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„Emilia Sommerfeld“

Klappentext: 
Emilia ist Anfang vierzig und entfernt sich emotional von ihrem Mann. Sie lernt den jüngeren Emanuel kennen. Er nähert sich ihr, auf eine sehr erfrischende Art, doch Emilia traut dem Frieden nicht. Nach einigen Begegnungen mit ihm, kann Emilia mithilfe von Madame Bourness herausfinden, warum sie sich, so durch diesen Mann angezogen fühlt. Doch da ist noch etwas anderes, das Emilia fühlt. Sie geht dem nach und wird so zu Emanuels Wahrheit geführt. Ein Geheimnis ist gelüftet.

Eine Geschichte zweier Seelen die sich fanden, um Vergebung zu finden.
Eine Geschichte über Liebe, Schmerz, Vergebung und Freundschaft.

Inhalt:
Prolog
Irland in ihren Augen
Emilias Geburtstag
Emilias Gefühle
Das erste Date
Ein guter Tag
Im Land Unbekannt
Ein Geheimnis wird laut
Die erste Begegnung danach
Epilog

Eine Leseprobe und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/40.html

„Leises Warten im Advent“

Werbung Leises warten im Advent

Inhalt:
Einleitung
Zwei Täubchen im Advent
Wunder
Fantasie
Einen Schneemann bauen
Fensterschmuck
Einen Stiefel bunt gefüllt
Winterzeit
Ein Kätzchen im Schnee
Reichtum
Geschichten
Eisblumen
Winterfreude
Der Mond scheint silbern
Kennenlernen
Zwei kleine Drachen
Weihrauchduft
Ein Schornsteinfeger
Alle Kinder wünschen sich
Der kleine Fuchs
Geschenke
Flockenwirbel
Der kleine Eisbär Igor
Tannengrün und Kerzenlicht
Ein Püppchen für Mary
Musik erklingt
Die Kirchenglocken

 

Ein Püppchen für Mary

Ein Engelchen sitzt auf dem hohen Dach eines Hauses und wartet, bis alles schläft.
Sein helles Glitzerkleid erhellt etwas die dunkle Nacht und seine Flügel bewegt er immer zu. Klipp, Klapp. Klipp, Klapp. Als alles Licht im Haus gelöscht, fliegt er klipp, klapp mit seinen Flügeln durch ein kleines noch angekipptes Fenster. Leise bewegt er sich durch die Räume die alle weihnachtlich geschmückt. Die kleine Mary träumt schön und das Engelchen setzt an ihr Fußende eine kleine Puppe ins Bettchen und macht sich wieder auf seine Reise. Am nächsten Morgen erwacht die kleine Mary und erfreut sich so sehr am Püppchen, das sie geschwind mit viel Freude im Herzen ins elterliche Schlafzimmer läuft. Auch ihre Eltern erstaunt über diese wunderschöne Puppe, finden keine Antwort, wie diese zu Mary gekommen sei. Doch das Püppchen ist ein ganz besonderes, es kann laufen wie Mary und auch sprechen wie sie. Als Mary das bemerkt, hat sie noch mehr Freude an ihrem Geschenk, das sie gut darauf acht gibt, weil sie es sehr liebt. Das Engelchen freut sich darüber, denn es fühlt Marys Seele auch weit über die Himmelsgrenzen hinweg. Und da die kleine Mary so gut auf ihr Geschenk acht gegeben hat, ist es kaum verwunderlich, dass das Püppchen auch einige Generationen später in ihrer Familie, als etwas ganz besonderes gilt.
Heute sitzt Marys Püppchen irgendwo in einem kleinen Bett und ein kleines Mädchen fragt, woher diese schöne Puppe kommt, da hört man die Mutter sagen, „Das kann ich dir wohl nie wirklich beantworten, ich weiß nur, es gab einmal ein kleines Mädchen, wie du eines bist und als sie aus ihrem Traum erwachte, saß dieses Püppchen in ihrem Bett.“ Das Mädchen lächelt, sieht ihr Püppchen an und erzählt der Mutter „Bestimmt hat es ein Engelchen gebracht.“

Mehr zum Buch und weitere Leseproben gern unter     http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/107.html

„Vergebung ist Transformation“

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Vergebung ist ein großes und in den letzten Jahren auch zu einem, so glaube ich, beliebten Wort geworden. Doch was ist Vergebung? Transformation! Allein der Gedanke zu vergeben ist gut, doch viel wichtiger ist das Gefühl hierzu. Und was mir im Zusammenhang mit dem Wort „Vergebung“ auch schon aufgefallen ist, mancher glaubt, auch wenn er um Vergebung bitten müsste, weil er Schuld trägt, er solle dem anderen vergeben, damit der andere sich wieder wohler fühlen darf. Nun, ich glaube, das ist nur ein kleiner Teil des Ganzen.

Natürlich kann ich nur für mich selbst sprechen und trage ich Schuld, sollte ich um Vergebung bitten. Denn damit würde sich nie nur mein Gegenüber wieder wohler fühlen, im Zusammenhang mit meiner Person, sondern ich auch, weil für mich Gerechtigkeit wichtig ist.
Doch auch mir selbst zu vergeben bei einem Fehler ist für mich enorm wichtig.
Und ich habe für mich feststellen können, dass für mich Selbstvergebung an erster Stelle steht, weil ich mich dann wohler fühle, meine Gedanken und Gefühle bereits geordnet und analysiert habe und so meinem Gegenüber auch wieder unter die Augen treten kann, wenn ich erklären möchte warum, weshalb, wieso. Und noch eines ist für mich enorm wichtig, ich muss mich hinterher keinesfalls ärgern, ist meine Vergebung ehrlich aus dem Gefühl geschehen und sie würde dennoch nicht akzeptiert.

Vielleicht auch einmal anders gesehen, geschieht eine Vergebung ohne Transformation, kommt sie nur als Gedanke daher und man wird sehr schnell verstehen und auch erkennen, das diese Art von Vergebung keine wahrhaftige Veränderung beinhaltet,  Fehler könnten so wiederholt auftreten und man fühlt sich selbst dennoch unwohl, zumindest mit dem Menschen, den man um Vergebung gebeten hat. Hier darf sich dann jeder selbst an die eigene Nase fassen, wenn es das Gegenüber dann eben nicht mehr gibt.

Vergebung ist also wohl doch zurecht ein großes Wort. Für mich beinhaltet es jedoch noch mehr. Selbstliebe. Auch, wenn man einen Fehler begangen hat,  ist es nie spät zu erkennen, was man falsch gemacht hat und dies in Zukunft zu ändern.

Und wo vielleicht ein anderer meint, man müsste sich nicht entschuldigen, weil der andere einem nicht so viel wert, empfand ich es für mich immer schon anders. Für mich wäre es dennoch wichtig. So würde ich auch um Vergebung bitten, damit ich mich selbst im Spiegel ansehen mag, denn was falsch war, bedarf meines Gefühls immer einer Entschuldigung und danach eines besseren Tuns.

 

„Ein heilendes Gefühl in mir“

 

 

Der Zwickauer Dom St. Marien misst stolze 88 m und ist bereits im 12. Jahrhundert erbaut. Sehenswert empfand ich den sechsflügeligen Altar.  Für mich war dieser Besuch verbunden mit einer Prüfung meiner Gefühle, so habe ich es empfunden, denn  im Mai 2018 erhielt ich eine Diagnose und zwischen zwei Krankenhausaufenthalten besuchte ich mit meinem Mann gemeinsam den Zwickauer Dom.  Meine Gefühle haben mich geleitet, denn zum Gebet hätte ich keine Kirche aufsuchen müssen, oder wenn doch, dann wohl in der näheren Umgebung. Wie oft hielt ich in einer der Holzreihen inne und betete das Vaterunser. Danach ging ich langsam durch diese heilige Halle und meine Gedanken schwirrten angstvoll um mich, so hatte ich sehr oft Tränen in den Augen.  Mein Mann machte mich darauf aufmerksam, dass es eine Zettelbox gäbe und in diese dürfte man einen Zettel legen, auf dem man eine Bitte, ein Anliegen schreiben könne und es würde bei einem der nächsten Gottesdienste vorgelesen und ins Gebet mit eingebunden. So fühlte ich, dies müsse ich für mich tun, aber auch mein Mann hat es für mich genutzt, das empfand ich auch als sehr liebevoll und war ihm dankbar. Als ich weiter schaute, sah ich Hiob und für meine Tränen gab es nun kein Halten mehr. Nun fühlte ich, deshalb führte mich mein Gefühl hierher, Hiob sah ich in noch keinem Gotteshaus stehen, das ich bisher besuchte. Meine Hiobsbotschaft hatte ich bereits erhalten, nur ging es für mich nun darum, damit irgendwie Frieden zu schließen, eine Veränderung herbeizuführen, es schien unabänderlich zu sein und wie ich mich mit der Geschichte Hiob auseinandersetzte, wusste ich um meine Prüfung. Hiob, ein gerechter, gläubiger Mann hatte dem Bösem entsagt und bewies, dass er gläubig blieb, als er seine Prüfung  durchlief. Selbst zürnte ich auch nie mit Gott, auch nie mit meinem Schicksal. Jedoch bat ich um göttliche Unterstützung mehr in dieser Zeit.   Für mich war dieser Besuch im Gefühl heilsam,  denn er schenkte mir Kraft und Mut an mich zu glauben, mehr denn je und so schaffte ich es auch, diese Veränderung positiv zu meistern, ob es auch körperlich einmal gänzlich wieder gelingen wird,  das weiß nur Gott allein. Einen Fortschritt durfte ich bereits tun, es müsste es nur noch besser werden oder wenigstens so bleiben dürfen. Gebet Vaterunser, …. .

Ein Jahr später las ich das Buch von Teresa Ávila „Die innere Burg.“ Dieses Buch ist für mich ein Meisterwerk! Hier fand ich beschrieben einen Weg, den ich bereits viele Jahre schon zuvor angefangen und es ist unwahrscheinlich heilsam lesen zu dürfen, was ich großes noch erwarten könnte, beschreite ich diesen Weg unaufhaltsam weiter.

„WER BIST DU WIRKLICH“

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WER BIST DU WIRKLICH
Hebst du deine Welt aus den Angeln? Lässt sie baumeln wie es dir gefällt?
Suchst du den Schmerz unter deiner Haut, der sich verkroch, weil er kein Licht erträgt?
Welchen Spagat musst du wagen, um dich noch zu fühlen?
Wohin sieht dein Auge, wenn dein Gefühl traurige Wahrheit spricht?
Meidest du Menschen, welchen ihren Weg in Freude erfahren?
Ziehst du dich von anderen zurück, welche dir mit Liebe begegnen?
Welchen Weg möchtest du gehen, um zu erfahren, wer du wirklich bist?
Worin besteht der Sinn deines Lebens?
Warum bist du auf dieser Welt und worin findest du Erfüllung?
Wenn keiner um dich herum, wer bist du?
Sind viele um dich, bist du, du selbst?
Was ist dir wichtig und lebst du es?
Vertrittst du deine ehrliche Meinung immer und überall?
Hegst du Ängste, und hältst dein Gefühl verschlossen?
Fühlst du Mut deinen eigenen Weg zu beschreiten?
Fühlst du Freude in dir?
Ist Leichtigkeit zu meist dein Begleiter?
Wie gehst du mit konstruktiver Kritik um?
Verhältst du dich anderen gegenüber so, wie du möchtest, dass sie auch dir begegnen?  Ist dein Film nur ein Kopfkino, das dich durch dein Leben leitet?
Dein Bauchgefühl, führt es dich?
Glaubst du an dich und deine Fähigkeiten?
Denkst du in Gut und Böse?
Wünschst du noch?
Was erwartest du von dir selbst?
Hegst du oft Erwartungen anderen gegenüber?
Bist du bereit andere wahrzunehmen, welche dir Hilfe bieten und bist du bereit sie anzunehmen?
Sprichst du über deine Gefühle?
Bist du auf deine Entwicklung als Mensch stolz?
Liebst du dich selbst?
Lebst du Selbstliebe?
Träumst du viel oder schaffst du es deinen Traum zu leben?
Fühlst und erkennst du, welche Menschen dich fördern, in dem was dir wichtig ist?
Gehst du mit dir selbst ehrlich um und sprichst du ehrlich?
Zu treffende Entscheidungen fällst du sie auch oder lässt du das Schicksal entscheiden?
Gibt es für dich „Freiheit“ und wenn ja, was bedeutet es für dich?
Wie fühlst du dich, wenn du diese Fragen wirklich für dich beantwortet hast?
Was wäre wichtig für dich noch zu lernen?

„Stille zu Besuch“

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Wenn Stille uns besucht, ist in unserem Gefühl etwas durcheinander geraten. Etwas, das uns so keineswegs weitergehen lassen möchte. Es ist schwer für uns, dies zu akzeptieren und wir kämpfen. Doch solange wir kämpfen, möchten wir wohl keineswegs annehmen, das was ist. Wir scheuen uns unsere Gefühle näher zu betrachten.

Wenn ein Traum stirbt, verblasst die Farbe. Das Leben erscheint etwas trostlos zu dieser Zeit. Doch lieben wir uns selbst, könnten wir ergründen,  warum dieser Traum gehen musste. Wir würden dadurch lernen und wachsen.

Und wenn wir die Stille annehmen, sie nie als etwas sehen, das uns nie gereicht, dann könnte sie aus unseren Gefühlen etwas zaubern, das wir als stark und reich empfinden könnten und die Welt darf von uns lernen.

Ist Stille zu Besuch, haben wir sie oft selbst eingeladen, um wichtige Entscheidungen treffen zu können, oder sandte das  Schicksal sie? Vielleicht ist es aber auch der Wille eines Menschen, der einen anderen damit in seine Richtung lenken möchte. Das letztere wäre Manipulation. Oft hält die Angst vor Veränderungen den Menschen davon ab, ehrlich sich selbst gegenüber zu sein. Dies ist aber sicherlich keine Option einen anderen deshalb unglücklich sehen zu wollen. Größe ist, wenn ein Mensch sich eingestehen kann, dass wir immer nur uns selbst verändern können, um eine Veränderung herbeizuführen. Diese Veränderung allerdings muss im Gefühl stattfinden, nie im Willen.

(Foto und Text: Jana Goeritz)

Du tanzt durch dein Leben!

 
 

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(Foto: Pixabay)

„Du tanzt durch dein Leben“ diese Worte schnappte ich gerade auf und nein, damit war keineswegs ich gemeint. Doch ich fühlte, es lohnt sich, wenn ich mich damit einmal beschäftigen würde.

Zu Anfang steht für mich die Bedeutung des Wortes „Tanz“ an sich. „Tanz“ ist für mich in erster Linie Bewegung. Eine Bewegung von Körper, Geist und Seele. Verarbeitung von Gedanken, Gefühlen mit Hingabe an diese und so eine Spiegelung von innen nach außen gefühlt darzustellen. So glaube ich, man kann durchaus einen Gedanken tanzen, jedoch das Gefühl entscheidet wie, allein durch das Wohlfühlen beim Tanz, bei der jeweiligen Darstellung. Das allein sagt für mich in keinster Weise etwas darüber aus, wie diese Bewegung aussehen könnte. Langsam, geschmeidig, schnell, ja sogar ruhend. Damit verbunden sind für mich Rhythmen, Worte, Gefühle, Mimik. Jedoch könnte ich mir durchaus vorstellen, jede dieser Möglichkeiten stünde auch für sich allein, um mich zu bewegen. Das würde mein Gefühl entscheiden. Meine Hingabe in jenem Moment, die Bewegung als Tanz zu vollziehen, wenn sie mich geradezu auffordert, wenn mich eine dieser Möglichkeiten oder alle gemeinsam bewegen, mich in Bewegung zu setzen.

Auch eine traurige, eine melancholische Melodie kann so schön im Ohr klingen und das Herz berühren. „Traurig, aber so schön.“ ja, auch ich sagte dies schon zu so manchen Klängen. Nur eine Musik kann auch den Geist bewegen, so auch ein Wort, eine Mimik, ein Gefühl. Für mich ist Tanz ein Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele.

Ist es zu oberflächlich, wenn man sagt „Du tanzt durch dein Leben.“ Oft wird es ausgesprochen, doch meinen wir dann wohl nur die Leichtigkeit im Gefühl. Dabei ist Tanz so viel mehr.
Würde mich jemand fragen „Tanzt du schon durch dein Leben?“ würde ich höchstwahrscheinlich nachfragen „Du meinst wie ich zurzeit tanze?“ Nachfragen würde ich wohl, weil ich oft diesen Satz in Verbindung mit Leichtigkeit höre.
Ich glaube es kommt auf das jeweilige Gegenüber an, wie bewusst oder unbewusst dieses ist. Vielleicht wäre die Frage richtiger gestellt „Wie tanzt du dein Leben zurzeit?“

Doch „Du tanzt durch dein Leben“ diese Worte verstehe ich selbst noch einmal auch anders. Wer ist in einem Leben zu Hause, das nur durch Leichtigkeit bestimmt und sorgenfrei sich zeigt und es so auch lebt? Wohl niemand immer zu?
Aber unser Gefühl allein entscheidet darüber wie wir uns in verschiedenen Lebenssituationen verhalten. Und ist ein Gefühl früher im Dreieck gesprungen in einer bestimmten Situation, kann es heute in einer ähnlichen oder gleichen Situation vielleicht lächeln und ganz entspannt sein. So eine Art „Tanz durchs Leben.“ Geschieht dies von Zauberhand? Keineswegs. Nur durch Arbeit mit dem eigenen Gefühl. Das, was immer wieder getriggert wird, das will gesehen und geheilt werden. Wenn das geschafft, dann lebt man immer mehr Leichtigkeit.

 

 

„Den Tag nicht vor dem Abend loben“

Abend

Montagabend 18.55 Uhr ein Sonnentag neigt sich dem Ende. Sonnentag, weil die Sonne auch schien, warm, gelb, groß.  Seit gestern bemühe ich mich wieder mit meinem Gefühl zu arbeiten. Anfänglich zugegeben schwerer, heute bereitete es mir sogar Freude, weil ich immer wieder eine Belohnung dadurch erfuhr. Meditation vor einigen Tagen kaum möglich, heute geschah sie fast wie von allein, was ich sah, ließ mein Gefühl keinesfalls erschrecken, irgendwie gehörte es keineswegs zu mir.  Vor einigen Minuten noch brachen die Stubenfenster die Sonnenstrahlen und sie fielen zwischen die beiden Herzen, die unterschiedlich groß am Fenster ihren Raum einnehmen. Einen kurzen Moment kamen einige Worte in mein Gefühl. „Die Energie deckt alles auf.“ daraufhin zeigten sich Visionen. Interessant und irgendwie stimmig mit dem, was ich bereits fühlte. Das Warum, so glaube ich, erschließt sich mir, doch ich habe etwas dagegen, das es so sein sollte, ist, werden könnte, so lasse ich es also los.

In diesem Sinn wünsche ich allen die dies lesen einen angenehmen Abend und einen guten Start für Morgen in einen neuen hoffentlich schönen Tag.

 

„WER BIST DU WIRKLICH“

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WER BIST DU WIRKLICH
Hebst du deine Welt aus den Angeln? Lässt sie baumeln wie es dir gefällt?
Suchst du den Schmerz unter deiner Haut, der sich verkroch, weil er kein Licht erträgt?
Welchen Spagat musst du wagen, um dich noch zu fühlen?
Wohin sieht dein Auge, wenn dein Gefühl traurige Wahrheit spricht?
Meidest du Menschen, welchen ihren Weg in Freude erfahren?
Ziehst du dich von anderen zurück, welche dir mit Liebe begegnen?
Welchen Weg möchtest du gehen, um zu erfahren, wer du wirklich bist?
Worin besteht der Sinn deines Lebens?
Warum bist du auf dieser Welt und worin findest du Erfüllung?
Wenn keiner um dich herum, wer bist du?
Sind viele um dich, bist du, du selbst?
Was ist dir wichtig und lebst du es?
Vertrittst du deine ehrliche Meinung immer und überall?
Hegst du Ängste, und hältst dein Gefühl verschlossen?
Fühlst du Mut deinen eigenen Weg zu beschreiten?
Fühlst du Freude in dir?
Ist Leichtigkeit zu meist dein Begleiter?
Wie gehst du mit konstruktiver Kritik um?
Verhältst du dich anderen gegenüber so, wie du möchtest, dass sie auch dir begegnen?  Ist dein Film nur ein Kopfkino, das dich durch dein Leben leitet?
Dein Bauchgefühl, führt es dich?
Glaubst du an dich und deine Fähigkeiten?
Denkst du in Gut und Böse?
Wünschst du noch?
Was erwartest du von dir selbst?
Hegst du oft Erwartungen anderen gegenüber?
Bist du bereit andere wahrzunehmen, welche dir Hilfe bieten und bist du bereit sie anzunehmen?
Sprichst du über deine Gefühle?
Bist du auf deine Entwicklung als Mensch stolz?
Liebst du dich selbst?
Lebst du Selbstliebe?
Träumst du viel oder schaffst du es deinen Traum zu leben?
Fühlst und erkennst du, welche Menschen dich fördern, in dem was dir wichtig ist?
Gehst du mit dir selbst ehrlich um und sprichst du ehrlich?
Zu treffende Entscheidungen fällst du sie auch oder lässt du das Schicksal entscheiden?
Gibt es für dich „Freiheit“ und wenn ja, was bedeutet es für dich?
Wie fühlst du dich, wenn du diese Fragen wirklich für dich beantwortet hast?
Was wäre wichtig für dich noch zu lernen?

„Ostermontag“

Ganz klar, dieses Ostern war für mich etwas anders, als die Jahre davor. Zuerst hoffe ich das so viele Menschen wie möglich gesund geblieben sind oder wieder genesen konnten, für alle anderen, wünsche ich gute Besserung.

Mein Ostern begann schon einige Wochen vor dem Osterfest, denn die Wohnungstür ziert ein hölzerner Osterhase mit Ei und Federn, die Fensterbretter sind auch mit Häschen geschmückt und in einer Bodenvase tragen ein paar Zweige, auch kleine bunte Ostereier. Heute kommt es mir so vor, als hätte ich es geahnt, das dieses Ostern anders sein würde, denn noch nie habe ich um Ostern so ein Zirkus gemacht, wie in diesem Jahr.  Ein glänzender rosa Osterhase mit Körbchen und einem Ei, das er, so schaut es zumindest aus, kaum halten kann, gibt mir seit Wochen, Zeichen.  Er steht auf dem Fernsehwagen und meine bessere Hälfte meinte letztens noch, „Es ist ja kein Wunder, das du den immer siehst, er steht ja förmlich in deiner Sichtweite.“  Aber er wurde eines Besseren belehrt, dabei kennt er mich und meine Gefühle seit vielen Jahren. Ich antwortete „Nein, klar ich sehe ihn, genau so wie du, er steht ja am Fernseher, aber er sendet Zeichen. Zu Ostern wird etwas sein.“ Nur was, das wusste ich keinesfalls und fühlte auch keineswegs, um was es sich handeln könnte.

Ich zähle mich zu den Menschen, welche gern schenken und anderen eine Freude machen und ich hatte vor ein paar Wochen, das Gefühl, meiner Nachbarin einmal einen Blumenstrauß zu schenken, weil sie für mich schon zwei oder dreimal Post entgegengenommen hatte, das wollte ich jedoch keineswegs zu Ostern tun, sondern einfach mal so, doch wenn ich früher einmal etwas so verschenkte und Freude daran hatte, fühlte ich jedoch, die anderen konnten das keineswegs einordnen, selbst wenn ich versicherte, dass es einfach mal nur so wäre. Sie fühlten sich dann immer gleich animiert, mir auch etwas zu schenken und das wiederum irritierte mich und ich hörte mit den kleinen Aufmerksamkeiten auf.

Zu Ostersonntag am frühen Morgen war auch für mich etwas im Osterkörbchen und auch mein Schatz durfte sich über einige Kleinigkeiten freuen. Und so fühlte ich auch, meinem Seelengefährten in Österreich eine SMS zu senden, weil ich glaubte er würde sich wohl darüber freuen. Ich hätte mich wohl darüber gefreut von ihm zu hören, doch leider kam kein Wort zurück. Doch als meine bessere Hälfte und ich die Wohnungstür aufschlossen und zum Osterspaziergang aufbrechen wollten, stand eine schön eingepackte Kleinigkeit vor uns auf der Türschwelle und ich freute mich wie ein kleines Kind. Es waren mehrere Dinge enthalten und allesamt selbst gestaltet von unserer Nachbarin. Also läutete ich an ihrer Tür und bedankte mich mit einem leuchtenden Gesicht. Es ist schön, wenn Menschen an andere denken, einfach so und dies in einer netten Art Kund tun und ich habe zu meinem Gefühl zurückgefunden, es ist in Ordnung, wenn ich anderen eine Freude mache und wenn sie dies keineswegs zu schätzen wissen, dann sagt das mehr über diese Menschen aus.  So, und mein rosa Osterhase hatte es wohl gewusst, danke.

Heute nun waren wir am späten Nachmittag an der frischen Luft und ein paar kleine Impressionen aus unserer unmittelbaren Umgebung habe ich vor die Kamera bekommen. Unseren Wasserturm, und in der Ferne sehen wir den „Zahn“ oder auch Uniriesen genannt und auf dem anderen in der Ferne das Völkerschlachtdenkmal.  Da wir ja erst letzten Sommer hier hergezogen waren, gehen wir hier auch ab und an neue Wege. So gesehen bei allem was da draußen so los ist, hatte ich ein schönes Osterfest und hoffe für euch die dies lesen, das auch ihr alle schöne Tage verleben durftet, wenn auch etwas anders, als in den letzten Jahren.

 

„Perlengesang“

 
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Text und Bild: Jana Goeritz
„Ein sanfter Perlengesang klingt zum Ufer.
Lieblich reizend, schön zu gleich.
Die Wellen bewegen ihn aus der Tiefe des Meeres,
lassen ihn so in die Welt hinein.
Sie bewegen sich am Ufer, über Dünen, Sand und Stein.
Herzens nah jene Stunde, die sie gemeinsam werden sein.
Sanfte Farbe, weicher Glanz, Hand in Hand im Sonnenschein.
Und ist der Silbermond auch aufgegangen, sie werden beieinander sein.
Tiefe erzählt der Gesang der Perlen, sie wird im Freien zu finden sein.
Sie werden suchen, finden, lieben und ihre Freiheit bleibt nur klein,
weil sich beide wirklich wollen und einer möchte beim anderen sein.“

„Kurz vorm Jahresende“

30.12.

(Foto und Text: Jana Goeritz)

Bald ist es geschafft, vielleicht auch leider.
Das Jahr es ist nun schon so alt.
So geht es wohl nun seiner Wege,
überlässt der Jugend seinen Rang.

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html

„Nach der Weihnacht“

27.12.

(Foto und Text: Jana Goeritz)

Leider vorbei die schöne Weihnachtszeit,
doch Kerzen brennen noch immer nieder.
Das Räuchermännchen erzählt noch Weihrauch,
im nächsten Jahr erzählt es dies wieder.
Der Tannenbaum erstrahlt noch im Lichte,
trägt auch noch sein grünes Kleid.
Und wenn die Weihnacht auch vorüber,
die Liebe aber, ich hoffe sie bleibt.

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html

„Geschichten unterm Weihnachtsbaum“

Weihnachtszeit ist auch Geschenkezeit. Und ja schenken heißt auch, mit seinen Lieben zu Hause viel Zeit zu verbringen. Und vielleicht mag man zwischen drin ein Buch lesen oder vorlesen. Hier sind einige meiner Geschichten und Märchen aus dem Buchkaleidoskop. Leseproben und mehr gern unter 

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/index.html

„Hannos Geschichten“

„Jonas und die Himmelsleiter“

„Anders“

„Blanchefleur“

„Himmelblau und Sonnenreich“

„Die verzauberte Wiese“

„Ist das wirklich wahr?“

„Eulenherz“

„Winterzauber“

„Im Land unter dem Regenbogen“

„Freddy und seine Geschichten“