Schlagwort-Archive: Lernen

„Liebeswort“ Gedichte

Liebeswort Gedichte

„Manchmal schon weinte das Gefühl, es schwamm im Salzsee der Seele,
ruhte aus auf dem Grün, das Heilung versprach und sprang danach in die Liebe.
Manchmal schon gab es eine Zeit der Einkehr.
Die Seele rief nach der Stille ganz laut, sie nahm sich die Zeit, um auszuruhen
und sprang danach in die Liebe.
Manchmal schon brauchte es mehr Zeit, die Seele nahm sich zurück,
sie hatte gelernt zu lieben und sprang danach ins Glück.“
              Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter                http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/77.html 

„Eine kleine Libelle“ aus dem Buch „Himmelblau und Sonnenreich“

       

Eine kleine Libelle

Eine kleine Libelle sitzt auf einem harten Stein und schaut auf das Wasser. Gern würde sie fliegen mit all den anderen, welche um sie fröhlich tanzen. Sie müsste nur ihre Flügel breiten und sich erheben vom grauen Stein hinauf in die Sommerluft. Doch so recht schafft sie es noch nicht. Obwohl sie voller Neugier so gern die Welt erkunden würde,
welche ihr sehr groß erscheint und ja, auch ein wenig Angst einflößt, bleibt sie jedoch noch auf dem grauen Stein vorm Wasser. Gern schaut sie den anderen zu, doch noch lieber würde sie auch selbst fliegen und das Wasser, die Gräser, andere Insekten und die Lüfte erkunden, denn sie hat ja alles bei sich das sie braucht, um ihre Reise zu beginnen und zu einem wunderbaren Erlebnis werden zu lassen. Ihre Augen sind groß, ihr Flugapparat besonders und sie hat ihre Fühler, einen Mund und was kann schon geschehen, wenn sie die Angst besiegt und ins Vertrauen kommt. Viel! Denn ihre Reise wird beginnen! Eine Reise hinein ins bunte Leben und der graue Stein am Wasser wäre dann nur noch Erinnerung, vielleicht aber auch mal ein Stopp, wenn sie wieder hier her käme, um sich auf dem Stein, den die Sonne wärmt auszuruhen, um dann wieder in die Welt zu fliegen.

„Nun komm doch! Trau dich endlich!“ rufen ihre Artgenossen ihr zu und sehnsüchtig schaut sie auf ihre Flugkünste. Wie kleine bunte Propeller jagen sie über Wasser und über bunte Blumen.
„Wenn ich mich doch nur trauen würde.“, sagt sie zu sich und bewegt langsam einen ihrer Flügel. Dann den zweiten.
Danach breitet sie beide Flügel aus und sie fühlt sich besser. Sie erhebt sich in die Luft und auf einmal ist sie mitten drin zwischen all den anderen bunten Propellern, welche sie noch vom Stein aus beobachtet hatte.
„Ich fliege! Ich fliege!“ ruft sie fröhlich den anderen zu und erfreut sich an ihrem Sein.
(aus dem Buch „Himmelblau und Sonnenreich“)

„Farbenregen“

ISBN: 978-3-7448-5453-5

Dieses Gedichtbuch beinhaltet drei Abschnitte mit insgesamt 246 Gedichten.

 

Leseprobe aus „Bewegtes Wasser“ aus dem Buch „Farbenregen“

Das Farbenspiel in tiefster Seele, Wolken weiß und Sonnenlicht.
Schimmert golden in den Augen, fühlst du dieses Liebeslicht?
Der Maler dieser frohen Farben, er führt den Pinsel in der Hand.
So streicht er glücklich in der Seele, fühlt in sich ein buntes Band.
Hell zur Sonne seine Augen, glitzernd schön im Abendlicht
.
So ein Maler in der Seele, ist ein jeder,
der mit seiner Seele spricht.
 Leseprobe aus „Farbenklang“ aus dem Buch „Farbenregen“
Über alle Meere fahren, alle Flüsse sehen, alles Leben akzeptieren,
was nicht ist, auch sehen.
Finden im Suchen begründen, suchen, wenn nichts mehr geht.
Doch, wenn ich glaube zu haben, kein Zweifel sich in mir regt.
Es nicht mehr missen, auch das, was noch nicht bei mir war, doch es vergessen können
, dass was nicht wirklich wahr.
Es singen und spielen, das was berührt.
Es wollen und fordern, nichts ist passiert.
Leseprobe aus „Regentanz“ aus dem Buch „Farbenregen“
Höre auf mit dem Verlieren, mit dem Gewinnen um jeden Preis.
Öffne dich für deine Seele, Seelentief und seelenweit.
Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter ..

„WER BIST DU WIRKLICH“

questions-1922477_640

 

WER BIST DU WIRKLICH
Hebst du deine Welt aus den Angeln? Lässt sie baumeln wie es dir gefällt?
Suchst du den Schmerz unter deiner Haut, der sich verkroch, weil er kein Licht erträgt?
Welchen Spagat musst du wagen, um dich noch zu fühlen?
Wohin sieht dein Auge, wenn dein Gefühl traurige Wahrheit spricht?
Meidest du Menschen, welchen ihren Weg in Freude erfahren?
Ziehst du dich von anderen zurück, welche dir mit Liebe begegnen?
Welchen Weg möchtest du gehen, um zu erfahren, wer du wirklich bist?
Worin besteht der Sinn deines Lebens?
Warum bist du auf dieser Welt und worin findest du Erfüllung?
Wenn keiner um dich herum, wer bist du?
Sind viele um dich, bist du, du selbst?
Was ist dir wichtig und lebst du es?
Vertrittst du deine ehrliche Meinung immer und überall?
Hegst du Ängste, und hältst dein Gefühl verschlossen?
Fühlst du Mut deinen eigenen Weg zu beschreiten?
Fühlst du Freude in dir?
Ist Leichtigkeit zu meist dein Begleiter?
Wie gehst du mit konstruktiver Kritik um?
Verhältst du dich anderen gegenüber so, wie du möchtest, dass sie auch dir begegnen?  Ist dein Film nur ein Kopfkino, das dich durch dein Leben leitet?
Dein Bauchgefühl, führt es dich?
Glaubst du an dich und deine Fähigkeiten?
Denkst du in Gut und Böse?
Wünschst du noch?
Was erwartest du von dir selbst?
Hegst du oft Erwartungen anderen gegenüber?
Bist du bereit andere wahrzunehmen, welche dir Hilfe bieten und bist du bereit sie anzunehmen?
Sprichst du über deine Gefühle?
Bist du auf deine Entwicklung als Mensch stolz?
Liebst du dich selbst?
Lebst du Selbstliebe?
Träumst du viel oder schaffst du es deinen Traum zu leben?
Fühlst und erkennst du, welche Menschen dich fördern, in dem was dir wichtig ist?
Gehst du mit dir selbst ehrlich um und sprichst du ehrlich?
Zu treffende Entscheidungen fällst du sie auch oder lässt du das Schicksal entscheiden?
Gibt es für dich „Freiheit“ und wenn ja, was bedeutet es für dich?
Wie fühlst du dich, wenn du diese Fragen wirklich für dich beantwortet hast?
Was wäre wichtig für dich noch zu lernen?

„Was wir in Fotos lesen dürfen“

017

 

Schaust du in die Welt oder blickst du in deine eigene? Siehst du den roten Faden der sich vor deinem Auge hin und her bewegt? Warum hängt er so lose? Hast du dein Ziel aus deinen Augen verloren? Warst du anderweitig beschäftigt oder hast du dich ablenken lassen? Magst du den losen Faden wieder aufnehmen? Oder bist du dazu keineswegs mehr bereit? Wähltest du einst die falsche Farbe? Oder hat sich in dir etwas bewegt, und es wäre gut den Faden wieder aufzunehmen, doch eher in der Farbe Grün?

Nie tun Menschen wohl etwas einfach nur so? Immer gibt es eine Intention. Nur verstehen, verstehen kann einer diese womöglich besser, als ein anderer.

Diese blühende Landschaft fotografierte ich vor einigen Jahren aus dem Auto heraus. Immer wieder zieht es mich zu diesem Foto, etwas erzählt es mir. Und nun müsste ich auf mein Gefühl achten, doch meine Gedanken melden sich. Mancher würde vielleicht meinen, grün, gelb, blau und ein paar kleine weiße Wolken, ein schön Wetter Foto. Doch ich frage mich, ist es das? Ist es nur ein schönes Wetter Foto?

Zuerst gesehen ist es wohl so. Doch dann sehe ich blühenden Raps über dem ganzen Foto und ganz hinten blühende Bäume, sie zieren den Rand eines Weges oder einer Straße. Weit und breit kein Mensch in Sicht. Das könnte „Gut“ sein, jedoch auch anstrengend. „Gut“, wenn man überfordert mit einer Situation und die Gefühle ein Ruhebedürfnis hätten. Anstrengend, wenn es immer so wär, oder wenn nie ein anderer Mensch im Leben eine wichtige, liebenswürdige und, oder schöne „Rolle“ spielt. Wahrscheinlich kommt es gerade auf jeden selbst darauf an, wie er sich fühlt, wenn er das Foto betrachtet. Einer meint, Natur und Erholung? Ein anderer fühlt vielleicht Angst, so allein auf weiter Flur?

Selbst hole ich einmal weit aus. Die Farben setzte ich für mich in Verbindung mit den Chakren. So ist die Farbe Gelb für mich die Assoziation mit dem Solar-Plexus, der Sitz der Seele. Die Farbe Grün ist die Assoziation mit dem Herz Chakra. Die Farbe Blau, ich sehe die Farbe Hellblau und diese assoziiere ich mit dem Hals Chakra. Für mich heißt dies gefühlsmäßig übersetzt, „Über die Seele und das Herzgefühl sprechen.“ Die Farbe Weiß könnte bedeuten, dies wiederum zu neutralisieren, allerdings ist es nur ein Gedanke, weil die Farbe Weiß in der Luft zu sehen ist. Doch Wolken bilden sich immer wieder, so wie Gedanken immer wieder kommen können, bis Heilung geschehen darf. So glaube ich, das es anders zu deuten ist. Denn in der Farbe Weiß sind alle anderen Farben enthalten. Da komme ich zu dem Schluss, über die Gefühle der Seele und des Herzens sprechen, birgt für das Leben eine blühende Landschaft.  Weiterhin sehe ich auf dem Foto fast ausschließlich die Farbe Gelb. Was für mich eine Bedeutung sein könnte, die Seele fordert viel Raum. Die grünen Bäume sehe ich in der Ferne. Bäume und auch die Farbe Grün stehen für mich für Heilung, Gesundheit, Gesund werden, aber auch der blühende gelbe Raps zeigt auf dem Foto seine grünen Stiele. Ich deute dies als Heilung der Seele von Grund auf und sie ist gelungen, doch diese positive Errungenschaft sollte gesichert werden, denn Raps verblüht irgendwann. Und damit die Heilung der Seele bleiben darf, sollte man sich mit positiven Energien, mit gleichgesinnten Menschen umgeben und Kontakt halten.

„Lamberts schönster Wunsch“

werbung lambert

ISBN: 9-783-7504-2329

Der Winter hat schon lange Einzug gehalten, Schnee bedeckt das Land. Die Dächer der Häuser sehen aus, als wären sie mit Puderzucker bestäubt und an den Fenstern und Türen, sieht man verschiedentlichen Weihnachtschmuck. So mancher schöner Engel leuchtet am Abend auf die Straße und im Häuserpark steht ein großer Tannenbaum, der eine weiße Lichterkette trägt. Und tritt die Dämmerung allabendlich ein, erleuchtet der Tannenbaum wunderschön. Mitten im großen Feld, das von zwei Seiten mit Wald umgeben, ist eine Sasse und hier liegt Lambert und schläft. Lambert ist ein Feldhase und sogar, wenn es schneit, bleibt er in der Kuhle liegen und wird mit Schnee bedeckt. Kalt ist es ihm keineswegs, denn Lambert trägt dickes Fell. Oft ist er zur Dämmerung oder in der Nacht aktiv, sucht sich Futter, wie Wurzeln, Rinde oder Knospen. Allerdings Wurzeln und Knospen sind gerade von seinem Speiseplan gestrichen, denn der gefrorene Boden lässt keine Wurzelsuche zu und Knospen, da muss Lambert noch bis zum baldigen Frühjahr warten. Aber an den Rinden junger Bäume kann er sich satt knabbern. Manchmal ist Lambert auch am Tag unterwegs und besucht die gefüllte Krippe im Wald. Dort finden sich Rehe und Hirsche und manchmal auch das ein oder andere Wildschwein ein. Der Förster ist ein guter Mann, er sorgt sich um die Wildtiere im Wald, vor allem im Winter, wenn es wenig Futter für die Tiere zu finden gibt. Deshalb füllt der Förster die Tierkrippe mitunter auch mit Eicheln und Kastanien auf. Doch nur er darf das. Denn an der Krippe würde es sonst zu viel nach Mensch riechen und die Tiere würden dort keineswegs mehr fressen wollen. Die Tiere tauschen sich wohl auch über Neuigkeiten aus und so kommt es, das an einem Wintertag folgendes unter den Tieren die Runde macht: Lambert möchte ein Osterhase werden. Wie er auf die Idee gekommen, ob er sie auch umsetzen kann und wenn, wie das ausschaut, davon erzählt nun die Geschichte,  „Lamberts schönster Wunsch.“
…… Die Sonne lacht immer noch so schön vom Himmel und lässt den Schnee, der das Feld bedeckt in der Sonne glänzen. Wie kleine helle Diamanten funkelt der Schnee und so mancher Winterspaziergänger hat seine Freude daran.
Max und Lambert hoppeln über diesen glänzenden Schnee und entdecken dabei die Spuren eines Hirsches, verfolgen diese und kommen am alten Bahnübergang an. Schienen liegen noch in der Erde, aber schon lange fährt kein Zug mehr über diese. Früher einmal, fuhren kleinere Personenzüge hier entlang. Etwas entfernt von den Bahnschienen, weiter hinter, nah am Waldrand, steht ein Hirsch allein. Mit
Stolz trägt er sein Geweih und schaut in die Winterlandschaft. Für Max und Lambert sieht es so aus, als würde er sich auch über diesen schönen Wintertag freuen. Als beide dem Hirsch näher kommen, bleibt er stehen. „Nanu?“ spricht Max den Hirsch an „Du stehst ja ganz ruhig, sind deine Hufe festgefroren?“
Lambert muss zuerst etwas übers Max Worte lachen, bestaunt jedoch zugleich das große Geweih des Hirsches in aller Stille. „Nein. Nein. Wo denkst du hin? Nein, ich bin keineswegs festgefroren, ich denke nach.“ spricht der Hirsch ruhig. „Worüber denn?“ möchte nun Lambert gern wissen und der Hirsch schaut seitlich nach unten zu den beiden Feldhasen, die im Schnee neben ihm sitzen.
„Weihnachten.“ Lambert und Max schauen sich an und Max fragt „Du denkst über
Weihnachten nach? Ja warum denn?“ „Ich würde gern einmal vor dem Schlitten des Weihnachtsmannes gespannt, mit ihm gemeinsam die Geschenke für die Kinder verteilen.“ Dann ist Ruhe.
Es scheint als würden alle drei nun darüber nachdenken, erst nach einer ganzen Weile, durchbricht Lambert die Stille mit den Worten, „Und ich wäre gern der Weihnachtsmann. Das würde mir Freude machen.“ Max lacht „Du bist ein Feldhase Lambert und kein Weihnachtsmann!
Hättest du einen Bart und einen roten Mantel wie er, würden beide dich beim Hoppeln behindern. Seine Kleidung wäre viel zu groß für dich.“
„Hm“, bemerkt Lambert, schaut hoch zum Hirsch und spricht zu ihm „Du kannst den Weihnachtsmann ja einmal fragen? Du bist ein großer und stattlicher Hirsch, mit einem stolzen Geweih, er lässt dich bestimmt seinen Schlitten ziehen.“
Der Hirsch steht immer noch wie angefroren da, nickt lautlos und antwortet wieder ruhig „Du kannst unmöglich der Weihnachtsmann sein, aber Osterhase, das wäre doch etwas für dich. Geschenke bringt er den Kindern ja auch, Ostereier und er versteckt sie noch im Gras. Und du müsstet dich auch keinesfalls verkleiden, denn du bist ja ein Hase.“
Lambert schaut erneut zum großen Hirsch auf „Osterhase? Osterhase.
Ja genau ich werde Osterhase!“  ……

Weiters zum Buch gern unter ..http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/94.html

„Der Südwind der aus dem Norden kam.“

ISBN: 978-3-7448-8206-4

 

„Wenn wir vergessen würden, was der andere uns bedeutet,
wer wären wir dann?
Einsame Egoisten, die wandern.“
Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter ..

„16 gemeinsame Jahre“

 

 

wedding-2544405_640

(Bild: Pixabay)

Heute vor genau 16 Jahren, schrieb ich keinen Artikel und wäre der Tag heute ein anderer, würde ich sicherlich auch kein Wort darüber verlieren. Fast auf die Minute genau sind mein Mann und ich 2004 die Treppen zum Standesamt nach oben gegangen.

Eine Standesbeamtin, welche mir gut in Erinnerung geblieben ist, traute uns, weil wir uns trauten. Unsere Familien saßen auf den Stühlen und ihre Blicke waren auf uns gerichtet und wie die Standesbeamtin so sprach, liefen mir unzählige Tränen über meine Wangen. Ich war die Einzige im Raum, welche so ergriffen war, von dem allem, was um mich, auch mit mir geschah. Unter Tränen gab ich mein „Ja“ und wurde aus meinem Tränenmeer gerissen, durch mein Lächeln, das mir dann gelang, weil ich das „Ja“ meines Mannes hörte, das so laut zu sein schien, das man es in der ganzen Stadt wohl hätte hören können.  Meine Frage im Nachhinein, warum er es so laut gesprochen hatte, beantwortete er mit „Damit es alle hören können.“

Die meisten Frauen möchten wohl, das ihr Hochzeitstag, der schönste im Leben sein möge, so habe ich nie gedacht oder gefühlt. Mein Gefühl mochte einen schönen Tag haben oder dieser Tag, sollte mit einer der schönsten in meinem Leben sein.  Mein Gefühl hatte Angst, wenn es der schönste Tag im Leben wäre, das danach, kaum noch etwas Schönes kommen würde, das mir guttun würde. So mochte ich keine große Feier nur im kleinen Kreis, und ich finde wir haben das für uns sehr gut entschieden. Denn einige Paare, welche ich kannte, hatten eine Wahnsinns-Party, doch die Ehen sind leider Vergangenheit. Natürlich darf es auch anders sein, gar keine Frage, aber für mein Gefühl, war es so gut, wie es entschieden haben.

Viel haben wir gemeinsam in dieser Zeit schon bewältigen müssen. „Müssen“, weil wir es uns so niemals persönlich so ausgesucht hätten, aber unsere Seelen haben ihre Aufgaben.  Nach den ersten Jahren unserer Ehe bereits, sagte mir einmal jemand, was ihr so gemeinsam durchmachen musstet, das geschieht bei anderen im ganzen Leben nie. Ja, so war es wohl.

So trug ich also kein weißes Brautkleid, auch keinen weißen Hosenanzug, sondern Kleidung, die schon etwas festlicher, welche ich jedoch später auch noch tragen konnte. Doch ich trug weißen Blumenschmuck im Haar und einen wunderschönen Brautstrauß.

Geheiratet haben wir am Vormittag 11 Uhr. Und der Mond stand im Sternzeichen Löwe, das war mir wichtig. Denn so dürfen wir beide in unserer Ehe gemeinsam lernen, und es so war es auch bisher. Einmal ging mein Mann vornweg und ich zog nach, ein anderes Mal ging ich vorwärts und mein Mann kam nach. Für mich allerdings muss ich sagen, war auch immer sehr wichtig, einen Partner an meiner Seite zu haben, mit welchem ich über alles, wirklich über alles kommunizieren darf und kann und welcher auch bereit wäre, gesunde Kompromisse einzugehen.

Trotz unserer Lernaufgaben, welche wir durch Krankheiten, alle beide, klären mussten, bleibt für mich, unser Finden, ein Wunder. Wir lernten uns im März 2003 kennen, im Juni verlobten wir uns, einen Monat später zogen wir zusammen und im August desselben Jahres bekam ich seinen Heiratsantrag und im März 2004 wurden wir getraut. Es ging alles sehr schnell, doch es fühlte sich richtig an, und das tut es heute auch noch.

Wir haben fast die gleichen Interessen, Reiki, Bücher, Schreiben, Spiritualität. Wir kommunizieren ehrlich miteinander, darauf habe ich ihn sofort zu Anfang unseres Kennenlernens aufmerksam gemacht, weil mir das unendlich wichtig ist. Und ja, bei wirklich aller Harmonie, natürlich schaukelt das Haus auch einmal,  aber und darauf bin ich unendlich stolz, nie unter der Gürtellinie, sondern konstruktiv. Ja, ich weiß für manche klingt es vielleicht anstrengend, aber da wir fast die gleichen Ansichten hegen, ist da keine allzu große Differenz zu klären, wenn es mal etwas zu klären gab oder gibt. Das ist gut, sehr gut. Und was ich an meinem Mann schätze ist, das er auch ein ehrlicher Freund für mich ist.

Nun ja, heute nun haben wir unseren 16. Hochzeitstag. Wir haben schön gemeinsam gefrühstückt und unsere Geschenke ausgetauscht. Freude, Freude!  Und verbringen nun den Tag gemeinsam, das ist schön.

So empfinde ich, dass ich doch unglaublich beschenkt wurde, mit einem Menschen in meinem Leben, der mir gut ist und mir guttut und ich hoffe, er sagt das auch von mir. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich fühle es auch bei ihm so, aus unserer anfänglichen Verliebtheit, die einige Jahre andauerte, ist für mich nach und nach Liebe geworden. Liebe und auch Freundschaft. Liebe, weil ich nie ohne ihn sein möchte, und er mich fühlen lässt, dass er meine Gefühle schätzt und mir zeigt, dass ich ihm wichtig bin und Freundschaft, weil ich mit ihm über alles reden darf, und das ist für mich einfach ganz groß und unendlich viel wert.

Ich danke meinem Schatz für seine Liebe, Fürsorge und Freundschaft und hoffe wir haben noch viele, viele so schöne oder noch schönere Jahre gemeinsam. Das klingt wie eine sehr reife Frau, aber ich bin nun mal keine zwanzig mehr und weil mir Harmonie, auch wenn ich dafür etwas tun muss, wichtig ist, wusste ich für mich immer schon darum, aber durch meine Autoimmunkrankheit noch mehr, wie wichtig für mich eine erfüllende Partnerschaft im Leben ist. Dankbar.

„Mein Gefühl in jetziger Zeit – 2020 Heilung darf geschehen?“

world-3043067_640

(Bild:Pixabay)

 

Der Anfang des „Wassermann-Zeitalters“ gestaltet sich stürmisch, auch ängstlich. Seit einer Woche dürfen wir in unserem Bundesland nur noch um das eigene Revier spazieren, aus den uns allen bekannten Gründen. Diese Zeit nutzte und nutze ich, um zu meditieren, innezuhalten, nachzudenken und auch ich habe keineswegs eine Lösung für das alles, was mit mir selbst und im Kollektiv geschieht, jedoch arbeite ich mit Reiki und beim Meditieren kamen in mir Gefühle hoch, welche ich gern mit euch teilen möchte.

Mitten im Chaos hörte ich oft, und ich selbst machte mir da auch so meine Gedanken, das dieses Virus vielleicht keineswegs von einem Tier übertragen wurde, aber keiner wusste auch, woher sonst. Nun fühlte ich für mich jedoch, dass es doch kein Zufall sein kann, das wir im Zeitalter „Wassermann“ leben und sich genau zu dieser Zeit ein Virus verbreitet und nein, es handelt sich um keinen Schnupfen, oder ein Zwicken im Bein oder in der Schulter, sondern es kann eine Lungenentzündung auslösen.  Gerade eine Lungenentzündung, wo doch das Sternzeichen Wassermann ein Luftzeichen ist. So ist für mich die Herkunft, das es von einem Tier übertragen wurde, einleuchtend, noch dazu ursprünglich von einer Fledermaus, welche durch die Lüfte fliegt.

Fühle ich in mich hinein, fühle ich oft, dass auch ich meine Atmung oft gar oberflächlich durchführe. Ich müsste viel mehr richtig durchatmen, das tue ich aber nur im Grünen. Also ist es für mich ein Anlass, mehr auf meine Atmung zu achten, tief ein und auszuatmen. Das wiederum, hält für mich den Aspekt bereit, auch ruhig und gelassen zu bleiben.  Denn dadurch kommt der Mensch in die Ruhe und kann seine wirklichen Gedanken und Gefühle erkennen und erspüren.

Ich fühle, meine Seele ist total verletzt, auch etwas überfordert, denn ich hatte die letzten Wochen schwer damit zu kämpfen, wie viele Menschen dieser Krankheit bereits zum Opfer gefallen sind. Allein in Italien, diese Lastwagen mit all jenen, die die Welt nun verloren hat, hat mich viel weinen lassen, obwohl ich keinen von ihnen kannte. In Spanien, wie viele Menschen dort mit dieser schweren Krankheit auf den Flurböden liegen mussten, hat mich keinesfalls beruhigen lassen, im Gegenteil.  Als ich im Radio vernahm, das einige Italiener nach Leipzig in die Uniklinik kommen, um hier behandelt zu werden, betete ich zu Gott, dass das einen Sinn haben muss. Den Sinn zu überleben.  Menschen sterben ohne ihre Angehörigen, doch werden sie in ein fremdes Land geflogen, um dort Hilfe zu erfahren, müssen sie einfach überleben. Wie viel schlimmer wäre sonst ihr Gehen von der Welt für ihre Angehörigen, als es für viele Betroffenen sowieso schon ist und auch für ihre eigene Seele. Glücklich fühlte ich mich, als ich im Radio vernehmen konnte, das zwei von ihnen stabil sind. Es ist noch keine Heilung, aber ein Fortschritt in die richtige Richtung. Danke für die Hoffnung.

Jeden Tag sende ich der Welt Reiki. Jeden Tag sende ich auch unserer Stadt Reiki, unserem Bundesland und hoffe insgeheim, das alle die Reiki praktizieren dies auch tun für unsere Welt, für die Städte und Dörfer, Bundesländer, fremde Länder, wie auch immer. Wir können das keinesfalls ungeschehen machen, aber ich glaube wir können mithelfen, das Bewusstsein des Kollektivs dadurch positiv zu unterstützen. Doch wie viel Reiki braucht unsere Welt, um ins Gleichgewicht zu finden?

Im Kleinen gesehen, so glaube ich, muss sich wohl jeder bewusst werden, wie er seine Gesundheit erhalten kann. Die Lunge steht für den Atem. Ohne diesen gibt es kein Leben.  Ich glaube,  die jetzige Zeit schenkt uns trotz der Widrigkeiten viel.  Vielleicht sollten wir mit dem Rauchen aufhören, es fördert die Gesundheit, vor allem die der Lunge. Situationen, welche uns im Leben förmlich die Luft zum Atmen nehmen, überdenken und uns verändern, damit diese Situationen nie mehr auftreten oder positiv in Veränderung gehen können.  Denn wie sehr unbewusst ist ein Mensch, der jetzt hofft, verschont zu bleiben, mit einem Glimmstängel zwischen den Lippen?

Im Großen gesehen, ist es keineswegs anders für mein Gefühl. Die Wälder sind die Lungen der Erde. Was tun wir unseren Wäldern denn an? Und keineswegs möchte ich die Tiere in Vergessenheit wissen, denn erst durch dieses Tier in China wurde dies alles präzise ausgelöst. Es ist nun kein Warnschuss mehr! Der war vor vielen Jahren bereits da. Wir alle,  haben weggesehen, es war so weit weg. China? Ach was. Nein!  Jetzt sind wir alle davon betroffen. Zeit in uns zu gehen und zu fühlen, was jeder von uns in seinem Leben zum Besseren für die Welt gestalten kann. 

Wir meinten wohl immer, wir sind alle eins und nahmen wohl an, nur das Gute müsste geteilt werden? Jetzt sehen wir, auch anderes müssen wir teilen. Wir alle haben die Bilder gesehen, in China, wo die Tiere fürchterlich eingepfercht und unrecht behandelt auf den Märkten. Da liegen kleine Äffchen tot herum, lebende Tiere im kleinsten Käfig eingepfercht, sie werden mit großen Stangen von hier nach da geworfen. Wer sind wir? Was ist der Mensch für eine Spezi? Welches Recht nehmen wir uns heraus so mit Lebewesen umzugehen? Ich bete zu Gott das wir nun alle dorthin schauen, wo Unrecht tobt. Das ist keineswegs nur in China, auch vor unserer eigenen Haustür, werden wir kehren müssen. Wir haben die Tiere vergessen und müssen nun hinnehmen, dass eine sehr große Gefahr von ihnen ausgehen kann. So als würden sie sich in ihren Käfigen aufraffen und uns zeigen, das zahlen wir euch heim und wenn es das letzte ist, was wir für uns tun können.

Versuchen wir diese herausfordernde Zeit so ruhig und gelassen, wie jeder kann in Empfang zu nehmen. Achten wir auf unsere Gesundheit. Gehen wir keineswegs leichtsinnig damit um. Helfen wir alle mit, in dem wir gute Gedanken und Gefühle innehaben und  vor allem überdenken wir alle unser Handeln für die Zukunft, und die beginnt jetzt!

 

„Lamberts schönster Wunsch“

werbung lambert

ISBN: 9-783-7504-2329

Der Winter hat schon lange Einzug gehalten, Schnee bedeckt das Land. Die Dächer der Häuser sehen aus, als wären sie mit Puderzucker bestäubt und an den Fenstern und Türen, sieht man verschiedentlichen Weihnachtschmuck. So mancher schöner Engel leuchtet am Abend auf die Straße und im Häuserpark steht ein großer Tannenbaum, der eine weiße Lichterkette trägt. Und tritt die Dämmerung allabendlich ein, erleuchtet der Tannenbaum wunderschön. Mitten im großen Feld, das von zwei Seiten mit Wald umgeben, ist eine Sasse und hier liegt Lambert und schläft. Lambert ist ein Feldhase und sogar, wenn es schneit, bleibt er in der Kuhle liegen und wird mit Schnee bedeckt. Kalt ist es ihm keineswegs, denn Lambert trägt dickes Fell. Oft ist er zur Dämmerung oder in der Nacht aktiv, sucht sich Futter, wie Wurzeln, Rinde oder Knospen. Allerdings Wurzeln und Knospen sind gerade von seinem Speiseplan gestrichen, denn der gefrorene Boden lässt keine Wurzelsuche zu und Knospen, da muss Lambert noch bis zum baldigen Frühjahr warten. Aber an den Rinden junger Bäume kann er sich satt knabbern. Manchmal ist Lambert auch am Tag unterwegs und besucht die gefüllte Krippe im Wald. Dort finden sich Rehe und Hirsche und manchmal auch das ein oder andere Wildschwein ein. Der Förster ist ein guter Mann, er sorgt sich um die Wildtiere im Wald, vor allem im Winter, wenn es wenig Futter für die Tiere zu finden gibt. Deshalb füllt der Förster die Tierkrippe mitunter auch mit Eicheln und Kastanien auf. Doch nur er darf das. Denn an der Krippe würde es sonst zu viel nach Mensch riechen und die Tiere würden dort keineswegs mehr fressen wollen. Die Tiere tauschen sich wohl auch über Neuigkeiten aus und so kommt es, das an einem Wintertag folgendes unter den Tieren die Runde macht: Lambert möchte ein Osterhase werden. Wie er auf die Idee gekommen, ob er sie auch umsetzen kann und wenn, wie das ausschaut, davon erzählt nun die Geschichte,  „Lamberts schönster Wunsch.“
…… Die Sonne lacht immer noch so schön vom Himmel und lässt den Schnee, der das Feld bedeckt in der Sonne glänzen. Wie kleine helle Diamanten funkelt der Schnee und so mancher Winterspaziergänger hat seine Freude daran.
Max und Lambert hoppeln über diesen glänzenden Schnee und entdecken dabei die Spuren eines Hirsches, verfolgen diese und kommen am alten Bahnübergang an. Schienen liegen noch in der Erde, aber schon lange fährt kein Zug mehr über diese. Früher einmal, fuhren kleinere Personenzüge hier entlang. Etwas entfernt von den Bahnschienen, weiter hinter, nah am Waldrand, steht ein Hirsch allein. Mit
Stolz trägt er sein Geweih und schaut in die Winterlandschaft. Für Max und Lambert sieht es so aus, als würde er sich auch über diesen schönen Wintertag freuen. Als beide dem Hirsch näher kommen, bleibt er stehen. „Nanu?“ spricht Max den Hirsch an „Du stehst ja ganz ruhig, sind deine Hufe festgefroren?“
Lambert muss zuerst etwas übers Max Worte lachen, bestaunt jedoch zugleich das große Geweih des Hirsches in aller Stille. „Nein. Nein. Wo denkst du hin? Nein, ich bin keineswegs festgefroren, ich denke nach.“ spricht der Hirsch ruhig. „Worüber denn?“ möchte nun Lambert gern wissen und der Hirsch schaut seitlich nach unten zu den beiden Feldhasen, die im Schnee neben ihm sitzen.
„Weihnachten.“ Lambert und Max schauen sich an und Max fragt „Du denkst über
Weihnachten nach? Ja warum denn?“ „Ich würde gern einmal vor dem Schlitten des Weihnachtsmannes gespannt, mit ihm gemeinsam die Geschenke für die Kinder verteilen.“ Dann ist Ruhe.
Es scheint als würden alle drei nun darüber nachdenken, erst nach einer ganzen Weile, durchbricht Lambert die Stille mit den Worten, „Und ich wäre gern der Weihnachtsmann. Das würde mir Freude machen.“ Max lacht „Du bist ein Feldhase Lambert und kein Weihnachtsmann!
Hättest du einen Bart und einen roten Mantel wie er, würden beide dich beim Hoppeln behindern. Seine Kleidung wäre viel zu groß für dich.“
„Hm“, bemerkt Lambert, schaut hoch zum Hirsch und spricht zu ihm „Du kannst den Weihnachtsmann ja einmal fragen? Du bist ein großer und stattlicher Hirsch, mit einem stolzen Geweih, er lässt dich bestimmt seinen Schlitten ziehen.“
Der Hirsch steht immer noch wie angefroren da, nickt lautlos und antwortet wieder ruhig „Du kannst unmöglich der Weihnachtsmann sein, aber Osterhase, das wäre doch etwas für dich. Geschenke bringt er den Kindern ja auch, Ostereier und er versteckt sie noch im Gras. Und du müsstet dich auch keinesfalls verkleiden, denn du bist ja ein Hase.“
Lambert schaut erneut zum großen Hirsch auf „Osterhase? Osterhase.
Ja genau ich werde Osterhase!“  ……

Weiters zum Buch gern unter ..http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/94.html

„Zwischen den Stühlen“

theater-575816_640

Foto: Pixabay

 

Sicher hat diesen Satz schon jeder einmal gehört, oder gar selbst gesagt „Zwischen den Stühlen sitzen.“ 

Zwischen den Stühlen sitzen, ist ein Gefühl, bei dem wir keine Entscheidung herbeiführen möchten.
Womöglich verkaufen wir anderen gegenüber unser Gefühl als „Diplomatisch vorgehen“, „Niemanden verärgern, gar verletzen wollen“ und bemerken wohl selbst kaum, das wir es sind, welche sich dadurch selbst verletzen, aber auch gerade einen der anderen. Es gibt immer eine Entscheidung, welche uns mehr zugetan ist, als eine andere. Ist es nur das Gefühl der Angst, das uns dann etwas anderes vorgaukelt? Oder ist es sogar Kalkül? Der Gedanke, etwas verlieren zu können, woran man sich vielleicht bereits gewöhnt hat und es durch eine klare Entscheidung doch verloren geben zu müssen, könnte ja durchaus ein Grund sein,  zwischen den Stühlen zu sitzen, oder? Doch meines Gefühls und auch meiner Meinung nach würden wir dadurch unehrlich. Dies wiederum zieht ungute Energie ins Leben. Am Ende bleibt wohl oft die Person auf der Strecke, die zwischen den Stühlen sitzt, weil einer der anderen sich gegen sie entschieden hat. Ehrlich währt eben am längsten und so sollte es ja auch sein! 

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/Manchmal.html

„Mosaik“ Gefühle und Gedanken

Mosaik Gefühle und Gedanken Gedichte

„In der Farbe des roten Weinlaubes, im Grün eines Tannenwaldes, noch unerkannt,
doch schon so alt.
Vergessen und immer wieder neu erwacht, der Tanz der Anderswelt.
Türkisfarben leuchten ihre Netze, ziehen an das auf der Suche ist.
Das Gewordene lieb gewonnen, in den Farben drehen sie sich, die Andersweltgefühle.
Halten fest und lösen auf, leuchten hell bei Tag und Nacht, stehen niemals still.
Ruhe finden sie in sich, einen Ort der Stille.
Die Elemente drehen sich, nicht alle, in alle vier Winde.“
Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter     http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/64.html

„Die Farben des Februars – Heute für mich schon am Morgen besonders“

 

Da sage mir einmal jemand, der Februar trüge keine Farbe. Zwar haben wir heute, in unserer Gegend zumindest keine Sonne satt und es windet, dafür aber blühende Krokusse,  Waldameisen, welche sich auf einer Wurzel, im kleinen Sonnenstrahl, etwas sonnen, eine wunderschöne Ente, zwei entzückende weiße Schwäne, Sonnenstrahlen, die die Wellen des Wassers berühren und es dadurch magisch glitzernd aussehen lassen, und einiges mehr.

Etwas überlegen lässt mich meine eingefangene Baumzeichnung, die für mich, eine Person kniend zeigt. Meine allererste Eingebung war, es geht ums beten. So war ich heute Morgen im katholischen Gottesdienst. Ich hatte mir extra einen Wecker gestellt, um alle meine Arbeiten, die bei mir immer irgendwie anfallen, was Hausarbeit betrifft, vorher ordentlich zu bewältigen. Klingt viel und unheimlich groß, ist es aber keineswegs, muss aber dennoch getan werden. Das beginnt beim Lüften der Wohnung, mit dem Füttern meiner Stubentiger, geht über das Säubern ihrer Näpfe, bis hin zum frischen Wasser geben, das Säubern der Katzentoilette, Staubsaugen, feucht durchwischen, bis hin zum Sonntagsfrühstück für zwei, und was eben noch so manches anfiel.

Jedenfalls konnten wir uns 9 Uhr auf den Weg zur Kirche begeben und ich stellte fest,  der Gottesdienst  wird anders abgehalten, als im evangelischen und ich fühlte mich heute, dort besser aufgehoben. Entweder war es für mich eine unbewusste Erinnerung aus Kindertagen oder ich fühlte wirklich etwas mehr Strenge in diesem Gotteshaus. Wo in früheren evangelischen Gottesdiensten, die ich schon besuchte, man mitunter kaum etwas verstand, weil viele Kinder weinten oder anders sich beschäftigen wollten, war heute absolute Ruhe. Ich möchte mich keineswegs falsch verstanden wissen, Kinder sind Kinder, sie dürfen lachen und rennen und sprechen. Doch muss es wirklich alles auf einmal in einem Gottesdienst sein? Liegt es an den Eltern, auf ihre Kinder in einer liebevollen Art Einfluss zu nehmen, und ihnen nahezubringen, wie ein Gottesdienst besucht werden soll? Oder sollten die Eltern ihre kleinsten Kinder keineswegs mit in einen Gottesdienst bringen, erst wenn sie die nötige Reife haben, wirklich zu verstehen? Wohl ein schwieriges Unterfangen, hier einen richtigen Weg zu finden.

Heute sangen, beteten wir gemeinsam das Halleluja, Fürbitten, Vaterunser, Friedensgruß, standen auf, setzten uns, gingen auf die Knie. Auch wenn es vielleicht für manchen lustig klingt, ich fand es ein wenig anstrengend, wohl aber nur, weil mir der Ablauf einer solchen Messe keineswegs geläufig ist. Außer dem Vaterunser kann ich kein weiteres Gebet wirklich auswendig. Na doch, „Ich bin Klein, mein Herz ist rein, niemand soll drinnen wohnen nur Jesus allein.“ Das ist mein Überbleibsel aus der Christenlehre von vor  49 Jahren. Die, welche sich damit bestens auskennen, mögen mir es nachsehen, das ich mich etwas befangen fühle.

Auf jeden Fall gestaltet sich meiner Meinung nach der katholische Gottesdienst, abwechslungsreicher und intensiver. Mich berührte, dass die Menschen um mich herum, es wirklich sehr ernst nehmen, ich ja auch, und doch fühlte ich da noch etwas anderes bei ihnen. Vielleicht so eine Art „Alter Hase“ sein zu können, was das Singen und Beten in einer Gemeinschaft anbetrifft. Da traten Frauen und Männer ein, in meinem Alter auch, aber auch ältere und sogar auch viel jüngere, auch einige Kinder. Viele von ihnen gingen auf die Knie vor dem Altar. Ich fühle mich da unwohl, habe noch keine Ahnung warum. Jedoch bekreuzige ich mich immer, betrete ich Kirchen und auch wenn ich sie wieder verlasse. Und ich empfand, auch für das Betreten eines Gotteshauses, zu einer Messe, muss ich vorbereitet sein. Das hätte ich besser machen können.  Die anderen Menschen um mich herum, wussten einfach alles. Das verlief bei ihnen wie von allein. Sie standen auf, sie blieben stehen, sangen, sprachen nach, setzten sich, um wieder zu singen und aufzustehen, klappten die Kniebank herunter, klappten sie wieder hoch.  Ich jedoch tat es ihnen nur nach und das war es, was mich etwas störte. 

Man lernt eben nie aus und so glaube ich, die Baumzeichnung, war ein Wink für mein Gefühl. Vorbereitung ist eben alles, auch wenn es um eine katholische Messe geht.

Und noch etwas sprach mich an. Diese ehrliche Freundlichkeit, welche sich durch bezaubernde lächelnde Gesichter zeigte.  In einer evangelischen Kirche war ich auch schon zu Gottesdiensten, wenn auch sehr selten, jedoch zu Weihnachten und Neujahr sehr gern. Doch wahrscheinlich waren dann viele andere Menschen auch dort beim Gottesdienst, welche so wie ich, im Jahr über keinen, oder nur wenige besuchten. Heute mitten im Monat Februar, ein katholischer Gottesdienst, an einem Sonntag, wie es viele im Jahr gibt, gehen sicher nur die Menschen in die Messe, die wirklich etwas mit Gott am Hut haben. Die aus ihrem Glauben in der Öffentlichkeit keine Herzensgrube machen. Vielleicht war das der Unterschied, den ich fühlte. Vielleicht wäre mir dies an einem Tag wie heute auch in einem evangelischen Gottesdienst aufgefallen, keine Ahnung.  Für mich, mein Gefühl, meine Seele war es gut heute dort gewesen  zu sein und sicherlich werde ich es bald einmal wiederholen. 

 

 

„Himmelblau und Sonnenreich“

himmelblau und Sonnenreich1

Inhalt

Eine kleine Libelle
Die kreative Spinne
Die kluge Raupe
Der kleine Hase unter dem Wurzelwerk
Ein schöner Pfau
Ein fleißige Hummel
Das Reh und der Waldgeist
Die träumende Katze
Familie Graugans
Der Schmetterling
Die Echse in ihrer Welt
Das kleine Schaf
Der Frosch im Seerosenteich
Eine Schnecke auf ihrem Weg
Der Rabe und die Waldameise
Die liebenswerte Möwe
Der Eichelhäher
Die Schwanenfamilie und der Haubentaucher

 
Die Echse in ihrer Welt
 
Die kleine Echse sonnte sich auf dem begrünten Fels. Ruhig lag sie da und sie konnte die kleinste Erschütterung wahrnehmen, selbst als eine Fliege sich auf die umgebende Erde niederließ. Beide verharrten im Grün auf dem Fels und die Fliege schaute zur Echse. „Was tust du da? Du bist so ruhig.“ fragte sie die Echse. „Was tust du?“, entgegnete die Echse der Fliege „Du sprichst so viel.“
Die Fliege war etwas pikiert über die Antwort und dachte darüber nach. Nach einer Weile, die Echse lag immer noch am gleichen Platz, fragte die Fliege dennoch „Nun sag doch einmal bitte, was tust du da? Du hockst so leblos da.“
Nun antwortete die Echse, jedoch ohne etwas zu bewegen, außer vielleicht das Gemüt der Fliege „Ich höre in mich. Ich höre mir zu. Ich entferne mich aus der Welt, um in die meine zu gelangen. Ich träume. Ich ruhe aus.“  Danach war wieder Stille. Die Fliege putzte sich derweil und schaute dann zur Echse.
„Und warum musst du in deine Welt? Ist die Welt, auf der du lebst nicht die deine, genau so wie die meine?“
Die Echse antworte „Ja. Der begrünte Fels, auf dem wir beide ruhen, ist die unsere Welt, aber dann gibt es noch die meine. Eine Welt, die nur mir gehört. Die nur in mir wohnt in keinem anderen, auch in keiner anderen Echse, nur in mir. Das ist mein Traum. Das bin ich. Das ist sonst kein anderer.“
Die Fliege hörte die Worte der Echse, aber irgendwie verstand sie nicht. Unsere Welt, das konnte sie noch nachvollziehen. Aber nur meine Welt? Das war ihr nicht geläufig.
Und wieder fragte sie nach „Das mit deiner Welt, die nur in dir wohl wohnt, kannst du mir davon erzählen?“
Die Antwort der Echse kam prompt „Nein. Du verstehst es ja nicht. Vielleicht kann ich dir es so erklären. Was nützt es dir wirklich, wenn ich dir von meiner Welt erzähle? Du darfst dich nicht von anderen beeinflussen lassen. Suche nach Ruhe und Stille, trau dich und dann mit etwas Übung findest du sicher auch in deine Welt. Und glaube mir, das
wird etwas bringen! Denn du wirst tief aus dir erfahren, wer du bist und was du möchtest. Wie du dahin gelangst, um das zu erreichen, was dich wirklich glücklich macht. Vielleicht nicht sofort, vielleicht brauchst du etwas Übung, aber vielleicht hast du auch schon bald ein Erfolgserlebnis und dann können wir uns wieder unterhalten. Denn dann wirst du wissen, das aus deiner Welt dich niemand vertreiben kann, denn sie gehört nur dir. Nur dir allein.“
Die Fliege hörte gebannt zu. Wie erstarrt saß sie im Grün und selbst so mancher Fußgänger der vorübergegangen war, war nicht imstande gewesen sie zu erschrecken, um das sie davon geflogen wäre. „War sie womöglich in ihrer Welt? Aus der sie niemand vertreiben konnte? War es diese ihre Welt, die sie gerade fühlte? Die Worte der Echse hatten sie sichtlich in den Bann gezogen oder die Echse zeigte ihr ganz nebenbei, wie sie in ihre Welt finden konnte.“
Die Fliege blieb noch ein kurzes Weilchen sitzen und stellte für sich dann fest, gerade war sie in ihrer Welt.
Abgetaucht in die Tiefe ihres Seins. Sie verstand die Echse nun. Die Welt auf der alle ihr zu Hause haben und dann die
Welt, die in jedem selbst wohnt. Unerschöpflich reich. Dorthin würde sie wieder kommen.
Dann flog die davon und sprach noch ein Danke an die Echse, die immer noch in ihrer Welt verweilte.
Eine weitere Leseprobe sowie auch mehr zum Buch gern unter..

„Dankbarkeit“

DSC04081

Dankbarkeit. Für mich wirklich ein großes Wort, weil, ein großes Gefühl dahinter steht. Und lernen durfte ich, das Dankbarkeit aus ehrlichem Gefühl nur, wirklich etwas bewirken kann. Ansonsten ist es nur ein Wort und ziemlich leer.

 

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html