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„Himmelblau und Sonnenreich“

himmelblau und Sonnenreich1

Inhalt

Eine kleine Libelle
Die kreative Spinne
Die kluge Raupe
Der kleine Hase unter dem Wurzelwerk
Ein schöner Pfau
Ein fleißige Hummel
Das Reh und der Waldgeist
Die träumende Katze
Familie Graugans
Der Schmetterling
Die Echse in ihrer Welt
Das kleine Schaf
Der Frosch im Seerosenteich
Eine Schnecke auf ihrem Weg
Der Rabe und die Waldameise
Die liebenswerte Möwe
Der Eichelhäher
Die Schwanenfamilie und der Haubentaucher

 
Die Echse in ihrer Welt
 
Die kleine Echse sonnte sich auf dem begrünten Fels. Ruhig lag sie da und sie konnte die kleinste Erschütterung wahrnehmen, selbst als eine Fliege sich auf die umgebende Erde niederließ. Beide verharrten im Grün auf dem Fels und die Fliege schaute zur Echse. „Was tust du da? Du bist so ruhig.“ fragte sie die Echse. „Was tust du?“, entgegnete die Echse der Fliege „Du sprichst so viel.“
Die Fliege war etwas pikiert über die Antwort und dachte darüber nach. Nach einer Weile, die Echse lag immer noch am gleichen Platz, fragte die Fliege dennoch „Nun sag doch einmal bitte, was tust du da? Du hockst so leblos da.“
Nun antwortete die Echse, jedoch ohne etwas zu bewegen, außer vielleicht das Gemüt der Fliege „Ich höre in mich. Ich höre mir zu. Ich entferne mich aus der Welt, um in die meine zu gelangen. Ich träume. Ich ruhe aus.“  Danach war wieder Stille. Die Fliege putzte sich derweil und schaute dann zur Echse.
„Und warum musst du in deine Welt? Ist die Welt, auf der du lebst nicht die deine, genau so wie die meine?“
Die Echse antworte „Ja. Der begrünte Fels, auf dem wir beide ruhen, ist die unsere Welt, aber dann gibt es noch die meine. Eine Welt, die nur mir gehört. Die nur in mir wohnt in keinem anderen, auch in keiner anderen Echse, nur in mir. Das ist mein Traum. Das bin ich. Das ist sonst kein anderer.“
Die Fliege hörte die Worte der Echse, aber irgendwie verstand sie nicht. Unsere Welt, das konnte sie noch nachvollziehen. Aber nur meine Welt? Das war ihr nicht geläufig.
Und wieder fragte sie nach „Das mit deiner Welt, die nur in dir wohl wohnt, kannst du mir davon erzählen?“
Die Antwort der Echse kam prompt „Nein. Du verstehst es ja nicht. Vielleicht kann ich dir es so erklären. Was nützt es dir wirklich, wenn ich dir von meiner Welt erzähle? Du darfst dich nicht von anderen beeinflussen lassen. Suche nach Ruhe und Stille, trau dich und dann mit etwas Übung findest du sicher auch in deine Welt. Und glaube mir, das
wird etwas bringen! Denn du wirst tief aus dir erfahren, wer du bist und was du möchtest. Wie du dahin gelangst, um das zu erreichen, was dich wirklich glücklich macht. Vielleicht nicht sofort, vielleicht brauchst du etwas Übung, aber vielleicht hast du auch schon bald ein Erfolgserlebnis und dann können wir uns wieder unterhalten. Denn dann wirst du wissen, das aus deiner Welt dich niemand vertreiben kann, denn sie gehört nur dir. Nur dir allein.“
Die Fliege hörte gebannt zu. Wie erstarrt saß sie im Grün und selbst so mancher Fußgänger der vorübergegangen war, war nicht imstande gewesen sie zu erschrecken, um das sie davon geflogen wäre. „War sie womöglich in ihrer Welt? Aus der sie niemand vertreiben konnte? War es diese ihre Welt, die sie gerade fühlte? Die Worte der Echse hatten sie sichtlich in den Bann gezogen oder die Echse zeigte ihr ganz nebenbei, wie sie in ihre Welt finden konnte.“
Die Fliege blieb noch ein kurzes Weilchen sitzen und stellte für sich dann fest, gerade war sie in ihrer Welt.
Abgetaucht in die Tiefe ihres Seins. Sie verstand die Echse nun. Die Welt auf der alle ihr zu Hause haben und dann die
Welt, die in jedem selbst wohnt. Unerschöpflich reich. Dorthin würde sie wieder kommen.
Dann flog die davon und sprach noch ein Danke an die Echse, die immer noch in ihrer Welt verweilte.
Eine weitere Leseprobe sowie auch mehr zum Buch gern unter..

„Dankbarkeit“

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Dankbarkeit. Für mich wirklich ein großes Wort, weil, ein großes Gefühl dahinter steht. Und lernen durfte ich, das Dankbarkeit aus ehrlichem Gefühl nur, wirklich etwas bewirken kann. Ansonsten ist es nur ein Wort und ziemlich leer.

 

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„Was wirklich für mich zählt“

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Was wirklich für mich zählt, ist Liebe und dazu gehört für mich in erster Linie Ehrlichkeit mir selbst gegenüber. Und bin ich mit mir selbst ehrlich, kann ich es auch anderen gegenüber sein, für mich geht dies ganz automatisch zusammen.

Ehrlichkeit bringt für mich Klarheit in mein Leben und das ist richtig gut. Es heißt sicher keineswegs, das dadurch vieles leichter gehen könnte, als bei anderen, die sich für die Unwahrheit entschieden haben. Doch ich fühle mich nur durch Ehrlichkeit in meinem Gleichgewicht, weil ich meinem Seelengefühl folge und das heißt für mich auch, ich brauche ehrliche Menschen um mich herum.

Außerdem glaube ich, wenn mir etwas daneben geht, weiß ich auf jeden Fall, ich habe mein Bestes gegeben, war ehrlich mir und anderen gegenüber und das ist nun mal immer richtig und nie falsch. 

Und kommen wir an Stationen in unserem Leben und bleiben wir ehrlich uns selbst gegenüber, werden wir immer den richtigen Weg wählen, den Weg, den wir auch wirklich beschreiten sollten.

Man sagt manchmal so salopp, auf Umwegen kann man vieles sehen und lernen, sicherlich kann dies so sein. Doch könnten wir das dort gelernte wirklich im Leben anwenden, wenn es doch ein Irrweg war? Ich möchte dies nur als Frage im Raum stehen lassen. Weiterhin stelle ich mir die Fragen,  „Was ist mit der Zeit, unserer Lebenszeit, gehen wir auf anderen Wegen? Kommen wir so womöglich erst spät, gar zu spät dorthin, wo unser Platz wirklich sein sollte? Und ist vielleicht die Aussage „Jeder Weg ist der unsere, egal welchen wir auch gehen mögen“ nur ein Trost für die Seele?  Richtig ist es wohl, das es unser Weg ist, aber ob oft wirklich der Richtige?

(Foto/Text: Jana Goeritz)

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„Meine letzte Zigarette“

19.Ein helles Kerzenlicht

Bevor ich wirklich über dieses Thema beginne zu schreiben, möchte ich vorab schicken, ich möchte niemanden bekehren. Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber gibt es jemanden, der wirklich aufhören möchte zu rauchen, wer weiß, vielleicht könnte dieser aus dem Beitrag etwas für sich herausnehmen, das ihm hilft zum Nichtraucher-/in zu werden. Dieser Beitrag stellt wie alle anderen in diesem Blog auch, nur meine Meinung, meine Erfahrung, meine Gefühle und Gedanken dar.

Ich war einmal bekennende Raucherin. Seinen Anfang nahm alles bereits in der Schulzeit, in einer großen Hofpause, die wir außerhalb des Schulgebäudes verbrachten. Damals war ich junge 15 Jahre und die letzte in der Clique, die noch nie eine Zigarette geraucht hatte. Zwar stand ich immer mit dabei, aber ich habe verneint. Irgendwann jedoch,  hatte ich meinen Willen, nein zu sagen, über Bord geworfen. Ein Schulkamerad spendierte mir eine von seinen Zigaretten und es war ekelig sie zu rauchen. Eine Bank stand hinter mir und das war gut so, denn ich musste mich sogleich setzten, denn ein Schwindelgefühl hatte mich ergriffen. Und obwohl mir das ekelig war und ich doch zu tun hatte, mein Gleichgewicht wiederzufinden, nahm ich irgendwann eine zweite Zigarette an, bis die Zeit kam, wo ich sogar mein Schulessensgeld in Zigarettenkauf investierte. Damals kostete die billigste Zigarettenschachtel mit Filter,  wenn ich mich richtig erinnere 2,50 Mark.

Doch nun dazu, wie ich es geschafft habe nach 15 Jahren dieser Sucht den Gar auszumachen.  Eine Kettenraucherin war ich keineswegs, aber es störte mich mit der Zeit. Das nahm zuallererst seinen Anfang auf meiner damaligen Arbeitsstelle. In der 15minütigen Frühstückspause aß ich so schnell mein Brot oder meinen Apfel, damit ich noch eine Zigarette rauchen konnte. Irgendwann fiel mir dies sehr deutlich auf. So ging ich wirklich in mich und fühlte „Das ist falsch, was ich da tue.“ So entschied ich mich damit aufzuhören. Ja, aber das war keineswegs so einfach, wie ich es entschieden hatte zu tun. Die Zeit verging und ich versuchte ich glaube zwei, dreimal immer wieder mit dem Rauchen aufzuhören, doch der Erfolg blieb aus. Dann meinte ich, obwohl ich ja bereits festgestellt hatte, dass es falsch ist, ich rauche ja gerne.  Doch von innen piesackte mich das sehr, das ich immer noch an der Qualmerei festhielt und ich verstand mit der Zeit, das meine Ansicht gerne zu rauchen, nur eine Ausrede war, um die Quälerei des Aufhörens vor mir schön herzuschieben. Irgendwann fühlte ich mich wie in Trance, der Rettungsdienst kam und ich hatte unglaublich hohen Blutdruck, damals 210 zu 112. Mit einem Rollstuhl musste ich mit in den Rettungswagen und durfte keinen Meter mehr gehen.  Das war wohl mein Preis für jahrelanges Rauchen.

Mit Tabletten wurde ich eingestellt und zu Hause nach einer Zeit begann ich wieder mit dem Rauchen. Anscheinend hatte ich damals keineswegs etwas gelernt. Ich rauchte eine und bemerkte mir geht es gut, dann doch gleich noch eine hinterher und da fühlte es sich an, als wenn die Adern sich zusammenzögen. Sofort machte ich den Glimmstängel aus. Doch einfach so aufzuhören funktionierte immer noch keineswegs. Aber immerhin beschäftigte ich mich daraufhin, dann doch eindringlicher als zuvor damit aufzuhören.  So meinte ich, die Packung die ich gerade angefangen hätte, rauche ich noch zu Ende und dann ist Schluss damit. Doch etwas in mir meinte, „Nein, entweder du hörst mit dem Rauchen auf, weil du aufhören willst, aber dann auch gleich.“ Als ich mir das so überlegte, fühlte ich, aber das es mir sehr schwerfiel, das Rauchen aufzugeben, denn ich meinte, die Welt ist dann irgendwie so trostlos, ich trinke keinen Alkohol, dann lasse ich das rauchen auch noch, was habe ich denn dann noch und ist mal ein Problem zu lösen, brachte die Zigarette mir immer die Lösung, ein paar Zigarettenzüge und alles war wieder im Lot. Und als ich das so in meinem Gefühl wahrgenommen hatte, hatte ich einen Ansatz gefunden, den Rauchen den Rücken zukehren, zumindest einen weiteren Versuch zu starten.

Ich nahm mir die Zeit, um mir wirklich Gedanken darüberzumachen, wie ich es schaffen könnte und begann mit meinem Gefühl zu arbeiten und habe es gefüttert mit heute weiß ich es, goldrichtigen Worten. „Ein schönes Leben hängt keineswegs von einer Zigarette ab und natürlich ist es lebenswert ohne zu rauchen, ich könnte gesünder werden. Und dann noch das Geld, was überbleibt im Monat, ich könnte mir etwas kaufen, das mir Freude macht und gesünder ist oder ich spare es auf und verreise ich, habe ich Taschengeld. Und hatte ich eine Lösung für ein Problem gefunden, dann keineswegs durch eine Zigarette, das ist totaler Blödsinn. Habe ich etwas zu klären, brauche ich doch nur frische Luft und klare Gedanken. Und so weiter und sofort.

Schlussendlich war es dann so, ich behielt die angefangene Zigarettenschachtel immer bei mir, weil ich dachte, wenn ich doch rückfällig werden sollte, dann habe ich etwas worauf ich zurückgreifen könnte und müsste keineswegs unausstehlich werden, wegen des Entzugs. Es war im November, da hörte ich auf, etwas blöd, wegen Silvester und ich wusste einfach, mit den anderen auf der Party, das schaffe ich keineswegs dort den Zigaretten abzudanken, also entschied ich mich für den Silvesterabend eine neue Zigarettenschachtel zu kaufen, um rauchen zu können. Denn hätte ich es versucht zu lassen und wäre rückfällig geworden, hätte ich mich über mich selbst sehr geärgert, dem wollte ich vorbeugen, ich kenne mich ja.  So qualmte ich also an diesem Abend und hatte die angefangene alte Schachtel im neuen Jahr immer noch bei mir. Ende des neuen Jahres, hatte ich die Schachtel immer noch, doch gab sie jemanden, der sie haben wollte, obwohl sie ein Jahr offen stand. Nun gut, jeder wie er möchte.

Ich hatte seit dem Neujahrstag, das sind nun bereits fast 22 Jahre her,  nie wieder eine Zigarette geraucht. Mit der offenen Schachtel habe ich mich selbst überlistet und mit meiner Gefühlsarbeit habe ich ganze Arbeit geleistet. Geld blieb vor allem die ersten Jahre wirklich mehr im Portemonnaie, das bemerkte ich ganz deutlich. Und so bin ich doch dankbar für meinen Schritt den ich getan, denn er bescherte mir vor allem mehr Gesundheit.

(Foto/Text: Jana Goeritz)

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„Energetisches Räuchern“

Schon einmal vorweg, ich liebe es. Das ist etwas für mich! Die Düfte der Kräuter, Hölzer, Harze, wenn sie sich im Raum verteilen, ist immer wieder ein Dufterlebnis, das meine Gefühle anspricht, meine Sinne. Es fühlt sich für mich an, wie ein Streicheln meiner Seelenhaut. So, als ob sie dadurch auch Säuberung erfahren würde.

Das Räuchern ist für mich ein fast alltägliches Ritual. Mein Gefühl unterscheidet dabei das Räuchern mit Räucher-Stäbchen, Räucher-Kerzen und das Räuchern mit Kräutern, Harzen oder, und Hölzern. Letzteres auf einem Sieb, auf Sand, oder auch in letzter Zeit mehr auf Alufolie. Das, hat keinen besonderen Grund, nur eben diesen, ich habe gerade keinen Sand, und den, den es zu kaufen gibt, da wo ich geschaut habe, ist kein grobkörniger, diesen aber bräuchte ich. Mit Alufolie jedoch, klappt das auch sehr gut, musste ich mich aber erst etwas daran gewöhnen. Früher hatte ich auch einmal mit Kohle geräuchert, jedoch stellte ich für mich fest, anders gefällt es mir viel besser.

Da ich Reiki praktiziere, säubere ich meine Wohnung immer zuerst mit spiritueller Energie, aber natürlich auch mich und meine Kätzchen, danach kommt das energetische Räuchern. Dazu kommt bei mir Weihrauch auf mein Stövchen. Dies tat ich auch schon während und nach einer Erkrankung. Auch Salbei benutzte ich gern dazu.  Jedoch mindestens einmal in der Woche reinige ich meine Räume sehr gründlich mit Reiki und danach auch noch einmal mit Weihrauch. Mein Gefühl mag Weihrauch gern aus einem Klosterladen. Warum auch immer, ich habe oft schon da eingekauft. Nach dem Räuchern lüfte ich durch, damit die neutralisierten Energien entweichen.

Die Räucher-Stäbchen und Kerzen benutze ich auch gern, allerdings mehr in der Advents- und Weihnachtszeit. Dort dürfen sie ihre guten Dienste verrichten und es schnuppert dann so schön, allerdings zieht mein Gefühl mich da auch nur zu Weihrauch hin. So glaube ich,  dies kommt aus der Tiefe meiner Seele, ich besuche ja auch gern Kirchen und Klöster. Vieles davon habe ich auch unter folgendem Link im  Buchkaleidoskop festgehalten  http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/2.html  „Bin mal in der Spur“ jedoch gibt es noch eine andere Seite dort „Mein spirituelles Lebensgefühl“ hier habe ich auch einiges versammelt u.a. auch zum energetischen Räuchern der Link dazu wäre http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/63.html hier könntet ihr bei Interesse auch etwas dazu lesen.

Das Räuchern wie ich es empfinde, ist ein ganz intuitiver Prozess. Selbst habe ich mich noch nie an anderen orientiert, bin nur meinem Gefühl gefolgt, und fühle mich wohl dabei. Das habe ich auch schon oft denen erzählt, die gern wissen mochten, wie ich das Räuchern zelebriere. Fast jeder von ihnen hatte mich dann wissen lassen, das sie es selbst wohl falsch machen würden, doch ich hoffe, ich konnte ihnen die falschen Gefühle nehmen. Denn ich glaube und das gilt für alles, was man so tut in seinem Leben, nur wenn man auf seine eigenen Gefühle achtet, kann die Seele sich wirklich wohlfühlen, und selbst fühlt man Harmonie. Es ist niemanden wohl geholfen, es einem anderen nachzutun, dabei aber fühlen zu müssen, dass es einem widerstrebt.

Das energetische Räuchern kann man auch zur Segnung oder zum Weihen, zum Beispiel für einen Talisman vollziehen. Das aber setzt, so empfinde ich es zumindest, auch voraus dem eigenen Gefühl folge zu leisten.

Wen wundert es wohl, wenn wir ein Ritual von jemanden anderen übernehmen würden, und der gewünschte Erfolg bliebe dennoch aus? Es hat doch immer mit Gefühl zu tun. Damit möchte ich nur sagen, liest man das eine oder andere, auch hier in meinen Zeilen, sollte man auf sein eigenes Gefühl achten. Gefällt es, kann man es natürlich auch so tun, ist es anders, probiert man eben selbst aus, was einem nützt und guttut.

Folge ich meinem eigenen Gefühl, kann es immer nur richtig für mich sein!

Und wie schon erwähnt, gilt das für alles im Leben. Aber, ich glaube in diesem Zusammenhang auch, ich sollte einfach mich selbst hinterfragen, warum ich etwas ablehne. Gerade im Leben ist es manchmal auch die Angst vor Veränderung!

Ja, es ist jetzt, gleich wieder so groß geworden, ich weiß, aber ich finde so ein Räucherwerk könnte doch der Anfang sein, sich seiner eigenen Gefühle bewusst zu werden. Es beginnt immer im Kleinen, jede Veränderung, wer da noch Nachholbedarf hätte? Ich schreibe bewusst „hätte“ und mit Fragezeichen.

Denn wie könnten wir uns denn richtig entfalten im Leben, wenn wir es nur anderen nach tun?

(Foto/Text: Jana Goeritz)

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„Es hat sich etwas verändert“

 

 

Bildlich habe ich diese beiden Motive erwählt, weil ich finde, die Entwicklung von einer verpuppten Raupe, also einem leblosen Kokon zu einem Schmetterling, kann und macht auch eine Veränderung, für mich zumindest mehr als sichtbar. Beide habe ich einmal im Botanischen Garten vor die Linse bekommen. Für die, welche sich mit Schmetterlingen besonders gut auskennen, ich habe keine Ahnung, ob der Schmetterling aus dem oben abgebildeten Kokon stammt und so interessant das womöglich auch sein kann und sicherlich auch ist, für mein Thema heute, eher als Hintergrund gedacht.

Ja, es hat sich etwas verändert!

Habe ich früher öfter gemeint, „Darüber werde ich einmal nachdenken.“ ist meine Ansicht heute einmal mehr „Ich werde einmal in mich hineinfühlen.“ Und ja, ich bin durchaus überrascht, was ich da so mitunter fühlen darf. Das alles hat auch mit meiner Selbstliebe zu tun und es ist doch etwas schwerer als früher gedacht, zugeben zu müssen, dass Selbstliebe, die ich schon früher lebte, wohl eine etwas andere wahr. Unvollständig?  Wahrscheinlich stand dies mit meiner Ausdrucksweise im Zusammenhang. So arbeitete ich an mir und habe beim Schreiben das Wort „nicht“ keineswegs mehr angewandt. Beim Sprechen ist es für mich etwas schwieriger, muss ich zugeben, aber das lerne ich auch noch. Was ich jedoch dadurch bemerkte, ich fühlte mich doch wohler, weil das kleine Wort „nicht“ doch eine größere Auswirkung wohl auf mich ausübte, auf mein Gefühl. Denn irgendwie trägt es eine Negativität in sich und so ist es für mich kaum verwunderlich, das nach einer gewissen Zeit des Weglassens dieses Wortes, mein Gefühl sich, ja ich kann sagen wohler fühlte als zuvor. Und lese ich etwas irgendwo und lese diese Verneinung, fällt mir schneller eine positivere Ausdrucksweise ein, als es früher der Fall war. Denn das braucht Übung. Für mich ist dies ein positiver Schritt nach vorn, wohin sonst.

Auf meine Gefühle achtete ich schon als Kind. Später natürlich auch, jedoch sprach ich oft nur vom Nachdenken, oder ich denke einmal darüber nach. Aber, es ist eben, auch eine Form der Selbstliebe fühle ich, wenn sich hier etwas tun durfte in meiner eigenen Ausdrucksweise, und noch mehr, auch dies zugeben zu können.

Und ich bin immer auch wieder überrascht, wie das Schreiben mich besser meine Gedanken und Gefühle erfahren lässt. Die Gedanken kommen mir durch das Schreiben noch schneller in den Sinn und ich kann so noch besser reflektieren. Was jetzt gerade in meinem Kopf und in meinen Gefühlen abgeht, glaubt niemand, ich könnte einfach darauf losschreiben, aber es sollte doch wenigstens ein kleines Maß an Orientierung haben, was ich von mir gebe. So dachte ich doch eben und fühlte zugleich, dass ich früher Selbstliebe gelebt, aber ich drückte mich anders, meinetwegen auch falsch aus. Fühlte ich in mich, sprach ich aber meistens nur übers Nachdenken, fast nie über mein Gefühl, obwohl ich meine Entscheidungen auch und sogar sehr oft nur über mein Gefühl fällte. Das allerdings steht sicherlich im Zusammenhang mit meiner Familie, weil dort so gut wie nie, über Gefühle gesprochen wurde. Da war ich die vom Mars, grins.

Und es veränderte sich noch etwas. Wo ich in früherer Zeit immer für mich selbst darauf pochte, eine passende Antwort im Hier und Jetzt zu bekommen, lernte ich mit der Zeit, es anzunehmen, gestaltete es sich anders für mich. Ja und ich gebe gern zu, es bleibt in so einem Moment keine andere Option offen, wenn ich Harmonie fühlen möchte. Unterstützt hat mich dabei auch das Loslassen. „Auch“, schreibe ich, weil ich oft auch analysierte, meditierte und schließlich harmonisierte mit meinem Gefühl, zu lernen, etwas erst später erkennen zu können. Und so kam wirklich, aber nach und nach natürlich, eines zum anderen.

So glaube ich jedoch, dass ich zu früherer Zeit unter Menschen weilte, von denen ich lernen sollte und ich lernte es eben anders zu tun, als sie. Und so glaube ich auch, anfänglich konnte ich nur dort lernen, wo ich beheimatet war. Jedoch tat ich dies eben anders,  ich fühlte für mich, sollten Partner, Situationen, Entscheidungen wie auch immer anders ausschauen, als es mir vorgelebt wurde und welche neben mir stattfanden. Das hat mich allerdings auch zu einem etwas einsameren Menschen in einer fünfköpfigen Familie werden lassen, der unverstanden von anderen seinen eigenen Weg in dieser Familie ging. Und ja, es war kein einfacher Weg und doch fühle ich heute etwas wie Dankbarkeit. Jedoch kam diese keineswegs einfach über oder in mich! Im Gegenteil,  das war und manchmal ist es auch noch, ein Lernprozess, und wer weiß wann er einmal wirklich enden wird. Wahrscheinlich erst, wenn ich gänzlich losgelassen habe. „Ist noch ein Lernprozess“ schreibe ich, weil es eben manchmal immer noch vorkommt, dass ich ähnlichen Charakteren wieder begegne und ich mich daran erinnern muss, was alles schon so stattgefunden hatte. Sicher eine Art Überprüfung meines Gelernten.

Dankbar jedoch deshalb, das ich die Kraft, den Mut besaß, andere Entscheidungen für mich zu treffen, wenn sie auch keiner der anderen nachvollziehen konnte. Meine Ansicht, nur mein Gefühl, muss meinen Weg absegnen und kein anderes sonst, half mir dabei und natürlich das Vertrauen in mich selbst, in meine eigenen Gefühle. Das Ignorieren meines Weges, meiner Gefühle in meiner Ursprungsfamilie, damit lernte ich viele Jahre zu leben, bis ich meine Selbstliebe entdeckte und mich frei machte von all den unguten Gefühlen und Energien. Und es gelang immer mehr, immer besser, aber das war keineswegs alles, dadurch darf ich mich viel wohler fühlen. Für mich ist es wichtig gute Gefühle innezuhaben, die geprägt durch Ehrlichkeit, Selbstliebe und Liebe, mein Leben bestimmen. Eine Herausforderung? Ich glaube ab und an schon noch, aber ich lerne sie nur im besten Sinn anzunehmen. Denn ich erkannte, wer wirklich ehrlich durch sein Leben gehen möchte, stößt auf viele Menschen, die es anders tun und es ist manchmal schwer damit umzugehen. Aber auch das sehe ich als Prüfung meines Weges.

 

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„Meine Traumdeutung“

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Wenn ich träumte, waren es vor allem in Transformationsphasen bis zu drei Träumen, es kam auch schon vor, vier Träume in einer Nacht. Da ich mich schon früher mit meinen Träumen beschäftigen wollte, hatte ich zwei Traumbücher bereits zu Hause, in denen ich nachlesen konnte, was die Träume für mich an Bedeutung haben könnten, doch ich fand sehr selten die Beschreibungen vor, deren Inhalt meine Träume hatten und das kam noch dazu, wenn ich etwas fand, löste es in mir oft ein Gefühl der Angst aus. So fühlte ich mich oft nach einem Traum ungut, nach dem Blick ins Traumbuch noch unguter. 

Meine spirituelle Verbindung zur Energie der Heiligen Mutter Gottes half mir dabei, dies ändern zu dürfen. Erzengel Michael neutralisierte die Energie der Träume, welche für mich unbedeutend waren, Erzengel Raphael verhalf danach meinem Seelengefühl zur Heilung. Zuvor haben mich die Engel fühlen lassen, ich sollte mir ein Buch kaufen, in dem ich dann, den Traum einschreiben kann, der zuvor neutralisiert und der für mich bedeutend ist oder werden würde. Das tat ich und mit der Zeit kamen einige Bücher zusammen.  Als ich es eine Zeitlang genauso tat, wurde ich durch die Engelsenergien in die spirituelle Seelenarbeit eingeweiht, dass durch die Tarotkarten erfolgte. Drei Tage und Nächte hatte ich kaum etwas essen müssen und getrunken hatte ich in dieser Zeit auch sehr wenig, weil es mich total faszinierte mit den Engeln arbeiten zu dürfen, bzw. sie mit mir, meinem Gefühl. Nach dieser Einweihung konnte ich auch die Tarotkarten mit einem Mal für mich deuten, obwohl sie vorher viele Jahre nur im Schrank gelegen. Dieses Gefühl in mir sollte ich nun nutzen, um meine Träume auch durch diese Karten zu deuten. Das tat ich und stellte so für mich fest, dass das Gefühl der Angst sich keineswegs mehr einstellte. Meine Angst früher einzuschlafen, weil ich träumen würde und wieder in Angst aufwachte war beendet. Heute gebrauche ich die Tarotkarten nur sehr selten noch für meine Träume. Meine Gefühle finden sehr oft selbst heraus, um was es sich wirklich handelt.  Die spirituelle Seelenarbeit und auch das Deuten meiner Träume habe ich unter anderem auch in meinem Buch „SeelenEngel“ beschrieben.

Seit dem fühle ich mich nach dem Träumen wohler und meine Gefühle wurden einst durch die Einweihung in die spirituelle Seelenarbeit geschult, jedoch war es für mich auch schwierig. Diese Einweihung musste ich wohl aushalten, denn sie kam ohne jegliche Vorankündigung, denn hätte ich vorher gefühlt, was sich da zeigen kann,  wer weiß, ob ich diesen Schritt gegangen wäre. Heute allerdings bin ich dankbar dafür, denn ich erkannte, dass diese spirituelle Arbeit zu meiner Berufung gehört.

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„Freiheit der Tiere in Zoo und Zirkus“

 

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Schon als Kind besuchte ich nie gern einen Zirkus und fuhr meine Mutti mit uns Kindern in die nächst gelegene Großstadt, um das wir einen Zoo besuchten, freute ich mich mehr auf die Zugfahrt dorthin und das bunte Treiben in der Stadt, die vielen Geschäfte, als auf den Zoobesuch. Irgendwie empfand ich es als Kind schon falsch, Tiger, Elefanten und Co, hinter Gitter zu besichtigen.  Viel später fühlte ich auch, warum es so war, mir taten und das hat sich keineswegs verändert, die eingesperrten Tiere sehr leid.

Natürlich weiß ich darum, dass es Tierarten gibt, welche vorm Aussterben bereits bedroht sind, und das durch den Menschen. Und natürlich weiß ich auch, dass es manche Jungtiere gibt in verschiedenen Auffangstationen, die dort großgezogen werden müssen, um zu überleben, um später aber wieder ins freie Leben zurückkehren zu können. Ein unqualifizierter Mensch tötet für Geld, der besonnene Mensch tut, was man tun muss, um danach Leben zu retten.

Doch ich empfinde es dennoch als schmerzhaft, wenn ein Elefant oder ein anderes Tier sein Leben in einem Zoo führen muss. Jedoch noch schlimmer ist es für mich zu wissen, das in manchem  Zirkus Tiere so dressiert werden, das ein Kind beim Zusehen dieser Nummer am Ende auch noch Freude empfindet.  Einem Kind mache ich keinen Vorwurf, es kann das alles wahrscheinlich keineswegs durchschauen. Jedoch als Erwachsene sollten wir uns doch darüber im Klaren sein, das diese Tiere bevor sie in die Manage kommen, ihre Nummern einstudieren müssen und außerdem, sie müssen von Ort zu Ort, von Stadt zu Stadt befördert werden. Das ist totaler Stress für Tiere! Darüber sollten wir nachdenken vor einem solchen Besuch!

Genauso kann ich es keineswegs nachvollziehen, warum in einem Zoo, wo auch Wildtiere leben,  Leute noch mit lauter Musik und anderem bespaßt werden müssen.  Ein Wildtier zum Beispiel kennt es sicherlich anders, und wenn es doch in der Afrikanischen Savanne zu laut durch Menschen wäre, könnten sie wenigstens das Weite suchen. Ebenso frage ich mich, warum Tiere überhaupt eingepfercht werden müssen, um das wir sie dort betrachten können? Weil ein Kind sonst keinen Elefanten oder anderes Getier zu Gesicht bekommen kann, sollen sie ihr Leben in einem Zoo fristen? Ist das gerechtfertigt? Ich glaube kaum!

Wir Erwachsene möchten Kinder zu liebenswerten und eigenständigen, mutigen Personen erziehen, sie sollen gut zu Mensch und Tier sein. Dann sollten wir aber auch einen Zoobesuch hinterfragen. Das viele Tierarten dort leben müssen, nur um begafft zu werden und welchen Zirkus wir demnächst besuchen. Es gibt durchaus auch Zirkusmanegen, die ohne Tiershows auskommen und diese sollten Zukunft haben!

Was nimmt der Mensch sich eigentlich heraus? Was glaubt er, wer er ist? Mich macht dies wütend! Und ein Zoo kann noch so tolle Affenhäuser, Tiergehege, Auslaufstationen vorzeigen, es ersetzt keinesfalls die Freiheit, in dem die Tiere ansonsten leben würden!

Tiere sind keine Spielzeuge und vielleicht sollten wir uns wirklich einmal darüber klar werden, auch Tiere haben Seele!

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„Ohne Fleiß keinen Preis?“

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„Ohne Fleiß, keinen Preis?“ Ist das wirklich so? Trifft das auch auf die Arbeit mit meinem Selbst zu?

Vor mehr als 15 Jahren wollte ich meinem Leben eine andere Richtung geben und  kontaktierte telefonisch einen Astrologen. „Wenn sie mehr zur Ruhe kommen und nicht mehr so schnell unterwegs wären. Ja, dann … .“ Das waren, die fast letzten Ausführungen des Astrologen bei unserem Gespräch.

(Den Grund meines Anrufes könnt ihr bei Interesse unter dem Beitrag „Mit Liebe gesegnet?“ am 27.10.19 lesen.)

„Mein Gott.“ dachte ich damals, „Noch langsamer werden?“ Für mich fühlte sich mein Leben bereits langsam an. Damals war ich Single, viele Leute die ich noch von früher kannte, hatten bereits Familie oder waren mittlerweile sehr weit entfernt beheimatet, so hatte ich nur eine Freundin, die auch allein lebte und ich hatte meine „weltliche“ Arbeit.

Und ja in meinem Leben gab es schon so Zeichen, das ich wohl zu schnell unterwegs war. Als Erstes war da einmal ein Strafzettel für zu schnelles Fahren. Ich fuhr mit meinem kleinen Wagen und vor mir ein anderer mit seinem. „Oh man, fahr doch endlich zu.“ meinte ich und trat auf mein Gaspedal, ohne zu überlegen, warum der Fahrer vor mir langsamer fuhr, es hatte seinen Grund, den ich leider übersah. Ich bekam mein Foto und durfte blechen! Ein anderes Mal unterhielt ich mich mit einem Kollegen, über seine neue Wohnung und wo er nun wohnen würde fragte ich ihn. Er erklärte mir es und ich kannte die Gegend,  er beschrieb mir dann „Dort, wo du dreißig fahren musst, die Straße rechts ab, auf dem Berg, das zweite Wohnhaus auf der linken Seite. Na ja ich sehe schon Jana, so wie du mich anschaust, bist du dort noch nie dreißig gefahren.“ meinte er und ja, er hatte recht, und wir lachten.

Ein anderes Mal, ich arbeitete in einem anderen Bundesland, auf der anderen Seite Deutschlands und freundete mich dort mit zwei Mädels an. Wir gingen aus und fuhren mit dem Auto. Die eine von ihnen parkte ab und als wir ausstiegen, sah ich eine kleine Gasse vor uns mit einem blauen Schild, darauf las ich „Nur für Rollschuhfahrer.“ Ich lachte mich fast kaputt und sagte auch noch „Was es bei euch alles so gibt, eine Gasse extra für Rollschuhfahrer?!“ Dann lachten sie und klärten auf  „Was liest du denn? Nur für Rollstuhlfahrer.“  Ach ja, nur für Rollstuhlfahrer, dann las ich es auch!  Oder bei der Arbeit, da sprachen wir nur in den Pausen miteinander,  es war unerwünscht, während der Arbeitszeit und eine andere Kollegin, auch eine nette Freundin, schob mir einen Zettel zu. Auf diesem las ich „Mein Freund und ich haben uns gestern einen Auflauf gemacht.“ Ich schrieb zurück und fragte nach „Mit was und wie schmeckte er euch?“ Danach schob ich ihr den Zettel wieder auf dem Tisch zu  und sie schaute mich erschrocken aus ihren großen, braunen Augen an und sprach so leise, dass ich es kaum hören konnte „Einen Einlauf Jana.“ Dann guckte ich erschrocken  „Ach so einen Einlauf!“ sprach ich leise zurück. Sie gab mir den Zettel zurück und nun las ich wirklich „Einlauf.“ Die unheimliche Stille im Raum wurde durch unser beider Lachen unheimlich gestört. Nein, es war kein Auflauf, es war ein Einlauf. Grins.

Und so gab es doch viele Beispiele, wenn auch mitunter lustig, aber sie ließen darauf schließen, ja, ich war zu schnell im Leben unterwegs. Es stimmte. Oft haben auch Menschen, die langsamer machten, meine Geduld auf die Probe gestellt. Und ja, es machte mich rasend! Kennst du so etwas auch? Um so langsamer andere waren, umso schneller und hektischer wurde ich. Aber es ist Vergangenheit.

Durch die Arbeit mit meinem „inneren Kind“ begab ich mich auch unter anderem, in eine Therapie und diese baute sich auf eine Entspannungs-CD auf, welche ich damals täglich mindestens ein viertel Jahr hören musste. „Das kann ich nicht.“ war gleich meine Rede zur ersten Therapiestunde. „Sie müssen aber, darauf baue ich meine Arbeit mit ihnen auf.“ war die Antwort des Therapeuten. „Ich habe aber schon verschiedene CDs mit Entspannungsmusik, ich werde da noch hektischer, das ist mir alles viel zu langsam“, antwortete ich. Der Therapeut aber blieb dran, „Hören sie es sich an, sie können auch etwas anderes in dieser Zeit tun. Das Unterbewusstsein arbeitet damit.“ Ich probierte mehrmals und lehnte mehrmals ab, aber wollte ich Hilfe, musste ich dadurch und ich schaffte es! Es war aber, mehr als nur Musik auf dieser CD, es wurde auch gesprochen, sehr langsam und eindringlich und ich war heilfroh darüber, es doch geschafft zu haben.  Es tat mir gut, meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele auch. 2007 Anfang des Jahres gab ich meine Arbeitsstelle in einem mittelständigen Unternehmen als Einkäuferin und Rechnungsbearbeiterin auf. Und danach verstand ich erst wirklich die Aussagen des Astrologen von einst, der unter anderem mir auch sagte „Wenn sie einmal langsamer machen würden….. .“

Ich machte langsamer, doch das war mit Fleiß meinerseits verbunden, denn dadurch kam ich auch mehr in meine Selbstliebe. Der Preis für mich, geistiges Wachstum und auch meine spirituelle Ader, welche ich als Kind schon hatte und die mich mein Leben lang bereits begleitete, konnte dadurch noch mehr Fülle erfahren und das wiederum schenkt mir Freude, Zufriedenheit und Harmonie. Glück ist auch dabei, jedoch hängt mein Glücklich sein noch von anderen Faktoren ab und ich glaube, Glück kann ein Moment sein, ein Augenblick, eine Stunde, ein Tag, vielleicht sogar mehrere, doch ich glaube niemand kann sich durchgehend ein Leben lang nur glücklich fühlen. Also ich kenne das anders. Was ich jedoch schon festgestellt habe in Bezug auf Glück, mitunter kommt es auf die Sichtweise in mancher Situation an. Doch selbst,  wenn ich alles immer nur als gute Fügung sehen würde, glaube ich kaum, dass es mich glücklich fühlen lassen würde. Denn Glück ist das Höchste der Gefühle und das in jedem Augenblick eines Lebens wahrzunehmen, ist für mich unvorstellbar. So glaube ich, ich würde dann von einem Roboter sprechen, jedoch nie von einem menschlichen Wesen? Aber wer weiß, vielleicht liege ich ja, was das glücklich sein an jedem Tag meines Lebens betrifft falsch, und ohne Fleiß, keinen Preis? 

Oft meinen andere ja, der wiederum andere kann sich doch glücklich schätzen, jedoch gehen sie dann immer nur von ihrer Sichtweise aus. Was einen wirklich glücklich fühlen lässt, kann doch jeder nur immer für sich selbst beantworten.

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