seite gut sein kann und ein paar Minuten Zeit, um sich über die eigenen Gefühle klarzuwerden. Schön.

„Die Zeichen des Himmels, der Erde und der Bäume“

      

Kennt ihr sie auch? Die Zeichen des Himmels, der Erde und der Bäume? Vor vielen Jahren zeigte sich mir bei einer Unterhaltung ein Wolkenengel. Erstaunt und erfreut wie ein kleines Mädchen, das eine neue Puppe geschenkt bekommt, nahm ich ihn mit meiner Kamera auf.  Ein weiteres Mal gab ich im Freien Reiki. Danach sah ich zum Himmel und sah eine Flammenwolke. Auch diese hielt ich für immer fest, wie so einiges andere. Ähnlich erging es mir mit den Zeichen der Erde und mit den Zeichen, welche die Haut der Bäume tragen. Es ist etwas, das mit meinem Gefühl kommuniziert. Manchmal fühle ich es als Bestätigung meiner Gefühle, manchmal als Antwort auf eine Frage, welche ich stellte. Oft bin ich durch das Fotografieren dieser Zeichen auch mit anderen Menschen ins Gespräch gekommen. „Was gibt es denn da zu fotografieren?“, fragte man mich schon, wenn ich die Linse vor die Rinde eines Baumes hielt und wenn ich ihnen dann zeigte, was ich in der Rinde des Baumes sah, antworteten sie „Darauf haben wir noch nie geachtet, das werden wir jetzt aber ändern.“ Dabei hatte ich auch nie darauf geachtet, aber mein Gefühl führte mich zu dem Baum und hatte mich sehen lassen. Was für andere vielleicht nur ein Papagei war, war für mich eine Antwort. Was für mich andere eine Maske war, war für mich eine Bestätigung meines bereits gefühlten. Kennt ihr so etwas auch? Zeichen, die euch erreichen und ihr fühlt genau, es ist eure Antwort? Für mich ist es immer wieder faszinierend, wenn sie mir begegnen.Wenn ihr mögt, Zeit und Lust dazu habt, schaut einfach einmal unter diesem Link. Hier habe ich bereits einige Zeichen versammelt. Viel Freude beim Anschauen wünsche ich.

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