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„Barock und Mönchsgesänge so schön“

 

Da stand ich nun und suchte nach Worten. Es war ein Traum, der mich mitnahm und nicht wieder gehen lassen mochte.  Verspielter Barock an den Wänden und eine sehr hohe positive Energie empfing mich in dieser heiligen Halle. Punkt 12 Uhr lauschte ich dem Gesang der Mönche für etwa 10 Minuten und saß dabei in der ersten Reihe ganz still, wohlgemerkt.  Es war so schön. Hier musste ich eine Zeit verweilen, um alle Details weitgehend wahrnehmen zu können. „St.Mariä Himmelfahrt“ in Neuzelle war für mich eine Reise wert, sie erinnerte mich an die Wallfahrtskirche „Vierzehnheiligen“ in Bad Staffelstein.

„Vergessene Orte“

 

Wir leben auf einer Welt und auf dieser gibt es auch vergessene Orte. Orte, welche einmal mit Leben, Heilung, Glauben, Freude, auch Arbeit gefüllt. Sie alle hatten ihre ganz eigenen Geschichten, aber sie hörten auch viele Geschichten der Menschen, welche in ihnen weilten.

Es waren Orte, die damals gebraucht, doch im heute auch noch erzählen können, weil es Menschen gibt, welche sich erinnern, als ihre Pforten noch auf und zu gingen, sie noch in die Welt strahlten und sie noch keinesfalls nur ahnten, was aus ihnen einmal werden würde. Sie nahmen auf ein „Guten Morgen“, ein Gebet, ein „Es wird heilen“ und vieles mehr.

In ihren alten Mauern gibt es sicher noch die eine, oder andere Erinnerung, die es wert wäre erzählt zu werden. Schön, wenn Menschen sie besuchen und leise in die offene Pforte eintreten und zuhören können. Sich erfreuen und doch wehmütig die Gemäuer anschauen, weil auf der einen Seite wenigstens noch etwas von der Geschichte vorhanden und ja, weil auf der anderen Seite, die Vergänglichkeit sichtbar ist, sicher aus ganz verschiedenen Gründen und doch ist es traurig.

Doch vielleicht bleibt ein bisschen von jedem Besucher in den Gemäuern zurück. Ein wenig Hoffnung, dass das eine oder andere Relikt aus der Vergangenheit wieder mehr Leben erfahren darf. Dass es wieder zum Leben erweckt, neue Wege oder alte, gute Wege wieder erfährt. Für mich ein schöner Gedanke.

 

„Meine letzte Spur im Oktober“

 

 

Na Feiertagsstimmung da draußen? Schon früh machte ich mich heute mit meiner besseren Hälfte in die Spur. Sie führte wieder einmal über die Stadtgrenze hinaus, die Welt um uns herum zu erkunden. Die Scheiben vom Auto mussten wir schon freikratzen und Nebel lag über dem Land. Dennoch zog es mich in die Ferne. Gestern noch dachte ich, beim letzten Ausflug war die göttliche Führung so schön, und ich verließ mich heute auch darauf, zugegeben etwas anders, denn ich hatte einen Plan. Gestern kam mir noch der Ort Wechselburg ins Gefühl, aber ich tat dies ab, da wir ihn schon 2014  einmal besuchten, genauer die dortige Basilika und den angrenzenden Park, doch mein Gefühl damals war ein total anderes als heute.

Mein Plan für heute war, einfach kurz da anzuhalten und zu fotografieren, wo es gefällt. Das tat ich zur Genüge und als ich den letzten Ort anfahren wollte, kam eine Umleitung ins Spiel und diese führte, genau, über den Ort Wechselburg. So besuchten wir also heute die Basilika ein weiteres Mal, ebenso den Park und mein Gefühl war, ich glaube ich könnte dazu sagen, freundlicher gestimmt, als beim letzten Mal. Es gefiel mir außerordentlich gut. So verbrachten wir in Ruhe einige Minuten im Gotteshaus, dennoch fand ich heute keine Ruhe in mir, in einer der hölzernen Sitzreihen kurz innezuhalten. Ansonsten tat ich dies fast immer in jeder Kirche oder Dom, den ich besuchte und das waren bei Gott schon sehr viele.

Nun, der letzte Tag in diesem Monat und mir begegnete so viel Natur, Farbe, Gefühl. Eine kleine Auswahl meiner Fotos von heute möchte ich gern mit euch teilen. So wünsche ich euch einen angenehmen Tagesausklang und einen guten Start in den November.

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