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„Es hat sich etwas verändert“

 

 

Bildlich habe ich diese beiden Motive erwählt, weil ich finde, die Entwicklung von einer verpuppten Raupe, also einem leblosen Kokon zu einem Schmetterling, kann und macht auch eine Veränderung, für mich zumindest mehr als sichtbar. Beide habe ich einmal im Botanischen Garten vor die Linse bekommen. Für die, welche sich mit Schmetterlingen besonders gut auskennen, ich habe keine Ahnung, ob der Schmetterling aus dem oben abgebildeten Kokon stammt und so interessant das womöglich auch sein kann und sicherlich auch ist, für mein Thema heute, eher als Hintergrund gedacht.

Ja, es hat sich etwas verändert!

Habe ich früher öfter gemeint, „Darüber werde ich einmal nachdenken.“ ist meine Ansicht heute einmal mehr „Ich werde einmal in mich hineinfühlen.“ Und ja, ich bin durchaus überrascht, was ich da so mitunter fühlen darf. Das alles hat auch mit meiner Selbstliebe zu tun und es ist doch etwas schwerer als früher gedacht, zugeben zu müssen, dass Selbstliebe, die ich schon früher lebte, wohl eine etwas andere wahr. Unvollständig?  Wahrscheinlich stand dies mit meiner Ausdrucksweise im Zusammenhang. So arbeitete ich an mir und habe beim Schreiben das Wort „nicht“ keineswegs mehr angewandt. Beim Sprechen ist es für mich etwas schwieriger, muss ich zugeben, aber das lerne ich auch noch. Was ich jedoch dadurch bemerkte, ich fühlte mich doch wohler, weil das kleine Wort „nicht“ doch eine größere Auswirkung wohl auf mich ausübte, auf mein Gefühl. Denn irgendwie trägt es eine Negativität in sich und so ist es für mich kaum verwunderlich, das nach einer gewissen Zeit des Weglassens dieses Wortes, mein Gefühl sich, ja ich kann sagen wohler fühlte als zuvor. Und lese ich etwas irgendwo und lese diese Verneinung, fällt mir schneller eine positivere Ausdrucksweise ein, als es früher der Fall war. Denn das braucht Übung. Für mich ist dies ein positiver Schritt nach vorn, wohin sonst.

Auf meine Gefühle achtete ich schon als Kind. Später natürlich auch, jedoch sprach ich oft nur vom Nachdenken, oder ich denke einmal darüber nach. Aber, es ist eben, auch eine Form der Selbstliebe fühle ich, wenn sich hier etwas tun durfte in meiner eigenen Ausdrucksweise, und noch mehr, auch dies zugeben zu können.

Und ich bin immer auch wieder überrascht, wie das Schreiben mich besser meine Gedanken und Gefühle erfahren lässt. Die Gedanken kommen mir durch das Schreiben noch schneller in den Sinn und ich kann so noch besser reflektieren. Was jetzt gerade in meinem Kopf und in meinen Gefühlen abgeht, glaubt niemand, ich könnte einfach darauf losschreiben, aber es sollte doch wenigstens ein kleines Maß an Orientierung haben, was ich von mir gebe. So dachte ich doch eben und fühlte zugleich, dass ich früher Selbstliebe gelebt, aber ich drückte mich anders, meinetwegen auch falsch aus. Fühlte ich in mich, sprach ich aber meistens nur übers Nachdenken, fast nie über mein Gefühl, obwohl ich meine Entscheidungen auch und sogar sehr oft nur über mein Gefühl fällte. Das allerdings steht sicherlich im Zusammenhang mit meiner Familie, weil dort so gut wie nie, über Gefühle gesprochen wurde. Da war ich die vom Mars, grins.

Und es veränderte sich noch etwas. Wo ich in früherer Zeit immer für mich selbst darauf pochte, eine passende Antwort im Hier und Jetzt zu bekommen, lernte ich mit der Zeit, es anzunehmen, gestaltete es sich anders für mich. Ja und ich gebe gern zu, es bleibt in so einem Moment keine andere Option offen, wenn ich Harmonie fühlen möchte. Unterstützt hat mich dabei auch das Loslassen. „Auch“, schreibe ich, weil ich oft auch analysierte, meditierte und schließlich harmonisierte mit meinem Gefühl, zu lernen, etwas erst später erkennen zu können. Und so kam wirklich, aber nach und nach natürlich, eines zum anderen.

So glaube ich jedoch, dass ich zu früherer Zeit unter Menschen weilte, von denen ich lernen sollte und ich lernte es eben anders zu tun, als sie. Und so glaube ich auch, anfänglich konnte ich nur dort lernen, wo ich beheimatet war. Jedoch tat ich dies eben anders,  ich fühlte für mich, sollten Partner, Situationen, Entscheidungen wie auch immer anders ausschauen, als es mir vorgelebt wurde und welche neben mir stattfanden. Das hat mich allerdings auch zu einem etwas einsameren Menschen in einer fünfköpfigen Familie werden lassen, der unverstanden von anderen seinen eigenen Weg in dieser Familie ging. Und ja, es war kein einfacher Weg und doch fühle ich heute etwas wie Dankbarkeit. Jedoch kam diese keineswegs einfach über oder in mich! Im Gegenteil,  das war und manchmal ist es auch noch, ein Lernprozess, und wer weiß wann er einmal wirklich enden wird. Wahrscheinlich erst, wenn ich gänzlich losgelassen habe. „Ist noch ein Lernprozess“ schreibe ich, weil es eben manchmal immer noch vorkommt, dass ich ähnlichen Charakteren wieder begegne und ich mich daran erinnern muss, was alles schon so stattgefunden hatte. Sicher eine Art Überprüfung meines Gelernten.

Dankbar jedoch deshalb, das ich die Kraft, den Mut besaß, andere Entscheidungen für mich zu treffen, wenn sie auch keiner der anderen nachvollziehen konnte. Meine Ansicht, nur mein Gefühl, muss meinen Weg absegnen und kein anderes sonst, half mir dabei und natürlich das Vertrauen in mich selbst, in meine eigenen Gefühle. Das Ignorieren meines Weges, meiner Gefühle in meiner Ursprungsfamilie, damit lernte ich viele Jahre zu leben, bis ich meine Selbstliebe entdeckte und mich frei machte von all den unguten Gefühlen und Energien. Und es gelang immer mehr, immer besser, aber das war keineswegs alles, dadurch darf ich mich viel wohler fühlen. Für mich ist es wichtig gute Gefühle innezuhaben, die geprägt durch Ehrlichkeit, Selbstliebe und Liebe, mein Leben bestimmen. Eine Herausforderung? Ich glaube ab und an schon noch, aber ich lerne sie nur im besten Sinn anzunehmen. Denn ich erkannte, wer wirklich ehrlich durch sein Leben gehen möchte, stößt auf viele Menschen, die es anders tun und es ist manchmal schwer damit umzugehen. Aber auch das sehe ich als Prüfung meines Weges.

 

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„Mit Liebe gesegnet?“

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Aus heutiger Sicht, lächle ich natürlich darüber, doch ich erinnere mich gut an diesen Tag, er war für mich schwer zu ertragen. Doch es sollten noch immer sieben Jahre ins Land gehen, bis ich mein Leben verändern könnte. Mein dreißigster Geburtstag war für mich eine Katastrophe. Ohne einen Partner an meiner Seite und die dreißig wog auf einmal so schwer, ich fühlte mich älter als das Rosental. Dazu muss ich wohl erwähnen, es ist in unserer Gegend so umgangssprachlich integriert, „Älter als das Rosental.“ Dabei handelt es sich um eine historische Parkanlage, welche schon Jahrhunderte alt ist, das mal am Rande.

In mir  fühlte ich so eine versteckte Unzufriedenheit. „Versteckt“ schreibe ich bewusst, weil sie manchmal zu fühlen war und manchmal kaum. Und als ich mich fragte warum, fühlte ich den Grund, ich wünschte mir einen Partner an meiner Seite. Diesen Wunsch verspürte ich schon als Jugendliche. Damals malten wir Mädels uns aus, wie wohl unsere zukünftigen Männer einmal sein und ausschauen würden, und hatten unseren Spaß dabei. Ich fühlte damals schon, mein Mann wird einmal dunkelhaarig sein und wir würden in einer Wohnung gemeinsam leben. Eine Wohnung deshalb, weil ich es bereits kannte in einem Einfamilienhaus zu leben. Die Jahre zogen ins Land und ich durfte einige Frösche küssen und irgendwie hielt keine Beziehung stand. Die Worte meiner Mutti, weil ich aus ihrer Sicht nach einer anderen Art, als meine beiden Schwestern schlug „Dich nimmt keiner, wer soll dich denn nehmen?“ schmerzten mich in der Seele, doch ich empfand mich, als ganz sympathischen, liebevollen Menschen, der seine eigene Meinung eben hatte, auch über die Familie und diese auch vertrat, jedoch, wenn etwas im Argen lag, auch andere Lösungen aufzeigte. Und nun lag etwas bei mir im Argen und ich kümmerte mich darum. Die Meinung meiner Mutti, ich glaube, sie kam daher, da ich schon immer eine spirituelle Ader in mir trug und mich auch bewusst damit beschäftigte, ich aber auch die Einzige in der Familie war, die es so tat und das hat sich bis heute nie geändert, und ich glaube auch, weil ich die Wahrheit immer schon aussprach. Warum sie einige oder ich glaube sogar, ich darf sagen, alle meine Familienmitglieder wohl verletzte, darüber machte ich mir als Jungendliche keine Gedanken. Für mich war es wichtig immer alles an-und auszusprechen, wie sonst hätte ich etwas in meinem Leben verändern können? Und damals natürlich noch unbewusst, aber es war so ja auch Hilfe für die anderen. Meine spirituelle Seite gehört zu meinem Leben, möchte ich mich selbst lieben. Und habe ich in früheren Zeiten noch einen Unterschied gemacht, zwischen dem weltlichen und dem spirituellen, geht es heute längst zusammen, und das führte auch dazu, das ich mich viel wohler in meiner Haut fühle, da ich das Spirituelle nie mehr missen muss. Aber ich muss auch erwähnen, es machte mir als Kind schon und später auch noch, als ich mit der Familie Kontakt hielt, oft Kummer, weil ich mich dadurch oft alleine fühlte, unverstanden und Gespräche in meiner Familie nie möglich waren. Die Alternative für mich wäre gewesen, mich in Lügen zu verstricken, um dazugehören zu können, doch dazu war ich nie bereit. Das fühlte sich gänzlich falsch an. Und dennoch, manchmal meinte ich den Worten meiner Mutti doch Glauben schenken zu müssen, weil so mancher Mann kam, aber eben auch wieder ging. Heute weiß ich, es war niemanden Schuld, es sollte einfach ein anderer Mann werden, mit dem ich mein Leben teilen darf und er seines mit mir.

Wenn ich mich recht erinnere, war es November und rief ich bei einem Astrologen an. Da ich schon immer sehr spirituell war, war das für mich auch keine Herausforderung und es kostete mich auch keineswegs Überwindung. Es war für mich eine ganz normale Angelegenheit. Meine Frage, begann mit „Wann“ keineswegs mit „Ob“, denn nach den Aussagen meiner Mutti, auch wenn sie weh taten, versuchte ich ich mein Gefühl kaum zu richten. So fragte ich den Astrologen, wann der Mann meines Lebens, in mein Leben kommen würde. Und die Zeit war bereits näher, als ich damals angenommen hatte. „Im nächsten Frühjahr werden sie ihn kennenlernen und ein Jahr später werden sie in eine feste Beziehung gehen.“ antwortete er. Und meine Frage, was er als feste Beziehung meint, beantwortete er mit den Worten „Sie werden heiraten, und halten sie den jungen Mann gut fest.“  Nun könnte man meinen, ich wäre vor Freude an die Decke gegangen, dem war anders. Klar freute ich mich, dass es doch jemanden für mich geben würde, doch etwas in mir zweifelte dennoch. War es den Worten meiner Mutti geschuldet? Ja vielleicht, so wollte ich wohl erst einmal abwarten, ob es denn auch so kommen würde, wie der Astrologe es mir sagte, freuen könnte ich mich noch immer, hoffen jedoch tat ich schon.

Das Frühjahr kam, es war März, der Mann kam, und bereits im August, bekam ich die Frage aller Fragen gestellt und im März des nächsten Jahres heirateten wir. Es kam so, wie der Astrologe sagte und ich war positiv überrascht, denn der Mann interessierte sich für Spiritualität und das ist heute noch so. Nun sind wir mehr als 15 Jahre verheiratet,  ach so und mein Mann trägt braunes Haar, wie mein Gefühl aus Jugendtagen es erzählte und wir leben in einer Wohnung in keinem Einfamilienhaus. Später habe ich mir auch noch einmal ein Horoskop erstellen lassen und daraus erfuhr ich, das ich in jüngeren Jahren keinen passenden Partner hätte finden können. Für mich war es eben anders vorgesehen. Auch haben wir uns schon einmal ein Partnerschafts Horoskop erstellen lassen und es steht schwarz auf weiß, das uns so etwas, wie etwas schicksalshaftes verbindet. Obwohl, ich ja glaube, Schicksal ist nie gut oder böse, es hängt sicher mit Vergebung aus alten Leben zusammen. Und früher hatte ich immer so etwas wie einen Bezug zu meiner Großmutter väterlicherseits, jedoch habe ich sie nie kennengelernt und doch glaube ich, es hat etwas mit ihrer Seelenenergie und der meines Großvaters zu tun, den ich auch nie kennengelernt habe, aber es war wohl leider kein guter Mann für sie, das nur einmal am Rande.

Damit ich mich in meiner Partnerschaft gut fühlen kann, braucht es eine gemeinsame Basis, die Gefühle. Für mich ist mein Mann vieles. Er ist keineswegs nur ein liebevoller Ehemann, er ist auch mein allerbester Freund, Vertrauter, Liebhaber 😉 ,  aber wenn nötig, er kann mich auch konstruktiv kritisieren, und es möge manchen zum staunen bringen, doch auch das ist mir wichtig.  Mit Ehrlichkeit meine ich, den anderen auch an seinen Gefühlen teil haben zu lassen, so kann man wenn angebracht,  für die Treue und alles was eine liebende Partnerschaft ausmachen soll,  daran arbeiten. Gespräche über alles, was den anderen und mich ausmacht, bewegt, interessiert, Gefühle, Denk- und Sichtweisen, all dieses gehört auch für mich zu einer erfüllenden Partnerschaft, aber natürlich auch der eine oder andere Kompromiss, dem allerdings kann man ja auch schon früher etwas Einhalt gebieten, wenn man einen Partner findet, der ziemlich gleich tickt. Irgendwelche Geheimnisse, die mancher so faszinierend wohl findet, damit kann ich wenig anfangen, außer zum Geburtstag oder zu Weihnachten, wenn man vielleicht Geschenke vor mir versteckt, da finde ich es angebracht und schön. Das ist sicher das kleine Mädchen in mir.

Ich kann ja nun nur von mir, meinen Gefühlen erzählen. Mein Mann und ich haben die gleichen Interessen. Wir haben auch eine selbe Auffassung, wie unsere Partnerschaft sich gestalten kann. Für uns ist das wichtig, für uns ist das Selbstliebe, das wir beide einen anderen an unserer Seite haben, der ähnlich denkt und fühlt in gemeinsamen Situationen. So bleibt es lustigerweise auch nie aus, das, wenn ich mitunter an etwas denke, er es gleich tut. Lächel und Freude. Göttliche Führung?

Doch natürlich ist eine Partnerschaft auch etwas Arbeit, denn es ist kein Tag so wie der andere und da spielen ja mitunter unterschiedliche Faktoren eine Rolle, allerdings so empfand ich es für mich erst nach vielen Jahren des Zusammenseins. Letztens erst sprachen mein Mann und ich darüber, wie ich ihn doch zu Anfang auf ein sehr hohes Podest gestellt hatte. Alles war in Rosa getaucht, wie das so ist, wenn sich zwei kennenlernen und verliebt sind. Bei uns hielt das viele Jahre. Ich muss gerade etwas lachen, weil das totale Gefühl des Verliebtseins sich nach Jahren in ein Gefühl der Liebe wandelte. Das ist auch ein sehr schönes Gefühl für mich. Es fühlt sich für mich sehr vertraut zwischen uns an und es ist auch ein Gefühl für mich wie, ja wie zu Hause sein, allerdings, wie ich mir ein zu Hause vorstelle,  keineswegs wie ich es aus meiner Kindheit kenne.

Toleranz musste ich aufbringen, was die Art meiner Schwiegermutter betraf, wie sie sich in unsere Beziehung und so auch in unser Leben, für meinen Geschmack zu viel einbrachte. Es war eine schwierige Zeit für uns beide. Für mich, weil wir noch jung verheiratet, mit jung meine ich, erst zwei, drei Jahre und ich ehrlich darüber mit meinem Mann sprechen mochte, aber doch etwas Angst hatte, das wir die Ehe vielleicht aufgeben müssten, wenn er keine Entscheidung treffen mochte, die allen dienen konnte. Doch meine Angst war unbegründet. Es kam der Tag an dem selbst mein Mann endlich Klartext mit seiner Mutter sprach. Doch es half einfach kein nettes Wort, von uns ihr gegenüber, doch zu akzeptieren, dass wir unsere Beziehung allein führen mochten, und sie Anteil daran haben könnte, wenn wir es mochten. Ihr Einmischen, wer zu unseren  Gebutstagen kommen durfte und auch noch diese Menschen zu manipulieren ging meinem Mann dann auch zu weit. Nachdem sie auch schlecht ertragen konnte, dass wir nach einem Jahr Ehe immer noch Hand in Hand gingen und bei Festen nebeneinander sitzen mochten. Und nebenbei erwähnt heute tun wir das auch noch gern. Ihre Worte „Das muss doch nun mal aufhören.“ werde ich wohl nie vergessen. Für meinen Mann war es  ein Lernprozess zur Selbstliebe, sich aus ihrer negativen Macht zu lösen. Vielleicht auch die Ehrlichkeit, die in meiner Seele zu Hause, forderte ihn wohl leise dazu auf, seinen Weg der Selbstliebe auch im familiären Bereich zu gehen. Seine Zuckerkrankheit, besserte sich dadurch sehr. Musste er früher fünfmal am Tag Insulin spritzen, ist es seit vielen Jahren nur noch einmal pro Tag. Der Weg seine Eigenliebe zu finden, half ihm dabei, seine Gesundheit zu verbessern. Und eines fiel uns beiden unbedingt auf,  es gab keinen Streit mehr, die ungute Energie war weg.  Seit wir unseren Weg ohne Familien fortführen ist alles viel friedlicher. Wir erkannten und spürten, das Energien anderer störend sein konnten, gerade weil wir unseren eigenen Weg gefunden hatten, nämlich ehrlich mit uns selbst und so auch mit anderen umzugehen.  Ich sah dies als Prüfung, ob wir unseren Weg beibehalten würden und glaube, das es jeder erkannt haben sollte, der je daran zweifelte. Und eines hat es mich auch gelehrt, man muss keineswegs alles ertragen.  Ich lebe Selbstliebe, das habe ich meiner Mutti schon mit sage und schreibe gerade einmal vier Jahren vorgelebt und bin vielleicht für manch anderen schwer zu ertragen, weil ich ihm als Spiegel diene, doch er es erst noch erkennen wird, ich kann dies ertragen, weil es mich keineswegs mehr berührt, allerdings war es einmal anders.

Es ist wie beim Wetter, wenn kalte und warme Luftmassen zusammenfinden, gibt es oft ein Donnerwetter. So glaube ich, wir sind seit vielen Jahren mit Liebe gesegnet, schön, wenn wir es auch weiterhin sein dürfen. Und vielleicht erkennt der/die eine oder andere, was ihn an manch anderen so stört, womöglich den eigenen Weg der Selbstliebe erst noch gehen zu müssen. Denn Liebe kann erst gedeihen, wo Selbstliebe schon erblüht.

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„Mein inneres Kind“

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(Dies Bild malte und gestaltete ich mit meinem inneren Kind)

Ja, das „Innere Kind“ ist wohl ein sehr sensibles Thema, dennoch möchte ich darüber schreiben, weil ich wirklich glaube, das die Beschäftigung damit, helfen kann, sich freier zu fühlen.  Selbst habe ich mich erst vor zehn Jahren ganz genau 2007/2008 meinem inneren Kind wirklich gewidmet. Zugegeben, anfänglich kam ich mir wohl schon etwas komisch vor, um es einmal vorsichtig auszudrücken, doch mit der Zeit und auch mit etwas Übung wurde es besser. So konnte ich mir kaum vorstellen, wie ich das überhaupt beim ersten Mal anstellen sollte, damit irgendetwas geschehen konnte, das in die richtige Richtung zeigte. Und so kam ich auf den Gedanken, das ich mich selbst als kleines Kind sehen könnte, so wie ich eben einst einmal aussah. Ein kleines Mädchen, mit schönen grünen Augen, langen Wimpern, blonden, etwas lockigen langen Haar, das ich oft als Dutt oder Pferdeschwanz, auch mal zu zwei Zöpfen geflochten trug, bis zu meiner Einschulung. Danach trug ich kurzes Haar und erst in späterer Schulzeit schulterlang und offen. Ich liebte mein langes Haar und auf meine Frage, warum ich für die Schule kurzes Haar tragen muss, antwortete meine Mutti damals: „Weil du Sportunterricht bekommst und du deine langen Haare, wenn sie zerzaust sind, sicher nicht allein selbst wieder so hinbekommst, das es ordentlich ausschaut.“  Für mich war und blieb es eine unmögliche Ausrede, denn meine Haare durchkämmen und einfach mal offen tragen, hätte ich sicher hinbekommen. Was blieb mir also übrig, als dies zu akzeptieren und so trug ich eben einen kurzen Haarschnitt. Meine langen Haare, zu einem Pferdeschwanz geflochten, bekam ich als Erinnerung mit nach Hause. Für mich war das allerdings kein Trost. Oft stand ich sogar noch Jahre später vorm Spiegel und hielt mir diesen blonden Zopf an mein Haar und schwelgte in Erinnerung und überlegte, warum ich es nie geschafft hatte, mir die Haare wieder lang wachsen zu lassen, denn einige meiner Schulkameradinnen hatten auch langes Haar und sie durften ihre Haarlänge behalten und ich sah in mancher Unterrichtsstunde sehnsüchtig auf deren Haare, weil zwei von ihnen, vor mir auf der Schulbank saßen. Das tat dem kleinen Mädchen schon weh, sie hätte ihre Haarlänge auch gern behalten. Das jedoch, war nur ein Aua des kleinen Mädchens, was nie ausgeheilt war.

Irgendwann also, im Zuge meiner Entwicklung kam auch ich kaum drumherum mit meinem inneren Kind zu arbeiten. Als ich erst einmal so ein bisschen in mich hineinhorchte, was da alles zum Vorschein kommen könnte, verschob ich mein Gespräch, denn Angst fühlte ich, und sie machte es mir schwer vertrauensvoll anzufangen. 

Doch dann kam der Tag und ich war mutig.

Ich nahm mir Zeit und war ungestört, wie ich es brauche, wenn ich mich mit mir selbst beschäftigen muss oder heute auch möchte. Das nämlich, hat sich zum Beispiel verändert, „Nicht müssen, sondern ich möchte.“ Ich machte es mir bequem auf meinem Sofa und habe es langsam angehen lassen. In meiner Vorstellung saß ich auf einem Stuhl, später einmal lag ich und hielt das kleine Mädchen im Arm. Auf meinem Schoß habe ich sie Platz nehmen lassen und ja, ich fühlte schon ihre Traurigkeit. Ich bin selbst noch überrascht, wie deutlich ich das alles wahrnehmen konnte. Sie saß seitlich zu meinem Gesicht, ich hielt sie umarmt und sie lehnte sich etwas an meiner Schulter an und als ich sie fragte, ob sie mir erzählen mag, was ich für sie tun könnte, da nickte sie ganz ruhig. Ich fühlte mich in diesem Augenblick auch ruhig und fragte weiter, ich nahm irgendwie an, es bliebe so, ob sie denn traurig wäre und wenn warum. „Ja, ich bin traurig“, erzählte sie mir und ihr Blick ging immer noch zum Boden und dann sagte sie mir und das werde ich nie wieder vergessen, ich möchte doch nur lieb gehabt werden. Und dann geschah es. Mit meiner Ruhe war es vorbei. Ich fühlte so einen Schmerz und ich weinte bitterlich und es hörte erst spät auf und wenn ich mich erinnere, ich wäre gern irgendwo im Wald gewesen, wo mich niemand hätte sehen und hören können, so geschrien hätte ich. 

Nachdem ich mich beruhigt hatte, sprach ich weiter mit dem kleinen Mädchen und ich versprach ihr auf jeden Fall sie immer anzuhören und wenn etwas anders laufen sollte, als sie es sich wünscht, helfe ich ihr damit klarzukommen und kann ihr erklären, weshalb, warum, wieso. Das fand sie wohl ganz gut. Und ich bat sie auch Geduld mit mir zu haben und ich erwischte mich dabei, was ich ihr doch zumutete. Allein schon der Kummer der vielen Kindheitsjahre und jetzt noch Geduld und ich selbst bringe auch schwer Geduld auf.  Aber sie ließ sich darauf ein und ich versprach, ich bin groß und erwachsen und ich werde schauen, wie wir was lösen können, wenn es da etwas gäbe.

Im letzten Jahr zum Beispiel sollte ich ins Krankenhaus und das kleine Mädchen hatte eine große Angst. Ich redete ihr gut zu und wusste auch, ich muss dahin, aber ich wollte es versuchen auf eine andere Weise für mich abzuklären. Meine Ärztin ist bald verrückt geworden „Nein, also wirklich Frau Goeritz, das muss ich ihnen jetzt sagen, sie sind ja schlimmer als ein kleines Kind, das ist ja mitunter einsichtiger.“ Ja, sie hatte durchaus recht damit, ich verhielt mich wie ein kleines Kind, aber für mich war es wichtig, es nach außen bringen zu dürfen, egal was ein anderer über mich denkt.  Ich selbst bin mir wichtig geworden mit meinen Bedürfnissen.  Was hätte ich gelernt, wenn ich einfach weghören würde, was in mir vor sich geht? Natürlich musste ich am Ende doch ins Krankenhaus und ja es war sicher auch richtig und natürlich hatte ich Angst, vor dem was kam, aber ich bin durchgegangen, ich brauchte eben etwas Anlauf.  Na und?!

So bin ich immer mehr mit dem kleinen Mädchen in Kontakt gekommen und ja manchmal muss sie mich auch mal am Ärmel zupfen, um gehört zu werden, aber das ist ja in Ordnung, wichtig ist nur, sie eben auch ernst zu nehmen, mit ihren Ängsten, Wünschen, Sehnsüchten. Bevor ich das hier schrieb, fragte ich sie, ob sie sich noch erinnern würde an unser erstes Gespräch und sie antwortete: „Ja, da hast du viel geweint.“ Ja, weinen reinigt die Seele, sagt man und sicher ist da etwas dran.  Und heute lächle ich zum Beispiel auch darüber, wie ich sie fragte „Was kann ich für dich tun?“  Kein Erwachsener fragt ein Kind, was er für dieses Kind tun könnte, wenn es traurig schaut. Daran erkannte ich später meine Unbeholfenheit mir selbst gegenüber in jenem Moment. Aber wie sagt man noch so schön „Es ist noch keine Meisterin vom Himmel gefallen.“  Und ich bin nun einmal ein Mensch, der es ausspricht, wenn es sich schlimm anfühlt.

Nach meiner Arbeit mit meinem inneren Kind,  begann ich auch zu schreiben, für mein inneres Kind, auch einige Märchen. Ich begann intuitiv zu malen, einfach so, und das muss keinem anderen gefallen, es dient einfach nur dazu, das Kind in mir erzählen zu lassen. So bemalte ich unwahrscheinlich viele Steine und malte einige Bilder und später gestaltete ich diese noch. Mein inneres Kind darf sich nun austoben und es mag für andere wirklich dämlich klingen, aber so stelle mir auch einfach vor, wie ich mit meinem kleinen Mädchen spiele, tanze, oder es einfach mal richtig lange durch krabbele, all so Dinge mit ihr tue, die wohl viele Kinder halt mögen.  Und malen, stempeln und ausmalen, all dies tat ich schon als Kind so gern. Da gab es unzählige Stempeldrucke mit verschiedenen Motiven, die ich als Kind so gern aufs Papier brachte, um sie dann bunt auszumalen. Und was tue ich heute anderes mit meinen Gedichten, Märchen oder Bildern? Ich male zwar keine Stempeldrucke mehr aus, aber ich male mir im Gefühl das aus, was ich gern tun würde und erhalte so manchmal Unterstützung aus der geistigen Welt, von Seelen, die einst bei mir zu Hause waren, oder auch durch Engelsenergien. Dafür bin ich auch wirklich dankbar, denn es bereitet auch mir Freude.

Wenn ihr Interesse habt, was mein inneres Kind manchmal so tut, dann schaut gern mal nach. Im Buchkaleidoskop gibt es eine Rubrik „Lesestoff mit Guckeinlage“ und darunter der Punkt „Intuitives Malen.“

Heute fühle ich mich viel wohler in meiner Haut und bin wirklich froh darüber die Arbeit angegangen zu sein. Erleichterung, auch wenn ich doch weiß, dass die Arbeit mit dem inneren Kind nie enden wird, aber sie kann leichter werden. Leichter, weil der schwerste Schritt wohl der erste Schritt war. Und Freude, weil mein kleines Mädchen Freude fühlt und klingt es auch für manch anderen seltsam, gar unmöglich, bin ich doch ein klitze klein wenig stolz auf mich und mein inneres Kind, das wir uns getraut haben ja zu sagen, ja zur Aufarbeitung dessen, was im Argen lag. Auch scheue ich mich keinesfalls zu erwähnen, eine Therapie in Anspruch genommen zu haben. Als ich vor zehn Jahren 2007/2008 begann mit meinen Gefühlen wirklich zu arbeiten, glaubte ich,  eine Therapie wäre eine gute Möglichkeit viel Vergangenes aufzuarbeiten. Durch den Therapeuten sah ein fremder, unvoreingenommener, aber auch ein psychologisch geschulter Mensch auf meine Themen und auch das half mir in der Verbindung zur Arbeit mit meinem inneren Kind.  Ich kannte kein Schämen oder Scheu davor meine Ängste und Ansichten vor ihm auszubreiten, ich mochte Hilfe haben und empfand die Therapie,  als große Hilfestellung für mich, und stellte noch im Nachhinein fest, durch das, was ich dort lernen durfte, hatte ich Hilfe für mein Leben erfahren. Selbstliebe.

 

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„Ist das wirklich wahr?“

ISBN: 978-3-7431-1549-1

Klappentext:
Ein Kurzgeschichtenbuch für Kinder, das auch mit bunten Bildern geschmückt ist. So unterschiedlich die Geschichten auch sein mögen, eines ist immer gleich, es handelt von der Liebe.

Von der Liebe unter den Menschen, zu den Tieren und zur Natur.
Viel Freude beim Lesen.


Kleine Anmerkung:
Das Buch beinhaltet neunzehn Geschichten. Das Cover, sowie die neunzehn Fotos habe ich selbst gemalt und bearbeitet, das mir sehr viel Freude machte, ebenso das Schreiben der Geschichten.

Woher die Geschichten kamen kann ich nicht sagen, aber die Bilder empfing ich beim Meditieren. So begann ich zu zeichnen und danach habe ich die Geschichten geschrieben. Dankbar.

Leseproben und mehr zum Buch gern unter ..                  http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/52.html

„Eine ganz besondere SeelenWeihnacht“

Klappentext:
„SeelenWeihnacht“ eine friedvolle Reise durch den Advent, mit liebenswerten Geschichten. Wie die vom kleinen Engel Jeremio oder von Bert der das erste Mal beim Weihnachtsmann ist, von der kleinen Emma und dem Weihnachtsengel Elisa und noch weitere, berührende Geschichten. Kleine Verse zur Weihnachtzeit, stimmungsvolle Bilder zum Advent und auch Kindheitserinnerungen der Autorin runden dieses schöne Buch für Groß und etwas kleiner ab, und verschönern so, das Warten bis zum Weihnachtsfest.

Leseproben und weiteres zum Buch gern unter ..                  http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/15.html

„Im Land unter dem Regenbogen“

ISBN: 978-3-7392-0115-3

Inhalt

Begrüßung
Einleitung
Die arme Jolanda
Ein guter Burgherr
Der tapfere Grünzwerg und der mutige Michael
Die Gedankenanne
Der geheimnisvolle Bogen
Die habgierige Wennedetta
Die Geschichte vom Peter
Frederika und Fraderike
Ein junger Schwan
Der weiße Teddybär
Der grandlige Hubert
Der Wolkenhans
Ein Kater bringt die Post
Frau Torteneis
Eine uralte Bake
Jones und Corinna
Die einzige Tochter
Der Zwerg Abraham
Das geschenkte Kleid

Leseprobe:

Der geheimnisvolle Bogen

Pfeil und Bogen im Gepäck und laufen bis die Füße schmerzen. Burghardt war schon lange unterwegs und trug ein Geheimnis mit sich. Er stammte aus einer armen Familie. Sie besaßen nie viel, aber seine Eltern waren rechtschaffene Leute. Das machte Burghardt immer stolz auf sie. Denn, obwohl sich immer mal wieder eine Situation ergab, wo die Eltern hätten Geld machen können, auf unanständige Weise, blieben sie doch ehrlich. Als seine Eltern starben, machte sich Burghardt auf und ging auf Wanderschaft. Was sollte er noch in diesem alten Dorf? Niemand hielt ihn auf und so ging er seiner Wege. Er schnürte seinen Rucksack, tat etwas Brot und eine Flasche Wasser hinein, ein frisches Hemd und was er noch so brauchte.

Als er einige Meilen gelaufen war, kam er an einen alten Hof. Dieser war unbewohnt. Burghardt rief: „Hallo ist da wer?“ Doch es meldete sich niemand. So trat er ein. Er nahm nichts vom Hof und stahl auch nichts, er legte sich nur auf ein altes Bett und schlief ein. Als er wieder erwachte, war es bereits Morgen.
Er nahm ein Stück Brot und Wasser aus seinem Rucksack, aß und trank.
Es war sehr ruhig auf dem Hof.
Kurz überlegte er, ob er bleiben sollte und den Hof wieder auf Vordermann bringen, aber er entschloss sich, dann doch weiter zu gehen. So zog er wieder los.

„Von wo kommst du denn Wandersmann?“ fragte ein alter Mann ihn, der des Weges kam. „Ach von weit her, ich bin schon sehr lang unterwegs.“
„Bist du an einem Hof vorbei gekommen?“ fragte ihn der alte Mann wieder. „Ja, das bin ich. Ich war auch drinnen, habe auf dem Bett geschlafen und bin dann ich weiter gezogen.“ entgegnete Burghardt.
Der alte Mann machte eine Handbewegung und auf einmal, hatte er einen Bogen in der Hand. „Den schenke ich dir, für deine Ehrlichkeit. Gib gut auf ihn acht.“ …

Eine weitere Leseprobe und mehr zum Buch gern unter ..http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/23.html

„Winterzauber“

ISBN: 978-3-7448-9885-0

Klappentext:
Winterzauber. Ein Buch mit zauberhaften Geschichten, auch über die Weihnachtszeit.
„Eine Besondere Begegnung“
Janik und sein Vater wandern in die Berge und bekommen dort besonderen Besuch von Olfred.

„Eugen und Mattes, mitten im süßen Brei“
Zwei Freunde finden sich auf einmal mitten im Märchen des süßen Brei wieder.
Doch werden sie wieder in die reale Welt zurück finden?

„Mein Gott Moritz“
Der kleine Moritz bringt seine Familie ein wenig aus der Fassung und doch wird er geliebt.

 

Leseprobe aus „Eine besondere Begegnung“

… Dein Name klingt so komisch. Heißt du wirklich Olfred? Olfred, Olfred !“ Janik lacht.
„Was gibt es denn da zu lachen? Ich lache doch auch nicht über deinen Namen. Janik, Janik.“
„Ja entschuldige Olfred. Ich habe diesen Namen noch nie gehört. Und was machst du so? Warum bist du hier?“
„Ich bin überall mal. Heute bin ich hier bei dir. Ich wache über die Berge und Täler, Wälder und Seen.“
„Warum musst du darüber wachen?“ fragt Janik.
„Weil es mein Land ist. Es gibt gute Menschen bei euch. Die holen das Holz, das der Sturm von den Bäumen fallen lässt aus den Wäldern und machen sich ihre Stuben damit warm, oder ihr Süppchen. So wie ihr. Aber es gibt auch genug andere, die ihren Abfall im Wald einfach liegen lassen. Das gefällt mir nicht. Das gefällt mir so gar nicht.“ gibt Olfred Janik zu verstehen. …

… „Glaubst du, das es Olfred wirklich gibt“ fragt Janik in die winterliche Ruhe hinein und schaut zu seinem Vater auf.
„Ja. Ich glaube das es ihn wirklich gibt. Ich habe nie darüber gesprochen, aber als ich ein Kind war, so wie du, fühlte ich diese Dinge auch. Mir haben sie Angst eingeflößt. Doch ich glaube du gehst unbefangen damit um?“
Janik staunt über seinen Vater, das er ihm anvertraut, auch an das zu Glauben, was man nicht wirklich anfassen kann.
„Und heute? Machen sie dir immer noch Angst?“ fragt Janik ungläubig. „Nein. Heute machen sie mir keine Angst. Aber die Erinnerung macht sich nicht so gut….

… Mit großen Augen steht er vor einer wunderschön geschmückten Weihnachtstanne, die mit so vielen Lichtern versehen ist, das es ausschaut, als wären viele Sterne vom Himmel gefallen und die Tanne hätte sie auf all ihre Zweige verteilt. Strohsterne und kleine weiße aus Watte geformte Schneebälle zieren sie. Und auf der Tanne ganz oben, sitzt ein glitzernder kleiner Mann mit einer grün-gelb-rot karierten Hose und einem hellblauen Hemd. Janik und sein Vater kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. „Olfred. Sieh doch Vater Olfred, da oben sitzt er. Wo ist denn dein Hut Olfred?“ fragt Janik aufgeregt nach. „Heute trage ich keinen Hut. Der ist irgendwo im Baum.“ …

 

weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/61.html

„Eine ganz besondere SeelenWeihnacht“

    ISBN: 978-3-7386-5616-9


Inhalt
Einleitung
Das Engelchen Jeremio
Meine Kindheitserinnerung
Ein Weihnachtsgeschenk für Emma
(Der Weihnachtsengel Elisa)

Meine Kindheitserinnung
Ein Weihnachtsgeschenk für Emma
(Emmas Wunsch)
Das gerettete Weihnachtsfest
Der alte Rufus
Ein Weihnachtsgeschenk für Emma
(Eine Freundin für Emma)
Meine Kindheitserinnerung
Ein Weihnachtsgeschenk für Emma
(Ein glückliches Fest für alle)
Weihnachten im neuen zu Hause

und zwischen den Geschichten finden sich im Buch kleine Gedichte und weihnachtliche Fotos


Das gerette Weihnachtsfest

…. . Der kleine Mann läutete an der Tür des Hauses und eine tiefe Stimme fragte :
„Ja bitte?“

„Engelchen blondes Haar, Elfen schöne Kleider, Schlitten wird nun voll gepackt und dann geht es weiter.“
Als das der kleine Mann sagte, öffnete sich die Tür des Hauses. Bert hatte zu tun das er unbemerkt mit hinein huschen konnte und war ganz verzaubert, als er das Innenleben des Hauses sah. Ein Singen und Klingen und so viel Freude und Heiterkeit waren in diesen Räumen zu Hause, das Bert fast vergaß dem kleinen Mann zu folgen.
Dieser packte nun viele Geschenke auf seinen Schlitten und man würde nicht glauben, wie viele auf diesem Schlitten Platz fanden.

„Was kann ich nur tun, damit der Weihnachtsmann seine Geschenke nicht verliert. Er muss doch gewarnt werden.“
Bert überlegte nun eifrig. Denn es war keine Zeit zu verlieren. In einigen Tagen steht das Weihnachtsfest vor der Tür. Er ging so schnell er konnte durch dieses Haus. Innen war es sehr viel geräumiger, als man von außen vermuten würde.

Bert kam an eine Tür, an welcher ein Schild hing und las darauf : „Nur für den Weihnachtsmann.“ …
Eine weitere Leseprobe und noch mehr zum Buch gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/15.html

 

„SeelenEngel“

    ISBN : 978-3-7386-2588-2

 

Inhalt:

Vorwort
Mein neuer Weg
Loslassen (Kater Iwan)
Kommunikation mit einer Seele (Kater Georg)
Visualisieren (Kater Georg)
Seelen sehen
Die Seelenarbeit mit den Engeln
Mein weiteres energetisches Arbeiten und
die energetische Reinigung
Meine Träume und wie ich sie deute
Spirituelle Zeichen und ein liebenswerter Waldgeist
Entspannung für Körper, Geist und Seele
Das Übernehmen körperlicher Schmerzen
Meine Gefühle
Was ich unter spirituell verstehe
Die Kraft des Gebetes „Das Vater Unser“
Meine Liebe zu Edelsteinen
Wie ich mit Engeln kommuniziere

Noch mal kurz geschaut
Wünsche
Nachwort



… welchen ich durch meine Seele fühlte. Und dieser Weg führte mich in die Zurückgezogenheit, so das ich erst mal wieder Kraft schöpfen durfte. ….

Mehr zum Buch gern unter …  http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/8.html

„Jonas und die Himmelsleiter“

  ISBN: 978-3-7448-5452-8

 

…. So weit oben war Jonas noch nie. Die letzten Jahre war er mit mit seinen Eltern im Auto verreißt. Jonas beginnt zu träumen und auf einmal fiel ihm Herr Kaiser ein.
Neben ihm sitzt Mutti und liest in einem Buch. Leise fragt er sie, ob Herr Kaiser hier vielleicht irgendwo wäre.
„Was?!“ ruft erschrocken Jonas Mutti und weckt so Bernhard, Jonas Vati aus einem kurzen Schlaf auf. „Wie kommst du denn darauf, Jonas?“ fragt sie ihn.
„Ich denke Oma hat es dir erklärt? Herr Kaiser wird begraben, den kannst du hier nicht treffen.“ Etwas Angst schwingt in ihrer Stimme mit.
„ Ja. Aber Oma sagt, die Guten kommen in den Himmel.“
Das hört auch Vati Bernhard und verstand erst mal gar nicht um was es bei dem Gespräch geht, aber gibt den beiden zu verstehen, dass sie doch gerade alle drei im Himmel sind. Jonas Mutti schaut etwas entsetzt und beginnt dann doch zu lachen und Jonas lacht mit. „Nein Vati. Wir doch nicht!“ sagt Jonas neunmalklug.
Jonas Mutti wendet sich nun Jonas zu und gibt ihm zu verstehen
„Oma hat gesagt das Herr Kaiser auf unserem Friedhof begraben wird. Er kann nicht im Himmel sein. Und nun gut.“ in der Hoffnung das Jonas nun Ruhe geben würde, doch er will es ganz genau wissen.
„Oma Hella hat gesagt, das er vom Bestatter abgeholt wird und dann ein Loch gegraben wird und dort kommt Herr Kaiser hinein. Und dann hatte sie mir noch gesagt, das wenn man eine gute Seele hat, diese in den Himmel kommt. Herr Kaiser hatte zwei Kinder, der muss doch gut gewesen sein. Oder nicht?“ gibt Jonas seiner Mutti zu verstehen.
Diese rollt ihre Augen und schweigt, wieder in der Hoffnung das Jonas dann endlich mit dem Thema aufhören würde. Doch es ist wie verhext. Er will eine Antwort. ….
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