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„Herzanker“

herzanker

Akquise Herz. Guten Tag. Haben sie schon einen Seelenmann? Lachen sie nicht und schauen sie mich bitte nicht so an. Ich glaube ich ja, ich weiß es nur nicht. Doch was kann ich tun, wenn er nicht mit mir spricht?

*

Kurs Korrektur nicht einfach, aber befreiend.

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„Im Fluss der Liebe“

Im Fluss der Liebe

Richtig Leben gibt es nicht. Es geht nur individuell.

*

Gewinnen darf nur die Liebe.

 

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„Liebeslied“

liebeslied

Im Land des Sandes finden Körner ein zu Haus.
Im Land des Wassers toben Tropfen sich richtig aus.
Im Land des Windes wachsen kleine Böen auf, doch im Land der Liebe blüht unsere Liebe auf.

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„Hannos Geschichten“

    ISBN 978-3-7412-9-373-3

Klappentext:
Zwei spannende Geschichten erzählt Hanno, der Geschichtenerzähler und um ihn sitzt eine Gruppe von neugierigen Kindern.

Die Katzenburg

Mitten im Wald unter der Oberfläche eines Teiches liegt sie seit Jahrhunderten. Die Katzenburg. Mutig gehen die Männer des Dorfes an diesem Ort und einem von ihnen offenbart sich, was dort geschieht.
Unglaublich viele Katzen leben dort. Doch warum? Wo kommen sie her und was ist ihr Geheimnis?

Der Rabenturm

Ruprecht und Rumina zwei der vielen Raben von der einstigen Katzenburg besuchen die Dörfler. Einige Männer folgen den Raben in den Wald zur Burg und finden einen Schatz, der ihr Leben und das des Dorfes zum Besseren verändern wird.

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„Kaleidoskop“

kaleidoskop

Wenn Altes neu entsteht, vielleicht weil es zu früh gegangen war?
Wenn Träume wiederkehren, um gelebt zu werden, vielleicht weil sie zu früh gestorben waren?  In welcher Zeit lebe ich dann?

*

Wenn Worte schweigen, Augen stumm sind. Dann ist die Welt verloren.

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„Seelenweiß“

seelenweiß

Tiefseetaucher, ein Blick unter mein Seelennetz genügt und du fängst Gefühle ein aus großen Tiefen. Mit dir im Licht wandeln sie nun auf dem Pfad der Liebe.

*

Erinnerung zerrinnt und in einer Träne geht eine ganze Welt auf Reisen.

*

In sich selber ruhen bringt viel Gutes auf den Weg.
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„Wetterleuchten“

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Fühltest du auch schon einmal den Schmerz im Herzen?
Dachtest du auch schon einmal, der Sinn des Lebens bleibt dir für immer verhüllt?
Waren deine Gedanken auch schon einmal bei denen da oben?
Hattest du dich auch schon einmal so erschrocken über dieses Gefühl der Tiefe,
das dein Dunkel schwärzer sein ließ, als die tiefste Nacht und dein Licht sahst du es leuchten bis weit in den neuen Tag?
Fühltest du dich da auch schon einmal so, wie neu geboren und alles hätte seinen Sinn?
Die Freude in dir war nicht mehr gefangen, du sprühtest vor Leidenschaft und Menschen, denen du in dieser Zeit begegnet warst, freuten sich mit dir?
Fühltest du auch schon einmal so?
Wo bist du?

 

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„Liebe für die Seele“ Band 2

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Erinnerungen, verklungen im Nirgendwo und doch sind sie tief in der Seele.
Manchmal streifen sie das Heute, aufgehoben in schönen Kartons,
nicht sortiert und nur noch schwarz weiß, doch sie werden wieder bunt, streifen meine Blicke sie.

*

Regentropfen klopfen an das bunte Glas. Spülen vieles fort, was ich noch nicht vergaß.
Das da saß im Herz, tief und unberührt, hoffe das der Schmerz nie wieder ins Herz mir fährt.

*

Geheimnisvolle See. Bedeckt mit blauen Wellen in ihren Tiefen, Schätze der Vergangenheit.
Gottgeborgen.

 

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„SeelenEngel“

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ISBN : 978-3-7386-2588-2

Klappentext:  

Marion Jana Goeritz, fasste mit Anfang vierzig einen Entschluss, welcher ihr Leben in Zukunft verändern würde. Schon als Kind, spürte sie Energien, doch nun begab sie sich wissentlich auf den Weg ihrer Seele. Dieser führte sie zuerst in die Zurückgezogenheit, um ihre Seele wieder neue Kraft sammeln zu lassen. Danach jedoch, erfuhr sie beeindruckende, spirituelle Einweihungen, auch durch die geistige Welt. Es öffneten sich ganz neue Türen, welche sie vorher nicht wahrnahm, da sie viel zu schnell durchs Leben ging und somit großem Stress ausgesetzt war.  Ein spiritueller Erfahrungsbericht, der den Leser mitnimmt und ihm einen Einblick gewährt, in eine ganz persönliche, spirituelle Entwicklung.

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„Schrittweise“

schrittweise

„Hat sie sich verrannt?
Nein, sie ist noch auf der Suche.
Ist schon so lang unterwegs.
Geht am Tag und auch des Nachts, verlor manches Band,
doch nie ihr Ziel aus den Augen.
Hat sie sich verirrt?
Nein, sie ist richtig hier.
Ist schon lang auf dieser Welt, aber fühlt sich manchmal traurig.
Doch schaut am Tag der Sonne entgegen und des Nachts funkeln die Sterne,
auch für sie.
Ist sie das? Ist sie das?
Ja, das ist sie auch.
Hat sie verloren?
Nein, sie hat gewonnen.
Suchte sich in jeder Schublade.
Fand sich immer mehr.
Alles tanzt, das Vertraute, auch das Neue.
Kommt noch was?
Kommt noch mehr, das sie entzückt?
Etwas das auch zu ihr gehört?
Das sich Fühlen und anfassen lässt?
Alles, was in ihrer Seele wohnt, wird es zum Leben erweckt?“

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„Innehalten, Innenschau, Rückzug“

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Wir kennen wohl alle Zeiten, des Schaffens und des Ausruhens.

Sind meine Gefühle mit etwas überfordert und brauche ich mehr Ruhe, ist es Zeit für mich innezuhalten. Es ist die Zeit, in der ich mir meiner eigenen Gefühle wieder oder gar bewusst werden möchte. Manchmal, wenn ich zu oft im Außen unterwegs, und vor allem da, wo ich es nicht selbst verhindern kann, traf ich schon mitunter auf Menschen, deren Gefühle mir nicht gutgetan haben.

Innehalten ist für mich eine Zeit des Ausruhens, des wieder zu mir, zu meinen Gefühlen  finden. Es ist eine Zeit, die ich nutze, um Situationen, auch Wege neu zu überdenken, zu bearbeiten, zu korrigieren. Natürlich braucht es manchmal viel Zeit, aber den ersten Schritt tun, damit beginnt alles.

So kann natürlich auf das Innehalten, die Innenschau folgen, denn innehalten heißt für mich erst einmal nur, das Vorwärtsgehen mit einem bestimmten Gefühl einer Person oder nur einem anderen Gefühl gegenüber, in einer Situation, zu beenden. Die Innenschau wäre für mich dann das Nächste. Sie kann dafür sorgen, ob das Gefühl, das von meiner Seite dafür sorgte, etwas zu beenden, richtig war.  Und finde ich nach einer kleinen Auszeit keine Antwort, braucht es wohl etwas mehr Zeit, dann würde ich von einem Rückzug sprechen. Von einem Rückzug um Nachzudenken, nachzuforschen, zu klären, um Klarheit zu haben im eigenen Gefühl,  um schlussendlich auch zu vertrauen, das ich eine weise Entscheidung treffen werde und ist mein Gefühl für eine Person, ein anderes Gefühl, eine bestimmte Situation beendet, wird aus dem vorübergehenden Rückzug ein bleibender im innen wie im außen.  Und natürlich benutze ich so eine Zeit auch, mich von dieser Arbeit auch zu erholen. Denn wer möchte schon immer nur lernen?

Arbeite ich mit mir, tu ich dies mit unterschiedlichen Möglichkeiten. So gebe ich mir in erster Linie viel Reiki Energie, arbeite mit meinem Gefühl durch das Tarot, meiner Seele, lege mir Karten, benutze auch andere Energiesysteme und meditiere viel. Das alles ist in meiner Seele verankert und ich darf es abrufen, wenn ich mich energetisch positiv auffüllen müsste. Allerdings besteht mein tägliches Tun auch darin, mir fast jeden Tag im Jahr Reiki zu geben, auch meinen Kätzchen und ebenso reinige ich die Wohnung und das Haus ab und an. Das alles hilft mir, mich gut zu fühlen und ich bin dadurch auch, durch große Veränderungen gegangen. Denn Reiki Energie hilft der Seele sich zu entfalten und der Mensch geht danach zu meist andere Wege, zumindest nach den Reiki-Einweihungen. Denn die positive Energie hilft, wenn auch anfänglich etwas schwerere Situationen anstehen, auf lange Sicht gesehen, dass es leichter werden kann. Warum dies so ist, weil der Energielevel sich durch jede Einweihung anhebt und irgendwann ist das Energieniveau angeglichen, doch man muss sich bewusst sein, Reiki ist eine hohe göttliche Energie, und eine Einweihung in diese Energie ist mit Lernen verbunden, jedoch immer ein positiver Lernprozess.

(Bild/Text: Jana Goeritz)

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html

„SeelenSchlüssel“

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Die Gedanken fallen sacht ins Herz, möchten sich wärmen, doch das Herz fühlt die Lüge,
und lässt all diese Gedanken wieder frei, ohne Wiederkehr.

*

Weiße Rosenblüten, auf frisch gefallenen Schnee.
Schönheit ganz leise.

 

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„Mein inneres Kind“

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(Dies Bild malte und gestaltete ich mit meinem inneren Kind)

Ja, das „Innere Kind“ ist wohl ein sehr sensibles Thema, dennoch möchte ich darüber schreiben, weil ich wirklich glaube, das die Beschäftigung damit, helfen kann, sich freier zu fühlen.  Selbst habe ich mich erst vor zehn Jahren ganz genau 2007/2008 meinem inneren Kind wirklich gewidmet. Zugegeben, anfänglich kam ich mir wohl schon etwas komisch vor, um es einmal vorsichtig auszudrücken, doch mit der Zeit und auch mit etwas Übung wurde es besser. So konnte ich mir kaum vorstellen, wie ich das überhaupt beim ersten Mal anstellen sollte, damit irgendetwas geschehen konnte, das in die richtige Richtung zeigte. Und so kam ich auf den Gedanken, das ich mich selbst als kleines Kind sehen könnte, so wie ich eben einst einmal aussah. Ein kleines Mädchen, mit schönen grünen Augen, langen Wimpern, blonden, etwas lockigen langen Haar, das ich oft als Dutt oder Pferdeschwanz, auch mal zu zwei Zöpfen geflochten trug, bis zu meiner Einschulung. Danach trug ich kurzes Haar und erst in späterer Schulzeit schulterlang und offen. Ich liebte mein langes Haar und auf meine Frage, warum ich für die Schule kurzes Haar tragen muss, antwortete meine Mutti damals: „Weil du Sportunterricht bekommst und du deine langen Haare, wenn sie zerzaust sind, sicher nicht allein selbst wieder so hinbekommst, das es ordentlich ausschaut.“  Für mich war und blieb es eine unmögliche Ausrede, denn meine Haare durchkämmen und einfach mal offen tragen, hätte ich sicher hinbekommen. Was blieb mir also übrig, als dies zu akzeptieren und so trug ich eben einen kurzen Haarschnitt. Meine langen abgeschnittenen Haare, zu einem Pferdeschwanz geflochten, bekam ich als Erinnerung mit nach Hause. Für mich war das allerdings kein Trost. Oft stand ich sogar noch Jahre später vorm Spiegel und hielt mir diesen blonden Zopf an mein Haar und schwelgte in Erinnerung und überlegte, warum ich es nie geschafft hatte, mir die Haare wieder lang wachsen zu lassen, denn einige meiner Schulkameradinnen hatten auch langes Haar und sie durften ihre Haarlänge als sie eingeschulte wurden behalten und ich sah in mancher Unterrichtsstunde sehnsüchtig auf deren Haare, weil zwei von ihnen, vor mir auf der Schulbank saßen. Das tat meinem kleinen Mädchen schon weh, sie hätte ihre Haarlänge auch gern behalten. Das jedoch, war nur ein Schmerz, der nie ausgeheilt war.

Irgendwann also, im Zuge meiner Entwicklung kam auch ich kaum drumherum mit meinem inneren Kind zu arbeiten. Als ich erst einmal so ein bisschen in mich hineinhorchte, was da alles zum Vorschein kommen könnte, verschob ich mein Gespräch, denn Angst fühlte ich, und sie machte es mir schwer vertrauensvoll mit meiner Arbeit zu beginnen.

Doch der Tag kam und ich war mutig.

Ich nahm mir Zeit und war ungestört, so wie ich es brauche, wenn ich mich mit mir selbst beschäftigen muss oder heute auch möchte. Das nämlich, hat sich zum Beispiel verändert, „Nicht müssen, sondern ich möchte.“ Ich machte es mir bequem auf meinem Sofa und habe es langsam angehen lassen. In meiner Vorstellung saß ich auf einem Stuhl, später einmal lag ich auf meinem Sofa und hielt das kleine Mädchen kuschelnd im Arm. Auf meinem Schoß habe ich sie Platz nehmen lassen und ja, ich fühlte schon ihre Traurigkeit. Ich bin selbst noch überrascht, wie deutlich ich das alles wahrnehmen konnte. Sie saß so, das ich sie im Profil wahrnehmen konnte, ich hielt sie umarmt und sie lehnte sich mit ihrem Kopf an meine Schulter an und als ich sie fragte, ob sie mir erzählen mag, was ich für sie tun könnte, da nickte sie ganz ruhig. Ich fühlte mich in diesem Augenblick auch ruhig und fragte weiter, ich nahm irgendwie an, es bliebe so, ob sie denn traurig wäre und wenn warum. „Ja, ich bin traurig“, erzählte sie mir und ihr Blick ging immer noch zu Boden und dann sagte sie mir und das werde ich nie wieder vergessen, ich möchte doch nur lieb gehabt werden. Und dann geschah es. Mit meiner Ruhe war es vorbei. Ich fühlte so einen Schmerz und ich weinte bitterlich und es hörte erst spät auf und wenn ich mich erinnere, ich wäre gern irgendwo im Wald gewesen, wo mich niemand hätte sehen und hören können, so geschrien hätte ich und vielleicht hätte ich noch gefragt „Warum nur?“

Nachdem ich mich weitgehend beruhigt hatte, sprach ich weiter mit meinem kleinen Mädchen und ich versprach ihr auf jeden Fall sie immer anzuhören und wenn etwas anders laufen sollte, als sie es sich wünscht, helfe ich ihr damit klarzukommen und kann ihr erklären, weshalb, warum, wieso. Das fand sie wohl ganz gut. Und ich bat sie auch Geduld mit mir zu haben und ich erwischte mich dabei, was ich ihr doch zumutete. Allein schon der Kummer der vielen Kindheitsjahre und jetzt noch Geduld und ich selbst bringe auch schwer Geduld auf. Und hier fühlte ich schon, das ich Gefühl lebe aber eben auch Willen. Aber sie ließ sich darauf ein und ich versprach, ich bin groß und erwachsen und ich werde schauen, wie wir was lösen können, wenn es da etwas gäbe.

Im letzten Jahr zum Beispiel sollte ich ins Krankenhaus und das kleine Mädchen hatte eine große Angst. Ich redete ihr gut zu und wusste auch, ich muss dahin, aber ich wollte es versuchen auf eine andere Weise für mich abzuklären. Meine Ärztin ist bald verrückt geworden „Nein, also wirklich, das muss ich ihnen jetzt sagen, sie sind ja schlimmer als ein kleines Kind, das ist ja mitunter einsichtiger.“ Ja, sie hatte durchaus recht damit, ich verhielt mich wie ein kleines Kind, aber für mich war es wichtig, es nach außen bringen zu dürfen, egal was ein anderer über mich denkt.  Ich selbst bin mir wichtig geworden mit meinen Bedürfnissen.  Was hätte ich gelernt, wenn ich einfach weghören würde, was in mir vor sich geht? Natürlich musste ich am Ende doch ins Krankenhaus und ja es war sicher auch richtig und natürlich hatte ich Angst, vor dem was kam, aber ich bin durchgegangen, ich brauchte eben etwas Anlauf.  Na und?! Für mich ist es wichtig, auch wenn ich scheitern sollte, es wenigstens versucht zu  haben. Ansonsten könnte ich mir ja selbst vorwerfen, keinen Mut, keine Courage wie auch immer an den Tag gelegt zu haben.

So bin ich immer mehr mit meinem kleinen Mädchen in Kontakt gekommen und ja manchmal musste sie mich auch noch am Ärmel zupfen, um gehört zu werden, aber  wichtig ist nur, sie eben auch ernst zu nehmen, mit ihren Ängsten, Wünschen, Sehnsüchten. Bevor ich das hier schrieb, fragte ich sie, ob sie sich noch erinnern würde an unser erstes Gespräch und sie antwortete: „Ja, da hast du viel geweint.“ Ja, weinen reinigt die Seele, sagt man und sicher ist da etwas dran.  Und heute lächle ich zum Beispiel auch darüber, wie ich sie fragte „Was kann ich für dich tun?“  Kein Erwachsener fragt ein Kind, was er für dieses Kind tun könnte, wenn es traurig schaut. Daran erkannte ich später meine Unbeholfenheit mir selbst gegenüber in jenem Moment. Aber wie sagt man noch so schön „Es ist noch keine Meisterin vom Himmel gefallen.“  Und ich bin nun einmal ein Mensch, der es ausspricht, auch wenn es sich schlimm anfühlt, ich bin mir selbst gegenüber immer ehrlich und so ist es für mich kein Problem es auch anderen gegenüber zu sein.

Nach meiner Arbeit mit meinem inneren Kind,  begann ich auch zu schreiben, für mein inneres Kind, auch einige Märchen. Ich begann intuitiv zu malen, einfach so, und das muss keinem anderen gefallen, noch nicht einmal mir, es dient einfach nur dazu, das Kind in mir erzählen zu lassen. So bemalte ich unwahrscheinlich viele Steine und malte einige Bilder und später gestaltete ich diese noch. Mein inneres Kind darf sich nun austoben und es mag für andere wirklich dämlich klingen, aber so stelle mir auch einfach vor, wie ich mit meinem kleinen Mädchen spiele, tanze, oder es einfach mal richtig lange durch krabbele, all so Dinge mit ihr tue, die wohl viele Kinder halt mögen.  Und malen, stempeln und ausmalen, all dies tat ich schon als kleines Kind so gern. Da gab es unzählige Stempeldrucke mit verschiedenen Motiven, die ich als Kind so gern aufs Papier brachte, um sie dann bunt auszumalen. Und was tue ich heute anderes mit meinen Gedichten, Märchen oder Bildern? Ich male zwar keine Stempeldrucke mehr aus 🙂 , aber ich male mir im Gefühl das aus, was ich gern tun würde und erhalte so manchmal Unterstützung aus der geistigen Welt, von Seelen, die einst bei mir zu Hause waren, oder auch durch Engelsenergien. Dafür bin ich auch wirklich dankbar, denn es bereitet auch mir Freude.

Heute fühle ich mich viel wohler in meiner Haut und bin wirklich froh darüber die Arbeit angegangen zu sein. Erleichterung, auch wenn ich doch weiß, dass die Arbeit mit dem inneren Kind nie enden wird, aber sie kann leichter werden. Leichter, weil der schwerste Schritt wohl der erste Schritt war. Und Freude, weil mein kleines Mädchen Freude fühlt und klingt es auch für manch anderen seltsam, gar unmöglich, bin ich doch ein klitze klein wenig stolz auf mich und mein inneres Kind, das wir uns getraut haben ja zu sagen, ja zur Aufarbeitung dessen, was im Argen lag. Auch scheue ich mich keinesfalls zu erwähnen, eine Therapie in Anspruch genommen zu haben. Als ich vor zehn Jahren 2007/2008 begann mit meinen Gefühlen wirklich zu arbeiten, glaubte ich,  eine Therapie wäre eine gute Möglichkeit viel Vergangenes aufzuarbeiten. Durch den Therapeuten sah ein fremder, unvoreingenommener, aber auch ein psychologisch geschulter Mensch auf meine Themen und auch das half mir in der Verbindung zur Arbeit mit meinem inneren Kind.  Ich kannte kein Schämen oder Scheu davor meine Ängste und Ansichten vor ihm auszubreiten, ich mochte Hilfe haben und empfand die Therapie,  als große Hilfestellung für mich, und stellte noch im Nachhinein fest, durch das, was ich dort lernen durfte, hatte ich Hilfe für mein Leben erfahren. Selbstliebe.

 

„Zweiundzwanzig Wegboten“

Buch zweiundzwanzig Wegboten

„Peng!
Bunte Gedanken schießen umher und fallen sacht ins Gefühl.
Wo nur kommen diese vielen Farben her?
Aus der Mitte fallen sie hinein ins Leben, mit viel Gefühl.“

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„Himmelsstern“

ISBN: 978-3-7528-5012-3

Wenn du gelackt und geschmiert durch meine Welt deine Schritte führst,
erschreckst du mich.
Wenn du verwirrt, weil du zu lange in dich gekehrt deine Blicke schweifen lässt,
erschreckst du mich.
Wenn du nur hören willst, was du hören möchtest,
um deinen Platz nicht räumen zu müssen, weil der Regen deine Sorgen abwaschen möchte, halte ich dir nicht den Schirm, ganz bestimmt nicht.
Aber ich bereite dir danach einen wohlschmeckenden Tee.
Welchen magst du denn und du schläfst bei dir.“

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