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„Seelenfrieden“

ISBN. 978-37386-4884-3

Klappentext:
Wie kann man seinen Seelenfrieden finden? Der Weg dahin, führt über den Mut, sich seinen eigenen Gefühlen bewusst zu werden, danach zu handeln und zu leben. Der Inhalt dieses Buches, kann durchaus eine Hilfestellung sein, wenn man sich spirituell, auf den Weg zum eigenen Seelenfrieden begibt.
Marion Jana Goeritz lebt ihre Berufung als Reikilehrerin und Autorin in Leipzig aus
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                  Leseproben und weiteres zum Buch gern unter ..                    http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/19.html

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„Wenn es ineinander greift“

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Wenn es ineinander greift, geht es dann immer vorwärts? Denke ich an das Innenleben zum Beispiel einer Uhr, ist das Uhrwerk funktionstüchtig, die Zeit an der Uhr läuft nach vorn. Doch ist etwas kaputt im Uhrwerk, kann es möglich sein, die Zeit wird an dieser Uhr verkehrt angezeigt oder ist die Uhr gänzlich kaputt, die Zeit bleibt an dieser Uhr stehen.

So ähnlich ist es für mich auch mit Gefühlen nachvollziehbar.  Ernähren wir uns gesund auch auf mentaler, geistiger Ebene, treffen für uns immer gute Entscheidungen, nach reiflicher Überlegung, vertrauen unserem Weg, lassen Gefühle zu, denken und handeln dementsprechend positiv, doch treffen wir auf eine Ansammlung von Menschen, kann es möglich sein, das wir es dort nie lange aushalten, weil sich einer oder einige von denen ungesund ernähren, und wir es an unserem Energielevel bemerken.

Wenn es ineinander greift, ist es mitunter schwerer sich „aufrecht“ zu halten, was den positiven Energielevel angeht. Gerade auch in Transformationszeiten, wenn wir von einer niederen zu einer höheren Schwingung wechseln.

Hast du das auch schon einmal so für dich erlebt?

Rede ich von mir, denke ich zum Beispiel an die damals, ich nenne es immer „weltliche Arbeit.“ Im Raum herrschte oft eine ungute Energie. Aber auch im privaten Bereich, musste ich es früher schon fühlen, da aber hatte ich eine Wahl. Ich nahm meine Jacke und ging. Die Alternative wäre gewesen, ich hätte noch mehr Energie verloren, dem wollte ich entgegenwirken. Nach meinem Weggang fühlte ich mich immens wohler. Wie ich mich damals fühlte und wie lange ich mich von einem niedrigen Energielevel erholen musste, das habe ich in meinem Buch „SeelenEngel“ beschrieben.

Natürlich können wir uns schützen mit positiver Energie, zum Beispiel mit Reiki-Energie. Nur, bedenken wir, unsere positive Energie wird aufgebraucht, suchen wir Orte oder Menschen auf, verbringen wir dort Zeit. Wir müssen uns also immer wieder mit neuer positiver Energie „auffüllen“, um dort verbleiben zu können. Und Reiki-Energie wird aber auch zur seelischen und spirituellen Weiterentwicklung der Seele führen, so das wir irgendwann fühlen, wann es gut ist, den Ort oder die Menschen, welche für uns ungut sind, zu verlassen.  Aber natürlich braucht es nie Reiki, um gute Gefühle zu hegen oder richtige Entscheidungen zu treffen, aber Reiki kann dabei unterstützend wirken. Und manche Entscheidung kommt eben erst auf den Tisch, wenn das nötige Rüstzeug vorhanden ist. Dafür sorgt schon die göttliche Führung, daran glaube ich, denn für mich fühlte ich es so. Erst als ich dafür gesorgt hatte, in einer sehr schwierigen Zeit auch energetisch mich wirklich gut versorgen zu können und ich ahnte damals keinesfalls, was auf mich zukommen würde, wählte ich einen neuen Weg.

Wenn es ineinander greift, geht es so lange vorwärts, solange wir uns unseren Gefühlen stellen und ihnen vertrauen. Als ich meine Gefühle geklärt hatte und fühlte, jetzt geht es aber für mich in eine andere Richtung, vertraute ich und stellte mir kaum eine Frage, kaum schreibe ich, weil es doch ab und an einen gesunden Zweifel gab, aber ich konnte schlecht die anderen verstehen, in ihrem Verhalten. Sicher erging es ihnen ebenso mit mir. Doch meine Entscheidung zu gehen, habe ich bis heute nie bereut. Ich folgte meinen eigenen Gefühlen, meiner Seele, glaubte an die göttliche Führung und fand hinaus, aus dem Weg, der mir keine Freude bereitete. Und ob man es mir glauben mag oder lässt, es war dennoch schwer, auch wenn es sich heute einfach niederschreiben lässt.

Oft sind Menschen, wenig in der Lage, ihre Probleme wirklich zu benennen und ihre Gefühle dementsprechend zu klären, es geschieht, dass sie ihre Gefühle auf andere projizieren. Und befindet sich der andere in einer Transformationsphase, braucht er Halt seinen eigenen Weg weiterzugehen, um keinesfalls wieder in alte unbrauchbare Muster zurückzufallen. Darum ist Vertrauen in sich selbst, in das eigene Gefühl wichtig, sehr wichtig.

Und wir sollten ja schon erkannt haben, dass Menschen, welche mal ungut unterwegs sind, weil irgendetwas mal anders lief als gewünscht, uns geht es sicher, dass eine oder andere Mal womöglich auch so oder es erging uns schon mal so, keine großen Energieräuber sind. Menschen, welche positive Gefühle hegen und sich stets gesund ernähren, werden sich in einer für sie unguten Situation Hilfe suchen oder sie annehmen. Ganz egal, sie werden etwas Angenehmes tun, damit sie wieder besser fühlen können, oft kommen sie schneller ins Vertrauen zurück, dass das Missgeschick für irgendetwas auch gut war. Sie lernen stets dazu und lernen schneller.

Wenn es ineinander greift, heißt einfach nur, es kann immer nur eine Richtung geben. Berg auf oder Berg ab, wir selbst entscheiden, wo unsere Richtung uns hinführen wird. Das aber heißt auch wiederum, wir müssen eine Entscheidung treffen. Meiden wir dies, wird wohl das Leben für uns entscheiden und wir müssen uns dann fügen, bis wir unsere Lektion gelernt haben.  Handeln wir dennoch anders, ist es unser Wille der eine andere Richtung vorgibt. Wie das enden kann, wissen wir, wir fühlen uns sehr unwohl in unserer Hau und kommen nie wirklich vorwärts für längere Zeit. 

Wenn es ineinander greift, ist für mich positiv zu sehen. So habe ich nach meinen Reiki- Einweihungen zur Reiki-Meisterin und Reiki-Lehrerin viel Schönes erleben dürfen. Meine Seele entwickelte sich rasant und da ich schon immer meinen Gefühlen folgte, folgte für mich eine spirituelle Weiterentwicklung, die ich nie mehr missen möchte.  So entstand nach  der zweiten Reikieinweihnung für mich die stabile Verbindung zu den Engelsenergien vor allem zu Maria, Mutter Gottes. Ihre Energie begleitete mich auch beim Schreiben, vor allem bei meinem fünften Buch „SeelenEngel.“ Ich begann auch mit Krafttieren und Seelen zu kommunizieren und die geistige Welt weihte mich in die spirituelle Arbeit „Die Seelenarbeit“ ein. Das und anderes bereitete und das tut es immer noch, mir unwahrscheinlich viel Freude.

Wenn es ineinander greift, dann geht es hoffentlich positiv nach vorn. In und mit Liebe.  Fühlen wir vertrauen wir dem Ruf unserer Seele und somit vertrauen wir unserer göttlichen Führung.

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„Herbstgesänge“

Wenn sich Baumkronen wilder wiegen und bunte Blätter fallen tief, wenn Hüte nicht gehalten fliegen und so mancher Sturm uns singt, dann ist es wohl ein Herbstgesang.

Mein Cappuccino ist gerade leergetrunken, das Räucherwerk steht vor mir, die noch nicht angezündeten Kerzen im Raum warten  geduldig darauf, entzündet zu werden, doch mein Gefühl erzählt, es ist noch Zeit.

Jetzt, wo die Zeit beginnt, wo die Tage wieder kürzer werden und die Nächte länger, obwohl das ja nicht ganz so ist, nur eben fühlbar. Denn ein Tag hat auch in der dunkleren Jahreszeit immer 24 Stunden. In ganz früheren Zeiten meines Lebens, als die „Alten“ erzählten, glaubte ich das denen, bis ich alt genug und mich damit wirklich beschäftigte und lernte, damit ist mehr das Gefühl gemeint, nicht wirklich die Zeit.

Vielen von uns gefallen die Sommermonate besser, einfach, weil es wärmer und länger heller ist. Selbst, gehöre ich zu denen, die auch die dunkleren Monate mögen, sehe ich doch auch das, was sie Gutes bringen. So empfinde ich, viele rücken in solchen Monaten eher zusammen. Sie erzählen in den warmen Stuben bei Kaffee oder Tee, lesen, schauen Fernsehen oder es gibt einen Spieleabend mehr. Denke ich darüber nach weiß ich, eine Kerze brennt bei mir ab Herbst öfter, als im Sommer, und regnet es, kann ich gemütlich in meiner Stube sitzen und die Regentropfen am Fenster zählen, die einer nach dem anderen herunter perlen. Allerdings kann ich das auch nur eine bestimmte Zeit. Nach mehreren Tagen nervt es mich auch. Natürlich kann ich das im Sommer auch, aber mein Gefühl in der dunkleren Jahreszeit ist einfach ein anderes.

Aber da gibt es ja noch mehr. Die bunten Blätter fallen nun von den Bäumen und decken die Erde zu und wir können durch raschelndes Laub gehen. Kastanien und Eicheln liegen am Boden und warten nur darauf aufgesammelt zu werden. Wer kleine Kinder hat, weiß sicher darum , wie viel Freude das machen kann. Zu Hause können wir damit basteln oder die aufgelesenen Früchte als Futter für das Wild beim Förster abgeben. Auch eine gute Sache. Vielleicht mögen wir auch mehr ins Kino gehen? Oder wir machen eine Inventur unserer Gefühle? Denn die Natur macht uns es ja vor. Der Herbst, verblühtes, verwelkt langsam und fällt ab, die Natur kommt zur Ruhe, um im Frühjahr wieder neu zu erblühen, mit ganzer Kraft und in aller Schönheit. Warum dann alte Dinge weiter aufrechterhalten, welche keinen Nutzen mehr für uns haben? Wir schaffen so Platz für Neues! Das meine ich durchaus ernst, in einem Schrank genauso, wie im Gefühl.  Wie siehst und hältst du das?

Die Herbstmonate können alles sein. Golden warm, kalt, nebelig. Wichtig ist doch, das wir unser Gefühl bemühen, das Schöne auch in dieser Zeit zu sehen. Ein Herbstspaziergang an der frischen Luft, den Wind um die Nase wehen lassen, bringt gute Gedanken. Ich erinnere mich an die Worte meiner Mutti einst bei unseren Spaziergängen, „Es tut gut, einmal richtig durchgefroren zu sein.“ Damit meinte sie wohl, wenn sie aus der Kälte zurückkam in die warme Stube, dass es unglaublich guttat und sie schätzte die warme Stube dann um so mehr.

Licht in dieser Zeit ist auch wichtig, jetzt kommt gerade die Sonne heraus und kitzelt mich am Bein. Und sind die Tage im Herbst auch früher dunkel, wir können mit Farben und Lichtern es uns schön zaubern, dies als Unterstützung für unsere Seelen, wenn sie mehr Licht brauchen. Selbst habe ich kein Problem in dieser Zeit, aber ich hörte schon von anderen, das ihnen der Herbst und Winter wohl zu schaffen machen würde.

Dass ich die dunkleren Monate auch mag, mag daran liegen, dass ich das, was ich schreibe, auch lebe. In meinem Zuhause steht eine orangefarbene große Stehlampe und diese habe ich schon 15 Jahre. Diese Farbe schenkt Lebenslust, und ich liebe Kerzenlicht, und alles was mir mein Gefühl hell zaubern kann in solchen Zeiten. Das fängt an, bei einem leckeren Cappuccino oder einen heißen Tee über ein flackerndes Kerzenlicht am Abend, bis zu einer schönen entspannenden Räucherung mit Kräutern oder anderem. Mit Musik, auch Entspannungsmusik, sehr oft sogar  und mit meinem Gefühl, immer wieder das Beste aus allem zu machen, auch wenn es mal anders laufen sollte als gedacht. Kuschelabende, wenn man zu zweit ist, oder in Familie, oder einfach einen lieben Menschen einladen, auch eine wunderbare Möglichkeit die dunklere Jahreszeit im Gefühl, zu einer Helleren werden zu lassen, zu mindestens so oft wir können. Die Sonne im Gefühl sollte uns so oft, wie möglich holt sein!

So gebe ich mir und auch gern meinen Katzen immer mal wieder Energie in Form von Reiki. Diese Form der spirituellen Energie kann auch unterstützend für die Seele sein, um ins Gleichgewicht zurückzufinden, oder zu bleiben.

Und natürlich kommt auch bald eine der schönsten Zeiten im Jahr auf uns zu, die Adventszeit, welche uns das Warten mit ihren vielen Lichtern und mit mancher Heimlichkeit bis zum Weihnachtsfest vertreiben, vielleicht auch verkürzen kann.

Menschen, Gefühle, welche uns immer nur im Wege stehen, weil ihnen das Gute leben zu lassen,  ein Dorn im Auge zu sein scheint, sollten wir genauso aus unserem Alltag, unserem Leben gehen lassen, wie solche, die immer nur meckern und mosern, aber keine Veränderung angehen, um etwas in ihrem Leben zum Positiveren zu ändern. Wir werden ganz schnell bemerken, dass wir allein schon dadurch mehr Energie zur Verfügung haben.

Der Wind singt sein Lied, die Blätter erzählen bunt. Wir gehen durch die Natur und hören ihr zu, was sie uns noch zu sagen hat, bevor sie in ihren Schlaf fällt, um im nächsten Frühjahr uns wieder leuchtend zu begrüßen.

Ich wünsche allen eine gute Zeit!