Schlagwort-Archive: Gedanken

„Es wird grüner“

Gefühle, die eine Festung sind, uneinnehmbar scheinen,
haben Selbstliebe gelernt oder haben es erst noch vor?

Was sollte unser erstes Wort im Leben sein?              
Mama, Papa?  
Oder doch Liebe?

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„Gedanken, Gefühle, Bilder, Kommunikation“

Freitag früh, fast allein im Park unterwegs. Zwei Spechte hörte ich und ich sah zwei Reiher zuerst einen grauen, etwas später einen Schnee weißen. Beider flogen auf und der graue ward von mir nicht mehr gesehen, der weiße jedoch flog nach oben auf einen Baumast und verweilte dort. Bei mir stellte sich das Gefühl ein, das Heilung geschehen kann, denn ein weißer Reiher auf einem Baum, spricht für mein Gefühl von Heilung, vielleicht sogar von Heilung von „oben“, also durch Beten auch.

Als ich so spazierte am frühen Morgen, genoss ich die Stille um mich. Auf einmal roch es so stark nach Strom, unangenehm. Ich nahm diesen Geruch so stark wahr, aber konnte mir keinen Reim darauf machen, weil ich mich in der Natur befand. Zu Hause angekommen, sah ich, wir hatten das Licht in einem Zimmer vergessen zu löschen.

Und mich befiel ein Gefühl beim Gehen von Angst. Als junge Frau hatte ich dieses Gefühl oft gefühlt. Angst, verfolgt zu werden, so ich ging nie allein, irgendwelche Wege, die dunkel oder abgelegen waren. Damals konnte ich mir keinen Reim darauf machen, heute dagegen schon. Es war keinesfalls meine Angst, nicht in jungen Jahren und nicht heute, sondern das Gefühl meines Seelengefährten. So ging ich also heute meine Runden doch nicht so allein im Park, wie wohl gedacht.

„Willkommen im Leben“

Es war ein Regentag im August, die Sonne brannte Schatten unter weiße Haut.
Wie Marionetten auf einer Bühne, als wären sie alleine,
saßen sie vor den Türen, die zum Spiel bunt bemalt.
Regen fiel ins Paradies, doch sie erkannten sich danach.
Zuvor gestrandet in einem Netz, das Schicksal sprach.
Doch wer fühlte, was er sprach?
Die große Bühne war nun besetzt, mit zwei neuen Puppenspielern.
Und als die erste Puppe fehlte, weinte die zweite bitterlich,
und als die erste sich doch sehnte, verschwand die zweite aus dem Licht.
Dann fiel ein Regen auf die Bühne, doch das Spiel war nicht vorbei.
Die Puppen suchten sich nun wieder und so ging es immer weiter,
bis die zweite Puppe fühlte, das Spiel ist aus, das Licht bleibt an.

Es stand irgendwo einmal geschrieben,
„Wer weiß schon, wie wir richtig lieben?“
Manch einer brauchte ein Zuhause, doch trat es mit seinen Füßen.
Ein anderer suchte Liebe, doch fand nur jemanden, der spielte.
Wer erkennt sich in der Welt, die uns den Spiegel nie vorenthält?
Wo steht das blaue Tintenfass, das die Feder wahr schreiben lässt?

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„Blauer Diamant auf Seelengrund“

Und in den Tiefen des gelben Meeres wohnte lang ein alter Grund.
Der Sonnenstrahlen helle Farbe spielte unterm Wellentanz.
Das Kind vom Sturm in mancher Stunde sich darüber ausgetobt.
In einer schon vergessenen Runde, saßen sie, erzählten davon,
vom Labyrinth aus Fels, aus Stein, keine Blumen wuchsen dort,          Zurückgezogenheit, heilte diesen Schmerzensort.


Stille.
Schweigende Blicke durch Fensterglas.
Kleine Nebelschleier verbargen das Gesicht des Morgens.
Doch ein weißer Vogel flog über das Land mit gleitenden Flügeln.
Über Wasser führte ihn sein Flug, zwei Augen erzählten vom Ertrinken,
am Fenster schweigend. Der Morgen bringt Glück.
Das Fensterglas jedoch war bunt von Anbeginn der Zeit.

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„Ein Hauch von Lila-violett“

Einst ein Traum, der traurig stimmte.
Vieles war verschwommen in grauer See.
Berührte ihr Kleid, seine Schuhe.
Was blieb von dem, was Schicksal heißt?
Liebe ohne Leid.

Ist es das Licht des Morgens, das ihn immer wieder weckt?
Stolz zieht er seine Bahn auf blauer Flut.
Wartet und wartet nicht, bis die Wellen am Fels sich brechen.
Sein Gefieder schwarz, sein Gefieder schneeweiß, dann es seines gleichen sucht.
Seine Augen sich in den Wellen des Meeres zeigen, immer wieder, sanfter, als noch zuvor.

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„Goldener Kelch vom Silberlicht“

Rosafarbener Kelch samtweich, trägt ein Geschenk der Nacht.
Der Sternenglanz funkelt noch an gläserner Wand,
spiegelt sein Licht zur Seelenmitte zurück.
Genießen die Augenblicke, die beständig fließend scheinen,
ein wohl stiller Trank der keinen Namen verlauten lässt.
Doch das Licht der Seelenmitte schenkt Freiheit allem,
was verborgen, sodass Heilung geschehen kann.

Zaubertropfen perlen ab auf des Kelches hellen Fuß.
Es scheint die Quelle des Lebens zu sein, im Licht aus Tausend Farben.
Besonders geborgen, Wahrheit, Glück und Fülle auch.                         Heute und im Morgen.
Und wenn sie es dankend gut bewahren, bleibt die gute Fülle für immer in ihrer Zeit, das dürfen sie erfahren.

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Der letzte Tag des Jahres

An sich ist es nichts Neues, der letzte Tag eines Jahres kommt jedes Jahr wieder. Neu ist nur immer wieder, wie ich die zurückliegende Zeit wohl verbracht habe, auch wer oder was mich bewegt hat. Vielleicht auch schon etwas Hoffnung hegen, das ein oder andere neu gesteckte Ziel für das kommende Jahr, meine Wünsche und Sehnsüchte manifestieren oder je nach Gefühl auch einfach nur auf mich zukommen lassen, was sich erfüllen kann, darf oder am Ende wirklich erfüllt wird. Sicher fühle ich da so, wie viele andere auch.

Das zurückliegende Jahr war ein sehr herausforderndes Jahr für mich, vor allem für meine Gefühle im Frühjahr/ Sommer, sie waren schon zeitweise überfordert mit der weltweiten Gesundheitslage.

Doch selbst durfte ich meine Gesundheit etwas verbessern, das war mein Ziel und ich durfte es erreichen, dafür bin ich dankbar und hoffe, dass ich es stabilisieren darf, vielleicht noch weiterhin verbessern kann.

Ansonsten habe ich viel geschrieben und die letzten Monate des Jahres mehr Ruhe gehegt.

Heute Morgen als wir die Wohnungstür auftaten, standen bereits zwei lieb gemeinte Geschenke auf der Schwelle und ein drittes Geschenk folgte noch. Ich habe mich sehr darüber gefreut, denn auch wir hatten zu Nikolaus und zu Weihnachten Geschenke im Haus auf die Türschwellen gelegt. Ich fand es einfach eine nette Geste und es hat sich tatsächlich im Haus etwas Schönes getan. Das zeigt doch, das nur eine kleine Geste, und mag sie noch so klein sein, doch großes bewirken kann, wenn sich der Mensch auf gute Gefühle einlässt und ihnen vertraut. Damit meine ich keineswegs nur das Materielle, sondern vor allem das was der Schenkende und der Beschenkte fühlen, nämlich Freude und Dankbarkeit, und das durfte ich bei den meisten im Haus fühlen und es war so, so schön.

Heute Mittag waren wir noch am großen See in der Nähe und ich machte einige Schnappschüsse. Es war sehr kalt, aber das Laufen tat gut an der frischen Luft, und dabei sah ich ein großes Herz leider aus Stein und einen Drachen aus Holz. Ich hoffe und wünsche mir einen Glücksdrachen und so viel ich weiß, hat meine bessere Hälfte mir einen kleinen für Neujahr besorgt und ich sah eine schwarze Katze von rechts nach links gehen und mein Mann und ich fuhren über die Straße, wünschen wir uns also auch Glück, denn wie heißt es so schön, „Geht die Katz von rechts nach links, Glück bringt’s.“

So wünsche ich uns allen noch einen angenehmen Jahreswechsel, viel Gesundheit auch im kommenden Jahr und ein gutes 2021.

„Blauer Diamant auf Seelengrund“

Wenn die bunten Farben trauern, braucht es mehr als Sonne satt.
Es braucht Liebe und umarmen, Lachen, auch ein ernstes Wort.
Stille braucht es, innehalten, Fehler auch erkennen.
Es braucht Mut und frische Luft.
Manchmal braucht es von allem,
doch am meistens braucht es sich selbst, um wieder bunt zu malen.

Und in den Tiefen des gelben Meeres wohnte lang ein alter Grund.
Der Sonnenstrahlen helle Farbe spielte unterm Wellentanz.
Das Kind vom Sturm in mancher Stunde sich darüber ausgetobt.
In einer schon vergessenen Runde, saßen sie, erzählten davon,
vom Labyrinth aus Fels, aus Stein, keine Blumen wuchsen dort,          Zurückgezogenheit, heilte diesen Schmerzensort.

Ein sanfter Perlengesang erklingt, lieblich reizend, schön.
Die Wellen der blauen Flut bewegen ihn, hinein in eine Welt, die Liebe sehnt.
So Herzens nah der Augenblick, sie sind eins mit dem Gesang.
Sanfte Farbe, weicher Glanz, Hände berühren im Sonnenschein.
Silbermond schaut ihnen zu, tiefer Grund in Grün getaucht,                   heiler Schein ob hier, ob da.
Keine Suche, kein Verstehen. Freiheit bleibt sie nun endlos klein?
Nur die Liebe flüstert leise, nur die Liebe kann verstehen.

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„Zweiundzwanzig wegboten“



Klappentext:

Manchmal lassen wir uns vielleicht einfach treiben und werden auf diese Art und Weise auf unserer Reise inspiriert, von Eindrücken, welche uns begegnen und bewegen. Zweiundzwanzig gemalt und gestaltete Bilder können die Leser eintauchen lassen in eine bunte Welt, die auch in Worten erzählt.


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„Ein hauch von Lila-Violett“

Ist es das Licht des Morgens, das ihn immer wieder weckt?
Stolz zieht er seine Bahn auf blauer Flut.
Wartet und wartet nicht, bis die Wellen am Fels sich brechen.
Sein Gefieder schwarz, sein Gefieder schneeweiß, dann es seines gleichen sucht.
Seine Augen sich in den Wellen des Meeres zeigen, immer wieder, sanfter, als noch zuvor.


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http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/118.html

„Goldener Kelch vom Silberlicht“

Zaubertropfen perlen ab auf des Kelches hellen Fuß.
Es scheint die Quelle des Lebens zu sein, im Licht aus Tausend Farben.
Besonders geborgen, Wahrheit, Glück und Fülle auch.                         Heute und im Morgen.
Und wenn sie es dankend gut bewahren, bleibt die gute Fülle für immer in ihrer Zeit, das dürfen sie erfahren.

Im Fortschritt liegt auch Vergangenheit,  sonst hätten sie nicht verstanden.
Ein Licht, das wärmend strahlt, hütet meist kein Geheimnis, es ist die Klarheit, die so strahlt.

Goldenes Kleid im hellen Raum, Flügel aus Silber bewegen sich.
Geheimnisvoll erzählt ein Licht der Seele von fruchtbarem Boden.
Stille berührt so sanft und eine Frage stellt sich leise  „Nur verletzter Stolz?“
So mögen Silberflügel sanft ihn streicheln.
Die Liebe spricht von Wahrheit, auch von Vertrauen, nie vom Leiden, davon sprach nur er.

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„Zwei kleine Drachen“

15.12.19

(Bild gestaltet/Text: Jana Goeritz)

Zwei kleine Drachen verfliegen sich auf ihrer Reise im eisigen Wind.
Viele Schneeflocken tanzen zur Erde und ein Drache spricht geschwind, „Magst du mit mir ausruhen? Mir ist schon ganz kalt.“ Sein kleiner Freund ist einverstanden und antwortet ihm, „Lass uns noch bis zum Felsen fliegen, dort können wir sicher etwas ausruhen.“ Als der Fels im Meer immer näherzukommen scheint und sie endlich auf ihm landen, finden sie nach kurzer Zeit schon eine kleine Höhle.
Sie ist gerade so groß, dass die zwei kleinen Drachen darin Platz finden.
„Es ist so furchtbar kalt, mich schüttelt es richtig“, sagt der kleine Drache und in diesem Moment fällt dem anderen sein Feuer ein.
Mit seiner ganzen Kraft, die in ihm wohnt, versucht er sein Feuer zu entfachen, und es braucht ein, zwei, drei, vier Drachen-Anläufe bis er Feuer speien kann. Der andere kleine Drache erschreckt sich etwas und seine Flügel erheben sich, um das er wegfliegen kann,
doch er bleibt in der Höhle, denn die Felsenwände sind ihm im Weg.
Als es dem kleinen Drachen wärmer ist versucht auch er sein Glück und schafft es,
wie sein kleiner Freund auch Feuer zu speien. Beide erfreuen sich daran bis zum nächsten Morgen, dann schlafen sie erst ganz fest ein. Die Schneeflocken tanzen wieder zur Erde und das Wasser um den Felsen ist zugefroren. Als beide aus ihrem Schlaf erwachen, machen sie sich wieder auf ihren Weg. Viel zu weit sind sie von zu Hause entfernt und sie nehmen an, wenn sie in die gleiche Richtung zurückfliegen, kommen sie auch wieder daheim an. So gehen beide also aus der kleinen Höhle, breiten ihre Flügel zum Flug, heben ab und fliegen über das weite Meer.
Doch irgendwann wird  es dem kleinen Drachen wieder zu viel und er muss ausruhen vom Flug. Jedoch ist dieses Mal kein großer Felsen in Sicht, dafür jedoch viel Eis, das bedeckt mit Schnee unter ihnen ist. „Lass uns auf dem Eis landen, wie werden unser Feuer bemühen und dann kommen wir auch so voran“, sagt der andere kleine Drache. So landen also beide im Schnee, der über dem Eis liegt und speien wieder ihr Feuer. Es dauert eine Zeit bis der Schnee schmilzt, und noch etwas länger, bis auch das Eis wieder zu Wasser wird. So setzen sie ihren Weg ab und an schwimmend im Wasser fort.

Die kleinen Drachen, sie hatten sich verflogen, waren viel zu weit von ihrem Weg abgekommen, doch sie lernten dabei, dass mancher Weg länger dauert, um vorwärtszukommen, jedoch dafür sicherer sein kann, als ein anderer und fanden, um einige Erfahrungen reicher, schließlich wieder nach Hause.

Aus dem Buch „Leises Warten im Advent“ mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/107.html

„HImmelsstern“

Die Feen berühren ihre Zauberstäbe,
das Glitzern sieht man in der Nacht.
Es sind die vielen aber Tausend Sterne
sie geben wohl auf alle Kinder acht.
Die weißen Bänder, die sie tragen wehen leicht im Wind, man sieht es als Silberstreif am Horizont
und senden sie aus ihrer Welt
in den schönsten Farben einen Regenbogen her, dann fliegen die Feen mit den Engeln in einen schönen Traum,
der dem Kind im Schlaf erzählt
.

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„Die wunderbare Josepha“

Die wunderbare Josepha

Josepha ist in einem Alter, in dem man sich vieles erlauben darf. Ihre Arbeitsjahre liegen hinter ihr und ihr Ruhestand bekommt ihr gut. Zu Anfang jedoch war das anders. Die viele freie Zeit füllen, die sie vorher in der Firma verbracht, war schwieriger für sie, als gedacht.

Josepha wohnt in einem Haus am Stadtrand und geht sehr gern im schön angelegten Park spazieren, doch die allein gängigen Spaziergänge stellen sie keinesfalls immer zufrieden. Gern hält sie sich überall in der Natur auf, im Wald, auf Wiesen, am Wasser und so eben auch am Fluss und dort kommt ihr die Idee, Steine zu sammeln. Sie kauft sich Farben und Pinsel und beginnt die gesammelten Steine zu bemalen. Selbst von ihrem Tun so erfreut, glaubt sie nach einer gewissen Zeit, auch andere Menschen könnten sich an den bemalten Steinen erfreuen und lässt sich so, etwas Schönes einfallen.

Inspiriert zu diesem Buch hat mich eine sehr reife, freundlich ausschauende Frau, welcher ich ab und an begegne. Sie ist nie allein unterwegs, sondern in liebenswerter Gesellschaft ihres Hundes. Irgendwie berührt mich die Energie dieser Frau. Zu Anfang waren es nur ihre dunklen Augen, welche mir auffielen, doch sprachen wir ab und an ein paar Worte, bemerkte ich immer wieder, was sie wohl auch an Sorge gerade trägt, von der sie mir etwas erzählt, so trägt sie doch ein bezauberndes Lächeln auf ihrem Gesicht, das aus der Tiefe ihrer Seele in die Welt strahlt. In einer unsere Begegnung, die nach langer Zeit erst wieder stattgefunden hatte, gestand ich ihr, das ich mich doch etwas gesorgt hatte und fragte, ob hoffentlich alles gut sei. Doch ich wurde durch ihre Energie belehrt, mir keine Sorgen zu machen, ihr Tonfall machte mir dies sehr deutlich. Wochen später begegneten wir uns wieder. Ich verstand, wenn auch erst etwas später, was es für mich zu bedeuten hatte. So fühle ich, ihre Stärke ist es, was mich doch berührt. Glaubte ich, Liebe und Stärke dies könne einander ausschließen, fühle ich es nun anders. Im Gegenteil durch die Liebe, welche in einem Menschen wohnt, erkennt der Mensch erst seine Stärke.

Die Geschichten, die in diesem Buch eine Heimat gefunden haben, sind frei erfunden. Dennoch möchte ich gern dieses Buch, dieser mir unbekannten Frau widmen. Wer sie auch ist, sie ist eine Frau, die auf eine für mich seltsame Weise, meinen Lebensweg schon bereicherte, wenn auch nur kurz, wenn auch nur, für einen Moment, doch zum richtigen Zeitpunkt. Durch sie durfte ich lernen, ich darf in meiner Liebe bleiben, was auch immer ist.

Dafür bin ich ihr dankbar.  Viel Freude beim Lesen

Inhalt

Ceija

Der Unbekannte

Ein Tag mit Wendungen

Der Klosterladen

Das Land der Liebe finden

Wie das Leben spielen kann

Das Kinderheim der Stadt

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