Schlagwort-Archive: Lernen

„Im Land unter dem Regenbogen“

Inhalt

Begrüßung
Einleitung
Die arme Jolanda
Ein guter Burgherr
Der tapfere Grünzwerg und der mutige Michael
Die Gedankenanne
Der geheimnisvolle Bogen
Die habgierige Wennedetta
Die Geschichte vom Peter
Frederika und Fraderike
Ein junger Schwan

Der weiße Teddybär
Der grandlige Hubert
Der Wolkenhans
Ein Kater bringt die Post
Frau Torteneis
Eine uralte Bake
Jones und Corinna

Die einzige Tochter
Der Zwerg Abraham
Das geschenkte Kleid

Der geheimnisvolle Bogen

Pfeil und Bogen im Gepäck und laufen bis die Füße schmerzen. Burghardt war schon lange unterwegs und trug ein Geheimnis mit sich. Er stammte aus einer armen Familie. Sie besaßen nie viel, aber seine Eltern waren rechtschaffene Leute. Das machte Burghardt immer stolz auf sie. Denn, obwohl sich immer mal wieder eine Situation ergab, wo die Eltern hätten Geld machen können, auf unanständige Weise, blieben sie doch ehrlich. Als seine Eltern starben, machte sich Burghardt auf und ging auf Wanderschaft. Was sollte er noch in diesem alten Dorf? Niemand hielt ihn auf und so ging er seiner Wege. Er schnürte seinen Rucksack, tat etwas Brot und eine Flasche Wasser hinein, ein frisches Hemd und was er noch so brauchte.

Als er einige Meilen gelaufen war, kam er an einen alten Hof. Dieser war unbewohnt. Burghardt rief: „Hallo ist da wer?“ Doch es meldete sich niemand. So trat er ein. Er nahm nichts vom Hof und stahl auch nichts, er legte sich nur auf ein altes Bett und schlief ein. Als er wieder erwachte, war es bereits Morgen.
Er nahm ein Stück Brot und Wasser aus seinem Rucksack, aß und trank.
Es war sehr ruhig auf dem Hof.
Kurz überlegte er, ob er bleiben sollte und den Hof wieder auf Vordermann bringen, aber er entschloss sich, dann doch weiterzugehen. So zog er wieder los.

„Von wo kommst du denn Wandersmann?“, fragte ein alter Mann ihn, der des Weges kam. „Ach von weit her, ich bin schon sehr lang unterwegs.“
„Bist du an einem Hof vorbeigekommen?“, fragte ihn der alte Mann wieder. „Ja, das bin ich. Ich war auch drinnen, habe auf dem Bett geschlafen und bin dann ich weiter gezogen.“ entgegnete Burghardt.
Der alte Mann machte eine Handbewegung und auf einmal, hatte er einen Bogen in der Hand. „Den schenke ich dir, für deine Ehrlichkeit. Gib gut auf ihn acht.“ …

Mehr Leseproben und weiteres zum Buch gern unter http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/märchen-und-geschichten/im-land-unter-dem-regenbogen und /oder unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/23.html

„Im Land unter dem Regenbogen“

Inhalt

Begrüßung
Einleitung
Die arme Jolanda
Ein guter Burgherr
Der tapfere Grünzwerg und der mutige Michael
Die Gedankenanne
Der geheimnisvolle Bogen
Die habgierige Wennedetta
Die Geschichte vom Peter
Frederika und Fraderike
Ein junger Schwan

Der weiße Teddybär
Der grandlige Hubert
Der Wolkenhans
Ein Kater bringt die Post
Frau Torteneis
Eine uralte Bake
Jones und Corinna

Die einzige Tochter
Der Zwerg Abraham
Das geschenkte Kleid

Der geheimnisvolle Bogen

Pfeil und Bogen im Gepäck und laufen bis die Füße schmerzen. Burghardt war schon lange unterwegs und trug ein Geheimnis mit sich. Er stammte aus einer armen Familie. Sie besaßen nie viel, aber seine Eltern waren rechtschaffene Leute. Das machte Burghardt immer stolz auf sie. Denn, obwohl sich immer mal wieder eine Situation ergab, wo die Eltern hätten Geld machen können, auf unanständige Weise, blieben sie doch ehrlich. Als seine Eltern starben, machte sich Burghardt auf und ging auf Wanderschaft. Was sollte er noch in diesem alten Dorf? Niemand hielt ihn auf und so ging er seiner Wege. Er schnürte seinen Rucksack, tat etwas Brot und eine Flasche Wasser hinein, ein frisches Hemd und was er noch so brauchte.

Als er einige Meilen gelaufen war, kam er an einen alten Hof. Dieser war unbewohnt. Burghardt rief: „Hallo ist da wer?“ Doch es meldete sich niemand. So trat er ein. Er nahm nichts vom Hof und stahl auch nichts, er legte sich nur auf ein altes Bett und schlief ein. Als er wieder erwachte, war es bereits Morgen.
Er nahm ein Stück Brot und Wasser aus seinem Rucksack, aß und trank.
Es war sehr ruhig auf dem Hof.
Kurz überlegte er, ob er bleiben sollte und den Hof wieder auf Vordermann bringen, aber er entschloss sich, dann doch weiterzugehen. So zog er wieder los.

„Von wo kommst du denn Wandersmann?“, fragte ein alter Mann ihn, der des Weges kam. „Ach von weit her, ich bin schon sehr lang unterwegs.“
„Bist du an einem Hof vorbeigekommen?“, fragte ihn der alte Mann wieder. „Ja, das bin ich. Ich war auch drinnen, habe auf dem Bett geschlafen und bin dann ich weiter gezogen.“ entgegnete Burghardt.
Der alte Mann machte eine Handbewegung und auf einmal, hatte er einen Bogen in der Hand. „Den schenke ich dir, für deine Ehrlichkeit. Gib gut auf ihn acht.“ …

Mehr Leseproben und weiteres zum Buch gern unter http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/märchen-und-geschichten/im-land-unter-dem-regenbogen und /oder unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/23.html

„Der kleine Fuchs“

19.12.19

(Bild gestaltet/Text: Jana Goeritz)

Mitten in einem wunderschönen und doch sehr alten Wald liegt ein großer tiefer See. In den Wintermonaten, wenn es sehr lange eisig ist, friert der See zu und ein kleiner Fuchs spielt gern auf dem Eis, das mit Schnee bedeckt. Lustig rennt er durch das Weiß und manchmal wünscht er sich einen Freund zum Spielen. Doch kein Tier in dieser Gegend möchte gern Zeit mit dem kleinen Fuchs verbringen. Kein Reh, kein Hirsch, kein Hase, kein Wildkätzchen, auch kein Eichhörnchen. Es ist ein schöner kalter Wintermorgen, der kleine Fuchs spaziert zum See und freut sich schon darauf dort wieder spielen zu können. Als er so unbekümmert durch den Wald läuft, fällt von vielen Ästen der zu schwer gewordene Schnee zu Boden. Den kleinen Fuchs freut das, denn er versucht immer links und rechts dem fallenden Schnee auszuweichen, das bereitet im Freude.
Ein paar Bäume entfernt vor ihm, sitzt ein Eichhörnchen auf dem Boden und ist traurig, weil es noch kein Futter gefunden hat, doch es bemerkt die Freude des kleinen Fuchses. Empört läuft es weg, ohne seinen lieben Gruß abzuwarten und trifft auf seinem Weg den weisen Uhu. Ihm erzählt es seine Geschichte, doch der Uhu fragt, „Warum bist du gegangen Eichhörnchen, ohne den kleinen Fuchs nach dem Grund seiner Freude zu fragen?“ Und wieder macht sich das Eichhörnchen auf den Weg. Etwas später begegnet ihm ein kleines Reh und erzählt auch ihm seine Geschichte. Das kleine Reh kennt auch den anscheinend immer freudig gestimmten Fuchs und als es sich endlich traut, über das dichte Geäst zu springen, um seinen Weg fortzusetzen, erblickt es den freudigen Fuchs  in seiner Nähe.
Nun sind es bereits zwei Tiere des Waldes, die den kleinen Fuchs ganz falsch einschätzen. An einem Tag, kommt das dem weisen Uhu zu Gehör und er ordnet an, das sich alle Tiere des Waldes am See einfinden möchten.
Der Uhu möchte den kleinen Fuchs anhören, der seine Version der Begegnungen erzählen soll. Der Tag ist erwacht und alle Tiere des Waldes stehen versammelt am See. Auch der kleine Fuchs. Doch er erschreckt zutiefst über die Worte der anderen, wie sie ihn wahrnehmen. Wie er immer nur lustig lachen würde, wenn sie vor Problemen stünden. Der kleine Fuchs ist etwas traurig, er hat doch einfach nur Freude an seinem Leben, selbst im Winter, wenn alles gefroren, erfreut er sich an seinem Sein.  Als das die anderen Tiere hören, gibt eines nach dem anderen dem Uhu gegenüber zu, doch falsch gehandelt zu haben. Sie waren einfach nur verärgert, das sie ihr Leben anders empfanden, als es der kleine Fuchs mit seinem tat.
Fortan ist der kleine Fuchs nie wieder allein auf dem zu gefrorenen See zu sehen. Viele Tiere des Waldes, treffen sich dort und alle haben nun Freude am Spiel, denn ein Wunder geschieht. Die Tiere fragen den kleinen Fuchs, wie er oft, so gut gelaunt sein kann? Und der kleine Fuchs erzählt ihnen aus seinem Leben und die Tiere hören ihm gut zu.

Aus dem Buch „Leises Warten im Advent“ mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/107.html

„Die verzauberte Wiese“

Das Kleid war schon lange nicht mehr schneeweiß und die roséfarbenen Blüten, das es am Rock trug, waren verloren gegangen, auf der Flucht durch den tiefen Wald.
Helenas Gesicht war gezeichnet von Furcht und Hunger. Sie weiß nicht, wie lange sie schon durch diesen Wald lief, aber lang genug, um endlich wieder etwas Essbares zu sich nehmen zu können.
Doch sie fühlte viel zu viele Ängste, um sich auf die Suche nach Beeren zu machen, lieber lief sie weiter, immer weiter. Rosalie dagegen war auf dem Weg geblieben. Irgendwann, als eine Kutsche des Weges kam, erschraken sich beide Frauen so sehr, dass sie sofort in den Wald sprangen. Rosalie versteckte sich hinter einer dicken Eiche, doch Helena rannte wie um ihr Leben und lief immer noch orientierungslos im Wald umher. Ob sie sich je wieder finden würden? Das wussten beide Frauen nicht.
Die ersten Häuser, die zu einem kleinen Dorf gehörten, waren zu sehen. Rosalie, zog ihren langen Rock zurecht und nahm das Haarband ab, so das ihre langen braunen Haare weit über ihre Schultern fielen. Vom langen laufen schmerzten ihre Füße schon und sie setzte sich vorm Dorf auf einen Grenzstein, um etwas auszuruhen. Sie bemerkte die Alte nicht, die mit ihrem Korb hinter ihr hervortrat. Und so war Rosalie sichtlich erschrocken. „Oh Gott, war ich jetzt erschrocken, warum schleichst du dich von hinten an?“
„Ich schleiche nicht, ich bin auf meinem Weg gegangen“ sprach die Alte und setzte ihren Korb ab. …

Weiteres zum Buch gern unter

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/12.html

„Zwei kleine Drachen“

15.12.19

(Bild gestaltet/Text: Jana Goeritz)

Zwei kleine Drachen verfliegen sich auf ihrer Reise im eisigen Wind.
Viele Schneeflocken tanzen zur Erde und ein Drache spricht geschwind, „Magst du mit mir ausruhen? Mir ist schon ganz kalt.“ Sein kleiner Freund ist einverstanden und antwortet ihm, „Lass uns noch bis zum Felsen fliegen, dort können wir sicher etwas ausruhen.“ Als der Fels im Meer immer näherzukommen scheint und sie endlich auf ihm landen, finden sie nach kurzer Zeit schon eine kleine Höhle.
Sie ist gerade so groß, dass die zwei kleinen Drachen darin Platz finden.
„Es ist so furchtbar kalt, mich schüttelt es richtig“, sagt der kleine Drache und in diesem Moment fällt dem anderen sein Feuer ein.
Mit seiner ganzen Kraft, die in ihm wohnt, versucht er sein Feuer zu entfachen, und es braucht ein, zwei, drei, vier Drachen-Anläufe bis er Feuer speien kann. Der andere kleine Drache erschreckt sich etwas und seine Flügel erheben sich, um das er wegfliegen kann,
doch er bleibt in der Höhle, denn die Felsenwände sind ihm im Weg.
Als es dem kleinen Drachen wärmer ist versucht auch er sein Glück und schafft es,
wie sein kleiner Freund auch Feuer zu speien. Beide erfreuen sich daran bis zum nächsten Morgen, dann schlafen sie erst ganz fest ein. Die Schneeflocken tanzen wieder zur Erde und das Wasser um den Felsen ist zugefroren. Als beide aus ihrem Schlaf erwachen, machen sie sich wieder auf ihren Weg. Viel zu weit sind sie von zu Hause entfernt und sie nehmen an, wenn sie in die gleiche Richtung zurückfliegen, kommen sie auch wieder daheim an. So gehen beide also aus der kleinen Höhle, breiten ihre Flügel zum Flug, heben ab und fliegen über das weite Meer.
Doch irgendwann wird  es dem kleinen Drachen wieder zu viel und er muss ausruhen vom Flug. Jedoch ist dieses Mal kein großer Felsen in Sicht, dafür jedoch viel Eis, das bedeckt mit Schnee unter ihnen ist. „Lass uns auf dem Eis landen, wie werden unser Feuer bemühen und dann kommen wir auch so voran“, sagt der andere kleine Drache. So landen also beide im Schnee, der über dem Eis liegt und speien wieder ihr Feuer. Es dauert eine Zeit bis der Schnee schmilzt, und noch etwas länger, bis auch das Eis wieder zu Wasser wird. So setzen sie ihren Weg ab und an schwimmend im Wasser fort.

Die kleinen Drachen, sie hatten sich verflogen, waren viel zu weit von ihrem Weg abgekommen, doch sie lernten dabei, dass mancher Weg länger dauert, um vorwärtszukommen, jedoch dafür sicherer sein kann, als ein anderer und fanden, um einige Erfahrungen reicher, schließlich wieder nach Hause.

Aus dem Buch „Leises Warten im Advent“ mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/107.html

„Ist das wirklich wahr?“

Klappentext:

Ein Kurzgeschichtenbuch für Kinder, das auch mit bunten Bildern geschmückt ist. So unterschiedlich die Geschichten auch sein mögen, eines ist immer gleich, es handelt von der Liebe.
Von der Liebe unter den Menschen, zu den Tieren und zur Natur.
Viel Freude beim Lesen.

Inhalt:

Kater Erwin und die kleine Libelle Imken
Die bunten Luftballons
Ein geträumtes Fahrrad als Geschenk
Eine Herzensbrille
Ein altes Haus das immer schöner wurde
Ein eigenwilliges Pferd
Tim und die wunderschöne Tanne
Die Steine aus dem Bach
Ein Traum vom Fliegen
Die schönsten Blumen
Ein buntes Auto für Rafael
Zwei Freundinnen und ein vierblättriges Kleeblatt
Ein Herz wird immer mehr
Ein Engel für Alina
Eine ganze Schokolade
Ein helles Kerzenlicht
Ein Merkheft für Opa
Der Zauberbaum
Das rote Vögelchen auf einer weißen Wolke

Kater Erwin und die kleine Libelle Imken

Noch nie war Imken so weit geflogen wie heute. Der Teich mit den wunderschönen Seerosen, der ihr zu Hause ist, liegt ein ganzes Stück entfernt, von dem Ort, an dem sie sich gerade jetzt aufhält.
Neugierig erkundet sie die Umgebung und hat nicht bemerkt, wie weit weg sie sich bereits von ihrem zu Hause befindet. „Ach ich sehe schon meinen Teich.“, trällert Imken vor sich hin und schaut dann doch ganz traurig, als es noch nicht ihr zu Hause ist. „Oh weh. Wie finde ich denn nun wieder nach Hause?“ denkt sich Imken und dabei fällt eine kleine Träne aus ihrem Auge.

Als sie unter sich schaut, stolziert Kater Erwin über die grüne Wiese. Er jagt ein Mäuschen und hat Freude dabei. Imken sieht, wie er nun ruhig aufrecht sitzt und mit seinem buschigen Schwanz leichte Hin- und Herbewegungen im Gras macht. Seine Ohren sind gespitzt und leicht nach vorn gelegt, so als ob er meinen würde, das Mäuschen würde gleich wieder aus seinem Mauseloch kommen.

„Vielleicht soll ich ihn fragen, ob er mir helfen könnte, wieder nach Hause zu kommen?“ geht es Imken durch ihr Köpfchen.
Eine Runde nach der anderen dreht sie in der warmen Luft und beobachtet aus der Höhe Erwin, der immer noch vor dem Mauseloch sitzt. Doch Erwin dauert es wohl viel zu lang und seine Ungeduld lässt ihn wieder woanders hingehen.

Langsam stolziert er weiter.
Imken nimmt ihren Mut zusammen und fliegt nun sehr tief, so das sie Erwins Kopf berührt. Dieser bleibt augenblicklich stehen und sieht mit seinen Augen nach oben. „Oh, wer bist du denn?“, fragt er neugierig nach. „Ich heiße Imken und wohne auf dem Teich mit den schönen Seerosen. Doch ich habe mich verflogen und weiß nicht mehr, wie ich nach Hause komme. Kannst du mir vielleicht helfen?“ fragt Imken freundlich nach. …

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/52.html

„Liebeswort“ Gedichte

Liebeswort Gedichte

„Manchmal schon weinte das Gefühl, es schwamm im Salzsee der Seele,
ruhte aus auf dem Grün, das Heilung versprach und sprang danach in die Liebe.
Manchmal schon gab es eine Zeit der Einkehr.
Die Seele rief nach der Stille ganz laut, sie nahm sich die Zeit, um auszuruhen
und sprang danach in die Liebe.
Manchmal schon brauchte es mehr Zeit, die Seele nahm sich zurück,
sie hatte gelernt zu lieben und sprang danach ins Glück.“
              Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter                http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/77.html 

„WER BIST DU WIRKLICH“

questions-1922477_640

 

WER BIST DU WIRKLICH
Hebst du deine Welt aus den Angeln? Lässt sie baumeln wie es dir gefällt?
Suchst du den Schmerz unter deiner Haut, der sich verkroch, weil er kein Licht erträgt?
Welchen Spagat musst du wagen, um dich noch zu fühlen?
Wohin sieht dein Auge, wenn dein Gefühl traurige Wahrheit spricht?
Meidest du Menschen, welchen ihren Weg in Freude erfahren?
Ziehst du dich von anderen zurück, welche dir mit Liebe begegnen?
Welchen Weg möchtest du gehen, um zu erfahren, wer du wirklich bist?
Worin besteht der Sinn deines Lebens?
Warum bist du auf dieser Welt und worin findest du Erfüllung?
Wenn keiner um dich herum, wer bist du?
Sind viele um dich, bist du, du selbst?
Was ist dir wichtig und lebst du es?
Vertrittst du deine ehrliche Meinung immer und überall?
Hegst du Ängste, und hältst dein Gefühl verschlossen?
Fühlst du Mut deinen eigenen Weg zu beschreiten?
Fühlst du Freude in dir?
Ist Leichtigkeit zu meist dein Begleiter?
Wie gehst du mit konstruktiver Kritik um?
Verhältst du dich anderen gegenüber so, wie du möchtest, dass sie auch dir begegnen?  Ist dein Film nur ein Kopfkino, das dich durch dein Leben leitet?
Dein Bauchgefühl, führt es dich?
Glaubst du an dich und deine Fähigkeiten?
Denkst du in Gut und Böse?
Wünschst du noch?
Was erwartest du von dir selbst?
Hegst du oft Erwartungen anderen gegenüber?
Bist du bereit andere wahrzunehmen, welche dir Hilfe bieten und bist du bereit sie anzunehmen?
Sprichst du über deine Gefühle?
Bist du auf deine Entwicklung als Mensch stolz?
Liebst du dich selbst?
Lebst du Selbstliebe?
Träumst du viel oder schaffst du es deinen Traum zu leben?
Fühlst und erkennst du, welche Menschen dich fördern, in dem was dir wichtig ist?
Gehst du mit dir selbst ehrlich um und sprichst du ehrlich?
Zu treffende Entscheidungen fällst du sie auch oder lässt du das Schicksal entscheiden?
Gibt es für dich „Freiheit“ und wenn ja, was bedeutet es für dich?
Wie fühlst du dich, wenn du diese Fragen wirklich für dich beantwortet hast?
Was wäre wichtig für dich noch zu lernen?

„Farbenregen“

ISBN: 978-3-7448-5453-5

Dieses Gedichtsbuch beinhaltet drei Abschnitte mit insgesamt 246 Gedichten.

 

Leseprobe aus „Bewegtes Wasser“ aus dem Buch „Farbenregen“

Das Farbenspiel in tiefster Seele, Wolken weiß und Sonnenlicht.
Schimmert golden in den Augen, fühlst du dieses Liebeslicht?
Der Maler dieser frohen Farben, er führt den Pinsel in der Hand.
So streicht er glücklich in der Seele, fühlt in sich ein buntes Band.
Hell zur Sonne seine Augen, glitzernd schön im Abendlicht
.
So ein Maler in der Seele, ist ein jeder,
der mit seiner Seele spricht.
 Leseprobe aus „Farbenklang“ aus dem Buch „Farbenregen“
Über alle Meere fahren, alle Flüsse sehen, alles Leben akzeptieren,
was nicht ist, auch sehen.
Finden im Suchen begründen, suchen, wenn nichts mehr geht.
Doch, wenn ich glaube zu haben, kein Zweifel sich in mir regt.
Es nicht mehr missen, auch das, was noch nicht bei mir war, doch es vergessen können
, dass was nicht wirklich wahr.
Es singen und spielen, das was berührt.
Es wollen und fordern, nichts ist passiert.
Leseprobe aus „Regentanz“ aus dem Buch „Farbenregen“
Höre auf mit dem Verlieren, mit dem Gewinnen um jeden Preis.
Öffne dich für deine Seele, Seelentief und seelenweit.
Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter ..

„Liebeswort“ Gedichte

Liebeswort Gedichte

„Manchmal schon weinte das Gefühl, es schwamm im Salzsee der Seele,
ruhte aus auf dem Grün, das Heilung versprach und sprang danach in die Liebe.
Manchmal schon gab es eine Zeit der Einkehr.
Die Seele rief nach der Stille ganz laut, sie nahm sich die Zeit, um auszuruhen
und sprang danach in die Liebe.
Manchmal schon brauchte es mehr Zeit, die Seele nahm sich zurück,
sie hatte gelernt zu lieben und sprang danach ins Glück.“
              Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter                http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/77.html 

„Eine kleine Libelle“ aus dem Buch „Himmelblau und Sonnenreich“

       

Eine kleine Libelle

Eine kleine Libelle sitzt auf einem harten Stein und schaut auf das Wasser. Gern würde sie fliegen mit all den anderen, welche um sie fröhlich tanzen. Sie müsste nur ihre Flügel breiten und sich erheben vom grauen Stein hinauf in die Sommerluft. Doch so recht schafft sie es noch nicht. Obwohl sie voller Neugier so gern die Welt erkunden würde,
welche ihr sehr groß erscheint und ja, auch ein wenig Angst einflößt, bleibt sie jedoch noch auf dem grauen Stein vorm Wasser. Gern schaut sie den anderen zu, doch noch lieber würde sie auch selbst fliegen und das Wasser, die Gräser, andere Insekten und die Lüfte erkunden, denn sie hat ja alles bei sich das sie braucht, um ihre Reise zu beginnen und zu einem wunderbaren Erlebnis werden zu lassen. Ihre Augen sind groß, ihr Flugapparat besonders und sie hat ihre Fühler, einen Mund und was kann schon geschehen, wenn sie die Angst besiegt und ins Vertrauen kommt. Viel! Denn ihre Reise wird beginnen! Eine Reise hinein ins bunte Leben und der graue Stein am Wasser wäre dann nur noch Erinnerung, vielleicht aber auch mal ein Stopp, wenn sie wieder hier her käme, um sich auf dem Stein, den die Sonne wärmt auszuruhen, um dann wieder in die Welt zu fliegen.

„Nun komm doch! Trau dich endlich!“ rufen ihre Artgenossen ihr zu und sehnsüchtig schaut sie auf ihre Flugkünste. Wie kleine bunte Propeller jagen sie über Wasser und über bunte Blumen.
„Wenn ich mich doch nur trauen würde.“, sagt sie zu sich und bewegt langsam einen ihrer Flügel. Dann den zweiten.
Danach breitet sie beide Flügel aus und sie fühlt sich besser. Sie erhebt sich in die Luft und auf einmal ist sie mitten drin zwischen all den anderen bunten Propellern, welche sie noch vom Stein aus beobachtet hatte.
„Ich fliege! Ich fliege!“ ruft sie fröhlich den anderen zu und erfreut sich an ihrem Sein.
(aus dem Buch „Himmelblau und Sonnenreich“)

„Farbenregen“

ISBN: 978-3-7448-5453-5

Dieses Gedichtbuch beinhaltet drei Abschnitte mit insgesamt 246 Gedichten.

 

Leseprobe aus „Bewegtes Wasser“ aus dem Buch „Farbenregen“

Das Farbenspiel in tiefster Seele, Wolken weiß und Sonnenlicht.
Schimmert golden in den Augen, fühlst du dieses Liebeslicht?
Der Maler dieser frohen Farben, er führt den Pinsel in der Hand.
So streicht er glücklich in der Seele, fühlt in sich ein buntes Band.
Hell zur Sonne seine Augen, glitzernd schön im Abendlicht
.
So ein Maler in der Seele, ist ein jeder,
der mit seiner Seele spricht.
 Leseprobe aus „Farbenklang“ aus dem Buch „Farbenregen“
Über alle Meere fahren, alle Flüsse sehen, alles Leben akzeptieren,
was nicht ist, auch sehen.
Finden im Suchen begründen, suchen, wenn nichts mehr geht.
Doch, wenn ich glaube zu haben, kein Zweifel sich in mir regt.
Es nicht mehr missen, auch das, was noch nicht bei mir war, doch es vergessen können
, dass was nicht wirklich wahr.
Es singen und spielen, das was berührt.
Es wollen und fordern, nichts ist passiert.
Leseprobe aus „Regentanz“ aus dem Buch „Farbenregen“
Höre auf mit dem Verlieren, mit dem Gewinnen um jeden Preis.
Öffne dich für deine Seele, Seelentief und seelenweit.
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„WER BIST DU WIRKLICH“

questions-1922477_640

 

WER BIST DU WIRKLICH
Hebst du deine Welt aus den Angeln? Lässt sie baumeln wie es dir gefällt?
Suchst du den Schmerz unter deiner Haut, der sich verkroch, weil er kein Licht erträgt?
Welchen Spagat musst du wagen, um dich noch zu fühlen?
Wohin sieht dein Auge, wenn dein Gefühl traurige Wahrheit spricht?
Meidest du Menschen, welchen ihren Weg in Freude erfahren?
Ziehst du dich von anderen zurück, welche dir mit Liebe begegnen?
Welchen Weg möchtest du gehen, um zu erfahren, wer du wirklich bist?
Worin besteht der Sinn deines Lebens?
Warum bist du auf dieser Welt und worin findest du Erfüllung?
Wenn keiner um dich herum, wer bist du?
Sind viele um dich, bist du, du selbst?
Was ist dir wichtig und lebst du es?
Vertrittst du deine ehrliche Meinung immer und überall?
Hegst du Ängste, und hältst dein Gefühl verschlossen?
Fühlst du Mut deinen eigenen Weg zu beschreiten?
Fühlst du Freude in dir?
Ist Leichtigkeit zu meist dein Begleiter?
Wie gehst du mit konstruktiver Kritik um?
Verhältst du dich anderen gegenüber so, wie du möchtest, dass sie auch dir begegnen?  Ist dein Film nur ein Kopfkino, das dich durch dein Leben leitet?
Dein Bauchgefühl, führt es dich?
Glaubst du an dich und deine Fähigkeiten?
Denkst du in Gut und Böse?
Wünschst du noch?
Was erwartest du von dir selbst?
Hegst du oft Erwartungen anderen gegenüber?
Bist du bereit andere wahrzunehmen, welche dir Hilfe bieten und bist du bereit sie anzunehmen?
Sprichst du über deine Gefühle?
Bist du auf deine Entwicklung als Mensch stolz?
Liebst du dich selbst?
Lebst du Selbstliebe?
Träumst du viel oder schaffst du es deinen Traum zu leben?
Fühlst und erkennst du, welche Menschen dich fördern, in dem was dir wichtig ist?
Gehst du mit dir selbst ehrlich um und sprichst du ehrlich?
Zu treffende Entscheidungen fällst du sie auch oder lässt du das Schicksal entscheiden?
Gibt es für dich „Freiheit“ und wenn ja, was bedeutet es für dich?
Wie fühlst du dich, wenn du diese Fragen wirklich für dich beantwortet hast?
Was wäre wichtig für dich noch zu lernen?

„Was wir in Fotos lesen dürfen“

017

 

Schaust du in die Welt oder blickst du in deine eigene? Siehst du den roten Faden der sich vor deinem Auge hin und her bewegt? Warum hängt er so lose? Hast du dein Ziel aus deinen Augen verloren? Warst du anderweitig beschäftigt oder hast du dich ablenken lassen? Magst du den losen Faden wieder aufnehmen? Oder bist du dazu keineswegs mehr bereit? Wähltest du einst die falsche Farbe? Oder hat sich in dir etwas bewegt, und es wäre gut den Faden wieder aufzunehmen, doch eher in der Farbe Grün?

Nie tun Menschen wohl etwas einfach nur so? Immer gibt es eine Intention. Nur verstehen, verstehen kann einer diese womöglich besser, als ein anderer.

Diese blühende Landschaft fotografierte ich vor einigen Jahren aus dem Auto heraus. Immer wieder zieht es mich zu diesem Foto, etwas erzählt es mir. Und nun müsste ich auf mein Gefühl achten, doch meine Gedanken melden sich. Mancher würde vielleicht meinen, grün, gelb, blau und ein paar kleine weiße Wolken, ein schön Wetter Foto. Doch ich frage mich, ist es das? Ist es nur ein schönes Wetter Foto?

Zuerst gesehen ist es wohl so. Doch dann sehe ich blühenden Raps über dem ganzen Foto und ganz hinten blühende Bäume, sie zieren den Rand eines Weges oder einer Straße. Weit und breit kein Mensch in Sicht. Das könnte „Gut“ sein, jedoch auch anstrengend. „Gut“, wenn man überfordert mit einer Situation und die Gefühle ein Ruhebedürfnis hätten. Anstrengend, wenn es immer so wär, oder wenn nie ein anderer Mensch im Leben eine wichtige, liebenswürdige und, oder schöne „Rolle“ spielt. Wahrscheinlich kommt es gerade auf jeden selbst darauf an, wie er sich fühlt, wenn er das Foto betrachtet. Einer meint, Natur und Erholung? Ein anderer fühlt vielleicht Angst, so allein auf weiter Flur?

Selbst hole ich einmal weit aus. Die Farben setzte ich für mich in Verbindung mit den Chakren. So ist die Farbe Gelb für mich die Assoziation mit dem Solar-Plexus, der Sitz der Seele. Die Farbe Grün ist die Assoziation mit dem Herz Chakra. Die Farbe Blau, ich sehe die Farbe Hellblau und diese assoziiere ich mit dem Hals Chakra. Für mich heißt dies gefühlsmäßig übersetzt, „Über die Seele und das Herzgefühl sprechen.“ Die Farbe Weiß könnte bedeuten, dies wiederum zu neutralisieren, allerdings ist es nur ein Gedanke, weil die Farbe Weiß in der Luft zu sehen ist. Doch Wolken bilden sich immer wieder, so wie Gedanken immer wieder kommen können, bis Heilung geschehen darf. So glaube ich, das es anders zu deuten ist. Denn in der Farbe Weiß sind alle anderen Farben enthalten. Da komme ich zu dem Schluss, über die Gefühle der Seele und des Herzens sprechen, birgt für das Leben eine blühende Landschaft.  Weiterhin sehe ich auf dem Foto fast ausschließlich die Farbe Gelb. Was für mich eine Bedeutung sein könnte, die Seele fordert viel Raum. Die grünen Bäume sehe ich in der Ferne. Bäume und auch die Farbe Grün stehen für mich für Heilung, Gesundheit, Gesund werden, aber auch der blühende gelbe Raps zeigt auf dem Foto seine grünen Stiele. Ich deute dies als Heilung der Seele von Grund auf und sie ist gelungen, doch diese positive Errungenschaft sollte gesichert werden, denn Raps verblüht irgendwann. Und damit die Heilung der Seele bleiben darf, sollte man sich mit positiven Energien, mit gleichgesinnten Menschen umgeben und Kontakt halten.

„Lamberts schönster Wunsch“

werbung lambert

ISBN: 9-783-7504-2329

Der Winter hat schon lange Einzug gehalten, Schnee bedeckt das Land. Die Dächer der Häuser sehen aus, als wären sie mit Puderzucker bestäubt und an den Fenstern und Türen, sieht man verschiedentlichen Weihnachtschmuck. So mancher schöner Engel leuchtet am Abend auf die Straße und im Häuserpark steht ein großer Tannenbaum, der eine weiße Lichterkette trägt. Und tritt die Dämmerung allabendlich ein, erleuchtet der Tannenbaum wunderschön. Mitten im großen Feld, das von zwei Seiten mit Wald umgeben, ist eine Sasse und hier liegt Lambert und schläft. Lambert ist ein Feldhase und sogar, wenn es schneit, bleibt er in der Kuhle liegen und wird mit Schnee bedeckt. Kalt ist es ihm keineswegs, denn Lambert trägt dickes Fell. Oft ist er zur Dämmerung oder in der Nacht aktiv, sucht sich Futter, wie Wurzeln, Rinde oder Knospen. Allerdings Wurzeln und Knospen sind gerade von seinem Speiseplan gestrichen, denn der gefrorene Boden lässt keine Wurzelsuche zu und Knospen, da muss Lambert noch bis zum baldigen Frühjahr warten. Aber an den Rinden junger Bäume kann er sich satt knabbern. Manchmal ist Lambert auch am Tag unterwegs und besucht die gefüllte Krippe im Wald. Dort finden sich Rehe und Hirsche und manchmal auch das ein oder andere Wildschwein ein. Der Förster ist ein guter Mann, er sorgt sich um die Wildtiere im Wald, vor allem im Winter, wenn es wenig Futter für die Tiere zu finden gibt. Deshalb füllt der Förster die Tierkrippe mitunter auch mit Eicheln und Kastanien auf. Doch nur er darf das. Denn an der Krippe würde es sonst zu viel nach Mensch riechen und die Tiere würden dort keineswegs mehr fressen wollen. Die Tiere tauschen sich wohl auch über Neuigkeiten aus und so kommt es, das an einem Wintertag folgendes unter den Tieren die Runde macht: Lambert möchte ein Osterhase werden. Wie er auf die Idee gekommen, ob er sie auch umsetzen kann und wenn, wie das ausschaut, davon erzählt nun die Geschichte,  „Lamberts schönster Wunsch.“
…… Die Sonne lacht immer noch so schön vom Himmel und lässt den Schnee, der das Feld bedeckt in der Sonne glänzen. Wie kleine helle Diamanten funkelt der Schnee und so mancher Winterspaziergänger hat seine Freude daran.
Max und Lambert hoppeln über diesen glänzenden Schnee und entdecken dabei die Spuren eines Hirsches, verfolgen diese und kommen am alten Bahnübergang an. Schienen liegen noch in der Erde, aber schon lange fährt kein Zug mehr über diese. Früher einmal, fuhren kleinere Personenzüge hier entlang. Etwas entfernt von den Bahnschienen, weiter hinter, nah am Waldrand, steht ein Hirsch allein. Mit
Stolz trägt er sein Geweih und schaut in die Winterlandschaft. Für Max und Lambert sieht es so aus, als würde er sich auch über diesen schönen Wintertag freuen. Als beide dem Hirsch näher kommen, bleibt er stehen. „Nanu?“ spricht Max den Hirsch an „Du stehst ja ganz ruhig, sind deine Hufe festgefroren?“
Lambert muss zuerst etwas übers Max Worte lachen, bestaunt jedoch zugleich das große Geweih des Hirsches in aller Stille. „Nein. Nein. Wo denkst du hin? Nein, ich bin keineswegs festgefroren, ich denke nach.“ spricht der Hirsch ruhig. „Worüber denn?“ möchte nun Lambert gern wissen und der Hirsch schaut seitlich nach unten zu den beiden Feldhasen, die im Schnee neben ihm sitzen.
„Weihnachten.“ Lambert und Max schauen sich an und Max fragt „Du denkst über
Weihnachten nach? Ja warum denn?“ „Ich würde gern einmal vor dem Schlitten des Weihnachtsmannes gespannt, mit ihm gemeinsam die Geschenke für die Kinder verteilen.“ Dann ist Ruhe.
Es scheint als würden alle drei nun darüber nachdenken, erst nach einer ganzen Weile, durchbricht Lambert die Stille mit den Worten, „Und ich wäre gern der Weihnachtsmann. Das würde mir Freude machen.“ Max lacht „Du bist ein Feldhase Lambert und kein Weihnachtsmann!
Hättest du einen Bart und einen roten Mantel wie er, würden beide dich beim Hoppeln behindern. Seine Kleidung wäre viel zu groß für dich.“
„Hm“, bemerkt Lambert, schaut hoch zum Hirsch und spricht zu ihm „Du kannst den Weihnachtsmann ja einmal fragen? Du bist ein großer und stattlicher Hirsch, mit einem stolzen Geweih, er lässt dich bestimmt seinen Schlitten ziehen.“
Der Hirsch steht immer noch wie angefroren da, nickt lautlos und antwortet wieder ruhig „Du kannst unmöglich der Weihnachtsmann sein, aber Osterhase, das wäre doch etwas für dich. Geschenke bringt er den Kindern ja auch, Ostereier und er versteckt sie noch im Gras. Und du müsstet dich auch keinesfalls verkleiden, denn du bist ja ein Hase.“
Lambert schaut erneut zum großen Hirsch auf „Osterhase? Osterhase.
Ja genau ich werde Osterhase!“  ……

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