Schlagwort-Archive: Gefühle

„Bunt und ruhig“

 

  Heute, fühlte ich mich bisher etwas, na sage ich mal außer der Spur? So blieb mir nur die Natur und in dieser, die Ruhe zu suchen. Was für wunderschöne Farben mir doch vor die Linse kamen. Danke. Ein kleiner, dennoch großer Lichtblick für mein Seelengefühl. Euch wünsche ich einen angenehmen Freitag und ein schönes Wochenende.

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„Seelenfrieden“

ISBN. 978-37386-4884-3

Klappentext:
Wie kann man seinen Seelenfrieden finden? Der Weg dahin, führt über den Mut, sich seinen eigenen Gefühlen bewusst zu werden, danach zu handeln und zu leben. Der Inhalt dieses Buches, kann durchaus eine Hilfestellung sein, wenn man sich spirituell, auf den Weg zum eigenen Seelenfrieden begibt.
Marion Jana Goeritz lebt ihre Berufung als Reikilehrerin und Autorin in Leipzig aus
.

                  Leseproben und weiteres zum Buch gern unter ..                    http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/19.html

„Farbenregen“

ISBN: 978-3-7448-5453-5

Dieses Gedichtbuch beinhaltet drei Abschnitte mit insgesamt 246 Gedichten.

Leseprobe aus „Bewegtes Wasser“ aus dem Buch „Farbenregen“

Das Farbenspiel in tiefster Seele, Wolken weiß und Sonnenlicht.
Schimmert golden in den Augen, fühlst du dieses Liebeslicht?
Der Maler dieser frohen Farben, er führt den Pinsel in der Hand.
So streicht er glücklich in der Seele, fühlt in sich ein buntes Band.
Hell zur Sonne seine Augen, glitzernd schön im Abendlicht
.
So ein Maler in der Seele, ist ein jeder,
der mit seiner Seele spricht.
 Leseprobe aus „Farbenklang“ aus dem Buch „Farbenregen“
Über alle Meere fahren, alle Flüsse sehen, alles Leben akzeptieren,
was nicht ist, auch sehen.
Finden im Suchen begründen, suchen, wenn nichts mehr geht.
Doch, wenn ich glaube zu haben, kein Zweifel sich in mir regt.
Es nicht mehr missen, auch das, was noch nicht bei mir war, doch es vergessen können
, dass was nicht wirklich wahr.
Es singen und spielen, das was berührt.
Es wollen und fordern, nichts ist passiert.
Leseprobe aus „Regentanz“ aus dem Buch „Farbenregen“
Höre auf mit dem Verlieren, mit dem Gewinnen um jeden Preis.
Öffne dich für deine Seele, Seelentief und seelenweit.
Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter ..

„Der Südwind der aus dem Norden kam.“

ISBN: 978-3-7448-8206-4

 

„Wenn wir vergessen würden, was der andere uns bedeutet,
wer wären wir dann?
Einsame Egoisten, die wandern.“
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„Seele, was denkst du dir?“

ISBN: 978-3-7448-9937-6

„Und wenn die Welt nur Liebe trinkt, Tränen spinnen Perlen.
Der Sonnenglanz vom Himmel singt, in LIEBE sein ist ALLES.
Gefühle schenken Zuversicht, gereiht an eine Kette.
Perlen scheinen samtig hell, wie das Licht sie findet.
Trägst du sie im Morgenlicht, im Wald der Nebelbänke,
ruhen sie auf deiner Haut, Erinnerungsgeschenke.
Doch im Farbenspiel des Abends, vielleicht im Kerzenschein,
Zaubermelodie berührt die Herzen, was für ein Lichterspiel.
Und wenn die Welt nur Liebe trinkt, erzählt sie in Perlenfarben,
in matt und hell, in Rosa weiß und manche Augen sagen,
die Nebelbank vom Morgen grau ist einer der besonderen Tage.
Und wenn mein Herz in Liebe ist, ist es wegen deinem.“
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„Erinnerungsblick“

ISBN  978-3-7460-1281-0

„Nichts verliert sich, das wichtig ist.
Nichts bleibt unentschieden was einer Entscheidung bedarf,
nicht im Gehen, auch nicht in der Stille.

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/43.html

„Wenn es ineinander greift“

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Wenn es ineinander greift, geht es dann immer vorwärts? Denke ich an das Innenleben zum Beispiel einer Uhr, ist das Uhrwerk funktionstüchtig, die Zeit an der Uhr läuft nach vorn. Doch ist etwas kaputt im Uhrwerk, kann es möglich sein, die Zeit wird an dieser Uhr verkehrt angezeigt oder ist die Uhr gänzlich kaputt, die Zeit bleibt an dieser Uhr stehen.

So ähnlich ist es für mich auch mit Gefühlen nachvollziehbar.  Ernähren wir uns gesund auch auf mentaler, geistiger Ebene, treffen für uns immer gute Entscheidungen, nach reiflicher Überlegung, vertrauen unserem Weg, lassen Gefühle zu, denken und handeln dementsprechend positiv, doch treffen wir auf eine Ansammlung von Menschen, kann es möglich sein, das wir es dort nie lange aushalten, weil sich einer oder einige von denen ungesund ernähren, und wir es an unserem Energielevel bemerken.

Wenn es ineinander greift, ist es mitunter schwerer sich „aufrecht“ zu halten, was den positiven Energielevel angeht. Gerade auch in Transformationszeiten, wenn wir von einer niederen zu einer höheren Schwingung wechseln.

Hast du das auch schon einmal so für dich erlebt?

Rede ich von mir, denke ich zum Beispiel an die damals, ich nenne es immer „weltliche Arbeit.“ Im Raum herrschte oft eine ungute Energie. Aber auch im privaten Bereich, musste ich es früher schon fühlen, da aber hatte ich eine Wahl. Ich nahm meine Jacke und ging. Die Alternative wäre gewesen, ich hätte noch mehr Energie verloren, dem wollte ich entgegenwirken. Nach meinem Weggang fühlte ich mich immens wohler. Wie ich mich damals fühlte und wie lange ich mich von einem niedrigen Energielevel erholen musste, das habe ich in meinem Buch „SeelenEngel“ beschrieben.

Natürlich können wir uns schützen mit positiver Energie, zum Beispiel mit Reiki-Energie. Nur, bedenken wir, unsere positive Energie wird aufgebraucht, suchen wir Orte oder Menschen auf, verbringen wir dort Zeit. Wir müssen uns also immer wieder mit neuer positiver Energie „auffüllen“, um dort verbleiben zu können. Und Reiki-Energie wird aber auch zur seelischen und spirituellen Weiterentwicklung der Seele führen, so das wir irgendwann fühlen, wann es gut ist, den Ort oder die Menschen, welche für uns ungut sind, zu verlassen.  Aber natürlich braucht es nie Reiki, um gute Gefühle zu hegen oder richtige Entscheidungen zu treffen, aber Reiki kann dabei unterstützend wirken. Und manche Entscheidung kommt eben erst auf den Tisch, wenn das nötige Rüstzeug vorhanden ist. Dafür sorgt schon die göttliche Führung, daran glaube ich, denn für mich fühlte ich es so. Erst als ich dafür gesorgt hatte, in einer sehr schwierigen Zeit auch energetisch mich wirklich gut versorgen zu können und ich ahnte damals keinesfalls, was auf mich zukommen würde, wählte ich einen neuen Weg.

Wenn es ineinander greift, geht es so lange vorwärts, solange wir uns unseren Gefühlen stellen und ihnen vertrauen. Als ich meine Gefühle geklärt hatte und fühlte, jetzt geht es aber für mich in eine andere Richtung, vertraute ich und stellte mir kaum eine Frage, kaum schreibe ich, weil es doch ab und an einen gesunden Zweifel gab, aber ich konnte schlecht die anderen verstehen, in ihrem Verhalten. Sicher erging es ihnen ebenso mit mir. Doch meine Entscheidung zu gehen, habe ich bis heute nie bereut. Ich folgte meinen eigenen Gefühlen, meiner Seele, glaubte an die göttliche Führung und fand hinaus, aus dem Weg, der mir keine Freude bereitete. Und ob man es mir glauben mag oder lässt, es war dennoch schwer, auch wenn es sich heute einfach niederschreiben lässt.

Oft sind Menschen, wenig in der Lage, ihre Probleme wirklich zu benennen und ihre Gefühle dementsprechend zu klären, es geschieht, dass sie ihre Gefühle auf andere projizieren. Und befindet sich der andere in einer Transformationsphase, braucht er Halt seinen eigenen Weg weiterzugehen, um keinesfalls wieder in alte unbrauchbare Muster zurückzufallen. Darum ist Vertrauen in sich selbst, in das eigene Gefühl wichtig, sehr wichtig.

Und wir sollten ja schon erkannt haben, dass Menschen, welche mal ungut unterwegs sind, weil irgendetwas mal anders lief als gewünscht, uns geht es sicher, dass eine oder andere Mal womöglich auch so oder es erging uns schon mal so, keine großen Energieräuber sind. Menschen, welche positive Gefühle hegen und sich stets gesund ernähren, werden sich in einer für sie unguten Situation Hilfe suchen oder sie annehmen. Ganz egal, sie werden etwas Angenehmes tun, damit sie wieder besser fühlen können, oft kommen sie schneller ins Vertrauen zurück, dass das Missgeschick für irgendetwas auch gut war. Sie lernen stets dazu und lernen schneller.

Wenn es ineinander greift, heißt einfach nur, es kann immer nur eine Richtung geben. Berg auf oder Berg ab, wir selbst entscheiden, wo unsere Richtung uns hinführen wird. Das aber heißt auch wiederum, wir müssen eine Entscheidung treffen. Meiden wir dies, wird wohl das Leben für uns entscheiden und wir müssen uns dann fügen, bis wir unsere Lektion gelernt haben.  Handeln wir dennoch anders, ist es unser Wille der eine andere Richtung vorgibt. Wie das enden kann, wissen wir, wir fühlen uns sehr unwohl in unserer Hau und kommen nie wirklich vorwärts für längere Zeit. 

Wenn es ineinander greift, ist für mich positiv zu sehen. So habe ich nach meinen Reiki- Einweihungen zur Reiki-Meisterin und Reiki-Lehrerin viel Schönes erleben dürfen. Meine Seele entwickelte sich rasant und da ich schon immer meinen Gefühlen folgte, folgte für mich eine spirituelle Weiterentwicklung, die ich nie mehr missen möchte.  So entstand nach  der zweiten Reikieinweihnung für mich die stabile Verbindung zu den Engelsenergien vor allem zu Maria, Mutter Gottes. Ihre Energie begleitete mich auch beim Schreiben, vor allem bei meinem fünften Buch „SeelenEngel.“ Ich begann auch mit Krafttieren und Seelen zu kommunizieren und die geistige Welt weihte mich in die spirituelle Arbeit „Die Seelenarbeit“ ein. Das und anderes bereitete und das tut es immer noch, mir unwahrscheinlich viel Freude.

Wenn es ineinander greift, dann geht es hoffentlich positiv nach vorn. In und mit Liebe.  Fühlen wir vertrauen wir dem Ruf unserer Seele und somit vertrauen wir unserer göttlichen Führung.

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„Manifestieren“

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„Manifestieren“ heißt auch „Sichtbar machen.“  Durch das Manifestieren können wir unser Leben beeinflussen, positiv, wie negativ. Voraussetzung für positives Manifestieren ist, das wir uns im Vorhinein Gedanken darüber machen, uns also klar werden, über das, was wir wirklich möchten. Denn manifestieren wir und das auch immer wieder, durch Gedanken, Sprechen, Schreiben und Gefühle, kommt es auf eine positive Wortführung an. Wir sollten wissen, dass das Wort „Nicht“ in unserem Unterbewusstsein, ohne Bedeutung ist. Das ist nämlich schon einmal etwas sehr Wichtiges.

Vielleicht kurz ein Beispiel, für die unter uns, die mit dem Manifestieren noch keinerlei Erfahrung haben, sich aber womöglich schon darüber wunderten, das in ihrem Leben etwas anders lief, als gewollt, ich bilde da keine Ausnahme, oder einfach nur, damit wir uns es wieder einmal in Erinnerung rufen.

Nehmen wir an, wir möchten uns beruflich verändern. Wir begeben uns auf Stellensuche und wir haben uns vorher keinerlei Gedanken gemacht, was wir wirklich möchten. Oft würde das dann wohl so klingen: „Ich kann mich nun entscheiden der eine oder der andere Job,  aber den hier, will ich nicht, oder den Job will ich eigentlich nicht, aber auf dieser Stelle hier, möchte ich auch nicht bleiben.“ Unser Unterbewusstsein aber, übersetzt es so: „Ich kann mich nun entscheiden, der eine oder andere Job, aber den hier will ich, oder den Job will ich eigentlich, aber auf dieser Stelle hier, möchte ich auch bleiben.“ Möglich ist dann, dass wir genau nur den Job bekommen, den wir eigentlich für uns ausschließen wollten. Fazit: Wir ärgern uns darüber, dass wir nur diesen Job bekommen, den wir eigentlich vermeiden mochten, oder wir bleiben sogar im alten zurück, mosern herum, sind unzufrieden, oder nehmen einen Job an, weil wir meinen, nur wir bekommen immer die Stellen, die andere abgelehnt haben und für uns übrig blieben und wir fühlen uns weiterhin unwohl.

Ich weiß aus persönlicher Erfahrung, dass das anfänglich schwerer ist, eine positive Wortfindung zu suchen und zum Ausdruck zu bringen. Denn Manifestieren heißt auch, zum Ausdruck bringen. So nahm ich mir also Zeit und übte einfach einmal. Mit der Zeit fanden sich immer mehr positivere Satzbildungen, auch wenn es zu Anfang doch mühsam war. Denn mitunter muss ein Satz, wenn man ihn wirklich positiv formulieren möchte als zuvor, ganz anders heißen, dazu aber später noch.

Das Beispiel oben ist eine einfache Sache und schnell im positiven formuliert. Möchten wir uns verändern und suchen eine neue Stelle, sollten wir das auch so formulieren. „Ich möchte mich genau auf diese Stelle bewerben. Oder, ich möchte genau diesen Job, er ist wie für mich gemacht. „Viel besser und wirksamer ist es natürlich noch, wenn wir die genaue Bezeichnung der von uns gewünschten Stelle benennen. Und wir könnten auch noch weiter gehen, indem wir uns natürlich immer schon vor einer Bewerbung  genau überlegt haben, wie unser Arbeitsumfeld, Chef und auch die Kollegen sein könnten und alles was uns dazu wichtig scheint. Zum Beispiel ein gerechter und sozial eingestellter Chef, faire Kollegen und verträgliche Arbeitszeiten. Positives Formulieren ist also Gold wert.

Als ich vor vielen Jahren begonnen hatte auf meine Ausdrucksweise zu achten, bemerkte und fühlte ich, wie viel Arbeit dies anfänglich erst einmal war, weil ich mit mir Selbst arbeiten musste. Wie oft am Tag ich unbewusst sprach und so aber manifestierte und es gab noch etwas anderes, das ich außer Acht gelassen hatte. Das war so manches größere Detail. So richtig bewusst wurde mir das, als ich mich erinnerte meine Entscheidung getroffen zu haben, mit einem lieben Menschen, den ich lieben würde gemeinsam durchs Leben zu gehen. So hatte ich manifestiert, jedoch nur halbherzig, was einfach nur heißen soll, das ich so manches außer Acht gelassen hatte, was mir aber Gott sei Dank, von irgendwo her, doch bewilligt wurde. Das Detail ist kein Geheimnis, es geht um die Spiritualität. Mein Mann ist auch spirituell und aus so manchem Gespräch mit anderen Frauen wurde mir schon bestätigt, wie viel Wert es ist, einen spirituellen Partner an seiner Seite zu haben, wenn man selbst spirituell ist. Sie hatten da leider weniger Glück. So hatte ich Glück gehabt! Aber ich würdige es, in dem ich daraus lerne und es immer mehr tue, denn auch ich bemühe mich im Alltag immer an eine positive Satzfindung zu erinnern. Denn ich glaube, dass das Manifestieren keine Ausnahme macht, weil ich meine, es ist jetzt nur mein Alltag. Energie fließt immer und Energie ist in allem, so ist sie natürlich auch im Wort, das gedacht, gesprochen, geschrieben und wohl vor allem gefühlt wird.

Manifestieren ist also unsere Chance, unser Leben in die Spur zu lenken, in der wir gehen, oder fahren möchten. Allerdings glaube ich, anders als manch anderer, das es uns nur gelingt die gewünschten Situationen in unser Leben für lange zu holen, wenn unsere Manifestation auch mit unserem Seelenplan übereinstimmt. Denn nur dann, folgen wir auch der göttlichen Führung und werden Freude empfinden, an dem, was uns zuteil wird, wir haben länger etwas davon, weil es dem entspricht, was im Seelenplan vorgesehen und dadurch wiederum durch das Universum, die geistige Welt wirklich auf lange Zeit auch Unterstützung findet.

Weiterhin glaube ich, das wir nach dem Manifestieren, unsere Wünsche auch Loslassen müssen. Was heißen mag, wir haben alles gut überlegt, wir haben alles in die Manifestation gelegt, was uns wichtig ist, und nun darf das Universum helfen. Wir lassen es los, denken einfach an andere, auch wichtige Dinge in unserem Leben. Vielleicht kommt uns in den Sinn, ein schönes Essen zu zaubern mit lieben Menschen, so können wir uns doch gut ablenken lassen,  sodass sich die Manifestation gut entfalten darf.

Schlussendlich glaube ich, das Manifestieren zur Heilung beitragen kann, dann wenn wir uns bemühen, die Manifestation positiv zu formulieren. Ein, „Das nervt mich aber.“ wird höchstwahrscheinlich genau so in Erfüllung gehen können im alltäglichen, wie ein „Ich bin in meinem Gleichgewicht. Ich fühle mich im Gleichgewicht. Mein Körpergefühl ist im Gleichgewicht“ Eine ständige Beschäftigung in unserem Leben mit unserer Gesundheit oder gesunden Themen, kann sich manifestieren, ebenso wie die Beschäftigung mit dem Gegenteil. Was ich damit sagen möchte ist, einfach sich schlaumachen, oder schlaumachen lassen, wie kann ich meiner Gesundheit dienen? Was kann ich tun, wie kann ich mich verhalten, damit meine Gesundheit mir erhalten bleibt, oder sich verbessern kann, wieder zu nimmt? Welche Dinge kann ich beachten, damit ich mich besser fühle? Welche Situationen sollte ich vermeiden, um gesund zu bleiben? Und, und, und…. das alles sind positive Formulierungen um ungute Situationen wieder ins Lot zu bringen.  Heilung kann geschehen, immer dann, wenn wir uns für die Heilung öffnen. 

Mit Heilung meine ich, das Beste tun, um sich selbst nach vorn zu bringen, in eine verbesserte Situation. Ich weiß darum, dass es für jeden Menschen irgendwann ein Ende geben wird. Wie heißt es? „Aus dem Leben kommt am Ende keiner lebend heraus.“ Und so ist mit Heilung, die Heilung der Seele gemeint, und wenn die Seele heil ist, ist auch der Körper heil, oder wenn sie geheilt wird, kann der Körper auch wieder heil werden, wenn Zeit und Kraft vorhanden, wieder ganz zu gesunden.

Mögen wir immer das Positive im Leben in uns und so auch nach außen tragen.

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„Türen“

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Manche Türen stehen einfach offen, wir fühlen uns eingeladen einfach hindurch zu gehen, hinein in Etwas, das Neu, oder auch alltäglich sein kann. Andere Türen sind für uns verschlossen, wir hadern und fragen uns, warum dies so ist. Unser Wille, möchte unbedingt hindurchgehen, hineinsehen in das, was vor uns verborgen ist.

Verschließen wir uns vor unserem Gefühl, kann es uns keine Führung anbieten. Unser Ego sitzt in der ersten Reihe und zeigt uns Wege auf. Und wenn wir dann vor einer dieser Türen stehen, welche uns verschlossen bleiben, führte uns kein Gefühl, das  würde uns vielleicht raten, die Finger davonzulassen.

Die Frage, warum es uns schmerzt, das die Tür, die wir so gern öffnen würden, doch vor uns verschlossen bleibt, bleibt ungefragt.  Womöglich würde tief in unserer Seele, ein Teil berührt, welcher uns erinnern könnte und wir mögen uns aber bewusst oder auch unbewusst, ungern wieder erinnern.

Dabei wäre doch aber genau das richtig, oder?  Denn nur eine Aufarbeitung unserer Gefühle, kann Heilung bringen. Nur wenn wir uns an Situationen erinnern, welche uns einmal sehr schmerzten, sie womöglich im Gefühl noch einmal durchleben, uns also nur daran erinnern, können wir dem Leben wieder offen begegnen. Das heißt, wir sollten die Erinnerung zulassen, und wir werden unser Gefühl heilen können, aber auch jede verschlossene Tür akzeptieren, aus welchem Grund es auch sein mag, vielleicht weil die Zeit für uns noch eine andere ist, und wir erst andere Türen durchschreiten sollten. Womöglich werden wir es noch erfahren.

Lassen wir uns vom Gefühl führen. Es kommt aus der Seele und sie hat den Kontakt zur göttlichen Führung. Fühlen wir, fühlen wir auch, welche Tür wir durchschreiten können, ob sie nun schon für uns offen steht, oder wir die Klinke erst noch betätigen müssen.

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„Am Fenster“

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„Am Fenster“  der Text stammt aus der Feder von Hildegard Maria Rauchfuß und vertont wurde der Text in den 70ern Jahren durch die Gruppe City

„Einmal wissen dieses bleibt für immer
ist nicht Rausch der schon die Nacht verklagt
ist nicht Farbenschmelz noch Kerzenschimmer
von dem Grau des Morgen längst verjagt

Einmal fassen tief im Blute fühlen
dies ist mein und es ist nur durch Dich
nicht die Stirne mehr am Fenster kühlen
dran ein Nebel schwer vorüber strich

Einmal fassen tief im Blute fühlen
dies ist mein und es ist nur durch Dich
klagt ein Vogel ach auch mein Gefieder
näßt der Regen flieg ich durch die Welt“

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Für mich ist es das Lied aus meiner Vergangenheit und höre ich es heute, drehe ich immer noch laut. Es ist ein Gigant für mich, ein Stern am Musikhimmel, der immer bleiben wird.  Allein der Text, welcher mich unwahrscheinlich berührt und die Vertonung dessen, machen aus diesem Stück eine Einheit, wie ich sie bisher nie wieder wirklich bei einem andern Lied erlebt habe.

Und wenn ich darüber nachdenke, dass ich mit gerade mal 12 Jahren dieses Stück zum ersten Mal gehört und es mich seit dem nie wieder losgelassen, kann man sich vorstellen, wie sehr dieses Lied in meiner Seele klingt.

Damals war ich mit vielen anderen im Ferienlager in Storkow am See. Wir wohnten da in Bungalows. Für mich war es drei oder vier Jahre lang, der Urlaub schlechthin. Natürlich gab es da an manchem Abend auch Disco und wir waren verrückt danach. An einem Abend, ich erinnere mich, quatschten eine Freundin und ich bis sehr spät in die Nacht und wir naschten Englischdrops, einen nach dem anderen. Als unsere aufgebraucht,  machte ich das Mädel über mir, wir lagen in Doppelstockbetten, wach und fragte, ob wir auch deren Bonbons haben könnten. Als sie im Halbschlaf zusagte, haben wir diese auch noch genascht. Am nächsten Morgen hatte ich dann die Bescherung, ich hatte eine heftige Magenverstimmung und der Sani hatte kein Wissen darüber, bis ich ihm erzählte, wie es mich so erwischen konnte. Fakt allerdings war, ich musste ins Krankenzimmer umziehen und an die Disco war für mich nicht zu denken, aber ich hörte die Musik, so auch „Am Fenster.“ Und in den Pausen, es war ja Hochsommer, standen einige der anderen, an meinem Fenster um zu berichten, was da so abging. Damals für mich fast ein Weltuntergang.

Doch wenn so überlege, mit 12, hatte ich sicher noch keine Ahnung nur, von dem, was diese Worte an Bedeutung haben und doch berührte mich der Text in irgend einer Art und Weise.  Meine Seele hatte es mich fühlen lassen.

Heute geht es mir immer noch so. Höre ich ein Lied in einer Sprache, deren ich nicht mächtig bin, fühle ich dennoch, etwas berührt mich an dem Text. Schaue ich später nach, was es übersetzt heißt, kommt kein Staunen mehr, sondern ein „Ich fühlte es bereits.“

„Einmal Wissen dieses bleibt für immer. Einmal fassen tief im Blute fühlen,
dies ist mein und es ist nur durch Dich. Klagt ein Vogel, ach auch mein Gefieder näßt der Regen flieg ich durch die Welt.“

Was für eine Bedeutung allein diese Worte innehaben, für mich, in mir ein Gefühl des Herzschmerzes, das in diesem Moment, als ich es schreibe, sich einfach auflöst.