Schlagwort-Archive: Leben

„Die wunderbare Josepha“

Cover die wunderbare Josepha

ISBN: 9-783-7528-2254-0

 

Inhalt

Ceija

Der Unbekannte

Ein Tag mit Wendungen

Der Klosterladen

Das Land der Liebe finden

Wie das Leben spielen kann

Das Kinderheim der Stadt

 

Auszug aus der Geschichte  „Das Land der Liebe finden“

…… Er erhebt sich, geht ums Bett und hebt den Rucksack mit einer Hand an, um ihn dann wieder fallen zu lassen. „Also du meinst ja immer, du hättest schwer am Leben zu tragen, jetzt glaube ich dir das“, sagt er mit ernster Miene und setzt sich wieder, dieses Mal gleich neben den Rucksack. Tim sortiert im Schrank etwas hin und her, als hätte seine Suche nach dem Land der Liebe im Schlafstubenschrank bereits seinen Anfang genommen.

„Wieso?“, fragt Tim, ohne sich dabei umzudrehen und Lars antwortet, „Na hör mal. Was hast du denn alles eingepackt? Also mir wäre das viel zu viel Gedöns. Du brauchst doch nur Unterwäsche und einen Pulli, vielleicht noch eine Hose. Heute kann man doch überall waschen oder waschen lassen.“ Tim ist immer noch mit dem Inhalt des Schrankes beschäftigt und antwortet „Ja. Kannst du ja machen. Du weißt doch, wie es geht.“ Lars stutzt. „Hä? Was weiß ich? Wie was geht? Drehst du dich auch mal wieder um?“ Tim atmet laut aus. „Was ist denn?“, fragt er genervt. „Ich meine ja nur, mir wäre das hier zu viel“, sagt Lars mit einem unterschwelligen Ton und meint Tim weiß immer noch keineswegs, um was es Lars geht und Lars ergänzt „Hier dein Rucksack, Mensch.“ Tim will gerade einen Schritt zum Bett zu gehen, stockt, guckt Lars unverständlich an und fragt „Was willst du denn von mir? Am besten du gehst jetzt. Ich habe noch zu tun, auch mit mir selbst. Also, jetzt, bitte.“ dabei schaut Tim mit etwas aufgerissenen Augen zur Tür. „Wie freundlich du mich rausschmeißt. Das hatten wir ja auch noch nie, aber ich gehe.“ bei diesen Worten erhebt sich Lars vom Bett und geht zur Wohnungstür. Als er bereits im Flur seine Schritte tut, sucht Tim weiter im Schrank und Lars verabschiedet sich beim Gehen zur Tür „Gute Reise. Lass mal bei Gelegenheit etwas von dir hören.“ Dann fällt die Tür ins Schloss und Tim ist allein in seiner Wohnung.

Was er auch immer im Schrank gesucht, es hat wohl woanders seinen Platz. Er lässt Luft ab und blickt auf den gepackten Rucksack, in den kein paar Strümpfe mehr passt. Und wie er so sitzt und guckt, denkt er sich „Mit dem Kram, will ich in die Welt? Ich brauche doch nur mich und meinen Verstand.“ Er macht den Rucksack auf und holt erst die oberen Sachen heraus, so das man annehmen könnte, er schaut nach, ob er das, was er im Schrank suchte, vielleicht doch bereits im Rucksack hätte, doch nach und nach landet alles wieder auf dem Bett. Den leeren Rucksack stellt er wieder in den Schrank. Ob er diesen suchte, obwohl er schon gepackt war?  Die ausgepackten Sachen lässt Tim auf seinem Bett liegen. Er nimmt seine Plastikkarte und etwas Kleingeld aus seinem Portemonnaie und steckt es sich in die Hosentasche seiner Jeans, nimmt seinen Schlüssel, geht zur Tür hinaus, schließt danach ab, läuft die Treppen im Haus hinunter zur Haustür und setzt seine Füße auf die Straße. Auf dem Bürgersteig bleibt er jedoch kurz vorm Haus stehen.

„Mist, hätte ich mir auch einfacher vorgestellt“, brummt er und sieht den Menschen zu, die auf der Straße ihrer Wege gehen.“ Mein Gott dieses Gehetze! „Was tun wir Menschen uns nur selbst an?“mit diesen Gedanken fasst er in seine Hosentasche, um zu fühlen, ob er das Geld noch einstecken hat. Dabei denkt er an Lars, der ihm von seinem Friseurbesuch erzählte. „Mutig. Mutig, ist ihr Freund.“erzählte Lars ihm, das hat die Friseuse gesagt, als Lars ihr von Tims Vorhaben erzählte. Und Tim befiel vor ein paar Tagen noch, so eine Art, kleinerer Größenwahn, von dem jetzt gerade, jede Spur fehlt. Noch immer steht Tim wie angewurzelt auf dem Bürgersteig und fragt sich, wenn es jetzt beginnen würde in Strömen zu gießen, ob er losgehen würde, oder doch eher zurück in seine Wohnung. Er hat darauf keine Antwort, kommt sich gerade ziemlich dämlich vor und entscheidet sich deshalb, vorwärtszugehen. Er schaut kurz nach links zur Kreuzung, die unweit des Wohnhauses ist, in dem er seine Wohnung hat und dann nach rechts, die Straße einfach entlang. Und weil er keine Ahnung hat, was mit ihm gerade los ist, und was er wohl wirklich will, geht er zur Kreuzung vor, mit dem Gedanken, „Dort kann ich mich ja dann noch einmal entscheiden, in welche vier Richtungen ich meinen Weg fortsetzen werde.“

Für die Zeit von fünfzig Schritten, das ist der Weg bis zur Kreuzung, fühlt es sich für Tim erst einmal gut an. An der Fußgängerampel geht er geradeaus weiter, so als weiß er nun, wohin er müsste. Auf dem klein gepflasterten Bürgersteig kommt ihm unter anderem ein älterer Herr entgegen. „Entschuldigung.“ beginnt Tim zu sprechen, doch dieser geht an Tim vorbei. „Nun bleiben sie doch bitte einmal kurz stehen!“, ruft Tim ihm nach und ist enttäuscht, doch er möchte seinen Kopf keinesfalls hängen lassen. Dennoch stellt Tim fest, der Anfang seiner Reise hätte besser sein können. …..

Mehr zum Buch, als auch,  eine weitere Leseprobe, gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/91.html

„Wenn die Seele weint“

 

 

Kommt uns das Leben schwarz-weiß daher, liegt es oft auch an unserem Gefühl, wie wir die Welt um uns herum, vor allem aber, die eigene wahrnehmen. Bunte Farbe von außen, sieht wunderbar aus und wie gern würden wir diese Farbigkeit auch in unser Leben lassen, doch es wird uns keine Punkte bringen, weil diese Farbe, die wir im außen bewundern, aus uns selbst fließen sollte. Wir sollten selbst fühlen, wie Grün der Rasen, wie Blau der Himmel, wie Bunt die Blumenpracht ist, die unsere Augen zwar sehen, doch unser Gefühl sich davor verschließt.

Und sicher gab es im Leben eines jeden von uns, Tage, die es in sich hatten. Da konnten wir ganz einfach nicht unbeschwert sein, obwohl wir es gern wollten. Und oft war es dieser unsägliche Wille, der uns genau davor zurückhielt, wieder in ein Gefühl der Balance zu kommen.

Denn wenn die Seele Kummer hat, sollten wir diesen wahrnehmen und herausfinden durch Fühlen, warum und wie wir es verändern können, ohne natürlich auch den Verstand nie zu vergessen. Eine Farbe von außen kann dabei eine Art guter Ratgeber sein, jedoch müssen wir selbst etwas dafür tun, um die bunte Farbe im Gefühl selbst wieder zu fühlen und wahrnehmen zu können.

Ablenkung ist solchen Momenten wohl nur sinnvoll, wenn wir bereits erkannt haben, wo unser Problem liegt und die ersten Schritte zur positiven Veränderung eingeleitet haben. Wir haben uns der Problematik gestellt und wissen, unser neues Tun wird uns auch wieder besser fühlen lassen. Oft fühlen wir es schon mit dem ersten Schritt in die neue Richtung. Wir fühlen uns leichter und vertrauen wieder mehr. 

Oft ist auch das Gefühl der Angst ein Hindernis. Wir sollten uns immer wieder vor Augen führen, kein Mensch ist fehlerfrei, wichtig jedoch ist, aus seinen Fehlern zu lernen. Ich weiß, das klingt total abgedroschen und doch ist es richtig und vor allem wichtig, möchten wir in Zukunft nur Freudentränen der Seele wahrnehmen. Natürlich ist es auch verständlich, das wir Gefühle der Angst hegten bei manchen Prüfungen, die uns das Leben zu kommen ließ. Stellten wir uns diesem Gefühl immer mehr, verblasste die Angst auch, sie löste sich nach und nach auf, waren wir auf dem richtigen Weg der Seele. Und groß ist doch, wenn wir lernen die Angst hinter uns zulassen und mutig nach vorn zu gehen, ganz gleich was ein anderer auch meint zu unseren Fehlern aus der Vergangenheit. Wichtig ist doch das Hier und Jetzt, daraus formen wir den Morgen. Selbstliebe ist nie überzogen, solange wir unserer Seele folgen.  Und natürlich heißt dies auch nicht, das es immer nur eitel Sonnenschein gibt, aber, und das ist wohl wichtig, wir sind mehr in Balance und können manche Anforderungen besser bewerkstelligen.

(Fotos/Text: Jana Goeritz)

 

„Wahre Traumtänzerin“

traumtänzerin

„Entscheidungen in der Nacht sind am Morgen manchmal schal,
denn das Sonnenlicht erhellt sie.
Entscheidungen in der Nacht sind bis zum Morgen manchmal noch gewachsen,
die klare Sternennacht wachte über sie und strahlte die Wahrheit bis hinein in den Morgen.“

*

„Endlosschleife „Der falsche Mann“ gerissen.“

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter    http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/25.html

„Seelenweiß“

seelenweiß

„Erinnerung zerrinnt und in einer Träne geht eine ganze Welt auf Reisen.“

„In sich selber ruhen bringt viel Gutes auf den Weg.“

„Mein Los wird keines sein, ich spiele nicht.“

„Eine Expedition macht mal jeder Mensch, die in sein eigenes Leben.“

 

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter    http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/3.html

 

„Wetterleuchten“

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„Leere Worte, mit ihnen kann man lesen lernen.
Verstehen jedoch wird man nicht.
Es fehlt das Tun.“
*
„Die Schreie der Kindheit, manchmal rufen sie noch in der Seele.
Dann ist es gut, er ist da, versteht und liebt.“
Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter       http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/45.html

Du tanzt durch dein Leben!

 
 

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(Foto: Pixabay)

„Du tanzt durch dein Leben“ diese Worte schnappte ich gerade auf und nein, damit war keineswegs ich gemeint. Doch ich fühlte, es lohnt sich, wenn ich mich damit einmal beschäftigen würde.

Zu Anfang steht für mich die Bedeutung des Wortes „Tanz“ an sich. „Tanz“ ist für mich in erster Linie Bewegung. Eine Bewegung von Körper, Geist und Seele. Verarbeitung von Gedanken, Gefühlen mit Hingabe an diese und so eine Spiegelung von innen nach außen gefühlt darzustellen. So glaube ich, man kann durchaus einen Gedanken tanzen, jedoch das Gefühl entscheidet wie, allein durch das Wohlfühlen beim Tanz, bei der jeweiligen Darstellung. Das allein sagt für mich in keinster Weise etwas darüber aus, wie diese Bewegung aussehen könnte. Langsam, geschmeidig, schnell, ja sogar ruhend. Damit verbunden sind für mich Rhythmen, Worte, Gefühle, Mimik. Jedoch könnte ich mir durchaus vorstellen, jede dieser Möglichkeiten stünde auch für sich allein, um mich zu bewegen. Das würde mein Gefühl entscheiden. Meine Hingabe in jenem Moment, die Bewegung als Tanz zu vollziehen, wenn sie mich geradezu auffordert, wenn mich eine dieser Möglichkeiten oder alle gemeinsam bewegen, mich in Bewegung zu setzen.

Auch eine traurige, eine melancholische Melodie kann so schön im Ohr klingen und das Herz berühren. „Traurig, aber so schön.“ ja, auch ich sagte dies schon zu so manchen Klängen. Nur eine Musik kann auch den Geist bewegen, so auch ein Wort, eine Mimik, ein Gefühl. Für mich ist Tanz ein Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele.

Ist es zu oberflächlich, wenn man sagt „Du tanzt durch dein Leben.“ Oft wird es ausgesprochen, doch meinen wir dann wohl nur die Leichtigkeit im Gefühl. Dabei ist Tanz so viel mehr.
Würde mich jemand fragen „Tanzt du schon durch dein Leben?“ würde ich höchstwahrscheinlich nachfragen „Du meinst wie ich zurzeit tanze?“ Nachfragen würde ich wohl, weil ich oft diesen Satz in Verbindung mit Leichtigkeit höre.
Ich glaube es kommt auf das jeweilige Gegenüber an, wie bewusst oder unbewusst dieses ist. Vielleicht wäre die Frage richtiger gestellt „Wie tanzt du dein Leben zurzeit?“

Doch „Du tanzt durch dein Leben“ diese Worte verstehe ich selbst noch einmal auch anders. Wer ist in einem Leben zu Hause, das nur durch Leichtigkeit bestimmt und sorgenfrei sich zeigt und es so auch lebt? Wohl niemand immer zu?
Aber unser Gefühl allein entscheidet darüber wie wir uns in verschiedenen Lebenssituationen verhalten. Und ist ein Gefühl früher im Dreieck gesprungen in einer bestimmten Situation, kann es heute in einer ähnlichen oder gleichen Situation vielleicht lächeln und ganz entspannt sein. So eine Art „Tanz durchs Leben.“ Geschieht dies von Zauberhand? Keineswegs. Nur durch Arbeit mit dem eigenen Gefühl. Das, was immer wieder getriggert wird, das will gesehen und geheilt werden. Wenn das geschafft, dann lebt man immer mehr Leichtigkeit.

 

 

„Die wunderbare Josepha“

Cover die wunderbare Josepha

ISBN: 9-783-7528-2254-0

 

Inhalt

Ceija

Der Unbekannte

Ein Tag mit Wendungen

Der Klosterladen

Das Land der Liebe finden

Wie das Leben spielen kann

Das Kinderheim der Stadt

 

Auszug aus der Geschichte  „Das Land der Liebe finden“

…… Er erhebt sich, geht ums Bett und hebt den Rucksack mit einer Hand an, um ihn dann wieder fallen zu lassen. „Also du meinst ja immer, du hättest schwer am Leben zu tragen, jetzt glaube ich dir das“, sagt er mit ernster Miene und setzt sich wieder, dieses Mal gleich neben den Rucksack. Tim sortiert im Schrank etwas hin und her, als hätte seine Suche nach dem Land der Liebe im Schlafstubenschrank bereits seinen Anfang genommen.

„Wieso?“, fragt Tim, ohne sich dabei umzudrehen und Lars antwortet, „Na hör mal. Was hast du denn alles eingepackt? Also mir wäre das viel zu viel Gedöns. Du brauchst doch nur Unterwäsche und einen Pulli, vielleicht noch eine Hose. Heute kann man doch überall waschen oder waschen lassen.“ Tim ist immer noch mit dem Inhalt des Schrankes beschäftigt und antwortet „Ja. Kannst du ja machen. Du weißt doch, wie es geht.“ Lars stutzt. „Hä? Was weiß ich? Wie was geht? Drehst du dich auch mal wieder um?“ Tim atmet laut aus. „Was ist denn?“, fragt er genervt. „Ich meine ja nur, mir wäre das hier zu viel“, sagt Lars mit einem unterschwelligen Ton und meint Tim weiß immer noch keineswegs, um was es Lars geht und Lars ergänzt „Hier dein Rucksack, Mensch.“ Tim will gerade einen Schritt zum Bett zu gehen, stockt, guckt Lars unverständlich an und fragt „Was willst du denn von mir? Am besten du gehst jetzt. Ich habe noch zu tun, auch mit mir selbst. Also, jetzt, bitte.“ dabei schaut Tim mit etwas aufgerissenen Augen zur Tür. „Wie freundlich du mich rausschmeißt. Das hatten wir ja auch noch nie, aber ich gehe.“ bei diesen Worten erhebt sich Lars vom Bett und geht zur Wohnungstür. Als er bereits im Flur seine Schritte tut, sucht Tim weiter im Schrank und Lars verabschiedet sich beim Gehen zur Tür „Gute Reise. Lass mal bei Gelegenheit etwas von dir hören.“ Dann fällt die Tür ins Schloss und Tim ist allein in seiner Wohnung.

Was er auch immer im Schrank gesucht, es hat wohl woanders seinen Platz. Er lässt Luft ab und blickt auf den gepackten Rucksack, in den kein paar Strümpfe mehr passt. Und wie er so sitzt und guckt, denkt er sich „Mit dem Kram, will ich in die Welt? Ich brauche doch nur mich und meinen Verstand.“ Er macht den Rucksack auf und holt erst die oberen Sachen heraus, so das man annehmen könnte, er schaut nach, ob er das, was er im Schrank suchte, vielleicht doch bereits im Rucksack hätte, doch nach und nach landet alles wieder auf dem Bett. Den leeren Rucksack stellt er wieder in den Schrank. Ob er diesen suchte, obwohl er schon gepackt war?  Die ausgepackten Sachen lässt Tim auf seinem Bett liegen. Er nimmt seine Plastikkarte und etwas Kleingeld aus seinem Portemonnaie und steckt es sich in die Hosentasche seiner Jeans, nimmt seinen Schlüssel, geht zur Tür hinaus, schließt danach ab, läuft die Treppen im Haus hinunter zur Haustür und setzt seine Füße auf die Straße. Auf dem Bürgersteig bleibt er jedoch kurz vorm Haus stehen.

„Mist, hätte ich mir auch einfacher vorgestellt“, brummt er und sieht den Menschen zu, die auf der Straße ihrer Wege gehen.“ Mein Gott dieses Gehetze! „Was tun wir Menschen uns nur selbst an?“mit diesen Gedanken fasst er in seine Hosentasche, um zu fühlen, ob er das Geld noch einstecken hat. Dabei denkt er an Lars, der ihm von seinem Friseurbesuch erzählte. „Mutig. Mutig, ist ihr Freund.“erzählte Lars ihm, das hat die Friseuse gesagt, als Lars ihr von Tims Vorhaben erzählte. Und Tim befiel vor ein paar Tagen noch, so eine Art, kleinerer Größenwahn, von dem jetzt gerade, jede Spur fehlt. Noch immer steht Tim wie angewurzelt auf dem Bürgersteig und fragt sich, wenn es jetzt beginnen würde in Strömen zu gießen, ob er losgehen würde, oder doch eher zurück in seine Wohnung. Er hat darauf keine Antwort, kommt sich gerade ziemlich dämlich vor und entscheidet sich deshalb, vorwärtszugehen. Er schaut kurz nach links zur Kreuzung, die unweit des Wohnhauses ist, in dem er seine Wohnung hat und dann nach rechts, die Straße einfach entlang. Und weil er keine Ahnung hat, was mit ihm gerade los ist, und was er wohl wirklich will, geht er zur Kreuzung vor, mit dem Gedanken, „Dort kann ich mich ja dann noch einmal entscheiden, in welche vier Richtungen ich meinen Weg fortsetzen werde.“

Für die Zeit von fünfzig Schritten, das ist der Weg bis zur Kreuzung, fühlt es sich für Tim erst einmal gut an. An der Fußgängerampel geht er geradeaus weiter, so als weiß er nun, wohin er müsste. Auf dem klein gepflasterten Bürgersteig kommt ihm unter anderem ein älterer Herr entgegen. „Entschuldigung.“ beginnt Tim zu sprechen, doch dieser geht an Tim vorbei. „Nun bleiben sie doch bitte einmal kurz stehen!“, ruft Tim ihm nach und ist enttäuscht, doch er möchte seinen Kopf keinesfalls hängen lassen. Dennoch stellt Tim fest, der Anfang seiner Reise hätte besser sein können. …..

Mehr zum Buch, als auch,  eine weitere Leseprobe, gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/91.html

„Durchreisen“

Durchreisen

„Ziellos rollte eine Murmel, weg vom bunten Gläsermeer.
Auf einmal war sie wohl verschwunden, versteckte sich, wie irgendwer.
Dunkel, war die Murmelfarbe, so war sie nicht gleich gefunden.
In einer Ecke, gleich hinter der Tür, da lag die kleine Murmel,                                             doch keine weitere gesellte sich zu ihr.
Angst stand auf ihrer Stirn geschrieben, ein Gefühl, das sie ergriff.
So schön wie die anderen, wäre sie nun einmal nicht.
Doch am selben Tage noch, entdeckte sie ein Kind!
Mit seinen kleinen Fingerchen,  griff es nach ihr geschwind.
Es lief mit großem Lachen nun, durch die Zimmertür, und rief zu aller Freude laut   „Schaut mal, die gehört mir!“
Und als das Kind das laut gesagt, da meinte eine Frau,
wie schön, dass du sie gefunden hast, sie rollte mir davon.
Die Murmel nun war beruhigt, dass sie war gefunden,
aus ihrer Angst erwuchs Vertrauen, sie war geliebt wie alle anderen.
Denn sie fühlte, dass nur sie, die vielen hellen Murmeln,
aus dem bunten Gläsermeer erstrahlen lassen konnte.“

 

Weitere Leseproben und mehr zum Buch  gern unter     http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/85.html

„Farbenregen“

ISBN: 978-3-7448-5453-5

Dieses Gedichtbuch beinhaltet drei Abschnitte mit insgesamt 246 Gedichten.

 

Leseprobe aus „Bewegtes Wasser“ aus dem Buch „Farbenregen“

Das Farbenspiel in tiefster Seele, Wolken weiß und Sonnenlicht.
Schimmert golden in den Augen, fühlst du dieses Liebeslicht?
Der Maler dieser frohen Farben, er führt den Pinsel in der Hand.
So streicht er glücklich in der Seele, fühlt in sich ein buntes Band.
Hell zur Sonne seine Augen, glitzernd schön im Abendlicht
.
So ein Maler in der Seele, ist ein jeder,
der mit seiner Seele spricht.
 Leseprobe aus „Farbenklang“ aus dem Buch „Farbenregen“
Über alle Meere fahren, alle Flüsse sehen, alles Leben akzeptieren,
was nicht ist, auch sehen.
Finden im Suchen begründen, suchen, wenn nichts mehr geht.
Doch, wenn ich glaube zu haben, kein Zweifel sich in mir regt.
Es nicht mehr missen, auch das, was noch nicht bei mir war, doch es vergessen können
, dass was nicht wirklich wahr.
Es singen und spielen, das was berührt.
Es wollen und fordern, nichts ist passiert.
Leseprobe aus „Regentanz“ aus dem Buch „Farbenregen“
Höre auf mit dem Verlieren, mit dem Gewinnen um jeden Preis.
Öffne dich für deine Seele, Seelentief und seelenweit.
Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter ..

„Mut verspricht Lebendigkeit“

Mut verspricht lebendigkeit

 

„Farben dazwischen entstehen, wenn Entscheidungen fehlen, die zu einem gehören.
Dunklere Schattierungen funkeln, weil die helleren noch nicht gewählt.“

*

„Beende das Warten, es sind die Tage nicht wert.
Nichts im Leben kann geändert werden, wenn es nicht von innen nach außen geht,
und ein mancher will es eben nicht, den Frieden im inneren spüren.
Nimm deinen Sonnenschein und geh deinen Weg.“

 

Mehr zum Buch und weitere Leseproben gern unter ..  http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/49.html

„WER BIST DU WIRKLICH“

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WER BIST DU WIRKLICH
Hebst du deine Welt aus den Angeln? Lässt sie baumeln wie es dir gefällt?
Suchst du den Schmerz unter deiner Haut, der sich verkroch, weil er kein Licht erträgt?
Welchen Spagat musst du wagen, um dich noch zu fühlen?
Wohin sieht dein Auge, wenn dein Gefühl traurige Wahrheit spricht?
Meidest du Menschen, welchen ihren Weg in Freude erfahren?
Ziehst du dich von anderen zurück, welche dir mit Liebe begegnen?
Welchen Weg möchtest du gehen, um zu erfahren, wer du wirklich bist?
Worin besteht der Sinn deines Lebens?
Warum bist du auf dieser Welt und worin findest du Erfüllung?
Wenn keiner um dich herum, wer bist du?
Sind viele um dich, bist du, du selbst?
Was ist dir wichtig und lebst du es?
Vertrittst du deine ehrliche Meinung immer und überall?
Hegst du Ängste, und hältst dein Gefühl verschlossen?
Fühlst du Mut deinen eigenen Weg zu beschreiten?
Fühlst du Freude in dir?
Ist Leichtigkeit zu meist dein Begleiter?
Wie gehst du mit konstruktiver Kritik um?
Verhältst du dich anderen gegenüber so, wie du möchtest, dass sie auch dir begegnen?  Ist dein Film nur ein Kopfkino, das dich durch dein Leben leitet?
Dein Bauchgefühl, führt es dich?
Glaubst du an dich und deine Fähigkeiten?
Denkst du in Gut und Böse?
Wünschst du noch?
Was erwartest du von dir selbst?
Hegst du oft Erwartungen anderen gegenüber?
Bist du bereit andere wahrzunehmen, welche dir Hilfe bieten und bist du bereit sie anzunehmen?
Sprichst du über deine Gefühle?
Bist du auf deine Entwicklung als Mensch stolz?
Liebst du dich selbst?
Lebst du Selbstliebe?
Träumst du viel oder schaffst du es deinen Traum zu leben?
Fühlst und erkennst du, welche Menschen dich fördern, in dem was dir wichtig ist?
Gehst du mit dir selbst ehrlich um und sprichst du ehrlich?
Zu treffende Entscheidungen fällst du sie auch oder lässt du das Schicksal entscheiden?
Gibt es für dich „Freiheit“ und wenn ja, was bedeutet es für dich?
Wie fühlst du dich, wenn du diese Fragen wirklich für dich beantwortet hast?
Was wäre wichtig für dich noch zu lernen?

„Der Südwind der aus dem Norden kam.“

ISBN: 978-3-7448-8206-4

 

„Wenn wir vergessen würden, was der andere uns bedeutet,
wer wären wir dann?
Einsame Egoisten, die wandern.“
Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter ..

„Damit die Seele lächelt“

Cover Damit die Seele lächelt

Klappentext:

Das Leben ist Veränderung! Und manchmal braucht es etwas, damit die Seele wieder lächeln darf. In diesem Buch hat die Autorin Erfahrungen aus ihrem Leben zusammengefasst und schreibt über verschiedene Möglichkeiten, die man sich ins Gefühl einladen kann, um den spirituellen Transformationsprozess zu unterstützen. „Damit die Seele lächelt“ ein kleines Sammelwerk schöner Möglichkeiten.

 

Kleine Anmerkung:

Dieses Buch beinhaltet 11 Kapitel sowie die Einleitung zum Buch und das Nachwort. Für dieses Buch wählte ich eine Schreibschrift, so wird das Persönliche noch einmal unterstrichen, denn es handelt sich im Buch um meine eigenen Erfahrungen. Das Cover habe ich selbst aufgenommen und gestaltet, ebenso die im Buch enthaltenen 13 Fotos.

❤ hier gern einige Leseproben:

Inhalt

Einleitung
Musik
Spirituelle Energie
Energetisches Räuchern
Düfte
Glauben
Klangschalen
Licht
Entspannen
Edelsteine
Engel
Das innere Kind
Nachwort

Herzlich Willkommen liebe Leser,

„Damit die Seele lächelt“ ist ein kleines Sammelwerk meiner eigenen Erfahrungen. Es gibt unzählige Möglichkeiten positive Gefühle einzuladen. Einige Möglichkeiten, die meine Gefühle bereichern, habe ich hier versammelt.
Es gibt Rituale, welche mir ans Herz gewachsen und genau diese halfen mir schon an solchen Tagen, wenn meine Seele weinte, sie wieder zum Lächeln zu bringen.
Was ich allerdings vorausschicken möchte ist, dass ich mit dem Weinen der Seele, nicht Depressionen im ärztlichen Sinn meine, sondern die Stunden, wo ich eher annahm, dass mich die Welt nicht mehr mochte, wenn auch nur scheinbar.
Auch möchte ich mich davon stark distanzieren, meine Erfahrungen seien ein Allerweltsheilmittel. Es ist mein Bejahen zu einer lachenden Seele meinerseits und zum Bekennen, das man durchaus durch sein Leben gut gehen kann, wenn man seine Probleme erkennt und dann auch lösen möchte, in dem man offen für Hilfe ist. …

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter .. http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/62.html 

 

„Die wunderbare Josepha“

Cover die wunderbare Josepha

ISBN: 9-783-7528-2254-0

 

Inhalt

Ceija

Der Unbekannte

Ein Tag mit Wendungen

Der Klosterladen

Das Land der Liebe finden

Wie das Leben spielen kann

Das Kinderheim der Stadt

 

Auszug aus der Geschichte  „Das Land der Liebe finden“

…… Er erhebt sich, geht ums Bett und hebt den Rucksack mit einer Hand an, um ihn dann wieder fallen zu lassen. „Also du meinst ja immer, du hättest schwer am Leben zu tragen, jetzt glaube ich dir das“, sagt er mit ernster Miene und setzt sich wieder, dieses Mal gleich neben den Rucksack. Tim sortiert im Schrank etwas hin und her, als hätte seine Suche nach dem Land der Liebe im Schlafstubenschrank bereits seinen Anfang genommen.

„Wieso?“, fragt Tim, ohne sich dabei umzudrehen und Lars antwortet, „Na hör mal. Was hast du denn alles eingepackt? Also mir wäre das viel zu viel Gedöns. Du brauchst doch nur Unterwäsche und einen Pulli, vielleicht noch eine Hose. Heute kann man doch überall waschen oder waschen lassen.“ Tim ist immer noch mit dem Inhalt des Schrankes beschäftigt und antwortet „Ja. Kannst du ja machen. Du weißt doch, wie es geht.“ Lars stutzt. „Hä? Was weiß ich? Wie was geht? Drehst du dich auch mal wieder um?“ Tim atmet laut aus. „Was ist denn?“, fragt er genervt. „Ich meine ja nur, mir wäre das hier zu viel“, sagt Lars mit einem unterschwelligen Ton und meint Tim weiß immer noch keineswegs, um was es Lars geht und Lars ergänzt „Hier dein Rucksack, Mensch.“ Tim will gerade einen Schritt zum Bett zu gehen, stockt, guckt Lars unverständlich an und fragt „Was willst du denn von mir? Am besten du gehst jetzt. Ich habe noch zu tun, auch mit mir selbst. Also, jetzt, bitte.“ dabei schaut Tim mit etwas aufgerissenen Augen zur Tür. „Wie freundlich du mich rausschmeißt. Das hatten wir ja auch noch nie, aber ich gehe.“ bei diesen Worten erhebt sich Lars vom Bett und geht zur Wohnungstür. Als er bereits im Flur seine Schritte tut, sucht Tim weiter im Schrank und Lars verabschiedet sich beim Gehen zur Tür „Gute Reise. Lass mal bei Gelegenheit etwas von dir hören.“ Dann fällt die Tür ins Schloss und Tim ist allein in seiner Wohnung.

Was er auch immer im Schrank gesucht, es hat wohl woanders seinen Platz. Er lässt Luft ab und blickt auf den gepackten Rucksack, in den kein paar Strümpfe mehr passt. Und wie er so sitzt und guckt, denkt er sich „Mit dem Kram, will ich in die Welt? Ich brauche doch nur mich und meinen Verstand.“ Er macht den Rucksack auf und holt erst die oberen Sachen heraus, so das man annehmen könnte, er schaut nach, ob er das, was er im Schrank suchte, vielleicht doch bereits im Rucksack hätte, doch nach und nach landet alles wieder auf dem Bett. Den leeren Rucksack stellt er wieder in den Schrank. Ob er diesen suchte, obwohl er schon gepackt war?  Die ausgepackten Sachen lässt Tim auf seinem Bett liegen. Er nimmt seine Plastikkarte und etwas Kleingeld aus seinem Portemonnaie und steckt es sich in die Hosentasche seiner Jeans, nimmt seinen Schlüssel, geht zur Tür hinaus, schließt danach ab, läuft die Treppen im Haus hinunter zur Haustür und setzt seine Füße auf die Straße. Auf dem Bürgersteig bleibt er jedoch kurz vorm Haus stehen.

„Mist, hätte ich mir auch einfacher vorgestellt“, brummt er und sieht den Menschen zu, die auf der Straße ihrer Wege gehen.“ Mein Gott dieses Gehetze! „Was tun wir Menschen uns nur selbst an?“mit diesen Gedanken fasst er in seine Hosentasche, um zu fühlen, ob er das Geld noch einstecken hat. Dabei denkt er an Lars, der ihm von seinem Friseurbesuch erzählte. „Mutig. Mutig, ist ihr Freund.“erzählte Lars ihm, das hat die Friseuse gesagt, als Lars ihr von Tims Vorhaben erzählte. Und Tim befiel vor ein paar Tagen noch, so eine Art, kleinerer Größenwahn, von dem jetzt gerade, jede Spur fehlt. Noch immer steht Tim wie angewurzelt auf dem Bürgersteig und fragt sich, wenn es jetzt beginnen würde in Strömen zu gießen, ob er losgehen würde, oder doch eher zurück in seine Wohnung. Er hat darauf keine Antwort, kommt sich gerade ziemlich dämlich vor und entscheidet sich deshalb, vorwärtszugehen. Er schaut kurz nach links zur Kreuzung, die unweit des Wohnhauses ist, in dem er seine Wohnung hat und dann nach rechts, die Straße einfach entlang. Und weil er keine Ahnung hat, was mit ihm gerade los ist, und was er wohl wirklich will, geht er zur Kreuzung vor, mit dem Gedanken, „Dort kann ich mich ja dann noch einmal entscheiden, in welche vier Richtungen ich meinen Weg fortsetzen werde.“

Für die Zeit von fünfzig Schritten, das ist der Weg bis zur Kreuzung, fühlt es sich für Tim erst einmal gut an. An der Fußgängerampel geht er geradeaus weiter, so als weiß er nun, wohin er müsste. Auf dem klein gepflasterten Bürgersteig kommt ihm unter anderem ein älterer Herr entgegen. „Entschuldigung.“ beginnt Tim zu sprechen, doch dieser geht an Tim vorbei. „Nun bleiben sie doch bitte einmal kurz stehen!“, ruft Tim ihm nach und ist enttäuscht, doch er möchte seinen Kopf keinesfalls hängen lassen. Dennoch stellt Tim fest, der Anfang seiner Reise hätte besser sein können. …..

Mehr zum Buch, als auch,  eine weitere Leseprobe, gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/91.html

„Wolken am Himmelsrand“

werbung wolken am himmelrand

ISBN: 978-3-7494-8219-1

„Seidener Faden du hältst fest,
was dir treu zur Seite hängt.
Ist die Sonne auch gerade versteckt,
gleich wird es wieder anders sein.
Bewegst du dich zu schnell, halte ein!
Doch stehst du still, sieh nach dem, der dich Retter nennt.
Du bist sein letzter Halt, glaubt er.“

 

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter    http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/88.html