Schlagwort-Archive: Suche

„Himmelblau und sonnenreich“

Inhalt

Eine kleine Libelle
Die kreative Spinne
Die kluge Raupe
Der kleine Hase unter dem Wurzelwerk
Ein schöner Pfau
Ein fleißige Hummel
Das Reh und der Waldgeist
Die träumende Katze
Familie Graugans
Der Schmetterling
Die Echse in ihrer Welt
Das kleine Schaf
Der Frosch im Seerosenteich
Eine Schnecke auf ihrem Weg
Der Rabe und die Waldameise
Die liebenswerte Möwe
Der Eichelhäher
Die Schwanenfamilie und der Haubentaucher

Die Echse in ihrer Welt

Die kleine Echse sonnte sich auf dem begrünten Fels. Ruhig lag sie da und sie konnte die kleinste Erschütterung wahrnehmen, selbst als eine Fliege sich auf die umgebende Erde niederließ. Beide verharrten im Grün auf dem Fels und die Fliege schaute zur Echse. „Was tust du da? Du bist so ruhig.“ fragte sie die Echse. „Was tust du?“, entgegnete die Echse der Fliege „Du sprichst so viel.“
Die Fliege war etwas pikiert über die Antwort und dachte darüber nach. Nach einer Weile, die Echse lag immer noch am gleichen Platz, fragte die Fliege dennoch „Nun sag doch einmal bitte, was tust du da? Du hockst so leblos da.“
Nun antwortete die Echse, jedoch ohne etwas zu bewegen, außer vielleicht das Gemüt der Fliege „Ich höre in mich. Ich höre mir zu. Ich entferne mich aus der Welt, um in die meine zu gelangen. Ich träume. Ich ruhe aus.“  Danach war wieder Stille. Die Fliege putzte sich derweil und schaute dann zur Echse.
„Und warum musst du in deine Welt? Ist die Welt, auf der du lebst nicht die deine, genau so wie die meine?“
Die Echse antworte „Ja. Der begrünte Fels, auf dem wir beide ruhen, ist die unsere Welt, aber dann gibt es noch die meine. Eine Welt, die nur mir gehört. Die nur in mir wohnt in keinem anderen, auch in keiner anderen Echse, nur in mir. Das ist mein Traum. Das bin ich. Das ist sonst kein anderer.“
Die Fliege hörte die Worte der Echse, aber irgendwie verstand sie nicht. Unsere Welt, das konnte sie noch nachvollziehen. Aber nur meine Welt? Das war ihr nicht geläufig. Und wieder fragte sie nach „Das mit deiner Welt, die nur in dir wohl wohnt, kannst du mir davon erzählen?“
Die Antwort der Echse kam prompt „Nein. Du verstehst es ja nicht. Vielleicht kann ich dir es so erklären. Was nützt es dir wirklich, wenn ich dir von meiner Welt erzähle? Du darfst dich nicht von anderen beeinflussen lassen. Suche nach Ruhe und Stille, trau dich und dann mit etwas Übung findest du sicher auch in deine Welt. Und glaube mir, das wird etwas bringen! Denn du wirst tief aus dir erfahren, wer du bist und was du möchtest. Wie du dahin gelangst, um das zu erreichen, was dich wirklich glücklich macht. Vielleicht nicht sofort vielleicht brauchst du etwas Übung, aber vielleicht hast du auch schon bald ein Erfolgserlebnis und dann können wir uns wieder unterhalten. Denn dann wirst du wissen, dass aus deiner Welt dich niemand vertreiben kann, denn sie gehört nur dir. Nur dir allein.“
Die Fliege hörte gebannt zu. Wie erstarrt saß sie im Grün und selbst so mancher Fußgänger der vorübergegangen war, war nicht imstande gewesen sie zu erschrecken, um das sie davon geflogen wäre. „War sie womöglich in ihrer Welt? Aus der sie niemand vertreiben konnte? War es diese ihre Welt, die sie gerade fühlte? Die Worte der Echse hatten sie sichtlich in den Bann gezogen oder die Echse zeigte ihr ganz nebenbei, wie sie in ihre Welt finden konnte.“
Die Fliege blieb noch ein kurzes Weilchen sitzen und stellte für sich dann fest, gerade war sie in ihrer Welt. Abgetaucht in die Tiefe ihres Seins. Sie verstand die Echse nun. Die Welt auf der alle ihr zu Hause haben und dann die Welt, die in jedem selbst wohnt. Unerschöpflich reich. Dorthin würde sie wieder kommen.
Dann flog die davon und sprach noch ein Danke an die Echse, die immer noch in ihrer Welt verweilte.

Mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/84.html und http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/spirituelle-geschichten/himmelblau-und-sonnenreich/

„Es wird grüner“

Gefühle, die eine Festung sind, uneinnehmbar scheinen,
haben Selbstliebe gelernt oder haben es erst noch vor?

*

Was sollte unser erstes Wort im Leben sein?              
Mama, Papa?  
Oder doch Liebe?

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/103.html und/oder unter http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/es-wird-grüner

„Blauer Diamant auf Seelengrund“

Und in den Tiefen des gelben Meeres wohnte lang ein alter Grund.
Der Sonnenstrahlen helle Farbe spielte unterm Wellentanz.
Das Kind vom Sturm in mancher Stunde sich darüber ausgetobt.
In einer schon vergessenen Runde, saßen sie, erzählten davon,
vom Labyrinth aus Fels, aus Stein, keine Blumen wuchsen dort,          Zurückgezogenheit, heilte diesen Schmerzensort.


Stille.
Schweigende Blicke durch Fensterglas.
Kleine Nebelschleier verbargen das Gesicht des Morgens.
Doch ein weißer Vogel flog über das Land mit gleitenden Flügeln.
Über Wasser führte ihn sein Flug, zwei Augen erzählten vom Ertrinken,
am Fenster schweigend. Der Morgen bringt Glück.
Das Fensterglas jedoch war bunt von Anbeginn der Zeit.

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/106.html und http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/blauer-diamant-auf-seelengrund/

„Schmetterlingszeit: ein Geschenk ist erkannt“

„Zauber“, flüsterte eine Seele, öffnete dabei ihren Mantel weit.                
Goldene Strahlen, fielen in eine trübe Zeit, erfüllten diesen Raum mit Licht. „Zauber“, flüsterte eine Seele, der Mensch jedoch vertraute nicht. Er verschloss den hellen Raum, doch als das Licht erlosch, fragte er die Seele, „Seele, Licht?“
Die Seele jedoch vertraute ihm nicht und sprach, „Du musst mir vertrauen, dann verhelfe ich dir, zu deinem eigenen Licht.“
Der Mensch vertraute und sprach zur Seele „Seele, Licht.“

Der Sprung in ein blaues Tintenfass, der so ist es, hat ja was. 
Sie schreibt so viele Seiten neu, so geht seine Traurigkeit vorbei.                
Was er liest, Zuversicht, Vertrauen wird geschult.                      
Mutig, ehrlich vorwärtsgehen.                           
Was es auch war, das ihm verbot, sich selbst zu lieben,              
das bunte Garn seiner Zukunft liegt in seinen Händen, dies nun,           nur noch für Gutes zu verwenden, das hat er gelernt.

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/104.html und unter http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/schmetterlingszeit-ein-geschenk-ist-erkannt/

„Willkommen im Leben“

Es war ein Regentag im August, die Sonne brannte Schatten unter weiße Haut.
Wie Marionetten auf einer Bühne, als wären sie alleine,
saßen sie vor den Türen, die zum Spiel bunt bemalt.
Regen fiel ins Paradies, doch sie erkannten sich danach.
Zuvor gestrandet in einem Netz, das Schicksal sprach.
Doch wer fühlte, was er sprach?
Die große Bühne war nun besetzt, mit zwei neuen Puppenspielern.
Und als die erste Puppe fehlte, weinte die zweite bitterlich,
und als die erste sich doch sehnte, verschwand die zweite aus dem Licht.
Dann fiel ein Regen auf die Bühne, doch das Spiel war nicht vorbei.
Die Puppen suchten sich nun wieder und so ging es immer weiter,
bis die zweite Puppe fühlte, das Spiel ist aus, das Licht bleibt an.

Es stand irgendwo einmal geschrieben,
„Wer weiß schon, wie wir richtig lieben?“
Manch einer brauchte ein Zuhause, doch trat es mit seinen Füßen.
Ein anderer suchte Liebe, doch fand nur jemanden, der spielte.
Wer erkennt sich in der Welt, die uns den Spiegel nie vorenthält?
Wo steht das blaue Tintenfass, das die Feder wahr schreiben lässt?

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/105.html und http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/willkommen-im-leben/

„Das grüne Kleid im Labyrinth“

Im Ozean der Ewigkeit schweben sie im grünen Kleid.
Nichts scheint greifbar, nichts erscheint, ihre Augen leise.
Gedanken ertrinken, taube Gefühle schwinden,
sie atmen leicht ein und Schwere aus. Wellen tragen sie weit, ihre Haut umspielt vom kühlen Nass.
Nichts ist greifbar zu der Zeit, nichts erscheint ihnen und die Zeit,
ist die Zeit der Wiederkehr. Wo waren sie einst?
Wo werden sie sein?
Doch wo sie sind, sie fühlen es jetzt. Keine Angst wacht in ihnen, nur ein Gefühl das bleiben will.
Leben in Liebe.




Wenn Stufen sie führten in ein Labyrinth, das bewacht in einsamer Gegend stand,
trauten sie sich einst so viel.
Keine Laterne bei Mondenschein, keine Fackel im Wind,
keine Angst verloren zu gehen, ihr Weg war nur von Mut bestimmt.
Und, wenn die Stufen ins Innere führten, zu kaltem Stein und rauer See, hatte es wohl doch einen Lichtblick gegeben, sonst hätte sie keiner gesehen.
Wenn auch die See hohe Wellen trug, am Fels zerschellten sie einfach so, doch ihr Mut, ihr Risiko, blieb ihnen holt, und eine Rückkehr war nie geplant, so fanden sie in eine bessere Welt.

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/92.html und/oder unter http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/das-grüne-kleid-im-labyrinth

„Blauer Diamant auf Seelengrund“

Und in den Tiefen des gelben Meeres wohnte lang ein alter Grund.
Der Sonnenstrahlen helle Farbe spielte unterm Wellentanz.
Das Kind vom Sturm in mancher Stunde sich darüber ausgetobt.
In einer schon vergessenen Runde, saßen sie, erzählten davon,
vom Labyrinth aus Fels, aus Stein, keine Blumen wuchsen dort,          Zurückgezogenheit, heilte diesen Schmerzensort.


Stille.
Schweigende Blicke durch Fensterglas.
Kleine Nebelschleier verbargen das Gesicht des Morgens.
Doch ein weißer Vogel flog über das Land mit gleitenden Flügeln.
Über Wasser führte ihn sein Flug, zwei Augen erzählten vom Ertrinken,
am Fenster schweigend. Der Morgen bringt Glück.
Das Fensterglas jedoch war bunt von Anbeginn der Zeit.

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/106.html und http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/blauer-diamant-auf-seelengrund/

„Es wird grüner“

Gefühle, die eine Festung sind, uneinnehmbar scheinen,
haben Selbstliebe gelernt oder haben es erst noch vor?

Was sollte unser erstes Wort im Leben sein?              
Mama, Papa?  
Oder doch Liebe?

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/103.html und/oder unter http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/es-wird-grüner

„Das grüne Kleid im Labyrinth“

Im Ozean der Ewigkeit schweben sie im grünen Kleid.
Nichts scheint greifbar, nichts erscheint, ihre Augen leise.
Gedanken ertrinken, taube Gefühle schwinden,
sie atmen leicht ein und Schwere aus. Wellen tragen sie weit, ihre Haut umspielt vom kühlen Nass.
Nichts ist greifbar zu der Zeit, nichts erscheint ihnen und die Zeit,
ist die Zeit der Wiederkehr. Wo waren sie einst?
Wo werden sie sein?
Doch wo sie sind, sie fühlen es jetzt. Keine Angst wacht in ihnen, nur ein Gefühl das bleiben will.
Leben in Liebe.




Wenn Stufen sie führten in ein Labyrinth, das bewacht in einsamer Gegend stand,
trauten sie sich einst so viel.
Keine Laterne bei Mondenschein, keine Fackel im Wind,
keine Angst verloren zu gehen, ihr Weg war nur von Mut bestimmt.
Und, wenn die Stufen ins Innere führten, zu kaltem Stein und rauer See, hatte es wohl doch einen Lichtblick gegeben, sonst hätte sie keiner gesehen.
Wenn auch die See hohe Wellen trug, am Fels zerschellten sie einfach so, doch ihr Mut, ihr Risiko, blieb ihnen holt, und eine Rückkehr war nie geplant, so fanden sie in eine bessere Welt.

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/92.html und/oder unter http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/das-grüne-kleid-im-labyrinth

„Willkommen im Leben“

Es war ein Regentag im August, die Sonne brannte Schatten unter weiße Haut.
Wie Marionetten auf einer Bühne, als wären sie alleine,
saßen sie vor den Türen, die zum Spiel bunt bemalt.
Regen fiel ins Paradies, doch sie erkannten sich danach.
Zuvor gestrandet in einem Netz, das Schicksal sprach.
Doch wer fühlte, was er sprach?
Die große Bühne war nun besetzt, mit zwei neuen Puppenspielern.
Und als die erste Puppe fehlte, weinte die zweite bitterlich,
und als die erste sich doch sehnte, verschwand die zweite aus dem Licht.
Dann fiel ein Regen auf die Bühne, doch das Spiel war nicht vorbei.
Die Puppen suchten sich nun wieder und so ging es immer weiter,
bis die zweite Puppe fühlte, das Spiel ist aus, das Licht bleibt an.

Es stand irgendwo einmal geschrieben,
„Wer weiß schon, wie wir richtig lieben?“
Manch einer brauchte ein Zuhause, doch trat es mit seinen Füßen.
Ein anderer suchte Liebe, doch fand nur jemanden, der spielte.
Wer erkennt sich in der Welt, die uns den Spiegel nie vorenthält?
Wo steht das blaue Tintenfass, das die Feder wahr schreiben lässt?

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/105.html und http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/willkommen-im-leben/

„Schmetterlingszeit: ein Geschenk ist erkannt“

„Zauber“, flüsterte eine Seele, öffnete dabei ihren Mantel weit.                
Goldene Strahlen, fielen in eine trübe Zeit, erfüllten diesen Raum mit Licht. „Zauber“, flüsterte eine Seele, der Mensch jedoch vertraute nicht. Er verschloss den hellen Raum, doch als das Licht erlosch, fragte er die Seele, „Seele, Licht?“
Die Seele jedoch vertraute ihm nicht und sprach, „Du musst mir vertrauen, dann verhelfe ich dir, zu deinem eigenen Licht.“
Der Mensch vertraute und sprach zur Seele „Seele, Licht.“

Der Sprung in ein blaues Tintenfass, der so ist es, hat ja was. 
Sie schreibt so viele Seiten neu, so geht seine Traurigkeit vorbei.                
Was er liest, Zuversicht, Vertrauen wird geschult.                      
Mutig, ehrlich vorwärtsgehen.                           
Was es auch war, das ihm verbot, sich selbst zu lieben,              
das bunte Garn seiner Zukunft liegt in seinen Händen, dies nun,           nur noch für Gutes zu verwenden, das hat er gelernt.

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/104.html und unter http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/schmetterlingszeit-ein-geschenk-ist-erkannt/

„Blauer Diamant auf Seelengrund“

Und in den Tiefen des gelben Meeres wohnte lang ein alter Grund.
Der Sonnenstrahlen helle Farbe spielte unterm Wellentanz.
Das Kind vom Sturm in mancher Stunde sich darüber ausgetobt.
In einer schon vergessenen Runde, saßen sie, erzählten davon,
vom Labyrinth aus Fels, aus Stein, keine Blumen wuchsen dort,          Zurückgezogenheit, heilte diesen Schmerzensort.


Stille.
Schweigende Blicke durch Fensterglas.
Kleine Nebelschleier verbargen das Gesicht des Morgens.
Doch ein weißer Vogel flog über das Land mit gleitenden Flügeln.
Über Wasser führte ihn sein Flug, zwei Augen erzählten vom Ertrinken,
am Fenster schweigend. Der Morgen bringt Glück.
Das Fensterglas jedoch war bunt von Anbeginn der Zeit.

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/106.html und http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/blauer-diamant-auf-seelengrund/

„Willkommen im Leben“

Es war ein Regentag im August, die Sonne brannte Schatten unter weiße Haut.
Wie Marionetten auf einer Bühne, als wären sie alleine,
saßen sie vor den Türen, die zum Spiel bunt bemalt.
Regen fiel ins Paradies, doch sie erkannten sich danach.
Zuvor gestrandet in einem Netz, das Schicksal sprach.
Doch wer fühlte, was er sprach?
Die große Bühne war nun besetzt, mit zwei neuen Puppenspielern.
Und als die erste Puppe fehlte, weinte die zweite bitterlich,
und als die erste sich doch sehnte, verschwand die zweite aus dem Licht.
Dann fiel ein Regen auf die Bühne, doch das Spiel war nicht vorbei.
Die Puppen suchten sich nun wieder und so ging es immer weiter,
bis die zweite Puppe fühlte, das Spiel ist aus, das Licht bleibt an.

Es stand irgendwo einmal geschrieben,
„Wer weiß schon, wie wir richtig lieben?“
Manch einer brauchte ein Zuhause, doch trat es mit seinen Füßen.
Ein anderer suchte Liebe, doch fand nur jemanden, der spielte.
Wer erkennt sich in der Welt, die uns den Spiegel nie vorenthält?
Wo steht das blaue Tintenfass, das die Feder wahr schreiben lässt?

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/105.html und http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/willkommen-im-leben/

„Das grüne Kleid im Labyrinth“

Im Ozean der Ewigkeit schweben sie im grünen Kleid.
Nichts scheint greifbar, nichts erscheint, ihre Augen leise.
Gedanken ertrinken, taube Gefühle schwinden,
sie atmen leicht ein und Schwere aus. Wellen tragen sie weit, ihre Haut umspielt vom kühlen Nass.
Nichts ist greifbar zu der Zeit, nichts erscheint ihnen und die Zeit,
ist die Zeit der Wiederkehr. Wo waren sie einst?
Wo werden sie sein?
Doch wo sie sind, sie fühlen es jetzt. Keine Angst wacht in ihnen, nur ein Gefühl das bleiben will.
Leben in Liebe.




Wenn Stufen sie führten in ein Labyrinth, das bewacht in einsamer Gegend stand,
trauten sie sich einst so viel.
Keine Laterne bei Mondenschein, keine Fackel im Wind,
keine Angst verloren zu gehen, ihr Weg war nur von Mut bestimmt.
Und, wenn die Stufen ins Innere führten, zu kaltem Stein und rauer See, hatte es wohl doch einen Lichtblick gegeben, sonst hätte sie keiner gesehen.
Wenn auch die See hohe Wellen trug, am Fels zerschellten sie einfach so, doch ihr Mut, ihr Risiko, blieb ihnen holt, und eine Rückkehr war nie geplant, so fanden sie in eine bessere Welt.

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/92.html und/oder unter http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/das-grüne-kleid-im-labyrinth

„Willkommen im Leben“

Es war ein Regentag im August, die Sonne brannte Schatten unter weiße Haut.
Wie Marionetten auf einer Bühne, als wären sie alleine,
saßen sie vor den Türen, die zum Spiel bunt bemalt.
Regen fiel ins Paradies, doch sie erkannten sich danach.
Zuvor gestrandet in einem Netz, das Schicksal sprach.
Doch wer fühlte, was er sprach?
Die große Bühne war nun besetzt, mit zwei neuen Puppenspielern.
Und als die erste Puppe fehlte, weinte die zweite bitterlich,
und als die erste sich doch sehnte, verschwand die zweite aus dem Licht.
Dann fiel ein Regen auf die Bühne, doch das Spiel war nicht vorbei.
Die Puppen suchten sich nun wieder und so ging es immer weiter,
bis die zweite Puppe fühlte, das Spiel ist aus, das Licht bleibt an.

Es stand irgendwo einmal geschrieben,
„Wer weiß schon, wie wir richtig lieben?“
Manch einer brauchte ein Zuhause, doch trat es mit seinen Füßen.
Ein anderer suchte Liebe, doch fand nur jemanden, der spielte.
Wer erkennt sich in der Welt, die uns den Spiegel nie vorenthält?
Wo steht das blaue Tintenfass, das die Feder wahr schreiben lässt?

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/105.html und http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/willkommen-im-leben/