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„Eine Reise irgendwo hin“

Wenn meine Welt sich dreht, deine aber still steht,
schaust du mir zu, staunst über meinen Mut.
Wenn deine Welt sich dreht, meine aber still steht,
schau ich dir zu, staune über deinen Mut
und drehen sich unsere beiden Welten
berühren sich unsere Herzen,
unsere Seelen führen uns in unsere Welt.

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„Mut verspricht Lebendigkeit“

Es kam ein junger Mann des Weges, der traf den Alten, der da stand und wartete. „So gern will ich zum Berg hinauf und auf ihm mein Blick mal ändern auf meine Welt. Wie heißt die Straße, die zu ihm führt?“
„Liebe“, sagt der Alte ihm, „Die Straße heißt Liebe.“
„Und wenn ich den Berg erklommen und beim Abstieg einkehren möchte in eine Baude, kennst du eine und wie heißt sie, die du kennst?“
„Ja“, sprach der Alte, „Ich kenne eine, unten am Fuße des Berges.
Liebe, heißt sie, Liebe.“
Der junge Mann wunderte sich, denn die Straße, auch die Baude
trugen den gleichen Namen, wer weiß, ob das so stimmen würde
und vielleicht sollte er doch umkehren?
„Und wenn ich umkehre und mein Weg zurück ein anderer sein sollte
wie heißt der Weg? Weißt du das auch?“
„Einen Weg zurück junger Mann, den kenne ich nicht,
immer der Liebe nach und sie kommen an.“

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„Mosaik“

In der Farbe des roten Weinlaubes, im Grün eines Tannenwaldes,
noch unerkannt, doch schon so alt.
Vergessen und immer wieder neu erwacht,
der Tanz der Anderswelt.
Türkisfarben leuchten ihre Netze, ziehen an,
das auf der Suche ist.
Das Gewordene lieb gewonnen,
in den Farben drehen sie sich.
Die Andersweltgefühle halten fest und lösen auf,
leuchten hell bei Tag und Nacht, stehen niemals still.
Ruhe finden sie in sich, einen Ort der Stille.
Die Elemente drehen sich, nicht alle, in alle vier Winde.

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„Ein Hauch von Lila-violett“

Einst ein Traum, der traurig stimmte.
Vieles war verschwommen in grauer See.
Berührte ihr Kleid, seine Schuhe.
Was blieb von dem, was Schicksal heißt?
Liebe ohne Leid.

Ist es das Licht des Morgens, das ihn immer wieder weckt?
Stolz zieht er seine Bahn auf blauer Flut.
Wartet und wartet nicht, bis die Wellen am Fels sich brechen.
Sein Gefieder schwarz, sein Gefieder schneeweiß, dann es seines gleichen sucht.
Seine Augen sich in den Wellen des Meeres zeigen, immer wieder, sanfter, als noch zuvor.

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„Goldener Kelch vom Silberlicht“

Rosafarbener Kelch samtweich, trägt ein Geschenk der Nacht.
Der Sternenglanz funkelt noch an gläserner Wand,
spiegelt sein Licht zur Seelenmitte zurück.
Genießen die Augenblicke, die beständig fließend scheinen,
ein wohl stiller Trank der keinen Namen verlauten lässt.
Doch das Licht der Seelenmitte schenkt Freiheit allem,
was verborgen, sodass Heilung geschehen kann.

Zaubertropfen perlen ab auf des Kelches hellen Fuß.
Es scheint die Quelle des Lebens zu sein, im Licht aus Tausend Farben.
Besonders geborgen, Wahrheit, Glück und Fülle auch.                         Heute und im Morgen.
Und wenn sie es dankend gut bewahren, bleibt die gute Fülle für immer in ihrer Zeit, das dürfen sie erfahren.

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„Schrittweise“

Hat sie sich verrannt?
Nein, sie ist noch auf der Suche.
Ist schon so lang unterwegs.
Geht am Tag und auch des Nachts, verlor manches Band,
doch nie ihr Ziel aus den Augen.
Habt sie sich verirrt?
Nein, sie ist richtig hier.
Ist schon lang auf dieser Welt, aber fühlt sich manchmal traurig.
Doch schaut am Tag der Sonne entgegen, und des Nachts funkeln die Sterne,
auch für sie.
Ist sie das? Ist sie das?
Ja, das ist sie auch. Hat sie verloren?
Nein, sie hat gewonnen.
Suchte sich in jeder Schublade.
Fand sich immer mehr.
Alles tanzt, das Vertraute, auch das Neue.
Kommt noch was?
Kommt noch mehr, dass sie entzückt?
Etwas das auch zu ihr gehört?
Das sich Fühlen und anfassen lässt?
Alles, was in ihrer Seele wohnt, wird es zum Leben erweckt?

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„Eine Reise irgendwo hin“

Wenn meine Welt sich dreht, deine aber still steht,
schaust du mir zu, staunst über meinen Mut.
Wenn deine Welt sich dreht, meine aber still steht,
schau ich dir zu, staune über deinen Mut
und drehen sich unsere beiden Welten
berühren sich unsere Herzen,
unsere Seelen führen uns in unsere Welt.

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„Wolken am Himmelsrand“

„Wenn eine Seele die Lüge ahnt,
kein Traum mehr erzählt vom Glück.
Kein Versprechen mehr den Raum erfüllt,
und ein Herz den Riss schon fühlt,
dann ist es Zeit zu gehen.
Wenn eine Seele die Wahrheit fühlt,
ein Traum erzählt vom Glück.
Ein schönes Versprechen das Wahrheit birgt,
sich auf den Weg begibt und ein Herz sich darauf freut,
dann ist es Zeit für Zweisamkeit und vieles ist erlaubt.“

„Zauberwald, Bäume atmen frühe Morgenluft.
Ihr Herz, es legt die Schwere der Nacht auf grünes Moos.
Weich gebettet versinkt es ins Nirgendwo.
Morgenröte wandert langsam aufwärts, schönes Violinenspiel.
Leidenschaft, ringt noch mit der Nacht, doch weißes Tuch umhüllt sie sacht.
Liebe fehlte, doch Seele lacht schon in den Tag.
Ein zweites Mal wird es nicht geben.“

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„Wahre Traumtänzerin“

Entscheidungen in der Nacht
sind am Morgen manchmal schal,
denn das Sonnenlicht erhellt sie.
Entscheidungen in der Nacht
sind bis zum Morgen manchmal noch gewachsen,
die klare Sternennacht wachte über sie
und strahlte die Wahrheit bis hinein in den Morgen
.


Gestrandet am Fluss der Genügsamkeit
weil Liebe alles ist
was die Seele braucht
und der Mensch sich wünscht

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„Es wird grüner“

Gefühle, die eine Festung sind, uneinnehmbar scheinen,
haben Selbstliebe gelernt oder haben es erst noch vor?

*

Was sollte unser erstes Wort im Leben sein?              
Mama, Papa?  
Oder doch Liebe?

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„Wenn Schiffe wandern“

Durch die Zeit gespannt ein Regenbogen, bunte Farben trägt er stolz.
Seelentiefe längst verwoben, ewiges Leben auf Rot violett grün und gelb.
Keine Angst mehr vor der Liebe. Schmerz getilgt auf Bogen Blau.
Schmetterlinge breiten ihre Flügel über das Grün der Erde hier.
Der Regenbogen aber leuchtet in seinen Farben hell und schön.
Sein Anfang und auch sein Ende können nur die Seelen sehen.

*

Am Fensterbrett saß eine Taube, sie schaute durch Glas ins Zimmer,
gurrte und bewegte kurz ihr Gefieder, so als wollte sie sagen,
kalt in diesen Tagen.
Sie schaute ins Land auf die kargen Baumkronen, deren Geäst nun nackt zum Himmel ragten, ihre Augen dabei munter und wachsam, so wie die ihrigen.
Sie schaute zur Taube und erfreute sich an ihrem Besuch.
Dabei tippte sie zaghaft ans Fensterglas.
Die Taube drehte sich zur ihr und schaute, ging ein paar Schritte zur Seite und blieb auf dem Fensterbrett.
Es sah so aus als plusterte sie sich auf und ein Gefühl von Frieden wohnte in ihr und in ihr, doch als der erste Regentropfen fiel, öffnete sie das Fenster.
Die Taube blieb und sie schauten gemeinsam auf das Land.
Es schien, als ob ihre Augen erzählten, warm in diesen Tagen. 

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„Liebe für die Seele“ Band 1

„Ozean gefüllt mit Tränen, doch nah an der Sonne, ein Meer von Licht.
Tränen werden trocknen und Flüsse führen Wasser dorthin.“

*

„Leise mit Bedacht, durch die Räume.
Die Schwere, ich fühle sie nicht mehr.
Meine Seele, mit Liebe gefüllt.“

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„Liebeswort“ Gedichte



Er reist immer durch die Lande, im Gepäck so manches Blatt.
Wenn des Nachts die Sterne funkeln, deutet er so manches Ziel.
Die Nacht oft ruhig, wie seine Stimme, Sternendeuter nennt man ihn, doch keine Frau kommt ihm je nah.
So manche schaut ihn fragend an, möchte ihn erzählen hören, vom großen hellen Sternenzelt, wie Sonne und Mond mit ihnen spielen und alles in der Seele wohnt. Sternendeuter ist sein Name und des Nachts geht er umher.
Wartet auf so manche Frage, doch geht keinem hinterher.


Manchmal schon weinte das Gefühl, es schwamm im Salzsee der Seele,
ruhte aus auf dem Grün, das Heilung versprach und sprang danach in die Liebe.
Manchmal schon gab es eine Zeit der Einkehr.
Die Seele rief nach der Stille ganz laut.
Sie nahm sich die Zeit, um auszuruhen und sprang danach in die Liebe.
Manchmal schon brauchte es mehr Zeit.
Die Seele nahm sich zurück, sie hatte gelernt zu lieben und sprang danach ins Glück.

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„Blauer Diamant auf Seelengrund“

Und in den Tiefen des gelben Meeres wohnte lang ein alter Grund.
Der Sonnenstrahlen helle Farbe spielte unterm Wellentanz.
Das Kind vom Sturm in mancher Stunde sich darüber ausgetobt.
In einer schon vergessenen Runde, saßen sie, erzählten davon,
vom Labyrinth aus Fels, aus Stein, keine Blumen wuchsen dort,          Zurückgezogenheit, heilte diesen Schmerzensort.


Stille.
Schweigende Blicke durch Fensterglas.
Kleine Nebelschleier verbargen das Gesicht des Morgens.
Doch ein weißer Vogel flog über das Land mit gleitenden Flügeln.
Über Wasser führte ihn sein Flug, zwei Augen erzählten vom Ertrinken,
am Fenster schweigend. Der Morgen bringt Glück.
Das Fensterglas jedoch war bunt von Anbeginn der Zeit.

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„Schmetterlingszeit: ein Geschenk ist erkannt“

„Zauber“, flüsterte eine Seele, öffnete dabei ihren Mantel weit.                
Goldene Strahlen, fielen in eine trübe Zeit, erfüllten diesen Raum mit Licht. „Zauber“, flüsterte eine Seele, der Mensch jedoch vertraute nicht. Er verschloss den hellen Raum, doch als das Licht erlosch, fragte er die Seele, „Seele, Licht?“
Die Seele jedoch vertraute ihm nicht und sprach, „Du musst mir vertrauen, dann verhelfe ich dir, zu deinem eigenen Licht.“
Der Mensch vertraute und sprach zur Seele „Seele, Licht.“

Der Sprung in ein blaues Tintenfass, der so ist es, hat ja was. 
Sie schreibt so viele Seiten neu, so geht seine Traurigkeit vorbei.                
Was er liest, Zuversicht, Vertrauen wird geschult.                      
Mutig, ehrlich vorwärtsgehen.                           
Was es auch war, das ihm verbot, sich selbst zu lieben,              
das bunte Garn seiner Zukunft liegt in seinen Händen, dies nun,           nur noch für Gutes zu verwenden, das hat er gelernt.

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