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„Visualisieren“

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Das Visualisieren lernte ich einst durch mein Seelengefährten Georg und dennoch stehe ich diesem Thema keineswegs erst heute kritisch gegenüber. Das hat auch seinen Grund, denn ich glaube, es ist ein Kraftakt des Egos, den wir zu Zeiten der Unzufriedenheit und der Ungeduld bewerkstelligen.

Und tut man dies, glaubt man dann noch an eine göttliche Führung? 

Und einmal Hand aufs Herz, wie viele Visualisierungen haben, wem wirklich in den bleibenden Erfolg gebracht? 

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„Es hat sich etwas verändert“

 

 

Bildlich habe ich diese beiden Motive erwählt, weil ich finde, die Entwicklung von einer verpuppten Raupe, also einem leblosen Kokon zu einem Schmetterling, kann und macht auch eine Veränderung, für mich zumindest mehr als sichtbar. Beide habe ich einmal im Botanischen Garten vor die Linse bekommen. Für die, welche sich mit Schmetterlingen besonders gut auskennen, ich habe keine Ahnung, ob der Schmetterling aus dem oben abgebildeten Kokon stammt und so interessant das womöglich auch sein kann und sicherlich auch ist, für mein Thema heute, eher als Hintergrund gedacht.

Ja, es hat sich etwas verändert!

Habe ich früher öfter gemeint, „Darüber werde ich einmal nachdenken.“ ist meine Ansicht heute einmal mehr „Ich werde einmal in mich hineinfühlen.“ Und ja, ich bin durchaus überrascht, was ich da so mitunter fühlen darf. Das alles hat auch mit meiner Selbstliebe zu tun und es ist doch etwas schwerer als früher gedacht, zugeben zu müssen, dass Selbstliebe, die ich schon früher lebte, wohl eine etwas andere wahr. Unvollständig?  Wahrscheinlich stand dies mit meiner Ausdrucksweise im Zusammenhang. So arbeitete ich an mir und habe beim Schreiben das Wort „nicht“ keineswegs mehr angewandt. Beim Sprechen ist es für mich etwas schwieriger, muss ich zugeben, aber das lerne ich auch noch. Was ich jedoch dadurch bemerkte, ich fühlte mich doch wohler, weil das kleine Wort „nicht“ doch eine größere Auswirkung wohl auf mich ausübte, auf mein Gefühl. Denn irgendwie trägt es eine Negativität in sich und so ist es für mich kaum verwunderlich, das nach einer gewissen Zeit des Weglassens dieses Wortes, mein Gefühl sich, ja ich kann sagen wohler fühlte als zuvor. Und lese ich etwas irgendwo und lese diese Verneinung, fällt mir schneller eine positivere Ausdrucksweise ein, als es früher der Fall war. Denn das braucht Übung. Für mich ist dies ein positiver Schritt nach vorn, wohin sonst.

Auf meine Gefühle achtete ich schon als Kind. Später natürlich auch, jedoch sprach ich oft nur vom Nachdenken, oder ich denke einmal darüber nach. Aber, es ist eben, auch eine Form der Selbstliebe fühle ich, wenn sich hier etwas tun durfte in meiner eigenen Ausdrucksweise, und noch mehr, auch dies zugeben zu können.

Und ich bin immer auch wieder überrascht, wie das Schreiben mich besser meine Gedanken und Gefühle erfahren lässt. Die Gedanken kommen mir durch das Schreiben noch schneller in den Sinn und ich kann so noch besser reflektieren. Was jetzt gerade in meinem Kopf und in meinen Gefühlen abgeht, glaubt niemand, ich könnte einfach darauf losschreiben, aber es sollte doch wenigstens ein kleines Maß an Orientierung haben, was ich von mir gebe. So dachte ich doch eben und fühlte zugleich, dass ich früher Selbstliebe gelebt, aber ich drückte mich anders, meinetwegen auch falsch aus. Fühlte ich in mich, sprach ich aber meistens nur übers Nachdenken, fast nie über mein Gefühl, obwohl ich meine Entscheidungen auch und sogar sehr oft nur über mein Gefühl fällte. Das allerdings steht sicherlich im Zusammenhang mit meiner Familie, weil dort so gut wie nie, über Gefühle gesprochen wurde. Da war ich die vom Mars, grins.

Und es veränderte sich noch etwas. Wo ich in früherer Zeit immer für mich selbst darauf pochte, eine passende Antwort im Hier und Jetzt zu bekommen, lernte ich mit der Zeit, es anzunehmen, gestaltete es sich anders für mich. Ja und ich gebe gern zu, es bleibt in so einem Moment keine andere Option offen, wenn ich Harmonie fühlen möchte. Unterstützt hat mich dabei auch das Loslassen. „Auch“, schreibe ich, weil ich oft auch analysierte, meditierte und schließlich harmonisierte mit meinem Gefühl, zu lernen, etwas erst später erkennen zu können. Und so kam wirklich, aber nach und nach natürlich, eines zum anderen.

So glaube ich jedoch, dass ich zu früherer Zeit unter Menschen weilte, von denen ich lernen sollte und ich lernte es eben anders zu tun, als sie. Und so glaube ich auch, anfänglich konnte ich nur dort lernen, wo ich beheimatet war. Jedoch tat ich dies eben anders,  ich fühlte für mich, sollten Partner, Situationen, Entscheidungen wie auch immer anders ausschauen, als es mir vorgelebt wurde und welche neben mir stattfanden. Das hat mich allerdings auch zu einem etwas einsameren Menschen in einer fünfköpfigen Familie werden lassen, der unverstanden von anderen seinen eigenen Weg in dieser Familie ging. Und ja, es war kein einfacher Weg und doch fühle ich heute etwas wie Dankbarkeit. Jedoch kam diese keineswegs einfach über oder in mich! Im Gegenteil,  das war und manchmal ist es auch noch, ein Lernprozess, und wer weiß wann er einmal wirklich enden wird. Wahrscheinlich erst, wenn ich gänzlich losgelassen habe. „Ist noch ein Lernprozess“ schreibe ich, weil es eben manchmal immer noch vorkommt, dass ich ähnlichen Charakteren wieder begegne und ich mich daran erinnern muss, was alles schon so stattgefunden hatte. Sicher eine Art Überprüfung meines Gelernten.

Dankbar jedoch deshalb, das ich die Kraft, den Mut besaß, andere Entscheidungen für mich zu treffen, wenn sie auch keiner der anderen nachvollziehen konnte. Meine Ansicht, nur mein Gefühl, muss meinen Weg absegnen und kein anderes sonst, half mir dabei und natürlich das Vertrauen in mich selbst, in meine eigenen Gefühle. Das Ignorieren meines Weges, meiner Gefühle in meiner Ursprungsfamilie, damit lernte ich viele Jahre zu leben, bis ich meine Selbstliebe entdeckte und mich frei machte von all den unguten Gefühlen und Energien. Und es gelang immer mehr, immer besser, aber das war keineswegs alles, dadurch darf ich mich viel wohler fühlen. Für mich ist es wichtig gute Gefühle innezuhaben, die geprägt durch Ehrlichkeit, Selbstliebe und Liebe, mein Leben bestimmen. Eine Herausforderung? Ich glaube ab und an schon noch, aber ich lerne sie nur im besten Sinn anzunehmen. Denn ich erkannte, wer wirklich ehrlich durch sein Leben gehen möchte, stößt auf viele Menschen, die es anders tun und es ist manchmal schwer damit umzugehen. Aber auch das sehe ich als Prüfung meines Weges.

 

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„Meine letzte Spur im Oktober“

 

 

Na Feiertagsstimmung da draußen? Schon früh machte ich mich heute mit meiner besseren Hälfte in die Spur. Sie führte wieder einmal über die Stadtgrenze hinaus, die Welt um uns herum zu erkunden. Die Scheiben vom Auto mussten wir schon freikratzen und Nebel lag über dem Land. Dennoch zog es mich in die Ferne. Gestern noch dachte ich, beim letzten Ausflug war die göttliche Führung so schön, und ich verließ mich heute auch darauf, zugegeben etwas anders, denn ich hatte einen Plan. Gestern kam mir noch der Ort Wechselburg ins Gefühl, aber ich tat dies ab, da wir ihn schon 2014  einmal besuchten, genauer die dortige Basilika und den angrenzenden Park, doch mein Gefühl damals war ein total anderes als heute.

Mein Plan für heute war, einfach kurz da anzuhalten und zu fotografieren, wo es gefällt. Das tat ich zur Genüge und als ich den letzten Ort anfahren wollte, kam eine Umleitung ins Spiel und diese führte, genau, über den Ort Wechselburg. So besuchten wir also heute die Basilika ein weiteres Mal, ebenso den Park und mein Gefühl war, ich glaube ich könnte dazu sagen, freundlicher gestimmt, als beim letzten Mal. Es gefiel mir außerordentlich gut. So verbrachten wir in Ruhe einige Minuten im Gotteshaus, dennoch fand ich heute keine Ruhe in mir, in einer der hölzernen Sitzreihen kurz innezuhalten. Ansonsten tat ich dies fast immer in jeder Kirche oder Dom, den ich besuchte und das waren bei Gott schon sehr viele.

Nun, der letzte Tag in diesem Monat und mir begegnete so viel Natur, Farbe, Gefühl. Eine kleine Auswahl meiner Fotos von heute möchte ich gern mit euch teilen. So wünsche ich euch einen angenehmen Tagesausklang und einen guten Start in den November.

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„Einen guten Wochenstart, im Zeichen des Neumondes“

 

Bereits gestern Abend hatte ich mir vorgenommen, heute irgendwo aufs Land zu fahren, allerdings war ich mir da noch unschlüssig wohin, auch meine Lieblingskirche hatte ich schon in den Gedanken. Und da sich so gar kein Ziel in meinem Gefühl einstellen wollte, bat ich um göttliche Führung, sie solle entscheiden, welche Richtung ich an der nächsten Kreuzung einschlagen sollte. Und auf einmal fühlte ich genau dorthin und kein anderes Ziel mehr.  So fuhr ich zum Wurzener Muldenwehr, um der Ruhe nachzuspüren. So waren einige andere auch dort unterwegs, jedoch ruhig war es allemal. Meine Kamera mit dabei und was mir so vor meine Nase kam, hielt ich fest und möchte es gern teilen. Wie farbenfroh der Oktober sich noch zeigen kann! Am Wehr blieb ich viele Augenblicke stehen und sah den Wassermassen zu, wie sie sich ergossen und durch diese Kraft tankte ich auf und begab mich langsam auf meinen Rückweg. Durch den Neumond, der heute im Skorpion schon sehr früh stattfand, ist es energetisch ein Wassertag, und seltsamerweise wurde ich auch dorthin geführt, ans Wasser, das durch die Lande zieht und an seinen Flussufern fand ich Ruhe und eine bezaubernde Natur, zumindest heute Morgen. Dankbar.

„Wenn es ineinander greift“

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Wenn es ineinander greift, geht es dann immer vorwärts? Denke ich an das Innenleben zum Beispiel einer Uhr, ist das Uhrwerk funktionstüchtig, die Zeit an der Uhr läuft nach vorn. Doch ist etwas kaputt im Uhrwerk, kann es möglich sein, die Zeit wird an dieser Uhr verkehrt angezeigt oder ist die Uhr gänzlich kaputt, die Zeit bleibt an dieser Uhr stehen.

So ähnlich ist es für mich auch mit Gefühlen nachvollziehbar.  Ernähren wir uns gesund auch auf mentaler, geistiger Ebene, treffen für uns immer gute Entscheidungen, nach reiflicher Überlegung, vertrauen unserem Weg, lassen Gefühle zu, denken und handeln dementsprechend positiv, doch treffen wir auf eine Ansammlung von Menschen, kann es möglich sein, das wir es dort nie lange aushalten, weil sich einer oder einige von denen ungesund ernähren, und wir es an unserem Energielevel bemerken.

Wenn es ineinander greift, ist es mitunter schwerer sich „aufrecht“ zu halten, was den positiven Energielevel angeht. Gerade auch in Transformationszeiten, wenn wir von einer niederen zu einer höheren Schwingung wechseln.

Hast du das auch schon einmal so für dich erlebt?

Rede ich von mir, denke ich zum Beispiel an die damals, ich nenne es immer „weltliche Arbeit.“ Im Raum herrschte oft eine ungute Energie. Aber auch im privaten Bereich, musste ich es früher schon fühlen, da aber hatte ich eine Wahl. Ich nahm meine Jacke und ging. Die Alternative wäre gewesen, ich hätte noch mehr Energie verloren, dem wollte ich entgegenwirken. Nach meinem Weggang fühlte ich mich immens wohler. Wie ich mich damals fühlte und wie lange ich mich von einem niedrigen Energielevel erholen musste, das habe ich in meinem Buch „SeelenEngel“ beschrieben.

Natürlich können wir uns schützen mit positiver Energie, zum Beispiel mit Reiki-Energie. Nur, bedenken wir, unsere positive Energie wird aufgebraucht, suchen wir Orte oder Menschen auf, verbringen wir dort Zeit. Wir müssen uns also immer wieder mit neuer positiver Energie „auffüllen“, um dort verbleiben zu können. Und Reiki-Energie wird aber auch zur seelischen und spirituellen Weiterentwicklung der Seele führen, so das wir irgendwann fühlen, wann es gut ist, den Ort oder die Menschen, welche für uns ungut sind, zu verlassen.  Aber natürlich braucht es nie Reiki, um gute Gefühle zu hegen oder richtige Entscheidungen zu treffen, aber Reiki kann dabei unterstützend wirken. Und manche Entscheidung kommt eben erst auf den Tisch, wenn das nötige Rüstzeug vorhanden ist. Dafür sorgt schon die göttliche Führung, daran glaube ich, denn für mich fühlte ich es so. Erst als ich dafür gesorgt hatte, in einer sehr schwierigen Zeit auch energetisch mich wirklich gut versorgen zu können und ich ahnte damals keinesfalls, was auf mich zukommen würde, wählte ich einen neuen Weg.

Wenn es ineinander greift, geht es so lange vorwärts, solange wir uns unseren Gefühlen stellen und ihnen vertrauen. Als ich meine Gefühle geklärt hatte und fühlte, jetzt geht es aber für mich in eine andere Richtung, vertraute ich und stellte mir kaum eine Frage, kaum schreibe ich, weil es doch ab und an einen gesunden Zweifel gab, aber ich konnte schlecht die anderen verstehen, in ihrem Verhalten. Sicher erging es ihnen ebenso mit mir. Doch meine Entscheidung zu gehen, habe ich bis heute nie bereut. Ich folgte meinen eigenen Gefühlen, meiner Seele, glaubte an die göttliche Führung und fand hinaus, aus dem Weg, der mir keine Freude bereitete. Und ob man es mir glauben mag oder lässt, es war dennoch schwer, auch wenn es sich heute einfach niederschreiben lässt.

Oft sind Menschen, wenig in der Lage, ihre Probleme wirklich zu benennen und ihre Gefühle dementsprechend zu klären, es geschieht, dass sie ihre Gefühle auf andere projizieren. Und befindet sich der andere in einer Transformationsphase, braucht er Halt seinen eigenen Weg weiterzugehen, um keinesfalls wieder in alte unbrauchbare Muster zurückzufallen. Darum ist Vertrauen in sich selbst, in das eigene Gefühl wichtig, sehr wichtig.

Und wir sollten ja schon erkannt haben, dass Menschen, welche mal ungut unterwegs sind, weil irgendetwas mal anders lief als gewünscht, uns geht es sicher, dass eine oder andere Mal womöglich auch so oder es erging uns schon mal so, keine großen Energieräuber sind. Menschen, welche positive Gefühle hegen und sich stets gesund ernähren, werden sich in einer für sie unguten Situation Hilfe suchen oder sie annehmen. Ganz egal, sie werden etwas Angenehmes tun, damit sie wieder besser fühlen können, oft kommen sie schneller ins Vertrauen zurück, dass das Missgeschick für irgendetwas auch gut war. Sie lernen stets dazu und lernen schneller.

Wenn es ineinander greift, heißt einfach nur, es kann immer nur eine Richtung geben. Berg auf oder Berg ab, wir selbst entscheiden, wo unsere Richtung uns hinführen wird. Das aber heißt auch wiederum, wir müssen eine Entscheidung treffen. Meiden wir dies, wird wohl das Leben für uns entscheiden und wir müssen uns dann fügen, bis wir unsere Lektion gelernt haben.  Handeln wir dennoch anders, ist es unser Wille der eine andere Richtung vorgibt. Wie das enden kann, wissen wir, wir fühlen uns sehr unwohl in unserer Hau und kommen nie wirklich vorwärts für längere Zeit. 

Wenn es ineinander greift, ist für mich positiv zu sehen. So habe ich nach meinen Reiki- Einweihungen zur Reiki-Meisterin und Reiki-Lehrerin viel Schönes erleben dürfen. Meine Seele entwickelte sich rasant und da ich schon immer meinen Gefühlen folgte, folgte für mich eine spirituelle Weiterentwicklung, die ich nie mehr missen möchte.  So entstand nach  der zweiten Reikieinweihnung für mich die stabile Verbindung zu den Engelsenergien vor allem zu Maria, Mutter Gottes. Ihre Energie begleitete mich auch beim Schreiben, vor allem bei meinem fünften Buch „SeelenEngel.“ Ich begann auch mit Krafttieren und Seelen zu kommunizieren und die geistige Welt weihte mich in die spirituelle Arbeit „Die Seelenarbeit“ ein. Das und anderes bereitete und das tut es immer noch, mir unwahrscheinlich viel Freude.

Wenn es ineinander greift, dann geht es hoffentlich positiv nach vorn. In und mit Liebe.  Fühlen wir vertrauen wir dem Ruf unserer Seele und somit vertrauen wir unserer göttlichen Führung.

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„Türen“

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Manche Türen stehen einfach offen, wir fühlen uns eingeladen einfach hindurch zu gehen, hinein in Etwas, das Neu, oder auch alltäglich sein kann. Andere Türen sind für uns verschlossen, wir hadern und fragen uns, warum dies so ist. Unser Wille, möchte unbedingt hindurchgehen, hineinsehen in das, was vor uns verborgen ist.

Verschließen wir uns vor unserem Gefühl, kann es uns keine Führung anbieten. Unser Ego sitzt in der ersten Reihe und zeigt uns Wege auf. Und wenn wir dann vor einer dieser Türen stehen, welche uns verschlossen bleiben, führte uns kein Gefühl, das  würde uns vielleicht raten, die Finger davonzulassen.

Die Frage, warum es uns schmerzt, das die Tür, die wir so gern öffnen würden, doch vor uns verschlossen bleibt, bleibt ungefragt.  Womöglich würde tief in unserer Seele, ein Teil berührt, welcher uns erinnern könnte und wir mögen uns aber bewusst oder auch unbewusst, ungern wieder erinnern.

Dabei wäre doch aber genau das richtig, oder?  Denn nur eine Aufarbeitung unserer Gefühle, kann Heilung bringen. Nur wenn wir uns an Situationen erinnern, welche uns einmal sehr schmerzten, sie womöglich im Gefühl noch einmal durchleben, uns also nur daran erinnern, können wir dem Leben wieder offen begegnen. Das heißt, wir sollten die Erinnerung zulassen, und wir werden unser Gefühl heilen können, aber auch jede verschlossene Tür akzeptieren, aus welchem Grund es auch sein mag, vielleicht weil die Zeit für uns noch eine andere ist, und wir erst andere Türen durchschreiten sollten. Womöglich werden wir es noch erfahren.

Lassen wir uns vom Gefühl führen. Es kommt aus der Seele und sie hat den Kontakt zur göttlichen Führung. Fühlen wir, fühlen wir auch, welche Tür wir durchschreiten können, ob sie nun schon für uns offen steht, oder wir die Klinke erst noch betätigen müssen.

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