Schlagwort-Archive: Seele

„Kaleidoskop“

kaleidoskop

Wenn Altes neu entsteht, vielleicht weil es zu früh gegangen war?
Wenn Träume wiederkehren, um gelebt zu werden, vielleicht weil sie zu früh gestorben waren?  In welcher Zeit lebe ich dann?

*

Wenn Worte schweigen, Augen stumm sind. Dann ist die Welt verloren.

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„Seelenweiß“

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Tiefseetaucher, ein Blick unter mein Seelennetz genügt und du fängst Gefühle ein aus großen Tiefen. Mit dir im Licht wandeln sie nun auf dem Pfad der Liebe.

*

Erinnerung zerrinnt und in einer Träne geht eine ganze Welt auf Reisen.

*

In sich selber ruhen bringt viel Gutes auf den Weg.
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„Wetterleuchten“

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Fühltest du auch schon einmal den Schmerz im Herzen?
Dachtest du auch schon einmal, der Sinn des Lebens bleibt dir für immer verhüllt?
Waren deine Gedanken auch schon einmal bei denen da oben?
Hattest du dich auch schon einmal so erschrocken über dieses Gefühl der Tiefe,
das dein Dunkel schwärzer sein ließ, als die tiefste Nacht und dein Licht sahst du es leuchten bis weit in den neuen Tag?
Fühltest du dich da auch schon einmal so, wie neu geboren und alles hätte seinen Sinn?
Die Freude in dir war nicht mehr gefangen, du sprühtest vor Leidenschaft und Menschen, denen du in dieser Zeit begegnet warst, freuten sich mit dir?
Fühltest du auch schon einmal so?
Wo bist du?

 

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„Liebe für die Seele“ Band 2

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Erinnerungen, verklungen im Nirgendwo und doch sind sie tief in der Seele.
Manchmal streifen sie das Heute, aufgehoben in schönen Kartons,
nicht sortiert und nur noch schwarz weiß, doch sie werden wieder bunt, streifen meine Blicke sie.

*

Regentropfen klopfen an das bunte Glas. Spülen vieles fort, was ich noch nicht vergaß.
Das da saß im Herz, tief und unberührt, hoffe das der Schmerz nie wieder ins Herz mir fährt.

*

Geheimnisvolle See. Bedeckt mit blauen Wellen in ihren Tiefen, Schätze der Vergangenheit.
Gottgeborgen.

 

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„SeelenEngel“

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ISBN : 978-3-7386-2588-2

Klappentext:  

Marion Jana Goeritz, fasste mit Anfang vierzig einen Entschluss, welcher ihr Leben in Zukunft verändern würde. Schon als Kind, spürte sie Energien, doch nun begab sie sich wissentlich auf den Weg ihrer Seele. Dieser führte sie zuerst in die Zurückgezogenheit, um ihre Seele wieder neue Kraft sammeln zu lassen. Danach jedoch, erfuhr sie beeindruckende, spirituelle Einweihungen, auch durch die geistige Welt. Es öffneten sich ganz neue Türen, welche sie vorher nicht wahrnahm, da sie viel zu schnell durchs Leben ging und somit großem Stress ausgesetzt war.  Ein spiritueller Erfahrungsbericht, der den Leser mitnimmt und ihm einen Einblick gewährt, in eine ganz persönliche, spirituelle Entwicklung.

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„Mein inneres Kind“

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(Dies Bild malte und gestaltete ich mit meinem inneren Kind)

Ja, das „Innere Kind“ ist wohl ein sehr sensibles Thema, dennoch möchte ich darüber schreiben, weil ich wirklich glaube, das die Beschäftigung damit, helfen kann, sich freier zu fühlen.  Selbst habe ich mich erst vor zehn Jahren ganz genau 2007/2008 meinem inneren Kind wirklich gewidmet. Zugegeben, anfänglich kam ich mir wohl schon etwas komisch vor, um es einmal vorsichtig auszudrücken, doch mit der Zeit und auch mit etwas Übung wurde es besser. So konnte ich mir kaum vorstellen, wie ich das überhaupt beim ersten Mal anstellen sollte, damit irgendetwas geschehen konnte, das in die richtige Richtung zeigte. Und so kam ich auf den Gedanken, das ich mich selbst als kleines Kind sehen könnte, so wie ich eben einst einmal aussah. Ein kleines Mädchen, mit schönen grünen Augen, langen Wimpern, blonden, etwas lockigen langen Haar, das ich oft als Dutt oder Pferdeschwanz, auch mal zu zwei Zöpfen geflochten trug, bis zu meiner Einschulung. Danach trug ich kurzes Haar und erst in späterer Schulzeit schulterlang und offen. Ich liebte mein langes Haar und auf meine Frage, warum ich für die Schule kurzes Haar tragen muss, antwortete meine Mutti damals: „Weil du Sportunterricht bekommst und du deine langen Haare, wenn sie zerzaust sind, sicher nicht allein selbst wieder so hinbekommst, das es ordentlich ausschaut.“  Für mich war und blieb es eine unmögliche Ausrede, denn meine Haare durchkämmen und einfach mal offen tragen, hätte ich sicher hinbekommen. Was blieb mir also übrig, als dies zu akzeptieren und so trug ich eben einen kurzen Haarschnitt. Meine langen abgeschnittenen Haare, zu einem Pferdeschwanz geflochten, bekam ich als Erinnerung mit nach Hause. Für mich war das allerdings kein Trost. Oft stand ich sogar noch Jahre später vorm Spiegel und hielt mir diesen blonden Zopf an mein Haar und schwelgte in Erinnerung und überlegte, warum ich es nie geschafft hatte, mir die Haare wieder lang wachsen zu lassen, denn einige meiner Schulkameradinnen hatten auch langes Haar und sie durften ihre Haarlänge als sie eingeschulte wurden behalten und ich sah in mancher Unterrichtsstunde sehnsüchtig auf deren Haare, weil zwei von ihnen, vor mir auf der Schulbank saßen. Das tat meinem kleinen Mädchen schon weh, sie hätte ihre Haarlänge auch gern behalten. Das jedoch, war nur ein Schmerz, der nie ausgeheilt war.

Irgendwann also, im Zuge meiner Entwicklung kam auch ich kaum drumherum mit meinem inneren Kind zu arbeiten. Als ich erst einmal so ein bisschen in mich hineinhorchte, was da alles zum Vorschein kommen könnte, verschob ich mein Gespräch, denn Angst fühlte ich, und sie machte es mir schwer vertrauensvoll mit meiner Arbeit zu beginnen.

Doch der Tag kam und ich war mutig.

Ich nahm mir Zeit und war ungestört, so wie ich es brauche, wenn ich mich mit mir selbst beschäftigen muss oder heute auch möchte. Das nämlich, hat sich zum Beispiel verändert, „Nicht müssen, sondern ich möchte.“ Ich machte es mir bequem auf meinem Sofa und habe es langsam angehen lassen. In meiner Vorstellung saß ich auf einem Stuhl, später einmal lag ich auf meinem Sofa und hielt das kleine Mädchen kuschelnd im Arm. Auf meinem Schoß habe ich sie Platz nehmen lassen und ja, ich fühlte schon ihre Traurigkeit. Ich bin selbst noch überrascht, wie deutlich ich das alles wahrnehmen konnte. Sie saß so, das ich sie im Profil wahrnehmen konnte, ich hielt sie umarmt und sie lehnte sich mit ihrem Kopf an meine Schulter an und als ich sie fragte, ob sie mir erzählen mag, was ich für sie tun könnte, da nickte sie ganz ruhig. Ich fühlte mich in diesem Augenblick auch ruhig und fragte weiter, ich nahm irgendwie an, es bliebe so, ob sie denn traurig wäre und wenn warum. „Ja, ich bin traurig“, erzählte sie mir und ihr Blick ging immer noch zu Boden und dann sagte sie mir und das werde ich nie wieder vergessen, ich möchte doch nur lieb gehabt werden. Und dann geschah es. Mit meiner Ruhe war es vorbei. Ich fühlte so einen Schmerz und ich weinte bitterlich und es hörte erst spät auf und wenn ich mich erinnere, ich wäre gern irgendwo im Wald gewesen, wo mich niemand hätte sehen und hören können, so geschrien hätte ich und vielleicht hätte ich noch gefragt „Warum nur?“

Nachdem ich mich weitgehend beruhigt hatte, sprach ich weiter mit meinem kleinen Mädchen und ich versprach ihr auf jeden Fall sie immer anzuhören und wenn etwas anders laufen sollte, als sie es sich wünscht, helfe ich ihr damit klarzukommen und kann ihr erklären, weshalb, warum, wieso. Das fand sie wohl ganz gut. Und ich bat sie auch Geduld mit mir zu haben und ich erwischte mich dabei, was ich ihr doch zumutete. Allein schon der Kummer der vielen Kindheitsjahre und jetzt noch Geduld und ich selbst bringe auch schwer Geduld auf. Und hier fühlte ich schon, das ich Gefühl lebe aber eben auch Willen. Aber sie ließ sich darauf ein und ich versprach, ich bin groß und erwachsen und ich werde schauen, wie wir was lösen können, wenn es da etwas gäbe.

Im letzten Jahr zum Beispiel sollte ich ins Krankenhaus und das kleine Mädchen hatte eine große Angst. Ich redete ihr gut zu und wusste auch, ich muss dahin, aber ich wollte es versuchen auf eine andere Weise für mich abzuklären. Meine Ärztin ist bald verrückt geworden „Nein, also wirklich, das muss ich ihnen jetzt sagen, sie sind ja schlimmer als ein kleines Kind, das ist ja mitunter einsichtiger.“ Ja, sie hatte durchaus recht damit, ich verhielt mich wie ein kleines Kind, aber für mich war es wichtig, es nach außen bringen zu dürfen, egal was ein anderer über mich denkt.  Ich selbst bin mir wichtig geworden mit meinen Bedürfnissen.  Was hätte ich gelernt, wenn ich einfach weghören würde, was in mir vor sich geht? Natürlich musste ich am Ende doch ins Krankenhaus und ja es war sicher auch richtig und natürlich hatte ich Angst, vor dem was kam, aber ich bin durchgegangen, ich brauchte eben etwas Anlauf.  Na und?! Für mich ist es wichtig, auch wenn ich scheitern sollte, es wenigstens versucht zu  haben. Ansonsten könnte ich mir ja selbst vorwerfen, keinen Mut, keine Courage wie auch immer an den Tag gelegt zu haben.

So bin ich immer mehr mit meinem kleinen Mädchen in Kontakt gekommen und ja manchmal musste sie mich auch noch am Ärmel zupfen, um gehört zu werden, aber  wichtig ist nur, sie eben auch ernst zu nehmen, mit ihren Ängsten, Wünschen, Sehnsüchten. Bevor ich das hier schrieb, fragte ich sie, ob sie sich noch erinnern würde an unser erstes Gespräch und sie antwortete: „Ja, da hast du viel geweint.“ Ja, weinen reinigt die Seele, sagt man und sicher ist da etwas dran.  Und heute lächle ich zum Beispiel auch darüber, wie ich sie fragte „Was kann ich für dich tun?“  Kein Erwachsener fragt ein Kind, was er für dieses Kind tun könnte, wenn es traurig schaut. Daran erkannte ich später meine Unbeholfenheit mir selbst gegenüber in jenem Moment. Aber wie sagt man noch so schön „Es ist noch keine Meisterin vom Himmel gefallen.“  Und ich bin nun einmal ein Mensch, der es ausspricht, auch wenn es sich schlimm anfühlt, ich bin mir selbst gegenüber immer ehrlich und so ist es für mich kein Problem es auch anderen gegenüber zu sein.

Nach meiner Arbeit mit meinem inneren Kind,  begann ich auch zu schreiben, für mein inneres Kind, auch einige Märchen. Ich begann intuitiv zu malen, einfach so, und das muss keinem anderen gefallen, noch nicht einmal mir, es dient einfach nur dazu, das Kind in mir erzählen zu lassen. So bemalte ich unwahrscheinlich viele Steine und malte einige Bilder und später gestaltete ich diese noch. Mein inneres Kind darf sich nun austoben und es mag für andere wirklich dämlich klingen, aber so stelle mir auch einfach vor, wie ich mit meinem kleinen Mädchen spiele, tanze, oder es einfach mal richtig lange durch krabbele, all so Dinge mit ihr tue, die wohl viele Kinder halt mögen.  Und malen, stempeln und ausmalen, all dies tat ich schon als kleines Kind so gern. Da gab es unzählige Stempeldrucke mit verschiedenen Motiven, die ich als Kind so gern aufs Papier brachte, um sie dann bunt auszumalen. Und was tue ich heute anderes mit meinen Gedichten, Märchen oder Bildern? Ich male zwar keine Stempeldrucke mehr aus 🙂 , aber ich male mir im Gefühl das aus, was ich gern tun würde und erhalte so manchmal Unterstützung aus der geistigen Welt, von Seelen, die einst bei mir zu Hause waren, oder auch durch Engelsenergien. Dafür bin ich auch wirklich dankbar, denn es bereitet auch mir Freude.

Heute fühle ich mich viel wohler in meiner Haut und bin wirklich froh darüber die Arbeit angegangen zu sein. Erleichterung, auch wenn ich doch weiß, dass die Arbeit mit dem inneren Kind nie enden wird, aber sie kann leichter werden. Leichter, weil der schwerste Schritt wohl der erste Schritt war. Und Freude, weil mein kleines Mädchen Freude fühlt und klingt es auch für manch anderen seltsam, gar unmöglich, bin ich doch ein klitze klein wenig stolz auf mich und mein inneres Kind, das wir uns getraut haben ja zu sagen, ja zur Aufarbeitung dessen, was im Argen lag. Auch scheue ich mich keinesfalls zu erwähnen, eine Therapie in Anspruch genommen zu haben. Als ich vor zehn Jahren 2007/2008 begann mit meinen Gefühlen wirklich zu arbeiten, glaubte ich,  eine Therapie wäre eine gute Möglichkeit viel Vergangenes aufzuarbeiten. Durch den Therapeuten sah ein fremder, unvoreingenommener, aber auch ein psychologisch geschulter Mensch auf meine Themen und auch das half mir in der Verbindung zur Arbeit mit meinem inneren Kind.  Ich kannte kein Schämen oder Scheu davor meine Ängste und Ansichten vor ihm auszubreiten, ich mochte Hilfe haben und empfand die Therapie,  als große Hilfestellung für mich, und stellte noch im Nachhinein fest, durch das, was ich dort lernen durfte, hatte ich Hilfe für mein Leben erfahren. Selbstliebe.

 

„Himmelsstern“

ISBN: 978-3-7528-5012-3

Wenn du gelackt und geschmiert durch meine Welt deine Schritte führst,
erschreckst du mich.
Wenn du verwirrt, weil du zu lange in dich gekehrt deine Blicke schweifen lässt,
erschreckst du mich.
Wenn du nur hören willst, was du hören möchtest,
um deinen Platz nicht räumen zu müssen, weil der Regen deine Sorgen abwaschen möchte, halte ich dir nicht den Schirm, ganz bestimmt nicht.
Aber ich bereite dir danach einen wohlschmeckenden Tee.
Welchen magst du denn und du schläfst bei dir.“

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter  http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/72.html

„Eulenherz“

   ISBN: 978-3-7431-0009-1

Klappentext:
Die wunderschöne Daria begegnet eines Tages dem Reitersmann Arian. Beide verlieben sich ineinander. Doch Arians Mutter ist die Frau an seiner Seite nicht recht . So legt sie einen bösen Zauber über Daria, die dadurch in eine Eule verwandelt, fort an im Wald leben muss.
Wird Arian seine Daria wiederfinden?
Und werden beide ihre Liebe leben können?
Ein Märchen für kleine und große Leser.

Eine Leseprobe und mehr zum Buch gern unter ..                    http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/30.html

 

„Blanchefleur“

   ISBN: 978-3-7448-7415-1

 

Klappentext:
Heilicia, eine von sieben Hexenschwestern erwartet in einer Vollmondnacht ihren ersten Nachkömmling. Doch sie weiß nicht, was sie alles beachten muss, damit er nach seinem ersten Besenflug wieder unversehrt nach Hause zurückfinden kann. Kaum das Licht der Hexenwelt erblickt, fliegt Blanchefleur auch schon auf ihrem Besen hinaus aus der Villa, entdeckt dabei so manches in der Welt. Sie freundet sich mit Gertruda an und findet zufällig zu dem Mädchen Ells.
Doch wie findet Blanchefleur wieder nach Hause?
Und was wartet alles auf sie?

 

Leseprobe:

Der Vollmond scheint am Nachthimmel und in der großen Villa am Stadtrand ist ein Fenster hell erleuchtet. Die Sterne blinken und sieht man zu ihnen hinauf, scheint es so, als erzählen sie eine Geschichte.
Es herrscht ein aufregendes Treiben in der Hexenvilla.
Aleidis, Imperatrix, Carissima, Flordalis, Imagina und auch Melisande sind da. Alle sechs Schwestern stehen Heilicia bei, denn Heilicia erwartet ihren ersten Neuankömmling. …

 …. „Meine Pantoffeln! Meine Pantoffeln!“ ruft sie erfreut und springt nun wie ein kleines Rehkitz durch das Gras und als sie an ihren Pantoffeln ist, setzt sich Blanchefleur in das feuchte Gras und stützt ihr Köpfchen auf ihre zwei Hände. Sie überlegt, denn eine kleine Schnecke mit ihrem Haus ruht sich in einem Pantoffel aus.
„Wer bist du denn?“ fragt Blanchefleur und tippt neugierig mit ihren Fingerchen auf die zwei längeren Fühler. Die Schnecke erschreckt sich und zieht ihren Kopf mit samt den Fühlern ein und wartet ab.
„Komm wieder raus. Ich wollte dich doch nicht erschrecken! Aber du sitzt in meinem Pantoffel.“ spricht Blanchefleur und die Schnecke traut sich und kommt aus ihrem Haus und antwortet „Woher sollte ich denn wissen, dass das ein Pantoffel ist und das er zu dir gehört? Wenn du Zeit hast, dann schleiche ich mich auf die andere Seite, die sieht auch so bunt aus, wie diese hier.“
Blanchefleur schaut auf ihren anderen Pantoffel und sagt zur Schnecke „Das ist mein Pantoffel, hier kannst du nicht bleiben! Der andere gehört auch dazu! Ich habe doch zwei Füße!“
Die Schnecke versteht und entschuldigt sich bei Blanchefleur, das sie in einem ihrer Pantoffel ausgeruht hat und Blanchefleur tut es schon wieder fast leid, das die Schnecke nun durch das feuchte Gras ziehen muss, ….

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„Stille“

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Wenn ich auf der Suche nach mir bin, suche ich die Stille. Hier begegne ich niemandem, nur mir Selbst. Hinein gespürt in die unendliche Tiefe meines Selbst, das machte mir in frühen Jahren das eine oder andere Mal Angst, fühle ich hier besser, welcher Weg an einer Wegkreuzung der Meine ist. Dieser Ort in mir ist warm, kühl, durchgeknallt, leise, laut, still, derb, zart, frech, liebevoll, verspielt, sauber, auch schmutzig und alles was ich mir noch so vorstellen kann. Und doch zieht es mich in Zeiten des nach mir Suchens dorthin. Genau dorthin, mitten in dieses Gefühlschaos. Mitunter ist es auch ein Gefühl des Zweifelns schon gewesen, und um den roten Faden wieder aufzunehmen, muss ich mir Zeit nehmen diesen zu finden, mich hineinfühlen in jedes einzelne Gefühl, das ich in mir wahrnehme, ob ich es wirklich zu mir gehört.

Kennst du das auch? Ich tue etwas und meine „Hey das ist toll, prima, das gefällt mir!“  und just im nächsten Augenblick kommt mein Inneres nach oben, und erzählt etwas ganz anderes. „Das bin ich?“ Diese Frage nahm ich schon in zurückliegender Zeit in mir manchmal wahr. Und wie ein Funkenflug rauschte es aus mir heraus in so einem Moment. „Nein, ich würde ja so und so … .“ Blieb dann die Frage, wessen Gefühl war es, das in solchen unwahren Momenten zutage kam? „Unwahre Momente“, weil sie ja anscheinend Gefühle zum Ausdruck bringen, welche mir fehlten und die ich doch zum Ausdruck gebracht hatte.

Ich sagte damals scherzhaft „In meinem Bauch sitzt ein Mann.“  Warum gerade ein Mann? Ganz einfach, weil ich ja schon „Frau“ bin und ein Mann, das entspricht meinem Naturell.  Und „natürlich sein“ liebe ich. Ich liebe es, wenn Menschen sich zeigen, wie sie sind. Wie sie wirklich sind. Wenn Männer, Männer an ihrer Hand halten, Frauen ihre Frau, und Männer ihre Frau, einfach, weil sie so fühlen. Wenn Menschen das Sagen, was sie denken, weil sie so fühlen, das ist doch wundervoll!

Nun ja zugegeben, es könnte auch schmerzhaft, verletzend, nervend,  aber eben auch durchaus liebenswürdig sein, ehrlich, wahrhaftig.  Der Mann in meinem Bauch wurde still. Suche ich nach Stille begegne ich mir Selbst. Suche ich nach Stille, suche ich auch oft im außen einen Ort der Stille auf, sofern es gerade möglich ist. Und habe ich die Stille gefunden im Außen, wie im inneren, dann fühle ich ein friedliches Gefühl in mir. Stille eben, die glücklich fühlen lässt und diese habe ich so oft wie möglich in meinen Alltag  integriert, durch Meditation, immer wieder Meditation.

 

„Farbenregen“

ISBN: 978-3-7448-5453-5

Dieses Gedichtsbuch beinhaltet drei Abschnitte mit insgesamt 246 Gedichten.

 

Leseprobe aus „Bewegtes Wasser“ aus dem Buch „Farbenregen“

Das Farbenspiel in tiefster Seele, Wolken weiß und Sonnenlicht.
Schimmert golden in den Augen, fühlst du dieses Liebeslicht?
Der Maler dieser frohen Farben, er führt den Pinsel in der Hand.
So streicht er glücklich in der Seele, fühlt in sich ein buntes Band.
Hell zur Sonne seine Augen, glitzernd schön im Abendlicht
.
So ein Maler in der Seele, ist ein jeder,
der mit seiner Seele spricht.
 Leseprobe aus „Farbenklang“ aus dem Buch „Farbenregen“
Über alle Meere fahren, alle Flüsse sehen, alles Leben akzeptieren,
was nicht ist, auch sehen.
Finden im Suchen begründen, suchen, wenn nichts mehr geht.
Doch, wenn ich glaube zu haben, kein Zweifel sich in mir regt.
Es nicht mehr missen, auch das, was noch nicht bei mir war, doch es vergessen können
, dass was nicht wirklich wahr.
Es singen und spielen, das was berührt.
Es wollen und fordern, nichts ist passiert.
Leseprobe aus „Regentanz“ aus dem Buch „Farbenregen“
Höre auf mit dem Verlieren, mit dem Gewinnen um jeden Preis.
Öffne dich für deine Seele, Seelentief und seelenweit.
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„Liebe für die Seele“ Band 1

„Ozean gefüllt mit Tränen, doch nah an der Sonne, ein Meer von Licht.
Tränen werden trocknen und Flüsse führen Wasser dorthin.“

*

„Leise mit Bedacht, durch die Räume.
Die Schwere, ich fühle sie nicht mehr.
Meine Seele, mit Liebe gefüllt.“

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„Blauer Diamat auf Seelengrund“

verkleinertes Cover Buchkaleidoskop

 

Geschafft!

Demnächst erscheint mein neues Buch „Blauer Diamant auf Seelengrund“

 

Blauer Diamant auf Seelengrund.
Geschenk aus längst vergangener Zeit königlich bist du.
Erstrahlst im Sonnenlicht, Gefühle bewegend leicht.
Und in der Weite ein Ozean erzählt, sieht sie dich im Augenblick,
deine Wellen genügen ihr schon, um wieder glücklich weiterzugehen.
Blauer Diamant dein Licht ist das Licht der alten Welt,
und das Licht des Morgens trägst du auch in dir.

*

Und in den Tiefen des gelben Meeres wohnte lang ein alter Grund.
Der Sonnenstrahlen helle Farbe spielte unterm Wellentanz.
Das Kind vom Sturm in mancher Stunde sich darüber ausgetobt.
In einer schon vergessenen Runde, saßen sie, erzählten davon,
vom Labyrinth aus Fels, aus Stein, keine Blumen wuchsen dort, Zurückgezogenheit, heilte diesen Schmerzensort.

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„Galerie“ Gedichte

werbung galerie

„Wenn Träume in Booten auf große Reisen gingen,
sich hielten am Mast, der die Segel hisste.
Wenn sie durch den Wind, der auch das Meer berührte,
gestreichelt, fielen unzählige Tränen in den Ozean und ergossen sich im Wellenmeer, das oft zu spüren vermochte, welcher Schmerz in ihnen lebte.
Wenn Träume in Booten auf große Reisen gingen,
sich hielten im Wind an dem Holz, das sie trug.
Und waren die Wellen des Meeres auch groß,
so erkannten sie, die Kraft, welche in ihnen wohnt.
So hat sie, sie aufleben lassen, für ein Leben lang und fragt einer sie,
wo die Träume sind, die das Holz getragen, durch den Wind,
auf dem großen Ozean?
Können sie ihm wohl nur sagen, das werden wir sehen? Doch was wir wissen, gingen sie verloren, werden wir nie nach ihnen fragen.“
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„Es wird grüner“

werbung es wird grüner

„Was sollte unser erstes Wort im Leben sein?
Mama, Papa?
Oder doch Liebe?“
 
*

„Der Kette dunkle Perlen, sie fielen zu Boden,
verstreuten sich in alle Winde.
Hoffnung schenkte die Antwort Grün, durchbrach das kalte Eis.“
*
„Gefühle, die eine Festung sind, uneinnehmbar scheinen,
haben Selbstliebe gelernt oder haben es erst noch vor?“
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