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„Roter Mohn, du bist so schön“

 

Zauberhaftes Wetter, roter Mohn, Wasser, Grün und gute Laune, das alles fand ich am Muldenwehr Grimma auch vor. Mit meinem Schatz auf Tour. Ein Eis in die Hand und zur Hängebrücke. Der Weg darüber führte uns zum Rabenstein und von da hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Mulde, die unter uns in ihrem Bett vor sich hin floss. Eine leichte Brise wehte über den Fluss und es schaute so aus, als würde der Fluss in die entgegengesetzte Richtung fließen. Ich dachte dabei, manchmal wie im richtigen Leben. Die Oberfläche erscheint anders, als es wirklich ist. Und immer wieder roter Mohn zu sehen. Herrlich. Allen ein schönes Wochenende.

„Irgendwo unterwegs“

 

Heute eingefangen, bei bedecktem Himmel und 9 °C irgendwo in Mitteldeutschland. Der Turm unbewohnt, kein Rapunzel, somit auch kein hinauf kommen. Uns allen noch ein schönes und angenehmes Februar-Wochenende.

 

„Ich werde geliebt, obwohl ich bin, wie ich bin.“

 

Endlich! Was für ein sonnenreicher Nachmittag.  Blauer Himmel, Sonne satt, und viel zu sehen gab es, zumindest für mich. Eine kleine Reise per Pedes und ein winziger Teil einer Stadtgeschichte, wenn auch noch ein weiterer Teil davon wiederum, nur für heute zu sehen war, für uns. Denn Wellen und Sand verändern ihr Gesicht ständig, doch mein eigenes Gefühl, welches sich in mir dabei einstellte,  bleibt mir als Erinnerung an diese schönen Stunden. „Ich werde geliebt, obwohl ich so bin, wie ich bin.“ 

Meine Kamera wie so oft dabei, fing ich allerlei ein und dabei blieben wir beide stehen, hielt ich die Bilder fest, und mein Schatz malte am Ufer des Wehrs unterdessen mit einem Stöckchen ein Herz für mich. Als wir auf der gegenüberliegenden Seite weiter liefen, unterhielten wir uns und ich hörte meinen Mann zu mir sagen „Jetzt stehen wir hier und vor einigen Minuten standen wir auf der anderen Seite dort drüben.“  Wie nebenher und für mich selbstverständlich, ohne böse Absicht, verbesserte ich „Nein, Schatz. Da drüben haben wir gestanden, jetzt jedoch gehen wir.“  Kaum hatte ich es ausgesprochen, hielt er mich am Arm fest, zog mich zu sich heran, so das wir stehenblieben, küsste mich und sagte  „Jetzt stehen wir hier, genau so wie auf der anderen Seite vorhin.“  Beide kamen wir ins Lachen. Für mich ist es wichtig so sein zu dürfen, wie ich bin. Und wenn ich gehe, stehe ich keineswegs, und auch wenn ich weiß, was er damit sagen mochte, kann ich es keinesfalls für mich so stehen lassen, es fühlte sich in diesem Moment für mich falsch an. Was für mich sonnenklar kann für einen anderen anstrengend sein, doch ich mag Klarheit, immer und überall. Und für meinen Schatz? Er hat gelernt damit umzugehen, ohne sich selbst zu verleugnen und dafür bin ich dankbar.

„Regen, mit und ohne Schirm“

 

Wie schaut es bei euch Wettertechnisch so aus? Bei uns Regenwetter, aber ich war mutig  und war etwas frische Luft schnappen. Hatte auch meinen Schirmherren dabei 😉 lach. Er nahm mich hin und wieder unter seine Haube, ansonsten ging ich mit Kapuze durch.  Der Kahn im Bild lag also keineswegs nur auf dem Trocknen. Habe auch mal wieder einen Reiher vor die Linse bekommen, allerdings etwas zu weit entfernt für die kleinere Kamera, aber dennoch ein Zeichen für Veränderung.  Und als deren Akku leer war, musste die Handykamera herhalten und lustig, lustig, die Kamera zeigte das Außen und wie von Geisterhand sah ich mich mit Kapuze auf einmal im Bild, als ich fotografieren wollte, und erschrak mich, grins, lach.  Wünsche euch nun von hier aus, noch einen entspannten Sonntag, bei allem, was ihr gern tun mögt und für morgen einen guten Start in die neue Woche.