Schlagwort-Archive: Gedichte

„Es wird grüner“

Gefühle, die eine Festung sind, uneinnehmbar scheinen,
haben Selbstliebe gelernt oder haben es erst noch vor?

Was sollte unser erstes Wort im Leben sein?              
Mama, Papa?  
Oder doch Liebe?

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„Schmetterlingszeit: ein Geschenk ist erkannt“

„Zauber“, flüsterte eine Seele, öffnete dabei ihren Mantel weit.                
Goldene Strahlen, fielen in eine trübe Zeit, erfüllten diesen Raum mit Licht. „Zauber“, flüsterte eine Seele, der Mensch jedoch vertraute nicht. Er verschloss den hellen Raum, doch als das Licht erlosch, fragte er die Seele, „Seele, Licht?“
Die Seele jedoch vertraute ihm nicht und sprach, „Du musst mir vertrauen, dann verhelfe ich dir, zu deinem eigenen Licht.“
Der Mensch vertraute und sprach zur Seele „Seele, Licht.“

Der Sprung in ein blaues Tintenfass, der so ist es, hat ja was. 
Sie schreibt so viele Seiten neu, so geht seine Traurigkeit vorbei.                
Was er liest, Zuversicht, Vertrauen wird geschult.                      
Mutig, ehrlich vorwärtsgehen.                           
Was es auch war, das ihm verbot, sich selbst zu lieben,              
das bunte Garn seiner Zukunft liegt in seinen Händen, dies nun,           nur noch für Gutes zu verwenden, das hat er gelernt.

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„Willkommen im Leben“

Es war ein Regentag im August, die Sonne brannte Schatten unter weiße Haut.
Wie Marionetten auf einer Bühne, als wären sie alleine,
saßen sie vor den Türen, die zum Spiel bunt bemalt.
Regen fiel ins Paradies, doch sie erkannten sich danach.
Zuvor gestrandet in einem Netz, das Schicksal sprach.
Doch wer fühlte, was er sprach?
Die große Bühne war nun besetzt, mit zwei neuen Puppenspielern.
Und als die erste Puppe fehlte, weinte die zweite bitterlich,
und als die erste sich doch sehnte, verschwand die zweite aus dem Licht.
Dann fiel ein Regen auf die Bühne, doch das Spiel war nicht vorbei.
Die Puppen suchten sich nun wieder und so ging es immer weiter,
bis die zweite Puppe fühlte, das Spiel ist aus, das Licht bleibt an.

Es stand irgendwo einmal geschrieben,
„Wer weiß schon, wie wir richtig lieben?“
Manch einer brauchte ein Zuhause, doch trat es mit seinen Füßen.
Ein anderer suchte Liebe, doch fand nur jemanden, der spielte.
Wer erkennt sich in der Welt, die uns den Spiegel nie vorenthält?
Wo steht das blaue Tintenfass, das die Feder wahr schreiben lässt?

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„Blauer Diamant auf Seelengrund“

Und in den Tiefen des gelben Meeres wohnte lang ein alter Grund.
Der Sonnenstrahlen helle Farbe spielte unterm Wellentanz.
Das Kind vom Sturm in mancher Stunde sich darüber ausgetobt.
In einer schon vergessenen Runde, saßen sie, erzählten davon,
vom Labyrinth aus Fels, aus Stein, keine Blumen wuchsen dort,          Zurückgezogenheit, heilte diesen Schmerzensort.


Stille.
Schweigende Blicke durch Fensterglas.
Kleine Nebelschleier verbargen das Gesicht des Morgens.
Doch ein weißer Vogel flog über das Land mit gleitenden Flügeln.
Über Wasser führte ihn sein Flug, zwei Augen erzählten vom Ertrinken,
am Fenster schweigend. Der Morgen bringt Glück.
Das Fensterglas jedoch war bunt von Anbeginn der Zeit.

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„Ein Hauch von Lila-violett“

Einst ein Traum, der traurig stimmte.
Vieles war verschwommen in grauer See.
Berührte ihr Kleid, seine Schuhe.
Was blieb von dem, was Schicksal heißt?
Liebe ohne Leid.

Ist es das Licht des Morgens, das ihn immer wieder weckt?
Stolz zieht er seine Bahn auf blauer Flut.
Wartet und wartet nicht, bis die Wellen am Fels sich brechen.
Sein Gefieder schwarz, sein Gefieder schneeweiß, dann es seines gleichen sucht.
Seine Augen sich in den Wellen des Meeres zeigen, immer wieder, sanfter, als noch zuvor.

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„Goldener Kelch vom Silberlicht“

Rosafarbener Kelch samtweich, trägt ein Geschenk der Nacht.
Der Sternenglanz funkelt noch an gläserner Wand,
spiegelt sein Licht zur Seelenmitte zurück.
Genießen die Augenblicke, die beständig fließend scheinen,
ein wohl stiller Trank der keinen Namen verlauten lässt.
Doch das Licht der Seelenmitte schenkt Freiheit allem,
was verborgen, sodass Heilung geschehen kann.

Zaubertropfen perlen ab auf des Kelches hellen Fuß.
Es scheint die Quelle des Lebens zu sein, im Licht aus Tausend Farben.
Besonders geborgen, Wahrheit, Glück und Fülle auch.                         Heute und im Morgen.
Und wenn sie es dankend gut bewahren, bleibt die gute Fülle für immer in ihrer Zeit, das dürfen sie erfahren.

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„Blauer Diamant auf Seelengrund“

Wenn die bunten Farben trauern, braucht es mehr als Sonne satt.
Es braucht Liebe und umarmen, Lachen, auch ein ernstes Wort.
Stille braucht es, innehalten, Fehler auch erkennen.
Es braucht Mut und frische Luft.
Manchmal braucht es von allem,
doch am meistens braucht es sich selbst, um wieder bunt zu malen.

Und in den Tiefen des gelben Meeres wohnte lang ein alter Grund.
Der Sonnenstrahlen helle Farbe spielte unterm Wellentanz.
Das Kind vom Sturm in mancher Stunde sich darüber ausgetobt.
In einer schon vergessenen Runde, saßen sie, erzählten davon,
vom Labyrinth aus Fels, aus Stein, keine Blumen wuchsen dort,          Zurückgezogenheit, heilte diesen Schmerzensort.

Ein sanfter Perlengesang erklingt, lieblich reizend, schön.
Die Wellen der blauen Flut bewegen ihn, hinein in eine Welt, die Liebe sehnt.
So Herzens nah der Augenblick, sie sind eins mit dem Gesang.
Sanfte Farbe, weicher Glanz, Hände berühren im Sonnenschein.
Silbermond schaut ihnen zu, tiefer Grund in Grün getaucht,                   heiler Schein ob hier, ob da.
Keine Suche, kein Verstehen. Freiheit bleibt sie nun endlos klein?
Nur die Liebe flüstert leise, nur die Liebe kann verstehen.

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„Seelenweihnacht“

„Der kleine Engel Jeremio“

Ein kleiner Engel mit wunderschönen weißen Flügeln, diese glitzern, wie frisch gefallener Schnee im Sonnenlicht, vor allem aber, wenn er seine kleinen Flügel bewegt, macht sich oft Gedanken. Jeremio, so heißt das Engelchen, überlegt immer und immer wieder, was er denn gegen seine Langeweile tun könnte? Und, wie er so am Nachdenken ist, wächst in ihm das Gefühl, auf die Erde zu den Menschen zu fliegen. Den Gedanken, ob er es so ganz allein schaffen würde, lässt er schnell wieder frei, denn Jeremio sein Wunsch etwas zu unternehmen ist so groß, das er keine Lust hat, gründlich darüber nachzudenken. Noch nie war Jeremio allein unterwegs und er weiß auch gar nicht, wie man sich bei den Menschen bemerkbar machen kann, sodass sie ihn auch wahrnehmen können. Aber, das wird sich schon finden, denkt er sich und klipp, klapp, klipp, klapp, bewegt er seine Flügel und fliegt los. Das Mondlicht glitzert hell in die dunkle Nacht, die Sterne funkeln und Jeremio fühlt sich beschützt. Voller Neugierde und mit Freude fliegt er nun durch die sternenklare Nacht und immer wieder muss er seine weißen Flügel bewegen, klipp, klapp, klipp klapp, um vorwärtszukommen. Der kleine Engel ist überrascht, wie viele Engel er doch trifft, welche auch irgendwo hin unterwegs sind. Jeremio fühlt sich wunderbar und da in der Ferne, sieht er schon die Erde. In der Engelsschule, hat er gelernt, dass ein Engel in vier Minuten bei den Menschen auf der Erde sein kann, wenn diese die Engel um Hilfe bitten und er fliegt nicht viel länger. Nun sieht er schon das Blau der Erde. Wunderschön, denkt sich Jeremio und klipp, klapp, klipp, klapp, bewegt er immer wieder sanft seine weißen Flügel im Flug. Jeremio fliegt nun direkt auf die Erde zu und es fühlt sich gut an. „Oh“, denkt sich der kleine Engel, da er nun schon fast da ist, „Ich muss Tempo aus meinem Flug nehmen, denn die ersten Häuser sind ja schon zu sehen.“ Das Tempo drosseln, ist gar nicht so einfach, denn er muss ja auch schauen, wo er nun landen kann. Doch er schafft es! Jeremio ist nun auf der  Erde angekommen. So viel Schnee und kalt ist es hier. Ein großer Schneemann, mit einer roten Nase, zwei dunklen Augen und einem breiten Mund, begrüßt ihn als Erster. …..

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„Zweiundzwanzig wegboten“



Klappentext:

Manchmal lassen wir uns vielleicht einfach treiben und werden auf diese Art und Weise auf unserer Reise inspiriert, von Eindrücken, welche uns begegnen und bewegen. Zweiundzwanzig gemalt und gestaltete Bilder können die Leser eintauchen lassen in eine bunte Welt, die auch in Worten erzählt.


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„Ein hauch von Lila-Violett“

Ist es das Licht des Morgens, das ihn immer wieder weckt?
Stolz zieht er seine Bahn auf blauer Flut.
Wartet und wartet nicht, bis die Wellen am Fels sich brechen.
Sein Gefieder schwarz, sein Gefieder schneeweiß, dann es seines gleichen sucht.
Seine Augen sich in den Wellen des Meeres zeigen, immer wieder, sanfter, als noch zuvor.


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