Schlagwort-Archive: Seelen

„16 gemeinsame Jahre“

 

 

wedding-2544405_640

(Bild: Pixabay)

Heute vor genau 16 Jahren, schrieb ich keinen Artikel und wäre der Tag heute ein anderer, würde ich sicherlich auch kein Wort darüber verlieren. Fast auf die Minute genau sind mein Mann und ich 2004 die Treppen zum Standesamt nach oben gegangen.

Eine Standesbeamtin, welche mir gut in Erinnerung geblieben ist, traute uns, weil wir uns trauten. Unsere Familien saßen auf den Stühlen und ihre Blicke waren auf uns gerichtet und wie die Standesbeamtin so sprach, liefen mir unzählige Tränen über meine Wangen. Ich war die Einzige im Raum, welche so ergriffen war, von dem allem, was um mich, auch mit mir geschah. Unter Tränen gab ich mein „Ja“ und wurde aus meinem Tränenmeer gerissen, durch mein Lächeln, das mir dann gelang, weil ich das „Ja“ meines Mannes hörte, das so laut zu sein schien, das man es in der ganzen Stadt wohl hätte hören können.  Meine Frage im Nachhinein, warum er es so laut gesprochen hatte, beantwortete er mit „Damit es alle hören können.“

Die meisten Frauen möchten wohl, das ihr Hochzeitstag, der schönste im Leben sein möge, so habe ich nie gedacht oder gefühlt. Mein Gefühl mochte einen schönen Tag haben oder dieser Tag, sollte mit einer der schönsten in meinem Leben sein.  Mein Gefühl hatte Angst, wenn es der schönste Tag im Leben wäre, das danach, kaum noch etwas Schönes kommen würde, das mir guttun würde. So mochte ich keine große Feier nur im kleinen Kreis, und ich finde wir haben das für uns sehr gut entschieden. Denn einige Paare, welche ich kannte, hatten eine Wahnsinns-Party, doch die Ehen sind leider Vergangenheit. Natürlich darf es auch anders sein, gar keine Frage, aber für mein Gefühl, war es so gut, wie es entschieden haben.

Viel haben wir gemeinsam in dieser Zeit schon bewältigen müssen. „Müssen“, weil wir es uns so niemals persönlich so ausgesucht hätten, aber unsere Seelen haben ihre Aufgaben.  Nach den ersten Jahren unserer Ehe bereits, sagte mir einmal jemand, was ihr so gemeinsam durchmachen musstet, das geschieht bei anderen im ganzen Leben nie. Ja, so war es wohl.

So trug ich also kein weißes Brautkleid, auch keinen weißen Hosenanzug, sondern Kleidung, die schon etwas festlicher, welche ich jedoch später auch noch tragen konnte. Doch ich trug weißen Blumenschmuck im Haar und einen wunderschönen Brautstrauß.

Geheiratet haben wir am Vormittag 11 Uhr. Und der Mond stand im Sternzeichen Löwe, das war mir wichtig. Denn so dürfen wir beide in unserer Ehe gemeinsam lernen, und es so war es auch bisher. Einmal ging mein Mann vornweg und ich zog nach, ein anderes Mal ging ich vorwärts und mein Mann kam nach. Für mich allerdings muss ich sagen, war auch immer sehr wichtig, einen Partner an meiner Seite zu haben, mit welchem ich über alles, wirklich über alles kommunizieren darf und kann und welcher auch bereit wäre, gesunde Kompromisse einzugehen.

Trotz unserer Lernaufgaben, welche wir durch Krankheiten, alle beide, klären mussten, bleibt für mich, unser Finden, ein Wunder. Wir lernten uns im März 2003 kennen, im Juni verlobten wir uns, einen Monat später zogen wir zusammen und im August desselben Jahres bekam ich seinen Heiratsantrag und im März 2004 wurden wir getraut. Es ging alles sehr schnell, doch es fühlte sich richtig an, und das tut es heute auch noch.

Wir haben fast die gleichen Interessen, Reiki, Bücher, Schreiben, Spiritualität. Wir kommunizieren ehrlich miteinander, darauf habe ich ihn sofort zu Anfang unseres Kennenlernens aufmerksam gemacht, weil mir das unendlich wichtig ist. Und ja, bei wirklich aller Harmonie, natürlich schaukelt das Haus auch einmal,  aber und darauf bin ich unendlich stolz, nie unter der Gürtellinie, sondern konstruktiv. Ja, ich weiß für manche klingt es vielleicht anstrengend, aber da wir fast die gleichen Ansichten hegen, ist da keine allzu große Differenz zu klären, wenn es mal etwas zu klären gab oder gibt. Das ist gut, sehr gut. Und was ich an meinem Mann schätze ist, das er auch ein ehrlicher Freund für mich ist.

Nun ja, heute nun haben wir unseren 16. Hochzeitstag. Wir haben schön gemeinsam gefrühstückt und unsere Geschenke ausgetauscht. Freude, Freude!  Und verbringen nun den Tag gemeinsam, das ist schön.

So empfinde ich, dass ich doch unglaublich beschenkt wurde, mit einem Menschen in meinem Leben, der mir gut ist und mir guttut und ich hoffe, er sagt das auch von mir. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich fühle es auch bei ihm so, aus unserer anfänglichen Verliebtheit, die einige Jahre andauerte, ist für mich nach und nach Liebe geworden. Liebe und auch Freundschaft. Liebe, weil ich nie ohne ihn sein möchte, und er mich fühlen lässt, dass er meine Gefühle schätzt und mir zeigt, dass ich ihm wichtig bin und Freundschaft, weil ich mit ihm über alles reden darf, und das ist für mich einfach ganz groß und unendlich viel wert.

Ich danke meinem Schatz für seine Liebe, Fürsorge und Freundschaft und hoffe wir haben noch viele, viele so schöne oder noch schönere Jahre gemeinsam. Das klingt wie eine sehr reife Frau, aber ich bin nun mal keine zwanzig mehr und weil mir Harmonie, auch wenn ich dafür etwas tun muss, wichtig ist, wusste ich für mich immer schon darum, aber durch meine Autoimmunkrankheit noch mehr, wie wichtig für mich eine erfüllende Partnerschaft im Leben ist. Dankbar.

„Eine ganz besondere SeelenWeihnacht“

Eine ganz besondere SeelenWeihnacht 0

„Das Engelchen Jeremio“

Ein kleines Engelchen, mit wunderschönen, weißen Flügeln, diese glitzern wie frisch gefallener Schnee im Sonnenlicht, vor allem aber, wenn es seine kleinen Flügel bewegt, macht sich oft Gedanken. Jeremio, so heißt das Engelchen, überlegt immer und immer wieder, was er denn gegen seine Langeweile tun könnte. Und wie er so am Nachdenken ist, wächst in ihm das Gefühl auf die Erde zu den Menschen zu fliegen. Den Gedanken, ob er es so ganz allein schaffen würde, lässt er schnell wieder frei, denn Jeremio sein Wunsch etwas zu unternehmen ist so groß, das er keine Lust hat, darüber nachzudenken. Noch nie war Jeremio allein unterwegs und er weiß auch gar nicht, wie man sich bei den Menschen bemerkbar machen kann, sodass sie ihn auch wahrnehmen können. Aber, das wird sich schon finden, denkt er sich und klipp, klapp, klipp, klapp bewegt er seine Flügel und fliegt los. Das Mondlicht glitzert hell in die dunkle Nacht, die Sterne funkeln und Jeremio fühlt sich beschützt. Voller Neugierde und mit Freude fliegt er nun durch die sternenklare Nacht. Und immer wieder muss er seine weißen Flügel bewegen, klipp, klapp, klipp klapp, um vorwärtszukommen. Der kleine Engel ist überrascht, wie viele Engel er doch trifft, welche auch irgendwo hin, unterwegs sind. ….

Mehr Leseproben und weiteres zum Buch gern unter   http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/15.html

„Allerseelen“

Bei Gott, das hatte ich auch noch nie in dieser Fülle! Fast 300 Fotos mit unterschiedlichen Steingesichtern durfte ich heute Mittag am großen See fotografisch festhalten. Einzelne hatte ich immer mal wieder aufnehmen dürfen, jedoch so viele, da kam ich ins Staunen und natürlich kann ich nur einige hier zeigen, aber dies tu ich sehr gern. Nach den, ich sage einmal ersten gefühlten 100 Fotos bedankte ich mich immer wieder bei diesen Seelen und versprach, dass ich alle die ich wahrnehmen kann, auch mit meiner Kamera festhalten werde, solange sie noch Kapazitäten hätte, und lustig empfand ich,  danach zeigten sich mir unzählige weitere Steingesichter und darunter waren auch wieder einige Herzchen. Und als mir doch der Gedanke kam, wieso sich gerade heute so viele von ihnen mir zeigen mochten, kam mir der Stein mit dem „X“ ins Visier. Mein Gefühl empfand es sofort als die Rune Gebo und ich war sehr dankbar, denn wann sonst könnten sich so viele Seelenenergien zeigen, doch wohl  nur zu Allerseelen. So fiel mir auch wieder ein, heute am sehr frühen Morgen bereits einer Seele im Hausflur  begegnet zu sein, sie stieg die Treppe nach oben und schaute zu mir. Mich wundert dies keineswegs, weil ich Seelen schon sehr lange sehen und wahrnehmen kann.  

So bin ich doch sehr dankbar für meine wundervolle Gabe.

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html