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„Ein Lichterfest“

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Ein Lichterfest? Ja! Ein Lichterfest. 

Im Herbst, wenn viele Blätter fallen, und sieht das Laub auch bunt, etwas scheint auch im Gefühl wohl gehen zu wollen? Hat diese Jahreszeit dann auch noch Tage, an denen es regnet oder neblig trüb ist, begegnete ich mitunter schon Mitmenschen, welchen die trübe Herbststimmung doch zu schaffen machte, nach ihren Sagen.

Selbst kann ich dieser Zeit doch auch etwas abgewinnen, denn ich beschäftige mich dann noch mehr mit dem, was mir gefällt und somit auch guttut. So zum Beispiel mit Reiki. Das ist für mich das ganz großes Lichterfest! Selbst bei mir wende ich es fast 365 Tage im Jahr an, denn es harmonisiert und unterstützt die Selbstheilungskräfte. Durchs Reiki kam auch meine kreative Ader mehr zum Vorschein, denn es unterstützt auch die Weiterentwicklung der Seele, kaum würden wir sonst von einer intelligenten Energie sprechen können. Auch bekam ich durch die zweite Reiki Einweihung den Zugang zur Energie der Mutter Gottes, diese unterstützte mich auch beim Schreiben meines Buches „SeelenEngel.“

Jetzt in der kälteren Jahreszeit braucht die Seele viel Licht und meine Seele braucht es ausnahmslos harmonisch. Das heißt keineswegs, das ich einer Diskussion ausweiche, ist sie in meinen Augen nützlich für meine Weiterentwicklung. Es heißt auch keineswegs das ich mit meiner Meinung hinterm Berg halte, finde ich sie angebracht, ganz im Gegenteil, es verhilft mir auch zur Harmonie. Jedoch habe ich für mich auch entschieden, mein inneres Kind zu Wort kommen zu lassen, denn ist es stumm, weint die Seele. So lernte ich auch, mit meinem inneren Kind zu sprechen, zu spielen, zu tanzen, zu träumen. So bilde ich mir ein, dass ich wohl deshalb etwas anders ticke, als viele andere. Eine Kartenlegerin sagte mir vor mehr als 17 Jahren, bei mir würde immer alles anders sein, als bei anderen, so gestaltete sich oft auch wirklich mein Leben und so ähnlich, fühlte ich es auch als Kind schon.

Ein Lichterfest ist für mich jedoch mehr als ein Kerzenlicht, eine Reiki Behandlung.  Es ist für mich meine Welt im Positiven zu halten, das beginnt bei mir neuerdings auch schon beim Schreiben. So schreibe ich ohne das Wort „Nicht“ weil es für mich einfach eine Negierung ist und sich mit der Zeit falsch für mich anfühlte es zu gebrauchen und ich stellte fest, ich fühlte mich dadurch besser und behielt es bei. Ein Lichterfest ist für mich auch, mich mit Menschen zu umgeben, welche sich für mich harmonisch anfühlen, die positiv denken und somit auch fühlen, auch so kann mein Gefühl in Balance bleiben. Natürlich gelingt gerade das keineswegs immer, aber Reiki macht dies wieder wett. Aber auch mit Musik kann ich meine Balance zurückerlangen.

Und geht die Sonne am Abend schlafen, doch ich möchte noch bleiben, weil ich es so gemütlich finde, entzünden sich um mich viele Kerzenlichter und in ihrem Schein, wiegt sich auch meine Seele in Harmonie.

(Foto/Text: Jana Goeritz)

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„Wunder“

2.12.

(Foto und Text: Jana Goeritz)

Einem Wunder zu begegnen, heißt für sie zu fühlen, zu sehen, zu begreifen.
So schaut sie zum Fenster, das mit schönen Eisblumen geschmückt, trinkt ihren heißen Tee und ihr Herz weilt in tiefer Freude. Werden diese Blüten auch durch die Sonnenstrahlen einmal irgendwann vergehen, sie werden doch in ihrer Erinnerung wohnen, jedoch ihr Gefühl der Freude, es wird ihr Begleiter sein, weil ihr Herz offen und sie spürt, was ihr gefällt.

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„Zwei weiße Täubchen zum Advent“

01.12.19

(Foto gemalt/gestaltet und Text: Jana Goeritz)

Zwei weiße Täubchen wohnten einst tief im Wald auf einer grünen Tanne.
Es war ein kalter Winter und es hatte in der Nacht geschneit. Der Schnee lag meterhoch im Wald und die grünen Tannen trugen nun zu meist ein weißes Kleid, bis auf die Zweige, denen der Schnee zu schwer geworden war und er zur Erde fiel.
Niemand hatte bisher diesen Tannenwald je gesehen, ja noch nie auch nur einmal davon gehört. Bis zu dem Tag als ein Engelchen sich auf der Tanne ausruhte, in denen die Täubchen zu Hause waren und sein strahlendes Kleid vom kalten Glitzerschnee befreite.
Es klopfte sein schönes Kleid ab und bewegte seine Flügel immer zu.
Die Zweige der Tanne bewegten sich und die zwei weißen Täubchen, fürchteten sich etwas dadurch, denn es war windstill.  Doch sie brachten genug Mut auf, um nachzusehen, warum die Zweige sich so bewegten.
„Ein Engelchen auf unserer Tanne?“, flüsterte das eine Täubchen.
Das andere nickte zustimmend und beide fragten sich, wie das Engelchen wohl zu ihnen fand. Der Wald sei doch so groß und fast unendlich, keine Menschenseele und auch kein weiteres Getier hatte je hierher gefunden, und auch kein Engel bisher.
Die zwei Täubchen flogen hinauf zum Engelchen auf die Zweige und fragten einstimmig, „Warum bist du denn hier, bist du zu Besuch?“
Das Engelchen lächelte und begrüßte die weißen Täubchen.
„Ich bin hier, um euch einen Wunsch zu erfüllen.“ dabei glitzerte das Kleidchen des Engelchens im Mondenschein noch mehr als zuvor.
„Wir dürfen uns etwas wünschen?“, fragten die beiden Täubchen erstaunt.
„Ihr seid die Friedensboten dieser Welt und seid schon so viel geflogen. Dieses Jahr dürft ihr euch etwas wünschen.“ Die beiden Täubchen freute das, denn gern hätten sie ein schönes Häuschen für sich.
Mit diesem Wunsch brach das Engelchen wieder auf und sagte zum Abschied,
„Am Tag vor dem nächsten Vollmond, wird euer Wunsch in Erfüllung gegangen sein.“
Das Engelchen verschwand im weißen Winterwald und die weißen Täubchen blieben in ihrer Tanne zurück, sie hatten noch gutzutun, doch als der Tag heran nahte und der Mond sich fast vollständig am Himmelszelt zeigte, trauten die weißen Täubchen ihren Augen kaum. Was sie da erblickten, war wunderschön anzusehen.
In ihrer Tanne war ein großes grün glitzerndes Taubenhäuschen mit einem Fenster und über dem Eingang des Häuschens strahlte ein silberner Blütenkranz. Sein Dach war aus dunklem Schiefer und die Täubchen erfreuten sich an ihrem Geschenk so sehr, das sie sich gewünscht hätten, alle Tiere die es nah und fern gäbe, auf ein schönes Fest einladen zu können. Ob dieser Wunsch für sie auch in Erfüllung gegangen war, wer weiß.

 

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„Zwei kleine Rituale“

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(Foto aus einer Engelsausstellung/Text: Jana Goeritz)

Die Zeit verrinnt und in ein paar Wochen schon steht Weihachten und auch der Jahreswechsel vor der Tür.  Für mich ist das immer eine ganz besondere Zeit, auch weil viele Häuser mit ihren wunderschön geschmückten Fenstern locken und allabendlich erleuchtet sind. Und so schön wie diese Zeit für mich auch immer wieder ist, liebe ich auch so manches Ritual, das ich in dieser Zeit begehe.

Immer wenn wir etwas Schönes erleben das ganze Jahr über, eine Reise, einen besonderen Tag, alles was gefällt,  schreiben wir auf einen weißen Zettel, versehen ihn mit Datum und gefaltet geben wir ihn in ein Behältnis. An einem Tag zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester holen wir einen Zettel nach dem anderen heraus und lesen es laut vor, so erleben wir noch einmal das Schöne, schwelgen in Erinnerung, haben zu erzählen und beschäftigen uns mit den positiven Seiten des vergangenen Jahres.

*

Das zweite kleine Ritual ist ein Engelsritual, irgendwann habe ich es einmal von jemanden erhalten oder irgendwo gelesen.

Wir schreiben uns je 13 positive Wünsche für das neue Jahr auf je einen Zettel. Diese geben wir in eine Schatulle und in jeder Raunacht, ziehen wir mit verschlossenen Augen einen dieser Zettel. Wir lesen uns diese durch und verbrennen sie. Diese Wünsche können erfüllt werden, der 13. Wunsch jedoch, der übrig bleibt, für dessen Erfüllung müssen wir selbst sorgen.

Ich mag diese kleinen Rituale und wer möchte, kann sie ja einmal ausprobieren

 

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„Visualisieren“

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Das Visualisieren lernte ich einst durch mein Seelengefährten Georg und dennoch stehe ich diesem Thema keineswegs erst heute kritisch gegenüber. Das hat auch seinen Grund, denn ich glaube, es ist ein Kraftakt des Egos, den wir zu Zeiten der Unzufriedenheit und der Ungeduld bewerkstelligen.

Und tut man dies, glaubt man dann noch an eine göttliche Führung? 

Und einmal Hand aufs Herz, wie viele Visualisierungen haben, wem wirklich in den bleibenden Erfolg gebracht? 

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„Innehalten, Innenschau, Rückzug“

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(Bild/Text: Jana Goeritz)

Wir kennen wohl alle Zeiten, des Schaffens und des Ausruhens.

Waren meine Gefühle mit etwas überfordert und brauchte ich mehr Ruhe, war es Zeit innezuhalten. Es war die Zeit, in der ich mir meiner eigenen Gefühle wieder mehr oder gar bewusst werden mochte. Viel zu oft war ich im Außen unterwegs und übersah so manch eigenes Gefühl womöglich, hatte mich etwas vergessen.

Innehalten ist eine Zeit des Ausruhens, des wieder zu sich selbst Findens. Es ist eine Zeit, die ich nutze, um Situationen, oder Wege neu zu überdenken, zu bearbeiten.

So kann natürlich auf das Innehalten, die Innenschau folgen, denn innehalten heißt für mich erst einmal nur, das Vorwärtsgehen mit einem bestimmten Gefühl einer Person oder nur einem anderen Gefühl gegenüber, in einer Situation, zu beenden. Die Innenschau wäre für mich dann das Nächste. Sie kann dafür sorgen, ob das Gefühl, das von meiner Seite dafür sorgte, etwas zu beenden, richtig war.  Und finde ich nach einer kleinen Auszeit keine Antwort, braucht es wohl etwas mehr Zeit, dann würde ich von einem Rückzug sprechen. Von einem Rückzug um Nachzudenken, nachzuforschen, zu klären, um Klarheit zu haben im eigenen Gefühl,  um schlussendlich auch zu vertrauen, das ich eine weise Entscheidung treffen werde und ist mein Gefühl für eine Person, ein anderes Gefühl, eine bestimmte Situation beendet, wird aus dem Rückzug ein bleibender.

 

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„Ich verfüge über mich selbst.“

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Zu einem viel früherem Zeitpunkt hätte ich wahrscheinlich geschrieben „Ich stehe einfach nicht mehr zur Verfügung“ heute schreibe ich „Ich verfüge über mich selbst.“

Das macht keinen Unterschied? Doch! Für mich macht es einen.

Denn beim ersten Satz würde es für das Unterbewusstsein ja heißen „Ich stehe einfach mehr zur Verfügung.“ wobei ich im nachfolgenden Satz deutlich mache „Ich verfüge über mich selbst.“ niemand anders sonst verfügt über mich, mein Gefühl, nur ich.

Das Unterbewusstsein kennt kein „Nicht.“

 

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„Was wirklich für mich zählt“

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Was wirklich für mich zählt, ist Liebe und dazu gehört für mich in erster Linie Ehrlichkeit mir selbst gegenüber. Und bin ich mit mir selbst ehrlich, kann ich es auch anderen gegenüber sein, für mich geht dies ganz automatisch zusammen.

Ehrlichkeit bringt für mich Klarheit in mein Leben und das ist richtig gut. Es heißt sicher keineswegs, das dadurch vieles leichter gehen könnte, als bei anderen, die sich für die Unwahrheit entschieden haben. Doch ich fühle mich nur durch Ehrlichkeit in meinem Gleichgewicht, weil ich meinem Seelengefühl folge und das heißt für mich auch, ich brauche ehrliche Menschen um mich herum.

Außerdem glaube ich, wenn mir etwas daneben geht, weiß ich auf jeden Fall, ich habe mein Bestes gegeben, war ehrlich mir und anderen gegenüber und das ist nun mal immer richtig und nie falsch. 

Und kommen wir an Stationen in unserem Leben und bleiben wir ehrlich uns selbst gegenüber, werden wir immer den richtigen Weg wählen, den Weg, den wir auch wirklich beschreiten sollten.

Man sagt manchmal so salopp, auf Umwegen kann man vieles sehen und lernen, sicherlich kann dies so sein. Doch könnten wir das dort gelernte wirklich im Leben anwenden, wenn es doch ein Irrweg war? Ich möchte dies nur als Frage im Raum stehen lassen. Weiterhin stelle ich mir die Fragen,  „Was ist mit der Zeit, unserer Lebenszeit, gehen wir auf anderen Wegen? Kommen wir so womöglich erst spät, gar zu spät dorthin, wo unser Platz wirklich sein sollte? Und ist vielleicht die Aussage „Jeder Weg ist der unsere, egal welchen wir auch gehen mögen“ nur ein Trost für die Seele?  Richtig ist es wohl, das es unser Weg ist, aber ob oft wirklich der Richtige?

(Foto/Text: Jana Goeritz)

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„Meine letzte Zigarette“

19.Ein helles Kerzenlicht

Bevor ich wirklich über dieses Thema beginne zu schreiben, möchte ich vorab schicken, ich möchte niemanden bekehren. Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber gibt es jemanden, der wirklich aufhören möchte zu rauchen, wer weiß, vielleicht könnte dieser aus dem Beitrag etwas für sich herausnehmen, das ihm hilft zum Nichtraucher-/in zu werden. Dieser Beitrag stellt wie alle anderen in diesem Blog auch, nur meine Meinung, meine Erfahrung, meine Gefühle und Gedanken dar.

Ich war einmal bekennende Raucherin. Seinen Anfang nahm alles bereits in der Schulzeit, in einer großen Hofpause, die wir außerhalb des Schulgebäudes verbrachten. Damals war ich junge 15 Jahre und die letzte in der Clique, die noch nie eine Zigarette geraucht hatte. Zwar stand ich immer mit dabei, aber ich habe verneint. Irgendwann jedoch,  hatte ich meinen Willen, nein zu sagen, über Bord geworfen. Ein Schulkamerad spendierte mir eine von seinen Zigaretten und es war ekelig sie zu rauchen. Eine Bank stand hinter mir und das war gut so, denn ich musste mich sogleich setzten, denn ein Schwindelgefühl hatte mich ergriffen. Und obwohl mir das ekelig war und ich doch zu tun hatte, mein Gleichgewicht wiederzufinden, nahm ich irgendwann eine zweite Zigarette an, bis die Zeit kam, wo ich sogar mein Schulessensgeld in Zigarettenkauf investierte. Damals kostete die billigste Zigarettenschachtel mit Filter,  wenn ich mich richtig erinnere 2,50 Mark.

Doch nun dazu, wie ich es geschafft habe nach 15 Jahren dieser Sucht den Gar auszumachen.  Eine Kettenraucherin war ich keineswegs, aber es störte mich mit der Zeit. Das nahm zuallererst seinen Anfang auf meiner damaligen Arbeitsstelle. In der 15minütigen Frühstückspause aß ich so schnell mein Brot oder meinen Apfel, damit ich noch eine Zigarette rauchen konnte. Irgendwann fiel mir dies sehr deutlich auf. So ging ich wirklich in mich und fühlte „Das ist falsch, was ich da tue.“ So entschied ich mich damit aufzuhören. Ja, aber das war keineswegs so einfach, wie ich es entschieden hatte zu tun. Die Zeit verging und ich versuchte ich glaube zwei, dreimal immer wieder mit dem Rauchen aufzuhören, doch der Erfolg blieb aus. Dann meinte ich, obwohl ich ja bereits festgestellt hatte, dass es falsch ist, ich rauche ja gerne.  Doch von innen piesackte mich das sehr, das ich immer noch an der Qualmerei festhielt und ich verstand mit der Zeit, das meine Ansicht gerne zu rauchen, nur eine Ausrede war, um die Quälerei des Aufhörens vor mir schön herzuschieben. Irgendwann fühlte ich mich wie in Trance, der Rettungsdienst kam und ich hatte unglaublich hohen Blutdruck, damals 210 zu 112. Mit einem Rollstuhl musste ich mit in den Rettungswagen und durfte keinen Meter mehr gehen.  Das war wohl mein Preis für jahrelanges Rauchen.

Mit Tabletten wurde ich eingestellt und zu Hause nach einer Zeit begann ich wieder mit dem Rauchen. Anscheinend hatte ich damals keineswegs etwas gelernt. Ich rauchte eine und bemerkte mir geht es gut, dann doch gleich noch eine hinterher und da fühlte es sich an, als wenn die Adern sich zusammenzögen. Sofort machte ich den Glimmstängel aus. Doch einfach so aufzuhören funktionierte immer noch keineswegs. Aber immerhin beschäftigte ich mich daraufhin, dann doch eindringlicher als zuvor damit aufzuhören.  So meinte ich, die Packung die ich gerade angefangen hätte, rauche ich noch zu Ende und dann ist Schluss damit. Doch etwas in mir meinte, „Nein, entweder du hörst mit dem Rauchen auf, weil du aufhören willst, aber dann auch gleich.“ Als ich mir das so überlegte, fühlte ich, aber das es mir sehr schwerfiel, das Rauchen aufzugeben, denn ich meinte, die Welt ist dann irgendwie so trostlos, ich trinke keinen Alkohol, dann lasse ich das rauchen auch noch, was habe ich denn dann noch und ist mal ein Problem zu lösen, brachte die Zigarette mir immer die Lösung, ein paar Zigarettenzüge und alles war wieder im Lot. Und als ich das so in meinem Gefühl wahrgenommen hatte, hatte ich einen Ansatz gefunden, den Rauchen den Rücken zukehren, zumindest einen weiteren Versuch zu starten.

Ich nahm mir die Zeit, um mir wirklich Gedanken darüberzumachen, wie ich es schaffen könnte und begann mit meinem Gefühl zu arbeiten und habe es gefüttert mit heute weiß ich es, goldrichtigen Worten. „Ein schönes Leben hängt keineswegs von einer Zigarette ab und natürlich ist es lebenswert ohne zu rauchen, ich könnte gesünder werden. Und dann noch das Geld, was überbleibt im Monat, ich könnte mir etwas kaufen, das mir Freude macht und gesünder ist oder ich spare es auf und verreise ich, habe ich Taschengeld. Und hatte ich eine Lösung für ein Problem gefunden, dann keineswegs durch eine Zigarette, das ist totaler Blödsinn. Habe ich etwas zu klären, brauche ich doch nur frische Luft und klare Gedanken. Und so weiter und sofort.

Schlussendlich war es dann so, ich behielt die angefangene Zigarettenschachtel immer bei mir, weil ich dachte, wenn ich doch rückfällig werden sollte, dann habe ich etwas worauf ich zurückgreifen könnte und müsste keineswegs unausstehlich werden, wegen des Entzugs. Es war im November, da hörte ich auf, etwas blöd, wegen Silvester und ich wusste einfach, mit den anderen auf der Party, das schaffe ich keineswegs dort den Zigaretten abzudanken, also entschied ich mich für den Silvesterabend eine neue Zigarettenschachtel zu kaufen, um rauchen zu können. Denn hätte ich es versucht zu lassen und wäre rückfällig geworden, hätte ich mich über mich selbst sehr geärgert, dem wollte ich vorbeugen, ich kenne mich ja.  So qualmte ich also an diesem Abend und hatte die angefangene alte Schachtel im neuen Jahr immer noch bei mir. Ende des neuen Jahres, hatte ich die Schachtel immer noch, doch gab sie jemanden, der sie haben wollte, obwohl sie ein Jahr offen stand. Nun gut, jeder wie er möchte.

Ich hatte seit dem Neujahrstag, das sind nun bereits fast 22 Jahre her,  nie wieder eine Zigarette geraucht. Mit der offenen Schachtel habe ich mich selbst überlistet und mit meiner Gefühlsarbeit habe ich ganze Arbeit geleistet. Geld blieb vor allem die ersten Jahre wirklich mehr im Portemonnaie, das bemerkte ich ganz deutlich. Und so bin ich doch dankbar für meinen Schritt den ich getan, denn er bescherte mir vor allem mehr Gesundheit.

(Foto/Text: Jana Goeritz)

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