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„Es geht um dich“

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Wir alle haben es sicher schon einmal erlebt, den Gang zum Arzt, wenn wir uns unwohl fühlten.  Die freie Arztwahl ist eine gute Sache, vor allem wenn wir mit einem Arzt, der uns behandelte, unzufrieden waren oder es sind. Wir dürfen keine Scheu haben, den Arzt zu wechseln, wenn wir uns ungerecht, oder gar falsch behandelt fühlen.

Es geht um dich! Da bin ich auch gemeint!

Auch wir sind gefragt, selbst wenn wir uns einmal in einer Situation befinden, welche verbesserungswürdig sein sollte. Denn ich glaube, Krankheit ist das andere Ende der Gesundheit. Was nur heißen kann, es muss also etwas im Leben sein, das genau dazu geführt hat. Ja, ich weiß, es ist womöglich für manche Menschen schwer zu akzeptieren und anzunehmen, aber ich glaube auch, dass viele Beschwerden auch seelisch bedingt sein können. Ein Mensch ernährt seinen Körper gesund und dennoch gibt es da etwas, was ihm gesundheitlich zu schaffen macht. Wie könnte das sonst sein? Ich selbst kenne Krankheit aus eigener Erfahrung, aber ich war und bin immer bemüht mein Bestes zu geben, das andere Ende, die Gesundheit zurückzuerlangen und auch meinen Glauben darin zu stärken, das es wohl kein Versehen war, sondern eine Aufgabe für mich, mein Bestes zu finden. 

So ernährte ich mich früher doch auch ungesund mit viel Süßkram, aber erkannte nie, den wirklichen Seelenschrei dahinter.  Später, als ich erkannte, leider durch Krankheit, zog ich mehr und mehr am Faden, um das andere Ende wieder zurückzuerlangen, meine Gesundheit. So baue ich etwas Bewegung in meinen Tag ein, ich ändere meine Gedanken, was auch eine Aufgabe war und ist, ich ernähre mich gesund auf allen Ebenen, es glückt immer mehr, und ich verlor immerhin 20 kg Körpergewicht und erlangte so ein anderes Lebensgefühl für mich. 

Wichtig war für mich, nach natürlich und ich bin ganz ehrlich, richtig tiefer gefühlter Traurigkeit im Übermaß, das ich erkrankt war,  zu schauen, was kann ich nun dagegen tun? In meiner spirituellen Entwicklung in den letzten 15 Jahren, war ich auf ein Buch gestoßen, das mir half besser zu verstehen, „Krankheit als Weg.“ Dieses half mir doch, auf der mentalen und spirituellen Ebene meine Situation besser zu hinterfragen und schenkte mir so die Antwort. Die Lösung. Die Lösung, warum ich in dieser Situation mich wiederfand.

Die Frage bei einem Schnupfen „Was ist mir in die Nase gestiegen“ zum Beispiel lässt zu, sich Selbst besser zu sehen und schlussendlich auch sich Selbst besser zu erkennen in einer Situation, die das Leben bereithält. 

Und natürlich ist es auch für mich eine Frage des Glaubens, diesen zu behalten auch in einer schwierigen Situation. Auch ich haderte schon damit, doch am Ende kam ich immer wieder zu der Erkenntnis, es hätte auch anders noch kommen können. Jemand hat wohl doch noch geschaut, das ich auch noch Zeit genug habe, um daraus zu lernen. Die unguten Eigenschaften zu wandeln und sie zu guten werden zu lassen, sie stärken und festigen, sich gesund auf allen Ebenen seines Lebens zu ernähren und es auch zu Wollen. Nur so ist es wohl möglich, Heilung auf ganzer Ebene zu erlangen. Doch wirklich für alle? Ob für mich das noch möglich ist, wer weiß das schon? Aber, wenn es auch nur einem Menschen helfen könnte, was ich zu sagen habe, der sein Leben noch ändern könnte, weil er es auch will, wäre das doch auch etwas und ließ mich dennoch Freude fühlen.

 

 

 

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„Männlich, weiblich, divers“

Ich muss einfach einmal Luft ablassen.
Das kommt durch gerade eine gesehene Fernsehsendung über Freiheit.
Interviewt wird eine Frau, welche sich ihr Leben lang auch als Frau fühlte, allerdings viele Jahre in einem Männerkörper lebte.
Seit diesem Jahr wird im Personalausweis eingetragen „Männlich, weiblich oder divers.“

Mich piesackt das unheimlich. Warum keine Ahnung, ich glaube aber, es hat damit zu tun, das ich es als falsch empfinde.
„Divers“ die sogenannte „Normale“ Gesellschaft nimmt sich heraus, Menschen welche keinem eindeutigen Geschlecht, also männlich oder weiblich zugeordnet werden möchten oder können,  als „Divers“ zu bezeichnen. Mein Gott, wie demütigend ich das empfinde und ja, ich schäme mich dafür und es macht mich unglaublich wütend zugleich. Und gleich vorweggenommen, für diejenigen die oberflächlich denken,  ich bin eine Frau, ich fühle mich als solche, und ich habe keinen Menschen um mich, der ein solches Problem mit sich herumtragen muss. Es geht einfach um meine Art, die Welt zu sehen, zu hören, zu empfinden.
So empfinde ich die Welt. Seelen inkarnieren in menschliche Körper. Seelen an sich sind geschlechtslos. Und ich glaube, dass erst, wenn wir ein Körpergefühl entwickeln können, fühlen, ob wir uns mehr als Frau oder Mann fühlen.  Ich könnte mir auch vorstellen, das weibliche und männliche Anteile bereits in einer Seele sind, und so erst später durch den Körper der Mensch erfährt, wie er nun fühlt, weiblich oder eher männlich. Beides ist für mich vorstellbar. Womöglich ist es noch ganz anders, allerdings ist das auch ganz egal, weil es mir ja nur um die Bezeichnung „divers“ geht, wenn ein Mensch in einem männlichen Körper geboren, aber sich später als Frau fühlt oder umgekehrt.

Warum diese unmenschliche Bezeichnung? Für mich ist sie das.

Wir können im Personalausweis jederzeit und immer unseren Namen und unsere Anschrift ändern lassen. Warum können Menschen, welche wegen ihres Geschlechts unentschieden sind, oder sind sie noch unmündig, deren Eltern, keine Option bekommen, männlich und weiblich zu sein, bis zur vollständigen Gefühlsklärung? Und haben sie Klarheit, ändern sie es in weiblich oder männlich.  Wäre doch eine ganz einfache Sache und ich finde, ein wenig Hilfe für das Gefühl eines Transsexuellen. Womöglich würden sie sich doch etwas angenommener in der Gesellschaft fühlen.

Für mein Gefühl ist dies viel humaner, gerechtfertigter und auch verständlicher.

Unsere Gesellschaft, also wir maßen uns immer an, wir sind Menschen mit Gefühlen und leben bereits im 21. Jahrhundert. Doch machen wir uns wirklich die Mühe, die Gefühle zu verstehen? Wie fühlt es sich wohl für eine Frau oder einen Mann an, im Personalausweis unter Geschlecht den Eintrag vermerkt zu wissen „divers“, ob wohl sie eindeutig als Frau oder Mann fühlen und sie ja auch äußerlich so erscheinen?  Frauen die sich als Frauen fühlen und Männer, welche sich als Männer fühlen, wir sehen doch auch alle unterschiedlich aus, sprechen mit höherer oder tieferer Stimme, haben mehr oder weniger Busen oder Bauch.

Kommt ihr etwa alle damit klar und findet ihr das in Ordnung das „Divers“ eine menschliche Bezeichnung ist?