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„Kleine Herbstimpressionen“

 

Heute am Mittag eingefangen, eine bunte Welt!

Einen angenehmen Donnerstag euch allen.

„Eigentlich“

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„Eigentlich“ ist ein Wort, das wir nie gebrauchen müssen, wenn wir uns unserer Gefühle bewusst und dementsprechend auch handeln.

 

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„Sachlich oder spirituell“

Cover Bildergeschnitten

Ja, wie fange ich am besten an? Also ich hörte letztens und das auch zum wiederholten Male, das Menschen sich nur in die Spiritualität flüchten würden, weil sie so wohl, keineswegs etwas ändern bräuchten. Nun triggert mich das keineswegs, jedoch hege ich ein wenig die Hoffnung, dass das Bild wenigstens etwas gerade gerückt werden könnte, durch meinen Beitrag.

Nun ist es so, ich kann nur für mich sprechen, und ich bin spirituell, seit Kindesbeinen, wenn natürlich damals auch noch unbewusst, das änderte sich aber mit den Jahren immer mehr. Schon als Fünfjährige fühlte ich eine Energie bei mir, immer dann, wenn ich mich sehr traurig fühlte und das war oft so. Ich glaube, einem Kleinkind kann niemand auf der Welt wohl vorhalten, es würde sich in die Spiritualität flüchten, um keineswegs etwas ändern zu müssen? Und ja, man könnte vielleicht annehmen, ich hätte mich dahin geflüchtet, um dem Kummer zu entkommen, ganz unbewusst? Jedoch hätte ich da sehr fantasiereich sein müssen und als Kind war das keineswegs so.  Nun ist es aber auch noch so, keiner von Ihnen kennt mich, jedoch ich kenne mich und weiß, dass es so war.

So habe ich zum Beispiel schon als Kind einen Stein haben wollen, mit roter Farbe und Rot, steht für Energie, für Kraft. Und das habe ich aus keinem Lehrbuch oder mir aus meinen Fingern gesogen, denn sind wir einmal müde und kraftlos und schauen wir auf diese Farbe, werden wir schnell bemerken, sie hilft, etwas in uns hebt sich an, die Lebensenergie. Das kam keineswegs davon, weil ich etwa mit fünf Jahren schon davon wusste, sondern es kam aus meiner Seele, meinem Gefühl, das mich seit Anbeginn führt.

Meine Seele ist wie alle Seelen spirituell und ich habe eine Verbindung zu meiner Seele, meinem Gefühl und lebe somit meine Spiritualität aus, weil ich mir wichtig bin, denn, so fühle ich es, es ist meine Aufgabe in diesem Leben. So konnte ich bisher alle unguten Begebenheiten in meinem Leben angehen, keineswegs nur unter der Oberfläche betrachten, sondern viel tiefer und habe so ein Verständnis erhalten, vor allem rückwirkend auf mein bisheriges Leben betrachtet, und das half und hilft mir.  Denn ich lebte schon so manche Veränderung in meinem Leben! Jedoch ist das bei weitem nie alles, denn meine Spiritualität bringt mir Lebensfreude. Und gehörte meine spirituelle Seite früher nur in meine Freizeit, da ich noch im „weltlichen“ Beruf beschäftigt war, gehen heute beide Wege zusammen, durch meine spirituelle Selbstständigkeit.

Und bin ich ehrlich,  ich kann einen Menschen, der behauptet Menschen wie ich, würden sich in Spiritualität nur flüchten, um keineswegs eine Veränderung zum Besseren herbeiführen zu wollen, sogar etwas verstehen, aber und das glaube ich, nur weil ich eben spirituell bin und so eben andere Fragen stelle. Fragen, die ich in ihm lesen kann.  Wo ist seine Gerechtigkeit, seine Liebe anderen Menschen gegenüber in seinem Leben?  Welche Ängste plagen so einen Menschen, das er sich womöglich selbst davor verschließen möchte, eine Veränderung anzugehen? Warum kommt sonst ein Mensch auf die Idee, das Leben eines anderen, so darzustellen? Und eines ist mir in diesem Zusammenhang auch aufgefallen, ein Mensch der alles von einer nur sachlichen Ebene betrachtet, kann behaupten, dass Spiritualität ein Zufluchtsort ist, obwohl er dies selbst nie lebt oder gelebt hat?  Das empfinde ich keineswegs nur als falsch, sondern auch als anmaßend anderen Menschen gegenüber.

Ja, natürlich gibt es auf der Welt Menschen, welche mit Engelskommunikation, spiritueller Energiearbeit und allem was so dazu gehört, keineswegs etwas am Hut haben. Und sicher hat es für sie auch eine Berechtigung! Womöglich, weil sie nie die Aufgabe in diesem Leben haben, ihre Spiritualität zu leben? Bei anderen ist es wieder ganz anders, sie fühlen vielleicht Angst, aber würden es auch gern ausleben wollen? Dann aber müssten sie sich mit sich selbst, mit ihren Gefühlen auseinandersetzen und keine Behauptungen anderen gegenüber aufstellen, welche anders fühlen.  Vielleicht gibt es aber auch den Grund, ein spiritueller Mensch spiegelt aus der Tiefe seiner Seele, dem anderen etwas, das er kaum bewusst wahrnehmen kann und ist am Rudern, wie er eine Lösung herbeiführen könnte?

Selbst habe ich so viel gelernt, vor allem auch über meine Familie. Warum, wieso, weshalb vieles so war, wie es war. Ja und auch da könnte jemand meinen, man hätte es auch ohne spirituell zu sein, hinbekommen können, selbst in die Tiefen der Seele zu schauen. Ja? Wäre das wirklich möglich? Ich kann es keineswegs beurteilen, für mich jedoch war und ist es wichtig, meine Spiritualität zu leben, denn und das kann ich sagen, das ich immer über mein Leben zuerst lernte.  Ich habe viele Traumbücher vollgeschrieben,  so mancher Traum gab meinem Gefühl Rätsel auf,  auf der spirituellen Schiene konnte ich es für mich klären. „Für mich“ schreibe ich, weil es ja vielleicht für einen anderen spirituellen Menschen auch wieder anders sein könnte. Und ich schreibe auch ganz bewusst, weil ich an keiner spirituellen Schule war oder bei einem Schamanen, oder dergleichen, sondern, weil ich es für mich aus meiner Seele lebe und das kann jeder, der sich fühlt und spirituell ist. Ich für mich möchte unverfälscht spirituell sein und leben. Und wirklich spirituell sind für mich selbst auch Menschen nur, die wirklich ehrlich zu sich selbst sind, weil ich glaube, das dies auch wichtig ist, wenn man andere Menschen auf ihrem Weg begleiten möchte. So halte ich auch kaum etwas davon, das ein spiritueller Mensch sich selbst als Schamane oder Heiler bezeichnet, weil mein Gefühl sagt, diese Bezeichnung, darf nur ein Mensch ihm geben, der durch ihn geheilt wurde, alles andere empfinde ich auch als anmaßend. Für mich war es und ist es wichtig, Anregungen zu erhalten, aber ich habe sie immer in meinem Licht genauer beleuchtet und dann in mich hineingefühlt und so gehe ich meinen spirituellen Weg.

So habe ich zum Beispiel schon vor ein paar Jahren einmal ein Angebot erhalten von einem mir unbekannten Sender, mich mit Menschen, welche keine Spiritualität leben zu treffen, um einen Austausch zu halten, der übertragen werden sollte. Damals habe ich abgelehnt, heute würde ich es wieder tun! Keineswegs, weil ich meine eigene Ansicht kaum vertreten könnte, sondern weil ich mich und mein Gefühl nie für etwas hergeben würde, das mir unreif erscheint. Und das war es! Es wäre eine Belustigung für die, die keine Ahnung von Spiritualität haben, weil sie es kaum oder keineswegs verstehen. Und weil sie wohl diejenigen sind, die keine Veränderung in dieser Hinsicht vornehmen möchten, wenn sie ihre Gedanken kaum bemühen, auch einfach einmal in eine andere Richtung zu lenken? Selbst wenn sie auch erkennen sollten, das wäre für sie kein Weg, könnte sie doch  diesen den anderen lassen? Doch heutzutage wird manchmal wirklich nur etwas im Fernsehen gezeigt, das auch nur fürs Fernsehen gemacht ist, um die Zeit totzuschlagen. Für so etwas gebe ich mich keineswegs auf!

Doch auf der anderen Seite habe ich auch schon eine Unterhaltung angehört, wo eine Geistheilerin eingeladen, jedoch gerade mal nur erzählte, dass sie in einer Schule für Geistheilung unterrichtet, Guten Tag und auf Wiedersehen meinte. Warum war sie dieser Einladung gefolgt? Sie wird es wissen!

So wie ich akzeptieren kann, dass es Mitmenschen gibt, die sich damit kaum auskennen und dennoch dürfen sie ihren Weg von mir aus gehen, wir sind alles freie Menschen auf diesem Planeten, oder sollten es jedenfalls sein oder werden. Wir dürfen offen sein, anders fühlenden zu begegnen, sie zu fragen, vielleicht auch mitunter zu hinterfragen, doch sie dennoch ihren Weg gehen lassen. Denn jeder Mensch auf diesem Planeten hat seine ganz eigene Seelenaufgabe zu meistern und wenn wir uns das vor Augen führen, fällt es uns vielleicht etwas leichter, den anders fühlenden zu akzeptieren.

Für mich jedoch stellt sich noch die Frage, ein nur sachlicher Mensch, wie kann er fühlen? Denn schließlich hat er doch auch eine Seele! Fehlt ihm jegliches Gefühl? Entscheidet immer nur der Kopf? Führt ihn sein Wille? Wie findet er sein Glück, seine Zufriedenheit? Wie geht er an Lösungen heran? Wie tief taucht er in sich, um sich ganz zu erleben, zu begreifen?

So glaube ich, wir sollten alle unserem eigenen Gefühl vertrauen, dabei aber allerdings  ehrlich und gerecht bleiben, ach, schön wäre noch liebenswert.

 

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„Allerseelen“

Bei Gott, das hatte ich auch noch nie in dieser Fülle! Fast 300 Fotos mit unterschiedlichen Steingesichtern durfte ich heute Mittag am großen See fotografisch festhalten. Einzelne hatte ich immer mal wieder aufnehmen dürfen, jedoch so viele, da kam ich ins Staunen und natürlich kann ich nur einige hier zeigen, aber dies tu ich sehr gern. Nach den, ich sage einmal ersten gefühlten 100 Fotos bedankte ich mich immer wieder bei diesen Seelen und versprach, dass ich alle die ich wahrnehmen kann, auch mit meiner Kamera festhalten werde, solange sie noch Kapazitäten hätte, und lustig empfand ich,  danach zeigten sich mir unzählige weitere Steingesichter und darunter waren auch wieder einige Herzchen. Und als mir doch der Gedanke kam, wieso sich gerade heute so viele von ihnen mir zeigen mochten, kam mir der Stein mit dem „X“ ins Visier. Mein Gefühl empfand es sofort als die Rune Gebo und ich war sehr dankbar, denn wann sonst könnten sich so viele Seelenenergien zeigen, doch wohl  nur zu Allerseelen. So fiel mir auch wieder ein, heute am sehr frühen Morgen bereits einer Seele im Hausflur  begegnet zu sein, sie stieg die Treppe nach oben und schaute zu mir. Mich wundert dies keineswegs, weil ich Seelen schon sehr lange sehen und wahrnehmen kann.  

So bin ich doch sehr dankbar für meine wundervolle Gabe.

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„Freiheit der Tiere in Zoo und Zirkus“

 

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Schon als Kind besuchte ich nie gern einen Zirkus und fuhr meine Mutti mit uns Kindern in die nächst gelegene Großstadt, um das wir einen Zoo besuchten, freute ich mich mehr auf die Zugfahrt dorthin und das bunte Treiben in der Stadt, die vielen Geschäfte, als auf den Zoobesuch. Irgendwie empfand ich es als Kind schon falsch, Tiger, Elefanten und Co, hinter Gitter zu besichtigen.  Viel später fühlte ich auch, warum es so war, mir taten und das hat sich keineswegs verändert, die eingesperrten Tiere sehr leid.

Natürlich weiß ich darum, dass es Tierarten gibt, welche vorm Aussterben bereits bedroht sind, und das durch den Menschen. Und natürlich weiß ich auch, dass es manche Jungtiere gibt in verschiedenen Auffangstationen, die dort großgezogen werden müssen, um zu überleben, um später aber wieder ins freie Leben zurückkehren zu können. Ein unqualifizierter Mensch tötet für Geld, der besonnene Mensch tut, was man tun muss, um danach Leben zu retten.

Doch ich empfinde es dennoch als schmerzhaft, wenn ein Elefant oder ein anderes Tier sein Leben in einem Zoo führen muss. Jedoch noch schlimmer ist es für mich zu wissen, das in manchem  Zirkus Tiere so dressiert werden, das ein Kind beim Zusehen dieser Nummer am Ende auch noch Freude empfindet.  Einem Kind mache ich keinen Vorwurf, es kann das alles wahrscheinlich keineswegs durchschauen. Jedoch als Erwachsene sollten wir uns doch darüber im Klaren sein, das diese Tiere bevor sie in die Manage kommen, ihre Nummern einstudieren müssen und außerdem, sie müssen von Ort zu Ort, von Stadt zu Stadt befördert werden. Das ist totaler Stress für Tiere! Darüber sollten wir nachdenken vor einem solchen Besuch!

Genauso kann ich es keineswegs nachvollziehen, warum in einem Zoo, wo auch Wildtiere leben,  Leute noch mit lauter Musik und anderem bespaßt werden müssen.  Ein Wildtier zum Beispiel kennt es sicherlich anders, und wenn es doch in der Afrikanischen Savanne zu laut durch Menschen wäre, könnten sie wenigstens das Weite suchen. Ebenso frage ich mich, warum Tiere überhaupt eingepfercht werden müssen, um das wir sie dort betrachten können? Weil ein Kind sonst keinen Elefanten oder anderes Getier zu Gesicht bekommen kann, sollen sie ihr Leben in einem Zoo fristen? Ist das gerechtfertigt? Ich glaube kaum!

Wir Erwachsene möchten Kinder zu liebenswerten und eigenständigen, mutigen Personen erziehen, sie sollen gut zu Mensch und Tier sein. Dann sollten wir aber auch einen Zoobesuch hinterfragen. Das viele Tierarten dort leben müssen, nur um begafft zu werden und welchen Zirkus wir demnächst besuchen. Es gibt durchaus auch Zirkusmanegen, die ohne Tiershows auskommen und diese sollten Zukunft haben!

Was nimmt der Mensch sich eigentlich heraus? Was glaubt er, wer er ist? Mich macht dies wütend! Und ein Zoo kann noch so tolle Affenhäuser, Tiergehege, Auslaufstationen vorzeigen, es ersetzt keinesfalls die Freiheit, in dem die Tiere ansonsten leben würden!

Tiere sind keine Spielzeuge und vielleicht sollten wir uns wirklich einmal darüber klar werden, auch Tiere haben Seele!

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„Meine letzte Spur im Oktober“

 

 

Na Feiertagsstimmung da draußen? Schon früh machte ich mich heute mit meiner besseren Hälfte in die Spur. Sie führte wieder einmal über die Stadtgrenze hinaus, die Welt um uns herum zu erkunden. Die Scheiben vom Auto mussten wir schon freikratzen und Nebel lag über dem Land. Dennoch zog es mich in die Ferne. Gestern noch dachte ich, beim letzten Ausflug war die göttliche Führung so schön, und ich verließ mich heute auch darauf, zugegeben etwas anders, denn ich hatte einen Plan. Gestern kam mir noch der Ort Wechselburg ins Gefühl, aber ich tat dies ab, da wir ihn schon 2014  einmal besuchten, genauer die dortige Basilika und den angrenzenden Park, doch mein Gefühl damals war ein total anderes als heute.

Mein Plan für heute war, einfach kurz da anzuhalten und zu fotografieren, wo es gefällt. Das tat ich zur Genüge und als ich den letzten Ort anfahren wollte, kam eine Umleitung ins Spiel und diese führte, genau, über den Ort Wechselburg. So besuchten wir also heute die Basilika ein weiteres Mal, ebenso den Park und mein Gefühl war, ich glaube ich könnte dazu sagen, freundlicher gestimmt, als beim letzten Mal. Es gefiel mir außerordentlich gut. So verbrachten wir in Ruhe einige Minuten im Gotteshaus, dennoch fand ich heute keine Ruhe in mir, in einer der hölzernen Sitzreihen kurz innezuhalten. Ansonsten tat ich dies fast immer in jeder Kirche oder Dom, den ich besuchte und das waren bei Gott schon sehr viele.

Nun, der letzte Tag in diesem Monat und mir begegnete so viel Natur, Farbe, Gefühl. Eine kleine Auswahl meiner Fotos von heute möchte ich gern mit euch teilen. So wünsche ich euch einen angenehmen Tagesausklang und einen guten Start in den November.

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„Einen guten Wochenstart, im Zeichen des Neumondes“

 

Bereits gestern Abend hatte ich mir vorgenommen, heute irgendwo aufs Land zu fahren, allerdings war ich mir da noch unschlüssig wohin, auch meine Lieblingskirche hatte ich schon in den Gedanken. Und da sich so gar kein Ziel in meinem Gefühl einstellen wollte, bat ich um göttliche Führung, sie solle entscheiden, welche Richtung ich an der nächsten Kreuzung einschlagen sollte. Und auf einmal fühlte ich genau dorthin und kein anderes Ziel mehr.  So fuhr ich zum Wurzener Muldenwehr, um der Ruhe nachzuspüren. So waren einige andere auch dort unterwegs, jedoch ruhig war es allemal. Meine Kamera mit dabei und was mir so vor meine Nase kam, hielt ich fest und möchte es gern teilen. Wie farbenfroh der Oktober sich noch zeigen kann! Am Wehr blieb ich viele Augenblicke stehen und sah den Wassermassen zu, wie sie sich ergossen und durch diese Kraft tankte ich auf und begab mich langsam auf meinen Rückweg. Durch den Neumond, der heute im Skorpion schon sehr früh stattfand, ist es energetisch ein Wassertag, und seltsamerweise wurde ich auch dorthin geführt, ans Wasser, das durch die Lande zieht und an seinen Flussufern fand ich Ruhe und eine bezaubernde Natur, zumindest heute Morgen. Dankbar.

„Regen, mit und ohne Schirm“

 

Wie schaut es bei euch Wettertechnisch so aus? Bei uns Regenwetter, aber ich war mutig  und war etwas frische Luft schnappen. Hatte auch meinen Schirmherren dabei 😉 lach. Er nahm mich hin und wieder unter seine Haube, ansonsten ging ich mit Kapuze durch.  Der Kahn im Bild lag also keineswegs nur auf dem Trocknen. Habe auch mal wieder einen Reiher vor die Linse bekommen, allerdings etwas zu weit entfernt für die kleinere Kamera, aber dennoch ein Zeichen für Veränderung.  Und als deren Akku leer war, musste die Handykamera herhalten und lustig, lustig, die Kamera zeigte das Außen und wie von Geisterhand sah ich mich mit Kapuze auf einmal im Bild, als ich fotografieren wollte, und erschrak mich, grins, lach.  Wünsche euch nun von hier aus, noch einen entspannten Sonntag, bei allem, was ihr gern tun mögt und für morgen einen guten Start in die neue Woche.

„Mit Liebe gesegnet?“

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Aus heutiger Sicht, lächle ich natürlich darüber, doch ich erinnere mich gut an diesen Tag, er war für mich schwer zu ertragen. Doch es sollten noch immer sieben Jahre ins Land gehen, bis ich mein Leben verändern könnte. Mein dreißigster Geburtstag war für mich eine Katastrophe. Ohne einen Partner an meiner Seite und die dreißig wog auf einmal so schwer, ich fühlte mich älter als das Rosental. Dazu muss ich wohl erwähnen, es ist in unserer Gegend so umgangssprachlich integriert, „Älter als das Rosental.“ Dabei handelt es sich um eine historische Parkanlage, welche schon Jahrhunderte alt ist, das mal am Rande.

In mir  fühlte ich so eine versteckte Unzufriedenheit. „Versteckt“ schreibe ich bewusst, weil sie manchmal zu fühlen war und manchmal kaum. Und als ich mich fragte warum, fühlte ich den Grund, ich wünschte mir einen Partner an meiner Seite. Diesen Wunsch verspürte ich schon als Jugendliche. Damals malten wir Mädels uns aus, wie wohl unsere zukünftigen Männer einmal sein und ausschauen würden, und hatten unseren Spaß dabei. Ich fühlte damals schon, mein Mann wird einmal dunkelhaarig sein und wir würden in einer Wohnung gemeinsam leben. Eine Wohnung deshalb, weil ich es bereits kannte in einem Einfamilienhaus zu leben. Die Jahre zogen ins Land und ich durfte einige Frösche küssen und irgendwie hielt keine Beziehung stand. Die Worte meiner Mutti, weil ich aus ihrer Sicht nach einer anderen Art, als meine beiden Schwestern schlug „Dich nimmt keiner, wer soll dich denn nehmen?“ schmerzten mich in der Seele, doch ich empfand mich, als ganz sympathischen, liebevollen Menschen, der seine eigene Meinung eben hatte, auch über die Familie und diese auch vertrat, jedoch, wenn etwas im Argen lag, auch andere Lösungen aufzeigte. Und nun lag etwas bei mir im Argen und ich kümmerte mich darum. Die Meinung meiner Mutti, ich glaube, sie kam daher, da ich schon immer eine spirituelle Ader in mir trug und mich auch bewusst damit beschäftigte, ich aber auch die Einzige in der Familie war, die es so tat und das hat sich bis heute nie geändert, und ich glaube auch, weil ich die Wahrheit immer schon aussprach. Warum sie einige oder ich glaube sogar, ich darf sagen, alle meine Familienmitglieder wohl verletzte, darüber machte ich mir als Jungendliche keine Gedanken. Für mich war es wichtig immer alles an-und auszusprechen, wie sonst hätte ich etwas in meinem Leben verändern können? Und damals natürlich noch unbewusst, aber es war so ja auch Hilfe für die anderen. Meine spirituelle Seite gehört zu meinem Leben, möchte ich mich selbst lieben. Und habe ich in früheren Zeiten noch einen Unterschied gemacht, zwischen dem weltlichen und dem spirituellen, geht es heute längst zusammen, und das führte auch dazu, das ich mich viel wohler in meiner Haut fühle, da ich das Spirituelle nie mehr missen muss. Aber ich muss auch erwähnen, es machte mir als Kind schon und später auch noch, als ich mit der Familie Kontakt hielt, oft Kummer, weil ich mich dadurch oft alleine fühlte, unverstanden und Gespräche in meiner Familie nie möglich waren. Die Alternative für mich wäre gewesen, mich in Lügen zu verstricken, um dazugehören zu können, doch dazu war ich nie bereit. Das fühlte sich gänzlich falsch an. Und dennoch, manchmal meinte ich den Worten meiner Mutti doch Glauben schenken zu müssen, weil so mancher Mann kam, aber eben auch wieder ging. Heute weiß ich, es war niemanden Schuld, es sollte einfach ein anderer Mann werden, mit dem ich mein Leben teilen darf und er seines mit mir.

Wenn ich mich recht erinnere, war es November und rief ich bei einem Astrologen an. Da ich schon immer sehr spirituell war, war das für mich auch keine Herausforderung und es kostete mich auch keineswegs Überwindung. Es war für mich eine ganz normale Angelegenheit. Meine Frage, begann mit „Wann“ keineswegs mit „Ob“, denn nach den Aussagen meiner Mutti, auch wenn sie weh taten, versuchte ich ich mein Gefühl kaum zu richten. So fragte ich den Astrologen, wann der Mann meines Lebens, in mein Leben kommen würde. Und die Zeit war bereits näher, als ich damals angenommen hatte. „Im nächsten Frühjahr werden sie ihn kennenlernen und ein Jahr später werden sie in eine feste Beziehung gehen.“ antwortete er. Und meine Frage, was er als feste Beziehung meint, beantwortete er mit den Worten „Sie werden heiraten, und halten sie den jungen Mann gut fest.“  Nun könnte man meinen, ich wäre vor Freude an die Decke gegangen, dem war anders. Klar freute ich mich, dass es doch jemanden für mich geben würde, doch etwas in mir zweifelte dennoch. War es den Worten meiner Mutti geschuldet? Ja vielleicht, so wollte ich wohl erst einmal abwarten, ob es denn auch so kommen würde, wie der Astrologe es mir sagte, freuen könnte ich mich noch immer, hoffen jedoch tat ich schon.

Das Frühjahr kam, es war März, der Mann kam, und bereits im August, bekam ich die Frage aller Fragen gestellt und im März des nächsten Jahres heirateten wir. Es kam so, wie der Astrologe sagte und ich war positiv überrascht, denn der Mann interessierte sich für Spiritualität und das ist heute noch so. Nun sind wir mehr als 15 Jahre verheiratet,  ach so und mein Mann trägt braunes Haar, wie mein Gefühl aus Jugendtagen es erzählte und wir leben in einer Wohnung in keinem Einfamilienhaus. Später habe ich mir auch noch einmal ein Horoskop erstellen lassen und daraus erfuhr ich, das ich in jüngeren Jahren keinen passenden Partner hätte finden können. Für mich war es eben anders vorgesehen. Auch haben wir uns schon einmal ein Partnerschafts Horoskop erstellen lassen und es steht schwarz auf weiß, das uns so etwas, wie etwas schicksalshaftes verbindet. Obwohl, ich ja glaube, Schicksal ist nie gut oder böse, es hängt sicher mit Vergebung aus alten Leben zusammen. Und früher hatte ich immer so etwas wie einen Bezug zu meiner Großmutter väterlicherseits, jedoch habe ich sie nie kennengelernt und doch glaube ich, es hat etwas mit ihrer Seelenenergie und der meines Großvaters zu tun, den ich auch nie kennengelernt habe, aber es war wohl leider kein guter Mann für sie, das nur einmal am Rande.

Damit ich mich in meiner Partnerschaft gut fühlen kann, braucht es eine gemeinsame Basis, die Gefühle. Für mich ist mein Mann vieles. Er ist keineswegs nur ein liebevoller Ehemann, er ist auch mein allerbester Freund, Vertrauter, Liebhaber 😉 ,  aber wenn nötig, er kann mich auch konstruktiv kritisieren, und es möge manchen zum staunen bringen, doch auch das ist mir wichtig.  Mit Ehrlichkeit meine ich, den anderen auch an seinen Gefühlen teil haben zu lassen, so kann man wenn angebracht,  für die Treue und alles was eine liebende Partnerschaft ausmachen soll,  daran arbeiten. Gespräche über alles, was den anderen und mich ausmacht, bewegt, interessiert, Gefühle, Denk- und Sichtweisen, all dieses gehört auch für mich zu einer erfüllenden Partnerschaft, aber natürlich auch der eine oder andere Kompromiss, dem allerdings kann man ja auch schon früher etwas Einhalt gebieten, wenn man einen Partner findet, der ziemlich gleich tickt. Irgendwelche Geheimnisse, die mancher so faszinierend wohl findet, damit kann ich wenig anfangen, außer zum Geburtstag oder zu Weihnachten, wenn man vielleicht Geschenke vor mir versteckt, da finde ich es angebracht und schön. Das ist sicher das kleine Mädchen in mir.

Ich kann ja nun nur von mir, meinen Gefühlen erzählen. Mein Mann und ich haben die gleichen Interessen. Wir haben auch eine selbe Auffassung, wie unsere Partnerschaft sich gestalten kann. Für uns ist das wichtig, für uns ist das Selbstliebe, das wir beide einen anderen an unserer Seite haben, der ähnlich denkt und fühlt in gemeinsamen Situationen. So bleibt es lustigerweise auch nie aus, das, wenn ich mitunter an etwas denke, er es gleich tut. Lächel und Freude. Göttliche Führung?

Doch natürlich ist eine Partnerschaft auch etwas Arbeit, denn es ist kein Tag so wie der andere und da spielen ja mitunter unterschiedliche Faktoren eine Rolle, allerdings so empfand ich es für mich erst nach vielen Jahren des Zusammenseins. Letztens erst sprachen mein Mann und ich darüber, wie ich ihn doch zu Anfang auf ein sehr hohes Podest gestellt hatte. Alles war in Rosa getaucht, wie das so ist, wenn sich zwei kennenlernen und verliebt sind. Bei uns hielt das viele Jahre. Ich muss gerade etwas lachen, weil das totale Gefühl des Verliebtseins sich nach Jahren in ein Gefühl der Liebe wandelte. Das ist auch ein sehr schönes Gefühl für mich. Es fühlt sich für mich sehr vertraut zwischen uns an und es ist auch ein Gefühl für mich wie, ja wie zu Hause sein, allerdings, wie ich mir ein zu Hause vorstelle,  keineswegs wie ich es aus meiner Kindheit kenne.

Toleranz musste ich aufbringen, was die Art meiner Schwiegermutter betraf, wie sie sich in unsere Beziehung und so auch in unser Leben, für meinen Geschmack zu viel einbrachte. Es war eine schwierige Zeit für uns beide. Für mich, weil wir noch jung verheiratet, mit jung meine ich, erst zwei, drei Jahre und ich ehrlich darüber mit meinem Mann sprechen mochte, aber doch etwas Angst hatte, das wir die Ehe vielleicht aufgeben müssten, wenn er keine Entscheidung treffen mochte, die allen dienen konnte. Doch meine Angst war unbegründet. Es kam der Tag an dem selbst mein Mann endlich Klartext mit seiner Mutter sprach. Doch es half einfach kein nettes Wort, von uns ihr gegenüber, doch zu akzeptieren, dass wir unsere Beziehung allein führen mochten, und sie Anteil daran haben könnte, wenn wir es mochten. Ihr Einmischen, wer zu unseren  Gebutstagen kommen durfte und auch noch diese Menschen zu manipulieren ging meinem Mann dann auch zu weit. Nachdem sie auch schlecht ertragen konnte, dass wir nach einem Jahr Ehe immer noch Hand in Hand gingen und bei Festen nebeneinander sitzen mochten. Und nebenbei erwähnt heute tun wir das auch noch gern. Ihre Worte „Das muss doch nun mal aufhören.“ werde ich wohl nie vergessen. Für meinen Mann war es  ein Lernprozess zur Selbstliebe, sich aus ihrer negativen Macht zu lösen. Vielleicht auch die Ehrlichkeit, die in meiner Seele zu Hause, forderte ihn wohl leise dazu auf, seinen Weg der Selbstliebe auch im familiären Bereich zu gehen. Seine Zuckerkrankheit, besserte sich dadurch sehr. Musste er früher fünfmal am Tag Insulin spritzen, ist es seit vielen Jahren nur noch einmal pro Tag. Der Weg seine Eigenliebe zu finden, half ihm dabei, seine Gesundheit zu verbessern. Und eines fiel uns beiden unbedingt auf,  es gab keinen Streit mehr, die ungute Energie war weg.  Seit wir unseren Weg ohne Familien fortführen ist alles viel friedlicher. Wir erkannten und spürten, das Energien anderer störend sein konnten, gerade weil wir unseren eigenen Weg gefunden hatten, nämlich ehrlich mit uns selbst und so auch mit anderen umzugehen.  Ich sah dies als Prüfung, ob wir unseren Weg beibehalten würden und glaube, das es jeder erkannt haben sollte, der je daran zweifelte. Und eines hat es mich auch gelehrt, man muss keineswegs alles ertragen.  Ich lebe Selbstliebe, das habe ich meiner Mutti schon mit sage und schreibe gerade einmal vier Jahren vorgelebt und bin vielleicht für manch anderen schwer zu ertragen, weil ich ihm als Spiegel diene, doch er es erst noch erkennen wird, ich kann dies ertragen, weil es mich keineswegs mehr berührt, allerdings war es einmal anders.

Es ist wie beim Wetter, wenn kalte und warme Luftmassen zusammenfinden, gibt es oft ein Donnerwetter. So glaube ich, wir sind seit vielen Jahren mit Liebe gesegnet, schön, wenn wir es auch weiterhin sein dürfen. Und vielleicht erkennt der/die eine oder andere, was ihn an manch anderen so stört, womöglich den eigenen Weg der Selbstliebe erst noch gehen zu müssen. Denn Liebe kann erst gedeihen, wo Selbstliebe schon erblüht.

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„Ohne Fleiß keinen Preis?“

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„Ohne Fleiß, keinen Preis?“ Ist das wirklich so? Trifft das auch auf die Arbeit mit meinem Selbst zu?

Vor mehr als 15 Jahren wollte ich meinem Leben eine andere Richtung geben und  kontaktierte telefonisch einen Astrologen. „Wenn sie mehr zur Ruhe kommen und nicht mehr so schnell unterwegs wären. Ja, dann … .“ Das waren, die fast letzten Ausführungen des Astrologen bei unserem Gespräch.

(Den Grund meines Anrufes könnt ihr bei Interesse unter dem Beitrag „Mit Liebe gesegnet?“ am 27.10.19 lesen.)

„Mein Gott.“ dachte ich damals, „Noch langsamer werden?“ Für mich fühlte sich mein Leben bereits langsam an. Damals war ich Single, viele Leute die ich noch von früher kannte, hatten bereits Familie oder waren mittlerweile sehr weit entfernt beheimatet, so hatte ich nur eine Freundin, die auch allein lebte und ich hatte meine „weltliche“ Arbeit.

Und ja in meinem Leben gab es schon so Zeichen, das ich wohl zu schnell unterwegs war. Als Erstes war da einmal ein Strafzettel für zu schnelles Fahren. Ich fuhr mit meinem kleinen Wagen und vor mir ein anderer mit seinem. „Oh man, fahr doch endlich zu.“ meinte ich und trat auf mein Gaspedal, ohne zu überlegen, warum der Fahrer vor mir langsamer fuhr, es hatte seinen Grund, den ich leider übersah. Ich bekam mein Foto und durfte blechen! Ein anderes Mal unterhielt ich mich mit einem Kollegen, über seine neue Wohnung und wo er nun wohnen würde fragte ich ihn. Er erklärte mir es und ich kannte die Gegend,  er beschrieb mir dann „Dort, wo du dreißig fahren musst, die Straße rechts ab, auf dem Berg, das zweite Wohnhaus auf der linken Seite. Na ja ich sehe schon Jana, so wie du mich anschaust, bist du dort noch nie dreißig gefahren.“ meinte er und ja, er hatte recht, und wir lachten.

Ein anderes Mal, ich arbeitete in einem anderen Bundesland, auf der anderen Seite Deutschlands und freundete mich dort mit zwei Mädels an. Wir gingen aus und fuhren mit dem Auto. Die eine von ihnen parkte ab und als wir ausstiegen, sah ich eine kleine Gasse vor uns mit einem blauen Schild, darauf las ich „Nur für Rollschuhfahrer.“ Ich lachte mich fast kaputt und sagte auch noch „Was es bei euch alles so gibt, eine Gasse extra für Rollschuhfahrer?!“ Dann lachten sie und klärten auf  „Was liest du denn? Nur für Rollstuhlfahrer.“  Ach ja, nur für Rollstuhlfahrer, dann las ich es auch!  Oder bei der Arbeit, da sprachen wir nur in den Pausen miteinander,  es war unerwünscht, während der Arbeitszeit und eine andere Kollegin, auch eine nette Freundin, schob mir einen Zettel zu. Auf diesem las ich „Mein Freund und ich haben uns gestern einen Auflauf gemacht.“ Ich schrieb zurück und fragte nach „Mit was und wie schmeckte er euch?“ Danach schob ich ihr den Zettel wieder auf dem Tisch zu  und sie schaute mich erschrocken aus ihren großen, braunen Augen an und sprach so leise, dass ich es kaum hören konnte „Einen Einlauf Jana.“ Dann guckte ich erschrocken  „Ach so einen Einlauf!“ sprach ich leise zurück. Sie gab mir den Zettel zurück und nun las ich wirklich „Einlauf.“ Die unheimliche Stille im Raum wurde durch unser beider Lachen unheimlich gestört. Nein, es war kein Auflauf, es war ein Einlauf. Grins.

Und so gab es doch viele Beispiele, wenn auch mitunter lustig, aber sie ließen darauf schließen, ja, ich war zu schnell im Leben unterwegs. Es stimmte. Oft haben auch Menschen, die langsamer machten, meine Geduld auf die Probe gestellt. Und ja, es machte mich rasend! Kennst du so etwas auch? Um so langsamer andere waren, umso schneller und hektischer wurde ich. Aber es ist Vergangenheit.

Durch die Arbeit mit meinem „inneren Kind“ begab ich mich auch unter anderem, in eine Therapie und diese baute sich auf eine Entspannungs-CD auf, welche ich damals täglich mindestens ein viertel Jahr hören musste. „Das kann ich nicht.“ war gleich meine Rede zur ersten Therapiestunde. „Sie müssen aber, darauf baue ich meine Arbeit mit ihnen auf.“ war die Antwort des Therapeuten. „Ich habe aber schon verschiedene CDs mit Entspannungsmusik, ich werde da noch hektischer, das ist mir alles viel zu langsam“, antwortete ich. Der Therapeut aber blieb dran, „Hören sie es sich an, sie können auch etwas anderes in dieser Zeit tun. Das Unterbewusstsein arbeitet damit.“ Ich probierte mehrmals und lehnte mehrmals ab, aber wollte ich Hilfe, musste ich dadurch und ich schaffte es! Es war aber, mehr als nur Musik auf dieser CD, es wurde auch gesprochen, sehr langsam und eindringlich und ich war heilfroh darüber, es doch geschafft zu haben.  Es tat mir gut, meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele auch. 2007 Anfang des Jahres gab ich meine Arbeitsstelle in einem mittelständigen Unternehmen als Einkäuferin und Rechnungsbearbeiterin auf. Und danach verstand ich erst wirklich die Aussagen des Astrologen von einst, der unter anderem mir auch sagte „Wenn sie einmal langsamer machen würden….. .“

Ich machte langsamer, doch das war mit Fleiß meinerseits verbunden, denn dadurch kam ich auch mehr in meine Selbstliebe. Der Preis für mich, geistiges Wachstum und auch meine spirituelle Ader, welche ich als Kind schon hatte und die mich mein Leben lang bereits begleitete, konnte dadurch noch mehr Fülle erfahren und das wiederum schenkt mir Freude, Zufriedenheit und Harmonie. Glück ist auch dabei, jedoch hängt mein Glücklich sein noch von anderen Faktoren ab und ich glaube, Glück kann ein Moment sein, ein Augenblick, eine Stunde, ein Tag, vielleicht sogar mehrere, doch ich glaube niemand kann sich durchgehend ein Leben lang nur glücklich fühlen. Also ich kenne das anders. Was ich jedoch schon festgestellt habe in Bezug auf Glück, mitunter kommt es auf die Sichtweise in mancher Situation an. Doch selbst,  wenn ich alles immer nur als gute Fügung sehen würde, glaube ich kaum, dass es mich glücklich fühlen lassen würde. Denn Glück ist das Höchste der Gefühle und das in jedem Augenblick eines Lebens wahrzunehmen, ist für mich unvorstellbar. So glaube ich, ich würde dann von einem Roboter sprechen, jedoch nie von einem menschlichen Wesen? Aber wer weiß, vielleicht liege ich ja, was das glücklich sein an jedem Tag meines Lebens betrifft falsch, und ohne Fleiß, keinen Preis? 

Oft meinen andere ja, der wiederum andere kann sich doch glücklich schätzen, jedoch gehen sie dann immer nur von ihrer Sichtweise aus. Was einen wirklich glücklich fühlen lässt, kann doch jeder nur immer für sich selbst beantworten.

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