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„Einen guten Wochenstart, im Zeichen des Neumondes“

 

Bereits gestern Abend hatte ich mir vorgenommen, heute irgendwo aufs Land zu fahren, allerdings war ich mir da noch unschlüssig wohin, auch meine Lieblingskirche hatte ich schon in den Gedanken. Und da sich so gar kein Ziel in meinem Gefühl einstellen wollte, bat ich um göttliche Führung, sie solle entscheiden, welche Richtung ich an der nächsten Kreuzung einschlagen sollte. Und auf einmal fühlte ich genau dorthin und kein anderes Ziel mehr.  So fuhr ich zum Wurzener Muldenwehr, um der Ruhe nachzuspüren. So waren einige andere auch dort unterwegs, jedoch ruhig war es allemal. Meine Kamera mit dabei und was mir so vor meine Nase kam, hielt ich fest und möchte es gern teilen. Wie farbenfroh der Oktober sich noch zeigen kann! Am Wehr blieb ich viele Augenblicke stehen und sah den Wassermassen zu, wie sie sich ergossen und durch diese Kraft tankte ich auf und begab mich langsam auf meinen Rückweg. Durch den Neumond, der heute im Skorpion schon sehr früh stattfand, ist es energetisch ein Wassertag, und seltsamerweise wurde ich auch dorthin geführt, ans Wasser, das durch die Lande zieht und an seinen Flussufern fand ich Ruhe und eine bezaubernde Natur, zumindest heute Morgen. Dankbar.

„Neumond“

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Einen erholsamen Abend wünsche ich uns allen und ein schönes Wochenende. Nun schon das Letzte im September. Morgen ist Neumond. Alte, undienliche, unbrauchbare Muster dürfen wir Loslassen,  damit Neues in uns Einzug halten darf, das was wir wirklich brauchen. Das Leben wird es uns ermöglichen, wenn es für uns richtig ist.

Vor vielen, vielen Jahren habe ich einmal ein Ritual gemacht zu Neumond. Ich arbeitete noch als Einkäuferin und mein Chef hatte damals die Idee, dass ich mit einer Mitarbeiterin mir eine Stelle teilen sollte. Um Gottes willen, dachte ich. Angst. Ich las zu dieser Zeit ein Buch, in dem dieses Ritual beschrieben stand.  Ich solle meinen Wunsch an den Neumond richten und ihn bitten mir zu erfüllen. Und sollte mein Wunsch in Erfüllung gehen, werde ich es bis zum Monatsende erfahren. Dazu muss ich aber auch sagen, ich bat den Mond aus tiefster Seele, mit allem ehrlichen Gefühl, das in mir wohnte, das ich meine Stelle behalten dürfte. Einen Tag vor Monatsende sprach mein Chef mich an, ich solle alles vergessen, was er mir vorgeschlagen hatte, unsere beider Stellen bleiben wie sie waren. Puhhhhhh. Danke Neumond.