Schlagwort-Archive: Tiere

„Himmelblau und Sonnenreich“

Himmelblau und Sonnenreich

Inhalt

Eine kleine Libelle
Die kreative Spinne
Die kluge Raupe
Der kleine Hase unter dem Wurzelwerk
Ein schöner Pfau
Ein fleißige Hummel
Das Reh und der Waldgeist
Die träumende Katze
Familie Graugans
Der Schmetterling
Die Echse in ihrer Welt
Das kleine Schaf
Der Frosch im Seerosenteich
Eine Schnecke auf ihrem Weg
Der Rabe und die Waldameise
Die liebenswerte Möwe
Der Eichelhäher
Die Schwanenfamilie und der Haubentaucher

 
 
Die Echse in ihrer Welt
 
Die kleine Echse sonnte sich auf dem begrünten Fels. Ruhig lag sie da und sie konnte die kleinste Erschütterung wahrnehmen, selbst als eine Fliege sich auf die umgebende Erde niederließ. Beide verharrten im Grün auf dem Fels und die Fliege schaute zur Echse. „Was tust du da? Du bist so ruhig.“ fragte sie die Echse. „Was tust du?“, entgegnete die Echse der Fliege „Du sprichst so viel.“
Die Fliege war etwas pikiert über die Antwort und dachte darüber nach. Nach einer Weile, die Echse lag immer noch am gleichen Platz, fragte die Fliege dennoch „Nun sag doch einmal bitte, was tust du da? Du hockst so leblos da.“
Nun antwortete die Echse, jedoch ohne etwas zu bewegen, außer vielleicht das Gemüt der Fliege „Ich höre in mich. Ich höre mir zu. Ich entferne mich aus der Welt, um in die meine zu gelangen. Ich träume. Ich ruhe aus.“  Danach war wieder Stille. Die Fliege putzte sich derweil und schaute dann zur Echse.
„Und warum musst du in deine Welt? Ist die Welt, auf der du lebst nicht die deine, genau so wie die meine?“ Die Echse antworte „Ja. Der begrünte Fels, auf dem wir beide ruhen, ist die unsere Welt, aber dann gibt es noch die meine. Eine Welt, die nur mir gehört. Die nur in mir wohnt in keinem anderen, auch in keiner anderen Echse, nur in mir. Das ist mein Traum. Das bin ich. Das ist sonst kein anderer.“
Die Fliege hörte die Worte der Echse, aber irgendwie verstand sie nicht. Unsere Welt, das konnte sie noch nachvollziehen. Aber nur meine Welt? Das war ihr nicht geläufig.
Und wieder fragte sie nach „Das mit deiner Welt, die nur in dir wohl wohnt, kannst du mir davon erzählen?“ Die Antwort der Echse kam prompt „Nein. Du verstehst es ja nicht. Vielleicht kann ich dir es so erklären. Was nützt es dir wirklich, wenn ich dir von meiner Welt erzähle? Du darfst dich nicht von anderen beeinflussen lassen. Suche nach Ruhe und Stille, trau dich und dann mit etwas Übung findest du sicher auch in deine Welt. Und glaube mir, das wird etwas bringen! Denn du wirst tief aus dir erfahren, wer du bist und was du möchtest. Wie du dahin gelangst, um das zu erreichen, was dich wirklich glücklich macht. Vielleicht nicht sofort vielleicht brauchst du etwas Übung,
aber vielleicht hast du auch schon bald ein Erfolgserlebnis und dann können wir uns wieder unterhalten. Denn dann wirst du wissen, dass aus deiner Welt dich niemand vertreiben kann, denn sie gehört nur dir. Nur dir allein.“

Die Fliege hörte gebannt zu. Wie erstarrt saß sie im Grün und selbst so mancher Fußgänger der vorübergegangen war, war nicht imstande gewesen sie zu erschrecken, um das sie davon geflogen wäre. „War sie womöglich in ihrer Welt? Aus der sie niemand vertreiben konnte? War es diese ihre Welt, die sie gerade fühlte? Die Worte der Echse hatten sie sichtlich in den Bann gezogen oder die Echse zeigte ihr ganz nebenbei, wie sie in ihre Welt finden konnte.“
Die Fliege blieb noch ein kurzes Weilchen sitzen und stellte für sich dann fest, gerade war sie in ihrer Welt. Abgetaucht in die Tiefe ihres Seins. Sie verstand die Echse nun. Die Welt auf der alle ihr zu Hause haben und dann die Welt, die in jedem selbst wohnt. Unerschöpflich reich. Dorthin würde sie wieder kommen.
Dann flog die davon und sprach noch ein Danke an die Echse, die immer noch in ihrer Welt verweilte.

„Geschichten unterm Weihnachtsbaum“

Weihnachtszeit ist auch Geschenkezeit. Und ja schenken heißt auch, mit seinen Lieben zu Hause viel Zeit zu verbringen. Und vielleicht mag man zwischen drin ein Buch lesen oder vorlesen. Hier sind einige meiner Geschichten und Märchen aus dem Buchkaleidoskop. Leseproben und mehr gern unter 

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/index.html

„Hannos Geschichten“

„Jonas und die Himmelsleiter“

„Anders“

„Blanchefleur“

„Himmelblau und Sonnenreich“

„Die verzauberte Wiese“

„Ist das wirklich wahr?“

„Eulenherz“

„Winterzauber“

„Im Land unter dem Regenbogen“

„Freddy und seine Geschichten“

„Der kleine Bär Igor“

21.12.19

(Bild gestaltet und Text: Jana Goeritz)

Ganz fern von hier lebte einst eine bezaubernde Eisbärenfamilie. Viele ihrer
Bärenkinder waren schon eigene Wege gegangen. Doch da gab es noch Igor, den allerjüngsten. Er lag den ganzen Tag faul in der Bärenhöhle und so sehr sich die alten Bären auch bemühten ihrem Jüngsten etwas beizubringen, es scheiterte kläglich.
So trug es sich zu, das genau sechs Wochen vor dem Weihnachtsfest ein Elf an der Bärenhöhle vorbeikam. Er sang und sprang und hatte es doch sehr eilig. „Guten Tag Elf, du bist schon unterwegs?“, fragte die Bärenmutter freundlich. Igor hörte mit einem Ohr die Worte und wurde neugierig, sodass er sich zum Ausgang der Höhle bewegte. „Ja, ich habe noch allerhand für den Weihnachtsmann vorzubereiten und du weißt doch
Bärenmutter, der Nikolaus kommt schon morgen.“ Igor stand auf einmal kerzengerade in der Höhle, „Morgen kommt der Nikolaus?“ ging es ihm durch seinen Bärenkopf und er spitzte weiter seine Ohren. „Ja, ja ich weiß Elf, aber wir sind doch schon so alt und unser Jüngster, mal sehen, ob der Nikolaus an unseren Igor denken mag. Es ist zu allem zu faul. So sehr wir uns auch bemühen, es will nur faulenzen.“
Der Elf holte aus seiner Tasche die er mitführte ein Papier. Nebenbei erwähnte er „Das ist die Liste mit den Namen, die dieses Jahr leer ausgehen werden. Oh ja. Igor der kleinste Bär, steht hier, ist mit auf der Liste. Das tut mir natürlich leid. Aber, wenn er sich noch anstrengen würde bis zum Weihnachtsfest, würde er hier gestrichen werden.“ Die Bärenmutter nickte, wenn auch etwas traurig, aber sie konnte den Weihnachtsmann
verstehen. Der kleine Bär Igor, der alles mit anhörte, weinte nun. Es machte ihn sehr traurig, zu wissen, das der Weihnachtsmann ihm kein Geschenk senden wollte. Er legte sich in die Bärenhöhle und weinte so große Bärentränen das sogar dem Bärenvater sein Herz erweichte. Die beiden alten Bären saßen nun bei ihrem Jüngsten und weinten mit ihm. Die Bärenmutter streichelte unaufhörlich das dicke Bärenfell ihres Sohnes bis er sich beruhigte. Nach einer Weile stand der kleine Bär auf und sprach „Ich möchte ein Geschenk vom Weihnachtsmann, deshalb tu ich jetzt alles, was ihr wollt.“ Die alten Bären waren sich einig, ihr Jüngster hatte es missverstanden. Deshalb nahm sich die Bärenmutter ein Herz und sprach „Mein Sohn, auch wenn du unser Jüngster bist, bist du doch alt genug, um selbst in der Welt zu bestehen. Wir haben dir so viel gezeigt und erzählt. Wir lieben dich von ganzem Herzen, aber du musst nun deinen eigenen Weg gehen. Deshalb wirst du die Höhle nun verlassen müssen. Lebe wohl.“
Der kleine Bär Igor erschrak zutiefst, seine Bäreneltern wollten ihn einfach gehen lassen, er wusste, mit dem Faulenzen wäre es nun vorbei. Er versuchte sich zu sträuben, doch es half kein Weh, kein Ach und so zog Igor in die Ferne. Er war ja keineswegs dumm, hatte viel Wissen, doch er wandte es nie an, erst als die alten Bären verstanden, was sie falsch gemacht bei Igor, fand er seinen Weg. Der Weihnachtsmann sandte ihm ein Päckchen mit einem Geschenk. Doch das war bereits das Zweite im Winter, denn der Nikolaus
hatte ihm auch schon ein kleines Geschenk zu kommen lassen.

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„Der kleine Fuchs“

19.12.19

(Bild gestaltet und Text: Jana Goeritz)

Mitten in einem wunderschönen alten Wald lag ein großer tiefer See. In den Wintermonaten, wenn es sehr lange eisig war, fror der See zu und ein kleiner Fuchs spielte gern auf ihm. Lustig rannte er durch das Weiß und manchmal wünschte er sich einen Freund zum Spielen. Doch kein Tier in dieser Gegend wollte gern Zeit mit dem kleinen Fuchs verbringen. Kein Reh, kein Hirsch, kein Hase, kein Wildkätzchen, auch kein Eichhörnchen. Es war ein schöner kalter Wintermorgen, der kleine Fuchs,
spazierte zum See und freute sich schon darauf dort wieder spielen zu können. Als er so unbekümmert durch den Wald lief, fiel von vielen Ästen der zu schwer gewordene Schnee zu Boden und den kleinen Fuchs freute das, denn er versuchte immer links und rechts dem fallenden Schnee auszuweichen und das bereitete im Spaß.
Ein paar Bäume vor ihm, saß ein Eichhörnchen und war traurig, weil es noch kein Futter gefunden hatte, doch es bemerkte die Freude des kleinen Fuchses. Empört lief es weg, ohne seinen lieben Gruß abzuwarten und traf auf seinem Weg den weisen Uhu. Ihm erzählte es seine Geschichte, doch der Uhu sprach, „Warum bist du gegangen, ohne den kleinen Fuchs nach dem Grund seiner Freude zu fragen?“ Und wieder machte sich das Eichhörnchen auf den Weg. Etwas später begegnete ihm ein kleines Reh und erzählte auch ihm seine Geschichte und auch das kleine Reh kannte den Fuchs, der anscheinend immer freudig unterwegs war. Denn als es sich traute, über das dichte Geäst zu springen, um seinen Weg fortzusetzen, sah es auch den freudig gestimmten Fuchs in seiner Nähe.
Nun waren es bereits zwei Tiere des Waldes, die den kleinen Fuchs ganz falsch einschätzten. Irgendwann kam es wieder dem weisen Uhu zu Gehör und er ordnete an, das sich alle Tiere des Waldes am See einfinden sollten.
Dort wollte der Uhu auch den kleinen Fuchs anhören, der seine Version der Begegnungen erzählen sollte. Der Tag kam heran und alle Tiere des Waldes standen versammelt am See. Auch der kleine Fuchs, doch der erschrak zutiefst über die Worte der anderen, wie sie ihn wahrnahmen. Wie er immer nur lustig lachen würde, wenn sie vor Problemen stünden. Nun war der kleine Fuchs doch etwas traurig, er hatte doch einfach nur Freude an seinem Leben, selbst im Winter, wenn alles gefroren, erfreute er sich an seinem Sein. Als das die anderen Tiere hörten, gab eines nach dem anderen dem Uhu gegenüber zu, doch falsch gehandelt zu haben. Sie waren einfach nur verärgert, das sie ihr Leben anders empfanden, als es der kleine Fuchs mit seinem tat.
Fortan war der kleine Fuchs nie wieder allein auf dem zu gefrorenen See, viele Tiere des Waldes, trafen sich dort und alle hatten Freude am Spiel und ein Wunder geschah, denn viele Tiere befragten den kleinen Fuchs, wie er oft so gut gelaunt sein könnte und der kleine Fuchs erzählte ihnen aus seinem Leben.

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„Himmelblau und Sonnenreich“

himmelblau und Sonnenreich1

Eine kleine Libelle

Eine kleine Libelle sitzt auf einem harten Stein und schaut auf das Wasser. Gern würde sie fliegen mit all den anderen,
welche um sie fröhlich tanzen. Sie müsste nur ihre Flügel breiten und sich erheben vom grauen Stein hinauf in die Sommerluft. Doch so recht schafft sie es noch nicht. Obwohl sie voller Neugier so gern die Welt erkunden würde, welche ihr sehr groß erscheint und ja, auch ein wenig Angst einflößt, bleibt sie jedoch noch auf dem grauen Stein vorm Wasser. Gern schaut sie den anderen zu, doch noch lieber würde sie auch selbst fliegen und das Wasser, die Gräser, andere Insekten und die Lüfte erkunden, denn sie hat ja alles bei sich das sie braucht, um ihre Reise zu beginnen und zu einem wunderbaren Erlebnis werden zu lassen. Ihre Augen sind groß, ihr Flugapparat besonders und sie hat ihre Fühler, einen Mund und was kann schon geschehen, wenn sie die Angst besiegt und ins Vertrauen kommt. Viel! Denn ihre Reise wird beginnen! Eine Reise hinein ins bunte Leben und der graue Stein am Wasser wäre dann nur noch Erinnerung, vielleicht aber auch mal ein Stopp, wenn sie wieder hier herkäme, um sich auf dem Stein, den die Sonne wärmt auszuruhen, um dann wieder in die Welt zu fliegen.

„Nun komm doch! Trau dich endlich!“ rufen ihre Artgenossen ihr zu und sehnsüchtig schaut sie auf ihre Flugkünste. Wie kleine bunte Propeller jagen sie über Wasser und über bunte Blumen.
„Wenn ich mich doch nur trauen würde“, sagt sie zu sich und bewegt langsam einen ihrer Flügel. Dann den zweiten. Danach breitet sie beide Flügel aus und sie fühlt sich besser. Sie erhebt sich in die Luft und auf einmal ist sie mitten drin zwischen all den anderen bunten Propellern, welche sie noch vom Stein aus beobachtet hatte.
„Ich fliege! Ich fliege!“ ruft sie fröhlich den anderen zu und erfreut sich an ihrem Sein.

„Zwei weiße Täubchen zum Advent“

01.12.19

(Foto gemalt/gestaltet und Text: Jana Goeritz)

Zwei weiße Täubchen wohnten einst tief im Wald auf einer grünen Tanne.
Es war ein kalter Winter und es hatte in der Nacht geschneit. Der Schnee lag meterhoch im Wald und die grünen Tannen trugen nun zu meist ein weißes Kleid, bis auf die Zweige, denen der Schnee zu schwer geworden war und er zur Erde fiel.
Niemand hatte bisher diesen Tannenwald je gesehen, ja noch nie auch nur einmal davon gehört. Bis zu dem Tag als ein Engelchen sich auf der Tanne ausruhte, in denen die Täubchen zu Hause waren und sein strahlendes Kleid vom kalten Glitzerschnee befreite.
Es klopfte sein schönes Kleid ab und bewegte seine Flügel immer zu.
Die Zweige der Tanne bewegten sich und die zwei weißen Täubchen, fürchteten sich etwas dadurch, denn es war windstill.  Doch sie brachten genug Mut auf, um nachzusehen, warum die Zweige sich so bewegten.
„Ein Engelchen auf unserer Tanne?“, flüsterte das eine Täubchen.
Das andere nickte zustimmend und beide fragten sich, wie das Engelchen wohl zu ihnen fand. Der Wald sei doch so groß und fast unendlich, keine Menschenseele und auch kein weiteres Getier hatte je hierher gefunden, und auch kein Engel bisher.
Die zwei Täubchen flogen hinauf zum Engelchen auf die Zweige und fragten einstimmig, „Warum bist du denn hier, bist du zu Besuch?“
Das Engelchen lächelte und begrüßte die weißen Täubchen.
„Ich bin hier, um euch einen Wunsch zu erfüllen.“ dabei glitzerte das Kleidchen des Engelchens im Mondenschein noch mehr als zuvor.
„Wir dürfen uns etwas wünschen?“, fragten die beiden Täubchen erstaunt.
„Ihr seid die Friedensboten dieser Welt und seid schon so viel geflogen. Dieses Jahr dürft ihr euch etwas wünschen.“ Die beiden Täubchen freute das, denn gern hätten sie ein schönes Häuschen für sich.
Mit diesem Wunsch brach das Engelchen wieder auf und sagte zum Abschied,
„Am Tag vor dem nächsten Vollmond, wird euer Wunsch in Erfüllung gegangen sein.“
Das Engelchen verschwand im weißen Winterwald und die weißen Täubchen blieben in ihrer Tanne zurück, sie hatten noch gutzutun, doch als der Tag heran nahte und der Mond sich fast vollständig am Himmelszelt zeigte, trauten die weißen Täubchen ihren Augen kaum. Was sie da erblickten, war wunderschön anzusehen.
In ihrer Tanne war ein großes grün glitzerndes Taubenhäuschen mit einem Fenster und über dem Eingang des Häuschens strahlte ein silberner Blütenkranz. Sein Dach war aus dunklem Schiefer und die Täubchen erfreuten sich an ihrem Geschenk so sehr, das sie sich gewünscht hätten, alle Tiere die es nah und fern gäbe, auf ein schönes Fest einladen zu können. Ob dieser Wunsch für sie auch in Erfüllung gegangen war, wer weiß.

 

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„Himmelblau und Sonnenreich“

himmelblau und Sonnenreich1

Inhalt

Eine kleine Libelle
Die kreative Spinne
Die kluge Raupe
Der kleine Hase unter dem Wurzelwerk
Ein schöner Pfau
Ein fleißige Hummel
Das Reh und der Waldgeist
Die träumende Katze
Familie Graugans
Der Schmetterling
Die Echse in ihrer Welt
Das kleine Schaf
Der Frosch im Seerosenteich
Eine Schnecke auf ihrem Weg
Der Rabe und die Waldameise
Die liebenswerte Möwe
Der Eichelhäher
Die Schwanenfamilie und der Haubentaucher

 
Die Echse in ihrer Welt
 
Die kleine Echse sonnte sich auf dem begrünten Fels. Ruhig lag sie da und sie konnte die kleinste Erschütterung wahrnehmen, selbst als eine Fliege sich auf die umgebende Erde niederließ. Beide verharrten im Grün auf dem Fels und die Fliege schaute zur Echse. „Was tust du da? Du bist so ruhig.“ fragte sie die Echse. „Was tust du?“, entgegnete die Echse der Fliege „Du sprichst so viel.“
Die Fliege war etwas pikiert über die Antwort und dachte darüber nach. Nach einer Weile, die Echse lag immer noch am gleichen Platz, fragte die Fliege dennoch „Nun sag doch einmal bitte, was tust du da? Du hockst so leblos da.“
Nun antwortete die Echse, jedoch ohne etwas zu bewegen, außer vielleicht das Gemüt der Fliege „Ich höre in mich. Ich höre mir zu. Ich entferne mich aus der Welt, um in die meine zu gelangen. Ich träume. Ich ruhe aus.“  Danach war wieder Stille. Die Fliege putzte sich derweil und schaute dann zur Echse.
„Und warum musst du in deine Welt? Ist die Welt, auf der du lebst nicht die deine, genau so wie die meine?“
Die Echse antworte „Ja. Der begrünte Fels, auf dem wir beide ruhen, ist die unsere Welt, aber dann gibt es noch die meine. Eine Welt, die nur mir gehört. Die nur in mir wohnt in keinem anderen, auch in keiner anderen Echse, nur in mir. Das ist mein Traum. Das bin ich. Das ist sonst kein anderer.“
Die Fliege hörte die Worte der Echse, aber irgendwie verstand sie nicht. Unsere Welt, das konnte sie noch nachvollziehen. Aber nur meine Welt? Das war ihr nicht geläufig.
Und wieder fragte sie nach „Das mit deiner Welt, die nur in dir wohl wohnt, kannst du mir davon erzählen?“
Die Antwort der Echse kam prompt „Nein. Du verstehst es ja nicht. Vielleicht kann ich dir es so erklären. Was nützt es dir wirklich, wenn ich dir von meiner Welt erzähle? Du darfst dich nicht von anderen beeinflussen lassen. Suche nach Ruhe und Stille, trau dich und dann mit etwas Übung findest du sicher auch in deine Welt. Und glaube mir, das
wird etwas bringen! Denn du wirst tief aus dir erfahren, wer du bist und was du möchtest. Wie du dahin gelangst, um das zu erreichen, was dich wirklich glücklich macht. Vielleicht nicht sofort, vielleicht brauchst du etwas Übung, aber vielleicht hast du auch schon bald ein Erfolgserlebnis und dann können wir uns wieder unterhalten. Denn dann wirst du wissen, das aus deiner Welt dich niemand vertreiben kann, denn sie gehört nur dir. Nur dir allein.“
Die Fliege hörte gebannt zu. Wie erstarrt saß sie im Grün und selbst so mancher Fußgänger der vorübergegangen war, war nicht imstande gewesen sie zu erschrecken, um das sie davon geflogen wäre. „War sie womöglich in ihrer Welt? Aus der sie niemand vertreiben konnte? War es diese ihre Welt, die sie gerade fühlte? Die Worte der Echse hatten sie sichtlich in den Bann gezogen oder die Echse zeigte ihr ganz nebenbei, wie sie in ihre Welt finden konnte.“
Die Fliege blieb noch ein kurzes Weilchen sitzen und stellte für sich dann fest, gerade war sie in ihrer Welt.
Abgetaucht in die Tiefe ihres Seins. Sie verstand die Echse nun. Die Welt auf der alle ihr zu Hause haben und dann die
Welt, die in jedem selbst wohnt. Unerschöpflich reich. Dorthin würde sie wieder kommen.
Dann flog die davon und sprach noch ein Danke an die Echse, die immer noch in ihrer Welt verweilte.
Eine weitere Leseprobe sowie auch mehr zum Buch gern unter..

„Freiheit der Tiere in Zoo und Zirkus“

 

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Schon als Kind besuchte ich nie gern einen Zirkus und fuhr meine Mutti mit uns Kindern in die nächst gelegene Großstadt, um das wir einen Zoo besuchten, freute ich mich mehr auf die Zugfahrt dorthin und das bunte Treiben in der Stadt, die vielen Geschäfte, als auf den Zoobesuch. Irgendwie empfand ich es als Kind schon falsch, Tiger, Elefanten und Co, hinter Gitter zu besichtigen.  Viel später fühlte ich auch, warum es so war, mir taten und das hat sich keineswegs verändert, die eingesperrten Tiere sehr leid.

Natürlich weiß ich darum, dass es Tierarten gibt, welche vorm Aussterben bereits bedroht sind, und das durch den Menschen. Und natürlich weiß ich auch, dass es manche Jungtiere gibt in verschiedenen Auffangstationen, die dort großgezogen werden müssen, um zu überleben, um später aber wieder ins freie Leben zurückkehren zu können. Ein unqualifizierter Mensch tötet für Geld, der besonnene Mensch tut, was man tun muss, um danach Leben zu retten.

Doch ich empfinde es dennoch als schmerzhaft, wenn ein Elefant oder ein anderes Tier sein Leben in einem Zoo führen muss. Jedoch noch schlimmer ist es für mich zu wissen, das in manchem  Zirkus Tiere so dressiert werden, das ein Kind beim Zusehen dieser Nummer am Ende auch noch Freude empfindet.  Einem Kind mache ich keinen Vorwurf, es kann das alles wahrscheinlich keineswegs durchschauen. Jedoch als Erwachsene sollten wir uns doch darüber im Klaren sein, das diese Tiere bevor sie in die Manage kommen, ihre Nummern einstudieren müssen und außerdem, sie müssen von Ort zu Ort, von Stadt zu Stadt befördert werden. Das ist totaler Stress für Tiere! Darüber sollten wir nachdenken vor einem solchen Besuch!

Genauso kann ich es keineswegs nachvollziehen, warum in einem Zoo, wo auch Wildtiere leben,  Leute noch mit lauter Musik und anderem bespaßt werden müssen.  Ein Wildtier zum Beispiel kennt es sicherlich anders, und wenn es doch in der Afrikanischen Savanne zu laut durch Menschen wäre, könnten sie wenigstens das Weite suchen. Ebenso frage ich mich, warum Tiere überhaupt eingepfercht werden müssen, um das wir sie dort betrachten können? Weil ein Kind sonst keinen Elefanten oder anderes Getier zu Gesicht bekommen kann, sollen sie ihr Leben in einem Zoo fristen? Ist das gerechtfertigt? Ich glaube kaum!

Wir Erwachsene möchten Kinder zu liebenswerten und eigenständigen, mutigen Personen erziehen, sie sollen gut zu Mensch und Tier sein. Dann sollten wir aber auch einen Zoobesuch hinterfragen. Das viele Tierarten dort leben müssen, nur um begafft zu werden und welchen Zirkus wir demnächst besuchen. Es gibt durchaus auch Zirkusmanegen, die ohne Tiershows auskommen und diese sollten Zukunft haben!

Was nimmt der Mensch sich eigentlich heraus? Was glaubt er, wer er ist? Mich macht dies wütend! Und ein Zoo kann noch so tolle Affenhäuser, Tiergehege, Auslaufstationen vorzeigen, es ersetzt keinesfalls die Freiheit, in dem die Tiere ansonsten leben würden!

Tiere sind keine Spielzeuge und vielleicht sollten wir uns wirklich einmal darüber klar werden, auch Tiere haben Seele!

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„Wenn es schmerzt Loslassen, damit etwas Gutes folgen darf“

georg1.jpg

Vor vielen, vielen Jahren lebte ein kleiner Kater in einer Stadt, bei einer Russland-Deutschen Familie. Als er zu mir umzog, hatte er noch keinen Namen. Zu Hause setzte ich mich an den Computer und der kleine Kater saß neben meinem Stuhl und schaute zu mir hoch. So las ich ihm eine Liste von Namen vor und als ich bei „Iwan“ ankam, miaute er. Das nahm ich als Zeichen für ein „Ja“ und fortan hieß er Iwan. Er war so liebenswert und zuckersüß. So setzte er sich zum Beispiel beim Staubsaugen, auf den Staubsauger und fuhr auf ihm durch die Räume, die ich säuberte. Wir hatten beide unseren Spaß. Ich erinnere mich auch, einmal klingelte der Postbote an meiner Tür und als ich die Tür auftat, flüchtete Iwan nach draußen in den offen stehenden Fahrstuhl. Die Worte vom Postboten und auch die meinen, „Er solle lieber wieder in die Wohnung zurückkommen“  juckten den kleinen Kater überhaupt nicht und der Postbote, ein doch netter, sicherte mir zu, er bringe mir meinen Kater wieder zurück. So wartete ich also an der offenen Wohnungstür im Flur und hörte die Nachbarin im dritten Stock lachend sagen, „Heu, heute kommen sie ja zu zweit.“ Ich lachte. Zusammen mit dem Postboten kam mein Iwan mit dem Fahrstuhl wieder nach unten und Iwan in die Wohnung zurück.

Eines Tages lag Iwan nur noch herum. Es schien ihn so gar nichts mehr zu begeistern. Irgendetwas stimmte mit ihm nicht und ich brachte ihn zum Arzt. Dieser diagnostizierte bei ihm Lymphdrüsenkrebs, dabei war er gerade einmal anderthalb Jahre.

Ich musste Loslassen und das war unglaublich schwer für mich. Vierzehn Tage lang verkroch ich mich und hatte mit mir nichts anfangen lassen. Alle gut gemeinten Dinge tat ich ab, ich mochte Ruhe haben wollen, mich in meiner Trauer suhlen und weinen, weinen, weinen. Zu dieser Zeit hatten aber auch andere Katzen noch ihr zu Hause bei mir und irgendwann raffte ich mich dann auf, denn sie mochten auch ihre Streicheleinheiten haben wollen und auch sie vermissten den kleinen Iwan.  Irgendwie fühlte ich mich innerlich nach dieser Zeit wie zerrissen. Auf der einen Seite meine Trauer und auf der anderen Seite mochte ich mich selbst nach der Zeit so gar nicht wirklich leiden, auch weil ich alles andere in dieser Zeit als „Nichts“ abtat.

Die Botschaft der Engel lautete für mich „Loslassen.“ Es machte mich auch etwas ärgerlich, weil ich erstens keine Ahnung hatte, was ich loslassen sollte, Iwan war ja schon gar nicht mehr da. Dass mein Gefühl des Kummers damit gemeint war, fiel mir damals erst einmal gar nicht ein. Zum Zweiten fühlte ich Angst dies tun zu müssen, Angst alles einfach vergessen zu machen, aber ich wusste auch, etwas musste geschehen, so konnte es für mich wahrlich nicht weitergehen.

Ich beschäftige mich mit also dem Loslassen, bewusst war es damals das erste Mal. Dafür nahm ich mir Zeit und wollte auch allein sein und hatte mir auch ein paar Tage noch Zeit gelassen, um mein Ritual zu vollziehen. Meinen Mann bat ich mich allein im Raum zu lassen und zündete eine Kerze an und setzte mich aufrecht davor. Ich stellte mir eine große goldene Schale vor und in diese tat ich bildlich alle meine Gefühle. Meine Angst ihn zu vergessen, loszulassen, meinen Kummer, dass er schon so früh gehen musste, aber auch meine schönen Erinnerungen. Das Lustige und auch meine Dankbarkeit, das er mir so viel Freude bereitet hatte in der Zeit, in der er bei mir war. Ich bat darum, dass egal wo seine Seele auch sein möge, es ihr gut gehen soll und ich bat darum, das dies auch für mich so eintreten dürfte, dass auch ich mich wieder wohlfühlen darf und der Kummer weniger werde.

Ich erinnere mich genau, das Ritual endete gegen 17 Uhr und schon vor dem Beginn des Abendfilmes also kurz nach 20 Uhr  fühlte ich mich viel besser, das sagte ich auch meinem Mann.  Der große Schmerz, der viele Kummer war wie weg, aber eine Traurigkeit bleib vorerst. Mit der Zeit verging aber auch diese. Noch nie in meinem Leben hatte ich zuvor so einen unsagbaren Schmerz gefühlt, es  fühlte sich an, als war er wie nicht von dieser Welt gewesen und irgendetwas tat sich in meinem Gefühl danach.

So legte ich die Lenormandkarten und sah, das die Seele von Iwan gern wieder zurückwollte. Und dort begann für mich die Kommunikation mit seiner Seele. Täglich sprachen wir. Durch die Kartenlegung fand ich heraus, wo und wie ich die Seele wieder finden würde. Und das tat ich. Irgendwann brauchte ich zum Kommunizieren auch keine Karten mehr. Die geistige Welt bereitete mich in der Kommunikation darauf vor, das die Seele in einem anderen aussehenden Körper wiedergeboren werden würde. Also es gibt keinen zweiten Iwan im Außen, nur seine Seele in einem anderen Körper.

Und dann kam mein Georg!

Ich liebte die Seele über alles und tu es heute immer noch, nur anders.  Die Kommunikation mit der Seele habe ich auch im Buch „SeelenEngel“ niedergeschrieben. Mich zog es immer wieder zu ihm hin. Einige Male bevor er zu uns in sein neues zu Hause kam, besuchte ich ihn über viele Kilometer hinweg. Es war nicht nur ein Katzensprung, es war bedeutend weiter, aber ich freute mich jedes Mal, wie eine Schneekönigin. Wir kommunizierten in dieser Zeit, was das Zeug hielt, so auch über Georgs Ängste, wir könnten ihn nicht mehr finden, weil er umziehen würde. Anfänglich dachte ich in meinem Freudentaumel, er meinte den Umzug zu uns, weil wir eine andere Wohnung suchten zu dieser Zeit und ich beruhigte ihn, mit den Worten, dass ich ihn natürlich abholen würde, egal wo mein zu Hause auch wäre. Doch dann erfuhr ich von der Katzenzüchterin, dass sie umziehen würde, und wir Georg erst im neuen zu Hause wieder besuchen könnten. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. So lernte ich das Kommunizieren mit Seelen, aber auch das Visualisieren brachte mir Georg bei.

Eines Nachts wurde ich wach und empfing eine Vision, die Georg auf der Badematte zeigte. Ich dachte verschlafen, wie ich war nicht weiter darüber nach und schlief wieder ein. Am Morgen, als ich ins Bad kam, saß mein Georg doch im Bad und wartete schon auf mich. Es tat mir so leid und das teilte ich ihm ununterbrochen mit, doch er tat so, als ob ihm das egal wäre. Er kam einfach nicht mehr zu mir. Ich nahm also mit seiner Seele Kontakt auf und fragte, was los sei, es täte mir doch sehr leid. Das interessierte ihn wenig, er wollte, das ich ihm visualisiere, das er zu mir käme. Ich meinte, ich könnte das doch gar nicht und was ich da überhaupt machen müsse? Seine Seele half mir und so sendete ich ihm ein Bild, wie er zu mir aufs Sofa käme und prompt kam er auch. Das musste ich einige Male tun und ich hatte das Visualisieren gelernt. Georg zeigte mir auch einen Edelstein den Sugilith, er soll sehr starke Kräfte besitzen und auch Krankheiten über Generationen hinweg stillen, heilen, lindern, wie auch immer. Ich hatte damals ein Buch und lies die Seiten so fallen mit der Bitte an meinen Kater, mir den Stein rauszusuchen, welcher für mich wichtig sein könnte, als ob ich es schon geahnt hätte. Ich kaufte mir den Stein, jedoch welche Krankheit das sein sollte,  war mir unbekannt. Vier Jahre später erkrankte ich leider, auch eine Tante hatte dieses Leiden.

Georg zog auch Karten. Er war ein sehr spiritueller Kater.  2014 war Georg leider erkrankt,  erst sah alles ganz harmlos laut dem Tierarzt aus, doch es war dann doch schwerer als vom Tierarzt angenommen. Noch bevor mich der Tierarzt anrief, rief mich Georgs Seele über mein Gefühl an und verabschiedete sich bei mir. „Du warst immer gut zu mir, danke und ich möchte mich verabschieden.“ Ich sprach auch mit seiner Seele und meinte, er solle das Scherzen lassen, ich hole ihn doch wieder heim. Doch schon am späten Nachmittag desselben Tages wurde mir mitgeteilt, dass Georg eingeschlafen war. Tränen.

Es war wieder schwer loszulassen, doch ich wusste dieses Mal, es kam nach dem Schmerz Iwan gehen zu lassen etwas Großes und es würde wieder etwas folgen. Und dennoch, dass ich um meinen lieben Freund trauerte,  wusste ich, ich könnte mit seiner Seele kommunizieren, ich hatte es gelernt. Das war ein kleiner Trost, aber immerhin.

Beim Schreiben meines Buches „SeelenEngel“ zum  Beispiel saß seine Seele auf meiner Schulter und leistete mir Gesellschaft. Wenn ich darum bitte, kommt die Seele zu Besuch und dafür bin ich unendlich dankbar. Denn sie ist eine wunderbare Seele, die heute noch durch die weite Welt fliegt und mich erfreut.

Danke dir mein Freund, du bleibst unvergessen.

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html

„Ist das wirklich wahr?“

ISBN: 978-3-7431-1549-1

Klappentext:
Ein Kurzgeschichtenbuch für Kinder, das auch mit bunten Bildern geschmückt ist. So unterschiedlich die Geschichten auch sein mögen, eines ist immer gleich, es handelt von der Liebe.

Von der Liebe unter den Menschen, zu den Tieren und zur Natur.
Viel Freude beim Lesen.


Kleine Anmerkung:
Das Buch beinhaltet neunzehn Geschichten. Das Cover, sowie die neunzehn Fotos habe ich selbst gemalt und bearbeitet, das mir sehr viel Freude machte, ebenso das Schreiben der Geschichten.

Woher die Geschichten kamen kann ich nicht sagen, aber die Bilder empfing ich beim Meditieren. So begann ich zu zeichnen und danach habe ich die Geschichten geschrieben. Dankbar.

Leseproben und mehr zum Buch gern unter ..                  http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/52.html