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„Zwei Magnete der Sächsischen Schweiz“

Wo bin ich? Wenn ich auf dem Malerweg ein paar Schritte tu, etwas später durch einige Falltore hindurch bergauf schreite und bin ich angekommen, kann ich ca. 2 km entlang der Festungsmauer immer wieder einen herrlichen Ausblick genießen? Genau, auf der Festung Königstein, „Hollahi, Hollaho, muss man mal gewesen sein, hollahijaho.

Das Elbsandsteingebirge der Sächsischen Schweiz eine zerklüftete Bergwelt aus Sandsteinen, und auch genau auf diese wurde die Festung einst gebaut. Für mich war es ein kleines Erlebnis. Die Frage, wann bin ich endlich auf der Festung oben, stellte sich wohl nur, weil es steil bergauf ging, aber keineswegs wegen Langeweile. Und oben angekommen, durfte ich auf Entdeckungsreise gehen. Begeistert hat mich vor allem der unbeschreibliche Rundumblick von der Festung aus in die herrliche Landschaft, die sich mir auftat, einschließlich der ruhig dahin fließenden Elbe in ihrem schlängelnden Flussbett. Wunderschön.

 

Noch mehr begeisterte mich die Bastei. Eine in den Sandsteinfelsen gehauene Brücke.
Hier war ich diesen zerklüfteten Sandsteinfelsen so nah, und auch ein sehr schöner Ausblick in die Natur der Sächsischen Schweiz konnte ich hier erleben.  So ganz nebenbei wäre noch zu erwähnen, das Caspar David Friedrich einst auch auf der Bastei weilte, um zu malen und auf der einstigen Stelle von der er diese besondere Natur wahrnahm, stand ich auch, wie viele andere Menschen natürlich ebenso 🙂 bereits vor mir und nach mir sicherlich auch.

„Roter Mohn, du bist so schön“

 

Zauberhaftes Wetter, roter Mohn, Wasser, Grün und gute Laune, das alles fand ich am Muldenwehr Grimma auch vor. Mit meinem Schatz auf Tour. Ein Eis in die Hand und zur Hängebrücke. Der Weg darüber führte uns zum Rabenstein und von da hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Mulde, die unter uns in ihrem Bett vor sich hin floss. Eine leichte Brise wehte über den Fluss und es schaute so aus, als würde der Fluss in die entgegengesetzte Richtung fließen. Ich dachte dabei, manchmal wie im richtigen Leben. Die Oberfläche erscheint anders, als es wirklich ist. Und immer wieder roter Mohn zu sehen. Herrlich. Allen ein schönes Wochenende.

„Meine letzte Spur im Oktober“

 

 

Na Feiertagsstimmung da draußen? Schon früh machte ich mich heute mit meiner besseren Hälfte in die Spur. Sie führte wieder einmal über die Stadtgrenze hinaus, die Welt um uns herum zu erkunden. Die Scheiben vom Auto mussten wir schon freikratzen und Nebel lag über dem Land. Dennoch zog es mich in die Ferne. Gestern noch dachte ich, beim letzten Ausflug war die göttliche Führung so schön, und ich verließ mich heute auch darauf, zugegeben etwas anders, denn ich hatte einen Plan. Gestern kam mir noch der Ort Wechselburg ins Gefühl, aber ich tat dies ab, da wir ihn schon 2014  einmal besuchten, genauer die dortige Basilika und den angrenzenden Park, doch mein Gefühl damals war ein total anderes als heute.

Mein Plan für heute war, einfach kurz da anzuhalten und zu fotografieren, wo es gefällt. Das tat ich zur Genüge und als ich den letzten Ort anfahren wollte, kam eine Umleitung ins Spiel und diese führte, genau, über den Ort Wechselburg. So besuchten wir also heute die Basilika ein weiteres Mal, ebenso den Park und mein Gefühl war, ich glaube ich könnte dazu sagen, freundlicher gestimmt, als beim letzten Mal. Es gefiel mir außerordentlich gut. So verbrachten wir in Ruhe einige Minuten im Gotteshaus, dennoch fand ich heute keine Ruhe in mir, in einer der hölzernen Sitzreihen kurz innezuhalten. Ansonsten tat ich dies fast immer in jeder Kirche oder Dom, den ich besuchte und das waren bei Gott schon sehr viele.

Nun, der letzte Tag in diesem Monat und mir begegnete so viel Natur, Farbe, Gefühl. Eine kleine Auswahl meiner Fotos von heute möchte ich gern mit euch teilen. So wünsche ich euch einen angenehmen Tagesausklang und einen guten Start in den November.

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html

„Einen guten Wochenstart, im Zeichen des Neumondes“

 

Bereits gestern Abend hatte ich mir vorgenommen, heute irgendwo aufs Land zu fahren, allerdings war ich mir da noch unschlüssig wohin, auch meine Lieblingskirche hatte ich schon in den Gedanken. Und da sich so gar kein Ziel in meinem Gefühl einstellen wollte, bat ich um göttliche Führung, sie solle entscheiden, welche Richtung ich an der nächsten Kreuzung einschlagen sollte. Und auf einmal fühlte ich genau dorthin und kein anderes Ziel mehr.  So fuhr ich zum Wurzener Muldenwehr, um der Ruhe nachzuspüren. So waren einige andere auch dort unterwegs, jedoch ruhig war es allemal. Meine Kamera mit dabei und was mir so vor meine Nase kam, hielt ich fest und möchte es gern teilen. Wie farbenfroh der Oktober sich noch zeigen kann! Am Wehr blieb ich viele Augenblicke stehen und sah den Wassermassen zu, wie sie sich ergossen und durch diese Kraft tankte ich auf und begab mich langsam auf meinen Rückweg. Durch den Neumond, der heute im Skorpion schon sehr früh stattfand, ist es energetisch ein Wassertag, und seltsamerweise wurde ich auch dorthin geführt, ans Wasser, das durch die Lande zieht und an seinen Flussufern fand ich Ruhe und eine bezaubernde Natur, zumindest heute Morgen. Dankbar.