Schlagwort-Archive: Selbstliebe

„Engelszwirn“

Nachgehen einem Gefühl.
Neugierig, doch leise klopft es an.
Nichts erwartend, jedoch hoffend, dass es uns führen wird in Liebe.
Hindurch, durch eine Zeit der Veränderung.
Hinein in ein neues Empfinden im Hier.
Gefühle wandeln sich wie Eisperlen im Sonnenlicht.
Offen ist nun die Tür, durch welche wir gehen. Dürfen staunen, so wie einst als Kinder und wünschen uns, dass es ewiglich so bliebe.

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„Ein Hauch von Lila-violett“

Einst ein Traum, der traurig stimmte.
Vieles war verschwommen in grauer See.
Berührte ihr Kleid, seine Schuhe.
Was blieb von dem, was Schicksal heißt?
Liebe ohne Leid.

Ist es das Licht des Morgens, das ihn immer wieder weckt?
Stolz zieht er seine Bahn auf blauer Flut.
Wartet und wartet nicht, bis die Wellen am Fels sich brechen.
Sein Gefieder schwarz, sein Gefieder schneeweiß, dann es seines gleichen sucht.
Seine Augen sich in den Wellen des Meeres zeigen, immer wieder, sanfter, als noch zuvor.

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„Himmelblau und sonnenreich“

Inhalt

Eine kleine Libelle
Die kreative Spinne
Die kluge Raupe
Der kleine Hase unter dem Wurzelwerk
Ein schöner Pfau
Ein fleißige Hummel
Das Reh und der Waldgeist
Die träumende Katze
Familie Graugans
Der Schmetterling
Die Echse in ihrer Welt
Das kleine Schaf
Der Frosch im Seerosenteich
Eine Schnecke auf ihrem Weg
Der Rabe und die Waldameise
Die liebenswerte Möwe
Der Eichelhäher
Die Schwanenfamilie und der Haubentaucher

Die Echse in ihrer Welt

Die kleine Echse sonnte sich auf dem begrünten Fels. Ruhig lag sie da und sie konnte die kleinste Erschütterung wahrnehmen, selbst als eine Fliege sich auf die umgebende Erde niederließ. Beide verharrten im Grün auf dem Fels und die Fliege schaute zur Echse. „Was tust du da? Du bist so ruhig.“ fragte sie die Echse. „Was tust du?“, entgegnete die Echse der Fliege „Du sprichst so viel.“
Die Fliege war etwas pikiert über die Antwort und dachte darüber nach. Nach einer Weile, die Echse lag immer noch am gleichen Platz, fragte die Fliege dennoch „Nun sag doch einmal bitte, was tust du da? Du hockst so leblos da.“
Nun antwortete die Echse, jedoch ohne etwas zu bewegen, außer vielleicht das Gemüt der Fliege „Ich höre in mich. Ich höre mir zu. Ich entferne mich aus der Welt, um in die meine zu gelangen. Ich träume. Ich ruhe aus.“  Danach war wieder Stille. Die Fliege putzte sich derweil und schaute dann zur Echse.
„Und warum musst du in deine Welt? Ist die Welt, auf der du lebst nicht die deine, genau so wie die meine?“
Die Echse antworte „Ja. Der begrünte Fels, auf dem wir beide ruhen, ist die unsere Welt, aber dann gibt es noch die meine. Eine Welt, die nur mir gehört. Die nur in mir wohnt in keinem anderen, auch in keiner anderen Echse, nur in mir. Das ist mein Traum. Das bin ich. Das ist sonst kein anderer.“
Die Fliege hörte die Worte der Echse, aber irgendwie verstand sie nicht. Unsere Welt, das konnte sie noch nachvollziehen. Aber nur meine Welt? Das war ihr nicht geläufig. Und wieder fragte sie nach „Das mit deiner Welt, die nur in dir wohl wohnt, kannst du mir davon erzählen?“
Die Antwort der Echse kam prompt „Nein. Du verstehst es ja nicht. Vielleicht kann ich dir es so erklären. Was nützt es dir wirklich, wenn ich dir von meiner Welt erzähle? Du darfst dich nicht von anderen beeinflussen lassen. Suche nach Ruhe und Stille, trau dich und dann mit etwas Übung findest du sicher auch in deine Welt. Und glaube mir, das wird etwas bringen! Denn du wirst tief aus dir erfahren, wer du bist und was du möchtest. Wie du dahin gelangst, um das zu erreichen, was dich wirklich glücklich macht. Vielleicht nicht sofort vielleicht brauchst du etwas Übung, aber vielleicht hast du auch schon bald ein Erfolgserlebnis und dann können wir uns wieder unterhalten. Denn dann wirst du wissen, dass aus deiner Welt dich niemand vertreiben kann, denn sie gehört nur dir. Nur dir allein.“
Die Fliege hörte gebannt zu. Wie erstarrt saß sie im Grün und selbst so mancher Fußgänger der vorübergegangen war, war nicht imstande gewesen sie zu erschrecken, um das sie davon geflogen wäre. „War sie womöglich in ihrer Welt? Aus der sie niemand vertreiben konnte? War es diese ihre Welt, die sie gerade fühlte? Die Worte der Echse hatten sie sichtlich in den Bann gezogen oder die Echse zeigte ihr ganz nebenbei, wie sie in ihre Welt finden konnte.“
Die Fliege blieb noch ein kurzes Weilchen sitzen und stellte für sich dann fest, gerade war sie in ihrer Welt. Abgetaucht in die Tiefe ihres Seins. Sie verstand die Echse nun. Die Welt auf der alle ihr zu Hause haben und dann die Welt, die in jedem selbst wohnt. Unerschöpflich reich. Dorthin würde sie wieder kommen.
Dann flog die davon und sprach noch ein Danke an die Echse, die immer noch in ihrer Welt verweilte.

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„Goldener Kelch vom Silberlicht“

Rosafarbener Kelch samtweich, trägt ein Geschenk der Nacht.
Der Sternenglanz funkelt noch an gläserner Wand,
spiegelt sein Licht zur Seelenmitte zurück.
Genießen die Augenblicke, die beständig fließend scheinen,
ein wohl stiller Trank der keinen Namen verlauten lässt.
Doch das Licht der Seelenmitte schenkt Freiheit allem,
was verborgen, sodass Heilung geschehen kann.

Zaubertropfen perlen ab auf des Kelches hellen Fuß.
Es scheint die Quelle des Lebens zu sein, im Licht aus Tausend Farben.
Besonders geborgen, Wahrheit, Glück und Fülle auch.                         Heute und im Morgen.
Und wenn sie es dankend gut bewahren, bleibt die gute Fülle für immer in ihrer Zeit, das dürfen sie erfahren.

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„Farbenregen“

Das Farbenspiel in tiefster Seele, Wolken weiß und Sonnenlicht.
Schimmert golden in den Augen, fühlst du dieses Liebeslicht?
Der Maler dieser frohen Farben, er führt den Pinsel in der Hand.
So streicht er glücklich in der Seele, fühlt in sich ein buntes Band.
Hell zur Sonne seine Augen, glitzernd schön im Abendlicht.
So ein Maler in der Seele ist ein jeder,
der mit seiner Seele spricht.

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„Wahre Traumtänzerin“

Entscheidungen in der Nacht
sind am Morgen manchmal schal,
denn das Sonnenlicht erhellt sie.
Entscheidungen in der Nacht
sind bis zum Morgen manchmal noch gewachsen,
die klare Sternennacht wachte über sie
und strahlte die Wahrheit bis hinein in den Morgen
.


Gestrandet am Fluss der Genügsamkeit
weil Liebe alles ist
was die Seele braucht
und der Mensch sich wünscht

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„Liebe für die Seele“ Band 1

„Ozean gefüllt mit Tränen, doch nah an der Sonne, ein Meer von Licht.
Tränen werden trocknen und Flüsse führen Wasser dorthin.“

*

„Leise mit Bedacht, durch die Räume.
Die Schwere, ich fühle sie nicht mehr.
Meine Seele, mit Liebe gefüllt.“

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„SeelenFarben“

Nichts auf dieser Welt ist in Gold gefasst.
Nicht das Blatt am Baum und auch nicht das Wasser der Meere.
Mein Gefühl nicht und auch nicht deine Stimme, aber vieles auf dieser Welt darf leuchten.
Die brennenden Kerzen, unsere Herzen.
Die wunderbaren Seelenfarben, die diese Welt immer wieder bunt malen.
Das Lachen, das über den Erdball schallt.
Doch, wenn ein mal jeder Mensch in Liebe lebt, dann wird unsere Welt in Gold gefasst sein
.

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„Im Fluss der Liebe“

Gewinnen darf nur die Liebe.

Ehrlich, ist nur ein Wort, doch als Gefühl, ist es wichtig.

Richtig Leben gibt es nicht. Es geht nur individuell.

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„Mut verspricht Lebendigkeit“

Es kam ein junger Mann des Weges, der traf den Alten, der da stand und wartete. „So gern will ich zum Berg hinauf und auf ihm mein Blick mal ändern auf meine Welt. Wie heißt die Straße, die zu ihm führt?“
„Liebe“, sagt der Alte ihm, „Die Straße heißt Liebe.“
„Und wenn ich den Berg erklommen und beim Abstieg einkehren möchte in eine Baude, kennst du eine und wie heißt sie, die du kennst?“
„Ja“, sprach der Alte, „Ich kenne eine, unten am Fuße des Berges.
Liebe, heißt sie, Liebe.“
Der junge Mann wunderte sich, denn die Straße, auch die Baude
trugen den gleichen Namen, wer weiß, ob das so stimmen würde
und vielleicht sollte er doch umkehren?
„Und wenn ich umkehre und mein Weg zurück ein anderer sein sollte
wie heißt der Weg? Weißt du das auch?“
„Einen Weg zurück junger Mann, den kenne ich nicht,
immer der Liebe nach und sie kommen an.“

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„Sternenozean“

Boten des Himmels, sie fliegen weit.
Vom Südpol zum Norden, nichts heilt die Zeit.
Nur der Gedanke es endlich zu ändern,
nur das Gefühl, so muss es werden.
Einmal langsam, einmal schnell,
nichts heilt dich besser, als du dich selbst.
Die Boten des Himmels sie fliegen weit.
Die Zeit, sie hilft beim Überlegen,
sie hilft Gedanken ins Gefühl zu legen.
Niemals heilt sie nur allein,
du bist gefragt, du allein.

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„Blauer Diamant auf Seelengrund“

Und in den Tiefen des gelben Meeres wohnte lang ein alter Grund.
Der Sonnenstrahlen helle Farbe spielte unterm Wellentanz.
Das Kind vom Sturm in mancher Stunde sich darüber ausgetobt.
In einer schon vergessenen Runde, saßen sie, erzählten davon,
vom Labyrinth aus Fels, aus Stein, keine Blumen wuchsen dort,          Zurückgezogenheit, heilte diesen Schmerzensort.


Stille.
Schweigende Blicke durch Fensterglas.
Kleine Nebelschleier verbargen das Gesicht des Morgens.
Doch ein weißer Vogel flog über das Land mit gleitenden Flügeln.
Über Wasser führte ihn sein Flug, zwei Augen erzählten vom Ertrinken,
am Fenster schweigend. Der Morgen bringt Glück.
Das Fensterglas jedoch war bunt von Anbeginn der Zeit.

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„Seelenweiß“

Tiefseetaucher, ein Blick unter mein Seelennetz genügt
und du fängst Gefühle ein aus großen Tiefen.
Mit dir im Licht wandeln sie nun auf dem Pfad der Liebe.

In sich selber ruhen bringt viel Gutes auf den Weg.

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„Goldener Kelch vom Silberlicht“

Rosafarbener Kelch samtweich, trägt ein Geschenk der Nacht.
Der Sternenglanz funkelt noch an gläserner Wand,
spiegelt sein Licht zur Seelenmitte zurück.
Genießen die Augenblicke, die beständig fließend scheinen,
ein wohl stiller Trank der keinen Namen verlauten lässt.
Doch das Licht der Seelenmitte schenkt Freiheit allem,
was verborgen, sodass Heilung geschehen kann.

Zaubertropfen perlen ab auf des Kelches hellen Fuß.
Es scheint die Quelle des Lebens zu sein, im Licht aus Tausend Farben.
Besonders geborgen, Wahrheit, Glück und Fülle auch.                         Heute und im Morgen.
Und wenn sie es dankend gut bewahren, bleibt die gute Fülle für immer in ihrer Zeit, das dürfen sie erfahren.

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„Das grüne Kleid im Labyrinth“

Im Ozean der Ewigkeit schweben sie im grünen Kleid.
Nichts scheint greifbar, nichts erscheint, ihre Augen leise.
Gedanken ertrinken, taube Gefühle schwinden,
sie atmen leicht ein und Schwere aus. Wellen tragen sie weit, ihre Haut umspielt vom kühlen Nass.
Nichts ist greifbar zu der Zeit, nichts erscheint ihnen und die Zeit,
ist die Zeit der Wiederkehr. Wo waren sie einst?
Wo werden sie sein?
Doch wo sie sind, sie fühlen es jetzt. Keine Angst wacht in ihnen, nur ein Gefühl das bleiben will.
Leben in Liebe.




Wenn Stufen sie führten in ein Labyrinth, das bewacht in einsamer Gegend stand,
trauten sie sich einst so viel.
Keine Laterne bei Mondenschein, keine Fackel im Wind,
keine Angst verloren zu gehen, ihr Weg war nur von Mut bestimmt.
Und, wenn die Stufen ins Innere führten, zu kaltem Stein und rauer See, hatte es wohl doch einen Lichtblick gegeben, sonst hätte sie keiner gesehen.
Wenn auch die See hohe Wellen trug, am Fels zerschellten sie einfach so, doch ihr Mut, ihr Risiko, blieb ihnen holt, und eine Rückkehr war nie geplant, so fanden sie in eine bessere Welt.

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