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„Wenn Konkurrenz zur Manie wird, sich einfach ausklinken.“

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Heute möchte ich mich noch einmal diesem Thema widmen. Nein, hier in diesem Blog, schreibe ich das erste Mal darüber. Vor einigen Jahren hatte ich mich schon einmal damit beschäftigt, habe aber festgestellt, dass es in der unserer Gesellschaft immer noch, und sogar manchmal ein sehr großes Thema ist.

Selbst kenne ich es aus meinem „weltlichen“ Beruf noch, wie ich immer so schön zu sagen pflege. An sich ist Konkurrenz etwas Gutes, wenn wir damit ehrlich umgehen. Wir sagen ja auch, Konkurrenz belebt das Geschäft, und ja so ist es wohl auch, und ja, ich finde es gut. Ich finde es gut, weil ich fühle, und weil ich Selbstliebe lebe. Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Konkurrenz kann diese im vollen Umfang wohl befriedigen.

Jeder Mensch fühlt anders, viele nennen die unterschiedlichsten Charaktereigenschaften ihr Eigen und so verhalten sich dadurch auch alle anders. Doch die Eigenschaften sich zu eigen machen, ist etwas ganz anderes, als diese auch wirklich bereits innezuhaben. Und sie im Außen sichtbar werden zu lassen, ist auch noch einmal etwas anderes, als sie von innen, Seelentief nach außen bringen zu können.  Wie oft sehen wir ein lächelndes Gesicht und meinen, was für ein freundlicher Mensch, und fühlen wir, fühlen wir manchmal etwas ganz anderes. Das andere ist mitunter unschön, denn es handelt sich um Gier, Neid und Missgunst, manchmal auch Kummer. Es ist ein eben nur ein Getue nach Außen. Manche Menschen können sich eben nach außen authentisch zeigen, mit einem ehrlichen „Gestern fühlte ich mich besser.“  andere müssen es eben noch lernen oder sie lassen es.

Meine Frage ist aber nun, „Woher kommen diese Gefühle?“  Warum können manche Menschen, denen wir begegnen, und da spreche ich auch über Begegnungen im „Netz“ so missgünstig sein? Postet jemand etwas Kreatives aus seiner Arbeit, kommt von anderer Seite wie aus dem „Nichts“ auch ein Beitrag, viel größer und imposanter, dass mir der andere dann schon fast leid tut. Es fühlt sich an, wie ein Angriff, auf dessen Person. Ich fühle so etwas! Oder begegnen wir einem Menschen und erzählen, was wir uns vielleicht gerade gekauft haben und wie sehr es uns erfreut, vielleicht weil wir lange darauf gespart haben, vielleicht weil wir es uns immer schon wünschten, aber es jetzt erst möglich für uns war, egal aus welchem Grund auch immer, hören wir dann immer die Freude des Zuhörers, oder fühlen wir sie gar?

Was denkt ein Mensch, der sich so gibt, das er dem anderen die Freude verderben möchte? Was fühlt so ein Mensch? Fakt ist jedoch, der der sich wirklich freut, weil er sich etwas gönnt, dem kann keiner wirklich die Freude nehmen. Ihm geht es wunderbar, er fühlt sich gut! Fakt ist aber auch, das der Mensch der missgönnt, sich selber schadet, durch seine ungute Energie, die er dann in sich fühlt, weil ein anderer etwas sich leisten kann, das er womöglich auch gern hätte, oder getan hätte, und wahrscheinlicher Weise so glaube ich es oft, für ihn gar keine Notwendigkeit hätte. Der Grund liegt sicher woanders.

Ich glaube der Grund ist, dieser Mensch möchte keine Veränderung, oder hat Angst vor Veränderung, so das er in seinem Leben auch Freude fühlen könnte. Es geht also mehr um ihn selbst, wenn er missgönnt oder neidet, als um den anderen. Ist das auch Mensch sein? Ja. Das ist wohl auch Mensch sein, wenn auch ich damit immer meine Probleme hatte, solchen Menschen zu begegnen, oder ihren Gefühlen.

Doch ich sehe mich auch in dieser Welt und weiß, ich muss auch noch lernen. Nämlich anzunehmen, dass es Menschen gibt, welche keine Veränderung in ihrem Leben möchten und deshalb wohl unzufrieden bleiben und lieber weiter herummosern. Doch auch diese Menschen sollten lernen, das es uns gibt, die doch verändern möchten in ihrem Leben, um eben Harmonie und Freude zu fühlen. Beide Seiten müssen wohl offener sein, das es eben beides in dieser Welt geben wird, solange es Menschen auf ihr gibt. Nur frage ich mich dann wieder „Kann so ein Mensch offen sein zu lernen? Wenn ja, dann könnte er ja auch Liebe lernen, doch zu aller Anfang Selbstliebe.“

Wir, die fühlen können, sehen mehr!

Ja, wir sehen mehr. Einfach weil wir die Seelen fühlen, das was wirklich hinter einem Lächeln steht, hinter einem „Oh wie schön.“ Wir fühlen, ob es der andere ehrlich meint, oder ob er nur eine Show abliefert, um so zu erscheinen. Oh Gott, wenn ich mich an meine „weltliche“ Arbeit erinnere, dann schüttelt es mich noch heute.

Und wie ich so schreibe, fühle ich, ich habe damit wohl noch eine Aufgabe, und die liegt darin, dass ich noch schauen muss, warum mich dies so verärgern kann und warum ich noch immer lernen muss, das es doch Erwachsene, „ältere“ Menschen gibt, welche sich so ungut verhalten. Ein lernender Mensch würde nun sagen, gehe zur Schattenarbeit über und das tat ich bereits, denn ich liebe mich auch selbst.

Wenn mich das so triggern kann, muss es etwas in meinem Leben geben, wo ich mich auch so verhalte und ich habe es durch mein Tun auch gefunden.

Also, vor vielen, vielen Jahren hatte ich viel Geld. Vor vielen Jahren hatte ich sehr wenig Geld, das heißt, kein Urlaub und manch anderes, jahrelang. Sprachen andere von Urlaub, hörte ich jedoch gebannt zu, fragte auch nach und empfand, wie sehr sie sich freuten darüber, auch erzählen zu können. Ich konnte mich hineinversetzen, denn ich hätte mich auch gefreut, über einen Urlaub. Deshalb kann ich auch gönnen, ich kann mich in andere hinein versetzen. So glaube ich, es muss etwas anderes sein.

Ist jemand erfolgreich in seinem Beruf, gönne ich das, weil ich weiß, wie gern ich auch erfolgreich bin. Aber, ist jemand durch Falschheit erfolgreich, ärgert es mich! BINGO! Da könnte ich Wände nach oben laufen. 

Wahrheit geht mir über alles! So kann ich mich natürlich fragen, wie weiter jetzt? Jedoch habe ich mich ja schon entschieden, seit ich ein Kind war. Natürlich ehrlich weiter und ja, manchmal kommt es mir dadurch auch vor, wie gegen den Strom zu schwimmen. Aber, und das glaube ich auch, die Zeiten ändern sich noch und so mancher Mensch wird erkennen, oder erkennen müssen, nur mit der Wahrheit kommt er selbst ans Ziel. Weil nur durch sie, der Mensch sich wirklich fühlen kann und somit Heilung für ihn, aber auch für die Welt erfolgen kann. Dieser Mensch fühlt in sich Harmonie, immer und jeder Zeit. Vielleicht also gar kein Wunder, das andere, denen Harmonie ein Fremdwort scheint, missgönnen? Mag sein, sie sahen bisher immer nur die anderen? Mag sein, sie haben sich nie für sich selbst interessiert? Denn was ein anderer auch immer Gutes tut für sich, das kann für andere wieder etwas ganz anderes sein. Nur herauszufinden was  für einen gut ist, das wäre wichtig! Und in diesem Zusammenhang tut sich für mich gleich eine weitere Frage auf „Wie kann man denn anderen gegenüber wirklich aufrichtig freundlich sein, wenn man es sich selbst gegenüber nie ist?“ Na, ist das eine Überlegung wert?

Also Konkurrenz ist für mich völlig in Ordnung, nur das zwanghafte immer besser sein zu wollen, als der andere, ich glaube das ist eher ungut, als eine hervorstechende gute Eigenschaft. Diese Menschen lassen womöglich kein gutes Gefühl nach außen, sondern eher eine Verbissenheit. Und ja einer mag es, ein anderer weniger, ich gehöre dann zu dem Zweiten. Denn sie leben kein Gefühl nur Willen. Dieser Art von Konkurrenz habe ich deshalb auch schon vor vielen Jahren den Rücken zugewandt und meine Verfügung verweigert, auch im familiären Bereich, weil ich es einfach für mich anders fühle. Es darf ein jeder Mensch, das haben, was er haben möchte, doch wenn einer immer genau das haben möchte, was ich bereits habe, und sich das Ding, immer eine Nummer größer anschaffte, obwohl er und seine Familie  keine Ahnung hatten, was sie am anderen Tag auf die Schnitte schmieren sollten, fragte ich mich schon, was läuft dort verkehrt? 

Dieses Verhalten, sich ständig in falsche Konkurrenz zu bringen, lehne ich strikt ab, denn es hat mit vergleichen zu tun und wer es noch begreifen muss, vergleichen bringt keine Punkte. Man kann sich ein Beispiel nehmen an anderen, aber auf keinen Fall vergleichen. Das macht total unzufrieden und vor allem ist es total unsinnig. Denn man äfft einen anderen nach, ohne wirklich zu fühlen, was man selbst bräuchte, um sich besser, gar zufrieden oder glücklich zu fühlen. Die Augen sollten wir immer bei uns behalten, die meiste Zeit jedenfalls, um fühlen zu können, was brauchen wir.

Ich möchte Liebe, auch im Umgang miteinander und womöglich ist es das, das in mir Harmonie auslöst, die mir gefällt. Was heißt, ich spreche meistens alles offen an, zum Leidwesen manch anderer. Aber es ist mein Weg und den gehe ich seit Anbeginn ich Denken und Fühlen kann, denn Ehrlichkeit ist Liebe, denn nur durch Ehrlichkeit kann ich den richtigen Weg finden, den Weg, der für mich bestimmt ist und das ist immer zuerst ein Gefühl, später auch Wissen.

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„Es hat sich etwas verändert“

 

 

Bildlich habe ich diese beiden Motive erwählt, weil ich finde, die Entwicklung von einer verpuppten Raupe, also einem leblosen Kokon zu einem Schmetterling, kann und macht auch eine Veränderung, für mich zumindest mehr als sichtbar. Beide habe ich einmal im Botanischen Garten vor die Linse bekommen. Für die, welche sich mit Schmetterlingen besonders gut auskennen, ich habe keine Ahnung, ob der Schmetterling aus dem oben abgebildeten Kokon stammt und so interessant das womöglich auch sein kann und sicherlich auch ist, für mein Thema heute, eher als Hintergrund gedacht.

Ja, es hat sich etwas verändert!

Habe ich früher öfter gemeint, „Darüber werde ich einmal nachdenken.“ ist meine Ansicht heute einmal mehr „Ich werde einmal in mich hineinfühlen.“ Und ja, ich bin durchaus überrascht, was ich da so mitunter fühlen darf. Das alles hat auch mit meiner Selbstliebe zu tun und es ist doch etwas schwerer als früher gedacht, zugeben zu müssen, dass Selbstliebe, die ich schon früher lebte, wohl eine etwas andere wahr. Unvollständig?  Wahrscheinlich stand dies mit meiner Ausdrucksweise im Zusammenhang. So arbeitete ich an mir und habe beim Schreiben das Wort „nicht“ keineswegs mehr angewandt. Beim Sprechen ist es für mich etwas schwieriger, muss ich zugeben, aber das lerne ich auch noch. Was ich jedoch dadurch bemerkte, ich fühlte mich doch wohler, weil das kleine Wort „nicht“ doch eine größere Auswirkung wohl auf mich ausübte, auf mein Gefühl. Denn irgendwie trägt es eine Negativität in sich und so ist es für mich kaum verwunderlich, das nach einer gewissen Zeit des Weglassens dieses Wortes, mein Gefühl sich, ja ich kann sagen wohler fühlte als zuvor. Und lese ich etwas irgendwo und lese diese Verneinung, fällt mir schneller eine positivere Ausdrucksweise ein, als es früher der Fall war. Denn das braucht Übung. Für mich ist dies ein positiver Schritt nach vorn, wohin sonst.

Auf meine Gefühle achtete ich schon als Kind. Später natürlich auch, jedoch sprach ich oft nur vom Nachdenken, oder ich denke einmal darüber nach. Aber, es ist eben, auch eine Form der Selbstliebe fühle ich, wenn sich hier etwas tun durfte in meiner eigenen Ausdrucksweise, und noch mehr, auch dies zugeben zu können.

Und ich bin immer auch wieder überrascht, wie das Schreiben mich besser meine Gedanken und Gefühle erfahren lässt. Die Gedanken kommen mir durch das Schreiben noch schneller in den Sinn und ich kann so noch besser reflektieren. Was jetzt gerade in meinem Kopf und in meinen Gefühlen abgeht, glaubt niemand, ich könnte einfach darauf losschreiben, aber es sollte doch wenigstens ein kleines Maß an Orientierung haben, was ich von mir gebe. So dachte ich doch eben und fühlte zugleich, dass ich früher Selbstliebe gelebt, aber ich drückte mich anders, meinetwegen auch falsch aus. Fühlte ich in mich, sprach ich aber meistens nur übers Nachdenken, fast nie über mein Gefühl, obwohl ich meine Entscheidungen auch und sogar sehr oft nur über mein Gefühl fällte. Das allerdings steht sicherlich im Zusammenhang mit meiner Familie, weil dort so gut wie nie, über Gefühle gesprochen wurde. Da war ich die vom Mars, grins.

Und es veränderte sich noch etwas. Wo ich in früherer Zeit immer für mich selbst darauf pochte, eine passende Antwort im Hier und Jetzt zu bekommen, lernte ich mit der Zeit, es anzunehmen, gestaltete es sich anders für mich. Ja und ich gebe gern zu, es bleibt in so einem Moment keine andere Option offen, wenn ich Harmonie fühlen möchte. Unterstützt hat mich dabei auch das Loslassen. „Auch“, schreibe ich, weil ich oft auch analysierte, meditierte und schließlich harmonisierte mit meinem Gefühl, zu lernen, etwas erst später erkennen zu können. Und so kam wirklich, aber nach und nach natürlich, eines zum anderen.

So glaube ich jedoch, dass ich zu früherer Zeit unter Menschen weilte, von denen ich lernen sollte und ich lernte es eben anders zu tun, als sie. Und so glaube ich auch, anfänglich konnte ich nur dort lernen, wo ich beheimatet war. Jedoch tat ich dies eben anders,  ich fühlte für mich, sollten Partner, Situationen, Entscheidungen wie auch immer anders ausschauen, als es mir vorgelebt wurde und welche neben mir stattfanden. Das hat mich allerdings auch zu einem etwas einsameren Menschen in einer fünfköpfigen Familie werden lassen, der unverstanden von anderen seinen eigenen Weg in dieser Familie ging. Und ja, es war kein einfacher Weg und doch fühle ich heute etwas wie Dankbarkeit. Jedoch kam diese keineswegs einfach über oder in mich! Im Gegenteil,  das war und manchmal ist es auch noch, ein Lernprozess, und wer weiß wann er einmal wirklich enden wird. Wahrscheinlich erst, wenn ich gänzlich losgelassen habe. „Ist noch ein Lernprozess“ schreibe ich, weil es eben manchmal immer noch vorkommt, dass ich ähnlichen Charakteren wieder begegne und ich mich daran erinnern muss, was alles schon so stattgefunden hatte. Sicher eine Art Überprüfung meines Gelernten.

Dankbar jedoch deshalb, das ich die Kraft, den Mut besaß, andere Entscheidungen für mich zu treffen, wenn sie auch keiner der anderen nachvollziehen konnte. Meine Ansicht, nur mein Gefühl, muss meinen Weg absegnen und kein anderes sonst, half mir dabei und natürlich das Vertrauen in mich selbst, in meine eigenen Gefühle. Das Ignorieren meines Weges, meiner Gefühle in meiner Ursprungsfamilie, damit lernte ich viele Jahre zu leben, bis ich meine Selbstliebe entdeckte und mich frei machte von all den unguten Gefühlen und Energien. Und es gelang immer mehr, immer besser, aber das war keineswegs alles, dadurch darf ich mich viel wohler fühlen. Für mich ist es wichtig gute Gefühle innezuhaben, die geprägt durch Ehrlichkeit, Selbstliebe und Liebe, mein Leben bestimmen. Eine Herausforderung? Ich glaube ab und an schon noch, aber ich lerne sie nur im besten Sinn anzunehmen. Denn ich erkannte, wer wirklich ehrlich durch sein Leben gehen möchte, stößt auf viele Menschen, die es anders tun und es ist manchmal schwer damit umzugehen. Aber auch das sehe ich als Prüfung meines Weges.

 

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