Schlagwort-Archive: Natur

„Im Land unter dem Regenbogen“

Inhalt

Begrüßung
Einleitung
Die arme Jolanda
Ein guter Burgherr
Der tapfere Grünzwerg und der mutige Michael
Die Gedankenanne
Der geheimnisvolle Bogen
Die habgierige Wennedetta
Die Geschichte vom Peter
Frederika und Fraderike
Ein junger Schwan

Der weiße Teddybär
Der grandlige Hubert
Der Wolkenhans
Ein Kater bringt die Post
Frau Torteneis
Eine uralte Bake
Jones und Corinna

Die einzige Tochter
Der Zwerg Abraham
Das geschenkte Kleid

Der geheimnisvolle Bogen

Pfeil und Bogen im Gepäck und laufen bis die Füße schmerzen. Burghardt war schon lange unterwegs und trug ein Geheimnis mit sich. Er stammte aus einer armen Familie. Sie besaßen nie viel, aber seine Eltern waren rechtschaffene Leute. Das machte Burghardt immer stolz auf sie. Denn, obwohl sich immer mal wieder eine Situation ergab, wo die Eltern hätten Geld machen können, auf unanständige Weise, blieben sie doch ehrlich. Als seine Eltern starben, machte sich Burghardt auf und ging auf Wanderschaft. Was sollte er noch in diesem alten Dorf? Niemand hielt ihn auf und so ging er seiner Wege. Er schnürte seinen Rucksack, tat etwas Brot und eine Flasche Wasser hinein, ein frisches Hemd und was er noch so brauchte.

Als er einige Meilen gelaufen war, kam er an einen alten Hof. Dieser war unbewohnt. Burghardt rief: „Hallo ist da wer?“ Doch es meldete sich niemand. So trat er ein. Er nahm nichts vom Hof und stahl auch nichts, er legte sich nur auf ein altes Bett und schlief ein. Als er wieder erwachte, war es bereits Morgen.
Er nahm ein Stück Brot und Wasser aus seinem Rucksack, aß und trank.
Es war sehr ruhig auf dem Hof.
Kurz überlegte er, ob er bleiben sollte und den Hof wieder auf Vordermann bringen, aber er entschloss sich, dann doch weiterzugehen. So zog er wieder los.

„Von wo kommst du denn Wandersmann?“, fragte ein alter Mann ihn, der des Weges kam. „Ach von weit her, ich bin schon sehr lang unterwegs.“
„Bist du an einem Hof vorbeigekommen?“, fragte ihn der alte Mann wieder. „Ja, das bin ich. Ich war auch drinnen, habe auf dem Bett geschlafen und bin dann ich weiter gezogen.“ entgegnete Burghardt.
Der alte Mann machte eine Handbewegung und auf einmal, hatte er einen Bogen in der Hand. „Den schenke ich dir, für deine Ehrlichkeit. Gib gut auf ihn acht.“ …

Mehr Leseproben und weiteres zum Buch gern unter http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/märchen-und-geschichten/im-land-unter-dem-regenbogen und /oder unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/23.html

„Im Land unter dem Regenbogen“

Inhalt

Begrüßung
Einleitung
Die arme Jolanda
Ein guter Burgherr
Der tapfere Grünzwerg und der mutige Michael
Die Gedankenanne
Der geheimnisvolle Bogen
Die habgierige Wennedetta
Die Geschichte vom Peter
Frederika und Fraderike
Ein junger Schwan

Der weiße Teddybär
Der grandlige Hubert
Der Wolkenhans
Ein Kater bringt die Post
Frau Torteneis
Eine uralte Bake
Jones und Corinna

Die einzige Tochter
Der Zwerg Abraham
Das geschenkte Kleid

Der geheimnisvolle Bogen

Pfeil und Bogen im Gepäck und laufen bis die Füße schmerzen. Burghardt war schon lange unterwegs und trug ein Geheimnis mit sich. Er stammte aus einer armen Familie. Sie besaßen nie viel, aber seine Eltern waren rechtschaffene Leute. Das machte Burghardt immer stolz auf sie. Denn, obwohl sich immer mal wieder eine Situation ergab, wo die Eltern hätten Geld machen können, auf unanständige Weise, blieben sie doch ehrlich. Als seine Eltern starben, machte sich Burghardt auf und ging auf Wanderschaft. Was sollte er noch in diesem alten Dorf? Niemand hielt ihn auf und so ging er seiner Wege. Er schnürte seinen Rucksack, tat etwas Brot und eine Flasche Wasser hinein, ein frisches Hemd und was er noch so brauchte.

Als er einige Meilen gelaufen war, kam er an einen alten Hof. Dieser war unbewohnt. Burghardt rief: „Hallo ist da wer?“ Doch es meldete sich niemand. So trat er ein. Er nahm nichts vom Hof und stahl auch nichts, er legte sich nur auf ein altes Bett und schlief ein. Als er wieder erwachte, war es bereits Morgen.
Er nahm ein Stück Brot und Wasser aus seinem Rucksack, aß und trank.
Es war sehr ruhig auf dem Hof.
Kurz überlegte er, ob er bleiben sollte und den Hof wieder auf Vordermann bringen, aber er entschloss sich, dann doch weiterzugehen. So zog er wieder los.

„Von wo kommst du denn Wandersmann?“, fragte ein alter Mann ihn, der des Weges kam. „Ach von weit her, ich bin schon sehr lang unterwegs.“
„Bist du an einem Hof vorbeigekommen?“, fragte ihn der alte Mann wieder. „Ja, das bin ich. Ich war auch drinnen, habe auf dem Bett geschlafen und bin dann ich weiter gezogen.“ entgegnete Burghardt.
Der alte Mann machte eine Handbewegung und auf einmal, hatte er einen Bogen in der Hand. „Den schenke ich dir, für deine Ehrlichkeit. Gib gut auf ihn acht.“ …

Mehr Leseproben und weiteres zum Buch gern unter http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/märchen-und-geschichten/im-land-unter-dem-regenbogen und /oder unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/23.html

„Lamberts schönster Wunsch“

Klappentext:
Der Feldhase Lambert wünscht sich während des Winters schon, im Frühjahr ein Osterhase sein zu dürfen. Doch auf dem Weg dorthin muss er manche Schwierigkeit überwinden, denn so einfach wie es für Lambert auch klingen mag, ein Osterhase zu sein, ist es keinesfalls. Hat er seinen Wunsch wirklich gut durchdacht?
Wird er die Hürden auf sich nehmen oder macht Lambert schon vorher schlapp?
Schafft er es von ganz allein oder wird Lambert Hilfe brauchen?
Seid gespannt!

Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/94.html

„Gedanken, Gefühle, Bilder, Kommunikation“

Freitag früh, fast allein im Park unterwegs. Zwei Spechte hörte ich und ich sah zwei Reiher zuerst einen grauen, etwas später einen Schnee weißen. Beider flogen auf und der graue ward von mir nicht mehr gesehen, der weiße jedoch flog nach oben auf einen Baumast und verweilte dort. Bei mir stellte sich das Gefühl ein, das Heilung geschehen kann, denn ein weißer Reiher auf einem Baum, spricht für mein Gefühl von Heilung, vielleicht sogar von Heilung von „oben“, also durch Beten auch.

Als ich so spazierte am frühen Morgen, genoss ich die Stille um mich. Auf einmal roch es so stark nach Strom, unangenehm. Ich nahm diesen Geruch so stark wahr, aber konnte mir keinen Reim darauf machen, weil ich mich in der Natur befand. Zu Hause angekommen, sah ich, wir hatten das Licht in einem Zimmer vergessen zu löschen.

Und mich befiel ein Gefühl beim Gehen von Angst. Als junge Frau hatte ich dieses Gefühl oft gefühlt. Angst, verfolgt zu werden, so ich ging nie allein, irgendwelche Wege, die dunkel oder abgelegen waren. Damals konnte ich mir keinen Reim darauf machen, heute dagegen schon. Es war keinesfalls meine Angst, nicht in jungen Jahren und nicht heute, sondern das Gefühl meines Seelengefährten. So ging ich also heute meine Runden doch nicht so allein im Park, wie wohl gedacht.

Der letzte Tag des Jahres

An sich ist es nichts Neues, der letzte Tag eines Jahres kommt jedes Jahr wieder. Neu ist nur immer wieder, wie ich die zurückliegende Zeit wohl verbracht habe, auch wer oder was mich bewegt hat. Vielleicht auch schon etwas Hoffnung hegen, das ein oder andere neu gesteckte Ziel für das kommende Jahr, meine Wünsche und Sehnsüchte manifestieren oder je nach Gefühl auch einfach nur auf mich zukommen lassen, was sich erfüllen kann, darf oder am Ende wirklich erfüllt wird. Sicher fühle ich da so, wie viele andere auch.

Das zurückliegende Jahr war ein sehr herausforderndes Jahr für mich, vor allem für meine Gefühle im Frühjahr/ Sommer, sie waren schon zeitweise überfordert mit der weltweiten Gesundheitslage.

Doch selbst durfte ich meine Gesundheit etwas verbessern, das war mein Ziel und ich durfte es erreichen, dafür bin ich dankbar und hoffe, dass ich es stabilisieren darf, vielleicht noch weiterhin verbessern kann.

Ansonsten habe ich viel geschrieben und die letzten Monate des Jahres mehr Ruhe gehegt.

Heute Morgen als wir die Wohnungstür auftaten, standen bereits zwei lieb gemeinte Geschenke auf der Schwelle und ein drittes Geschenk folgte noch. Ich habe mich sehr darüber gefreut, denn auch wir hatten zu Nikolaus und zu Weihnachten Geschenke im Haus auf die Türschwellen gelegt. Ich fand es einfach eine nette Geste und es hat sich tatsächlich im Haus etwas Schönes getan. Das zeigt doch, das nur eine kleine Geste, und mag sie noch so klein sein, doch großes bewirken kann, wenn sich der Mensch auf gute Gefühle einlässt und ihnen vertraut. Damit meine ich keineswegs nur das Materielle, sondern vor allem das was der Schenkende und der Beschenkte fühlen, nämlich Freude und Dankbarkeit, und das durfte ich bei den meisten im Haus fühlen und es war so, so schön.

Heute Mittag waren wir noch am großen See in der Nähe und ich machte einige Schnappschüsse. Es war sehr kalt, aber das Laufen tat gut an der frischen Luft, und dabei sah ich ein großes Herz leider aus Stein und einen Drachen aus Holz. Ich hoffe und wünsche mir einen Glücksdrachen und so viel ich weiß, hat meine bessere Hälfte mir einen kleinen für Neujahr besorgt und ich sah eine schwarze Katze von rechts nach links gehen und mein Mann und ich fuhren über die Straße, wünschen wir uns also auch Glück, denn wie heißt es so schön, „Geht die Katz von rechts nach links, Glück bringt’s.“

So wünsche ich uns allen noch einen angenehmen Jahreswechsel, viel Gesundheit auch im kommenden Jahr und ein gutes 2021.

„Himmelblau und Sonnenreich“

Inhalt

Eine kleine Libelle
Die kreative Spinne
Die kluge Raupe
Der kleine Hase unter dem Wurzelwerk
Ein schöner Pfau
Ein fleißige Hummel
Das Reh und der Waldgeist
Die träumende Katze
Familie Graugans
Der Schmetterling
Die Echse in ihrer Welt
Das kleine Schaf
Der Frosch im Seerosenteich
Eine Schnecke auf ihrem Weg
Der Rabe und die Waldameise
Die liebenswerte Möwe
Der Eichelhäher
Die Schwanenfamilie und der Haubentaucher

Die Echse in ihrer Welt

Die kleine Echse sonnte sich auf dem begrünten Fels. Ruhig lag sie da und sie konnte die kleinste Erschütterung wahrnehmen, selbst als eine Fliege sich auf die umgebende Erde niederließ. Beide verharrten im Grün auf dem Fels und die Fliege schaute zur Echse. „Was tust du da? Du bist so ruhig.“ fragte sie die Echse. „Was tust du?“, entgegnete die Echse der Fliege „Du sprichst so viel.“
Die Fliege war etwas pikiert über die Antwort und dachte darüber nach. Nach einer Weile, die Echse lag immer noch am gleichen Platz, fragte die Fliege dennoch „Nun sag doch einmal bitte, was tust du da? Du hockst so leblos da.“
Nun antwortete die Echse, jedoch ohne etwas zu bewegen, außer vielleicht das Gemüt der Fliege „Ich höre in mich. Ich höre mir zu. Ich entferne mich aus der Welt, um in die meine zu gelangen. Ich träume. Ich ruhe aus.“  Danach war wieder Stille. Die Fliege putzte sich derweil und schaute dann zur Echse.
„Und warum musst du in deine Welt? Ist die Welt, auf der du lebst nicht die deine, genau so wie die meine?“
Die Echse antworte „Ja. Der begrünte Fels, auf dem wir beide ruhen, ist die unsere Welt, aber dann gibt es noch die meine. Eine Welt, die nur mir gehört. Die nur in mir wohnt in keinem anderen, auch in keiner anderen Echse, nur in mir. Das ist mein Traum. Das bin ich. Das ist sonst kein anderer.“
Die Fliege hörte die Worte der Echse, aber irgendwie verstand sie nicht. Unsere Welt, das konnte sie noch nachvollziehen. Aber nur meine Welt? Das war ihr nicht geläufig.
Und wieder fragte sie nach „Das mit deiner Welt, die nur in dir wohl wohnt, kannst du mir davon erzählen?“
Die Antwort der Echse kam prompt „Nein. Du verstehst es ja nicht. Vielleicht kann ich dir es so erklären. Was nützt es dir wirklich, wenn ich dir von meiner Welt erzähle? Du darfst dich nicht von anderen beeinflussen lassen. Suche nach Ruhe und Stille, trau dich und dann mit etwas Übung findest du sicher auch in deine Welt. Und glaube mir, das wird etwas bringen! Denn du wirst tief aus dir erfahren, wer du bist und was du möchtest. Wie du dahin gelangst, um das zu erreichen, was dich wirklich glücklich macht. Vielleicht nicht sofort vielleicht brauchst du etwas Übung,
aber vielleicht hast du auch schon bald ein Erfolgserlebnis und dann können wir uns wieder unterhalten. Denn dann wirst du wissen, dass aus deiner Welt dich niemand vertreiben kann, denn sie gehört nur dir. Nur dir allein.“
Die Fliege hörte gebannt zu. Wie erstarrt saß sie im Grün und selbst so mancher Fußgänger der vorübergegangen war, war nicht imstande gewesen sie zu erschrecken, um das sie davon geflogen wäre. „War sie womöglich in ihrer Welt? Aus der sie niemand vertreiben konnte? War es diese ihre Welt, die sie gerade fühlte? Die Worte der Echse hatten sie sichtlich in den Bann gezogen oder die Echse zeigte ihr ganz nebenbei, wie sie in ihre Welt finden konnte.“
Die Fliege blieb noch ein kurzes Weilchen sitzen und stellte für sich dann fest, gerade war sie in ihrer Welt.
Abgetaucht in die Tiefe ihres Seins. Sie verstand die Echse nun. Die Welt auf der alle ihr zu Hause haben und dann die
Welt, die in jedem selbst wohnt. Unerschöpflich reich. Dorthin würde sie wieder kommen.
Dann flog die davon und sprach noch ein Danke an die Echse, die immer noch in ihrer Welt verweilte.

Weiteres zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/84.html

„Allerseelen“

Bei Gott, das hatte ich auch noch nie in dieser Fülle! Fast 300 Fotos mit unterschiedlichen Steingesichtern durfte ich heute Mittag am großen See fotografisch festhalten. Einzelne hatte ich immer mal wieder aufnehmen dürfen, jedoch so viele, da kam ich ins Staunen und natürlich kann ich nur einige hier zeigen, aber dies tu ich sehr gern. Nach den, ich sage einmal ersten gefühlten 100 Fotos bedankte ich mich immer wieder bei diesen Seelen und versprach, dass ich alle die ich wahrnehmen kann, auch mit meiner Kamera festhalten werde, solange sie noch Kapazitäten hätte, und lustig empfand ich,  danach zeigten sich mir unzählige weitere Steingesichter und darunter waren auch wieder einige Herzchen. Und als mir doch der Gedanke kam, wieso sich gerade heute so viele von ihnen mir zeigen mochten, kam mir der Stein mit dem „X“ ins Visier. Mein Gefühl empfand es sofort als die Rune Gebo und ich war sehr dankbar, denn wann sonst könnten sich so viele Seelenenergien zeigen, doch wohl  nur zu Allerseelen. So fiel mir auch wieder ein, heute am sehr frühen Morgen bereits einer Seele im Hausflur  begegnet zu sein, sie stieg die Treppe nach oben und schaute zu mir. Mich wundert dies keineswegs, weil ich Seelen schon sehr lange sehen und wahrnehmen kann.  

So bin ich doch sehr dankbar für meine wundervolle Gabe.

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html

„Am Morgen unterwegs“

 

Stille, doch auch die morgendliche Kühle tat gut. Die Mulde fließt ruhig unter der Hängebrücke entlang und „Katharina von Bora“ ein kleines Ausflugsschiff ankert noch am Ufer. Das Muldenwehr war der einzige Rauschpegel zumindest wohl in der Früh. Eine glatte Wasseroberfläche ohne eine einzige Welle bricht sich auf einmal im Lauf und wie ein Schwall ergießt sich das Wasser im eigenen Bett, so als würde es meinen, einfach einmal etwas anderes ausprobieren, als nur so langsam und ruhig dahinzufließen.  Einige Enten flogen nur etwas erhöht über das Wehr und setzten sich auf die glatte Wasseroberfläche um in Richtung Brücke zu schwimmen.  Eine andere, die letzte wohl in der Entenrunde musste zweimal Anlauf nehmen, um über das Wehr zu flattern. Beim ersten Mal war die Gegenströmung des Wehrs wohl von ihr unterschätzt worden, und ich sprach ihr gut zu „Komm meine Kleine das schaffst du.“  Ich fotografierte derweil und siehe da, beim zweiten Versuch hatte sie es geschafft, hätte sie sicher auch ohne meine gut gemeinten Worte. Die anderen, mir kam es zumindest so vor, hielten auf dem Wasser inne, bis sie sich dazugesellte. Dann machte ich mich auch wieder auf meinen Heimweg. Ich wünsche uns allen einen angenehmen Tag.

„Im Kriebethal“

 

Hoch über der Zschopau, ein Nebenfluss der Mulde, genauer der Freiberger Mulde, thront die Ritterburg Kriebstein.  Hier im schönen Kriebethal, der Name allein klingt für mich schon nach einem Märchen, nach Zwergen und Prinzessinnen wurde wirklich 2009 das Märchen „Schneewittchen“  gedreht und die Burg diente als Filmkulisse.  Innen fand ich u.a. auch eine schöne Deckenmalerei vor.  Von der für mich schönsten und auch romantischsten Burg Sachsens ging es weiter durch den angrenzenden Wald zur  Talsperre Kriebstein.  Rauf auf das Schiff und abging die Fahrt über das Wasser, viel Natur, auch Fels und kleine Wochenend- oder Ferienhäuschen an den Ufern der Talsperre zeigten sich. Für mich ein schönes Fleckchen Erde mitten in Sachsen.

„Ein König unter den Seen“

Der Königssee, ein Naturidyll vom Feinsten.  Kraft schenkende Natur. Im großen Foto sieht man „Die schlafende Hexe.“ Dieser Formation hatte meine volle Aufmerksamkeit und wir fuhren einige Tage später sie besuchen, denn ich mochte sie unbedingt aus der Nähe sehen.

 

 

Und hier kommt sie noch einmal nah. „Die schlafende Hexe.“ Hierzu gibt es verschiedene Sagen, diese ich auf … https://bgl.wiki/bgl/Schlafende_Hexe … gefunden habe.

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Hexe und das Christentum

Diese Sage handelt von einer Hexe, die hier vor über tausend Jahren lebte. Da sie Menschen und die Christen nicht mochte, zog sie sich in die Einsamkeit ins Gebirge zurück. Um den Einzug des Christentums in das Berchtesgadener Land zu verhindern, bot sie den Gläubigen, die über Hallthurm ins Land kamen, vergiftete Getränke an oder rollte vom Gebirge Felsen auf die Wanderer. So tat sie es auch, als der Gottesmann Martinus unterwegs ins Berchtesgadener Land war. Martinus hörte die auf ihn zu rollenden Steine und konnte beide Male ausweichen. Daraufhin hielt der Gottesmann der Hexe sein Kreuz entgegen, wodurch sie sofort in einem lauten Getöse zu Stein verwandelt wurde.

Hässliche Kräuterhexe

Eine weitere Sage spricht von einer hässlichen Kräuterhexe, die in einer komischen Umgebung hauste. Die Hexe wurde von anderen verachtet und dadurch sehr böse. Auf die Bemühung des Heiligen Martinus sie zu besänftigen, reagierte die Hexe mit einem Tötungsversuch. Zur Strafe verwandelte der Heilige die Hexe in Stein.

Fleißige Magd

Eine tüchtige alte Magd hatte nach dem Tod des alten Bauern oft Streit mit dem Erben, einem angeberischen Jungbauern, da dieser die alte Frau oft stark antrieb. Als er dies an einem heißen Tag wieder tat, legte sich die Magd zur Ruhe und entgegnete dem schimpfenden Bauern „Leck mich am Arsch, ich schlafe jetzt.“. Seitdem schläft sie dort.

 

 

„Ein schönes Gartenreich aus dem 18. Jahrhundert“

 

Ob man mit einem Boot oder per Pedes den Park erkundet, ganz egal. Der Wörlitzer Park ist einfach wunderschön. Geschaffen wurde er bereits im 18. Jahrhundert und ist heute UNESCO Welterbestätte.

Bei unserer Ankunft machten wir uns auf, in eins der Boote zu steigen und wurden so über die Wasserarme geschippert und mit interessanten Informationen zum Park versorgt. Von hier aus fuhr unser Boot vorbei an Seerosen-Schönheiten unter verschiedenen Brückenvarianten hindurch und wir durften die Ufernähe entdecken. Da gab es schon etwas zu sehen, so z.B. den Venusstempel, das Monument, das gotisches Haus und mehr. Als wir wieder aus dem Boot ausstiegen, machten wir uns auf, den Park per Pedes noch zu erkunden. So kamen wir zum Bibelturm, den wir auch vom Boot aus bereits gesehen hatten und sahen uns die Kirche aus der Nähe und auch von innen an, die ich sehr schön fand. Der Wörlitzer Park ist ein wunderschönes und auch wie ich finde, abwechslungsreiches Ausflugsziel. Der Park bietet viel Natur in einem wunderbaren Zusammenspiel von Bäumen und Wasser.

„Schau doch mal!“

Wieder einmal war es eine Reise, dessen Ziel wir nicht erreichten, dafür aber,  erstaunlich anderes. Auf der Autobahn unterwegs und ein großer Stau vor uns.
Ich schaute mir die Gegend so aus dem Auto an, Zeit genug war ja. Rechter Hand erblickte ich unweit eine höhere Erhebung. Es sah wunderschön aus, die gelbe Farbe des Rapses, blühenden Bäumchen am Hang, das erste Grün. „Schau doch mal!“ meinte ich, wollen wir vielleicht bei der nächsten Abfahrt runter und uns dort einmal umschauen? Denn auf dieser Erhebung konnte ich noch ein altes Gemäuer wahrnehmen, es zog mich in seinen Bann. Also ließen wir den Stau beiseite und fuhren zu dieser Erhebung, die sich Petersberg nennt. Dieser liegt 250 m ü NN und bot uns eine schöne Rundumsicht ins weitläufige Gelände.  Das Gestein, aus dem der Berg besteht, wird als Rhyolit bezeichnet.

Wer interessiert ist, auch an Heilwirkungen der Steine hier gern einige Anmerkungen dazu. Gefunden habe ich sie auf http://www.ruebe-zahl.de/ryolith.htm.

Psychische Wirkung
Der Rhyolith soll das vegetative mit dem bewussten Nervensystem verbinden. Dadurch soll uns bewusster werden, dass das wir nicht nur körperliche, sondern auch seelische Bedürfnisse haben und diese harmonisieren sollten.
Körperliche Wirkung
Wirkt gut auf alle Organe, die durch das vegetative Nervensystem gesteuert werden. Verdauung, Herzschlag, Drüsen, die Hormonbildung soll harmonisiert werden. Soll gut bei Entzündungen sein.

Wir parkten ab und gingen per Pedes durch die erblühende Natur den Berg hinauf. Oben angekommen war ich erstaunt. Nun sah ich ganz genau, was ich von der Autobahn aus, auf der Erhebung wahrgenommen hatte.
Es war die alte Stiftskirche St. Petrus bzw. was davon noch übrig war.  Eine  schmale Öffnung an der Seite der Kirche, an der die Tür fehlte, führte ins Innere.  Mich beeindruckten die alten Säulen in der Kirche und der aufgestellte Gedenk-Altar, an dem bereits Kerzen brannten und wir stellten noch zwei dazu. Wieder an der frischen Luft sahen wir noch die Überreste alter Mauern und ich machte mir so meine Gedanken und versuchte in mein Gefühl zu bekommen, wie es sich wohl anfühlen würde, immer hier oben zu leben und die schöne Landschaft rundherum genießen zu können. Da erblickte ich eine Nonne, denn heute ist dort ein Kloster. Mir kam es im Nachhinein so vor, als wollte mir etwas sagen, „Wenn du hier leben möchtest, dann nur als Nonne.“

Beim Hinunterlaufen zum Auto entdeckten wir noch einen Aussichtsturm auf dem Berg, eine Sommerrodelbahn und einen Tierpark. Am Fuße der Erhebung setzten wir uns in ein Freicafé und lauschten gemeinsam unseren Gefühlen und genossen unseren Kaffee bei wunderbarem Sonnenschein.