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„Innehalten, Innenschau, Rückzug“

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Wir kennen wohl alle Zeiten, des Schaffens und des Ausruhens.

Sind meine Gefühle mit etwas überfordert und brauche ich mehr Ruhe, ist es Zeit für mich innezuhalten. Es ist die Zeit, in der ich mir meiner eigenen Gefühle wieder oder gar bewusst werden möchte. Manchmal, wenn ich zu oft im Außen unterwegs, und vor allem da, wo ich es nicht selbst verhindern kann, traf ich schon mitunter auf Menschen, deren Gefühle mir nicht gutgetan haben.

Innehalten ist für mich eine Zeit des Ausruhens, des wieder zu mir, zu meinen Gefühlen  finden. Es ist eine Zeit, die ich nutze, um Situationen, auch Wege neu zu überdenken, zu bearbeiten, zu korrigieren. Natürlich braucht es manchmal viel Zeit, aber den ersten Schritt tun, damit beginnt alles.

So kann natürlich auf das Innehalten, die Innenschau folgen, denn innehalten heißt für mich erst einmal nur, das Vorwärtsgehen mit einem bestimmten Gefühl einer Person oder nur einem anderen Gefühl gegenüber, in einer Situation, zu beenden. Die Innenschau wäre für mich dann das Nächste. Sie kann dafür sorgen, ob das Gefühl, das von meiner Seite dafür sorgte, etwas zu beenden, richtig war.  Und finde ich nach einer kleinen Auszeit keine Antwort, braucht es wohl etwas mehr Zeit, dann würde ich von einem Rückzug sprechen. Von einem Rückzug um Nachzudenken, nachzuforschen, zu klären, um Klarheit zu haben im eigenen Gefühl,  um schlussendlich auch zu vertrauen, das ich eine weise Entscheidung treffen werde und ist mein Gefühl für eine Person, ein anderes Gefühl, eine bestimmte Situation beendet, wird aus dem vorübergehenden Rückzug ein bleibender im innen wie im außen.  Und natürlich benutze ich so eine Zeit auch, mich von dieser Arbeit auch zu erholen. Denn wer möchte schon immer nur lernen?

Arbeite ich mit mir, tu ich dies mit unterschiedlichen Möglichkeiten. So gebe ich mir in erster Linie viel Reiki Energie, arbeite mit meinem Gefühl durch das Tarot, meiner Seele, lege mir Karten, benutze auch andere Energiesysteme und meditiere viel. Das alles ist in meiner Seele verankert und ich darf es abrufen, wenn ich mich energetisch positiv auffüllen müsste. Allerdings besteht mein tägliches Tun auch darin, mir fast jeden Tag im Jahr Reiki zu geben, auch meinen Kätzchen und ebenso reinige ich die Wohnung und das Haus ab und an. Das alles hilft mir, mich gut zu fühlen und ich bin dadurch auch, durch große Veränderungen gegangen. Denn Reiki Energie hilft der Seele sich zu entfalten und der Mensch geht danach zu meist andere Wege, zumindest nach den Reiki-Einweihungen. Denn die positive Energie hilft, wenn auch anfänglich etwas schwerere Situationen anstehen, auf lange Sicht gesehen, dass es leichter werden kann. Warum dies so ist, weil der Energielevel sich durch jede Einweihung anhebt und irgendwann ist das Energieniveau angeglichen, doch man muss sich bewusst sein, Reiki ist eine hohe göttliche Energie, und eine Einweihung in diese Energie ist mit Lernen verbunden, jedoch immer ein positiver Lernprozess.

(Bild/Text: Jana Goeritz)

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„Von oben geführt“

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Da wollten wir einmal über das Wochenende raus aus der Stadt. Aber wohin? Es war ein Graus. Erst dies, dann das, dann doch woanders hin. So nahm ich mir die Karte und schaute darauf in der Hoffnung, ich würde mich festlegen können. Doch auch das wurde nichts. Bei meinem Mann ist das alles easy, aber bei mir, mit meinen Gefühlen, bei mir muss alles passen, sonst geht da nix los. Also gab ich meinen Wunsch an die Engel ab, sie sollten mir ganz direkt zeigen, wohin wir fahren sollten, dass auch ich mich gut fühlen kann. Mein Blick auf der Karte fiel danach auf Oppach. „Ach Gott!“ dachte ich „Oppach.“ Oppach liegt in der Oberlausitz und als mein Blick noch auf das Hotel fiel, meinte ich „Die da oben machen Späße.“  Mitten im Wald an einem Teich.

Doch ich versuchte zu vertrauen, denn ich hatte ja zu gegebener Zeit keine Meinung, wohin wir sonst fahren könnten. So fuhren wir und kamen durch einen langen, sehr langen Waldweg irgendwann am Hotel an.

Wir wurden sehr freundlich empfangen. Unser Zimmer war wirklich hübsch und es war übernachten mit Frühstück. Und so fanden wir uns am Morgen zum Frühstück im Restaurant ein. Wir saßen am Tisch und ich konnte den großen Teich, der gleich vorm Hotel war, durch die übergroßen Fensterglasscheiben sehen. „Wirklich hübsch“ meinte ich. Mein Mann saß neben mir und auf einmal stupste er mich an „Schau mal“ meinte er und zeigte mit einem Nicken zur Wand. Ein großer Engel war an die Wand gemalt. Es sah toll aus und ich fühlte nun diese Reise auch in meinem Gefühl und freute mich auf die kurze Auszeit, die wir auch auf einem Tretboot verbrachten. Wir hatten in diesem Hotel ein wunderschönes Wochenende verbracht, auf dem Wasser und im Grünen. Einfach nur schön.

„Ich habs geahnt, oder Hamburg, für mich kommt es anders“

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Hamburg so schön 🙂 ! Bei meinem ersten Besuch war ich überwältigt von dieser Stadt, ich durfte alles sehen, was es zu sehen gab. Beim zweiten Mal fuhr ich mit meinem Mann. Schon ein paar Tage vorher beschlich mich so ein Gefühl, das wir nicht fahren sollten. Ich versuchte meinen Mann zu überreden die Fahrt zu verschieben aber,  er wollte unbedingt. Mein Gefühl war so heftig, nicht an diesem Tag zu fahren, doch er überredete mich und so fuhren wir mit einigen Leuten zusammen in der Nacht nach Hamburg.

Am sehr frühen Morgen angekommen, besuchten wir als Erstes den Fischmarkt, doch es kamen uns so viele Betrunkene entgegen,  da war ich schon bedient. Leider war nichts weiter offen so früh am Hafen, dafür schmerzten meine Fußsohlen, immer wenn ich laufen wollte, ging es nicht,  sie waren wie wund. Ich war nur froh, dass ich Hamburg in seiner Schönheit schon einmal gesehen hatte, aber es war natürlich langweilig, nur herumzusitzen. Zwar saß ich mal am Hafen, dann wieder in einer Barkasse, später im Bus,  aber ansonsten konnte ich mich an diesem Tag kaum bewegen, warum auch immer. Am Nachmittag, als wir alle zurückfahren wollten und ich wirklich das erste Mal froh war, von einer Reise wieder nach Hause zu kommen,  kehrten wir zuvor noch in ein Eiscafé ein.

Und das war der Ultimative Gau! Mein Mann ging für kleine Königstiger und ich sollte schon mal bestellen.  So bestellte ich zwei Kirscheisbecher. Die Bedienung fragte „Bitte, ich habe sie nicht verstanden?“ ich stutzte und wiederholte „Ich hätte bitte gern zwei Kirscheisbecher.“ Wieder schaute er mich an und sagte  „Es tut mir leid, ich verstehe sie nicht.“  ich dachte kurz,  das gibt es doch nicht, spreche ich  vielleicht chinesisch und so ließ ich meine Augen durch das Café wandern, denn  irgendwo musste doch die versteckte Kamera sein! Doch nichts, er fragte wieder „Was bekommen sie?“   Ich sagte   „Immer noch zwei Kirscheisbecher.“  Er wieder  „Nusseisbecher?“
Nun war es so weit, ich wusste mir keinen Rat mehr und dachte zwischendurch,  „Hey wie lange ist Mann eigentlich auf Toilette, dann hätte er das hier bestellen können und sich zum Eimer machen und am liebsten hätte ich dem Kellner gesagt „Hören sie mal junger Mann, ich bin seit gestern Nacht unterwegs, habe nicht geschlafen, meine Fußsohlen brennen wie Zunder und das alles nur, weil mein Göttergatte nicht auf mich hören wollte und wenn sie mir nicht augenblicklich zwei Kirscheisbecher bringen, ja dann weiß ich auch nicht.“ “ 🙂   Ich war immer hin- und hergerissen, sollte ich ausrasten 😦  oder losbrüllen vor Lachen 🙂 . Auf seinen „Nusseisbecher“, antwortete ich nun wieder, „Nein, Kiiiiiiiiiiiiirrrrscheisbecher“  dabei sah ich ihn eindringlich an und sprach langsam,  damit er zur Not von meinen Lippen ablesen konnte. Das „I“ sprach ich sehr lang, das „R“, ließ ich rollen,  ein Bayer hätte seine helle Freude gehabt und das „Sch“,  das brachte ich auch ordentlich heraus  und guck an,  er ging und brachte zwei Kirscheisbecher und eine rote Rose und dann noch eine riesen Überraschung, mein Mann kam endlich zurück. Waaaaaaahnsinn !!!!!!!!!!  🙂

 

„Märchenhaft“

 

Auf einem Bergsporn verwunschen schön, auch etwas „wild“ und ja, sehr restaurier bedürftig, wartet Schloss Püchau auf. Dennoch fand ich es märchenhaft. Kaum auszudenken, wenn dieses Schloss einmal wieder so richtig aufwarten könnte, wahrscheinlich wäre es dann um mich gänzlich geschehen. Die Tore für Besucher heute weit geöffnet, durfte ich auch den Innenhof anschauen.  Manche Ecke des Schlosses sah verwunschen schön aus, und lud doch etwas zum Träumen ein. Sogar einem Froschkonzert am Schlossteich durfte ich beim Spaziergang lauschen 🙂 . 

„Durch Glas geschaut“

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Ich versteckte mich einst, gut bewacht, so schaute ich durch Glas. Aufstehen konnte ich noch nicht, zu viel Gepäck beschwerte mein Leben. Gefühlt, geweint, ausrangiert, keine Lust mehr auf Tränen mit Schmerzen. Ließ los im Stillen, im Ruhen, im Fühlen, lächelnd sah ich dann durch Glas und fühlte meinen Weg vor mir. Mutig stand ich auf, wenn nicht dies, dann doch das, wenn nicht jetzt, dann morgen.  Bewacht? Heute weiß ich es nicht mehr, denn ich fühle eben, ich bin stark.

Das Foto auf dieser Seite wurde von mir 2017 in der Ausstellung „Du bist die Kunst“  gemacht. Diese Ausstellung ist eine Wanderausstellung und ich möchte sie an dieser Stelle einfach einmal empfehlen für Kinder und Erwachsene, die ihr Kind auch noch in sich haben.

„Der schwarze Schwan“

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(Foto: Jana Goeritz)

Die Schwanen Entstehung

Es gibt eine Legende, die von einer Gruppe Männer erzählt, die zum Fischfang zu einem tiefen See auszog. Bald fühlte ein Mann, dass er einen riesigen Fisch gefangen haben müsste. Als er aber den Haken mit dem Fleischköder anzog, sah er, dass ein Bunyip Baby am Haken hing. „Lass den Haken fallen“ rieten ihm seine Begleiter. „Lass ihn los. Es wird eine Katastrophe für uns, wenn du das nicht tust.“
„Nein!“, sagte der Mann: „Ich ziehe ihn raus.“ Also zerrte er das Bunyip Baby ans Ufer und nahm es mit, weil er sich im Lager beneiden lassen wollte, ob seiner kühnen Tat.

Die Mutter des Bunyip lebte auch in dem See. Als sie merkte, dass man ihren Sohn mitgenommen hatte, sagte sie zu dem Wasser: „Du musst diesem Mann folgen.“ Und mit einem Mal begann das Wasser höher und höher zu steigen und folgte dem Fischer. Bald hatte das Wasser jeden noch so kleinen Fleck des Landes bedeckt. Alle Menschen mussten fliehen. Doch selbst auf den höchsten Bergen waren sie nicht sicher. Das Wasser folgte ihnen auch nach dort. Stieg und stieg und umspülte bald die Füße der Menschen, nahm das Bunyip Baby an sich und brachte das Baby der Mutter zurück.
Dabei wurde jeder der Menschen in einen schwarzen Schwan verwandelt.
Nie wieder bekamen sie ihre menschliche Gestalt. Das war die Strafe für die Eitelkeit des Fischers.
Doch in der Nacht konnte man die Schwäne hören, wenn sie sich mit menschlichen Stimmen unterhielten. Von ihren Verwandten oder Bekannten sprachen, Erinnerungen austauschten und über die Gefahren von falschem Stolz und Eitelkeit klagten.

Mein Fazit: Irgendwann kamen wieder Menschen in diese Gegend und einer oder gar mehrere fühlten die Seelenworte der schwarzen Schwäne und konnten so anderen Menschen davon berichten.

… gefunden habe ich diese schöne Legende auf …
© by traumzeit-legenden.de. Bitte mit einem Link auf die Quelle verweisen: https://www.traumzeit-legenden.de/173/schwarze-schwaene/entstehung-schwaene.html

„Als die andere Welt sie küsste“

 

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Diese beiden Moosherzen fand ich einst in einem Wäldchen und hielt sie mit meiner Kamera fest. Als ich diese Zeilen schrieb, gestaltete ich dieses Foto mit dem, was wir darauf erkennen und/oder deuten möchten.

Es gab schon eine Zeit, wo ihre Welt eine andere küsste, und diese Welt ging unter, inmitten von unzähligen Universen. Keineswegs war der Mensch, der auf dieser Welt lebte, ohne Kraft gewesen, jedoch war er ihrer Kraft kaum gewachsen und flog mit ihr durch die Weiten des Alls, bis er müde war vom Flug, von der anstrengenden Reise. Und dann gab es eine Welt, welche die ihre küsste und sie flog durchs Universum. Vorbei an unzähligen Sternen, mit und ohne Namen, welche auch des Tags leuchteten, und manchmal, ja manchmal fühlte sie es und ein andermal wieder weniger. Sie schwamm im Meer, in welchem auch immer, der Name ist wohl unbedeutend. Mag sein, es nannte sich Glückseligkeit, Anderswelt oder ihretwegen auch, Liebe.  Doch sie schwamm keinesfalls einfach so.  Es kostete sie Kraft und auch Mühe ans Ufer zu gelangen und oft, zu mindestens zu Anfang war es das gegenüberliegende Ufer, an dem sie Halt suchte, das Ufer des anderen Menschen.  Vergebens! Da war Grün und Rot und es schien die Sonne besuchte sie es und eine Illusion wurde ihr geschenkt. Hier ist sie richtig! Hier könnte sie bleiben. Das ist Heimat! Heimat? Ein seltsames Gefühl, wenn sie an Heimat dachte. Kannte sie doch unzählige Geschichten von Heimatlosen. Aber irgendetwas in ihr, hatte sie immer wieder getrieben, an dieses Ufer zu schwimmen.
Und als ihre Welt immer mehr im Chaos zu versinken drohte, bemerkte sie immer noch keineswegs die Gefahr, die von dieser Illusion auszugehen schien. Sie schlitterte hinein, in ein Seelenvergnügen, das keines war, denn es war, das allerdings erkannte sie erst spät, eine Aufgabe, welche es zu lösen galt.

Als diese Welt, ihr diesen Kuss schenkte, freute sie sich über diese Nähe, die Liebe, das Sein. Etwas wie Leben, zog in und durch sie und sie begann sich zu sehen. Keinesfalls sofort. Später. Irgendwann sah sie sich, in ihren unzähligen Farben, die auch wie alle der anderen durch das Universum zogen und sie wusste, warum sie an das andere Ufer musste. Es war Zeit. Es war Zeit, ihr Leben zu ordnen. Keinesfalls um alles immer und um jeden Preis irgendwie haben zu wollen, sondern immer nur das, das ihrem Gefühl zum Besten diente. Doch hatte sie diesen Plan, ohne die andere Welt gemacht, denn diese lernte auch mit der Zeit. Ihre Gefühle lernte sie besser zu verstehen und sie sah sich nie mehr nur in Grün oder schwarz-weiß, sondern sie ahnte ein wenig vom dem Farbspektrum, das bereits lang in ihr wohnte, aber noch recht keinen Weg nach außen fand. Das andere Ufer verließ sie nach und nach.

Manchmal fragte sie sich danach, wie würde es wohl dort nun ausschauen, doch ihre Erfahrungen, die sie sammeln durfte, haben sie zurückweichen lassen und so blieb es bei dem Gedanken nur. Ihre Gefühle fanden immer mehr zu ihr und sie zu ihnen. Ganz egal wie diese Gefühle auch waren, da gab es Sonnenschein, auch Regen und die Menschen, die immer nur und immer wieder nie müde wurden zu sagen, das Leben ist so schön, diesen hatte sie kaum mehr allzu viel zu sagen. Denn das Leben ist kaum immer nur schön. Schön wäre es! Und diese Ehrlichkeit, das auch sagen und sich selbst eingestehen zu können, ist eine unwahrscheinliche Entdeckung ihrer Selbst, denn sie lebt ein Leben in Liebe. Und wenn eine andere Welt sie wieder einmal küssen möchte, wäre ihre erste Frage „Liebe?“

Und wenn sie diese Welt erkennen würde, stünde sie ihr gegenüber, würde sie fühlen, ob diese Antwort auch wahr wäre. Wenn eine Welt eine andere küsst, können Tausend Sterne am Himmel funkeln, doch ob es wirklich Liebe ist, wird man nur fühlen können. Und doch blieb manchmal die Angst in ihr zurück, das dieses Gefühl dann täuschen könnte, wie es auch gerade sei. Aber darum machte sie sich erst einmal keine Sorge, denn es warteten noch andere Situationen in ihrem Leben, die einer Klärung bedurften. Da gab es Regen, der manchmal kaum enden wollte und sie fragte sich „Wie konnte ich das all die Jahre nur übersehen?“ Es schien, als hätte sie viele Jahre kaum wirklich gelebt. Doch die Frage „Was versteht sie für sich unter Leben und leben?“ war eine ihrer schwersten, die sie für sich zu beantworten hatte und doch machte sie sich auf den Weg dorthin. Zum Leben, zu dem Leben, was sie, unter leben verstehen mochte. Die andere Welt war wieder in ihrem Universum, ja vielleicht auch woanders. Jedoch nie mehr so sehr in dem ihrigen und das fühlte sie. Sie fühlte, es gab eine Welt, die der ihrigen nahe war, doch es war keine Nähe, es war wohl ein Versuch der anderen Welt, die eigene nie zu verlassen und doch etwas Neues zu sehen. Dieser Gedanke erschrak sie zu Anfang und doch erkannte sie darin eine Ähnlichkeit zu ihr. So hatte sie nach und nach verstanden, eine jede Welt macht ihre eigenen Pläne, doch ob es noch eine weitere Welt gibt, die das gleiche Ziel verfolgt, ist fraglich. Doch genau diese Erkenntnis brachte sie zum Vergeben. Würde ich sie heute fragen“ Wie definierst du Liebe?“ würde sie wohl antworten „Mein Gefühl.“

Ich verstehe sie so gut.

„Was wir in Fotos lesen dürfen“

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Schaust du in die Welt oder blickst du in deine eigene? Siehst du den roten Faden der sich vor deinem Auge hin und her bewegt? Warum hängt er so lose? Hast du dein Ziel aus deinen Augen verloren? Warst du anderweitig beschäftigt oder hast du dich ablenken lassen? Magst du den losen Faden wieder aufnehmen? Oder bist du dazu keineswegs mehr bereit? Wähltest du einst die falsche Farbe? Oder hat sich in dir etwas bewegt, und es wäre gut den Faden wieder aufzunehmen, doch eher in der Farbe Grün?

Nie tun Menschen wohl etwas einfach nur so? Immer gibt es eine Intention. Nur verstehen, verstehen kann einer diese womöglich besser, als ein anderer.

Diese blühende Landschaft fotografierte ich vor einigen Jahren aus dem Auto heraus. Immer wieder zieht es mich zu diesem Foto, etwas erzählt es mir. Und nun müsste ich auf mein Gefühl achten, doch meine Gedanken melden sich. Mancher würde vielleicht meinen, grün, gelb, blau und ein paar kleine weiße Wolken, ein schön Wetter Foto. Doch ich frage mich, ist es das? Ist es nur ein schönes Wetter Foto?

Zuerst gesehen ist es wohl so. Doch dann sehe ich blühenden Raps über dem ganzen Foto und ganz hinten blühende Bäume, sie zieren den Rand eines Weges oder einer Straße. Weit und breit kein Mensch in Sicht. Das könnte „Gut“ sein, jedoch auch anstrengend. „Gut“, wenn man überfordert mit einer Situation und die Gefühle ein Ruhebedürfnis hätten. Anstrengend, wenn es immer so wär, oder wenn nie ein anderer Mensch im Leben eine wichtige, liebenswürdige und, oder schöne „Rolle“ spielt. Wahrscheinlich kommt es gerade auf jeden selbst darauf an, wie er sich fühlt, wenn er das Foto betrachtet. Einer meint, Natur und Erholung? Ein anderer fühlt vielleicht Angst, so allein auf weiter Flur?

Selbst hole ich einmal weit aus. Die Farben setzte ich für mich in Verbindung mit den Chakren. So ist die Farbe Gelb für mich die Assoziation mit dem Solar-Plexus, der Sitz der Seele. Die Farbe Grün ist die Assoziation mit dem Herz Chakra. Die Farbe Blau, ich sehe die Farbe Hellblau und diese assoziiere ich mit dem Hals Chakra. Für mich heißt dies gefühlsmäßig übersetzt, „Über die Seele und das Herzgefühl sprechen.“ Die Farbe Weiß könnte bedeuten, dies wiederum zu neutralisieren, allerdings ist es nur ein Gedanke, weil die Farbe Weiß in der Luft zu sehen ist. Doch Wolken bilden sich immer wieder, so wie Gedanken immer wieder kommen können, bis Heilung geschehen darf. So glaube ich, das es anders zu deuten ist. Denn in der Farbe Weiß sind alle anderen Farben enthalten. Da komme ich zu dem Schluss, über die Gefühle der Seele und des Herzens sprechen, birgt für das Leben eine blühende Landschaft.  Weiterhin sehe ich auf dem Foto fast ausschließlich die Farbe Gelb. Was für mich eine Bedeutung sein könnte, die Seele fordert viel Raum. Die grünen Bäume sehe ich in der Ferne. Bäume und auch die Farbe Grün stehen für mich für Heilung, Gesundheit, Gesund werden, aber auch der blühende gelbe Raps zeigt auf dem Foto seine grünen Stiele. Ich deute dies als Heilung der Seele von Grund auf und sie ist gelungen, doch diese positive Errungenschaft sollte gesichert werden, denn Raps verblüht irgendwann. Und damit die Heilung der Seele bleiben darf, sollte man sich mit positiven Energien, mit gleichgesinnten Menschen umgeben und Kontakt halten.

„Vergebung“

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(Foto: Pixabay)

Gerade fällt mir das Wort „Vergebung“ ein. Es gibt sicher einige Rituale, die uns helfen können, um Vergebung zu bitten. Diese Rituale finde ich gut, wenn der Mensch, den ich  um Vergebung bitten möchte, bereits diese Welt verlassen hätte. In so einem Fall, hätte ich noch die Möglichkeit die Seele um Vergebung zu bitten, das wäre hilfreich. Ansonsten bin ich der Auffassung und ich fühle es für mich auch so, das man den Menschen selbst persönlich um Vergebung bitten kann. Dies kann ganz unterschiedlich erfolgen. Durch Worte, die wir ihm schreiben oder im persönlichen Gespräch.

Für mich selbst sind zwei Dinge ganz wichtig, geht es um Vergebung. Einmal Ehrlichkeit, das heißt, man möchte wirklich um Vergebung bitten oder einem anderen wirklich vergeben, und zum Zweiten, es muss persönlich vonstattengehen. Meine Seele, ist da ganz eigen, ich fühle, für mich ist es nur so möglich und ich kann eine ernst gemeinte Entschuldigung auch nur so annehmen, um zu vergeben.

So fühlte ich, wenn sich jemand bei mir entschuldigte und diese Worte waren auch ehrlich gemeint, das mein Gefühl sich wieder freier fühlte, die Gefühlsverbindung war wieder ausgeglichen, Harmonie zog in dieser Verbindung wieder ein. Natürlich kann ein jeder viel erzählen, sagen und auch Papier ist geduldig, das wissen wir alle, und so kann nur durch eine Wiederaufnahme einer Verbindung gesehen, erkannt, gefühlt werden, ob die Vergebung auch wirklich fruchtet. Denn allein der Wunsch reicht wohl keineswegs aus, das Gefühl bestimmt.

Für mich, meine Gefühle, ist eben eine persönliche Entschuldigung das A und O im Leben. Habe ich das Gefühl, ich sollte mich entschuldigen, würde ich dies auch persönlich machen wollen, und dies tat ich in meinem Leben auch schon, so zum Beispiel bei meinem Ehemann.

Vergebung ist ein großes Wort, wie ich finde und ich glaube, es ist auch so. Denn schließlich geht es um Gefühle und Gefühle führen uns im Leben und dabei können sie uns zu Kummer oder zur Freude führen.

In den letzten Jahren habe ich über Vergebung sehr viel lernen dürfen. Habe ich früher als junge Frau angenommen, ich sollte dem Gegenüber vergeben, habe ich nie wirklich meine Gefühle dazu wahrgenommen, jedenfalls nie tiefgründig genug, glaube ich. Ich nahm Entschuldigungen an, ohne zu hinterfragen warum, wieso sie wohl angetragen werden. So glaube ich, das man sich selbst in jedem Fall zuerst vergeben muss, selbst wenn man annimmt keine Schuld zu tragen, denn keine Schuld zu tragen ist irgendwie falsch. Vielleicht kann ich das an einem Beispiel besser darstellen. Wenn man eine Freundschaft pflegt und wird vom Gegenüber betrogen, fordert man irgendwie eine Entschuldigung ein. „Ich habe nichts falsch gemacht, der andere muss sich bei mir entschuldigen.“ so oder so ähnlich läuft es wohl oft ab. Das Gegenüber sollte um Vergebung bitten und das stimmt auch. Doch müsste man sich selbst vielleicht auch vergeben? Aus dem Grund, eher kein Gefühl dafür bekommen zu haben, wie der Freund wirklich ist? Vielleicht hat man die eine oder andere Situation nie wirklich wahrnehmen wollen und wurde so ausgenutzt?

Ich für mich stellte jedenfalls fest, das ich mit dieser Denkweise besser mein Leben  verarbeiten kann. Natürlich kann man auch sagen, der andere hätte das nie ausnutzen sollen, stimmt auch wieder, aber den Fehler auch zuerst bei sich selbst zu suchen, ist meiner Meinung mutiger, und ich empfinde auch, man lernt dazu, besser auf sich selbst, auf seine Gefühle und Bedürfnisse zu achten. Was für mich aber jedoch auch nie heißen muss, dass der andere eine Entschuldigung, wenn sie ernst gemeint ist, aussprechen darf. Denn eine Entschuldigung zu fordern ist Unsinn meiner Meinung nach, sie kann ja nur wirklich ausgesprochen werden, wenn der andere es auch für sich so fühlt, einen Fehler begangen zu haben und dafür um Vergebung zu bitten.

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„Ich werde geliebt, obwohl ich bin, wie ich bin.“

 

Endlich! Was für ein sonnenreicher Nachmittag.  Blauer Himmel, Sonne satt, und viel zu sehen gab es, zumindest für mich. Eine kleine Reise per Pedes und ein winziger Teil einer Stadtgeschichte, wenn auch noch ein weiterer Teil davon wiederum, nur für heute zu sehen war, für uns. Denn Wellen und Sand verändern ihr Gesicht ständig, doch mein eigenes Gefühl, welches sich in mir dabei einstellte,  bleibt mir als Erinnerung an diese schönen Stunden. „Ich werde geliebt, obwohl ich so bin, wie ich bin.“ 

Meine Kamera wie so oft dabei, fing ich allerlei ein und dabei blieben wir beide stehen, hielt ich die Bilder fest, und mein Schatz malte am Ufer des Wehrs unterdessen mit einem Stöckchen ein Herz für mich. Als wir auf der gegenüberliegenden Seite weiter liefen, unterhielten wir uns und ich hörte meinen Mann zu mir sagen „Jetzt stehen wir hier und vor einigen Minuten standen wir auf der anderen Seite dort drüben.“  Wie nebenher und für mich selbstverständlich, ohne böse Absicht, verbesserte ich „Nein, Schatz. Da drüben haben wir gestanden, jetzt jedoch gehen wir.“  Kaum hatte ich es ausgesprochen, hielt er mich am Arm fest, zog mich zu sich heran, so das wir stehenblieben, küsste mich und sagte  „Jetzt stehen wir hier, genau so wie auf der anderen Seite vorhin.“  Beide kamen wir ins Lachen. Für mich ist es wichtig so sein zu dürfen, wie ich bin. Und wenn ich gehe, stehe ich keineswegs, und auch wenn ich weiß, was er damit sagen mochte, kann ich es keinesfalls für mich so stehen lassen, es fühlte sich in diesem Moment für mich falsch an. Was für mich sonnenklar kann für einen anderen anstrengend sein, doch ich mag Klarheit, immer und überall. Und für meinen Schatz? Er hat gelernt damit umzugehen, ohne sich selbst zu verleugnen und dafür bin ich dankbar.

„Ein Lichterfest“

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Ein Lichterfest? Ja! Ein Lichterfest. 

Im Herbst, wenn viele Blätter fallen, und sieht das Laub auch bunt, etwas scheint auch im Gefühl wohl gehen zu wollen? Hat diese Jahreszeit dann auch noch Tage, an denen es regnet oder neblig trüb ist, begegnete ich mitunter schon Mitmenschen, welchen die trübe Herbststimmung doch zu schaffen machte, nach ihren Sagen.

Selbst kann ich dieser Zeit doch auch etwas abgewinnen, denn ich beschäftige mich dann noch mehr mit dem, was mir gefällt und somit auch guttut. So zum Beispiel mit Reiki. Das ist für mich das ganz großes Lichterfest! Selbst bei mir wende ich es fast 365 Tage im Jahr an, denn es harmonisiert und unterstützt die Selbstheilungskräfte. Durchs Reiki kam auch meine kreative Ader mehr zum Vorschein, denn es unterstützt auch die Weiterentwicklung der Seele, kaum würden wir sonst von einer intelligenten Energie sprechen können. Auch bekam ich durch die zweite Reiki Einweihung den Zugang zur Energie der Mutter Gottes, diese unterstützte mich auch beim Schreiben meines Buches „SeelenEngel.“

Jetzt in der kälteren Jahreszeit braucht die Seele viel Licht und meine Seele braucht es ausnahmslos harmonisch. Das heißt keineswegs, das ich einer Diskussion ausweiche, ist sie in meinen Augen nützlich für meine Weiterentwicklung. Es heißt auch keineswegs das ich mit meiner Meinung hinterm Berg halte, finde ich sie angebracht, ganz im Gegenteil, es verhilft mir auch zur Harmonie. Jedoch habe ich für mich auch entschieden, mein inneres Kind zu Wort kommen zu lassen, denn ist es stumm, weint die Seele. So lernte ich auch, mit meinem inneren Kind zu sprechen, zu spielen, zu tanzen, zu träumen. So bilde ich mir ein, dass ich wohl deshalb etwas anders ticke, als viele andere. Eine Kartenlegerin sagte mir vor mehr als 17 Jahren, bei mir würde immer alles anders sein, als bei anderen, so gestaltete sich oft auch wirklich mein Leben und so ähnlich, fühlte ich es auch als Kind schon.

Ein Lichterfest ist für mich jedoch mehr als ein Kerzenlicht, eine Reiki Behandlung.  Es ist für mich meine Welt im Positiven zu halten, das beginnt bei mir neuerdings auch schon beim Schreiben. So schreibe ich ohne das Wort „Nicht“ weil es für mich einfach eine Negierung ist und sich mit der Zeit falsch für mich anfühlte es zu gebrauchen und ich stellte fest, ich fühlte mich dadurch besser und behielt es bei. Ein Lichterfest ist für mich auch, mich mit Menschen zu umgeben, welche sich für mich harmonisch anfühlen, die positiv denken und somit auch fühlen, auch so kann mein Gefühl in Balance bleiben. Natürlich gelingt gerade das keineswegs immer, aber Reiki macht dies wieder wett. Aber auch mit Musik kann ich meine Balance zurückerlangen.

Und geht die Sonne am Abend schlafen, doch ich möchte noch bleiben, weil ich es so gemütlich finde, entzünden sich um mich viele Kerzenlichter und in ihrem Schein, wiegt sich auch meine Seele in Harmonie.

(Foto/Text: Jana Goeritz)

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„Visualisieren“

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Das Visualisieren lernte ich einst durch mein Seelengefährten Georg und dennoch stehe ich diesem Thema keineswegs erst heute kritisch gegenüber. Das hat auch seinen Grund, denn ich glaube, es ist ein Kraftakt des Egos, den wir zu Zeiten der Unzufriedenheit und der Ungeduld bewerkstelligen.

Und tut man dies, glaubt man dann noch an eine göttliche Führung? 

Und einmal Hand aufs Herz, wie viele Visualisierungen haben, wem wirklich in den bleibenden Erfolg gebracht? 

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„Innehalten, Innenschau, Rückzug“

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(Bild/Text: Jana Goeritz)

Wir kennen wohl alle Zeiten, des Schaffens und des Ausruhens.

Sind meine Gefühle mit etwas überfordert und brauche ich mehr Ruhe, ist es Zeit für mich innezuhalten. Es ist die Zeit, in der ich mir meiner eigenen Gefühle wieder oder gar bewusst werden möchte. Manchmal, wenn ich zu oft im Außen unterwegs, und vor allem da, wo ich es nichts selbst verhindern kann, traf ich schon mitunter auf Menschen, deren Gefühle mir nicht gutgetan haben.

Innehalten ist für mich eine Zeit des Ausruhens, des wieder zu mir, zu meinen Gefühlen  finden. Es ist eine Zeit, die ich nutze, um Situationen, auch Wege neu zu überdenken, zu bearbeiten, zu korrigieren. Natürlich braucht es manchmal viel Zeit, aber den ersten Schritt tun, damit beginnt alles.

So kann natürlich auf das Innehalten, die Innenschau folgen, denn innehalten heißt für mich erst einmal nur, das Vorwärtsgehen mit einem bestimmten Gefühl einer Person oder nur einem anderen Gefühl gegenüber, in einer Situation, zu beenden. Die Innenschau wäre für mich dann das Nächste. Sie kann dafür sorgen, ob das Gefühl, das von meiner Seite dafür sorgte, etwas zu beenden, richtig war.  Und finde ich nach einer kleinen Auszeit keine Antwort, braucht es wohl etwas mehr Zeit, dann würde ich von einem Rückzug sprechen. Von einem Rückzug um Nachzudenken, nachzuforschen, zu klären, um Klarheit zu haben im eigenen Gefühl,  um schlussendlich auch zu vertrauen, das ich eine weise Entscheidung treffen werde und ist mein Gefühl für eine Person, ein anderes Gefühl, eine bestimmte Situation beendet, wird aus dem vorübergehenden Rückzug ein bleibender im innen wie im außen.  Und natürlich benutze ich so eine Zeit auch, mich von dieser Arbeit auch zu erholen. Denn wer möchte schon immer nur lernen?

Arbeite ich mit mir, tu ich dies mit unterschiedlichen Möglichkeiten. So gebe ich mir in erster Linie viel Reiki Energie, arbeite mit meinem Gefühl durch das Tarot, meiner Seele, lege mir Karten, benutze auch andere Energiesysteme und meditiere viel. Das alles ist in meiner Seele verankert und ich darf es abrufen, wenn ich mich energetisch positiv auffüllen müsste. Allerdings besteht mein tägliches Tun auch darin, mir fast jeden Tag im Jahr Reiki zu geben, auch meinen Kätzchen und ebenso reinige ich die Wohnung und das Haus ab und an. Das alles hilft mir, mich gut zu fühlen und ich bin dadurch auch, durch große Veränderungen gegangen. Denn Reiki Energie hilft der Seele sich zu entfalten und der Mensch geht danach zu meist andere Wege, zumindest nach den Reiki-Einweihungen. Denn die positive Energie hilft, wenn auch anfänglich etwas schwerere Situationen anstehen, auf lange Sicht gesehen, dass es leichter werden kann. Warum dies so ist, weil der Energielevel sich durch jede Einweihung anhebt und irgendwann ist das Energieniveau angeglichen, doch man muss sich bewusst sein, Reiki ist eine hohe göttliche Energie, und eine Einweihung in diese Energie ist mit Lernen verbunden, jedoch immer ein positiver Lernprozess.

 

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„Ich verfüge über mich selbst.“

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Zu einem viel früherem Zeitpunkt hätte ich wahrscheinlich geschrieben „Ich stehe einfach nicht mehr zur Verfügung“ heute schreibe ich „Ich verfüge über mich selbst.“

Das macht keinen Unterschied? Doch! Für mich macht es einen.

Denn beim ersten Satz würde es für das Unterbewusstsein ja heißen „Ich stehe einfach mehr zur Verfügung.“ wobei ich im nachfolgenden Satz deutlich mache „Ich verfüge über mich selbst.“ niemand anders sonst verfügt über mich, mein Gefühl, nur ich.

Das Unterbewusstsein kennt kein „Nicht.“

 

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„Was wirklich für mich zählt“

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Was wirklich für mich zählt, ist Liebe und dazu gehört für mich in erster Linie Ehrlichkeit mir selbst gegenüber. Und bin ich mit mir selbst ehrlich, kann ich es auch anderen gegenüber sein, für mich geht dies ganz automatisch zusammen.

Ehrlichkeit bringt für mich Klarheit in mein Leben und das ist richtig gut. Es heißt sicher keineswegs, das dadurch vieles leichter gehen könnte, als bei anderen, die sich für die Unwahrheit entschieden haben. Doch ich fühle mich nur durch Ehrlichkeit in meinem Gleichgewicht, weil ich meinem Seelengefühl folge und das heißt für mich auch, ich brauche ehrliche Menschen um mich herum.

Außerdem glaube ich, wenn mir etwas daneben geht, weiß ich auf jeden Fall, ich habe mein Bestes gegeben, war ehrlich mir und anderen gegenüber und das ist nun mal immer richtig und nie falsch. 

Und kommen wir an Stationen in unserem Leben und bleiben wir ehrlich uns selbst gegenüber, werden wir immer den richtigen Weg wählen, den Weg, den wir auch wirklich beschreiten sollten.

Man sagt manchmal so salopp, auf Umwegen kann man vieles sehen und lernen, sicherlich kann dies so sein. Doch könnten wir das dort gelernte wirklich im Leben anwenden, wenn es doch ein Irrweg war? Ich möchte dies nur als Frage im Raum stehen lassen. Weiterhin stelle ich mir die Fragen,  „Was ist mit der Zeit, unserer Lebenszeit, gehen wir auf anderen Wegen? Kommen wir so womöglich erst spät, gar zu spät dorthin, wo unser Platz wirklich sein sollte? Und ist vielleicht die Aussage „Jeder Weg ist der unsere, egal welchen wir auch gehen mögen“ nur ein Trost für die Seele?  Richtig ist es wohl, das es unser Weg ist, aber ob oft wirklich der Richtige?

(Foto/Text: Jana Goeritz)

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