Schlagwort-Archive: Vergangenheit

„Vergebung ist Transformation“

chinese-676650_640

Vergebung ist ein großes und in den letzten Jahren auch zu einem, so glaube ich, beliebten Wort geworden. Doch was ist Vergebung? Transformation! Allein der Gedanke zu vergeben ist gut, doch viel wichtiger ist das Gefühl hierzu. Und was mir im Zusammenhang mit dem Wort „Vergebung“ auch schon aufgefallen ist, mancher glaubt, auch wenn er um Vergebung bitten müsste, weil er Schuld trägt, er solle dem anderen vergeben, damit der andere sich wieder wohler fühlen darf. Nun, ich glaube, das ist nur ein kleiner Teil des Ganzen.

Natürlich kann ich nur für mich selbst sprechen und trage ich Schuld, sollte ich um Vergebung bitten. Denn damit würde sich nie nur mein Gegenüber wieder wohler fühlen, im Zusammenhang mit meiner Person, sondern ich auch, weil für mich Gerechtigkeit wichtig ist.
Doch auch mir selbst zu vergeben bei einem Fehler ist für mich enorm wichtig.
Und ich habe für mich feststellen können, dass für mich Selbstvergebung an erster Stelle steht, weil ich mich dann wohler fühle, meine Gedanken und Gefühle bereits geordnet und analysiert habe und so meinem Gegenüber auch wieder unter die Augen treten kann, wenn ich erklären möchte warum, weshalb, wieso. Und noch eines ist für mich enorm wichtig, ich muss mich hinterher keinesfalls ärgern, ist meine Vergebung ehrlich aus dem Gefühl geschehen und sie würde dennoch nicht akzeptiert.

Vielleicht auch einmal anders gesehen, geschieht eine Vergebung ohne Transformation, kommt sie nur als Gedanke daher und man wird sehr schnell verstehen und auch erkennen, das diese Art von Vergebung keine wahrhaftige Veränderung beinhaltet,  Fehler könnten so wiederholt auftreten und man fühlt sich selbst dennoch unwohl, zumindest mit dem Menschen, den man um Vergebung gebeten hat. Hier darf sich dann jeder selbst an die eigene Nase fassen, wenn es das Gegenüber dann eben nicht mehr gibt.

Vergebung ist also wohl doch zurecht ein großes Wort. Für mich beinhaltet es jedoch noch mehr. Selbstliebe. Auch, wenn man einen Fehler begangen hat,  ist es nie spät zu erkennen, was man falsch gemacht hat und dies in Zukunft zu ändern.

Und wo vielleicht ein anderer meint, man müsste sich nicht entschuldigen, weil der andere einem nicht so viel wert, empfand ich es für mich immer schon anders. Für mich wäre es dennoch wichtig. So würde ich auch um Vergebung bitten, damit ich mich selbst im Spiegel ansehen mag, denn was falsch war, bedarf meines Gefühls immer einer Entschuldigung und danach eines besseren Tuns.

 

„Was wirklich für mich zählt“

B weg des herzens

Was wirklich für mich zählt, ist Liebe und dazu gehört für mich in erster Linie Ehrlichkeit mir selbst gegenüber. Und bin ich mit mir selbst ehrlich, kann ich es auch anderen gegenüber sein, für mich geht dies ganz automatisch zusammen.

Ehrlichkeit bringt für mich Klarheit in mein Leben und das ist richtig gut. Es heißt sicher keineswegs, das dadurch vieles leichter gehen könnte, als bei anderen, die sich für die Unwahrheit entschieden haben. Doch ich fühle mich nur durch Ehrlichkeit in meinem Gleichgewicht, weil ich meinem Seelengefühl folge und das heißt für mich auch, ich brauche ehrliche Menschen um mich herum.

Außerdem glaube ich, wenn mir etwas daneben geht, weiß ich auf jeden Fall, ich habe mein Bestes gegeben, war ehrlich mir und anderen gegenüber und das ist nun mal immer richtig und nie falsch. 

Und kommen wir an Stationen in unserem Leben und bleiben wir ehrlich uns selbst gegenüber, werden wir immer den richtigen Weg wählen, den Weg, den wir auch wirklich beschreiten sollten.

Man sagt manchmal so salopp, auf Umwegen kann man vieles sehen und lernen, sicherlich kann dies so sein. Doch könnten wir das dort gelernte wirklich im Leben anwenden, wenn es doch ein Irrweg war? Ich möchte dies nur als Frage im Raum stehen lassen. Weiterhin stelle ich mir die Fragen,  „Was ist mit der Zeit, unserer Lebenszeit, gehen wir auf anderen Wegen? Kommen wir so womöglich erst spät, gar zu spät dorthin, wo unser Platz wirklich sein sollte? Und ist vielleicht die Aussage „Jeder Weg ist der unsere, egal welchen wir auch gehen mögen“ nur ein Trost für die Seele?  Richtig ist es wohl, das es unser Weg ist, aber ob oft wirklich der Richtige?

(Foto/Text: Jana Goeritz)

http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/78.html

„Seelenfinden“

Seelenfinden

 

„Am Himmelblau weiße Wolkenberge schieben deine Träume in meine Richtung.
Über Grenzen, übers Meer
und ich pflücke mir einen Blumenstrauß bunt und schön.“

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter..  http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/16.html

„Ein Gefühl meiner Seele“

Ein Gefühl meiner Seele

„Lasst ihr es zu die Fäden mal zu verlieren bei der Suche, dürft ihr euch finden.“

*

„Seine Seele ein König.
Sein Reich die Musik.
Sein Stück hat begonnen, subito piano,
es erzählt vom Glück.“    

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter..  http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/21.html